Vorrichtung zum Transport von ferromagnetischen Gütern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Transport von Gütern, mit nebeneinander angeordneten, über angetriebene Umlenkrollen laufenden Förderorga- nen, z. B. Ketten oder Riemen. Solche Vorrichtungen sind bekannt und für den Transport von rollfähigem Stückgut, wie Kisten, Behälter, Materialteile oder dgl. eingesetzt worden.
Der Beförderungsvorgang beruhte auf der Abstützung des Fördergutes auf den Förderor- ganen.
Gemäss der Erfindung sind nun bei einer solchen Vorrichtung mit nebeneinander angeordneten, über an- getriebene Umlenkrollen laufenden Förderorganen in den ,durch .die Abstände der Förderorgane gebildeten Zwischenräumen Magnetpole eines permanenten Ma- gnetsystems vorgesehen" dessen Magnetfeld im Bereich der Förderebene wirksam ist.
Zweck der Erfindung ist, neben der Abstützung des Fördergutes auf den Förderorganen durch das Magnet feld .gleichzeitig eine magnetische Anziehung auf För- dergut auszuüben, das aus ferromagnetischem Material besteht. Mit der Vorrichtung nach der Erfindung lassen sich auf diese Weise Materialtransporte über schräge Ebenen, und zwar entgegen der Gefällrichtung, ausfüh ren.
Die magnetische Ausstattung kann als beisondener Vorzug unabhängig von der Bauweise der übrigen Teile der Fördervorrichtung sein und keine weiteren Voraus setzungen erfordern als die ohnehin zwischen den För- derorganen vorhandenen Zwischenräume.
Inder Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Er findung wiedergegeben. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung, die Kettenglieder als Förderorgane aufweist, Fig. 2 .einen Querschnitt dazu, Fig.3 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung, bei welcher die Förderorgane Riemen sind und Fig. 4 einen Querschnitt dazu.
Die Fördervorrichtung gemäss Fig. 1 und 2 besteht aus dem teilweise dargestellten Rahmengestell 1, in dem die von einem nicht gezeichneten Antrieb in Umdrehung versetzten Wellen 2 für die Umlenkrollen 3 der Ketten 4 gelagert sind. Erfindungsgemäss sind in den Zwischen räumen der Ketten 4, und zwar parallel zu diesen, Magnetleisten 5 angeordnet.
Sie sind ohne eine magne tische Verbindung am Rahmengestell 1 befestigt und weisen mit ihren Polen zur Förderebene. Der Abstand der Pole von der Förderebene ist so gewählt, dass eine direkte magnetische Haftverbindung mit ,dem Fördergut nicht zustande kommt, auch unter Berücksichtigung des tiefsten Punktes,
den die Ketten 4 jeweils zwischen den Umlenkrollen 3 infolge ihrer Durchhängung einnehmen.
Die Magnetleisten 5 haben einen U-förmigen Quer schnitt, und die so gebildeten Schenkel der Magnet- leisten wechseln mit ihrer Polarität ;ab, so dass das Ma gnetfeld quer zur Förderrichtung verläuft.
Das Fördergut wird je nach seiner Breitenausdeh- nung von dem Magnetfeld einer oder mehrerer Magnet leisten 5 erfasst und - ohne dass eine direkte magneti sehe Haftverrbindunig mit den Magnetleisten 5 zustande kommt -.auf die Kettenglieder gezogen., die dann durch ihren Umlauf das Fördergut fortbewegen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Fördervorrichtung, die nicht mit Ketten, sondern ,an deren Stelle mit Riemen 6 ausgestattet ist. Auch hier sind: gleichermassen Magnet- leisten 5 in den Zwischenräumen der Riemen 6 vorge sehen, so dass ein wie beschriebenes Magnetfeld gebil det wird.
Es ist auch möglich, Magnetleisten anderer Bauart mit z. B. nur einem zur Förderebene weisenden Pol zu verwenden, wenn ,dann die Pole benachbarter Magnet leisten jeweils ungleich sind.
Device for the transport of ferromagnetic goods The invention relates to a device for the transport of goods, with conveyor organs arranged next to one another and running over driven pulleys, e.g. B. chains or belts. Such devices are known and have been used for the transport of rollable piece goods, such as boxes, containers, material parts or the like.
The transport process was based on the support of the goods on the conveyor organs.
According to the invention, magnetic poles of a permanent magnet system whose magnetic field is effective in the area of the conveying plane are provided in such a device with conveyor elements arranged next to one another and running via driven deflection rollers in the spaces formed by the distances between the conveyor elements.
The purpose of the invention is, in addition to supporting the conveyed material on the conveying elements by the magnetic field, at the same time exerting a magnetic attraction on the conveyed material which is made of ferromagnetic material. With the device according to the invention, material transports over inclined planes, namely against the direction of the slope, can be carried out.
The magnetic equipment can, as an additional advantage, be independent of the construction of the other parts of the conveying device and require no further prerequisites than the gaps that are already present between the conveying elements.
In the drawing, exemplary embodiments of the invention are shown. 1 shows a plan view of a device which has chain links as conveying elements, FIG. 2 shows a cross section thereof, FIG. 3 shows a plan view of a device in which the conveying elements are belts and FIG.
The conveying device according to FIGS. 1 and 2 consists of the partially illustrated frame 1 in which the shafts 2, which are set in rotation by a drive (not shown), for the deflection rollers 3 of the chains 4 are mounted. According to the invention, in the spaces between the chains 4, namely parallel to these, magnetic strips 5 are arranged.
They are attached to the frame 1 without a magnetic connection and point with their poles to the conveyor level. The distance between the poles and the conveying level is chosen so that a direct magnetic adhesive connection with the conveyed material does not come about, even taking into account the lowest point.
which the chains 4 each occupy between the pulleys 3 due to their slack.
The magnetic strips 5 have a U-shaped cross section, and the legs of the magnetic strips formed in this way alternate with their polarity, so that the magnetic field runs transversely to the conveying direction.
Depending on its width, the conveyed material is captured by the magnetic field of one or more magnet bars 5 and - without a direct magnetic bond with the magnetic bars 5 being established - drawn onto the chain links, which then move the conveyed material through their circulation .
3 and 4 show a conveyor which is not equipped with chains, but with belts 6 in their place. Here too, magnetic strips 5 are likewise provided in the spaces between the belts 6, so that a magnetic field as described is formed.
It is also possible to use magnetic strips of other types with z. B. to use only one pole facing the conveying level, if, then the poles of adjacent magnet afford are each unequal.