CH446957A - Automatische Sicherung für den Abzugmechanismus an mehrläufigen Jagd- und Sportwaffen - Google Patents

Automatische Sicherung für den Abzugmechanismus an mehrläufigen Jagd- und Sportwaffen

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CH446957A
CH446957A CH1340066A CH1340066A CH446957A CH 446957 A CH446957 A CH 446957A CH 1340066 A CH1340066 A CH 1340066A CH 1340066 A CH1340066 A CH 1340066A CH 446957 A CH446957 A CH 446957A
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CH
Switzerland
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trigger
automatic safety
safety device
safety
springs
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Application number
CH1340066A
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English (en)
Inventor
Freitag Guenther
Original Assignee
Ernst Thaelmann Werk Suhl Veb
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/74—Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Automatische Sicherung für    den      Abzugmechanismus   an mehrläufigen Jagd- und    Sportwaffen   Die    Erfindung   betrifft eine automatische Sicherung für den    Abzugsmechanismus   an    mehrläufigen   Jagd- und    Sportwaffen.   



  Es ist eine    Sicherung   für den Abzug an Jagd- und    Sportwaffen   bekannt,    die   darin besteht, dass der Abzug auf eine Abzugstange wirkt, die das Schlagstück auslöst. Auf den Abzug und die Abzugstange wirkt ein    doppelarmiger   unter Federdruck stehender Hebel, dessen    einer   Arm vom Abzug    betätigt   wird und dessen anderer    Arm   das Ende der    Abzugstange   abstützt. Hierbei ist die Anordnung getroffen, dass der doppelarmige Hebel an einem vom    Schlosskasten      getrennten,   Teil, der oberen Abdeckung gelagert ist.

   Diese obere und die untere Abdeckung des Schlosskastens stellen frei    auslegende   Teile dar, die mit dem aus    Holz   bestehenden Schaft der Waffe verbunden sind. Hierdurch besteht die    Möglich-      keit   einer Veränderung des Abstandes zwischen der oberen und unteren Abdeckung des    Schlosskastens   und es    besteht   die    Gefahr,      dass   die genau zueinander    eingepass-      ten   Teile    nicht   in der Lage    verbleiben,   die für die zuverlässige Sicherung der Waffe unerlässlich    sind.   



  Eine weitere Sicherung ist bekannt, bei der der Sicherungsmechanismus    unmittelbar   auf einen    doppelar-      migen   Hebel wirkt und ein    Ausweichen   dieses    H bels      verhindert,   da eine Abzugstange mit ihrem vorderen    Hebelarm   über die    Schlagstückraste   gleiten muss und ein    Spannen      dieses   Schlagstückes bei gesicherter Waffe nur unter    Gewaltanwendung      möglich   ist.

   Die Abzugstange beschreibt eine    kreisförmige   Bewegung und der    hintere   Hebelarm der Abzugstange wird durch die Unmöglichkeit des Ausweichens. oder    Nachgebens   des    dop-      pelarmigen   Hebels    blockiert   bzw. gesperrt und führt zum Bruch eines dieser Teile. Auch kann bei dieser Art    Sicherung   ein    Auslösen,   des    Schlagstückes   nur dann einwandfrei erfolgen, wenn ein ganz    bestimmter   Abstand zwischen der Abzugstange und dem Abzug vorhanden ist, um beim Anheben des Abzuges den Haken des He-    bels   rechtzeitig aus dem Schwenkbereich der Abzugstange zu bringen.

   Wird der genannte Abstand nicht eingehalten, kann das Schlagstück    nicht   ausgelöst werden. 



  Um diese Mängel zu beseitigen, wird der Zweck    verfolgt,   die    Möglichkeit   des    Losgehens   eines unbeabsichtigten Schusses bei    gesicherter   Waffe, die gespannt und geladen ist,    völlig      auszuschalten.   



  Die    Erfindung   stellt sich die Aufgabe, eine Sicherung zu schaffen, deren Elemente zueinander in unveränderlicher Lage verbunden    keine   die Funktion beeinflussenden Abstände aufweisen und bei gesicherter Waffe das Spannen der Schlagstücke gestatten. 



  Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass ein zwischen zwei Abzügen verschiebbares Sicherungsteil    mit   Sicherungszapfen über zwei    angelenk-      te      Hakenfedern   mit zwei an einem    Abzugblech      ange-      lenkten      Fangklinken   verbunden ist, deren Klinkenhaken jeweils in wechselhafter    Beziehung   zu Armen von Abzugstangen stehen. 



  Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel für eine    Doppelflinte   näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen    Fig.   1 : einen    Längsschnitt   der Waffe in gesichertem und, gespanntem Zustand,    Fig.   2: einen Längsschnitt    entsichert   und ein Lauf abgeschossen,    Fig.   3 : eine teilweise Draufsicht nach    Fig.   1 und    Fig.   4 : einen Längsschnitt, bei abgeschossenen Läufen gesicherte Abzüge. 



  In einem nicht gezeichneten Verschlusstück sind zwei Schlagstücke 1, 2 auf einer    Schlagstückachse   3 drehbar angeordnet und, stehen unter dem Druck von zwei Schlagfedern 4. Ein rechter Abzug 5 und ein linker Abzug 6 sind auf einer    Abzugachse   7 drehbar gelagert. Beide Abzüge werden durch Schenkelfedern 20,    die   auf einem Führungsstift 19 angeordnet sind, immer 

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 in    Abzugstellung      gehalten.   Über den Schlaglücken 1, 2 sind eine    rechte   Abzugstange 8 und eine linke Abzugstange 9 auf einer Stangenachse 10 drehbar gelagert. In den Schlagstücken 1, 2 sind    Schlagstückrasten   l a, 2a und in den Abzugstangen 8, 9 sind Abzugstangenrasten 8a, 9a angeordnet.

   Beim Spannen der Waffe treten    die   unter dem    Druck   von Stangenfedern 11, 11a stehenden Abzugstangen 8, 9 mit ihren Abzugstangenrasten 8a, 9a in die ihnen zugeordneten Schlagstückrasten la, 2a der Schlagstücke 1, 2 ein, gleichzeitig legen sich die Abzugstangen 8, 9 mit den Armen 8b, 9b auf die Abzüge 5 und 6. Beim Öffnen der Waffe schiebt ein nicht gezeichneter Verschlussriegel ein Sicherungsteil 18,    dessen   Nase 18a sich immer in Anlage mit dem    Ver-      schlussriegel   befindet, in Sicherungsstellung    (Fig.   1).

   Das Sicherungsteil 18 wird dabei    mit   den in ihm eingearbeiteten Schlitzen 7a, 19a von der Achse 7 und einem Führungsstift 19    geführt.   Bei dieser Rückwärtsbewegung kippen die an einem Haltestift 16 am Sicherungsteil 18 angeordneten Hakenfedern 15, 15a die Fangklinken 12, 13 um die fest in den Seitenwänden des    Abzugbleches   21 angeordnete    Fangklinkenachse   14, dabei werden die Klinkenhaken 12a, 13a über    die   Arme 8b, 9b der Abzugstangen 8 und 9 geklappt, gleichzeitig tritt ein Sicherungszapfen 17 über die Zapfenanlagen 5a und 6a der Abzüge 5 und 6    (Fig.   1). Die Waffe ist gespannt und gesichert.

   Die    Fangklinken   12, 13 stehen durch den Zug der    Hakenfedern   15, 15a, die an den Klinkenschenkeln 12b, 13b angreifen, immer in    Anlage   mit dem im Sicherungsteil 18 fest angeordneten Sicherungszapfen 17 und müssen alle Bewegungen des Sicherungsteiles 18 mitmachen. 



  Beim Entsichern wird das Sicherungsteil 18 durch einen nicht gezeichneten Sicherungsschieber nach vorn geschoben, dabei kippt der Sicherungszapfen 17 die    Fangklinken   12, 13 von den Armen 8b, 9b der Abzugstangen 8, 9 weg und gibt    gleichzeitig   die Zapfenanlagen 5a und 6a der Abzüge 5, 6 frei, die Waffe ist gespannt und entsichert. 



  Nach Abgabe eines Schusses    (Fig.   2) ist ein Schlagstück (z. B. 1) nach vorn geschnellt und die Abzugstangenraste 8a liegt auf der Wulst    1b   des Schlagstückes 1 auf, hierdurch wird der Arm 8b der Abzugstange 8 in eine erhöhte Lage gebracht. Dadurch wird beim Wiedersichern    des   noch nicht abgeschossenen Laufes der Waffe, d. h. beim    Zurückschieben      des   Sicherungsteiles 18 durch den    Sicherungsschieber   der Klinkenhaken 13a zur Anlage mit dem erhöhtem Arm 8b gebracht    (Fig.   4).

   Durch    Weiterschieben   des Sicherungs-    schiebers   bis in seine Endstellung wird    die   Hakenfeder 15 am Klinkenschenkel 13b hochgezogen, während die    Fangklinke   12    ungehindert   über den Arm 9b treten und diesen festlegen kann. 



  Durch diese    erfindungsgemässe   Anordnung und Ausbildung der    Fangklinkenschenkel   12b, 13b und der Hakenfeder 15, 15a ist sowohl das Wiedersichern eines nicht abgeschossenen Laufes als auch das Sichern der Waffe - nämlich der Abzüge 5, 6 - nach dem    Ab-      schuss   beider Läufe möglich    (Fig.   4). Dabei werden    die   Abzugstangen 8, 9 nicht festgelegt sondern gleiten bei dem Spannvorgang auf den Schlagstücken 1, 2 bis zum Einrasten der    Abzugstangenrasten   8a, 9a in die Schlagstückrasten la, 2a, dabei gleiten die Arme 8b, 9b an den unter dem Druck der Hakenfeder 15, 15a stehenden Klinkenhaken 12a, 13a entlang.

   Beim Einrasten der Abzugstangenrasten 8a, 9a ist    die   tiefste Stellung der Arme 8b, 9b erreicht und die Klinkenhaken 12a, 13a treten über diese und vollenden die    vollständige   Sicherung der beiden nunmehr gespannten Läufe    (Fig.   1).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Automatische Sicherung für den Abzugmechanismus an mehrläufigen Jagd- und Sportwaffen, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen zwei Abzügen (5, 6) verschiebbares Sicherungsteil (18) mit Sicherungszapfen (17) über zwei angelenkte Hakenfedern (15, 15a) mit zwei an den Seitenwänden eines Abzugbleches (21) angelenkten Fangklinken (12, 13) verbunden ist, deren Klinkenhaken (12a, 13a) jeweils in wechselhafter Beziehung zu Armen (8a, 9b) von Abzugstangen (8, 9) stehen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Automatische Sicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die um eine Achse (10) unter dem Druck von Federn (11, 11a) beweglichen Abzugstangen (8, 9) mit dem oberen Teil gegen zugehörige Schlagstücke (l, 2) anliegen, die hinter ihren Rasten (la, 2a) mit einer Wulst (lb, 2b) versehen sind. 2.
    Automatische Sicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die um einen im verschiebbaren Sicherungsteil (18) vorgesehenen Haltestift (16) angelenkten Hakenfedern (15, 15a) mit ihren freien Enden jeweils auf einen Schenkel (12b, 13b) der um eine mit beiden Enden in dien Seitenwänden des Abzugbleches (21) ruhenden Achse (14) schwenkbaren Fangklinken (12, 13) aufliegen.
CH1340066A 1966-03-04 1966-09-16 Automatische Sicherung für den Abzugmechanismus an mehrläufigen Jagd- und Sportwaffen CH446957A (de)

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DD11624166 1966-03-04

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