CH448152A - Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge

Info

Publication number
CH448152A
CH448152A CH318364A CH318364A CH448152A CH 448152 A CH448152 A CH 448152A CH 318364 A CH318364 A CH 318364A CH 318364 A CH318364 A CH 318364A CH 448152 A CH448152 A CH 448152A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
strut
ground
dependent
catch element
pegs
Prior art date
Application number
CH318364A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dipl-Ing Prof Dr Slibar
Original Assignee
Slibar Alfred Dipl Ing Prof Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT473662A external-priority patent/AT249101B/de
Priority claimed from AT363463A external-priority patent/AT257674B/de
Priority claimed from AT562263A external-priority patent/AT266200B/de
Application filed by Slibar Alfred Dipl Ing Prof Dr filed Critical Slibar Alfred Dipl Ing Prof Dr
Publication of CH448152A publication Critical patent/CH448152A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F15/00Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
    • E01F15/02Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/06Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of cables, nettings or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


  Vorrichtung zur     Abbremsung    von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge    Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Vorrichtung  zur     Abbremsung    von der Fahrbahn abgekommener  Fahrzeuge mit einem längs der Fahrbahn verlaufenden  Fangelement, wobei als wesentlichstes Kennzeichen das  Fangelement mit entlang diesem angeordneten Stütz  körpern kraftschlüssig verbunden ist. Nach einer bei  spielsweisen Ausführungsform der Erfindung des Haupt  patentes sind die Stützkörper als im Boden verankerte  Heringe ausgebildet.  



  Die vorliegende     Erfindung    hat es sich zum Ziel ge  setzt, unter Beibehaltung des Grundgedankens der Er  findung des Hauptpatentes die Wirkungsweise und kon  struktive Ausbildung der Vorrichtung zu verbessern,  und insbesondere bei weiterer Erhöhung der Sicherheit  die     Herstellungs-    und Erhaltungskosten zu senken.  



  Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, dass  das Fangelement in seinem oberen Bereich mittels einer  beim Auffahrvorgang schwenkbaren Halterung gegen  über dem Boden abgestützt ist.  



  Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung ist es  möglich geworden, die     Halterung    besonders einfach  auszuführen und die Wartungskosten auf ein     Minimum     herabzusetzen. Ausserdem wird durch die gegenüber dem  Boden abgestützte, bei einem Auffahrvorgang schwenk  bare Halterung das Fahrzeug besonders wirkungsvoll  und gefahrlos abgebremst.  



  Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der  Erfindung weist die Halterung eine vom Fangelement  schräg zum Boden verlaufende Strebe auf.  



  Weitere     Einzelheiten    sind nachstehend anhand  zweier in der     Zeichnung    dargestellter Ausführungsbei  spiele der Erfindung     näher        beschrieben,    wobei in den       Fig.    1 und 2 je eine Ausführungsform in schaubildlicher  Ansicht dargestellt ist.  



  Gemäss     Fig.    1 besteht das     Fangelement    in aus dem  Hauptpatent bekannter     Weise    aus einem     Maschengitter     1, das mit Seilen 2, 3 und 4     vorzugsweise    reibungs  schlüssig - z. B. durch wechselweises Durchziehen oder  Umwinden - verbunden. ist. An das Unterseil 4 sind  mittels kurzen Seilen 5 Heringe 6 angeschlossen, die    bei einem Auffahrvorgang die kinetische Energie des  Fahrzeugs in den Boden ableiten. Um die Bremswir  kung des Fangelements je nach der Masse bzw. Energie  des Fahrzeugs abstufen zu können, sind weiter nach  aussen grössere Heringe 7 in den Boden eingeschlagen,  die wieder mittels Seilen 8 mit dem Unterseil 4 ver  bunden sind.

   Die Heringe 7 kommen daher erst bei  einer grösseren     Eindrückung    des Fangelements zur Wir  kung. An das Oberseil 2 ist mittels einer Klemme,  Öse 9 oder dergleichen ein Dreifuss angeschlossen, der  aus zwei Stützen 10 und einer Strebe 11 besteht. Die  Stützen 10 sind an ihrer Unterseite mit einem Bügel  12 aus Rohr oder Flacheisen verbunden und tragen an  ihrer Oberseite einen Ansatz 13, in den die Strebe 11       eingesteckt    und z. B. mittels eines (nicht dargestellten)  Stiftes gesichert ist.

   An ihrem     bodenseitigen    Ende ist  die Strebe 11 mit einer Bodenplatte 14 versehen, die  mindestens an ihrer dem Fangelement abgelegenen Seite  nach oben     gekrümmt        ist.    Heringe 15 und Seile 16  fixieren die Strebe 11 am Boden.  



  Fährt ein Fahrzeug in das Fangelement, wird dessen  unterer Teil unter Ausziehen der Heringe 6 bzw. 7  eingedrückt. Der obere Teil des Fangelements ist durch  die Strebe 11     geführt,    die zufolge der     Auftreffenergie     des Fahrzeugs     in        Richtung    des Pfeiles P schwenkt, so  dass sich der Bügel 12 vom Boden abhebt. Wie Ver  suche gezeigt haben, wird durch die Verstrebung mittels  der Stützen 10 und der Strebe 11 erreicht, dass der  obere Teil des Fangelements das Fahrzeug förmlich in  den Boden drückt, ein Zurückschleudern oder Über  schlagen des Fahrzeugs daher ausgeschlossen ist.

   Das  Fahrzeug wird vielmehr ohne plötzliche Richtungsände  rung aus dem Bereich des Fangelements herausgeführt,  wobei die auftretenden Verzögerungen durchwegs im  Bereich des Zulässigen bleiben.  



  Durch entsprechende Wahl der Grösse und des  Abstandes der Heringe ist dabei jeder Energiebetrag in  den Boden ableitbar. Ferner ist durch Wahl der Winkel,  den die Strebe 11 bzw. die Stützen 10 gegenüber dem  Boden einschliessen, die Grösse des     Abhebens    der Stüt-           zen    10 vom Boden steuerbar. Die     Streifigkeit    des ge  samten Systems in     Eindrückrichtung    wird durch die  Knicklast der Strebe 11 und/oder durch entsprechende  Wahl der Heringe 15 bestimmt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2, in der gleiche  Teile gleiche     Bezugszeichen    tragen, besteht die schwenk  bare Halterung wieder aus einer Strebe 21, die jedoch  mit nur einer Stütze 20 verbunden ist, die     einen    kurzen  Bügel 22 aufweist. Statt der zweiten Stütze ist das  System mittels Seilen 30 und 31 sowie Heringen 32 und  33 gegenüber dem Boden verspannt. Die Wirkungsweise  dieser Einrichtung ist ähnlich der Vorrichtung nach       Fig.    1, so dass sich eine gesonderte Beschreibung er  übrigt.  



  Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung  noch zahlreiche Abänderungen möglich. So könnten  z. B. Strebe und Stützen     einstückig    und daher nicht  voneinander lösbar     ausgebildet    sein bzw. wäre auch  die Anordnung von mehr, z. B. zwei Stützen denkbar.  Bei den Ausführungsformen nach den     Fig.    1 und 2  könnten anstelle der     einen    Strebe auch deren zwei vor  gesehen werden. Auch könnten statt der Bodenplatte  14 und der zugehörigen Heringe ein Fundament, even  tuell mit drehbarer     Anlenkung    der Strebe angeordnet  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn ab gekommener Fahrzeuge mit einem längs der Fahrbahn verlaufenden Fangelement nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das Fangelement in seinem oberen Bereich mittels einer beim Auffahrvorgang schwenkbaren Halterung gegen über dem Boden abgestützt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Halterung wenigstens eine vom Fangelement schräg zum Boden verlaufende Strebe auf weist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Strebe mit mindestens einer Stütze verbunden ist, die steiler als die Strebe zum Bo den hin verläuft. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stütze mittels Seilen und Herin gen gegenüber dem Boden verspannt ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Strebe mittels eines Fundamentes oder durch angeschlossene Heringe mit dem Boden ver bunden ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Strebe mit einer mindestens teil weise gekrümmten Bodenplatte versehen ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 1 mit einem aus Maschengitter und Seilen bestehenden Fangelement, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebe mit dem ober sten Seil reibungsschlüssig verbunden ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass Strebe und Stütze lösbar miteinander verbunden sind.
CH318364A 1962-06-13 1964-03-12 Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge CH448152A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT473662A AT249101B (de) 1962-06-13 1962-06-13 Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge
AT363463A AT257674B (de) 1963-03-01 1963-03-01 Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge
AT562263A AT266200B (de) 1963-07-15 1963-07-15 Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH448152A true CH448152A (de) 1967-12-15

Family

ID=27149533

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH318364A CH448152A (de) 1962-06-13 1964-03-12 Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH448152A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996015323A1 (en) * 1994-11-15 1996-05-23 Efisio Theo Pettena A road barrier for a vehicle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996015323A1 (en) * 1994-11-15 1996-05-23 Efisio Theo Pettena A road barrier for a vehicle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3819871A1 (de) Maulwurffalle
DE102016205836A1 (de) Haken zum Versetzen von Schalungselementen
EP0042608A1 (de) Abstützeinrichtung für ein von einem Traktor abbaubares Arbeitsgerät
CH448152A (de) Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge
DE3036292C2 (de) Sturzverhütungseinrichtung mit sofortiger Sperrung
AT266200B (de) Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge
DE1988884U (de) Fallschirm.
DE60027948T2 (de) Vorrichtung zur Sicherung von Lasten
DE2913353A1 (de) Leicht loesbare halteklemme fuer seile, stropps u.dgl.
DE817609C (de) Schleppgehaengebuegel fuer Skilift
DE597726C (de) Rangierkupplung fuer Verschiebelokomotiven
DE724408C (de) Last- und Zughaken mit einer Ausloesevorrichtung
DE3737848A1 (de) Vorrichtung zum kuppeln von fahrzeugen insbesondere von schwerlastfahrzeugen
AT53691B (de) Teleskopmast.
DE2317926B2 (de) Kippbarer, in seiner Gebrauchslage mittels einer Verriegelungsvorrichtung festlegbarer Fahrzeugsitz
EP0401404A1 (de) Höhenverstellbare Anhängerkupplung
DE102023003454A1 (de) Rastsystem für eine Klettertauanlage mit mehreren Tauwagen
AT239476B (de) Hubfahrwerk
AT284909B (de) Seilklemme
DE1557416A1 (de) Schnalle fuer Sicherheitsgurte
CH171606A (de) Einrichtung zum selbsttätigen Kuppeln von Schienenfahrzeugen.
AT257674B (de) Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge
AT306634B (de) Ladegerät, insbesondere für die Landwirtschaft
DE590009C (de) Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE1807374A1 (de) Dockplatte