CH447908A - Abziehvorrichtung für Ski-Stahlkanten - Google Patents
Abziehvorrichtung für Ski-StahlkantenInfo
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Description
Abziehvorrichtung <B>für</B> Ski-Stahlkanten Die heutzutage gebräuchlichen Ski besitzen in ihrer Lauffläche an deren Rändern:
eingelassene sogenannte Stahlkanten, das sind im Verhälmns zur Breite der Lauf fläche .schmale Stahlbänder, die mit der Lauffläche eben sind .und über deren Ränder, id. h.
über die Seitenkanten des Skis um etwa einen Millimeter herausragen. Durch diese Stahlkanten wird (eine sichere Führung des Skis, z. B. bei harten festgefahrenen Abfahrtstrecken, insbe sondere in Kurvenlagen erreicht.
Die sichere Führung ist aber nur dann gegeben, wenn die Stahlkanten stets scharf sind. Die Kantenschärfe lässt jedoch mvt dem-Ge- brauch ,der Ski nach, so dass eine Abrundung der Kan ten eintritt.
Die- Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab ziehen (Schärfen) von stumpf gewordenen Ski-Stahlkan- ten.
,Der Erfindung hegt einte Reihe von Aufgaben zu- grunde; die Abziehvorrichtung so ll klein und handlich sein, damit sie oder Skiläufer in seinem Gepäck mitfüh- ren kann,
um .stets in der Lage zu sein, die Stahlkanten seiner Ski nachzuschärfen; die Abziehvorrichtung soll aber auch .gut wirksam sein, d;. h. sie soll bei einfacher Handhabung mit grosser Genauigkeit nur so viel von der Stahlkante abziehen, wie zur Schärfe gerade nötig ist;
nicht zuletzt soll die Abziehvorrichtung die Lauffläche des Skis möglichst wenigbeschädigen.
Erfindungsgemäss werden .diese Aufgaben durch eine Abziehvorrichtung gelöst, die aus einem Gehläuse besteht, in:
.dem ein einen Abziehstahl tragendes Gleit- stück relativ zu einem am -Gehäuse angebrachten Wider- lager für die Seitenkanten des Skis verschiebbar ,gelagert ist,
wobei das Widerlager aus zwei am Gehäuse ange brachten Rollen besteht und das Gehäuse vom den Wider- lagerrodlen und dem mittels des Gleii!tstüoks verschiebbar gelagersen Abznehsitahl eine Ski-Auflagefläche aufweist.
Vorzugsweise weisen täte Widerlagerrollen zum bes seren Abrollen an den Seitenkanten des Skis beim Ver schieben der Abziehvorrichtung zweckmässigerweise schmale, gerändelte Ringflansche auf.
Damit der Unterzug der Skibindung, der an der Sei- tenkante,des Skis verläuft, beim Vorbeischieben der Ab ziehvorrichtung durch Aden Abziehstahl nicht beschädigt wird, sowie als Schutz für den Abziehstahl, bzw.
als Schutz vor Verletzungen durch den Abziehstahl, wird man vorzugsweise zwischen den Rollen beidseitig ober- halb ides Abziehstahls Schutznasen am. Gebäude anz- zen,
die oberseitig Aussparungen für den freien Vorbei- gang am Ski-Unterzug aufweisen.
Vor den Rollen; wird .das Gehäuse zweckmässig eine Auflagefläche für die Lauffläche :dies Skis :aufweisen, die parallel zur Verbindungslinie der Rollen gerillt ist, weil die Rillugg besser als eine ebene Fläche ein sattes Auf liegen des Skis gestattet.
Da die Abziehvorrichtung mit Kraft längs einer Sei- tenkante des Skis verschoben, werden muss, ist es von Vorzug, das Gehäuse ,mit quer zur Verbindungslinie der Rollen längsgerillten muldenförmigen Griffflächen zu versehen.
In dem Gleitstück kann der Abziehstahl mit einer Madenschraube festgesetzt sein, die in Verschiebungs- richtung des Gleitstücks verläuft.
Dadurch kann man ohne Schwierigkeit und ohne dass das Gehäuse seitlich durchbrochen werden muss, die Madenschraube nach Entfernen einer Stellschraube für das Gleitstück lösen.
Um dem AbznehMahl bei seff justieren au können, kann eine in seiner Soll-Lage quer zur Verschiebungs- richtung dies Gleitstückes verlaufende Schlifffläche vor gesehen werden, an die die Madenschraube zentrierend angreift.
Falls eine Schrägstellung des Abziehstahls gewünscht wird, können im Gleitstück zwei gegensinnig aufeinan- derzu verlaufende Madenschmauben zur Festsetzung des Abziehstahls inRTI ID="0001.0247" WI="5" HE="4" LX="1358" LY="2376"> der gewünschten Schräglage vorgesehen <RTI
ID="0001.0251"> sein.
Eine weitere Verbesserung im Hinblick .auf die ver einfachte Handhabung oder Vorrichtung und die scho- nende Behandlung der Lauffläche des Skis kann da durch erreicht werden, dass in .der Auflagefläche wenig- stens eine Walze vorgesehen wird,
deren Achse senk recht zur Abziehrichtung und! parallel zur Auflagefläche liegt und im Gehäuse der Abziehvorrichtung verankert ist.
Vorzugsweise sind zwei Walzen vorhanden, die bei derseits des Gleitstückes parallel zu diesem angeordnet sind. Dadurch und im Zusammenwirken mit den ge nannten Wirclerlagerrollen wird ein verschiebun;gs- und verkantungsfreies Entlangrollen der Abziehvorrichtung gesichert.
Wie bereits erwähnt, soll die Lauffläche des Skis, insbesondere wenn dieselbe mit .einem Kunststoffüber zug versehen ist, beim Abziehen möglichst wenig be- schädigt werden. Hierzu wird einers;
elts vorgeschlagen, für die Walzen ,gegenüber dem Material, aus dem die Lauffläche gebildet ist, weicheres elastisches Material zu verwenden; als solches kommen z. B. Kunststoffe wie Epoxydharze oder Polytetrafluoräthylen, oder Gummi, vorzugsweise Hartgummi, oder Fasermaterialien, bei spielsweise Filz, in Frage.
Anderseits wird zu :dem genannten Zweck vorge schlagen, die Walzenoberflächen aufzurauhen oder in Walzenlängsrichtung mit Rillen zu versehen; vorzugs weise weisen die Walzenoberflächen Stollen; d. b. Erhe bungen auf, die insbesondere pyramidenförmig ausgebil det sind. Die Pyramidenfarmdem Stollen kann z.
B. da durch erzeugt werden, dass wendelförmig um die Wal- zenoberfläche in gegenläufigen Richtungen Rillen in die Walze durch Schleifen eingebracht werden.
Weitere Einzelheiten ergeben .sich aus den nachfol genden Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Figuren.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Abziehvorrich- tung in Seitenansicht etwa in natürlicher Grösse.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1 in Aufsicht. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 2 im Schnitt III-III.
Fig.4 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1 in Blick richtung IV.
Fig.5 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung in Seitenansicht.
Fig. 6 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 5 in Aufsicht. Fig. 7 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 6 in Blick richtung VII.
Fig. 8 zeigt :eine vergrösserte Vorrichtung nach Fig. 6 im Schnitt VIII-VIII.
Fig. 9 zeigt einen vergrösserten Ausschnitt aus dem den Abziehstahl tragenden Gleitstück.
In allen Figuren sind gleiche Teile mit :gleichen Be zugszeichen versehen.
Es werden zunächst die Fig. 1 bis 4 beschrieben: In einem Gehäuse 1 ist ein Gleitstück 2 gelagert, das einen Abziehstahl 3 trägt.
Durch Verschiebung des Gleitstückes 2 (Lösen einer der beiden Rändelschrauben 27 oder 28 und Festziehender anderen) ist der Abzieh- stahl 3 relativ zur Verbindungslinie zwischen den Rollen 4 und 5 zu verschieben, die als Widerlager für die Sei- tenkanten eines Skis dienen, dessen Stalhlkanten abzu ziehen sind.
Die Rollen 4 und 5 weisen schmale gerändelte Ring flansche 6 auf. Zwischen den Rollen 4 und, 5 sind bei- derseitig oberhalb :des Abziehstahls 3 Schutznasen 7 und 8 angesetzt, die oberseitig Aussparungen 9 und 10 für den freien Vorbeigang am Ski-Unterzug aufweisen.
Das Gehäuse 1 weist vor den Rollen 4, 5 und vor dem Abziehstahl 3 eine Skiauflagefläche 11 .auf, die par- a11el zum Verbindungslinie der Rollen 4, 5 gerillt isst.
Beidseitig ist das Gehäuse 1 quer zur Verbindungs- linie der Rollen 4, 5 mit längsgerillten muldenförmigen Griffflächen 12, 13 versehen (Fig. 4).
Im Inneren des Gleitstückes 2 ist zur Festsetzung des Abziehstahls 3 in Verschiebungsrichtung des Gleitstük- kes 2 ,eine Madenschraube 14 gelagert.
Der Abziehstahl 3 ist mit einer Auer zur Verschie bungsrichtung des Gleitstückes 2 verlaufenden Schliff fläche 15 versehen, an :die die Madenschraube 14 zen trierend :angreift (Fig. 3).
Es folgt die Beschreibung der Fig. 5 bis 9, in denen entsprechende Teile zu den Fig. 1 bis 4 ebenfalls mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Der Unterschied .dieses Ausführungsbeispieles der Erfindung gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 besteht einerseits in dem Vorhandensein von Walzen 17, 18 in: der Auflagefläche 16; anderseits wird gezeigt, wie eine Schrägstellung des Abziehstahls 3 er möglicht werden kann.
In Fig. 5 ragt durch idie Auflagefläche 16 eine Walze 18 hindurch, deren Achse 19 im Gehäuse 1 verankert ist; dies wird bei Fig. 8 noch näher beschrieben.
In Fig. 6 sind unter anderem die beiden parallel zum Gleitstück 2 .angeordneten Walzen 17, 18 und die jeweils entgegengesetzt verlaufendem Wendelrillen auf ihren Oberflächen gezeigt. Durch :diese Wendelrillen sind pyramidenförmige Stollen entstanden. In Fig. 6 sind auch die Achsen 19 und 20 und die zu ihrem Halt dienenden Madenschrauben 23 und 24 zu sehen.
Fig. 7 stellt eine Abziehvorrichtung in Blickrichtung VII bei Fig. 6 dar, wobei jedoch Griffflächen 12 und 13 (Fig. 4) nicht gezeigt sind.
In Fig. 8 ist das in der Regel vollmassiv ausgebil- dete, mit einerRTI ID="0002.0234" WI="18" HE="4" LX="1374" LY="1413"> Aussparung für die Walze 18 und weite ren Aussparungen 21 und 22 für die Achse 19 versehene Gehäuse 1 als Schnitt VIII-VIII in Fig. 6 gezeigt. Die in .den Aussparungen 21,
22 gelagerte Achse 19 ist in vorliegendem Fall mit einer Madenschraube 23 veran kert. Madenschraube 23 und Achse 19 können auch aus einem Stück bestehen. Durch Lösender Madenschraube 23 und Entfernen ;der Achse 19 kann,die Walze 18 bei Bedarf ausgewechselt werden.
Durch das Anbringen von Walzen (hier 17 und 18) in der Abziehvorrichtung wind. erreicht, dass :die Füh rung der Abziehvorrichtung gleichmässiger ist;
dadurch kann der Skifahrer beim Abziehen der Stahlkanten mehr Kraft für das Abziehen selbst verwenden, während er für den gleichmässigen Sitz der Abziehvorrichtung am Ski nur einen Druck in Richtung auf die abzuziehende Kante ausüben muss, der gering ist,
weil die Reibung der Auflagefläche 11 auf der Lauffläche des Skis entfällt. Darüber hinaus wird die Ski-Lauffläche schonendem be handelt als bisher.
Fig. 9 zeigt vergrössert einen Ausschnitt aus dem Gleitstück 2, wobei der Abziehstahl 3 zweckmässig in einem schräg zur Senkrechten gegenüber den Auflage- flächen 11 oder 16 verlaufenden Durchbruch im Gleit- stück 2 untergebracht ist. In <RTI
ID="0002.0312"> diesem Durchbruch wird der Abziehstahl 3 von zwei aufeinanderzu verlaufenden Madenschrauben 25,
26 in beliebiger Kipplage um einen Winkel a gegenüber der Senkrechtstellung des Abzieh- stahls 3 festgesetzt. Brei Senkrechtstellung des Abzieh stahls 3 gegenüber den Auflageflächen 11 oder 16 kann die Ski-Stahlkante rechtwinklig (90 ) nachgeschliffen werden,
bei Schräglage kann sie in einem beliebigen Winkel hintersch!liffen werden, d. h. die Kante ist .dann -spitzwi eklig, weil der Winkel zwischen Seitenfläche und Lauffläche .des Stahlkantenbandes um den Einstell winkel a kleiner ,als 90 ist.
Das Verstellen bzw. Einstellen der Schnittiefe des Abziehstahls 2 geschieht durch Verdrehung der beiden in den Figuren dargestellten Rändelschrauben 27 und 28, mit idenen, .das Gleitstück 2 im Gehäuse 1 verschieb bar ist, in dez Weise, dass zunächst, je nach der ge wünschtem Venstellmichtung,
eine der leiden Rändel- sohrauben gelöst und dann ,durch Festziehen der ande ren das Gleltstück 2 um die gewünschte Strecke ver- setzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Abziehvorrichtung für Ski-Stahlkanten, dadurch ge- kennzeichnet, dass sie aus einem Gehäuse (1) besteht, in ,dem ,ein einen Abziehstahl (3) tragendes Gleitstück (2) relativ zu einem am Gehläuse (1)angebrachten Widerla- ger für die Seitenkanten des Skis verschiebbar gelagert ist dass Idas Widerlager aus zwei am Gehäuse (1) ange brachten Rollen (4, 5) besteht und dass ,das Gehäuse (1) vor Aden Widerlagerrollen (4, 5) und dem mittels des Gleitstückes (2) verschiebbar ;gelagerten Abziehstahl (3) eine Ski-Auflagefläche (11 oder 16) aufweist. UNTERANSPRüCHE 1. Abziehvornchtung nach-dem Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass die Rollen (4, 5) schmale, gerändelte Ringflansche (6) aufweisen.2. Abziehvorrichtung nachdem Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, @dass zwischen den Rollen (4, 5) beidseitig oberhalb des Abziehstahls (3) Schutznasen (7, 8) am Gehäuse (1) .angesetzt sind, die oberseitig Aus sparungen (9, 10) für Iden freien Vorbeigang am Unter zug eines Skis aufweisen. 3.Abziehvorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ski-Auflagefläche (11), die das Gehäuse (1) vor den Rollen (4, 5) aufweist, par allel zur Verbindungslinie ,der Rollen (4, 5) gerillt ist.4. Abziehvorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, .dass .das Gleitstück (2) eine in seinem Inneren gelagerte, in der Verschiebungsrichtung des Gleitstückes (2) verlaufende Madenschrauibe (14) zur Festsetzung des Abziehstahls (3) enthält und dass der Abziehstahl (3)eine quer zur Verschiebungsrichtung des Gleitstückes (2) verlaufende Schlifffläche (15) aufweist, an der die Madenschraube (14) den Abziehstahl (3) zen trierend festhält. 5.Abziehvorrichtung nach dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Gleitstük- kes (2) zwei gegensinnig aufeinander zu verlaufende Ma- denschrauben (25, 26) zur Festsetzung des Abziehstahls (3) in einer gewünschten Kipplage um einen Winkel a gegenüber der Senkrechtstellung des Abziehstahls (3) enthalten sind. 6.Abziehvorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Auflagefläche (16) wenigstens eine Walze (17, 18) vorhanden ist, deren Achse (19, 20) senkrecht zur Abziührichtung und paral lel zur Auflagefläche (16) liegt und im Gehäuse (1) ver- ankert ist. 7.Abziehvorrichtung nach hem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, .dass zwei Walzen (17, 18) vor handen sind, die beiderseits des Gleitstückes (2) parallel zu: diesem angeordnet sind. B. Abziehvorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, idass die Oberflächen der Walzen (17, 18) aufgerauht sind.
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Publications (1)
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| CH447908A true CH447908A (de) | 1967-11-30 |
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