CH447867A - Bearbeitungskörper für das Bearbeiten von Werkstücken in Trommeln oder Vibrationsbehältern und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Bearbeitungskörper für das Bearbeiten von Werkstücken in Trommeln oder Vibrationsbehältern und Verfahren zur Herstellung desselben

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CH447867A
CH447867A CH439967A CH439967A CH447867A CH 447867 A CH447867 A CH 447867A CH 439967 A CH439967 A CH 439967A CH 439967 A CH439967 A CH 439967A CH 447867 A CH447867 A CH 447867A
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CH
Switzerland
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workpieces
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drums
shape
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Application number
CH439967A
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English (en)
Inventor
Held Karl
O Riedel Erich
Original Assignee
Gualdipex S A
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B31/00Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor
    • B24B31/12Accessories; Protective equipment or safety devices; Installations for exhaustion of dust or for sound absorption specially adapted for machines covered by group B24B31/00
    • B24B31/14Abrading-bodies specially designed for tumbling apparatus, e.g. abrading-balls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Bearbeitungskörper    für das Bearbeiten von Werkstücken in     Trommeln    oder     Vibrationsbehältern     und Verfahren zur Herstellung desselben    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bearbei  tungskörper für das Entgraten, Kantenrunden, Schleifen  oder Polieren von Werkstücken in Trommeln oder       Vibrationsbehältern.     



  Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zur  Herstellung dieses Bearbeitungskörpers.  



  Es sind Bearbeitungskörper solcher Art in mannigfal  tiger Formgebung bekannt. Sie werden in einer Vielzahl  zusammen mit den zu behandelnden Werkstücken im  Behälter, meist in Anwesenheit einer zusätzlichen Be  handlungsflüssigkeit, angeordnet und wirken durch ihre  als Folge der Behälterbewegung sich ergebende Relativ  bewegung, je nach ihrer Oberflächenbeschaffenheit, ent  gratend, kantenrundend, schleifend oder polierend auf  die     Werkstückoberflächen    ein. Eine gute Bearbeitungs  wirkung setzt voraus, dass die Bearbeitungskörper und  die Werkstücke während des Bearbeitungsvorganges sich  in einer innigen Mischung befinden, um ein Maximum an  Flächen- und Kantenberührung herbeizuführen.

   Die Auf  rechterhaltung einer solchen innigen Mischung während  der Behälterbewegung ist indessen nur dann vollständig  gewährleistet, wenn die Bearbeitungskörper und die zu  bearbeitenden Werkstücke gleiche Formen und gleiche  physikalische Eigenschaften aufweisen. Dies ist selten der  Fall. Bei Abweichungen     in    der Form und/oder den  physikalischen Eigenschaften der Bearbeitungskörper  einesteils und der zu bearbeitenden Werkstücke andern  teils tritt in dem aus ihnen im Behälter gebildeten       Haufwerk    ein Entmischen ein, bei dem die Bearbeitungs  körper oder die Werkstücke zur Randzone des     Haufwer-          kes    wandern.

   Dabei überlagern sich zwei physikalische  Vorgänge, nämlich ein Entmischen nach der Form sowie  ein Entmischen nach dem spezifischen Gewicht. Hinzu  kommt eine     im        Haufwerk    gegebene Siebwirkung, die sich  aus dem Umstand erklärt, dass jedes     Haufwerk    ein  System von übereinander angeordneten Sieben mit     öff-          nungen    bildet, welche durch die Form und Grösse  bedingt sind.

      Die Behälterbewegung bewirkt eine     ständige    Energie  zufuhr zu dem aus den Bearbeitungskörpern und den  Werkstücken bestehenden     Haufwerk,    und es ergibt sich  als Folge der Energiezufuhr das geschilderte Entmischen  mit dem Ergebnis, dass die Werkstücke zunehmend von  den Bearbeitungskörpern getrennt und damit dem Bear  beiten entzogen werden. Ausser der durch die Behälter  bewegung dem     Haufwerk    zugeführten Energie sind po  tentielle Energien in den Werkstücken und den Bearbei  tungskörpern des     Haufwerkes    vorhanden, welche bei den  sich vollziehenden     überlagerungsvorgängen    gleichfalls  ein Entmischen zur Folge haben.  



  Beim Einfüllen der Werkstücke und Bearbeitungskör  per in den Behälter ergibt sich im Behälterraum eine       Haufwerk-Schüttung    mit mehr oder weniger starkem  sperrigen Verkanten der     Haufwerkteile    untereinander.  Ausserdem ergibt sich im     Haufwerk    ein ihm innewoh  nendes, jedoch durch die     Behälterwand    und die zwischen  den Elementen des     Haufwerkes    wirksamen     Reibungs-          und        Verklammerungskräfte    behinderndes Bestreben, die       Schüttung    bis zur Bildung einer einzigen Schicht     verflies-          sen    zu lassen.

   Wird nun diesem     Haufwerk    durch die  Behälterbewegung kinetische Energie zugeführt, so stre  ben die potentiellen Energien der     Haufwerkteile    nach  einem Ausgleich der Energie-Unterschiede. Dabei ma  chen sich die Verklammerung der Werkstücke und  Bearbeitungskörper, sowie die zwischen ihnen wirksamen  Reibungskräfte als eine Behinderung des     Entmischens     geltend.

   Die Verklammerung zwingt die     Haufwerksele-          mente    dazu, beim Vorgang des     Entmischens    durch ein  Abwälzen aneinander     Drehbewegungen    auszuführen, de  nen hierbei für das Umlagern der Elemente zu leistende  Verdrängungsarbeit sowie die zwischen den Elementen  herrschende Reibung entgegenzuwirken.  



  Ausgehend von der Erkenntnis, dass der unerwünsch  te     Entmischungsvorgang    um so weniger leicht eintritt, je  grösser die im     Haufwerk    wirkenden     Verklammerungs-          kräfte    und die zugleich für die Bearbeitungswirkung der      Bearbeitungskörper wesentliche Reibung an den Werk  stückoberflächen sind, bezweckt die Erfindung einen  Bearbeitungskörper zu schaffen, der durch seine Formge  bung das Entmischen weitgehend vermeiden soll und  Flächen und Kanten für das Entgraten,     Kantenrunden,     Schleifen oder Polieren der Werkstücke aufweist.  



  Der erfindungsgemässe Bearbeitungskörper ist da  durch gekennzeichnet, dass er die Form einer durch vier  gleichseitige Dreiecke begrenzten Pyramide hat.  



  Es zeigt sich, dass ein solches, unter dem Einfluss  dynamischer Kräfte stehendes     Haufwerk    sich durchaus  nicht wie eine     Schwereflüssigkeit    mit dem bekannten  Verdrängungseffekt verhalten muss.  



  Durch den erfindungsgemässen Bearbeitungskörper  ist es erstmals möglich, ein aus     bewusst    geformten Teilen  bestehendes     Haufwerk    zu bilden, dessen     Verklamme-          rungskräfte    so stark sind, dass sie die bisher als naturge  geben hingenommenen ungünstigen und bearbeitungs  technisch störenden Verdrängungserscheinungen über  winden. Die zu bearbeitenden Werkstücke sondern sich  nicht mehr als Fremdkörper ab und werden nicht mehr in  die Randzone des     Haufwerkes    abgedrängt.

   Die in dieser       Art    gestalteten     Bearbeitngskörper    können bei einem  Verschleisseintritt ihre Grundform wesentlich besser bei  behalten, als die bekannten als Vielflächner gestalteten  Bearbeitungskörper. Die bei einem Verschleiss sich ein  stellende Formänderung beschränkt sich im wesentlichen  auf eine Verkleinerung der Bearbeitungskörper.  



  Das Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäs  sen Bearbeitungskörpers ist dadurch gekennzeichnet,  dass eine Form verwendet wird die mit mindestens einer,  je durch drei kongruente gleichseitige Dreiecksflächen  begrenzten     Ausnehmung    versehen ist und dass diese       Ausnehmung    ganz oder teilweise mit der Körpermasse  gefüllt und die Füllung dann zu einem formhaltigen  Körper verfestigt wird. Nachfolgend wird anhand der       Zeichnung    der erfindungsgemässe Bearbeitungskörper  sowie das Verfahren zu seiner Herstellung beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt eine schaubildliche Darstellung des Bear  beitungskörpers und         Fig.    2 zeigt eine Form zur Herstellung des Bearbei  tungskörpers.  



  Der Bearbeitungskörper     Wig.    1) hat die Form einer  Pyramide und -ist durch die Flächen 1, 2, 3 und 4  begrenzt, deren Umrisse sämtlich kongruente, gleichseiti  ge Dreiecke bilden. Die Flächen 1, 2, 3 und 4 können  sämtlich eben oder auch schwach gewölbt sein. Ferner  besteht die Möglichkeit, nur eine oder mehrere Flächen  eben und die übrigen Flächen schwach gewölbt auszufüh  ren. Eine ebene Ausführung aller Flächen verdient den  Vorzug, weil solche Bearbeitungskörper in verschiedener  Grösse in ein und derselben Form hergestellt werden  können. Es wird eine Form 5 verwendet, die mit  mindestens einer, je durch drei kongruente, gleichseitige       Dreieckflächen    begrenzten     Ausnehmungen    6 versehen ist       (Fig.    2).

   Je nach der gewünschten Grösse des herzustel  lenden Bearbeitungskörpers wird die     Ausnehmung    6  ganz     oder    teilweise mit der Körpermasse gefüllt. Die       Fig.    2 zeigt strichpunktiert zwei verschiedene Füllhöhen.  Anschliessend wird dann die Füllung, beispielsweise  durch Erhitzen, zum formhaltigen Körper verfestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Bearbeitungskörper für das Entgraten, Kantenrun den, Schleifen oder Polieren von Werkstücken in Trom meln oder Vibrationsbehältern, dadurch gekennzeichnet, dass er die Form einer durch vier gleichseitige Dreiecke begrenzten Pyramide hat.
    1I. Verfahren zur Herstellung des Bearbeitungskör pers gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Form (5) verwendet wird, die mit mindestens einer je durch drei kongruente gleichseitige Dreiecksflä chen begrenzten Ausnehmung (6) versehen ist, und dass diese Ausnehmung ganz oder teilweise mit der Körper masse gefüllt und die Füllung dann zu einem formhalti- gen Körper verfestigt wird.
CH439967A 1966-04-02 1967-03-29 Bearbeitungskörper für das Bearbeiten von Werkstücken in Trommeln oder Vibrationsbehältern und Verfahren zur Herstellung desselben CH447867A (de)

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CH439967A CH447867A (de) 1966-04-02 1967-03-29 Bearbeitungskörper für das Bearbeiten von Werkstücken in Trommeln oder Vibrationsbehältern und Verfahren zur Herstellung desselben

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3932797A1 (de) * 1988-10-03 1990-04-05 Michel Thonney Abrasives mittel zur behandlung von metallteilen durch loses umwaelzen und anwendung dieses mittels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3932797A1 (de) * 1988-10-03 1990-04-05 Michel Thonney Abrasives mittel zur behandlung von metallteilen durch loses umwaelzen und anwendung dieses mittels
FR2637212A1 (fr) * 1988-10-03 1990-04-06 Thonney Michel Produit abrasif pour le traitement de pieces metalliques par brassage en vrac, et utilisation de ce produit

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