CH447368A - Anordnung zur Verminderung des Winkelfehlers eines Messstromwandlers - Google Patents

Anordnung zur Verminderung des Winkelfehlers eines Messstromwandlers

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CH447368A
CH447368A CH1195066A CH1195066A CH447368A CH 447368 A CH447368 A CH 447368A CH 1195066 A CH1195066 A CH 1195066A CH 1195066 A CH1195066 A CH 1195066A CH 447368 A CH447368 A CH 447368A
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CH
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current transformer
measuring current
amplifier
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iron core
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CH1195066A
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Inventor
Jose Luethi Werner
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Landis & Gyr Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/42Circuits specially adapted for the purpose of modifying, or compensating for, electric characteristics of transformers, reactors, or choke coils
    • H01F27/422Circuits specially adapted for the purpose of modifying, or compensating for, electric characteristics of transformers, reactors, or choke coils for instrument transformers
    • H01F27/427Circuits specially adapted for the purpose of modifying, or compensating for, electric characteristics of transformers, reactors, or choke coils for instrument transformers for current transformers

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Anordnung   zur Verminderung des    Winkelfehlers   eines    Messstromwandlers   Bekanntlich rührt der    Winkelfehler   von    Messstrom-      wandlern,      d.h.   der Phasenwinkel zwischen Primär- und Sekundärstrom, davon her,    dess   wegen des    ohmschen   Widerstandes der Sekundärwicklung und wegen der Belastungsimpedanz in der Sekundärwicklung noch eine gewisse Spannung induziert werden muss.

   Deshalb kann der magnetische Fluss in dem Eisenkern des    Messstrom-      wandlers   nicht völlig verschwinden, und zu seiner Erregung ist eine magnetische Spannung nötig, die bei    ohm-      scher   Belastung gegenüber den    Durchflutungen   der    Wicklungen   um etwa 90  in der Phase verschoben ist und darum nur durch einen Phasenunterschied zwischen Primär- und Sekundärstrom    zustandekommen   kann. 



  Man sucht darum, die zur Erregung des Restflusses nötige magnetische Spannung möglichst klein zu halten, indem man für den    Wandlerkern   Eisen von hoher Permeabilität verwendet und die    Kerninduktion   durch einen grossen Kernquerschnitt    klein   macht. Das bedeutet, dass die    Selbstinduktivität   der Sekundärwicklung gegenüber ihrem    ohmschen   Widerstand gross gemacht wird. 



  Bei einem    Messstromwandler   der klassischen Art gilt bei rein    ohmscher   Belastung    mit   der Belastungsimpedanz    ZZ   für den Phasenwinkel    cp   zwischen Primär- und Sekundärstrom die Beziehung 
 EMI1.27 
 worin    R=   den    ohmschen   Widerstand der Sekundärwicklung,    L.      ihre      Selbstinduktivität   und w die Kreisfrequenz bedeutet. 



  Man erkennt, dass der Phasenwinkel    cp   nur dadurch zu Null gemacht werden könnte, dass die Sekundärwicklung ohne    ohmschen   Widerstand hergestellt und widerstandslos kurzgeschlossen wird. Ersteres ist prinzipiell und    ein   widerstandsloser Kurzschluss wegen der an den    Messstromwandler   anzuschliessenden    Messgeräte   nicht möglich. 



  Die Erfindung gestattet es, durch Verminderung des Restflusses in dem    Wandlerkern   den Winkelfehler weitestgehend zu kompensieren, so dass gegenüber einem klassischen    Messstromwandler   der Kernquerschnitt und damit die Abmessungen des ganzen Wandlers wesentlich kleiner gemacht werden können und für den    Wandler-      kern   gegebenenfalls statt hochpermeablen Eisens gewöhnliches    Dyamoblech   verwendet werden kann.

      Gemäss   der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass mit dem Sekundärkreis des    Messstromwandlers   der Ausgang eines Verstärkers, dessen Eingang an einer auf dem Eisenkern des    Messstromwandlers   angebrachten Hilfswicklung liegt, derart in Reihe geschaltet ist, dass die Ausgangsspannung des Verstärkers die in der Sekundärwicklung induzierte    Spannug   unterstützt. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, anhand dessen die Erfindung näher erläutert werden soll. 



     In   der Zeichnung ist mit 1 die Primärwicklung, mit 2 die Sekundärwicklung und mit 3 der von beiden Wicklungen umschlossene Eisenkern eines    Messstromwand-      lers   4 bezeichnet. 5 und 6 sind die sekundären Ausgangsklemmen des    Messstromwandlers   4, an die die Belastungsimpedanz Z, angeschlossen sein möge. Auf dem Eisenkern 3 des    Messstromwandlers   4 ist nun noch als dritte Wicklung die Hilfswicklung 7 angebracht, die an den Eingang eines Verstärkers 8 hohen    Verstärkungs-      grades   angeschlossen ist.

   Die von der Hilfswicklung 7 erzeugte    Verstärker-Eingangsspannung      UE   erscheint, mit dem Verstärkungsfaktor    V.   multipliziert und in der Phase um 180  gedreht, als Spannung    Un   am Ausgang des Verstärkers B. Durch Reihenschaltung des    Verstär-      ker-Ausgangs   mit der Sekundärwicklung 2 des    Mess-      stromwandlers   4 addiert sich die    Verstärker-Ausgangs-      spannunggleichsinnig   zu der    in   der    Sekundärwicklung      induzierten   Spannung    U2.   



  Die Wirkungsweise der Schaltung kann man sich leicht klarmachen, wenn man vorübergehend einmal annimmt, der    Leerlauf-Verstärkungsfaktor      Va   des Verstärkers 8 sei unbegrenzt hoch. Dann kann seine Ausgangsspannung jeden beliebigen Wert annehmen, ohne dass seine Eingangsspannung von Null verschieden ist,    d.h.   ohne    dass   im Eisenkern 3 des    Messstromwandlers   4 der Magnetfluss einen    endlichen   Wert annimmt. Ist der Fluss im Eisenkern 3 aber gleich Null, so wird auch in der Sekundärwicklung 2 keine Spannung induziert.

   Andererseits kann der Fluss bei Vernachlässigung des    äus-      serst   geringen Eingangsstromes des Verstärkers nur dann 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gleich Null sein, wenn die unter Berücksichtigung der Streuung wirksamen    Durchflutungen   der    Primär-   und der Sekundärwicklung 1 und 2 im Gleichgewicht sind, was nur bei verschwindender Phasenverschiebung zwischen    Primär-   und Sekundärstrom 11 beziehungsweise 12 möglich ist. Mittels des    Durchflutungsgleichgewichtes   erzwingt also der Primärstrom einen ihm proportionalen und mit ihm gleichphasigen Sekundärstrom 12.

   Da die in der Sekundärwicklung 2 induzierte Spannung gleich Null ist, muss sich die    Leerlauf-Ausgangsspannung   des Verstärkers 8 so einstellen, dass sie die von dem Sekundärstrom 12 in dem    ohmschen   Widerstand der Sekundärwicklung 2, in der Belastungsimpedanz Z., und der Ausgangsimpedanz    4,   des Verstärkers 8 hervorgerufenen Spannungsabfälle gerade deckt. 



  Da in Wirklichkeit der    Leerlauf-Verstärkungsfaktor      V,   des Verstärkers 8 einen endlichen Wert hat und in seinem Eingangskreis ein Strom fliesst, der in dem    ohmschen   Widerstand der Hilfswicklung 7 und der Eingangsimpedanz    ZE   des Verstärkers 8 Spannungsabfälle zur Folge hat, kann die in der Hilfswicklung 7 induzierte Spannung nicht ganz verschwinden, und im Eisenkern 3 des    Messstromwandlers   4 muss ein gewisser    Rest-      fluss   bestehen bleiben. Infolgedessen verschwindet auch die Phasenverschiebung    cp   zwischen Primär- und Sekundärstrom nicht restlos. 



  Unter Zugrundelegung einiger Annahmen, die in der Praxis ohne weiteres erfüllt sind, und wenn man ferner voraussetzt: Verstärkungsfaktor    V"      @   1000 Eingangsimpedanz    ZE   ]    Rh,   wobei    Rh   den    ohmschen   Widerstand der    Hilfswicklung   7 bedeutet, erhält man die folgende, besonders übersichtliche Beziehung zwischen dem Primärstrom    Il   und dem Sekundärstrom    1_:

     
 EMI2.25 
 worin n, die    Windungszahl   der Primärwicklung 1,    n_   die    Windungszahl   der Sekundärwicklung 2,    n,,   die    Windungszahl   der Hilfswicklung 7, K", den Kopplungsfaktor zwischen der Primärwicklung 1 und der Hilfswicklung 7, K:

  ,, den Kopplungsfaktor zwischen der Sekundärwicklung 2 und der Hilfswicklung 7,    K,@   den Kopplungsfaktor zwischen der Primärwicklung 1 und der Sekundärwicklung 2, Z, die Belastungsimpedanz    ZE   die Eingangsimpedanz des Verstärkers 8, Z., die Ausgangsimpedanz des Verstärkers 8,    R_   den    ohmschen   Widerstand der Sekundärwicklung 2, L.. die Selbstinduktion der Sekundärwicklung 2, V" den    Leerlauf-Verstärkungsfaktor   des Verstärkers 8 und w die Kreisfrequenz bedeuten. 



  Bei    ohmschen   Impedanzen Z wirken sich die beiden imaginären    Terme,   die den Winkelfehler ausmachen, entgegen. 



  Bei sehr guter Kopplung K;; ist das zweite Glied der Beziehung    vernachlässigbar   klein. Man erhält dann folgende einfache Beziehung: 
 EMI2.39 
 Sind die Ausgangsimpedanz Z,, des Verstärkers 8 und die    Belastungsimpedanz   Z.,    ohmisch,   dann liegt der ungünstigste Fall vor und der entsprechende Winkelfehler beträgt dann 
 EMI2.42 
 Vergleicht man diese Beziehung für den    Winkelfehler   mit derjenigen, die für einen Stromwandler der klassischen Art gilt, so ersieht man, dass bei kleiner Ausgangsimpedanz Z,, des Verstärkers 8, anstelle von    L2   w jetzt 
 EMI2.45 
 steht, wobei die Gesamtverstärkung 
 EMI2.46 
 bedeutet. Daraus ergibt sich, dass man durch eine hohe Verstärkung den Phasenwinkel    cp   beliebig klein machen kann.

   Lässt man umgekehrt einen bestimmten Phasenwinkel zu, so kann die    Induktivität      L_   gegenüber einem gewöhnlichen    Messstromwandler   um den Verstärkungsfaktor    V,   kleiner gemacht werden, was auf eine Verkleinerung der Abmessungen des    Eisenkernes   und damit des ganzen    Messstromwadlers   beziehungsweise auf die    Verwendbarkeit   einer geringer permeablen Eisensorte, zum Beispiel von gewöhnlichem Dynamoblech, hinausläuft. 



  Man kann sogar noch einen Schritt weiter gehen und, was bei einem konventionellen    Messstromwandler   eben mit Rücksicht auf den Phasenfehler nicht möglich ist, einen Luftspalt in dem    Eisenkern   vorsehen. Damit kann man in Fälle, in welchen der Primärstrom des    Mess-      stromwandlers   eine beträchtliche Gleichstromkomponente enthält, erreichen, dass der    Eisenkern   durch den Gleichstromanteil nicht störend vormagnetisiert wird beziehungsweise in den Sättigungszustand gerät. Begrenzt man die Spannung am Ausgang des Verstärkers auf etwa 15 Volt, so kann der Verstärker mit Transistoren ausgeführt werden. Seine Abmessungen bleiben dann klein.

   Besonders kleine Abmessungen und Kosten erhält man, wenn der Verstärker als Transistorverstärker in integrierter Technik hergestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Verminderung des Winkelfehlers eines Messstromwandlers, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Sekundärwicklung (2) des Messstromwandlers (4) der Ausgang eines Verstärkers (8), dessen Eingang <Desc/Clms Page number 3> an einer auf dem Eisenkern (3) des Messstromwandlers (4) angebrachten Hilfswicklung (7) liegt, derart in Reihe geschaltet ist, dass die Ausgangsspannug (U,,) des Verstärkers (8) die in der Sekundärwicklung (2) induzierte Spannung (U2) unterstützt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch für einen Mess- stromwandler, mit einem Primärstrom, welcher eine Gleichstromkomponente enthält, gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern (3) des Messstrom- wandlers (4) durch einen Luftspalt unterbrochen ist. 2. Anordnung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern (3) des Messstromwandlers (4) aus Dynamoblech besteht. 3. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker (8) als Transistorverstärker in integrierter Technik ausgeführt ist.
CH1195066A 1966-08-18 1966-08-18 Anordnung zur Verminderung des Winkelfehlers eines Messstromwandlers CH447368A (de)

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