CH447800A - Schlitzverschluss - Google Patents

Schlitzverschluss

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CH447800A
CH447800A CH619267A CH619267A CH447800A CH 447800 A CH447800 A CH 447800A CH 619267 A CH619267 A CH 619267A CH 619267 A CH619267 A CH 619267A CH 447800 A CH447800 A CH 447800A
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CH
Switzerland
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focal plane
curtain
plane shutter
shutter according
dependent
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Application number
CH619267A
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English (en)
Inventor
Walter Dipl Ing Traut
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
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Publication date
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot
    • GPHYSICS
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Description


      Schlitzverschluss       Die Erfindung betrifft einen Schlitzverschluss für  sehr kurze Belichtungszeiten.  



  Bei bekannten Schlitzverschlüssen tritt bei sehr  kurzen Belichtungszeiten infolge hoher Beschleunigung  der Vorhänge beim Aufprall des nacheilenden, zweiten  Vorhangs auf den ersten ein Rückschlag ein, der kurz  zeitig einen Belichtungsspalt freigibt. Hierin wird u. a.  die Ursache dafür gesehen, dass kürzere Zeiten als  1/1000 sec mit bekannten Schlitzverschlüssen nicht  gemeistert werden können.  



  Zur Behebung dieses Mangels ist der     erfindungsge-          mässe    Schlitzverschluss, dadurch gekennzeichnet, dass  der nacheilende, zweite Vorhang mit einem magnetisch  wirkenden Material versehen und ein vor dem Aufprall  des zweiten Vorhanges auf den ersten wirksam wer  dendes magnetisches Feld vorgesehen ist, das ein  Rückprallen des zweiten Vorhanges verhindert.  



  Vorzugsweise kann eine den Aufprall bewirkende  Endleiste des nacheilenden, zweiten Vorhangs mit  einem magnetischen Material belegt oder aus solchem  gebildet sein, und     es.    kann im Bereich der bei abgelau  fenem Verschluss eingenommenen Endstellung dieser  Leiste ein     Elektromagnet    vorgesehen sein, dessen  magnetisches Feld die Anschlagkante des zweiten Vor  hangs so abbremst und festhält, dass dessen Rückpral  len verhindert ist.  



  Es ist bei einem elektromagnetisch betätigten und  insbesondere für mikrophotographische Zwecke vorge  sehenen     Schieberverschluss    bekannt, in die zur Bewe  gung der Verschlussblende dienenden Spulen Brems  klötze aus permanent magnetischem Material anzuord  nen, um die Bewegung der Verschlussblende vor Errei  chen des jeweiligen Endanschlags abzubremsen und ein       Rückprellen    zu     verhindern.     



  Eine solche Lösung ist nur in Verbindung mit die  ser     ganz    speziellen Verschlussart sinnvoll, bei welcher  die Wirkung von die Antriebskraft darstellenden     Spu-          lenfeldern    auf der letzten Wegstrecke der     Verschluss-          blende    durch Permanentmagnete     entgegengerichteter     Polarität nahezu aufgehoben werden soll. Eine über-    trageng auf einen Schlitzverschluss ist nicht möglich,  da hier eine magnetische Dauerwirkung völlig uner  wünscht wäre.  



  Die erfindungsgemäss vorgesehene, das Rückpral  len verhindernde magnetische     Festhaltekraft    soll vor  zugsweise in ihrer Wirkungszeit auf den Moment kurz  vor dem Aufprall des zweiten Vorhanges auf die Kante  des ersten beschränkt werden. Eine dauernde Magnet  wirkung würde die Zeiten verändern, die Batterie un  nötig belasten und zusätzliche Aufzugskräfte erforder  lich machen, die zudem noch durch das     Loszerren    aus  dem Feld die Verschlussteile schädlich beeinflussen       würden.    Dies ist ein weiterer Grund, weshalb Perma  nentmagnete hier keine Verwendung finden können.  



  Das Magnetfeld kann mittels eines Elektromagne  ten erzeugt werden, der durch eine in der Kamera vor  gesehene Batterie gespeist wird. Um deren Belastung in  Verbindung mit diesem Halte- bzw. Bremsmagneten so  niedrig wie möglich zu halten, kann vorzugsweise der  Magnet erst kurz vor dem Aufprall des zweiten Vor  hanges auf den ersten an Spannung gelegt werden, und  der Strom für den Magneten kann spätestens vor dem  Aufzug des Schlitzverschlusses abgeschaltet werden, so  dass eine Erschwerung des Aufzugs durch sein  Magnetfeld entfällt. Die Anlegung der Spannung an  den Magneten kann     mit        Beginn    der     Verschlussauslö-          sung    vorgenommen werden.  



  Die Anordnung des Magneten zum Vorhang kann       zweckmässig    so sein, dass ein senkrecht auf die Lauf  richtung des Vorhangs wirkendes Feld resultiert. Vor  zugsweise sind die Magnetpole so angeordnet, dass  deren Feldlinien durch die z. B. aus     ferromagnetischem     Material gebildete Verschlusskante senkrecht geschnit  ten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schlitzverschluss für sehr kurze Belichtungszeiten, dadurch gekennzeichnet, dass der nacheilende, zweite Vorhang mit einem magnetisch wirkenden Material versehen und ein vor dem Aufprall des zweiten Vor- hanges auf den ersten wirksam werdendes magneti sches Feld vorgesehen ist, das ein Rückprallen des zweiten Vorhanges verhindert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schlitzverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Endleiste des zweiten Vor hangs mit einem magnetisch wirksamen Material belegt ist oder aus einem solchen besteht und dass im Bereich der bei abgelaufenem Verschluss eingenommenen End- stellung dieser Leiste ein Elektromagnet vorgesehen ist, dessen magnetisches Feld die Endkante des zweiten Vorhangs so abbremst und festhält, dass dessen Rück prallen verhindert ist. 2.
    Schlitzverschluss nach Patentanspruch oder Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elek tromagnet durch eine in der Kamera vorgesehene Bat terie gespeist wird und dass die Schaltung so gewählt ist, dass der Magnet erst kurz vor dem Aufprall des zweiten Vorhangs auf den ersten an Spannung gelegt und der Strom für den Magneten spätestens vor dem Aufzug des Schlitzverschlusses abgeschaltet wird. 3. Schlitzverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlegen der Span nung mit Beginn der Verschlussauslösung erfolgt. 4. Schlitzverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet so angeordnet ist, dass ein senkrecht auf die Laufrichtung des Vorhangs wirkendes Feld resultiert. 5.
    Schlitzverschluss nach Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch eine solche Lage der Magnetpole, dass deren Feldlinien durch eine magnetisch wirksame Ver- schlusskante senkrecht geschnitten werden.
CH619267A 1966-08-20 1967-05-01 Schlitzverschluss CH447800A (de)

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CH447800A true CH447800A (de) 1967-11-30

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CH619267A CH447800A (de) 1966-08-20 1967-05-01 Schlitzverschluss

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