CH447961A - Elektromechanische Vorrichtung zur Erzeugung von Schwing- und Drehbewegungen für elektrische Apparate der Zeitmesstechnik - Google Patents

Elektromechanische Vorrichtung zur Erzeugung von Schwing- und Drehbewegungen für elektrische Apparate der Zeitmesstechnik

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CH447961A
CH447961A CH320064A CH320064A CH447961A CH 447961 A CH447961 A CH 447961A CH 320064 A CH320064 A CH 320064A CH 320064 A CH320064 A CH 320064A CH 447961 A CH447961 A CH 447961A
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CH320064A
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Kuener Sigbert
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Kieninger & Obergfell
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    • G04F5/04Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards using oscillators with electromechanical resonators producing electric oscillations or timing pulses

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Elektromechanische Vorrichtung    zur   Erzeugung von    Schwing-   und Drehbewegungen    für      elektrische   Apparate der    Zeitmesstechnik   Es ist, bekannt, bei elektromechanischen Vorrichtungen zur Erzeugung von Schwing- und Drehbewegungen für elektrische Apparate der    Zeitmesstechnik,   insbesondere Uhren, deren Bewegungszustand über eine elektronische Schaltung aufrechtzuerhalten, die eine Gleichstromquelle,    mindestens   eine Impedanz und mindestens ein die Impedanz periodisch an die Gleichstromquelle anschliessendes elektronisches Glied enthält. 



  Der    elektronische      Relaxationskreis,   der z. B. von einer Spule und einem dazu relativ beweglichen Teil gebildet werden kann, kann durch die periodische Wechselwirkung dieser beiden Teile    aufeinander   abwechselnd in und ausser    Oszillationsbedingung   gebracht werden. Elektromechanische Vorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, dass nach einem    Stillstand   des Rotors beim    Wiederanlaufen      keine   eindeutige Drehrichtung festliegt. 



  Es ist auch bekannt, mit    Hilfe   eines Magneten den zur Spule relativ beweglichen Teil im stromlosen Zustand der Spule in einen solchen Ruhestand zu stellen, dass bei    Bestromung   der Spule der Anlauf des Rotors erleichtert wird. Diese Lösung der Aufgabe hat jedoch ,nicht befriedigt. Man benötigte nämlich, um ein sofortiges    ungestörtes   Anlaufen des Rotors zu erreichen, einen Transistor. Da Transistoren bekanntlich jedoch eine sehr starke    Temperaturabhängigkeit   zeigen, ist bei einer Verwendung keine Gewähr dafür gegeben, dass beim    Wiederanlaufen   des Rotors die    gewünschte   Drehrichtung mit Sicherheit und ohne Verzögerung erzielt wird. 



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und    selbsttätige   Mittel zur Festlegung der Drehrichtung vorzusehen, die ohne mechanische Sperre arbeiten und infolgedessen keine Reibung verursachen, wie dies    bei   den bekannten Sperren der Fall ist, und die keinen    Transistor   benötigen.

   Die Erfindung besteht darin, dass bei einer elektromechanischen Vorrichtung zur    Erzeugung   von Schwing- und Drehbewegungen für elektrische Apparate der Zeitmesstechnik, deren Bewegungszustand über eine elektronische Schaltung aufrechterhalten wird, die eine Gleichstromquelle mindestens eine Impedanz und mindestens ein die Impedanz periodisch an die Gleichstromquelle anschliessendes elektronisches Glied enthält, mindestens eine    Impedanz   mit einer mindestens zeitweilig auf Grund eines negativen Astes seiner Stromspannungskennlinie einen negativen Widerstand bildenden Tunneldiode derart zusammengeschaltet ist, dass die Antriebsimpedanz    gleichzeitig   auch als Steuerimpedanz dienen kann,

   und wobei die Tunneldiode mit der Antriebs- und Steuerimpedanz als    Relaxationsoszil-      lator   zusammengeschaltet ist, welcher durch einen relativ zur Impedanz sich in Relativbewegung und wechselseitiger steuernder und antreibender Beziehung befindenden Teil in dessen    Relativbewegungsrhythmus   steuerbar ist, dass der Arbeitspunkt in der Ruhestellung der in Schwingung oder Drehung versetzten Teile so eingestellt ist, dass der elektronische    Kreis   zu schwingen    beginnt,   sobald die Stromquelle angeschlossen ist, und dass Mittel vorgesehen sind, die im stromlosen Zustand der Antriebs- und Steuerimpedanz eine bestimmte Stellung des den beweglichen Teil bildenden Schwingers oder Drehers    gewährleisten,   derart,

   dass der Schwinger oder Dreher im Moment der    Anschaltung   des    elektroni-      schen   Kreises an die    Speisestromquelle   eine Boche Stellung einnimmt, dass er durch den sofort einsetzenden    Relaxationsstrom   zum Anlauf in der gewünschten Richtung veranlasst wird. 



  Eine solche Vorrichtung hat den    Vorteil,   dass die bei der    Anschaltung   des elektronischen    Kreises   an die    Speisestromquelle   durch den sofort einsetzenden    Rela-      xationsstrom   ein Anlauf des Rotors in der gewünschten Richtung erfolgt, ohne dass die bei Verwendung von Transistoren infolge der Temperaturabhängigkeit bestehende Unsicherheit in Kauf genommen werden muss.

   

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 Die    Fig.   1 und 2 zeigen eine beispielsweise Ausführungsform nach der Erfindung, bei der der Rotor, der nach einer anderen Ausführungsform auch ein Permanentmagnet sein könnte, ein    Weicheisenstab   ist und Mittel vorgesehen sind, durch die im stromlosen Zustand stets eine bestimmte Stellung des Rotors gewährleistet und hierdurch ein Selbstanlauf in einer bestimmten Richtung sichergestellt ist. 



  L bedeutet eine Spule, die mit    einem      Widerstand   R, einer Tunneldiode    Td   und einer Spannungsquelle U in Serie geschaltet ist. Die Schaltung ist so dimensioniert, dass sie als    Relaxationsoszillator   arbeitet. 



     Fig.   1 zeigt die Charakteristik der Tunneldiode    Td   in üblicher Darstellung. 



  Ein nicht    permanentmagnetischer   Rotor 5 in Form eines länglichen Körpers ist so zu der Spule L orientiert, dass er von der    intermittierend      bestromten   Spule periodisch    beaufschlagt   wird und hierdurch eine fortlaufende Drehbewegung ausführt. Mit dem Rotor 5 ist ein Permanentmagnet 6 starr verbunden, der die Drehung des Rotors 5 um die Welle 7 ständig mitmacht und sich dabei im Magnetfeld eines raumfest angeordneten zweiten Magneten 8 bewegt, der gemäss dem Ausführungsbeispiel als Permanentmagnet ausgebildet ist. Dieser Magnet 8 erfüllt die Aufgabe, den    Rotor   im stromlosen Zustand der Spule L in eine solche Ruhestellung zu zwingen, in der der elektronische Kreis bei    Bestromung   der Spule zu oszillieren beginnt.

   Dies hat zur Folge, dass der Rotor unabhängig von seiner Stellung zum Zeitpunkt des    Abschaltens   des Rotors beim Wiedereinschalten sich auf jeden Fall in einer Stellung befindet. in der ein selbsttätiger    sicherer   Anlauf in einer stets    deichen   Richtung gewährleistet ist. 



  Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Die elektrische Schaltung kann z. B. die Tunneldiode statt in Serienschaltung auch in Parallelschaltung enthalten. Zur Festlegung der Frequenz können Stabilisierungsmittel, beispielsweise eine Kapazität geeigneter Dimensionierung, im elektronischen Kreis vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromechanische Vorrichtung zur Erzeugung von Schwing- und Drehbewegungen für elektrische Apparate der Zeitmesstechnik, deren Bewegungszustand über eine elektronische Schaltung aufrechterhalten wird, die eine Gleichstromquelle, mindestens eine Impedanz und mindestens ein die Impedanz periodisch an die Gleichstromquelle anschliessendes elektronisches Glied enthält, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Impedanz mit einer mindestens zeitweilig auf Grund eines negativen Astes seiner Stromspannungskennlinie einen negativen Widerstand bildenden Tunneldiode derart zusammengeschaltet ist, dass die Antriebsimpedanz gleichzeitig auch als Steuerimpedanz dienen kann,
    und wobei die Tunneldiode mit der Antriebs- und Steuerimpedanz als Relaxationsoszillator zusammengeschaltet ist, welcher durch einen relativ zur Impedanz sich in Relativbewegung und wechselseitiger steuernder und antreibender Beziehung befindenden Teil in dessen Relativbewe- gungsrhythmus steuerbar ist, dass der Arbeitspunkt in der Ruhestellung der in Schwingung oder Drehung versetzten Teile so eingestellt ist, dass der elektronische Kreis zu schwingen beginnt, sobald die Stromquelle angeschlossen ist, und dass Mittel vorgesehen sind, die im stromlosen Zustand der Antriebs- und Steuerimpedanz eine bestimmte Stellung des den beweglichen Teil bildenden Schwingers oder Drehers gewährleisten, derart,
    dass der Schwinger oder Dreher im Moment der Anschaltung des elektronischen Kreises an die Speisestromquelle eine solche Stellung einnimmt, dass er durch den sofort einsetzenden Relaxationsstrom zum Anlauf in der gewünschten Richtung veranlasst wird.
CH320064A 1960-02-16 1961-02-15 Elektromechanische Vorrichtung zur Erzeugung von Schwing- und Drehbewegungen für elektrische Apparate der Zeitmesstechnik CH447961A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0039915 1960-02-16
DEK0042207 1960-11-21
DEK0042377 1960-12-13

Publications (2)

Publication Number Publication Date
CH320064A4 CH320064A4 (de) 1967-08-15
CH447961A true CH447961A (de) 1968-03-29

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ID=27211169

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH320064A CH447961A (de) 1960-02-16 1961-02-15 Elektromechanische Vorrichtung zur Erzeugung von Schwing- und Drehbewegungen für elektrische Apparate der Zeitmesstechnik
CH176961A CH379410A (de) 1960-02-16 1961-02-15 Elektromechanische Vorrichtung zur Erzeugung von Schwing- und Drehbewegungen für elektrische Apparate der Zeitmessungstechnik, insbesondere Uhren

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CH176961A4 (de) 1964-03-13
CH379410A (de) 1964-08-14
CH320064A4 (de) 1967-08-15

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