CH446216A - Verfahren zum Herstellen eines Gewebes auf einer Greiferschützenwebmaschine - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Gewebes auf einer Greiferschützenwebmaschine

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CH446216A
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weft
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strip
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CH1480265A
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English (en)
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Mzyk Heinrich
Weder Herbert
Tille Manfred
Original Assignee
Webstuhlbau Grossenhain Veb
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/40Forming selvedges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


  Verfahren zum Herstellen eines Gewebes     auf    einer     Greiferschützenwebmaschine       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstel  len     eines    Gewebes mit festen Kanten auf einer     Greifer-          schützen-Webmaschine,    wobei die festen Kanten durch  die in die     Leistenkettenfäden    eingebundenen Enden der  Schussfäden gebildet sind und die Anfänge derselben  von den Gewebekanten zurückstehen.  



  Bei der Herstellung     derartiger    Gewebe fallen in der  Regel die Leisten unansehnlich aus. Ursache     hierfür     sind hauptsächlich die     Schussfadenanfänge,    die einmal  mehr und einmal     weniger    von den Gewebekanten zu  rückstehen. Insbesondere bei weniger elastischem       Schussfadenmaterial    ist diese Erscheinung darauf be  gründet, dass die Lage der     Schussfadenanfänge    im  wesentlichen vom Zeitpunkt der Freigabe derselben  durch den     Greiferschützen    abhängt. Dieser Zeitpunkt  ist ja bei jedem Schusseintrag unmöglich immer genau  ein und derselbe.  



  Diesem Nachteil wird durch die     Erfindung    abgehol  fen, die dabei auf der Aufgabe beruht, die gleiche Lage  aller Anfänge der     Schussfäden    durch eine besondere  Einbindung der letzteren zu gewährleisten. Erreicht  wird das gesteckte Ziel dadurch, dass erfindungsgemäss       wenigstens    die äussern     Leistenkettenfäden    der betref  fenden Gewebekanten vor Ankunft des auslaufenden       Greiferschützens    in eine     ausserhalb    der Laufbahn des  selben befindliche Gleichstellung gebracht werden,

   dass  der Anfang des jeweils einzutragenden Fadens zumin  dest erst im Bereich dieser gleichgestellten     Leistenket-          rtenfäden    vom     auslaufenden        Greiferschützen    freigege  ben wird, so dass die Einbindung des betreffenden Tei  les des Schussfadens in diese     Leistenkettenfäden    unter  bleibt und das die von der Einbindung in die Leisten  kettenfäden ausgenommenen Teile der Schussfäden  abgeschnitten werden.  



  Auf diese Weise wird also die Lage der     Schussfä-          denanfänge    vom Zeitpunkt der Freigabe durch den       Greiferschützen    völlig unabhängig gemacht. Diesbezüg  liche Zeitunterschiede     können    lediglich zu einer unter  schiedlichen Länge der nicht eingebundenen     Schussfa-          -denteile    führen, was das Aussehen der Leisten -in kei-         ner    Weise beeinträchtigt, weil diese     Schussfadenteile          -abgeschnitten    werden.  



  Im nachfolgenden ist     ein        Ausführungsbeispiel    der  Erfindung     anhand    der Zeichnung beschrieben. ES  zeigt:       Fig.    1 bis, 4 die Leistenbildung,       Fig.    5 das Ansaugen des nicht eingebundenen Tei  les des jeweils eingetragenen Schussfadens und       Fig.6    bis 8 verschiedene Ausführungsformen der  Leiste.  



  Die der Herstellung des betreffenden Gewebes die  nende Webmaschine ist zu beiden Seiten mit minde  stens je einer ortsfesten Schussspule ausgestattet,  wovon der Einfachheit halber nur die     Schussspule    1  der rechten Maschinenseite gezeigt ist.  



  Im übrigen besitzt diese Maschine einen Greifer  schützen 2, der zum wechselweisen Fangen des von  der     Schussspule    1 kommenden Fadens 3 und des  Fadens, der von der auf der linken     Maschinenseite     vorgesehenen Schussspule abläuft, mit den     Fangnasen     4, 5 ausgestattet ist. Schliesslich hat der     Greiferschüt-          zen    die bekannten und deshalb nicht gezeigten Klemm  und     Abschneidemittel.     



  Die mittels der üblichen     Fachbildemittel    gesteuer  ten Kettenfäden bestehen aus den     Leistenkettenfäden     6, 7 und den dazwischen befindlichen Kettenfäden -8,  9.  



  Gemäss     Fig.    1 hat der     Greiferschützen    2 einen von  der linken Schussspule gelieferten Schussfaden 10 ein  getragen. Bevor der nach rechts auslaufende Greifer  schützen 2 in den Bereich der rechten     Leistenkettenfä-          den    6, 7 gelangt, sind diese in eine     unterhalb        der          Schützenlaufbahn,    befindliche Gleichstellung gebracht  worden. Der     Greiferschützen    2 geht folglich über all  diese     Leistenkettenfäden    6, 7 hinweg.

   Zumindest erst       im    Bereich genannter     Leis-tenkettenfäden    6, 7 wird der  Anfang 11 dieses Schussfadens 10     vorn        Greiferschüt          zen    .2 freigegeben. Dies     geschieht    in bekannter Weise  durch Öffnen der betreffenden Klemme des     Greifer-          sdhützens    2. Der ausserhalb     der    letzten     Kettenfäden    8,      9 befindliche Fadenteil 12 des Schussfadens 10 ist  damit von der Einbindung in die     Leistenkettenfäden    6,  7 ausgenommen; er liegt also frei über demselben.

   Wie  in     Fig.    2 gezeigt, werden     daraufhin    die     Leistenkettenfä-          den    6 zu den Kettenfäden e in das Hochfach gebracht,  was das Anheben des     Schussfadenteiles    12 nach sich  zieht. Jetzt geschieht das Anschlagen dieses     Schussfa-          dens    10 und ausserdem wird das Fach, was die Ketten  fäden 8, 9     betrifft,    gewechselt.

   Im Hochfach sind nun  mehr mit den     Leistenkettenfäden    6 auch die Kettenfäden  9, so dass der     Greiferschützen    2 den     nächsten        Schussfa-          den    von der rechten Schussspule 1 eintragen kann.  Hierzu fasst der     Grei_ferschützen    2 den Faden 3 in be  kannter Weise zwischen der rechten Gewebekante und  der Schussspule 1. In ebenfalls bekannter Weise wird  der Faden 3 dabei zunächst in Form einer Schleife ein  getragen, deren Länge der Breite der Leiste entspricht       (Fig.    3).

   Durch das betreffende     Schneidmittel    des     Grei-          ferschützens    2 wird dann die Schleife ungefähr an  ihrem Kopf durchschnitten. In der betreffenden  Klemme des     Greiferschützens    2 verbleibt dann noch  der Anfang des neu     einzutragenden    Schussfadens 13,  während das Ende 14 des vorherigen Schussfadens 13a  in das Fach der     Leistenkettemäden    6, 7 eingezogen  wird. Der     Greiferschützen    2 zieht schliesslich den  Schussfaden 13 an seinem von ihm gehaltenen Anfang  in das Fach der Kettenfäden 8, 9 ein     (Fig.    4).

   Bevor  der     Greiferschützen    2 die Leistenkettenläden der lin  ken Seite erreicht, werden diese in der     vorbeschriebe-          nen    Weise in eine unterhalb der     Schützenlaufbahn    be  findliche Gleichstellung gebracht, so dass auch der  Schussfaden 13 im Bereich der linken     Leistenkettenfä-          den        uneingebunden    über dieselben zu liegen kommt.  



  Die beschriebene Leistenbildung, bei der die Enden  14 der Schussfäden in die Leistenkettenläden 6, 7 ein  gebunden sind und die Anfänge 11 der Schussfäden  von den Gewebekanten zurückstehen, ist bekannt und  nicht Gegenstand der Erfindung. Neu ist, dass die       Schussfadenanfänge    11 mit dem Teil 12, der ungefähr  der Breite der Leisten entspricht,     freiliegen.    Diese  Teile 12 werden abgeschnitten, was unmittelbar nach  jedem Schusseintrag oder auch später geschehen kann.

    Gemäss     Fig.    5 werden hierzu die betreffenden Teile 12  beispielsweise mittels eines Sautrichters 15 aufgerich  tet und gespannt, so dass sie sich einwandfrei einem  nicht gezeigten Messer oder dergleichen zur     Abschnei-          dung    darbieten.  



  Die     Webemaschine    kann zur Einstellung der     Lei-          stenkettenfäden    6, 7 mit zwei ähnlichen Schäften aus  gestattet sein, die zur Herstellung der unterhalb der       Schützenlaufbahn    befindlichen Gleichstellung der Ket  tenfäden 6, 7 in besonderer Weise bewegt werden,  oder aber es sind für das     Leistenoberfach        presserartige     Mittel vorgesehen, mit denen die     Leistenkettenfäden    6  zur gegebenen Zeit in die Ebene der     Leistenkettenfä-          den    7 herabgedrückt werden.

   Möglich ist ferner, die       Leistenkettenfäden    6, 7 zum     beschriebenen    Zeitpunkt  in eine über der Schützenlaufbahn befindliche Gleich  stellung zu bringen.  



  Ein Problem stellt es auf     Greiferschützen-Webma-          schinen    bekanntlich dar, das Zurückschnellen des  jeweils     eingetragenen    Schussfadens zu verhindern,  wenn der     Greiferschützen    dessen Anfang freigibt. Ins  besondere gilt dies für elastisches     Schussfadenmaterial.     Es ist bekannt, hierzu den jeweils eingetragenen  Schussfaden bis     zum        Anschlag    und Wechseln des  Faches an seinem Anfang mittels einer     Klemme    oder    dergleichen     festzuhalten.    Hierzu     bieten    sich bei der  Erfindung die Fadenteile 12 an.

   Gegebenenfalls kann  zu diesem Zwecke     aleicli    das Mittel benutzt werden,  das diese Fadenteile 12 bis zu ihrer     Abschneidung    fest  <B>hält,</B>     also    beispielsweise die Saugdrüse 15     (Fig.    5). Es  geht aber auch an, eine übliche     Klemme    auf jeder  Maschinenseite anzusetzen. Gegebenenfalls kann gleich  die Saugdüse 15     reit    einer solchen Klemme ausgestattet  sein, in die der Fadenteil 12 selbsttätig durch den  Saugluftstrom hineingezogen wird.  



  Wie aus     Fig.    6 und 7 hervorgeht, liegen die abge  schnittenen     Schussfadenanfänge    alle zwischen den letz  ten Kettenfäden 8 und den ersten benachbarten     Lei-          stenkettenfäden    7. Umgekehrt trifft dasselbe an der lin  ken Gewebekante für die Schussfäden 13 zu, so dass  die beiden Leisten, was die Anfänge der Schussfäden  10, 13 betrifft, absolut einwandfrei sind. Im Falle der       Abb.    8 reichen die abgeschnittenen     Schuss:fadenan-          fänge    zum Teil in die Leisten, und zwar mit versetzter  Länge. Auch in diesem Falle haben die Leisten ein  exaktes Aussehen.

   Natürlich müssen bei der Ausfüh  rung nach der     Fig.    8 die betreffenden Leistenkettenlä  den 7, 6 von der     erfindungsgemässen    Gleichstellung  ausgenommen werden,     zum    Unterschied von den Aus  führungen nach den     Fig.    6 und 7. Im Falle der     Fig.    6  und 8 sind die     Schussfadenenden    14 nur in eine der  Breite der Leisten entsprechende Länge in die Leisten  kettenfäden 6, 7 eingebunden, während gemäss     Fig.7     die Enden 14 auch mit in die Kettenfäden 8, 9 einge  bunden sind, die den Leisten     benachbart    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen eines Gewebes mit festen Kanten auf einer Greiferschützenwebmaschine, wobei die festen Kanten durch die in die Leistenkettenfäden eingebundenen Enden der Schussfäden gebildet sind und die Anfänge derselben von den Gewebekanten zurückstehen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die äusseren Leistenkettenfäden (6, 7) der betreffenden Gewebekante vor Ankunft des auslaufenden Greifer- schützens (2) in eine ausserhalb der Laufbahn dessel ben befindliche Gleichstellung gebracht werden, dass der Anfang (11)
    des jeweils einzutragenden Schussfa- dens zumindest erst im Bereich dieser gleichgestellten Leistenkettenläden (6, 7) vom ausla=ufenden Greifer schützen (2) freigegeben wird, so dass die Einbindung des betreffenden Teiles (12) des Schussfadens in diese Leistenkettenfäden (6, 7) unterbleibt, und dass die von der Einbindung in die Leistenkettenfäden (6, 7) ausge nommenen Teile (12) der Schussfäden abgeschnitten werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der jeweils eingetragene Schussfa- den an seinem von der Einbindung in die Leistenket- tenfäden (6, 7) ausgenommenen Teil (12) zumindest bis zu seiner Anschlagung festgehalten wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Leisten kettenfäden (6, 7) vor Ankunft des auslaufenden Grei- ferschützens (2) in die ausserhalb der Laufbahn dessel ben befindliche Gleichstellung gebracht und die Enden (14) der Schussfäden nur in die Leistenkettenfäden (6, 7) eingebunden werden (Fig. 6).
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Leisten- kettenfäden (6, 7) vor der Ankunft des auslaufenden Greiferschützens (2) in die ausserhalb der Laufbahn desselben befindliche Gleichstellung gebracht und die Enden (14) der Schussfäden. mit in die die Anfänge der Schussfäden abbindenden Kettenfäden (8, 9) eingebun den werden (Fig. 7). 4.
    Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur die äusse- ren Leistenkettenfäden (6, 7) vor Ankunft des auslau fenden Greiferschützens (2) in die ausserhalb der Lauf bahn desselben befindliche Gleichstellung gebracht und die Enden (14) der Schussfäden in alle Leistenketten fäden eingebunden werden.
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