CH446208A - In Verbindung mit einem biologischen Abwasserreiniger arbeitender Abwasserbrunnen - Google Patents
In Verbindung mit einem biologischen Abwasserreiniger arbeitender AbwasserbrunnenInfo
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Description
In Verbindung mit einem biologischen Abwasserreiniger arbeitender Abwasserbrunnen Die Erfindung bezieht sich auf einen Abwasser brunnen, der in Verbindung mit einem biologischen Abwasserreiniger, insbesondere mit einem kleinen Rei niger, arbeitet und aus dem das Wasser in den Reiniger gepumpt wird.
Bisher hat man das Abwasser in einen biologischen Reiniger gepumpt, aus dem das gereinigte Wasser direkt in ein Gewässer entwichen ist. In kleinen Reini gungsanlagen fällt Abwasser ungleichmässig und peri odenweise sogar in grossen Mengen an. Dies hat zur Folge, dass die Reinigungsanlage nicht effektiv und kontinuierlich arbeitet, worunter die Reinigung des Wassers leidet.
Die vorliegende Erfindung bezweckt Beseitigung des erwähnten Nachteils.
Der erfindungsgemässe Abwasserbrunnen ist daudrch gekennzeichnet, dass im Abwasserbrunnen ein Gefäss aufgestellt ist, durch welches das Wasser aus dem Reiniger weggeleitet wird, und dass sich am Boden des Gefässes ein Ventil befindet, das derart automatisch arbeitend eingerichtet ist, dass bei so hohem Stand des Wassers im Gefäss, dass der Unter schied zwischen diesem Wasserstand und dem Wasser stand im Abwasserbrunnen einen vorbestimmten Wert übersteigt, das Ventil sich öffnet und gereinigtes Was ser aus dem Gefäss in den Abwasserbrunnen fliesst,
dass aber bei Absinken des besagten Wasserstandsun- terschiedes unter einen weiteren vorbestimmten Wert das Ventil sich schliesst.
Da durch das genannte Ventil gereinigtes Wasser aus dem Gefäss in den Abwasserbrunnen fliessen kann, sobald der Wasserstand im Brunnen unter eine vorge- P <B>0</B> - bene Grenze gesunken ist, kann der Reiniger konti nuierlich arbeiten. Hieraus folgt, dass der grösste Teil des Abwassers zumindest zu stillen Zeiten den Reiniger mehrmals durchlaufen wird, ehe das Wasser in das Gelände freigegeben wird, wodurch der Reinigungsef fekt bedeutend erhöht wird.
Da sich das Ventil am Gefäss stets schliesst, wenn der Abwasserstand auf eine gegebene Höhe gestiegen ist, kann sich das gereinigte Wasser im Gefäss nicht mit dem Wasser im Abwasser brunnen vermischen.
Der Boden des im Brunnen angebrachten Gefässes weist vorzugsweise ein konische Form auf, so dass die ses Gefäss auch als Nachklärbecken wirkt und dass man durch das Ventil ein Entweichen des auf dem Boden des Gefässes angesammelten Filtrierschlamms, der in gereinigtem Wasser immer in einiger Menge vor handen ist, erreichen kann. Die das Abwasser för dernde Pumpe kann auf der Wasseroberfläche schwim mend angeordnet sein, so dass in den Reiniger Wasser von möglichst günstiger Beschaffenheit hinsichtlich des Reinigungsprozesses gefördert wird, das nur wenige feste Partikeln enthält.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Abwasserbrunnens nach der Erfindung im Vertikal schnitt dar.
In den dargestellten Abwasserbrunnen 1 tritt das Abwasser durch ein Abflussrohr 2 ein, das über der Mittelebene des Brunnens liegt. Im Brunnen ist auf im Brunnenboden befestigten Füssen 3 ein Gefäss 4 auf gestellt, das an seinem unteren Ende ein trichterförmi ges Unterteil 5 trägt. Im oberen Ende des Gefässes 4 mündet ein Rohr 6 aus einem biologischen Reinigungs schrank (nicht dargestellt), welches das in besagtem Schrank gereinigte Wasser in das genannte Gefäss 4 einleitet. Zum Wegleiten des reinen Wassers aus dem Gefäss 4 führt vom oberen Ende desselben das Ab- flussrohr 7 aus dem Brunnen 1 hinaus.
Im Abwasser brunnen befindet sich eine von Schwimmern 8 getra gene schwimmende Pumpe 9, die periodenweise konti nuierlich Abwasser aus dem Brunnen 1 durch das Rohr 11 in den Reinigungsschrank fördert. Da die Pumpe 9 auf Schwimmern angeordnet ist, folgt sie stets dem Wasserstand im Brunnen, und folglich ge langt in den Schrank stets mit Rücksicht auf den Rei nigungsprozess möglichst günstiges Wasser, das wenig feste Teilchen enthält. Am Boden des Gefässes 4 be findet sich ein Ventil 10 irgendeines an sich bekannten Typs.
Es ist derart automatisch arbeitend eingerichtet, dass, sobald der Unterschied zwischen dem Wasser stand a im Brunnen und dem Wasserstand b im Gefäss eine gewisse Grösse erreicht, das Ventil sich öffnet, wobei dann gereinigtes Wasser aus dem Gefäss 4 in den Brunnen 1 fliesst, und dass sich das Ventil wieder schliesst, sobald der Unterschied der genannten Was serstände unter eine gegebene Höhe herabgeht. Abwas ser kann somit nicht in das Gefäss 4 selbst gelangen, aber aus dem Gefäss kann Wasser ausfliessen. Der Unterschied der Wasserstände kann fernerhin auch so eingestellt werden, dass das Wasser nicht in das eintre tende Abflussrohr steigt, falls letzteres unter dem oberen Rand des Gefässes liegt, wie oft der Fall ist.
Die Pumpe 9 ist so kontinuierlich arbeitend ge dacht, dass sie immer in gegebenen Zeitabständen Abwasser aus dem Brunnen in den Reinigungsschrank pumpt. Dies ist deshalb möglich, weil trotz des nur zeitweisen Anfallens von Abwasser im Brunnen dieser stets genügend Wasser enthält, damit aus dem Gefäss 4 Wasser in den Brunnen fliessen kann. Eben dies hat zur Folge, dass die Pumpe dauernd arbeiten kann. Dies wiederum verursacht, wie schon gesagt, dass das Ab wasser den Reiniger mehrmals durchlaufen wird, ehe es in ein Gewässer entweicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH In Verbindung mit einem biologischen Abwasser reiniger, insbesondere mit einem kleinen Reiniger, arbeitender Abwasserbrunnen, aus dem das Wasser in den Reiniger gepumpt wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Abwasserbrunnen (1) ein Gefäss (4) aufgestellt ist, durch welches das Wasser aus dem Reiniger wegge leitet wird, und dass sich am Boden des Gefässes ein Ventil (10) befindet, das derart automatisch arbeitend eingerichtet ist, dass bei so hohem Stand (b) des Was sers im Gefäss (4), dass der Unterschied zwischen die sem Wasserstand und dem Wasserstand (a) im Abwas- serbrunnen (1) einen vorbestimmten Wert übersteigt, das Ventil (10) sich öffnet und gereinigtes Wasser aus dem Gefäss in den Abwasserbrunnen fliesst,dass aber bei Absinken des besagten Wasserstandsunterschiedes unter einen weiteren vorbestimmten Wert das Ventil sich schliesst. UNTERANSPRÜCHE 1. Abwasserbrunnen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (5) des Gefässes (4), in welches das Wasser aus dem Reiniger eintritt, konisch ist und dass das Ventil (10) sich am untersten Punkt des Bodens (5) befindet.2. Abwasserbrunnen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vom oberen Teil des darin be findlichen Gefässes (4) ein Rohr (7) durch den Brun nen hindurch zu einem Abfluss geht und dass das Ge- fäss mittels einer durch seinen Kopf gehenden Leitung oder eines Schlauchs (6) mit dem Reiniger zwecks Zu leitens von gereinigtem Wasser zum Gefäss verbunden ist. 3. Abwasserbrunnen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich darin eine auf Schwimmern (8) angebrachte Pumpe (9) befindet, um Abwasser in den Reiniger zu fördern. 4.Abwasserbrunnen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das darin befindliche Gefäss (4) auf Füssen (3) aufgestellt ist, die auf dem Boden des Brunnens ruhen, so dass der Boden (5) des Gefässes (4) eine solche Höhe vom Brunnenboden hat, dass er nicht in den auf dem Brunnenboden abgelagerten Schlamm kommt, und dass das obere Ende des Gefäs ses beträchtlich höher als die Oberfläche des Abwas sers (a) im Brunnen liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1877566A CH446208A (de) | 1966-12-29 | 1966-12-29 | In Verbindung mit einem biologischen Abwasserreiniger arbeitender Abwasserbrunnen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| CH446208A true CH446208A (de) | 1967-10-31 |
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ID=4435215
Family Applications (1)
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| CH (1) | CH446208A (de) |
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1966
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