CH446698A - Messerscheibe-Holzzerspannungsmaschine - Google Patents

Messerscheibe-Holzzerspannungsmaschine

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CH446698A
CH446698A CH1066065A CH1066065A CH446698A CH 446698 A CH446698 A CH 446698A CH 1066065 A CH1066065 A CH 1066065A CH 1066065 A CH1066065 A CH 1066065A CH 446698 A CH446698 A CH 446698A
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knife
cutting machine
disc
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wood
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CH1066065A
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Kirsten Paul Arthur Ing Dr
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Kirsten Paul Arthur Ing Dr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/02Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood shavings or the like

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Description


      Messerscheibe-Holzzerspannungsmaschine       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Holzzerspa-          nungsmaschine    mit     einer        Messerscheibe        ,als    Werkzeug  träger und mit Ableitung .der Späne durch einen     Schlitz     zwischen jeder der Messerschneiden und der Stirnfläche  der Messerscheibe, insbesondere zur     Erzeugung    von       Feinschichtspärnen        gleichmässiger        Dicke        für    die Holz  spanplattenindustrie und von Spänen für die Zellulose  industrie.

    



  Die bekannten Maschinen dieser Art sind so auf  gebaut, dass die rotierende Messerscheibe von einem  feststehenden Gehäuse umgeben ist, das :die Rückseite  der Messerscheibe abdeckt und ihren     Umfang    umfasst.  Die vom Holz     abgeschnittenen    Späne werden von der       MessemschnIttk        aft    ,durch     einen.Schlitz        zwischen        Schneid-          messer    und Stirnfläche .der     Messerscheibe    gedrückt, von  dem Raum zwischen Gehäusewand und Messerscheibe  aufgenommen und     dann:

      aus     diesem    Raum ,abgesaugt  und     herausgeschleudert.    Durch Rippen an der Rückseite  der Messerscheibe, durch vorstehende     Ritzmesser    und  deren Spannhülsen usw. entstehen Wirbel aus Luft und  Spänen     zwischen    der Messerscheibe und der Gehäuse  rückwand. Dadurch und     durch    hartes Anschlagen von  Spänen gegen .den     Umfang    des Gehäuses wird ein Teil  der Späne beschädigt und starkes Geräusch erzeugt.  



  Die Messerscheibe neigt dabei zu     Schwingungen     senkrecht zu ihrer Messerebene, also gegenüber dem zu  zerspanenden     Holz,    das an die     Stirnfläche    der Messer  scheibe     angelegt        wird        zwecks        Begrenzung    der     Spandicke     oder der     Spanlän & .    Die Messer müssen deshalb     mehr     über diese     Stirnfläche    vorgestellt werden,

   als die ge  wünschte     Spandicke    oder     -länge    es     verlangt.    Das ist       nachteilig    hinsichtlich der Streuung der     Spandicke    bei       Flachspänen    und auch oder     Messerstandzeit,    weil     einige     der Messer unter Umständen     nicht    tief genug, andere  zu tief .und     schliesslich    einige überhaupt nicht zum  Schnitt kommen. Die letzten Messer     stumpfen    infolge  des Gleiteng über .das     Holz    am raschesten ab. Die  Folge sind Leistungsverlust und erhöhte Messerkosten.  



  Mit der     Erfindung    wird die Aufgabe gelöst,     Schwin-          gungen    der Scheibe weitgehend zu unterdrücken und    die Späne     ohne    Wirbelbildung abzuführen, so dass       gleichförmige    und unbeschädigte Späne ohne     übermäs-          sige        Geräuschbildung        produziert    werden und dass der       Messerverschleiss    nicht über das natürlich     bedingte     Mass hinausgeht und     unzulässige    Leistungsverluste nicht  entstehen.

   Das     wird    dadurch erreicht, ass die Messer  scheibe aus einer Stirnwand, einer Rückwand, einem  Mantel und diese verbindenden Zwischenwänden ge  bildet ist, wobei die Stirn-     und    die Rückwand und  die Zwischenwände     Spänekanäle    bilden. Die Wandungen  der     vorteilhaft    ungefähr radial     verlaufenden    Zwischen  wände bilden eine sehr     wirksame    Versteifung der Mes  serscheibe. Das erhöht ihren Widerstand gegen     Schwin-          gungen.     



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der       Erfindung,dargestellt.    Es sind:       Fig.    1 eine erste     Ausführungsform    der Messerschei  be in Seitenansicht,       Fig.    1 im     Schnitt    nach der Linie     A-B    der     Fig.    1;       Fig.2    eine Draufsicht auf die Messerscheibe nach       Fig.    3 eine     Seitenansicht    der     Zerspanungsmaschine     mit einer Messerscheibe gemäss     Fig.    1 und 2, im Schnitt  nach der Linie     C-D    der     Fig.    4;

         Fig.    4 eine Draufsicht auf die     Zerspanungsmaschine     nach     Fig.    3     im    Schnitt nach der Linie     E-F    der     Fig.    3;       Fig.    5     eine    Seitenansicht einer anderen Ausfüh  rungsform einer     erfindungsgemässen        Holzzerspanungs-          maschine    mit     zweiseitiger        Starrlagerung    der Messer  scheibe;

         Fig.6    einen     Grundriss    für die     Ausführungsform          nach        Fig.    5, wobei     die    Messerscheibe     und    deren Antrieb  nicht     dargestellt    sind;       Fig.    7 einen     Schnitt    nach der Linie     J-K    der     Fig.    5;

         Fig.8    eine Seitenansicht einer Maschine ähnlich       Fig.    3 bzw. 5     in    einer     Spezialausführung    zur     Zerspanung     von     Spreisseln    (Langspäne)     in    deren Längsrichtung im  Schnitt nach der Linie     L-M    der     Fig.    9;       Fig.    9 einen Grundriss durch eine Maschine     gemäss          Fig.    8 im     Schnitt    nach der     Linie        N-0    der     Fig.    8;

         Fig.    10 eine Seitenansicht eines     Aggregates,    beste-           hend    aus einer     Messerscheiben-Holzzerspanungsma-          schine    für Spreissel (Langspäne) und     nachgeschalteter     Maschine zur Zerlegung der Langspäne in Kurzspäne,  und       Fig.    11 bzw.

   12 eine Abwandlung     einer        Holzzer-          spanungsmaschine    nach     Fig.    8 und 9, und zwar für die  Erzeugung von     Holzwolle    aus nicht zu starken bieg  samen     Hölzern    im Schnitt nach der     Linie        P-Q    der       Fig.    12 bzw. nach der Linie     R-S    der     Fig.    11.  



  Bei der Ausführungsform nach :der     Fig.    1 bis 4  rotiert eine Messerscheibe 1 um die Achse 2-2; sie       t@hgt        Schneidmesser    3 und     Ritzmesser    4, die in be  kannter Weise in je einem von mehreren aus der Mes  serscheibe 1 herausnehmbaren Messereinsätzen 5 be  festigt sind. Das zu zerspanende     Holz    H wird in Pfeil  richtung G gegen die die Dicke     des    Spans     begrenzende     Stirnfläche 6 der Messerscheibe 1 gedrückt.

   Die abge  schälten Späne 7     treten    durch einen Schlitz 8, der in der  Messerscheibe 1 ausgespart ist, in einen     Spänekanal    9  ein, der im Messereinsatz 5 oder auf deren Rückseite  parallel zum Schlitz 8 verlaufend     gebildet    ist.     In        diesen     Kanal 9 wird durch im Mittelteil der Messerscheibe  vorgesehene     Bohrungen    10 hindurch Luft L in der  Pfeilrichtung bei L angesaugt.

   Diese Luft L     ist    Träger  luft für die Späne 7 und fördert sie nach     jeweils    einer  der am     Me.s.serscheibenurnfang        gelegenen        Austritts-          öffnungen    11 jedes der     Spänekanäle    9 (siehe     Fig.    1     bis     3).  



  Der in     Fig.    1 in der Linie     A-B        gezeichnete    Messer  einsatz 5 deckt den     Spänekanal    9 an der Stirnseite 6  der Messerscheibe 1 ab. In der Linie     A'-B'    der     Fig.    1  ist der Messereinsatz 5 nicht gezeichnet, der     Spänekanal     9 ist also hier offen zu sehen. Die Messerscheibe wird  gebildet von der Stirnwand 12     und    der Rückwand 13       (Fig.    2),     dazwischen    liegen die     säe        verbindenden    Seiten  wände 14 der     Spänekanäle    9.

   Durch diesen Aufbau er  hält die Scheibe hohe Festigkeit und     Steifigkeit.     



       Fig.    3 und 4 zeigen ein Beispiel des Gesamtaufbaues  der     Ausführungsform    der     Mes.serscheiben-Zerspanungs-          maschine    nach     Fig.    1 und 2. Die Messerscheibe 1 sitzt  auf einer Welle, die nur durch     eine    strichpunktierte Linie  2-2 in ihrer Achsrichtung angedeutet ist. Sie wird-von  einem Motor 21 mittels     eines        Keilriemens    22 ange  trieben.

   Die Welle (2-2) ist in einem     Lagerbock    23 ge  lagert.     Das    mit einer     spiralförmig        verlaufenden    Mantel  wand 24 ausgebildete Maschinengehäuse umgibt die  Messerscheibe 1     d-.rart,    dass, ausgehend von einer Eng  stelle 26 bis zu einer     Auswurföffnung    25, von dieser  Mantelwand und dem     Umfang    der Messerscheibe 1 ein  Kanal mit stetig zunehmendem Querschnitt gebildet  wird.

   Wenn eine     Austrittsöffnung    11 eines     Spänekanals     9 die Engstelle 26 des     Spiralgehäuses    passiert hat, wird  durch den betreffenden     Spänekanal    9 nur Luft in das       Spiralgehäuse    geschleudert, die dann an der spiraligen       :Mantelwand    entlang strömt. Etwa im Bereich einer  horizontalen Ebene     E-F,    und zwar in der     in        Fig.    3 rech  ten     Messerscheibenhälfte,    wird das zu     zerspanende        Holz     H gegen die Messerscheibe gedrückt.

   In den     Kanälen    9  werden die     Späne    von der Luft L     (Fig.    1 und 2) über  nommen und durch die Austrittsöffnungen 11 in den  Luftstrom geworfen, der an der     Spiralwan@d    entlang in  Pfeilrichtung strömt.  



  Die Rückseite     :.der    Messerscheibe lieb bei dieser       Ausführungsform    der     Erfindung    frei. Hier     sind    kon  zentrische Führungsbahnen 27 und 28 vorgesehen. In  der Bahn 27 sind ortsfeste Rollen 29 und an der Bahn  28     ortsfeste    Rollen 30 in     Eingriff,    die auf axialen Achs-    Stummeln drehbar     gelagert    sind, die in einem Flansch  eines mit dem Lagerbock 23     verbundenen    Lagerteils  23a sitzen.

   Durch Aden     Eingriff    der Rollen 29 und 30  wird bewirkt, dass     Axialschwingungen    der Messer  scheibe 1 in beiden Richtungen beispielsweise von Rol  lensätzen von je 3     Stück    abgefangen werden.  



  An der Rückwand 13 der Messerscheibe 1     sind     ferner     Beiluftflügel    31 angebracht. Sie saugen durch  einen Ringraum 32a     hindurch    Luft an     und,    schleudern  sie in das     Spiralgehäuse    24. Durch Ändern der Masse  1 und b     Ti-.    4) der Flügel 31 und entsprechende An  passung der Breite     b1    des     Spiralgehäuses    ist ein An  passen an die     jeweiligen        örtlichen        Verhältnisse    leicht       möglich.     



       Fig.    5 bis 7 zeigen das Maschinengestell einer     Holz-          zerspanungsmaschine    mit einer gegen     Schwingungen     sehr starren Lagerung der wie bei -den vorgenannten  Ausführungsformen     ausgebildeten    Messerscheibe. Dieses       Maschinengestell    besitzt eine Grundplatte 31 mit zwei  Lag:     rböcken    31' in .denen .die als Verbindungsstrebe       dienende        Welle    2' mittels Schrauben 34 fest eingespannt  ist.

   Die Messerscheibe 1 sitzt auf einer Hohlwelle 32       (Fig.    7), die auf Wälzlagern 33     .und    33' um die feste  Achse 2' rotiert. Die     Grundplatte    31, die zwei mit ihr  verbundenen Lagerböcke 31' und die feste Welle 2'       bilden    ein starres     Ganzes,        sodass    die Hohlwelle 32 mit  geringem Lagerspiel oder auch mit     Wälzlager-Vorspan          nung    laufen kann.

   Es wird dadurch ein     ,guter    Wider  stand gegen     Schwingungen,    .die durch die beim     Holz-          zerspanen    auftretenden Kräfte und Stösse hervorge  rufen werden     könnten,    erreicht.  



  Der am Gestell 31, 31' befestigte Motor 21 treibt  z. B. mittels     Keilriemen    22 die Messerscheibe 1 an,     und     zwar über .eine an der Rückwand 13 der Messerscheibe  1 angeschraubte Riemenscheibe 35. Die     Hohlwelle    32  wird bei dieser Anordnung     nicht    auf Verdrehung be  ansprucht und für den     Schneidvorgang    schädliche Tor  sionsschwingungen werden ganz ausgeschaltet.  



       Fzg.8    und 9 stellen eine Spezialausführung einer       Holzzerspa,nungsmaschine    für die     Herstellung    von Spä  nen aus Spreisseln und Schwarten dar. Die in ihrer  Längsrichtung zu     zerspanenden        Abfallhölzsr    H liegen     in:     einer Rinne 41 oder dgl. und werden durch eine     Vor-          schubeinrichtung    42 gegen die Messerscheibe la     ge-          ddrückt,    die um die Achse 2a rotiert.

   Die     Schneidme@s,ser     3a sind in Messereinsätzen 5a befestigt und stehen mit  ihrer Schneide der gewünschten     Spandicke    entsprechend  über     die        Stirnfläche    der Messerscheibe la vor. Die in       Schnittrichtung    vor der Messerscheibe liegende Seiten  wand 14a :des     Spänekanals    9a verläuft etwa     parallel    zum  Messer 3a. Der     Spänekanal    9.a     saugt    im Mittelteil der  Messerscheibe durch     Öffnungen    10a Luft an.

   Um den  langen     Spreisselspänen    43 ein unbehindertes Abfliessen  zu ermöglichen, ist die in     Schnittrichtung    hinter dem  Messer liegende Seitenwand 44 des     Spänekanals    9a im  Bereich der     Länaas    des Messers 3a in .die     Abfliessrich-          tung    der Langspäne 43 gelegt, d. h. verläuft im gezeich  neten     Ausführungsbeispiel    im ungefähr rechten Winkel       zum    Messer (siehe     Fig.    8).

   Diese Wand 44 kann auch       gekrümmt        ausgeführt    werden, wie bei     Radialgebläsen          bekannt    ist. Leitbleche 45 und 46     (Fig.    9) geben den  Langspänen 43     eine    weitere Führung für den Ab  transport aus der Messerscheibe 1 in das     Spiralgehäuse     24 der Maschine hinein,     falls    es erwünscht ist, die  Langspäne mit möglichst wenig     Krümmung    über ihre       Länge    zu erhalten.  



       Fig.    10     stellt    ein     Aggregat    dar, das aus einer Spreis-           selzerspannungsmaschine    100     (Fig.    8 und 9) und einer       ?Maschine    101 zum Zerlegen der Langspäne 43 von  beispielsweise 1000 mm Länge in Kurzspäne 47 von       etwa    20 bis 50 mm Länge für     die    Spanplatten- und die       Zelluloseindustrie    besteht.

   Der vom     Spreisselzerspaner     100     erzeugte    Luftstrom trägt     die        Langspäne    43 in der  Leitung 48 nach oben,     ,dann    über einen waagerechten       Abschnitt    49 dieser Leitung in eine     ,genügend        lange          Fallzone    51. An der Stelle 50 hinter der waagerechten  Zone 49 trennen sich Trägerluft und Langspäne, und  entweicht ,die Trägerluft durch eine Zweigleitung 50a  nach oben ins Freie.

   Die     Langspäne    rutschen hinter der       Zweigstelle    50     in    (der Fallzone 51 nach unten; nahe  deren unterem Ende werden die Langspäne von     Trans-          portwalzen    52 und 52a     erfasst,    verdichtet und durch  das verengte     Austrittsende    der     Fallzone    einer Nach  zerkleinerungsmaschine, z. B. einer Häckselmaschine  101     zugeführt,    ,deren     maschineller    Antrieb bei 102 nur  angedeutet ist.

   Die     Kurzspäne    47 werden durch die  Maschine<B>101</B> in     Pfeilrichtung   <B>103</B> durch eine Leitung  103 weiter zum     Verwenduugsortgefördert.     



       Fig.    11 und 12     zeigen        Abwandlungen    der     Messer-          scheiben-Holzzerspanung:smaschine    nach     Fig.    8 und 9,  und zwar für     ,die        Erzeugung    von Holzwolle aus     nicht     zu starken, biegsamen     Hölzern    H.

   Das Verhältnis     Schei-          benra,dius        r/Holzlänge    L ist     hierfür    wesentlich     grösser,          damit    durch die     Biegung    in     konzentrische    Kreisbögen  (um den     Scheibenmittelpunkt    2) ,die Hölzer nicht gebro  chen werden.  



  Vor     Schneidmessern    3b sind     Ritzmesser    4b ange  ordnet, durch die die Fadenbreite der     Holzwolle    be  stimmt wird. Im Mittelteil der Scheibe     lb    sind zusätz  liche     Öffnungen    47 zum Ansaugen von Luft vorgesehen,  die durch     Öffnungen        48..b    in der Wand 44b ausgeblasen  wird und dadurch, :den     Abtransport    der     Holzwollefäden          erleichtert.     



  Die Rinne 41b hat einen Boden 50b, dessen     Krüm-          ungsradius        (r,a)    ist. Gegen diesen Boden 50b wird das       Holz    durch einen Stempel 51b     gedrückt,    dessen dem       Holz    zugewandte Fläche den     Krümmungsradius        r-A     hat. Das Mundstück besteht aus dem Boden 50b, dem  Stempel 51b und ,den Seitenwänden 52b und 53b.  



  Zur     Fü        hing    ,der Rinne bzw.     .des        Mundstückes    wird  die     linke    Wand 52b um die     Holzlänge    L     nach        links    ver  schoben, der Stempel 51b in seine obere     Endstellung     und ein     Vorschubbalken    54 in seine linke Endstellung       bewegt.    Dann     kann        Holz    von der     Länge    L vor :

  die     Sehen-          wand    52b     gelegt    und von dieser in die Rinne geschoben  werden, bis es an die     Seitenwand    53b anstösst. Der nun  nach unten bewegte Stempel 51b biegt das     Holz,    so       dass    :dessen Fasern     sämtlich    auf     konzentrischen    Kreis  bögen liegen. Wenn     der    Stempel 51b seine Hubbegren  zung erreicht hat, wird der Balken 54 mit der aus       Scheibendrehzahl,    Messerzahl und     Spandicke    errechne  ten     Vorschubgeschwindigkeit    gegen die Messerscheibe  bewegt.  



  Man sieht, dass .auf diese Weise die     Vorschubrinne     41b nach der Messerscheibe     hin,        ein    Mundstück bildet,  dessen der     Holzlänge    entsprechende Breitseiten den       Messerscheibenradien        gemäss        .gekrümmt        sind.    Die vor  der     Schneidmessern    3b     sitzeaden        Ritzmesser    4b be  wegen sich .auch     auf    konzentrischen Kreisen um die       Messerscheibenmitte    und ritzen das     dargebotene        

  Holz     faserparallel in Abständen, die der     gewünschten        Breite     der     Holzwolle        entspricht.     



  Macht man den     Ritzerabstand    beispielsweise 5     mm       und häckselt die abgeschälten Streifen anschliessend in       Längen,    .die .den     Spanlängen    der     Spanplattenindustrie     entsprechen, so erhält man :dreidimensional bestimmte  Flachspäne, die für die Qualitätsverbesserung von Span  platten sehr     wertvoll        sind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Holzzerspanungsmaschine mit einer Messerscheibe als Werkzeugträger und mit Späneableitung durch einen Schlitz zwischen jeder der Messerschneiden und der Stirnfläche der Messerscheibe, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Messerscheibe (1) aus einer Stirnwand (12), einer Rückwand (13), einem Mantel und diese verbin denden Zwischenwänden (14; 44) gebildet ist, wobei die Stirn- und die Rückwand (12, 13) und die Zwischen wände (14; 44) Spänekanäle bilden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Holzzerspanungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spänekanäle (9; 9a) der Messerscheibe (1; la) in ein Gehäuse (24) mit spiralenförmig verlaufender Mantelwand münden, die ,die Messerscheibe umgibt. 2. Holzzerspanungsmaschine nach Patentanspruch, ,,dadurch gekennzeichnet,dass an der Rückwand (13) der Messerscheibe (1) Führungsbahnen (27, 28) für Stütz rollen (29, 30) angebracht sind.
    3. Holzzerspanungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerscheibe (la) auf einer Hohlwelle (32) sitzt, die eine feste Achse (2') umhüllt und auf .dieser gelagert ist, und dass die feste Achse als starre Verbindungsstreb- für ,das Maschinen gestell (31, 31') dient. 4. Holzzerspanungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an ,der Rückwand (13) der Messerscheibe- (1) Luftflügel (31) angebracht sind, die Odem Gehäuse (24) zusätzliche Luft zuführen und von diesem Gehäuse umgeben sind.
    5. Holzzerspanungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Länge des Messers (3:a) :die in: Schnittrichtung hinter dem Messer liegende Seitenwand (44) des Spänekanals (9a) in Fliessrichtung der .erzeugten Langspäne verläuft.
    6. Holzzerspanungsmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter .dem Messer liegende Seitenwand in einem unge fähr rechten Winkel zur Längsrichtung des Messers (3a) verläuft.
    7. Holzzerspanungsmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in ,den S,pänekanal (9a) Leitbleche (45, 46) eingebaut sind, die etwa in Richtung der Messerscheibenachse (2.a-2a) den Spänekanal begrenzen. B.
    Holzzerspanungsmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, ,dadurch gekennzeichnet, dass ein fast bis zur Messerschneideebene reichendes Mundstück vorgesehen ist, das zwei ebene Parallelwände mit einer Höhe, die der Länge der Schneldmesser entspricht,
    und zwei der zu zersp anenden Holzlänge entsprechende kreisbogenförmig gekrümmte Parallelwände besitzt.
    9. Holzzerspanungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (8) vor jedem Schneldmesser (3, 3a) die Eintrittsöffnung zu dem Spä- nekanal (9, 9a) an bzw.
    innerhalb der Messerscheibe (1) bildet und diese Messerscheibe mit mindestens einer Ansaugöffnunr? (10, 10a) zum Ansangen von Luft von der Sch2ibermitte her und einer Austrittsöffnung (11) für das Luft-Spänejemisch nach dem Umfang der Mes serscheibe (1) hin versehen ist.
CH1066065A 1963-07-22 1965-07-29 Messerscheibe-Holzzerspannungsmaschine CH446698A (de)

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CH1066065A CH446698A (de) 1965-07-29 1965-07-29 Messerscheibe-Holzzerspannungsmaschine
FR28345A FR1456703A (fr) 1965-07-29 1965-08-13 Machine à couteau circulaire pour le travail du bois par enlèvement de copeux
US480941A US3346027A (en) 1963-07-22 1965-08-19 Knife disc wood cutting machine

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1525965A3 (de) * 2003-10-21 2008-03-12 Dieffenbacher GmbH & Co. KG Verfahren zur Herstellung von Langspänen oder Langschnitzeln mit definierten Abmessungen

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EP1525965A3 (de) * 2003-10-21 2008-03-12 Dieffenbacher GmbH & Co. KG Verfahren zur Herstellung von Langspänen oder Langschnitzeln mit definierten Abmessungen

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