CH448233A - Schaltung zur Drehzahlregelung eines Kollektormotors - Google Patents
Schaltung zur Drehzahlregelung eines KollektormotorsInfo
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Description
Schaltung zur Drehzahlregelung eines Kollektormotors Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Drehzahl regelung eines Kollektormotors, dessen Rotor über min destens einen Thyristor mit einer Wechselstromquelle verbunden ist, wobei zur Phasenanschnittsteuerung des Thyristors ein Zündkondensator vorgesehen ist, dessen Spannung in jeder zweiten Halbperiode der Wechsel spannung und dem Spannungsabfall im Schenkel von Rampenspannung aufbaut.
Die Schaltung arbeitet also mit einer sogenannten Sprung- und Rampen -Ansteuerung, wie sie z.B. aus dem General Electric S.C.R. Manual, 3. Ausgabe 1964, unter der Bezeichnung Ramp-and-Pedestal Con- trol bekannt ist. Die Erfindung bezweckt eine Schal tung obiger Art anzugeben, die relativ einfach aufge baut ist und sehr exakt und zuverlässig arbeitet, insbe sondere mit praktisch linearer Beziehung zwischen der Drehzahl und derjenigen eines einstellbaren Widerstan des.
Dies gelingt gemäss der Erfindung dadurch, dass ein Spannungsteiler, der einen Schenkel von festem Wi derstandswert und einen Schenkel von einstellbarem Wi derstandswert aufweist, an einer Spannung liegt, die sich aus einer festen Bezugsspannung und einer im gleichen Sinne gepolten, der Rotorgeschwindigkeit entsprechen den, tachometrischen Gleichspannung zusammensetzt;
dass der Zündkondensator über eine Diode an einer zur Bildung der Sprungspannung dienenden Spannung liegt, die gleich ist der Differenz zwischen der Bezugs spannung und dem Spannungsabfall im Schenkel von festem Widerstandswert, und dass der Zündkondensa- tor ferner zur Bildung der Rampenspannung über einen hochohmigen Widerstand an der Bezugsspannung liegt.
In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 je ein Aus führungsbeispiel der erfindungsgemässen Schaltung. Die Fig. 3 stellt ein zur Erläuterung dienendes Diagramm dar, und Fig. 4 zeigt eine Variante der Schaltung nach Fig. 1.
Gemäss Fig. 1 liegt der Rotor 1 des zu regelnden Kollektormotors, dessen Feldwicklung mit 2 bezeichnet ist, in Serie mit einem Thyristor 3 zwischen den an ein Wechselstromnetz angeschlossenen Eingangsklemmen 4, 5 der Schaltung. Als positive Halbperiode wird nachfol gend diejenige Halbperiode der Netzspannung bezeich- net, in welcher die Klemme 4 gegenüber der Klemme 5 positiv ist. Die Feldwicklung 2 wird über eine Diode 6 mit Gleichstrom erregt und eine weitere, entgegengesetzt gepolte und parallel zur Feldwicklung 2 angeordnete Diode 7 sorgt dafür, dass ein Feldstrom auch in den jenigen Intervallen der Netzperiode fliesst, in denen der Thyristor sperrt.
Infolgedessen entsteht dann an den Rotorklemmen des als Generator wirkenden Motors eine EMK, die ein Mass für die Rotorgeschwindigkeit ist und daher nachfolgend als tachometrische Gleichspan nung bezeichnet wird. Die tachometrische Gleichspan nung UT, deren Polarität in der Zeichnung angegeben ist, liegt in Serie mit einer festen Bezugsgleichspannung U" die in der positiven Halbperiode an einer Zenerdiode 8 entsteht, welche über einen hohen Widerstand 9 an der Netzspannung liegt.
Ein aus zwei festen Widerstän den 10 und 11 und einem Stellwiderstand 12 bestehen der Spannungsteiler liegt zwischen dem Verbindungs punkt 13 der Zenerdiode 8 mit dem Widerstand 11 und der Klemme 5, so dass die Summe der tachometrischen Gleichspannung UT und der Bezugsgleichspannung UB an diesem Spannungsteiler liegt.
An den zwischen den Widerständen 10 und 11 liegenden Spannungsteilungs- punkt 14 ist eine Diode 15 angeschlossen, die ander seits am Verbindungspunkt 16 eines Kondensators 17 und des Emitters E eines Unijunktion-Transistors 18 liegt; ein solcher Transistor wird auch als Doppelbasis- Diode bezeichnet, was aber weniger üblich ist. Zwischen den Punkten 13 und 16 liegt ein sehr hoher Trimmerwi- derstand 19.
Die Basis B1 des als Triggerelement die nenden Transistors 18 ist mit der Steuerelektrode 6 des Thyristors 3 verbunden und seine Bases B2 mit dem Punkt 13. Der zur Zündung des Thyristors 3 dienende Kondensator 17 liegt zwischen dessen Kathode K und dem Triggerelement 18. Ein Widerstand 20, der zwi schen der Steuerelektrode 6 und der Kathode K liegt, dient lediglich in üblicher Weise zum Schutze des Thy- ristors 3 gegen durch Leckstrom verursachte Selbstzün dungen.
In Fig. 3 stellt UN die Netzspannung während einer positiven Halbperiode dar. UC ist die am Zündkonden- sator 17 auftretende Spannung, die lediglich aus zeich- nerischen Gründen gegenüber der Netzspannung UN stark überhöht dargestellt ist. U,, ist die Auslösespan- nung des Triggerelementes 18.
Zu Beginn der positiven Halbperiode lädt sich der Kondensator 17 sehr rasch im Stromzweig 10, 15, 17 unter der Einwirkung der Bezugsspannung UB, weil die Zeitkonstante R1" - Cl; sehr klein ist.
In Ermangelung des Trimmerwiderstandes 19 würde<B>Ur</B> durch einen Sprung nur auf die gestrichelt gezeichnete Spannung US des Spannungsteilungspunktes 14 kommen. Über den Trimmerwiderstand 19 lädt sich aber der Kondensator 17 noch weiter und zwar mit der sehr grossen Zeitkon stanten R,.,, - Cl;, so dass der Anstieg praktisch linear erfolgt; dieser Teil des Verlaufes der Kondensatorspan- nung Uc wird überlicherweise als Rampe bezeich net.
Wenn die Kondensatorspannung U, die Auslösespan- nung U, erreicht, d.h. im Punkt Z an Fig. 3, entlädt sich der Kondensator 17 im Stromkreis 18, G, K und der Thyristor 3 wird gezündet, d.h. stromdurchlässig, so dass während des übrigen, dem Winkel a von Fig. 3 entsprechenden Teils der Halbperiode ein Strom über seine Anoden-Kathodenstrecke A-K durch den Rotor 1 fliesst.
Wird der Wert R12 des Stellwiderstandes 12 ver- grössert, so wird die Teilungsspannung US grösser, d.h. dass die Rampe über einen höheren Sprung überlagert wird; infolgedessen verschiebt sich der Zünd- punkt Z in Fig. 3 nach links und der Stromflusswinkel x wird grösser. Wird R1" kleiner gemacht, so verschiebt sich Z nach rechts und x wird kleiner.
Die Widerstände 10 und 11 sind so dimensioniert, dass für R12 = 0 der Zündpunkt praktisch am Ende der Halbperiode, d.h. in dem Punkt Zn liegt.
Die Teilungsspannung US hängt natürlich von der Summe der Spannungen UB und UT ab, wobei UB immer denselben Wert hat, während UT der jeweiligen Geschwin digkeit des Rotors 1 proportional ist. Nimmt infolge zunehmender Belastung des Motors dessen Geschwin digkeit ab, so wird UT kleiner und somit auch der durch den Spannungsteiler 10, 11, 12 fliessende Strom bzw. der Spannungsabfall im Widerstand 10, so dass die Teilungsspannung US grösser wird. Dies hat, ebenso wie eine Vergrösserung von R, zur Folge, dass der Zündpunkt 2 nach links verschoben wird.
Der Strom- flusswinkel x wird also grösser, was der Geschwindig keitsabnahme des Motors entgegenwirkt. Die Empfind lichkeit der Sprung-Rampen-Regulierung ist sehr gross, da wegen der kleinen Neigung der Rampe schon eine kleine Vergrösserung oder Verkleinerung des Sprun ges eine sehr grosse Verschiebung des Zündpunktes Z zur Folge hat. Ferner ist hervorzuheben, dass die mit tels des Stehwiderstandes 12 einstellbare Drehzahl sich praktisch linear mit dem Wert R, bzw. der Verstellung des Einstellorgans des Widerstandes 12 ändert.
Es ist klar, dass die Widerstände 11 und 12 auch durch einen einzigen Regulierwiderstand ersetzt werden können. Wenn dieser einzige Widerstand bis zum Wert Null herabreguliert werden kann, so kann der Motor allerdings erst anlaufen, wenn der Wert auf R, gestie gen ist, da sonst U, unterhalb von ZD verläuft.
Die Schaltung nach Fig. 2 dient zur Regulierung eines Kollektormotors, dessen Rotor 1 über zwei in Serie ge schaltete Feldwicklungen 2', 2" und zwei antiparallel geschaltete Thyristoren 3' und 3" an den Netzklemmen 4, 5 liegt; es werden somit beide Halbwellen der Netz spannung ausgenützt, d.h. der Motor läuft als Wechsel strommotor. Der Rotor 1 treibt einen kleinen Gleich- Stromgenerator 21, der die tachometrische Gleichspan nung UT liefert.
Die zur Erzeugung der Bezugsspannung UB dienende Zenerdiode 8 liegt als Brücke zwischen den Verbindungspunkten 13' und 13" je eines Wider standes 9' bzw. 9" mit je einer Diode 22' bzw. 22". Die beiden Dioden 22' und 22" sind entgegengesetzt gepolt, was zur Folge hat, dass in beiden Halbperioden der Netz spannung U., die gleiche Bezugsspannung U$ an der Zenerdiode 8 auftritt. Zwischen dem Punkt 13' und dem Generator 21 ist der Spannungsteiler 10, 11, 12 an geordnet, so dass derselbe wieder an der Summe der Spannungen UT und UB liegt.
Zwischen den Punkten 13' und l3" befindet sich die Serieschaltung des Trim- merwiderstandes 19 und des Zündkondensators 17, de ren Verbindungspunkt 16 wieder an den Spannungstei- lungspunkt 14 und an den Emitter E des Unijunktion- Transistors 18 angeschlossen ist.
Die Primärwicklung 23 eines Transformators liegt über die Transistorbasen B1, B2 ebenfalls zwischen den Brückenpunkten 13' und 13", während dessen Sekun därwicklungen 23' und 23" zwischen den Kathoden K' bzw. K" und den Steuerelektroden 6' bzw. 6" der Thy- ristoren 3' bzw. 3" liegen.
Jedesmal, wenn sich der Kondensator 17 über den Transistor 18 und die Primärwicklung 23 entlädt, was nun in jeder Halbperiode der Fall ist, erhält jede der Sekundärwicklungen 23' und 23" einen Zündimpuls. Es kann aber immer nur derjenige Thyristor 3' oder 3" gezündet werden, dessen Anode A' bzw. A" gerade po sitiv ist. Im übrigen arbeitet die Schaltung nach Fig. 2 in gleicher Weise wie diejenige nach Fig. 1.
Die Fig. 4 stellt eine Variante der Schaltung nach Fig. 1 dar, welche den in letzterer strickpunktiert um rahmten Teil ersetzt. Bei dieser Variante sind zwei Strombegrenzungsschaltungen 24 und 25 vorgesehen, von denen die eine (24) im Betrieb und die andere (25) beim Anlaufen des Motors oder raschen Erhöhungen des Drehzahl-Sollwertes den Rotorstrom begrenzt.
Die Schaltung 24 umfasst einen sehr kleinen, zwi schen dem Thyristor 3 und dem Rotor 1 angeordneten Messwiderstand 26, in der Grössenordnung von etwa 10 m S2, an dem im Betrieb ein kleiner Spannungsab fall auftritt, der auf die später erläuterte Weise bei Er reichung eines gewissen, in Dauerbetrieb noch zuläs sigen Höchstwertes ein weiteres Ansteigen des Rotor stromes verhindert. Hierzu ist der Messwiderstand 26 einerseits über eine Diode 27 und anderseits über einen Kondensator 28 mit einem Widerstand 29 verbunden, wobei der Verbindungspunkt 30 des Widerstandes 29 und des Kondensators 28 über einen Widerstand 31 an die Basis eines Transistors 32 angeschlossen ist.
Der Kollektor des Transistors 31 ist an den Spannungstei- lungspunkt 14 angeschlossen, während sein Emitter über einen Widerstand 33 mit der positiven Klemme des Rotors 1 verbunden ist. Zwischen dieser Klemme und dem Spannungsteilungspunkt 14 liegt ferner eine Dio de 34.
Von der Strombegrenzung abgesehen arbeitet die mit der Variante nach Fig. 4 ersehene Schaltung nach Fig. 1 genau so, wie dies anhand von Fig. 3 erläutert worden ist. Solange der Rotorstrom seinen zulässigen Dauer wert nicht übersteigt, ist der Spannungsabfall am Mess- widerstand 26 kleiner als die Schwellenspannung der Diode 27 in Durchlassrichtung. Die Diode 27 wird also erst durchlässig, wenn der Rotorstrom infolge einer Zunahme der Belastung seinen zulässigen Wert über steigt,
worauf der Diodenstrom über den Widerstand 29 den Kondensator 28 auflädt. Die Basis des Tran sistors 31 wird somit gegenüber dessen Emitter positiv, so dass die Kollektor-Emitterstrecke leitend wird und ein Strom im Stromzweig 13, 10, 14, 32, 33 fliesst. Da durch erhöht sich der Spannungsabfall im Widerstand 10, so dass die Teilungsspannung US kleiner wird, was, wie anhand von Fig. 3 erläutert worden ist, eine Ver kleinerung des Stromflusswinkels a und also ein Sinken des Rotorstromes zur Folge hat.
Der auch als Emitter- gegenkopplung wirkende Widerstand 33 verhindert, dass Schwingungen entstehen, d.h. der Transistor 32 dauernd geöffnet und geschlossen wird, wenn die Messspannung einmal den zulässigen Wert überschritten hat. Die Diode 34 verhindert, dass der Kollektor des Transistors mo mentan in bezug auf Emitter oder Basis negativ werden könnte.
Es ist ersichtlich, dass die Strombegrenzungsschal- tung 24 die normale Wirkung der Drehzahlregelung nämlich die Erhöhung des Stromflusswinkels a bei wachsender mechanischer Belastung des Rotors zur Aufrechterhaltung der eingestellten Drehzahl - auf hebt, sobald der Betriebsstrom unzulässig gross wird. Beim Anlaufen des Motors soll die Schaltung 24 noch nicht wirksam werden, da vorübergehend grössere Ro- torströme zulässig sind; die Zeitkonstante R.-") - C2$ ist dementsprechend relativ gross vorzusehen.
Wenn man bisher den Rotor vor Überströmen im Dauerbetrieb schützen wollte, was es üblich, demsel ben einen Schutzwiderstand von einigen Ohm vorzu schalten. Je nach der Grösse des Motors konnte die Verlustleistung in einem solchen Schutzwiderstand er hebliche Werte erreichen und war auch dieser Wider stand um ein Mehrfaches teuerer als die Schaltung 24.
Um beim ersten Einschalten des Motors mit ange schlossener Belastung und bereits am Stellwiderstand 12 eingestellter Drehzahl, oder bei schnellen Änderungen der Einstellung dieses Stellwiderstandes 12 auf höhere Drehzahl-Sollwerte, unzulässig hohe Stromspitzen zu ver meiden, ist - wie bereits kurz erwähnt - die Begren zungsschaltung vorgesehen. Dieselbe weist eine Diode 35 auf, die einerseits an den Spannungsteilungspunkt 14 an geschlossen und anderseits über eine Parallelschaltung eines Kondensators 36 und eines Widerstandes 37 mit der Thyristorkathode K verbunden ist.
Es ist klar, dass wenn die Klemmen 4 und 5 über einen nicht dargestell ten Schalter an die Netzspannung gelegt werden, oder wenn der Wert des Stellwiderstandes 12 plötzlich ver- grössert wird, die Teilungsspannung Us nicht sofort auf den dem Teilungsverhältnis entsprechenden Wert stei gen kann, weil zunächst noch ein zusätzlicher, zur Ruf ladung des Kondensators 36 dienender Strom durch den Widerstand 10 fliesst.
Der Sprung Us der Uc des Zündkondensators 17 ist also geringer, als der in Er mangelung der Schaltung 25 wäre, so dass der Strom- flusswinkel a kleiner ist und eine unzulässige Stromspitze vermieden wird. Der Widerstand 37 dient nur zur Ent ladung des Kondensators 36, damit derselbe nicht auf einer die Teilungsspannung Us übersteigenden Spannung geladen bleiben kann, was bei raschem Ein- und Aus schalten die Schaltung 25 wirkungslos machen würde. Der Widerstand 37 ist aber so gross, dass er in bezug auf das Teilungsverhältnis des Spannungsteilers 10, 11, 12 vemachlässigbar ist.
Es ist ersichtlich, dass die Strombegrenzungsschal- tung 25 ohne weiteres auch im Falle von Fig. 2 anwend bar ist, während die Strombegrenzungsschaltung 26 et was abgeändert werden müsste.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schaltung zur Drehzahlregelung eines Kollektormo- tors dessen Rotor über mindestens einen Thyristor mit einer Wechselstromquelle verbunden ist, wobei zur Pha- senanschnittsteuerung des Thyristors ein Zündkonden- sator vorgesehen ist, dessen Spannung in jeder zweiten Halbperiode der Wechselspannung sich aus einer Sprung- spannung und einer Rampenspannung aufbaut, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spannungsteiler (10, 11, 12), der einen Schenkel (10)von festem Widerstandswert und einen Schenkel (11, 12) von einstellbarem Wider standswert aufweist, an einer Spannung liegt, die sich aus einer festen Bezugsspannung (UB) und einer im glei chen Sinne gepolten, der Rotorgeschwindigkeit entspre chenden, tachometrischen Gleichspannung (UT) zusam mensetzt;dass der Zündkondensator (17) über eine Dio de (15) an einer zur Bildung der Sprungspannung die nenden Spannung (Us) liegt, die gleich ist der Differenz zwischen der Bezugsspannung (UB) und dem Spannungs abfall im Schenkel (10) von festem Widerstandswert, und dass der Zündkondensator (17) ferner zur Bildung der Rampenspannung über einen hochohmigen Widerstand (19) an der Bezugsspannung (UB) liegt. UNTERANSPRÜCHE 1.Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rotor (1) über nur einen Thyristor (3) mit der Wechselstromquelle (4, 5) verbunden ist, sei ner über eine Diode (6) von derselben gespeisten Feld wicklung (2) eine im entgegengesetzten Sinne gepolte Diode (7) parallel geschaltet ist, und dass der infolge dessen dauernd in einem magnetischen Gleichfeld ro tierende Rotor (1) selbst die tachometrische Gleichspan nung (UT) liefert (Fig. 1). 2. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rotor (1) einen Gleichstromgenerator (21) antreibt, der die tachometrische Gleichspannung (UT) liefert (.Schaltung nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der als Wechselstrom-Seriemotor (1, 2', 2") betriebene Motor mit zwei antiparallelen Thyristo- ren (3', 3") in Serie geschaltet ist, dass die Bezugsspan nung (UB) an einer Zenerdiode (8) abgenommen wird, die in der Brücke einer aus zwei Widerständen (9', 9") und zwei entgegengesetzt gepolten Dioden (22' 22") aufgebauten, an der Wechselspannung liegenden Brük- kenschaltung liegt, und dass im Entladungskreis des Zündkondensators (17) eine Primärwicklung (23) eines Transformators mit zwei Sekundärwicklungen (23', 23") liegt,die zur Zündung der beiden Thyristoren (3', 3") dienen. 4. Schaltung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Stromb,-grenzungsschaltung (24), welche einen Transistor (32) aufweist, der leitend wird, wenn der Strom durch den Rotor (1) einen im Betriebszustand höchst zulässigen Wert überschreitet, und dadurch den durch den Schenkel (10) von festem Widerstandswert fliessenden Strom erhöht, was eine Ermässigung der Sprungspannung und damit des Stromflusswinkels (a) zur Folge hat (Fig. 4). 5.Schaltung nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass in Serie mit dem über nur einen Thyristor (3) gespeisten Rotor (1) ein sehr kleiner Masswiderstand (26) angeordnet ist, und dass der an demselben auftre tende Spannungsabfall bei Überschreitung des zuläs- sigen Stromwertes über einen Widerstand (29) einen Kondensator (28) auflädt, wobei die Kondensatorspan- nung zum Leitendmachen des Transistors (32) dient (Fig. 1, 4). 6.Schaltung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Strombegrenzungsschaltung (25), welche eine Diode (35) aufweist, die in Serie mit der Parallelschal tung eines Kondensators (36) und eines Widerstandes (37) zwischen dem Spannungsteilungspunkt (14) und der von letzterem abgewendeten Seite des Zündkondensators (17) angeordnet ist, wodurch plötzliche Erhöhungen der zur Bildung der Sprungspannung dienenden Spannung (US) vermieden sind.
Priority Applications (6)
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| CH1577866A CH448233A (de) | 1966-11-01 | 1966-11-01 | Schaltung zur Drehzahlregelung eines Kollektormotors |
| US674580A US3553556A (en) | 1966-11-01 | 1967-10-11 | Circuit for controlling the speed of a motor |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1903061A1 (de) * | 1968-02-01 | 1969-08-28 | Bosch Gmbh Robert | Schaltung zur Drehzahlregelung eines Elektromotors |
| DE3215734A1 (de) * | 1982-04-28 | 1983-11-03 | Black & Decker, Inc. (eine Gesellschaft n.d.Ges.d. Staates Delaware), 19711 Newark, Del. | Schaltungsanordnung zur drehmomentbegrenzung von universalmotoren |
-
1966
- 1966-11-01 CH CH1577866A patent/CH448233A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1903061A1 (de) * | 1968-02-01 | 1969-08-28 | Bosch Gmbh Robert | Schaltung zur Drehzahlregelung eines Elektromotors |
| DE3215734A1 (de) * | 1982-04-28 | 1983-11-03 | Black & Decker, Inc. (eine Gesellschaft n.d.Ges.d. Staates Delaware), 19711 Newark, Del. | Schaltungsanordnung zur drehmomentbegrenzung von universalmotoren |
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