CH446208A - In Verbindung mit einem biologischen Abwasserreiniger arbeitender Abwasserbrunnen - Google Patents

In Verbindung mit einem biologischen Abwasserreiniger arbeitender Abwasserbrunnen

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CH446208A
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CH1877566A
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Tammivuori Arvi
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Upo Oy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/006Water distributors either inside a treatment tank or directing the water to several treatment tanks; Water treatment plants incorporating these distributors, with or without chemical or biological tanks

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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      In    Verbindung mit einem biologischen Abwasserreiniger arbeitender Abwasserbrunnen    Die Erfindung bezieht sich auf einen Abwasser  brunnen, der in Verbindung mit einem biologischen  Abwasserreiniger, insbesondere mit einem kleinen Rei  niger, arbeitet und aus dem das Wasser in den Reiniger  gepumpt wird.  



  Bisher hat man das Abwasser in einen biologischen  Reiniger gepumpt, aus dem das gereinigte Wasser  direkt in ein Gewässer     entwichen    ist. In kleinen Reini  gungsanlagen fällt Abwasser ungleichmässig und peri  odenweise sogar in grossen Mengen an. Dies hat zur  Folge, dass die Reinigungsanlage nicht effektiv und  kontinuierlich arbeitet, worunter die Reinigung des  Wassers leidet.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt Beseitigung  des erwähnten Nachteils.  



  Der erfindungsgemässe Abwasserbrunnen ist       daudrch        gekennzeichnet,    dass im Abwasserbrunnen ein       Gefäss    aufgestellt ist, durch welches das Wasser aus  dem Reiniger weggeleitet wird, und dass sich am  Boden des Gefässes ein Ventil befindet, das derart  automatisch arbeitend eingerichtet ist, dass bei so  hohem Stand des Wassers im Gefäss,     dass    der Unter  schied     zwischen    diesem Wasserstand und dem Wasser  stand im Abwasserbrunnen einen vorbestimmten Wert  übersteigt, das Ventil sich öffnet und gereinigtes Was  ser aus dem Gefäss in den Abwasserbrunnen fliesst,

    dass aber bei Absinken des besagten     Wasserstandsun-          terschiedes    unter einen weiteren vorbestimmten Wert  das Ventil sich schliesst.  



  Da durch das genannte Ventil gereinigtes Wasser  aus dem Gefäss in den Abwasserbrunnen fliessen kann,  sobald der Wasserstand im Brunnen unter eine     vorge-          P   <B>0</B>     -          bene    Grenze gesunken ist, kann der Reiniger     konti          nuierlich    arbeiten. Hieraus folgt, dass der grösste Teil  des Abwassers zumindest zu stillen Zeiten den Reiniger  mehrmals durchlaufen wird, ehe das Wasser in das  Gelände freigegeben wird, wodurch der Reinigungsef  fekt bedeutend erhöht wird.

   Da sich das Ventil am  Gefäss stets     schliesst,    wenn der Abwasserstand auf eine  gegebene Höhe gestiegen ist, kann sich das gereinigte    Wasser im     Gefäss    nicht mit dem Wasser im Abwasser  brunnen vermischen.  



  Der Boden des im Brunnen angebrachten Gefässes  weist vorzugsweise ein konische Form auf, so dass die  ses Gefäss auch als     Nachklärbecken    wirkt und dass  man durch das Ventil ein Entweichen des auf dem  Boden des Gefässes angesammelten     Filtrierschlamms,     der in gereinigtem Wasser immer in einiger Menge vor  handen ist, erreichen kann. Die das Abwasser för  dernde Pumpe kann auf der Wasseroberfläche schwim  mend angeordnet sein, so dass in den Reiniger Wasser  von möglichst günstiger Beschaffenheit hinsichtlich des  Reinigungsprozesses     gefördert    wird, das nur wenige  feste Partikeln enthält.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des  Abwasserbrunnens nach der Erfindung im Vertikal  schnitt dar.  



  In den dargestellten Abwasserbrunnen 1 tritt das  Abwasser durch ein Abflussrohr 2 ein, das über der  Mittelebene des Brunnens liegt. Im     Brunnen    ist auf im  Brunnenboden befestigten     Füssen    3 ein Gefäss 4 auf  gestellt, das an seinem unteren Ende ein trichterförmi  ges Unterteil 5 trägt. Im oberen Ende des Gefässes 4  mündet ein Rohr 6 aus einem biologischen Reinigungs  schrank (nicht dargestellt), welches das in besagtem  Schrank gereinigte Wasser in das genannte Gefäss 4  einleitet. Zum     Wegleiten    des reinen Wassers aus dem  Gefäss 4 führt vom oberen Ende desselben das     Ab-          flussrohr    7 aus dem Brunnen 1 hinaus.

   Im Abwasser  brunnen befindet sich eine von Schwimmern 8 getra  gene schwimmende Pumpe 9, die periodenweise konti  nuierlich Abwasser aus dem Brunnen 1 durch das  Rohr 11 in den Reinigungsschrank fördert. Da die  Pumpe 9 auf     Schwimmern    angeordnet ist, folgt sie  stets dem Wasserstand im Brunnen, und folglich ge  langt in den Schrank stets mit Rücksicht auf den Rei  nigungsprozess möglichst günstiges Wasser, das wenig  feste Teilchen enthält. Am Boden des Gefässes 4 be  findet sich ein Ventil 10 irgendeines an sich bekannten  Typs.

   Es ist derart automatisch arbeitend eingerichtet,      dass, sobald der Unterschied zwischen dem Wasser  stand a im Brunnen und dem Wasserstand b im Gefäss  eine gewisse Grösse erreicht, das Ventil sich öffnet,  wobei dann gereinigtes Wasser aus dem Gefäss 4 in  den Brunnen 1 fliesst, und dass sich das Ventil wieder  schliesst, sobald der Unterschied der genannten Was  serstände unter eine gegebene Höhe herabgeht. Abwas  ser kann somit nicht in das Gefäss 4 selbst gelangen,  aber aus dem Gefäss kann Wasser ausfliessen. Der  Unterschied der Wasserstände kann fernerhin auch so  eingestellt werden, dass das Wasser nicht in das eintre  tende Abflussrohr steigt, falls letzteres unter dem  oberen Rand des Gefässes liegt, wie oft der Fall ist.  



  Die Pumpe 9 ist so kontinuierlich arbeitend ge  dacht, dass sie immer in gegebenen Zeitabständen  Abwasser aus dem Brunnen in den Reinigungsschrank  pumpt. Dies ist deshalb möglich, weil trotz des nur  zeitweisen     Anfallens    von Abwasser im Brunnen dieser  stets genügend Wasser enthält, damit aus dem Gefäss 4  Wasser in den Brunnen     fliessen    kann. Eben dies hat  zur Folge, dass die Pumpe dauernd arbeiten kann. Dies  wiederum verursacht, wie schon gesagt, dass das Ab  wasser den Reiniger mehrmals durchlaufen wird, ehe  es in ein Gewässer entweicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH In Verbindung mit einem biologischen Abwasser reiniger, insbesondere mit einem kleinen Reiniger, arbeitender Abwasserbrunnen, aus dem das Wasser in den Reiniger gepumpt wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Abwasserbrunnen (1) ein Gefäss (4) aufgestellt ist, durch welches das Wasser aus dem Reiniger wegge leitet wird, und dass sich am Boden des Gefässes ein Ventil (10) befindet, das derart automatisch arbeitend eingerichtet ist, dass bei so hohem Stand (b) des Was sers im Gefäss (4), dass der Unterschied zwischen die sem Wasserstand und dem Wasserstand (a) im Abwas- serbrunnen (1) einen vorbestimmten Wert übersteigt, das Ventil (10) sich öffnet und gereinigtes Wasser aus dem Gefäss in den Abwasserbrunnen fliesst,
    dass aber bei Absinken des besagten Wasserstandsunterschiedes unter einen weiteren vorbestimmten Wert das Ventil sich schliesst. UNTERANSPRÜCHE 1. Abwasserbrunnen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (5) des Gefässes (4), in welches das Wasser aus dem Reiniger eintritt, konisch ist und dass das Ventil (10) sich am untersten Punkt des Bodens (5) befindet.
    2. Abwasserbrunnen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vom oberen Teil des darin be findlichen Gefässes (4) ein Rohr (7) durch den Brun nen hindurch zu einem Abfluss geht und dass das Ge- fäss mittels einer durch seinen Kopf gehenden Leitung oder eines Schlauchs (6) mit dem Reiniger zwecks Zu leitens von gereinigtem Wasser zum Gefäss verbunden ist. 3. Abwasserbrunnen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich darin eine auf Schwimmern (8) angebrachte Pumpe (9) befindet, um Abwasser in den Reiniger zu fördern. 4.
    Abwasserbrunnen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das darin befindliche Gefäss (4) auf Füssen (3) aufgestellt ist, die auf dem Boden des Brunnens ruhen, so dass der Boden (5) des Gefässes (4) eine solche Höhe vom Brunnenboden hat, dass er nicht in den auf dem Brunnenboden abgelagerten Schlamm kommt, und dass das obere Ende des Gefäs ses beträchtlich höher als die Oberfläche des Abwas sers (a) im Brunnen liegt.
CH1877566A 1966-12-29 1966-12-29 In Verbindung mit einem biologischen Abwasserreiniger arbeitender Abwasserbrunnen CH446208A (de)

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