CH446657A - Gliederkessel für hohe Leistungen - Google Patents
Gliederkessel für hohe LeistungenInfo
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- F24H1/30—Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers the water mantle being built up from sections
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Description
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Gliederkessel für hohe Leistungen Die Glieder von Gliederkesseln höherer Leistung können wegen ihrer Grösse nur schwer aus einem Stück hergestellt werden; sie müssen oft geteilt werden, so dass der Kessel aus linken und rechten Seitenhalbgliedern aufgebaut ist. Während sämtliche Mittelglieder des Kessels gleich ausgeführt sein können, müssen für den Kesselabschluss vier verschiedene Glieder verwendet werden. Die Herstellung der dazu erforderlichen Modelle oder Pressformen ist besonders deshalb sehr unwirtschaftlich, weil nur wenige Kesselendglieder benötigt werden.
Es wurde daher vorgeschlagen, als hintere Kessel- endglieder die gleichen Glieder zu verwenden, wie für die vorderen Kesselendglieder, und die Öffnungen der Glieder, die bei ihrer Verwendung als vordere Kessel- endglieder zur Brennstoffaufgabe oder zum Brenneran- bau dienen, mit Platten oder durch Ausmauern zu verschliessen. Die Anzahl der notwendigen Kesselend- glieder würde dadurch zwar auf die Hälfte reduziert, doch hat sich gezeigt, dass die Platten und Ausmau- erungsteile,
die im Falle der hinteren Kesselendglieder die Öffnungen verschliessen, durch die im Feuerraum entwickelte Wärme stark erhitzt werden, so dass sie verzundern und sich verziehen.
Die vorliegende Erfindung bietet eine Möglichkeit, die Kesselendglieder so auszubilden, dass -man nur noch zwei Kesselendglieder braucht, die jeweils spezifisch als Vorder- oder Hinterglied ausgebildet sind.
Der erfindungsgemässe Gliederkessel für hohe Leistungen mit mindestens auf einer Seite an den Feuerraum angrenzenden Nachschaltheizllächen ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der beiden Kessel- endglieder nur um seine Wandstärke grösser ist als der Querschnitt des Feuerraumes.
Bzw. die Kesselendglieder sind damit auf die unbedingt nötigen Abmessungen beschränkt. Sie decken gerade noch den Feuerraum ab, und die freibleibenden Flächen der Nachschaltheizflächen können durch einfache und bedeutend billigere Bleche abgedeckt werden. Weiterhin wird es durch die geringe Breite dieser Endglieder, die nicht wesentlich die Breite des Feuerraumes übersteigt, möglich die Endglieder einteilig herzustellen und dadurch die Modell- oder Pressform-Kosten niedrig zu halten und die Lagerhaltung zu vereinfachen.
Laie Ausbildung der Endglieder für einen ölbeheizten Kessel ist besonders einfach, da hier lediglich eine Öffnung am Vorderglied für den ölbrenneranbau erforderlich ist. Es wird dadurch möglich, gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung die Endglieder aus Stahlblech herzustellen und damit die Giessformen völlig einzusparen. Die komplizierter geformten Mittelglieder dagegen werden vorteilhaft gegossen.
In der Zeichnung ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Rückansicht eines erfindungsgemässen ölbeheizten Gliederkessels für grosse Leistungen.
Der Kessel ist aus einzelnen Seitenhalbgliedern 1 bis 14 aufgebaut, die einen mittigen Feuerraum 16, der gestrichelt angedeutet ist, begrenzen. In axialer Richtung wird der Feuerraum 16 durch das Vorderglied 18, das eine Öffnung 20 für den Anbau des Brenners aufweist, und durch ein Hinterglied 22 begrenzt. Vorder- und Hinterglied brauchen nur um ihre Wandstärke breiter zu sein als der Feuerraum und verbinden die beiden Gliederblöcke miteinander. Die um den Feuerraum 16 angeordneten Nachschaltheizflächen werden am Kesselanfang und am Kesselende durch an den Seitenhalbglie- dern 1, 2, 13, 14 befestigte Platten 24, 26, 28, 30
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verschlossen.
Unterhalb der Abdeckplatten 28 und 30 befinden sich am Kesselanfang die Abdeckplatten 32 und 34, die die Rauchgassammelkanäle 36 und 38 abdecken, die am Kesselende an den Fuchs angeschlossen sind. Die Endglieder besitzen die üblichen Naben 40, 42, 44, 46, die sie mittels Press- oder Schraubnippeln mit den Mittelgliedern verbinden. Auch die Vor- und Rücklaufleitungen sind in bekannter Weise an die Naben 40, 42, 44, 46 angeschlossen. Die Nachschaltheizflächen lassen sich durch die Öffnungen 48 reinigen.
Etwaige waagerechte Züge sind gegebenenfalls durch Abnahme der Platten 24, 26, 28, 30 zugänglich. Die Brenneran- schlussöffnung 20 kann im Durchmesser so gross gehalten sein, dass sie nach Abnahme des Brenners als Einstieg in den Feuerraum des Kessels benutzt werden kann.
Die Anwendung der erfindungsgemässen Endglieder ist nicht auf einen Kessel mit etwa zentral gelegenem Feuerraum beschränkt. Sie können beispielsweise auch bei einem Kessel mit einseitig neben dem Feuerraum angeordneten Nachschaltheizflächen verwendet werden.
Die Nachschaltheizflächen können dann auf der einen Seite des Kessels parallel oder in Reihe geschaltet sein. Wählt man eine Reihenschaltung, so erhält man einen sogenannten Dreizugkessel, bei dem die Heizgase, welche den Feuerraum hinten verlassen, zunächst nach vorn geführt, dort umgelenkt, dann nach hinten geführt und dort durch eine Rauchgassammelkammer aufgefangen und dem Schornstein zugeführt werden.
Ferner ist es auch möglich, einen Kessel mit nur einem erfindungsgemässen Vorder- oder Hinterglied auszustatten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gliederkessel für hohe Leistungen mit mindestens auf einer Seite an den Feuerraum angrenzenden Nachschaltheizflächen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der beiden Kesselendglieder (18, 22) nur um seine Wandstärke grösser ist als der Querschnitt des Feuerraumes (16). UNTERANSPRÜCHE 1. Gliederkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kesselendglieder (18, 22) einteilig ausgeführt sind. 2. Gliederkessel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kesselendglieder (18, 22) aus Stahlblech hergestellt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965ST019127 DE1931666U (de) | 1965-09-15 | 1965-09-15 | Gliederkessel fuer hohe leistungen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH446657A true CH446657A (de) | 1967-11-15 |
Family
ID=33377186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1086366A CH446657A (de) | 1965-09-15 | 1966-07-27 | Gliederkessel für hohe Leistungen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT264775B (de) |
| CH (1) | CH446657A (de) |
| DE (1) | DE1931666U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2700382A1 (fr) * | 1993-01-08 | 1994-07-13 | Dietrich Thermique | Echangeur double pour la constitution d'un corps de chauffe sectionnable de chaudière. |
-
1965
- 1965-09-15 DE DE1965ST019127 patent/DE1931666U/de not_active Expired
-
1966
- 1966-07-13 AT AT670966A patent/AT264775B/de active
- 1966-07-27 CH CH1086366A patent/CH446657A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2700382A1 (fr) * | 1993-01-08 | 1994-07-13 | Dietrich Thermique | Echangeur double pour la constitution d'un corps de chauffe sectionnable de chaudière. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT264775B (de) | 1968-09-10 |
| DE1931666U (de) | 1966-01-27 |
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