CH447880A - Fussbekleidung mit einer Auskleidung für das Fussgelenk und Verwendung derselben als Skischuh - Google Patents

Fussbekleidung mit einer Auskleidung für das Fussgelenk und Verwendung derselben als Skischuh

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CH447880A
CH447880A CH1577763A CH1577763A CH447880A CH 447880 A CH447880 A CH 447880A CH 1577763 A CH1577763 A CH 1577763A CH 1577763 A CH1577763 A CH 1577763A CH 447880 A CH447880 A CH 447880A
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CH
Switzerland
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ankle
lining
footwear
ski boot
shoe
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CH1577763A
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English (en)
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Wade Hanson Alden
Original Assignee
Wade Hanson Alden
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00—Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04—Ski or like boots
    • A43B5/0405—Linings, paddings or insertions; Inner boots

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Fussbekleidung     mit        einer    Auskleidung für das Fussgelenk     und        Verwendung    derselben     als    Skischuh    Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Fussbeklei-          dung    und deren Verwendung als Skischuh, bei der eine  starre und sichere Einbettung des Fussgelenkes verlangt  wird. Insbesondere     betrifft    sie eine     Auskleidung        für    das       Fussgelenk    des Trägers.  



  In letzter Zeit wurden bedeutende Anstrengungen  unternommen, um einen angenehm zu tragenden Ski  schuh zu     entwickeln,    der auch gleichzeitig eine genü  gende Stütze für den Fuss und dessen Gelenk bietet.  Z. B. wird in einer Patentschrift ein äusserer schwenk  barer     Gelenkknochenschutz    beschrieben, der den Ab  satz des Fusses flach auf die innere Schuhsohle drückt,  aber gleichzeitig das Vorbeugen des Knies erlaubt.

   Wenn  nun dieser Schuh so stark geschnürt wird, dass dabei ein  zuverlässiger Halt des Fusses entsteht, wird ein     gleich-          mässiger    aber stetiger Druck auf das gesamte     Fussge-          lenkt    ausgeübt, was ein unangenehmes, wenn nicht  schmerzliches Gefühl     erweckt.    Gemäss einer weiteren  Patentschrift wird auch versucht, diese Nachteile zu ver  meiden, und zwar indem am hinteren Teil des Schuhs       Auspolsterungen    angebracht werden, die sich in die  Vertiefungen hinter dem Fussgelenk     einschmiegen    kön  nen.

   Bei der heutigen Verwendung sind aber auch diese       Auspolsterungen    unangenehm, da ein nicht geringer  Druck auf eine relativ kleine Fläche ausgeübt wird. In  einer anderen Patentschrift wird erläutert, wie diesem  Problem durch eine das Fussgelenk einschliessende, mit  Gas oder Flüssigkeit gefüllte Auskleidung begegnet wer  den soll. Die verwendete Füllung ist entweder Luft, oder,  wie später     ebenfalls    versucht wurde, ein Frostschutzmit  tel enthaltendes Wasser. Obwohl dieser Schuh relativ an  genehm zu tragen ist, hat er den Nachteil, dass sich jeder  aufkommende Druck sofort und gleichförmig über die  ganze Fläche der Auskleidung verbreitet, und dabei in  den weichen Teilen des Fussgelenkes einen Schmerz er  zeugt.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun die  Schaffung einer Fussbekleidung, die angenehm zu tragen  ist und eine ausgezeichnete Stütze für den Fuss     bildet.     



  Die mit einer Auskleidung für das Fussgelenk    versehene erfindungsgemässe Fussbekleidung ist da  durch gekennzeichnet, dass die Auskleidung ein Polster  aus Material enthält, das auf einen plötzlichen     Druck     wie ein fester Gegenstand, auf einen gleichförmigen  Druck jedoch wie eine Flüssigkeit reagiert, und dass der       gepolsterte    Teil der Auskleidung mindestens einen Teil  des Fussgelenkes umgibt.  



  Die Fussbekleidung wird     erfindungsgemäss    als Ski  schuh verwendet, bei dem ein aufkommender     Druck     lokal     vermindert    werden kann. So kann z. B. die eine  Seite des Fusses entlastet werden, indem mit dem Fuss  gegen die andere Seite gedrückt wird, und umgekehrt.  Dies ermöglicht eine freie Blutzirkulation und verhindert  das Unwohlsein, das entsteht, wenn über längere Zeit  ein gleichförmiger Druck auf den Fuss ausgeübt wird,  was besonders bei Verwendung von     zusammengepress-          tem    Schaumgummi oder einem ähnliche Eigenschaften  aufweisenden Kunststoff, Luft- oder     flüssigkeitgefüllten     Polstern usw. zutrifft.

   Bei solchen Anordnungen wirkt  sich eine Veränderung des  Fussdruckes  unverzüglich  in einer unvermeidlichen, gleichförmigen Kraft aus,  durch welche die Blutzufuhr abgeschnitten wird.  



  Ein solcher Skischuh     kann    sich auch dem ganzen  Fuss des Trägers anpassen, und bei Anwendung von in  vernünftigen Grenzen bleibenden Kräften trotzdem an  genehm zum Tragen sein.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher  erläutert. Es zeigt:       Fig.    1 einen Schnitt durch eine in der     erfindungsge-          mässen    Fussbekleidung verwendete gepolsterte Ausklei  dung;       Fig.    2 die Stelle, an der die gepolsterte Auskleidung  von     Fig.    1 seitlich und hinter dem Fussgelenk im In  nern der Fussbekleidung angebracht ist, und       Fig.    3 einen Schnitt durch die Linie 3-3 von     Fig.    2.

    Allgemein gesprochen kann die     gepolsterte    Ausklei  dung als ein fliessfähiges Material mit hoher Viskosität  bezeichnet werden, das einer schnellen Deformation      widersteht und im, das Fussgelenk umschliessenden Teil  der     Fussbekleidung    angeordnet ist. Dieses fliessfähige  Material mit hoher Viskosität reagiert auf einen plötzli  chen Druck wie ein fester Gegenstand, und auf einen  gleichförmig auferlegten Druck wie eine Flüssigkeit.  Solche     fliessfähigen    Materialien mit hoher Viskosität, die  einer schnellen Deformation widerstehen, sind z.

   B.:  a) im US-Patent 2 431 878 beschriebene Stoffe,  deren Grundstoff ein mit     Boroxyd    vermischtes flüssiges       Dimethylsilikon    ist, und die unter dem Namen  Prall  kitt  bekannt sind;  b) stereospezifischer     Polybutadienkautschuk,    der  aus/unter Verwendung von     Butadien-Alkyllithium    als       Katalysator        hergestellt        wird        und        mehr        als        90        %        1,

  4-Zu-          satz        enthält        (30-40        %        cis        1,4-);        er        hat        eine        relativ        enge          Molekulargewichtsverteilung,    ist amorph, weist aber eine  lineare Struktur auf, hat einen sehr tiefen Gefrierpunkt,  ist ferner kaltfliessend, hat keine adrige Struktur, sehr  gute Eigenschaften bei tiefen Temperaturen, haftet kaum  an einem andern Stoff, und stösst eine Stahlkugel bei  Raumtemperatur (23  c) besser zurück als natürlicher  Kautschuk;

    c) einige     gelartige        Epoxy-Harze;     d)     gelartige    Stoffe aus wässerigem Eisenoxyd, Ton  erde,     Vanadiumpentoxyd,        Zirkondioxyd    oder Zinnoxyd;  e)     gelatinartige    Stoffe oder Lösungen, feine Suspen  sionen gewisser Lehme, wobei speziell die     Bentoniten    zu  erwähnen sind, und  f) spezielle     Protein-Mischungen.     



  Diesen Materialien mit den vorgenannten Eigen  schaften kann zusätzliche Viskosität verleiht werden,  indem Fasern beigefügt werden, deren Gewicht das  jenige des Grundstoffes erreichen kann, und zwar ent  weder natürliche, z. B. Baumwolle- oder Wollfasern und  ähnliches oder künstliche Fasern, wie z. B. aus     Polysty-          ren,    Nylon,     Akrylonitril    und anderem.  



  Das Material wird zwischen biegsame Folien einge  bettet, wie z. B. aus Leder, Kunststoff, Tuch oder  Gummi. Genauer gesagt kann es Schuhleder,     Saran,          Polyvinylchlorid,        Mylar,    künstlicher oder natürlicher  Kautschuk, Nylon, oder ein Walzprodukt dieser Ma  terialien sein. Die Ränder des Polsters können verklebt,  heiss versiegelt, verschweisst oder zugenäht werden, und  zwar so, dass das Material in der Polsterhülle bleibt.  



  Das Polster ist im wesentlichen flach und hat eine  anfängliche Dicke von 1,5-15 mm, je nach Wunsch des  Trägers. Das Einsetzen des Polsters ist sehr einfach, in  dem es seitlich und auf Wunsch auch hinter dem     Fuss-          gelenk    im Schuh befestigt wird. Nach dem Zuschnüren  des Schuhs entsteht ein momentanes unangenehmes Ge  fühl, wobei sich aber das Polster nach wenigen Minuten  (je nach Viskosität des verwendeten Materials) der Form  des Fussgelenkes anpasst, und ein sehr angenehmes Ge  fühl vermittelt. Wenn nun ein Druck ausgeübt wird, wird  das Polster dem Fliessen widerstehen, und die Kräfte  wirken auf jene Teile des Fussgelenkes ein, die diesen  Kräften am besten widerstehen.  



  In den Zeichnungen bezeichnet 10 ein Polster, das  aus zwei wasserdichten Folien 11 besteht, die fest genug  sind, um das eingeschlossene Material 12 zurückzuhal  ten. Das Polster 10 ist im Schuh 13 befestigt, bei dem  mit 14 die Sohle und mit 15 der Absatz bezeichnet ist.  Das Polster 10 ist im Oberleder des Schuhs 13 vorge  sehen, und zwar vorzugsweise an den beiden Auflage  stellen 16 des Gelenkknochens des Fusses 17. Es ist klar,    dass der Fuss 17 in Strümpfe und/oder leichte     Leder-          auskleidungen    eingehüllt sein kann, wobei dann das Pol  ster 10 zwischen das relativ starre Oberleder des Schuhs  13 und den Strumpf oder die leichte Lederauskleidung  zu liegen kommt. Auch kann, wenn ein passendes Pol  ster-Material, wie z.

   B. der unter (b) genannte     sterospe-          zifische        Butadienkautschuk,    gewählt wurde, eine Schicht  dieses Materials zwischen das innere und das äussere  Seitenleder (wird auch Innen-,     resp.    Aussenschuh ge  nannt) eines Skischuhs     eingelegt    werden, wobei erst       noch    auf die das Material     umhüllenden    Folien 11 ver  zichtet werden kann, da das äussere Seitenleder als  äussere Folie, und das innere Seitenleder als innere Folie  11 dient.  



  Das Polster 10 kann so ausgebildet sein, dass es ent  weder das ganze Gelenk des Fusses     umkleidet,    oder auch  nur die seitlich und hinten liegenden Auflagestellen des  Gelenkes abdeckt. Falls die letztere Lösung zur Anwen  dung kommt, sollte die Zunge des Schuhs ebenfalls mit  einem Polster 10 versehen werden, damit auch der vor  dere Teil des Fussgelenkes bedeckt wird.  



  Im Gegensatz zu den bekannten Luftkissen ist dieses  Polster temperaturunabhängig. Dies ist vor allem für  Skischuhe wichtig, die normalerweise in einem warmen  Raum angezogen und anschliessend in kalter Umgebung  zur Verwendung gelangen. Die Luftkissen werden in der  Kälte wesentlich kleiner als im warmen Zustand, und  verlieren dadurch an Wirksamkeit.  



  Zu Versuchszwecken wurde ein solches Polster aus  dem obengenannten      Prallkitt     anstelle des ähnlichen  Luftpolsters in einen Henke     Air-Flite    Skischuh einge  baut. Der zweite Schuh enthielt die normale Ausrüstung.  Dabei wurde festgestellt, dass der Schuh mit der     erfin-          dungsgemässen    Ausführung des Polsters genügend stark  zugeschnürt werden konnte, um eine sichere, angenehme  Stütze für den Fuss zu bilden. Dies konnte beim zweiten  Schuh nicht erreicht werden, ohne dabei Schmerzen zu  erwecken. Somit bildet die erfindungsgemässe     Fussbe-          kleidung    eine bessere und angenehmere Stütze für den  Fuss, als sie bisher von normalen Fussbekleidungen er  reicht wurde.

    



  Es wurden auch befriedigende Resultate erreicht, in  dem das Polster direkt in den     Fussgelenkteil    der  Strümpfe oder der im Schuh getragenen Skihosen einge  baut wurde. Dabei bildet das Polster mit dem Strumpf  oder der Hose eine Einheit.  



  Es sind selbstverständlich weitere, im Bereich der  nachstehenden Ansprüche liegende Ausführungsformen  möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Fussbekleidung mit einer Auskleidung für das Fussgelenk, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausklei dung ein Polster aus Material enthält, das auf einen plötzlichen Druck wie ein fester Gegenstand, auf einen gleichförmigen Druck jedoch wie eine Flüssigkeit re agiert, und dass der gepolsterte Teil der Auskleidung mindestens einen Teil des Fussgelenkes umgibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Fussbekleidung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung in einem Umfang Polstermaterial enthält, der einen vollkommenen Aus gleich und eine Verteilung eines aufkommenden Druckes erzielt. 2. Fussbekleidung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Polstermaterial ein stereospe zifischer Butadienkautschuk ist.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der Fussbekleidung nach Patentan- spruch I als Skischuh, dadurch gekennzeichnet, dass das Polstermaterial zwischen ein inneres und ein äusseres Seitenleder des Skischuhes eingefügt wird.
CH1577763A 1963-01-02 1963-12-20 Fussbekleidung mit einer Auskleidung für das Fussgelenk und Verwendung derselben als Skischuh CH447880A (de)

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EP0013269A1 (de) * 1978-12-21 1980-07-09 Koflach Sportgeräte Gesellschaft m.b.H Verfahren zur Herstellung eines gepolsterten Schaftes bzw. Schuhuppers und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
FR2557436A1 (fr) * 1983-12-30 1985-07-05 Boussac Saint Freres Bsf Vetement de ski formant salopette ou combinaison

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FR1384959A (fr) 1965-01-08
AT248287B (de) 1966-07-25

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