CH448226A - Einrichtung zur Fernübertragung von Signalen über ein Versorgungsnetz für elektrische Energie - Google Patents

Einrichtung zur Fernübertragung von Signalen über ein Versorgungsnetz für elektrische Energie

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CH448226A
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Nyfeler Alex
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Electrometre
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/13Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network
    • H02J13/1311Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission
    • H02J13/1313Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission using pulsed signals
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    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
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    • Y04S40/12Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


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    Einrichtung   zur Fernübertragung von Signalen über ein Versorgungsnetz für elektrische Energie Eine Einrichtung zur Fernübertragung von Signalen über ein Wechselspannung führendes Versorgungsnetz für elektrische Energie, bei der die Signale der Netzwechselspannung überlagert sind, mit mindestens einem Signalgeber und einem Signalempfänger sowie mit einem bei jedem Signalgeber angeordneten, in Reihe mit einem Impulskontakt an das Versorgungsnetz angeschlossenen elektrischen Schwingkreis, der für die Zeitdauer der Signalübertragung impulsweise an das Versorgungsnetz angeschaltet wird, ist gemäss dem Patentanspruch 1 des Hauptpatentes dadurch gekennzeichnet,

   dass der zeitliche Abstand der einzelnen aufeinanderfolgenden    Anschalt-      impulse   einer Impulsserie von dem einfachen oder    ganz-      zahligen   mehrfachen Wert der halben Periodendauer der mit den Signalen überlagerten Netzwechselspannung verschieden ist. 



  In vorteilhafter Ausgestaltung der Einrichtung nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes weist diese zur Betätigung des die Dauer eines    Anschaltimpulses   bestimmenden Impulskontaktes ein von einem Synchronmotor angetriebenes Laufwerk mit einer    Nockenscheibe   zur Steuerung des Impulskontaktes sowie einer weiteren    Nockenscheibe   zur Steuerung eines die Dauer einer Impulsserie bestimmenden Hauptkontaktes auf. 



  Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent erfolgt die Übertragung der im Schaltzustand eines als Umschalter ausgebildeten Signalkontaktes eines Verbrauchsmessers enthaltenen Information mittels zweier unterschiedlicher Impulsreihen. Zu diesem Zweck besitzt das Laufwerk ausser dem Hauptkontakt zwei Impulskontakte, deren jeder eine eigene    Nockenscheibe   mit einem Übersetzungsgetriebe erfordert. 



  Es wurde nun gefunden, dass sich eine Einrichtung zur Fernübertragung von Signalen über ein Versorgungsnetz für elektrische Energie wesentlich vereinfachen lässt, wenn von der an sich bekannten Möglichkeit einer zeitlichen Staffelung der Signale Gebrauch gemacht wird. 



  Eine Einrichtung nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 5, 8 und 10 des Hauptpatentes ist dem- gemäss dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkontakt als Umschalter mit zwei Umschaltkontakten ausgebildet ist, deren je einer mit je einem von zwei Kontaktelementen eines Signalkontaktes verbunden ist und dessen Schaltarm über einen Impulskontakt im Stromkreis des elektrischen Schwingkreises liegt, und dass ferner die den Umschalter steuernde    Nockenscheibe   eine Steuerbahn mit einer neutralen Zone, bei welcher der Schaltarm eine Mittellage zwischen den beiden Umschaltkontakten einnimmt, sowie zwei aufeinanderfolgende Steuerkurven aufweist, deren je einer je eine der beiden möglichen Schaltstellungen des Umschalters entspricht, bei welchen der Schaltarm an einem der Umschaltkontakte anliegt. 



  Einzelheiten der hier definierten Einrichtung ergeben sich aus dem im folgenden anhand der Zeichnung erläuterten Ausführungsbeispiel. 



  In der Figur, die ein Schema einer Einrichtung zur Fernübertragung von Signalen über ein Versorgungsnetz für elektrische Energie darstellt, bedeutet 1 ein Niederspannungsnetz, beispielsweise ein Bezirksnetz der öffentlichen Stromversorgung, das von einem    Verteiltransfor-      mator   2 gespeist wird. Die    Fernwirkaufgabe   besteht bei diesem Beispiel darin, den elektrischen Zustand der Signalkontakte einer grösseren Anzahl von Signalgebern an eine zentrale Empfangsstelle zu melden. Als Signalgeber sind hier    z.B.   Mengenmesser angenommen, welche zur Messung des Verbrauches von öffentlichen Verbrauchsgütern, wie Gas, Wasser, Elektrizität, an zahlreichen Verbrauchsstellen angeordnet sind. 



  In der Figur ist als Signalgeber 3 ein Elektrizitätszähler angedeutet, der jeweils nach Messung einer bestimmten Verbrauchsmenge, die eine oder mehrere, allenfalls einige Hundert    kWh   betragen kann, einen Signalkontakt 4 von einem Kontaktelement 5 auf ein Kontaktelement 6 umschaltet und umgekehrt. Der Elektrizitätszähler misst die in einem Verbraucher 7 umgesetzte elektrische Arbeit. 



  Dem Signalgeber 3 ist als Sendeeinrichtung ein elektrischer    Reihen-Schwingkreis   8 und ein Laufwerk 9 zu- 

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 geordnet. Das Laufwerk 9 besitzt hier zwei über Zahnräder 10 und 11 gekuppelte Wellen 12 und 13, die über Zahnräder 14 und 15 mit einer von einem Synchronmotor 16 bewegten Antriebswelle 17 in Verbindung stehen. 



  Auf der Welle 12 ist eine    Nockenscheibe   18 befestigt, die auf einen Impulskontakt 19 wirkt, während die Welle 13 eine    Nockenscheibe   20 zur Betätigung eines Umschalters 21 mit einem Schaltarm 22 und zwei Umschaltkontakten 23 und 24, sowie eine    Nockenscheibe   25 zur Steuerung eines Motorkontaktes 26 trägt. Die    Nockenscheibe   20 kann mittels einer Rutschkupplung 27 oder mittels einer Stellschraube gegenüber der    Nockenscheibe   25 von Hand verdreht werden. Jene weist eine Steuerbahn mit einer neutralen Zone 28 sowie mit zwei aufeinanderfolgenden Steuerkurven 29 und 30 auf. 



  Die soeben beschriebenen Teile sind wie folgt in eine elektrische Schaltung einbezogen: Eine Abzweigleitung 31 ist einphasig an das Niederspannungsnetz 1 angeschlossen. Vom Phasenleiter (T) der Abzweigleitung 31 führt eine Verbindungsleitung 32 über den Impulskontakt 19 zum Schaltarm 22 des Umschalters 21 mit den beiden Umschaltkontakten 23 und 24, dessen erster mit dem Kontaktelement 5 und dessen zweiter mit dem Kontaktelement 6 des Signalkontaktes 4 elektrisch verbunden ist. Vom Schaltarm des Signalkontaktes 4 führt eine Leitung über den Schwingkreis 8 an den Nulleiter (0) der Abzweigleitung 31. 



  Der Signalgeber 3 ist ebenfalls an die Abzweigleitung 31 angeschlossen, welche auch die Betriebsspannung für den Synchronmotor 16 einerseits über die Verbindungsleitung 32, einen Steuerkontakt 33, eine Leitung 34 und andererseits über eine Anschlussleitung 35 liefert. 



  Der Motorkontakt 26 liegt elektrisch parallel zum Steuerkontakt 33, welcher von einer Schaltuhr oder von einem mit dem Niederspannungsnetz 1 verbundenen    Rundsteuerempfänger   36 betätigt wird. 



  Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: Die zu übertragende Information ist im elektrischen Zustand des Signalkontaktes 4 enthalten; sie kann die Form a oder b haben, dann ist der Signalkontakt 4 ein Umschalter mit zwei    Kontaktelementen   5, 6. Die Natur des Signalgebers 3 ist für die weitere Betrachtung an sich belanglos, seine Darstellung als Verbrauchsmesser weist jedoch auf eine Anwendung der Einrichtung nach der Erfindung hin, die deren Vorteile und technische Bedeutung besonders deutlich hervortreten lässt. 



  Beim Schliessen des Steuerkontaktes 33 wird die Antriebswelle 17 des Laufwerkes 9 in Bewegung gesetzt. Kurz nach dem Start des Laufwerkes 9 schliesst der Motorkontakt 26 und hält den Synchronmotor 16 für eine ganze Umdrehung der    Nockenscheibe   25 erregt. 



  Eine festgesetzte Zeitspanne nach dem Start des Laufwerkes 9 führt die Steuerkurve 29 der    Nockenscheibe   20 den Schaltarm 22 auf den Umschaltkontakt 23 und kurz darauf wird der Schaltarm 22 unter der Wirkung der Steuerkurve 30 auf den Umschaltkontakt 24 gelegt. Je nach dem Schaltzustand des Signalkontaktes 4 wird nun in einer der beiden Schaltstellungen des Umschalters 21 der Schwingkreis 8 durch den Impulskontakt 19 in einem charakteristischen zeitlichen Abstand an das Netz angeschaltet. Dabei entstehen bekanntlich elektrische Ausgleichschwingungen, die sich dem Netz als Signalströme überlagern und die somit über das Netz    fortgeleitet   werden. 



  Die    Verweilzeit   des Schaltarmes 22 auf jedem der Umschaltkontakte 23 und 24 beträgt beispielsweise drei Sekunden. Während der übrigen Umlaufzeit der Nocken- Scheibe 20 befindet sich der    Schaltarm   22 in einer durch die neutrale Zone 28 vorgeschriebenen Mittellage zwischen den beiden Umschaltkontakten 23 und 24, wobei der Strompfad des Schwingkreises 8 unterbrochen bleibt. Zur Übertragung der im    Schaltzustand   des Signalkontaktes 4 enthaltenen Information ist also für jede seiner beiden möglichen    Schaltzustande   je ein Zeitintervall bestimmter Dauer vorgesehen. 



  Die Feststellung, in welcher der beiden aufeinanderfolgenden    drei-Sekunden-Intervalle      Anschaltimpulse   erzeugt werden, liefert eine Abbildung des Schaltzustandes des Signalkontaktes 4. 



  Mit Hilfe des    Rundsteuerempfängers   36 kann diese Information zu einem gewünschten Zeitpunkt aufgerufen werden. Es ist möglich, viele Signalgeber 3 durch einen einzigen    Rundsteuerbefehl   gleichzeitig aufzurufen. Im Augenblick des Aufrufes, das ist beim Schliessen des Steuerkontaktes 33, starten alle Laufwerke 9. Durch entsprechende Einstellung der    Nockenscheibe   20 ist erreicht, dass die Umschalter 21 aller gestarteten Laufwerke 9 zu verschiedenen Zeiten betätigt werden, so dass ein Signalgeber nach dem anderen seine Information abgibt, ohne dass Überdeckungen der Informationen auftreten. 



  Die zeitliche Aufeinanderfolge, in der die einzelnen Signalgeber ihre Informationen abgeben, ist festgelegt und dient zur Identifikation der einzelnen Signalgeber 3. Eine zentrale Empfangsstelle 37 kennt den Zeitpunkt des Aufrufes aller in die    Fernwirkeinrichtung   einbezogenen Signalgeber 3 und kann so jede in der Empfangsstelle eintreffende Impulsserie einem bestimmten Signalgeber 3 und einem bestimmten Schaltzustand seines Signalkontaktes 4 zuordnen. 



  Zur    Auskopplung   der Signale aus dem überlagerten Niederspannungsnetz 1 ist in der Empfangsstelle 37 ein Übertrager,    z.B.   ein Stromwandler 38 mit einem Arbeitswiderstand 39 angeordnet, an dessen Klemmen unter anderem die Signalwechselspannung auftritt. Diese gelangt über ein Bandfilter 40 und über einen Verstärker 41 zu einem    Demodulator   42. Die    demodulierte   Spannung wird einem    Ringmodulator   43 zugeführt, dessen Referenzfrequenz ebenso wie die    Tastfrequenz   des Impulskontaktes 19 aus der Netzfrequenz abgeleitet ist.

   Die Schaltfrequenz des    Ringmodulators   43 ist identisch mit der vom Signalgeber 3, bzw. von mehreren Signalgebern erzeugten    Modulationsfrequenz,   derart, dass am Ausgang des    Ringmodulators   eine Gleichspannung    ensteht,   wenn ein der Schaltfrequenz des    Ringmodulators   43 entsprechendes Signal im    Fernwirkkanal   anliegt. Diese Gleichspannung wird in einem Integrationsglied 44 geglättet und über einen Verstärker 45 einem Relais 46 mit einem Arbeitskontakt 47 zugeführt. 



  Der    Ringmodulator   43 besteht aus zwei parallelarbeitenden    Modulationssystemen   mit in bezug auf die Modulationsfrequenz um 90  phasenverschobenen Kontaktzyklen, so dass die Phasenlage zwischen Signalgeber und    Ringmodulator   bezüglich der    Modulationsfrequenz   belanglos ist. 



  Wie erwähnt, gibt die    Schaltstelhmg   des in der Empfangsstelle befindlichen Arbeitskontaktes 47 in einem definierten Zeitmoment ein Abbild des elektrischen Zustandes des Signalkontaktes 4 eines ganz bestimmten Signalgebers 3 der    Fernwirkeinrichtung.   Diese Schaltstellung des Arbeitskontaktes 47 wird nun in der Empfangsstelle 37 entsprechend ausgewertet. 



  Durch die hier beschriebene vorteilhafte Weiterbildung der Einrichtung nach dem Hauptpatent werden nicht nur 

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 die in grosser Zahl erforderlichen Sendeeinrichtungen wesentlich einfacher,    vielmehr   genügt nunmehr ein einziger    Korrelationskanal   43 bis 47 des Empfängers in der Empfangsstelle 37, wodurch sich die Empfängerelektronik auf etwa zwei Drittel des bisher nötigen Aufwandes vereinfachen lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 5, 8 und 10 des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkontakt als Umschalter (21) mit zwei Umschaltkontakten (23; 24) ausgebildet ist, deren je einer mit je einem von zwei Kontaktelementen (5, 6) eines Signalkontaktes (4) verbunden ist und dessen Schaltarm (22) über einen einzigen Impulskontakt (19) im Stromkreis des elektrischen Schwingkreises (8) liegt, und dass ferner die den Umschalter (21) steuernde Nok- kenscheibe (20) eine Steuerbahn mit einer neutralen Zone (28), bei welcher der Schaltarm (22) eine Mittellage zwischen den beiden Umschaltkontakten (23;
    24) einnimmt, sowie zwei aufeinanderfolgende Steuerkurven (29 und 30) aufweist, deren je einer je eine der beiden möglichen Schaltstellungen des Umschalters (21) entspricht, bei welchen der Schaltarm (22) an einem der Umschaltkontakte (23; 24) anliegt. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der im Schaltzustand des Signalkontaktes (4) enthaltenen Information für jede seiner beiden möglichen Schaltzustände je ein Zeitintervall bestimmter Dauer vorgesehen ist.
CH45566A 1963-03-25 1966-01-13 Einrichtung zur Fernübertragung von Signalen über ein Versorgungsnetz für elektrische Energie CH448226A (de)

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