CH446150A - Seitenbelag für Skis sowie Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Seitenbelag für Skis sowie Verfahren zur Herstellung desselben

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CH446150A
CH446150A CH409065A CH409065A CH446150A CH 446150 A CH446150 A CH 446150A CH 409065 A CH409065 A CH 409065A CH 409065 A CH409065 A CH 409065A CH 446150 A CH446150 A CH 446150A
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CH
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ski
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profile
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CH409065A
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Bader Albert
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Bader Albert
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/052Structure of the surface thereof of the tips or rear ends

Landscapes

  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Seitenbelag für Skis sowie     Verfahren    zur Herstellung desselben    Die Erfindung bezieht sich auf einen Seitenbelag für  Skis sowie auf ein Verfahren zur Herstellung dessel  ben.  



  Seitenbeläge haben bei Skis die Aufgabe, den inneren  Skikörper vor dem Eindringen von Nässe zu schützen  und ihn so vor Zerstörung zu bewahren.  



  Nach einer bekannten Methode wird - insbesondere  bei     Holzskis    - die seitliche Begrenzungsfläche des Skis  mehrmals mit einer     Kunstharzmasse    überstrichen, in der  Regel dreimal. Damit die einzelnen Schichten dauerhaft  sich miteinander verbinden, muss für jede Schicht zirka  12 Stunden     Aushärtungszeit    gerechnet werden. Ferner  ist es notwendig, jeden Anstrich zu schleifen, um glatte  Oberflächen zu erhalten. Abgesehen von diesem so  grossen Zeitaufwand lässt es sich nicht vermeiden, dass  in der aufgetragenen Schicht Luftblasen eingeschlossen  sind, die beim Schleifen aufgerissen werden.

   Die     Luftbla-          seneinschlüsse    stammen aus der aufzustreichenden       Kunstharzmasse    selbst, die aus einem     Mehrkomponen-          tengemisch    besteht. Beim Mischen der Komponenten  wird zwangsweise Luft mit in das Gemisch gebracht, die  dann zum obenerwähnten Nachteil führt.  



  Es werden daher statt dessen - allerdings praktisch  nur bei Metallskis und Kunststoffskis in     Sandwichbau-          weise    - auch Seitenbeläge in Form von Leisten mit  rechteckigem Querschnitt verwendet, welche den Holz  kern des Skis seitlich begrenzen.  



  Es wurde ferner vorgeschlagen, mit der Seitenfläche  des Skis ein vorgefertigtes U-förmiges Profil zu verkleben  oder zu verleimen. Dieser Vorschlag konnte sich aller  dings nicht durchsetzen, da seine     Verwirklichung    prak  tisch unmöglich ist, da ja die Höhe der Seitenfläche des  Skis über dessen Länge unterschiedlich ist und darüber  hinaus Skis gleicher Länge jedoch verschiedener Modelle  oder unterschiedlicher Hersteller auch auf gleichen Hö  hen variierende Stärken aufweisen. Es hätte daher zur  Verwirklichung des genannten Vorschlags für jeden  Skityp bzw. jedes Skimodell eine eigene Seitenschiene  gefertigt werden müssen. Abgesehen davon verläuft die    Skiseitenfläche nach einer räumlichen Kurve und es ist  gänzlich unmöglich, ein     U-Profil    dem Verlauf einer  solchen Kurve anzupassen.

    



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen  Seitenbelag für Skis zu schaffen, der für alle üblichen  Skitypen und Skigrössen geeignet ist, der sich ferner  leicht montieren lässt und der zudem noch den     Oberkan-          tenschutz    übernimmt.  



  Erfindungsgemäss wird dies durch eine vorzugsweise  aus Kunststoff gefertigte, in ihrer Länge begrenzte und  über ihre Länge annähernd korrespondierend mit der  seitlichen Begrenzungsfläche des Skis verlaufende Profil  schiene erreicht, welche aus einem der seitlichen Begren  zungsfläche des Skis zugeordneten Steg und mindestens  einem vom Steg abstehenden Schenkel besteht, wobei der  Schenkel zur Auflage auf der Skioberfläche bestimmt ist  und das diesem Schenkel gegenüberliegende Ende des  Steges frei ausläuft.  



  Bevorzugte Ausführungsformen sind in erster Linie  Profilschienen mit     L-förmigem    Querschnitt und weiters  solche mit     F-förmigem    Querschnitt.  



  Im Falle einer Profilschiene mit     L-förmigem    Quer  schnitt kommt am Skikörper der Steg der Profilschiene  an der Seitenfläche, der meist etwas schmälere Schenkel  an der Oberfläche zur Anlage. Bei einer Profilschiene mit       F-förmigem    Querschnitt wird wiederum der Steg der  Profilschiene an der Seitenfläche und der obere Schenkel  an der Oberfläche angelegt, während der andere Schenkel       z.B.    zum Eingreifen in den Skikörper parallel zur  Oberfläche desselben vorgesehen wird, beispielsweise  unterhalb eines oberen Deckblattes.  



  Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung erfolgt  die Herstellung des erfindungsgemässen Seitenbelages auf  die Weise, dass ein als endloses Band     extrudiertes,     vorzugsweise     L-förmiges    bzw.     F-förmiges    Profil in ein  zelne, zur einfachen     resp.    doppelten Skilänge korrespon  dierende Schienen zerschnitten wird, worauf die Schienen  mindestens teilweise über ihre Länge erwärmt und ein  zeln mit dem erwärmten Teil in einer annähernd zur zu      bedeckenden Begrenzungsfläche des Skis korrespondie  rend ausgebildeten Pressform eingelegt und bis zum  Erstarren des durch die Erwärmung erweichten Teiles  der Schiene gepresst werden.  



  Das     zweckmässigerweise    verwendete     L-förmige        bzw.          F-förmige    Profil bringt den Vorteil, dass bei seiner  Montage nicht nur der Seitenbelag sondern auch gleich  zeitig die Oberkante am Ski angeordnet wird, wobei der  Zuordnung der Deckbeläge zum schmalen Schenkel des  Profils der die Oberkante bildet, weitester Spielraum  gelassen wird.

   Da die Skiseitenfläche nach einer räumlich  gekrümmten Kurve verläuft, und es praktisch unmöglich  ist, eine Schiene mit     z.B.        L-förmigem    bzw.     F-förmigem     Profil räumlich so zu verwinden, dass sie weder grosse  innere Spannungen aufweist noch sich mindestens teil  weise     verwirft,    wird durch das     erfindungsgemässe    Ver  fahren die Profilschiene ohne innere Spannungen dem  Verlauf der zu bedeckenden     Skibegrenzungsfläche    wei  testgehend angepasst, so dass sie ohne Mühe und ohne  einrichtungsmässigen Aufwand vom Skihersteller     bestim-          mungsgemäss    verarbeitet werden kann.  



  Der Erwärmung der Schienen, und zwar sowohl der  teilweisen als auch der zur Gänze, können alle geeigneten  Hilfsmittel ohne Einschränkung dienen, beispielsweise       heisses    Wasser, Heissluft, Wärmestrahler, Heizspiegel  oder dgl. Auch das Material der Pressform, die der  Begrenzungsfläche des Skis korrespondierend ausgebildet  ist, ist keinen Beschränkungen     unterworfen.    Holz, Kunst  stoff oder auch Metall kann dazu verwendet werden.  



  Da im Bereich der Skispitze die stärkste Krümmung  sich vorfindet, ist es     zweckmässig,    dass der zur     Bedek-          kung    im Spitzenbereich des Skis vorgesehene Teil der  Profilschiene     erwärmt    und in einer der Begrenzungsflä  che der Skispitze korrespondierend ausgebildeten     Press-          form    gepresst wird. Selbstverständlich ist es jedoch im  Rahmen der Erfindung möglich, die Schiene über ihre  ganze Länge in einer zur bedeckenden Begrenzungsfläche  des Skis korrespondierenden Form zu pressen. Die Länge  der Skis ist natürlich der Standardlänge der heute  üblichen Skis angepasst.  



  Da die Konturen der einzelnen Skifabrikate wenn  auch nur zum Teil geringfügig voneinander abweichen,  jedoch aus rationellen Gründen nur eine Pressform  vorgesehen werden soll, muss die Möglichkeit bestehen,  die vorgeformte     Seitenbelagschiene    den einzelnen Skimo  dellen wenigstens in geringem Umfang anzupassen. Dies  wird erfahrungsgemäss dadurch erreicht, dass der breite  Steg der     L-förmigen    bzw.     F-förmigen    Profilschiene vor  der Erwärmung     keilförmig    ab-     resp.    eingeschnitten wird  und zwar in jenen Bereichen, die zur Bedeckung der  Seitenfläche an der Spitze bzw. am Hinterende des Skis  vorgesehen sind.  



  Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung durch       Ausführungsbeispiele    näher erläutert, ohne darauf be  schränkt zu sein. Es zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht und       Fig.3    einen Querschnitt einer     erfindungsgemässen     Profilschiene;       Fig.    4 eine     Querschnittsvariante;          Fig.    5, 6 und 7 drei verschiedene Anordnungen von       erfindungsgemässen    Profilschienen an einem Skikörper,  und zwar im Querschnitt;

         Fig.8    ein     extrudiertes    Band mit einem     L-fönnigen     Querschnitt;       Fig.    9 den Querschnitt des Bandes nach     Fig.    1;         Fig.    10 eine vom Band nach     Fig.    1 abgeschnittene  Schiene in Skilänge;       Fig.    11 und 12 den der Skispitze zugeordneten Vor  derteil der Schiene nach     Fig.    3 nach seiner Verfor  mung in der Ansicht und in der Draufsicht;       Fig.    13 eine Schiene doppelter Skilänge.  



  Gemäss Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 bis 3 besteht  der     erfindungsgemässe    Seitenbelag aus einer Profilschie  ne 1, welche einen nach zwei Richtungen gebogenen  Vorderteil 1' und einen im wesentlichen geraden Hinter  teil 1" aufweist.  



  Die Profilschiene 1 kann als Fertigteil von bestimmter  Länge hergestellt werden, wobei der der Skischaufel  zugeordnete Vorderteil 1' im     Spritzgussverfahren    gefer  tigt wird und der im wesentlichen gerade Hinterteil 1"  durch     Extrudieren.    Die Fertigung dieser beiden Teile  geschieht natürlich getrennt und die beiden Teile werden  dann unlösbar durch Kleben oder Schweissen miteinan  der verbunden, so dass eine Profilschiene 1 gemäss den       Fig.    1 und 2 entsteht. Der Querschnitt 3 der Profilschiene  1 ist     L-förmig    mit einem Steg 2 und einem Schenkel 3,  wobei die für die     Verklebung    mit dem Skikörper dienen  den Flächen 4     zweckmässig    profiliert sind.

   Durch die  Verbindung des gespritzten Vorderteiles 1' und des       extrudierten    Hinterteiles 1" erhält man eine Profilschie  ne, die in ihrem Verlauf dem Verlauf der Seitenfläche des  Skis von vornherein annähernd angepasst ist, ist die sich  über die Länge des Skis ändernde     Stärke    desselben ohne  Nachteil, denn wenn der Steg 2 des Profils nach der       Verklebung    der Profilschiene 1 mit dem Skikörper diesen  nach unten überragt, so muss dieser überstehende Teil  nur abgeschnitten werden, was einfach und rasch durch  zuführen ist.  



  Die Profilschiene 1 kann, wie beispielsweise aus     Fig.    5  bis 7     ersichtlich,    je nach     Bedarf    am Skikörper bzw. Kern  5 montiert werden, entweder so, dass das Deckblatt 6 und  der Deckbelag 7 des Skis stumpf an den Schenkel 3  stossen     (Fig.    5), allenfalls sogar bündig, oder so, dass der  Schenkel 3 das Deckblatt 6 im Randbereich überragt       (Fig.6),    oder aber so, dass der Schenkel 3 an das  Deckblatt 6 stumpf anstösst und vom Deckbelag 7  teilweise überdeckt wird     (Fig.    7). In allen Fällen liegt der  Steg 2 der Profilschiene 1 an der seitlichen Begrenzungs  fläche des Skikörpers bzw. Kernes 5 an.

   Nach dem Ab  trennen oder Abschneiden des nach unten überstehenden  Teiles des Steges 2 der Profilschiene 1 können die  Stahlkanten 8, die unteren Deckblätter 9 und Laufbeläge  10 in gewohnter Weise montiert werden.  



  Zur Vergrösserung der Klebefläche an der Profil  schiene 1 kann, wie aus     Fig.    4 ersichtlich, ein Zwischen  schenkel 11 vorgesehen werden, der bei     Sandwichkon-          struktionen        zweckmässigerweise    unter das obere tragende  Deckblatt eingreift. Die Profilschiene weist in diesem Falle  einen     F-förmigen    Querschnitt auf.  



  Anstelle der bisher anhand der     Fig.    1 bis 3 beschrie  benen Herstellungsmethode der Profilschienen 1 kann in  bevorzugter Weise nach dem anhand der     Fig.    B. bis 13  erläuterten Verfahren gearbeitet werden.  



  Das aus Kunststoff bestehende     extrudierte    Band 12  besitzt einen     L-förmigen    Querschnitt und das Verhältnis  der Breite des schmalen Schenkels 3 zur Breite des hohen  Steges 2 beträgt annähernd 1 : 5. Die Innenseite 4 des  Bandes 12 ist zweckmässig profiliert zur Vergrösserung  der Kontaktfläche. Das     extrudierte    endlose Band 12 wird  nun in Profilschienen 1 zerschnitten und die Länge der  Profilschiene wird nach der Länge des Skis gewählt, für  den die Profilschiene 1 als Seitenbelag vorgesehen ist.      Der Steg 2 der Profilschiene 1 wird nun an beiden  Enden     keilförmig    abgeschnitten (-,Linie) und die  Profilschiene wird dann beispielsweise in heissem Wasser  erwärmt.

   Ist der Kunststoff durch die Wärmeeinwirkung  hinreichend plastisch verformbar geworden, so wird die  Profilschiene 1 mit ihrem     erwärmten    Teil in eine     Press-          form    eingelegt, die korrespondierend zum Verlauf der  mit der Profilschiene zu bedeckenden Begrenzungsfläche  im Bereich der Skispitze ausgebildet ist.

   Nach dem  Abkühlen zeigt die Profilschiene die in den     Fig.    11 und  12 gezeigte Gestalt,     d.h.    sie ist der ausgeprägtesten       Krümmungszone    des     Skis    (Spitze) von     vorneherein        ange-          passt.    Damit die Profilschiene 1 bei der Montage mög  lichst geringe     Verformungsarbeit    aufzunehmen hat, also  möglichst spannungsfrei     montierbar    ist, wird die Profil  schiene an beiden Enden     keilförmig    beschnitten  (-..-Linie), denn die Konturen der einzelnen Skifa  brikate weichen voneinander, wenn auch nur gering  fügig, ab.

   Je geringer die Höhe des Steges 2 ist, um  so leichter lässt sich die Profilschiene verwinden.  



  Selbstverständlich ist es möglich, die Schiene über  ihre ganze Länge zu     erwärmen    und auf ihrer ganzen  Länge zu pressen, ohne den Rahmen des Patentes zu  verlassen.  



  Bislang wurde die     Erfindung    erläutert an einer Profil  schiene von einfacher Skilänge. Grundsätzlich steht je  doch die     Möglichkeit    offen, eine Schiene 1 von doppelter  Skilänge erfindungsgemäss zu verarbeiten. In diesem  Falle wird die Profilschiene sowohl im Mittelbereich 13  wie auch an ihren Enden 13', 13"     keilförmig    ein-     resp.     abgeschnitten     (Fig.    13). Der eingeschnittene Mittelbereich  13 wird dann erwärmt und zur Spitzenkontur gepresst.  



  Als     wesentlich    und wichtig wird     abschliessend    festge  halten, dass dank des     erfindungsgemässen    Verfahrens aus  einer einzigen Profilschiene     endlicher    Länge ein räum  lich gebogener, der zu bedeckenden Begrenzungsfläche  des Skis von     vorneherein    weitestgehend angepasster Sei  tenbelag erzielt wird, der gleichzeitig wegen seines     L-          förmigen    Querschnitts die Funktion der Oberkante über  nimmt. Durch Kleben wird die Schiene mit dem Skikern  bzw. Skikörper verbunden.  



  Die Herstellung des erfindungsgemässen Seitenbela  ges ist jedoch auf das beschriebene     Verfahren    nicht  eingeschränkt. Beispielsweise ist es etwa bei der Herstel  lung eines Seitenbelages aus     Cellulosenitrat        (Celluloid)     möglich, die Profilschiene aus einem Block zu hobeln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I. Seitenbelag für Skis, gekennzeichnet durch eine, in ihrer Länge begrenzte und über ihre Länge annähernd korrespondierend der seitlichen Begrenzungsfläche des Skis verlaufende Profilschiene, welche aus einem der seitlichen Begrenzungsfläche des Skis zugeordneten Steg und mindestens einem vom Steg abstehenden Schenkel besteht, wobei der Schenkel zur Auflage auf der Obersei te des Skikörpers bestimmt ist und das diesem Schenkel gegenüberliegende Ende des Steges frei ausläuft.
    II. Verfahren zur Herstellung eines Seitenbelages nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein als endloses Band extrudiertes Profil in einzelne, zur einfachen resp. doppelten Skilänge korrespondierende Schienen zerschnitten wird, worauf die Schienen minde stens teilweise über ihre Länge erwärmt und einzeln mit dem erwärmten Teil in einer annähernd zur zu bedecken den Begrenzungsfläche des Skis korrespondierend ausge bildeten Pressform eingelegt und bis zum Erstarren des durch die Erwärmung erweichten Teiles der Schiene gepresst werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Seitenbelag nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Profilschiene aus Kunststoff be steht. 2. Seitenbelag nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Profilschiene L-förmigen Quer schnitt aufweist. 3. Seitenbelag nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Profilschiene einen F-förmigen Querschnitt aufweist. 4. Seitenbelag nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Verbindung mit dem Skikörper vorgesehene Fläche der Profilschiene profiliert ausgebildet ist.
    5. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der der Skischaufel zugeordnete Be- lagsteil im Spritzgussverfahren und der dem im wesentli chen geraden Laufkörper des Skis zugeordnete Teil durch Extrudieren gefertigt wird und beide Teile vor zugsweise durch Kleben oder Schweissen unlösbar mit einander verbunden werden. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der zur Bedeckung im Spitzenbereich des Skis vorgesehene Teil der Profilschiene erwärmt und in einer der Begrenzungsfläche der Skispitze korrespon dierend ausgebildeten Pressform gepresst wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schiene über ihre ganze Länge erwärmt und über ihre ganze Länge in einer zur bedek- kenden Begrenzungsfläche des Skis korrespondierenden Form gepresst wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I oder einem der Unteransprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg der L-förmigen bzw. F-förmigen Profilschiene vor deren Erwärmung keilförmig ab- resp. eingeschnitten wird. 9. Vefahren nach Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens im Mittelbereich der Profil schiene der keilförmige Einschnitt vorgesehen wird und sich dieser über eine Länge erstreckt, die mindestens der doppelten Länge der Skispitze entspricht. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Steg der L-förmigen bzw. F- förmigen Profilschiene von einfacher Skilänge minde stens an einem Ende keilförmig beschnitten wird und sich die Schnittlinie mindestens über die Länge der Skispitze erstreckt.
CH409065A 1964-03-25 1965-03-24 Seitenbelag für Skis sowie Verfahren zur Herstellung desselben CH446150A (de)

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AT260064A AT250229B (de) 1964-03-25 1964-03-25 Seitenbelag für Skier
AT682564 1964-08-10

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CH446150A true CH446150A (de) 1967-10-31

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