CH446423A - Achslagerabfederung für Schienenfahrzeuge - Google Patents
Achslagerabfederung für SchienenfahrzeugeInfo
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- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/26—Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
- B61F5/30—Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes
- B61F5/307—Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes incorporating fluid springs
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Description
Achslagerabfederung für Schienenfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Achslagerabfederung für Schienenfahrzeuge, bei der der Achsdruck auf eine Flüs- sigkeit einwirkt und von Flüssigkeitsfedern aufgenom men wird.
Es ist bekannt, die Achslagen von Schienen fahrzeugen auf mit Flüssigkeit gefüllten Verdränger zellen abzustützen die die bei der Fahrt auftretenden Stösse und Massenkräfte in Flüssigkeitsdruck umset zen, .der vorn pneumatischen Federspeichern aufgenom men wind.
Solche Einrichtungen werden allgemein als hydro pneumatische Federn bezeichnet. Sie eignen sich beson ders für Schienenzüge in, Leichtbauweise, die einer wei chen Abfederung bedürfen und nur eine geringe Bauhöhe der Federnkonstruktion zulassen. Obzwar diese Art von. Federn weniger Raum als die herkömmlichen bean spruchen, haben sie den Nachteil, ,dass für jede Vor drängerzelle je ein mit einer elastischen Membrane in eine pneumatische und eine hydraulische Kammer ge- teilter Federspeicher erforderlich wird.
Es sind auch sogenannte Flüssigkeitsfedern für ver schiedenartige Anwendung bekannt, die auf der Wir kung der Zusammendrückbarkeit von Flüssigkeiten bei hohem Druck beruhten und die somit zusätzlicher pneu matischen Federspeicher nicht bedürfen.
Diese bekannten Flüssigkeitsfedern, die ebenfalls we nig Raum in Anspruch nehmen, sind jedoch sehr emp findlich gegen quer zur Richtung,des Federweges angrei fende Kräfte, weshalb für ihre Anwendung bei Schienen fahrzeugen zusätzliche, besonders stabil ausgebildete Führungseinrichtungen für die Achslagen notwendig werden.
Dadurch geht aber der mit diesen: Federn erziel bare Raumgewinn wieder in Verlust, was sich insbeson dere bei Triebfahrzeugen sehr nachteilig auswirkt, wo Raumgewinn und Gewichtseinsparung zur Verbesserung der Leistung und der Fahreigenschaften bedeutsam ist.
Die Erfindung verfolge den Zweck, diesen Mangel zu beheben und eine Flüssigkeitsfeder für ihre Eignung bei Schienenfahrzeugen besonders vorteilhaft auszubil- den. Der Erfindung liegt,die Aufgabe zugrunde, in raum sparender Weise eine Flüssigkeitsfeder gegen quer zu ihrem Federweg wirksame Kräfte zu festigen, derart, dass die Feder gleichzeitig der eigentlichen Führung der Achslagen dient.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch ge- löst, dass die Gehäuse der Flüssigkeitsfedern die Form zylindrischer, am Fahrzeugrahmen je Achslagen paarig ,angeordneter Führungssäulen aufweisen, wobei Tauch kolben in den Gehäusen stirnseitig hervortretend koaxial angeordnet ,sind und mit ihren freien Enden durch Ge lenke mit,
die Führungssäulen mit Gleitsitz umschliessen- den topfförmigen Führungskörpern in kraftschlüssiger Verbindung stehen, an welchen das Achslagen durch elastische Zwischenlagen ,abgestützt ist.
Die gelenkige Verbindung des Tauchkolbens mit dem topfförmigen Führungskörper kann dabei mittels eines Gleitkörpers erfolgen.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführung kön nen für die Abstützung des Achslagers an dem Füh rungskörper in den beiden Belastungsebenen gesonderte elastische Zwischenlagen vorgesehen sein und zwar für die axial verlaufenden Kräfte in Form eines Ringes und für die Querkräfte in Form einer Hülse.
Es ist aber auch möglich, für diese beiden Teile nur eine elastische Zwi schenlage anzuwenden, deren Abstützungsflächen im rechtens Winkel zur Richtung der resultierenden der bei- dem Belastungsebenen verläuft.
Die Ausbildung (des Gehäuses der Flüssigkeitsfeder in Form einer zylindrischen Führungssäule bringt ausserdem den Vorteil mit sich, dass sowohl der Füh rungskörper als auch die übrigen der Abstützung des Achslagers dienenden Teile als Rotationskörper herstell- bar sind und dass die Führungssäule in dem vom topf- förmigen Führungskörper unbedeckten Teil ihrer Gleit fläche durch einen Faltenbalg geschützt sein
kann.
Die Führungssäfle kann von einem in die Flüssig- kehskammer mündenden Kanal durchdrungen .sein, an dem eine der Kommunikation mehrerer Federn dienende Rohrleitung angeschlossen ist, die mit einer Pumpe zur Aufrechterhaltung der Flüssigkeitsmenge und des stati schen Achslagerspieles in Verbindung steht.
Nachstehend wird die Erfindung an einem Ausfüh rungsbeispiel näher erläutert. In der zugehörigen Zeich nung zeigen: Fig. 1 eine Ansicht der Achslagerabfederung, teil weise im Schnitt, und Fig.2 eine schematische Darstellung der Rohrlei tungen für den Druckausgleich und die Füllung mehrerer zusammenwirkender Achslagerabfederungen.
Das Gehäuse 4 einer an sich bekannten aus der mit geeignetem Medium gefüllten Flüssigkeitskammer 6, dem Tauchkolben 7 und der Stopfbuchseneinheit 8 be stehenden Flüssigkeitsfeder ist in seiner äusseren Form als Führungssäule 3 ausgebildet, die mittels der Büchse 2 am Längsträger 1 des Drehgestellrahmens je Achslager 5 paarig und zu diesem symmetrisch angeordnet ist.
Aus der Stopfbuchseneinheit 8 an der Stirnseite der Führungssäule ragt der in ihr geführte Tauchkolben 7 mit seinem unteren Teil hervor und steht durch ein Ge lenk 11 kraftschlüssig mit einem auf der Führungssäule 3 beweglich gelagerten topfförmigen Führungskörper 9 in Verbindung.
Das Gelenk ist beispielsweise aus einem Gleitkörper 11 gebildet, der im Innern des Führungskörpers an sei nem Boden 10 und an der Stirnseite ödes Tauchkolbens an formschlüssigen gewölbten Flächen abgestützt isst.
Der topfförmige Führungskörper ist in seinem obe ren Teil mit einem tellerförmigen Bund 12 ausgestattet, auf dem die vertikale Achslagerkraft durch einen Gum miring 13 übertragen wird. Das Achslager 5 isst zu seinen beiden Seiten mit je einem hülsenförmigen zylindrischen Ansatz 14 versehen, die seiner Abstützung am Füh rungskörper dienen.
Die hülsenförmigen Ansätze umfassen dabei den Führungskörper und sind an diesem in horizontaler Richtung mittels einer ,elastischen. Hülse 16 und in ver tikaler Richtung über ihre Stirnfläche 15 mittels des elastischen Ringes 13 abgestützt.
Der vom Führungskör- per nicht abgedeckte Teil der Gleitfläche an der Füh rungssäule ist mit einem Faltenbalg 17 geschützt, der einerseits am oberen Teil des Führungskörpers und an derseits an der Führungssäule befestigt ist.
Von der Flüssigkeitskammer 6 führt in der Füh rungssäule ein Kanal 19 zu einer dem Anschluss von Verbindungsleitungen 20 (Fig.2) dienenden Rohrver schraubung 18, womit eine Druckübertragung von einer Flüssigkeitsfeder auf eine oder mehrere andere sowie die Veränderung der Flüssigkeitsmenge in den Flüssigkeits- kammern erreichbar ist.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 stehen bei einem dreiachsigen Drehgestell die zu beiden Seiten eines Achs lagers vorgesehenen Flüssigkeitsfedern durch die Rohr leitungen 20 miteinander zum Druckausgleich in Ver bindung und weiter sodass die Achslagerfedern einer Achse in üblicher Weise, bezogen .auf eine Lokomotiv- seite, voneinander unabhängig sind.
Zur Erzielung sta tischer Bestimmtheit um eine Achse quer zur Fahrt- richtung für das Drehgestell sind die Federsysteme der Achsen II und III jeder Lokomotivseite durch die Rohr- leitungen 21 miteinander verbunden.
An :diese vier, in sich geschlossenen Federsysteme ist nun eine Einrichtung angeschlossen:, die es ermög licht, zusätzliche Flüssigkeitsmengen in die einzelnen Flüssigkeitsfedern einzupumpen. Damit kann die, durch evtl. Flüssigkeitsverluste an der Stopbuchse erforder liche Flüssigkeitsmenge nachgefüllt werden, wozu als Kontrolle die Einhaltung des Masses h in Fig. 1 im sta- tischen Zustand ;dient.
Dazu .sind die zusammengeschlos senen Federsysteme ,durch Rückschlagventile 22 so ab geschlossen, dass nur Flüssigkeit in die Systeme hinein- gelangen kann. Durch die Kombination von Dreiweg- schalteinrichtungen 23 ist es möglich, mittels einer Pumpe 24 aus einem Flüssigkeitsvorratsbehälter 25 Flüssigkeitsmengen je nach Wahl in die Systeme hinein zupumpen.
Da nur gelegentlich kleine Flüssigkeitsmen gen zu ersetzen sind, wird in den meisten Fällen eine handbetriebene Pumpe ,genügen.
Eine ähnliche Anordnung kann auch gewählt wer den, wenn es erwünscht ist, den Einfluss von Zuladun gen in der Achslagerabfederung auszugleichen, jedoch müssen hier die einzelnen Systeme mit Einrichtungen versehen werden, die ein Ablassen kleinster Flüssigkeits- mengen :aus ihnen gestatten.
In diesem Falle dürfte es zweckmässig sein, die Ablasseinrichtung in Abhängig keit vom Federspiel selbsttätig zu steuern und die Füll pumpe motorisch zu betreiben und somit .auch die Fül lung selbsttätig zu steuern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Achslagerabfederung für Schienenfahrzeuge, bei der der Achsdruck auf eine Flüssigkeit einwirkt und von Flüssigkeitsfedern aufgenommen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gehäuse (4) der Flüssigkeitsfedern die Form zylindrischer, am Fahrzeugrahmen (1) je Achsla- ger (5) paarig angeordneter Führungssäulen (3) aufwei sen, wobei Tauchkolben (7) in den Gehäusen (4)stirn- seitig hervortretend koaxial angeordnet sind und mit ihren freien Enden durch Gelenke (11) mit die Füh rungssäulen (3) mit Gleitsitz umschliessenden topfför- migen Führungskörpern (9) in. kraftschlüssiger Verbin dung stehen, an welchen das Achslager durch elastische Zwischenlagen (13;16) abgestützt ist.<B>.</B> UNTERANSPRÜCHE 1. Achslagerabfederung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das den Tauchkolben (7) mit dem topfförmigen Führungskörper (9) verbindende Ge lenk (11) durch ein Zwischenstück mit Gleitflächen ge bildet ist.2. Achslagerabfederung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, :dadurch gekennzeichnet, dass die Führungssäule (3) in Odem vom topfförmigen Führungs körper (9) unbedeckten Teil ihrer Gleitfläche durch ,einen Faltenbalg (17) geschützt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD11424765 | 1965-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH446423A true CH446423A (de) | 1967-11-15 |
Family
ID=5478696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH242966A CH446423A (de) | 1965-11-18 | 1966-02-18 | Achslagerabfederung für Schienenfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT265357B (de) |
| CH (1) | CH446423A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0289482A3 (de) * | 1987-04-30 | 1989-02-08 | Simmering-Graz-Pauker Aktiengesellschaft | Drehgestell für schnellfahrende Schienenfahrzeuge |
-
1966
- 1966-02-15 AT AT138866A patent/AT265357B/de active
- 1966-02-18 CH CH242966A patent/CH446423A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0289482A3 (de) * | 1987-04-30 | 1989-02-08 | Simmering-Graz-Pauker Aktiengesellschaft | Drehgestell für schnellfahrende Schienenfahrzeuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT265357B (de) | 1968-10-10 |
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