CH446756A - Einrichtung zur exakten Messung und Verrechnung von Wärmemengen - Google Patents

Einrichtung zur exakten Messung und Verrechnung von Wärmemengen

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CH446756A
CH446756A CH1433066A CH1433066A CH446756A CH 446756 A CH446756 A CH 446756A CH 1433066 A CH1433066 A CH 1433066A CH 1433066 A CH1433066 A CH 1433066A CH 446756 A CH446756 A CH 446756A
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liquid
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CH1433066A
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Sdunzig Willi
Firl Ernst
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Hallwachs & Morckel
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Description


  



  Einrichtung zur exakten Messung und Verrechnung von Wärmemengen
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur exakten Messung und Verrechnung von Wärmemengen, die str¯menden Flüssigkeiten   (Wärmeträgern)    entzogen sind. Die Einrichtung ist   eichfähig    und es sollen Wärmemengen erfasst werden, die über die Flüssigkeit als Wärmeträger in ein Heizungssystem eingespeist bzw. einem Kühlsystem entnommen werden.



   Mengenzähler für Flüssigkeiten sind an sich bekannt.



  Sie besitzen ein   Flügel-oder    Woltman-Rad, dessen Drehzahl mengenproportional ist. Es ist auch bekannt, Temperaturen über temperaturabhängige Widerstände zu messen.



   Bekanntlich ist nun die abgegebene Wärmemenge W definiert als Produkt aus der abgekühlten   Flüssigkeits-    masse M (t) und der Differenz der gewichtsbezogenen   Wärmeinhalte   
Mcal i   ()-    t    W=M (iN-i, ;) (1)   
Die Masse M ist das Produkt aus ihren Volumen V   (m3)    und ihrer auf eine bestimmte Temperatur   8    bezogenen Dichte t d(-). m3
M =   V-d,    wobei d = f   (S)    (2)
Somit wird die Wärmemenge    W=M.i-M.i(3)   
W = V   (d,      -d.ij(4)   
Mit dem Gegenstand der Erfindung sollen einmal die zur Wärmeabgabe herangezogenen Volumina und zum anderen die Temperaturen vor und nach der Abkühlung gemessen werden.

   Es wird also benutzt, dass die Produkte aus dem Wärmeinhalt und den Dichten den entsprechenden Temperaturen proportional sind, wobei   kw    und   klç die Proportionalitätsfaktoren für warmes    und abgekühltes Wasser sind.    dw'iw==kw-8w(5) Dk ? ik = kk ? k (6)
Damit wird aus Gl.

   (4):   
W = V   (k.      S-kk-S,,)(7)   
Die Faktoren k werden als Mittelwerte für   abgekühl-    tes Wasser   klm    und warmes Wasser kwm bei der Temperaturmessung berücksichtigt oder gehen als Mittelwert aus   kkm und km in    die Volumenmessung ein, so dass in jedem Fall eine exakte Wärmemengenmessung entweder nach (7) oder nach (8) vorgenommen wird.

   kkm + kwm w = v   W=V--------(8-Sk)(8)   
2
Die Erfindung besteht darin, dass ein im   Flüssigkeits-    strom drehbares Rad mit einer lichtelektrisch abtastbaren Lochscheibe versehen ist und die abgetasteten Impulse nach Formung und Verstärkung einerseits einer Registriereinrichtung, einer Integrierstufe und einer Analoganzeige für die Flüssigkeitsmenge und andererseits einer Multiplizierstufe in Form einer Brückenschaltung zugeführt werden, die aus zwei Festwiderständen und zwei temperaturabhängigen Widerständen besteht und deren dem Produkt aus Flüssigkeitsmenge und Temperaturdifferenz proportionalen Diagonalspannung nach Verstärkung sowohl einer Integrierstufe als auch einer Analoganzeige, einem Maximumzusatz und einem Registriergerät zugeführt werden.



   Die Volumenbestimmung geschieht vorzugsweise mit einem herkömmlichen Mengenzähler für Flüssigkeiten mit   Flügel-oder    Woltman-oder sonstigen Rad mit Lochscheibe, deren Drehzahl mengenproportional ist und die lichtelektrisch oder kapazitiv abgetastet wird. Die Abtastvorrichtung liefert elektrische Impulse, deren Anzahl der durchgesetzten Flüssigkeitsmenge und deren Frequenz der in der Zeiteinheit durchgesetzten Flüssigkeitsmenge proportional ist. Die Länge der gewonnenen Impulse ist drehzahlabhängig. Sie werden deshalb zweckmässigerweise in einer monostabilen Kippstufe auf konstante Länge gebracht. 



   Die Temperaturen im   Flüssigkeits-Vor-und    Rücklauf werden über temperaturabhängige Widerstände gemessen. Zur Wärmeleistungsbestimmung werden die aus dem Impulsformer kommenden Impulse in einer aktiven Brückenschaltung mit der Temperaturdifferenz multipliziert. Am Ausgang der aktiven Brücke liegt eine der Wärmeleistung proportional elektrische Grosse (Strom oder Spannung).



   Die Integration der Wärmeleistung über der Zeit geschieht beispielsweise, indem die der Wärmeleistung proportionale elektrische Grosse entweder in einen herkömmlichen Messmotor bzw. Volt-oder Amperestundenzähler eingespeist wird oder über einen Analogdigital Umsetzer in Impulse zurückverwandelt wird, deren Anzahl der durchgesetzten Wärmemenge proportional ist und die mit einem elektromagnetischen Impulszähler summiert werden.



   Die Wärmeleistung kann angezeigt werden, indem der Ausgang der Brücke neben der Verbindung zur Integrierschaltung eine solche zu einem anzeigenden elektrischen Messgerät erhält. Dieses elektrische   Messgerät    kann auch mit einem Schleppzeiger zur Anzeige des maximalen Momentanwertes ausgerüstet sein. Ferner ist der Anschluss eines Gerätes möglich, das zur Anzeige v. Mengen geeignet ist, die in Zeitintervallen von einigen Minuten bis zu einer Stunde oder mehr in diesen Intervallen maximal entnommen werden, also ein Gerät für Maximum Tarife.



   Spezielle elektrische Ausgänge der Gerätekombination können das Registrieren von   Wärmeträgermenge,    Tempe  raturdifferenz    und Wärmeleistung ermöglichen.



   In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Einrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.



   Es zeigen :
Fig.   1    ein Blockschaltbild und
Fig. 2 ein Wirkschaltbild.



   Ein in einem Flüssigkeitsstrom drehbares Flügelrad 10 ist auf seiner Achse 11 mit einer Lochscheibe 12 versehen. Mit Hilfe einer Lichtquelle Ll und dem photoelektrischen Bauelement   FD1    werden Impulse abgetastet, die einer Impulsformerstufe 13, einer monostabilen Kippstufe 14 und einem Verstärker 15 zugeführt werden. Die auf konstante Länge gebrachten Rechteckimpulse können an eine Registriereinrichtung 16, eine Integrierstufe 17 und eine Analoganzeige 18 für die Flüssigkeitsmenge weitergegeben werden.



   Gleichzeitig werden die auf konstante Länge gebrachten Rechteckimpulse in einer aktiven Brückenschaltung 19 mit der gemessenen Temperaturdifferenz multipliziert.



  Am Ausgang 20 der aktiven Brücke liegt dann eine der Wärmeleistung proportionale elektrische Grosse (Strom oder Spannung).



   Die Integration der Wärmeleistung über der Zeit erfolgt über einen Verstärker 21 in einer Integrierstufe 22.



  Es kann auch ein Analogdigital-Umsetzer die der   Wär-    meleistung proportionale Grosse in Impulse   zurückver-    wandeln.



   Die Anzeige der Wärmeleistung kann auch in einem Messgerät 23 erreicht werden, das über den Verstärker 21 mit   dem Brückenausgang    20 verbunden ist. Zur Anzeige des maximalen Momentanwertes kann das elektrische Messgerät 23 mit einem Schleppzeiger versehen sein.



   Ein weiteres Gerät 24 für   Maximumtarife    und das Registrieren von Wärmemengen in einem Messgerät 25 kann vorgesehen sein.



   In der Fig. 2 ist die Wirkungsweise der Einrichtung im einzelnen erläutert. Die lichtelektrische Abtastvorrichtung arbeitet in der Form, dass durch die von der Loch-oder Zahnscheibe 12 verursachten Beleuchtungsänderungen an der Fotodiode   FD1    diese in leitenden oder nichtleitenden Zustand versetzen. Bei leitendem Zustand der Fotodiode   FD1    liegt der Punkt P1 auf negativem Potential. Bei nichtleitendem Zustand der Fotodiode FD1 liegt der Punkt   PI    auf dem Potential Null. Der Widerstand R1 und der Kondensator Cl dienen zur Anpassung der Fotodiode   FD1    an die Impulsformerstufe 13.



   Die Impulsformerstufe 13 ist in der Impulstechnik auch als Schmitt-Trigger bekannt. Sie wird notwendig, weil die Flankensteilheit der Impulse aus der Fotodiode FD1 drehzahlabhängig ist und sich somit nicht zum Ansteuern der monostabilen Kippstufe 14 eignet. Sie arbeitet wie folgt :
Beim Überschreiten einer bestimmten, hier durch die beschriebene Abtastvorrichtung am Punkt P1 bereitgestellten negativen Spannung, liefert der Impulsformer 13 an seinem Ausgang   einen'Spannungssprung    bzw. Impuls so grosser Flankensteilheit, wie er zum Ansteuern der anschliessenden monostabilen Kippstufe 14, auch als Monoflip bekannt, benötigt wird.



   Das angewendete Messprinzip erfordert eine der durchgesetzten Flüssigkeitsmenge proportionale Anzahl gleichlanger und gleichhoher Impulse. Gleiche Impulsdauer wird durch die monostabile Kippstufe 14 und die gleiche   Impulshöhe    durch ein für alle Speisespannungen gegen Netzspannungsschwankungen stabilisiertes Netzge  rät    gewährleistet.



   Die   monostabile    Kippstufe 14 antwortet auf einen positiven Spannungssprung, der sich bei Erscheinen der steilen Flanke eines Impulses aus der Impulsformerstufe 13 am Eingang der monostabilen Kippstufe 14 bzw. am Koppelkondensator C3 vom Impulsformer 13 zur Kippstufe 14 einstellt, mit einem Impuls definierter Länge am Ausgang. Die Impulsdauer   lässt    sich durch Wechseln des Kondensators   C5    oder Verstellen des Widerstandes R8 verändern. Da der Gesamtbrückenwiderstand der Temperaturmessbrücke 19 einmal zu niedrig ist, um direkt von der monostabilen Kippstufe 14 angesteuert zu werden, wird die Verstärkerstufe 15 notwendig.

   Die ebenfalls in der Verstärkerstufe 15 enthaltene Umkehrstufe dient zum anderen zur Phasenumkehr der aus der monostabilen Kippstufe 14 kommenden Impulse definierter Länge, die wiederum notwendig wird, weil der Ausgang der monostabilen'Kippstufe 14 aus schaltungstechnischen Gründen phasenverkehrt ist.



   Die aus dem Leistungsverstärker 15 kommenden und nunmehr phasenrichtigen und verstärkten in ihrer Anzahl der durchgesetzten Flüssigkeitsmenge proportionalen Impulse definierter Länge und Höhe werden zum ersten einer Multiplizierstufe 19 in Form einer   Brückenschal-    tung und zum anderen dem   Messbuchsen      MBI    zum eventuellen Anschluss folgender bekannter Geräte zugeführt : Registrierung der Wärmeträgermenge 16, Integration der Wärmeträgermenge 17 und Analoganzeige der   Wärme-    trägermenge 18.



   In der Brückenschaltung, bestehend aus den Festwiderständen R18 und R21, aus den Stellwiderständen   R19    und   R22    zum   Leitungsabgleich    und den temperaturabhängigen Widerständen R20 und R23, wird in bekannter Weise das Produkt aus Temperaturdifferenz und Wärmeträgermenge gebildet und in Form einer Diagonalspannung zwischen den Punkten P2 und P3 abgegriffen und dann vom Transistor T7 der   Verstärkerstufe    21 verstärkt.



   Am Ausgang der Verstärkerstufe 21, also an dem Widerstand R24 und dem Glättungskondensator C7, erscheint eine Gleichspannung, deren Höhe der durchgesetzten Wärmemenge proportional ist. Diese wird einer   Integrierschaltung    und gegebenenfalls folgenden bekannten Geräten zugeführt :   Analoganzeige Wärmemenge    (eventuell mit Schleppzeiger zur Anzeige des maximalen Momentanwertes) 23, Maximumzusatz (geeignet zur Anzeige von Mengen, die in Zeitintervallen von einigen Minuten bis zu einer Stunde oder mehr in diesen Intervallen maximal entnommen werden, also ein Gerät für Ma  ximumtarife)    24 und Registrierung der Wärmemenge 25.



  Die Integration der Wärmeleistung über der Zeit geschieht, indem die der Wärmeleistung proportionale elektrische Grosse entweder in einen herkömmlichen Messmotor bzw. Volt-oder   Ampèrestundenzähler    eingespeist wird oder über einen Analogdigital-Umsetzer in Impulse zurückverwandelt wird, deren Anzahl der durchgesetzten Wärmemenge proportional ist und die mit einem elektromagnetischen Impulszähler summiert werden.



   Der stabilisierte Netzteil ist mit 26 bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur exakten Messung und Verrechnung von Wärmemengen, die strömenden Flüssigkeiten (Wär meträgern) entzogen sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Flüssigkeitsstrom drehbares Rad mit einer lichtelektrisch abtastbaren Lochscheibe versehen ist und die abgetasteten Impulse nach Formung und Verstärkung einerseits einer Registriereinrichtung, einer Integrierstufe und einer Analoganzeige für die Flüssigkeitsmenge und andererseits einer Multiplizierstufe in Form einer Brükkenschaltung zugeführt werden, die aus zwei Festwiderständen und zwei temperaturabhängigen Widerständen besteht und deren dem Produkt aus Flüssigkeitsmenge und Temperaturdifferenz proportionalen Diagonalspan- nung nach Verstärkung sowohl einer Integrierstufe als auch einer Analoganzeige,
    einem Maximumzusatz und einem Registriergerät zugeführt werden.
CH1433066A 1965-10-15 1966-10-04 Einrichtung zur exakten Messung und Verrechnung von Wärmemengen CH446756A (de)

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FR2401410A1 (fr) * 1977-07-29 1979-03-23 Licentia Gmbh Procede et dispositif de determination electrique des energies thermiques cedees par des radiateurs installes dans des locaux
FR2407460A1 (fr) * 1977-10-31 1979-05-25 Iss Clorius Ltd Calorimetres
FR2412831A1 (fr) * 1977-12-22 1979-07-20 Licentia Gmbh Dispositif de determination electrique des energies thermiques cedees par des radiateurs ou prelevees sur une distribution d'eau chaude

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