CH446108A - Tresorschloss - Google Patents

Tresorschloss

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CH446108A
CH446108A CH1654366A CH1654366A CH446108A CH 446108 A CH446108 A CH 446108A CH 1654366 A CH1654366 A CH 1654366A CH 1654366 A CH1654366 A CH 1654366A CH 446108 A CH446108 A CH 446108A
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CH
Switzerland
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bolt
lock
safe
retaining
lock according
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Application number
CH1654366A
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Zengaffinen Leo
Original Assignee
Bauer Ag
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Publication date
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Description


      Tresorschloss       Die Erfindung betrifft ein     Tresorschloss    für     Mietfä-          cher    mit einem mechanisch durch den Mieterschlüssel       betätigbaren    Riegel und einer den Riegel in Sperrstellung  sichernden Riegelsperre, welche mechanisch mittels eines  Spezialschlüssels und elektrisch mittels einer mit einem  Stromstoss gespeisten Magnetspule entgegen dem Druck  einer Sperrfeder in ihre unwirksame Stellung     bringbar    ist,  wobei zum Festhalten der Riegelsperre in dieser Stellung  ein Halteriegel vorgesehen ist, welcher durch den Riegel  beim Verschieben in seine     Offenstellung    ausser Wirkung  gebracht wird,

   so dass beim nachfolgenden Verschieben  des Riegels in seine Sperrstellung die Riegelsperre in ihre  wirksame Lage     zurückkehrt.     



  Solche     Tresorschlösser    werden vorwiegend für     Miet-          fächer    benutzt, welche meist in einem abgelegenen und  oft mehrfach gesicherten Raum untergebracht sind. Da  der Inhaber eines Mieterschlüssels sein Fach jeweils nur  dann auf- und     zuschliessen    kann, wenn     z.B.    vom Bankbe  amten die Riegelsperre für einmalige Fachbenutzung  gelöst worden ist, ist eine elektrische Betätigung der  Riegelsperre vorgesehen, so dass der Bankbeamte von  seinem Arbeitsplatz aus das gewünschte Mietfach, bei  spielsweise durch kurzes Niederdrücken eines Schalter  knopfes, freigeben kann.

   Für den Fall, dass Störungen in  der Stromversorgung auftreten, ist auch eine mechanische  Betätigung der Riegelsperre vorgesehen,     z.B.    mittels eines  Spezialschlüssels, über welchen nur die Bank und nicht  der Kunde verfügt.  



  Bei bekannten, besonders einfachen und raumsparen  den Schlosskonstruktionen dieser Art ist die Riegelsperre  als zweiarmiger Hebel ausgeführt, dessen einer Arm ein  Sperrorgan für den Riegel trägt und dessen anderer Arm  als Anker für eine zugeordnete Magnetspule ausgebildet  ist. Wird der Anker entgegen dem Druck einer Sperrfe  der von der Magnetspule angezogen, so gibt das am  anderen Hebelarm befindliche Sperrorgan den Riegel  frei, so dass dieser durch den Mieterschlüssel in seine       Offenstellung    verschoben werden kann. Die     hebelförmi-          ge    Riegelsperre ist zusätzlich durch einen Spezialschlüssel  in ihre unwirksame Lage versetzbar.

   Das Versetzen der    Riegelsperre in die unwirksame Lage erfolgt hierbei  durch einen kurzen Stromstoss durch die Magnetspule,  bzw. durch ein kurzes Drehen des Spezialschlüssels, so  dass Vorrichtungen erforderlich sind, welche die Riegel  sperre in ihrer unwirksamen Lage bis zur Betätigung des  Riegels festhalten. Üblicherweise besteht eine solche  Haltevorrichtung aus einem unter Federdruck stehenden  Haltenocken, welcher in den     Anker-Hebelarm    der Rie  gelsperre einrastet, sobald dieser von der Magnetspule  angezogen wird, und welcher beim Verschieben des  Riegels in die     Offenstellung    wieder aus der Riegelsperre  ausrastet, so dass letztere von der Sperrfeder in ihre  wirksame Lage gebracht wird, wenn der Riegel in seine  Sperrstellung vorgeschoben worden ist.  



  Es kann nun vorkommen, dass der Bankbeamte  versehentlich auf einen falschen Knopf drückt und damit  ein Mietfach zum Aufschliessen frei gibt, das vom  Kunden gar nicht gewünscht wird. Da bei den bekannten       Tresorschlössern    vorstehend beschriebener Konstruktion  die Haltevorrichtung für die Riegelsperre nur durch  Verschieben des Riegels in die     Offenstellung    gelöst und  damit das Schloss wieder gesichert werden kann, ist es  dem Bankbeamten unmöglich, ohne Benutzung des be  treffenden Mieterschlüssels das fälschlich entsicherte  Mietfach wieder in den gesicherten Zustand zu bringen.  Es ist     ferner    erwünscht, dass der Bankbeamte an seinem  Arbeitsplatz stets über alle Vorgänge an den Schlössern  der Mietfächer informiert ist.

   Bei der bekannten und  raumsparenden Konstruktion der     Tresorschlösser    stösst  es jedoch auf Schwierigkeiten, alle die Schaltkontakte  unterzubringen, die für die Steuerung der hierzu erforder  lichen Signalkreise nötig sind. Man hat sich deshalb im  wesentlichen auf ein vom Riegel geschaltetes Kontakt  paar beschränkt, über welches lediglich angezeigt wird,  ob sich der Riegel in Sperr- oder     Offenstellung    befin  det.  



  Zweck der Erfindung ist ein     Tresorschloss,    bei wel  chem diese Nachteile vermieden sind und bei welchem es  vor allem möglich ist, ein entsichertes Schloss ohne      Benützung des Mieterschlüssels wieder in den gesicherten  Zustand zu bringen.  



  Das     Tresorschloss    nach der Erfindung ist dadurch       "ekennzeichnet,    dass der Halteriegel für die Riegelsperre  mit Betätigungsmitteln gekuppelt ist, durch welche er bei  Sperrstellung des Riegels sowohl in seine Wirklage als  auch in seine unwirksame Lage versetzbar ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel eines     Tresorschlosses    für  Mietfächer gemäss der Erfindung ist auf beiliegender  Zeichnung dargestellt, in welcher       Fig.    1 das Türschloss in Aufsicht bei abgehobenem  Deckel zeigt;       Fig.2    einen Schnitt durch das vollständige     Tür-          schloss    längs der in     Fig.    1 eingezeichneten Linie     II-II     darstellt;

         Fig.3    das Schloss in entsicherter Stellung bei in  Sperrstellung befindlichem Riegel zeigt und       Fig.    4 das Schloss mit in     Offenstellung        zurückgescho-          b2nem    Riegel wiedergibt.  



  Im     Schlossgehäuse    1 ist verschiebbar der Riegel 2  angeordnet. Auf dem Riegel 2 liegt ein Stapel     Zuhaltun-          gen    3 auf, welche um den Bolzen 4 drehbar sind und mit  dem Mieterschlüssel 5     (Fig.    2) entgegen dem Druck der  Schlossfeder 6 so geordnet werden können,     dass    ihre  Öffnungsschlitze einen freien Durchgang für den am  Riegel 2 befestigten Sperrstollen 7 bilden und der Riegel  2 von der Schliess- in die     Offenstellung    verschoben  werden kann.  



  Die Riegelsperre 8 ist als einarmiger Hebel ausgebil  det, welcher um einen in der verlängerten Längsachse des  Riegels 2 am Schlossgehäuse 1 befestigten Zapfen 9  drehbar ist. Die     Riegelsperre    8 steht unter Wirkung einer  Sperrfeder 12 und ihr vorderes Ende weist eine     Ausneh-          mung    10 auf, welche bei in Sperrstellung vorgeschobe  nem Riegel 2 in einen am Riegelende befestigten Sicher  heitsstollen 11 einrastet. Der Sicherheitsstollen 11 hat  einen viereckigen Querschnitt und ist so angeordnet, dass  eine seiner Seitenflächen der Riegelsperre 8 zugekehrt ist.  Die     Ausnehmung    10 an der Riegelsperre weist eine  entsprechende Form auf.

   Die Sperrfeder 12 bringt die  Riegelsperre 8 bei fehlenden anderen Einwirkungen stets  in ihre wirksame,     d.h.    den Riegel 2 in seiner Sperrstellung  sichernden Lage. Durch einen auf die Riegelsperre 8  ausgeübten, der Wirkung der Sperrfeder 12     entgegenge-          richteten    Druck wird die Riegelsperre in ihre unwirksa  me, den Riegel 2 freigebende Lage gebracht. Um die  Riegelsperre 8 in dieser unwirksamen Lage festzuhalten  ist ein Halteriegel 13 vorgesehen. Der Halteriegel 13 ist  als zweiarmiger Hebel ausgebildet und um einen vom  Schlossgehäuse 1 getragenen Zapfen 14 drehbar.

   Sein der  Riegelsperre 8     zugekehrter    Hebelarm läuft in einer Nase  15 aus, welche in der unwirksamen Lage der Riegelsperre  8 in eine in ihr eingeschnittenen Kerbe 16 einrastet.  Wegen des von der Sperrfeder 12 verursachten     Andruk-          kes    der Riegelsperre 8 an den Halteriegel 13 wird  letzterer in dieser Stellung gehalten. An den anderen Arm  des Halteriegels 13 ist ein Tauchanker 17     angelenkt,     welcher in den hohlen Kern einer Magnetspule 18  eintaucht. Die Magnetspule 18 ist mit einer Stromquelle  und einem am Arbeitsplatz des Bankbeamten, beispiels  weise in einem Schaltpult angeordneten     Druckknopf-          Schalter    in Reihe geschaltet.

   Der Halteriegel 13 steht  ferner unter Wirkung einer     Rückstellfeder    19, welche ihn  bei stromloser Magnetspule 18 so dreht, dass der Tauch  anker 17 aus der Magnetspule herausragt und die Nase  15 des Halteriegels nicht in der Kerbe 16 der Riegelsper  re 8 eingerastet ist. In dieser Stellung des Halteriegels 13    befindet sich bei Sperrstellung des Riegels 2 die Riegel  sperre 8 in ihrer wirksamen Lage. Bei kurzzeitiger  Betätigung des Druckknopfschalters fliesst durch die  Magnetspule ein Stromstoss und der Anker 17 wird  entgegen der Wirkung der     Rückstellfeder    19 in die  Magnetspule 18 hineingezogen, wobei die Nase 15 des  Halteriegels 13 die Riegelsperre 8 in die unwirksame  Lage drückt und schliesslich in deren Kerbe 16 einrastet.

    Das Schloss in dieser entsicherten Stellung ist in     Fig.    3  gezeigt. Durch dieses Einrasten wird bei der nun folgen  den     Stromlosigkeit    der Magnetspule der Tauchanker in  der Magnetspule eingetaucht und die Riegelsperre in  ihrer unwirksamen Lage gehalten, so dass der Riegel 2  mit dem Mieterschlüssel 5 in die     Offenstellung    geschoben  werden kann. Unmittelbar hinter der     Ausnehmung    10  befindet sich auf der Riegelsperre 8 ein Nocken 20,  welcher beispielsweise in Form eines Kugelabschnittes  ausgebildet ist und in die Verschiebungsbahn des     Sicher-          heitsstollens    11 am Riegel 2 hineinragt.

   Beim Verschie  ben des Riegels 2 in die     Offenstellung    läuft der Sicher  heitsstollen 11 auf den Nocken 20 auf und drückt die  Riegelsperre 8 noch weiter aus der unwirksamen Lage  heraus. Die Tiefe der Kerbe 16 und die Höhe des  Nockens 20 sind so bemessen, dass bei diesem Vorgang  die Nase 15 des Halteriegels 13 aus der Kerbe 16  ausrastet und der Halteriegel 13 von der     Rückstellfeder     14 in seine Ausgangsstellung zurückgebracht werden  kann, in welcher der Tauchanker 17 aus der Magnetspule  18 herausragt.  



  In dieser momentanen Stellung der Riegelsperre 8  bleibt eine eventuelle Betätigung des Druckknopfschal  ters unwirksam, da der Halteriegel 13 nicht in die Kerbe  16 einrasten kann. Beim weiteren Verschieben des Rie  gels 2 in die     Offenstellung    gleitet der Sicherheitsstollen 11  über den Nocken 20 hinweg, so dass die Riegelsperre 8 in  ihre normale unwirksame Lage zurückkehrt, und     an-          schliessend    entlang einer auf der Riegelsperre vorgesehe  nen ebenen Führungskante 21     (Fig.    4), wobei die Riegel  sperre 8 in der unwirksamen Lage gehalten wird.

   Beim  Verschieben des Riegels 2 in die Sperrstellung bleibt die  Ruhelage des Halteriegels 13 erhalten, so dass die  Riegelsperre 8 von ihrer Sperrfeder 12 in ihre wirksame  Lage gebracht wird, wenn der Sicherheitsstollen 11 über  den Nocken 20     hinweggeglitten    ist und sich in einer  Stellung befindet, in welcher die     Ausnehmung    10 einra  sten kann. Erst in dieser, der endgültigen Sperrstellung  des Riegels 2 führt die Betätigung des Druckknopf  Schalters zu einer     Entsicherung    des Riegels 2, wie dies in       Fig.    3 gezeigt ist.  



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine über die  Magnetspule erfolgende elektrische Betätigung des Halte  riegels 13 nur in eine, die Riegelsperre 8 in die  unwirksame Lage versetzende Richtung möglich. Um  auch bei Stromausfall den Riegel 2 entsichern zu  können, oder um auch bei in Sperrstellung des Riegels  z. B. nach erfolgter versehentlicher     Entsicherung    den  Riegel wieder sichern zu können, ist eine mechanische  Betätigungsvorrichtung für den Halteriegel 13 vorgese  hen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht diese  mechanische Betätigungsvorrichtung aus einem mit  einem Spezialschlüssel 22 zu sperrenden Schloss 23,  welches im Gehäusedeckel 24 montiert ist     (Fig.    2). Dieser  Spezialschlüssel ist ausschliesslich im Besitz des Bankbe  amten.

   Das Sicherheitsschluss 23 weist eine Drehscheibe  25 auf, welche mit dem Spezialschlüssel 22 über einen  bestimmten, durch zwei Anschläge 26a und. 26b begrenz  ten Winkelbereich gedreht werden kann. Auf der Dreh-      Scheibe 25 ist ein in das Schlossgehäuse 1 hineinragender  Finger 27 exzentrisch befestigt. Das freie Fingerende  greift lose in eine Bohrung 28, welche in den die Nase 15  tragenden Arm des Halteriegels 13 gebohrt ist.

   In der  mittleren Stellung zwischen den beiden möglichen     Endla-          gen    der Drehscheibe 25 und sich in Ruhestellung bei aus  der Magnetspule herausragendem Tauchanker befindli  chem Halteriegel 13 liegt das Ende des Fingers 27 an den  Rand der Bohrung 28 an, deren Durchmesser gerade so  gross gewählt ist, dass in dieser Stellung der Drehscheibe  der Halteriegel 13 über die durch die     Eintauchtiefe    des  Tauchankers bestimmte Wegstrecke frei bewegt werden  kann und das Fingerende bei eingetauchtem Anker an  einer ungefähr gegenüberliegenden Stelle am Bohrungs  rand anliegt.

   Damit bei nicht gesperrtem     Sicherheits-          schloss    von der Drehscheibe diese Mittelstellung stets  eingenommen ist, ist beispielsweise im Schloss 23  eine Sperrung vorgesehen, welche ein Herausziehen  des Spezialschlüssels nur dann gestattet, wenn die Dreh  scheibe in die Mittelstellung gebracht worden ist.  



  Beim mechanischen Entsichern des     Tresorschlosses     wird die Drehscheibe mit dem Spezialschlüssel wie in       Fig.    1 durch einen Pfeil angedeutet links herum aus der  Mittelstellung herausgedreht und der Halteriegel 13 vom  Finger 27 zum Einrasten in die Kerbe 16 gebracht, wobei  die Riegelsperre 8 in die unwirksame Lage versetzt wird.  Beim Herausnehmen des Spezialschlüssels wird die Dreh  scheibe in ihre Mittelstellung zurückgebracht, wobei der  Finger 27 an der gegenüberliegenden Randstelle der  Bohrung 28 zum Anliegen kommt.

   Durch Drehen der  Drehscheibe 25 in der entgegengesetzten Richtung, also  rechts herum, wie in     Fig.    3 mit einem Pfeil angedeutet ist,  wird über den am Bohrungsrand anliegenden Finger 27  der Halteriegel 13 zum Ausrasten und von der     Rückstell-          feder    19 in seine Ruhelage gebracht, so dass die Riegel  sperre in ihre wirksame Lage zurückkehrt, und den  Riegel 2 gegen ein Verschieben sichert.  



  Die Zustände des     Tresorschlosses    und die an ihm  vorgenommenen Manipulationen sowie der     Schliesszu-          stand    des Faches werden von Signalgebern, wie Signal  lampen, angezeigt. Zur Steuerung dieser Signaleinrich  tungen sind im Schloss Schaltkontakte eingebaut,  welche mechanisch betätigt werden, und zwar alle dieje  nigen, die in den Signalkreisen zur Anzeige der     Schloss-          zustände    eingeschaltet sind, von der Riegelsperre und die  anderen von einem im. Schloss eingebauten Fühler.  



  Auf der dem Halteriegel 13 gegenüberliegenden Seite  des Riegels 2 und der Riegelsperre 8 ist am Boden des  Schlossgehäuses 1 mittels zweier Zapfen 29 eine Träger  platte 30 befestigt. Die Trägerplatte 30 ist aus einem  isolierenden Material     gefertigt    und trägt neben den  mechanisch     betätigbaren    Schaltkontakten beispielsweise  gedruckte Verbindungsleitungen, so dass durch Einsetzen  der Trägerplatte im wesentlichen der im Schloss befindli  che Schaltungsteil der     Signalkreise    hergestellt ist.  



  Wie in der Zeichnung gezeigt, befinden sich die von  der Riegelsperre zu bedienenden Schaltkontakte auf der  der Riegelsperre zugekehrten Seite der Trägerplatte,  wobei der Übersichtlichkeit wegen lediglich ein einziges  Kontaktpaar eingezeichnet ist, und die vom Fühler  bedienten Schaltkontakte auf der anderen Plattenseite.  Die die Schaltkontakte enthaltenden Endschalter sind auf  der Trägerplatte 30 so montiert, dass sie bei bestimmten  Endstellungen ihres Betätigungsmittels,     d.h.    der Riegel  sperre und des Fühlers, schalten.  



  Der in der Zeichnung dargestellte Endschalter 31  dient zur Steuerung des Signalkreises, von welchem    angezeigt wird, ob der Riegel 2 gesichert oder entsichert  ist,     d.h.    ob sich die Riegelsperre 8 in ihrer wirksamen  oder unwirksamen Lage befindet. Der unter Federdruck  stehende Schaltarm 32 dieses Endschalters 31 liegt an  einem in der Riegelsperre 8 eingesetzten Stift 33 an und  schaltet den Endschalter 31, wenn die Riegelsperre 8 in  ihre unwirksame Lage gebracht wird. Der diesem     End-          schalter    31 zugeordnete Signalkreis enthält beispielsweise  zwei parallelgeschaltete Signallampen, von welchen sich  die eine Signallampe 34 an der     Tresortür    befindet und die  andere am Schaltpult des Bankbeamten.

   Beim Entsichern  des     Tresorschlosses    leuchten beide Lampen auf und  brennen so lange, bis die Riegelsperre wieder in ihre  wirksame Lage zurückgekehrt und der Riegel 2 in  Sperrstellung vorgeschoben ist. Die Signallampe 34 an  der     Tresortür    erleichtert dem Mieter das Auffinden  seines Faches und die Lampe am Schaltpult zeigt dem  Beamten an, ob das gewünschte Fach tatsächlich freige  geben worden ist.  



  In den meisten Fällen werden diese Massnahmen  allein als ausreichend befunden. Um am Schaltpult eine  Anzeige zu erlangen, ob und wann das entsicherte       Tresorschloss    aufgesperrt wird, wird ein zweiter     End-          schalter    vorgesehen, welcher in der Stellung der Riegel  sperre 8 schaltet, die diese einnimmt, wenn beim Ver  schieben des Riegels 2 der Sicherheitsstollen 11 über den  Nocken 20 der Riegelsperre hinweggleitet. Das entspre  chende Signal, welches zweckmässig ein     akkustisches     Signals sein wird, wird jeweils beim Vor- und Zurück  schieben des Riegels 2 nur für eine kurze Zeit ausgelöst.

    Ein Ausbleiben dieses Signals gibt dem Bankbeamten an,  dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, beispielsweise,  dass er versehentlich ein falsches Fach entsichert hat.  



  Über die Stellung der Riegelsperre wird schliesslich  noch ein drittes Signal erlangt, welches jeden unbefugten  Sperrversuch mit einem passenden Schlüssel anzeigt.  Hierzu ist die     Ausnehmung    10 in die Riegelsperre 8 so  eingearbeitet, dass bei wirksamer Lage derselben zwi  schen Sicherheitsstollen 11 und Stossfläche der     Ausneh-          mung    ein bestimmter kleiner Zwischenraum vorhanden  ist, so dass der Riegel 2 etwas zurückgeschoben werden  kann, bevor er auf der Riegelsperre aufläuft.

   Die     Aus-          nehmung    weist ferner eine schräge Führungsfläche auf,  welche bei wirksamer Lage der Riegelsperre am Sicher  heitsstollen anliegt und welche eine ausreichend hohe  Steigung aufweist, um bei dem kurzen Verschieben des  Riegels eine zum Schalten eines dritten Endschalters  ausreichende Verschiebung der Riegelsperre 8 zu erge  ben. Es kann vorkommen, dass vom Mieter eines Faches  das     Tresorschloss    abgesperrt wird, ohne dass vorher die  Fachtüre richtig zugemacht worden ist, so dass am  Schaltpult zwar das ordnungsgemässe Absperren des       Tresorschlosses    angezeigt, das Fach aber dennoch offen  ist.

   Der den Schliesszustand der Fachtüre anzeigende  Signalkreis enthält den Endschalter 34, welcher wie  bereits erwähnt, auf der Trägerplatte 30 montiert ist und  dessen Schaltarm 35 vom Fühler 36 betätigt wird. Der im  Schlossgehäuse 1 zur     Riegel-Längsachse    parallel verlau  fend angeordnete Fühler 36 gleitet in einer am Gehäuse  befestigten Führung 37 und wird von einer Feder 38 bis  zu einem Anschlag aus dem Schlossgehäuse herausge  drückt.  



  Sein aus der vorderen     Gehäuse-Querwand    herausra  gendes und in letzterer geführtes vordere Ende ist in  Form eines Riegels 39 ausgebildet. Bei geschlossener  Fachtüre wird der Fühler vom Türrahmen nach innen in  das Schlossgehäuse hineingedrückt, bei offener Türe wird      er von der Feder 38 vorgeschoben, wobei im Endschalter  34 ein Kontaktpaar geschlossen wird, welches eine Signal  einrichtung auslöst.  



  Die Riegelsperre, der Halteriegel mit seiner elektri  schen und mechanischen Betätigungsvorrichtung, die  verschiedenen Endschalter usw. können leicht so ausge  bildet und angeordnet werden, dass sie nur wenig Raum  beanspruchen und in gängigen     Tresorschlössern    nach  träglich eingebaut werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tresorschloss für Mietfächer mit einem mechanisch durch den Mieterschlüssel betätigbaren Riegel und einer den Riegel in Sperrstellung sichernden Riegelsperre, welche mechanisch mittels eines Spezialschlüssels und elektrisch mittels einer mit einem Stromstoss gespeisten Magnetspule entgegen dem Druck einer Sperrfeder in ihre unwirksame Stellung bringbar ist, wobei zum Fest halten der Riegelsperre in dieser Stellung ein Halteriegel vorgesehen ist, welcher durch den Riegel beim Verschie ben in seine Offenstellung ausser Wirkung gebracht wird, so dass beim nachfolgenden Verschieben des Riegels in seine Sperrstellung die Riegelsperre in ihre wirksame Lage zurückkehrt, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Halteriegel für die Riegelsperre mit Betätigungsmitteln gekuppelt ist, mittels welcher er bei Sperrstellung des Riegels sowohl in seine Wirklage als auch in seine unwirksame Lage versetzbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. TresorschlossnachPatentanspruch,dadurchgekenn- zeichnet, dass die Betätigungsmittel für den Halteriegel "leichzeitig Betätigungsmittel für die Riegelsperre sind, wobei der Halteriegel als Übertragungsorgan auf die Riegelsperre dient, um dieselbe in der eigenen Wirklage in die unwirksame Lage zu versetzen.
    2. Tresorschloss nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteriegel (13) in seiner unwirksamen Lage durch eine Rückstellfe- der (19) gehalten ist und vermittels der Magnetspule (18) und des Spezialschlüssels (22) in seine Wirklage versetz bar ist. 3. Tresorschloss nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Halteriegel (13) in seiner Wirklage von der Riegelsperre (8) gehalten ist, wobei der Halterie gel in seiner Wirklage in die unter Federdruck stehende Riegelsperre einrastet.
    4. Tresorschloss nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einrasten des Halteriegels in die Riegelsperre durch den Spezialschlüssel lösbar ist. 5. Tresorschloss nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteriegel (13) als Hebel ausgebildet und in bzug auf die Riegelsperre im Schloss so angeordnet ist, dass beim Drehen des Hebels durch die Betätigungsmittel die Riegelsperre betätigt wird.
    6. Tresorschloss nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Halteriegel (13) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm mit der Magnet spule (18) und dessen anderer Arm mit den mechani schen Betätigungsmitteln gekuppelt ist. 7. Tresorschloss nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die mechanischen Betätigungsmittel eine durch den Spezialschlüssel (22) drehbare Drehschei be (25) aufweisen, auf welcher exzentrisch ein in eine Bohrung (28) im Hebelarm des Halteriegels (13) eingrei fender Finger (27) befestigt ist.
    B. Tresorschloss nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelsperre (8) als einarmiger Hebel ausgebildet ist, welcher durch Drehen um seine Drehachse (9) von einer Sperrfeder (12) in die wirksame Lage, in der das vordere Hebelende den Riegel (2) gegen ein Verschieben in die Offenstellung blockiert, durch den Halteriegel (13) entge gen dem Druck der Sperrfeder (12) in die unwirksame Lage und durch den Riegel (2) beim Verschieben aus dessen Sperrstellung in eine Lage versetzbar ist, in welcher der Halteriegel (13) ausrastet und seine unwirk same Lage durch den aus der Sperrstellung verschobenen Riegel (2) gehalten wird.
    9. Tresorschloss nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass am rückwärtigen Ende des Riegels (2) ein Sicherheitsstollen (11) befestigt ist und die hebelför- mige Riegelsperre (8) an ihrem vorderen Ende eine Ausnehmung (10), in welche in der wirksamen Lage der Riegelsperre der Sicherheitsstollen (11) einrastet, und eine an die Ausnehmung (10) anschliessende Führungs fläche aufweist, längs welcher der Sicherheitsstollen (11) beim Verschieben des Riegels (2) gleitet, wobei die Führungsfläche von einem in die Verschiebungsbahn des Stollens (11) hineinragenden Nocken (20) und einem anschliessenden geradlinigen Teil gebildet ist.
    10. Tresorschloss nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (10) in der Riegel sperre (8) eine zum Verschiebungsweg des Stollens (11) senkrecht stehende und eine hierzu schräg verlaufende Fläche aufweist und so weit ist, dass bei wirksamer Lage der Riegelsperre der Riegel etwas in Offenstellung ver schoben werden kann, bevor der Stollen auf die senkrecht stehende Fläche stösst, wobei der Sicherheitsstollen (11) auf der schräg stehenden Fläche gleitet und die Riegel sperre aus einer ersten, durch den in Sperrstellung befindlichen Riegel bestimmte wirksame Lage in eine von letzterer verschiedene zweite, durch das Anstossen des Sicherheitsstollens bestimmte wirksame Lage versetzt wird.
    11. Tresorschloss nach Unteranspruch 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Lagen der Riegelsperre (8) von einem in einem Signalkreis eingeschalteten Endschalter (31) abgetastet ist, welcher beim Auftreten der betreffenden Lage eine Signaleinrich tung auslöst. 12. Tresorschloss nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in den dem Endschalter (31) zum Abtasten der unwirksamen Lage der Riegelsperre (8) zugeordnete Signalkreis eine am Mietfach angeordnete Signallampe (34) eingeschaltet ist.
    13. Tresorschloss nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Schlossgehäuse (1) ein Fühler (36, 39) zum Abtasten der Schliess-Stellung der Fachtüre angeordnet ist, von wel chem ein Endschalter (35) zum Steuern eines entspre chenden Signalkreises betätigt wird.
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