CH448248A - Anordnung rotierender Gleichrichterelemente in einer elektrischen Maschine - Google Patents

Anordnung rotierender Gleichrichterelemente in einer elektrischen Maschine

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CH448248A
CH448248A CH1073465A CH1073465A CH448248A CH 448248 A CH448248 A CH 448248A CH 1073465 A CH1073465 A CH 1073465A CH 1073465 A CH1073465 A CH 1073465A CH 448248 A CH448248 A CH 448248A
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diode
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CH1073465A
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R Petersen Sigrud
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Westinghouse Electric Corp
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    • H02K11/04Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection for rectification
    • H02K11/042Rectifiers associated with rotating parts, e.g. rotor cores or rotary shafts
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Description


  Anordnung rotierender     Gleichrichterelemente    in einer elektrischen Maschine    Die Erfindung bezieht sich auf Anordnungen rotie  render     Gleichrichterelemente    in einer elektrischen Ma  schine bei welcher     Gleichrichterdioden    unter Zwischen  schaltung von     Kühlkörpersegmenten    an einem Ring  flansch oder Trägerring gehalten sind. An derartige  Anordnungen müssen bekanntlich in verschiedener Be  ziehung hohe Ansprüche gestellt werden, die häufig nur  schwer zu erfüllen sind.

   Im besonderen kommt es dar  auf an, auch bei grossen Strömen und Anwendung einer  grossen     Diodenzahl    eine günstige, übersichtliche Anord  nung der Zuleitungen zu erzielen, die eine Auswechse  lung einzelner     Gleichrichterelemente    zulässt. Ein weite  res wesentliches Erfordernis derartiger Anordnungen be  steht darin, dass - abgesehen von der Aufnahme der  Fliehkräfte - von den     Gleichrichterdioden        Biegungs-          beanspruchungen,    die bei Stössen oder Kurzschlüssen  auftreten können ferngehalten und schädliche Beeinflus  sungen der Leitungen durch solche Kräfte vermieden  werden.

   Eine weitere wesentliche Bedingung für die Aus  bildung derartiger     Gleichrichteranordnungen    besteht  darin, dass störende örtliche Erwärmungen mit Sicher  heit ausgeschlossen sind.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine diesen Erforder  nissen entsprechende Anordnung rotierender Gleich  richterelemente in einer elektrischen Maschine mit unter  Zwischenschaltung von     Kühlkörpersegmenten    an einem  Ringflansch oder Trägerring gehaltenen Gleichrichter  dioden, die sich dadurch auszeichnet, dass die Dioden  oder die     Diodengruppen    innerhalb von     Diodenhaltern     angeordnet sind, über die einerseits der Stromübergang  zwischen einem     Klemmenteil    der Dioden und den zur  Stromleitung herangezogenen Kühlkörpern erfolgt und  die andererseits an ihrem radial innenliegenden Teil ein  Kontaktsystem für die Stromführung abstützen.  



  Zur Vereinfachung der Fertigung und Ermöglichung  einer leichten Herstellung können die     Diodenhalter     mehrteilig, und zwar aus einer Kontaktplatte, einem  Haltejoch zum Festspannen eines     Diodenflansches    an  der Kontaktplatte sowie einem als Träger des Kontakt  systems dienenden Isolierkörper bestehen, wobei die ge-    nannten Teile des     Diodenhalters    mit entsprechenden  Aussparungen oder     Bohrungen    die Dioden umschliessen  und durch Befestigungsmittel zusammen an den Kühl  körpern befestigt sind.  



  Die vorgeschlagene Anordnung zeichnet sich vorteil  haft dadurch aus, dass die Anordnung der zugleich ein  Kontaktsystem für die Stromführung tragenden Dioden  halter ermöglicht, sowohl einen günstigen Stromüber  gang von den Dioden auf die     Kühlkörpersegmente    bei  kleinem Übergangswiderstand zu erzielen, als auch eine  Sicherung der Dioden gegen in     Umlaufsrichtung    liegen  de     Stossanspruchungen    bei Laständerungen oder Kurz  schlüssen dadurch herbeizuführen, dass unter dem     Ein-          fluss    der Verspannung und der zusätzlichen Fliehkräfte  des     Diodenhalters    sowie des von diesem getragenen Kon  taktsystems eine äusserst sichere,

   Kippbewegungen der  Dioden ausschliessende stabile Abstützung an den Kühl  körpern bzw. Vorsprüngen dieser Kühlkörper erzielt  wird.  



  Eine sehr vorteilhafte, die leichte Auswechselung von       Gleichrichterelementen        ggf.    ermöglichende Ausbildung  des von den     Diodenhaltern    getragenen Kontaktsystems  kann dadurch erreicht werden, dass in Aussparungen  der     Diodenhalterisolatoren    liegende Kontaktplatten mit  radial nach innen liegenden Kontaktbolzen der Dioden  verspannt sind, an welche seitlich parallel zu den Dio  den angeordnete radial nach aussen geführte Zuleitun  gen angeschlossen sind.  



  Werden innerhalb der     Gleichrichterschaltung    jeweils  gruppenweise zwei oder mehr     Dioden    in jedem Strom  zweig in Parallelschaltung angeordnet, so kann die  Anordnung derart getroffen werden, dass die an den       Diodenhalterisolatoren    abgestützten Klemmplatten des  Kontaktsystems die Kontaktbolzen wenigstens zweier in  axialer Richtung hintereinander angeordneter Gleich  richterdioden brückenartig verbinden, wobei radial nach  aussen geführte Stromzuleitungen zwischen zwei     Dio-          denklemmbolzen    liegen und ebenfalls zwischen den  Klemmplatten eingespannt sind.

   Die vorgesehene Aus  bildung des Kontaktsystems mit den radial nach aussen      geführten Anschlussleitungen hat den grossen Vorteil  zur Folge, dass der Raum zwischen den Dioden bzw.       Diodenhaltern    und der Welle von Anschlussleitern zu den  radial innenliegenden     Diodenteilen    bzw.     Diodenhaltern     völlig frei gehalten werden kann.  



       Vorteilhafterweise    werden die zunächst radial nach  aussen verlaufenden Zuleitungen     (Wechselstromzuleitun-          gen)    zu den innerhalb der     Diodenhalter    liegenden Kon  taktsystemen ausserhalb der Dioden in axialer Richtung  abgebogen und durch Nuten oder Kanäle innerhalb der  die Dioden tragenden     Kühlkörpersegmente    zu Klemmen  ausserhalb des     Gleichrichterträgerrades    geführt. Über  diese Klemmen kann     ggf.    die Zuführung des Wechsel  stromes zu den Dioden erfolgen.  



  Hinsichtlich der Stromableitung kann eine übersicht  liche, jegliche Leitungskreuzungen vermeidende, gegen  seitliche Stosskräfte und     Fliehkraftbeanspruchungen    si  chere Anordnung dadurch erzielt werden, dass die Kühl  körpersegmente vorzugsweise im Bereiche ihrer Stirn  seiten über in     Axialebenen    im wesentlich radial verlau  fende angeordnete Verbinder mit Sammelringen der  Welle des     Gleichrichterträgerrades    verbunden sind, von  denen über axial versetzte     Stromanschlussbolzen    eine  Stromableitung zu in der erwähnten Welle verlegten Er  regerstromzuleitungen     erfolgt.     



  Wie bereits angedeutet war, muss bei Gleichrichter  anordnungen der erwähnten Art bei grossen . Strömen  eine verhältnismässig grosse Anzahl von Dioden inner  halb der     Gleichrichterträgerräder    vorgesehen sein. Eine  für die Unterbringung der Zu- und Ableitungen äusserst  günstige Anordnung kann dadurch erzielt werden, dass  innerhalb eines Trägerrades in axialer Richtung versetzt  in wenigstens zwei     Radialebenen    über den Umfang ver  teilte     Kühlkörpersegmente    angeordnet sind, die vorzugs  weise     aufgesonderten        Kühlkörpervorsprüngen    axial ne  beneinander liegend je zwei oder mehr parallel geschal  tete Dioden tragen.

   Hierbei können die     Kühlkörpervor-          sprünge    durch Kühlkanäle innerhalb der Kühlkörper  segmente gebildet werden, wobei zur     Herbeiführung     eines Temperaturgefälles innerhalb der Kühlkörper  vorsprünge letztere mit Rippen oder dgl. versehen sind.  



  Im folgenden soll die Erfindung näher anhand der  Zeichnung beispielsweise erläutert werden.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch eine rotieren  de     Gleichrichtergruppe,        Fig.    la gibt die zugehörige  Schaltung wieder.  



       Fig.2    zeigt einen Teilschnitt durch den rotierenden  Gleichrichter in der Ebene     IV-IV    der     Fig.    1.  



  Die Figuren 3 und 4 zeigen in Draufsicht und Sei  tenansicht in     vergrösserter    Darstellung die Anordnung  eines     Diodenpaares    in einem     Diodenhalter    aus     Fig.    1,  die zwei axial hintereinander liegende, an ihren freien  Enden mittels Klemmplatten elektrisch verbundene Dio  den aufweist.  



       Fig.5    zeigt im einzelnen perspektivisch eine An  sicht der Teile einer     Gleichrichterabstützung    gemäss       Fig.    4.  



       Fig.    la veranschaulicht im Prinzip die Schaltung einer  erfindungsgemäss ausgebildeten     Gleichrichteranordnung.     Es bedeuten 40 die Ankerwicklung der Wechselstromer  regermaschine und 54 die mit Gleichstrom zu speisende  Wicklung des Induktors einer Synchronmaschine. Die  Gleichrichter 74 und 74' sind in     Drehstrombrücken-          schaltung    zwischen Erregermaschine 40 und Erreger  wicklung 54 eingeschaltet.

   Jede Phasenzuleitung ist an  mehrere parallele     Gleichrichterzweige    angeschlossen, von  denen ein die Gleichrichter 74 bzw. 74' enthaltender    Zweig vollkommen dargestellt ist, während die anderen  Zweige AI     AIO,    BI     BIO    und     C,        CIo    nur angedeutet sind.  Je zwei parallel arbeitenden Gleichrichtern ist eine Si  cherung 48 bzw. 49 vorgeschaltet.  



  Figur 1 lässt näher die     erfindungsgemässe    Ausbil  dung eines rotierenden     Gleichrichteraggregates    in einem  Querschnitt erkennen, dessen Gleichrichter in einem  Trägerrad 60 angeordnet sind. Das Trägerrad 60 kann  als Träger für einige oder alle Elemente des Gleich  richterkreises dienen. Der Durchmesser des Trägerra  des 60 wird so klein wie möglich gehalten, um die Ver  luste durch Gasreibung sowie auch die auftretenden  Kräfte an den Teilen des     Gleichrichteraggregates    gering  zu halten.  



  Der     Nabenkörper    62 des Trägerrades 60 mit einem       Flanschring    64 sitzt auf der Welle 22. Der     Nabenkör-          per    62 weist an seinem Umfang versetzt eine Anzahl  Löcher 66 zur Kühlung des Raumes innerhalb des     Rad-          flanches    64 auf. Er ist angrenzend an den     Flanschring     64 mit einer Anzahl von Leiternuten 68 an seinem     äus-          seren    Umfang versehen. An der Innenfläche 72 des       Flanschringes    64 ist eine Anzahl von Dioden 74, 74'  (vgl. Figur la) mittels der Halteteile 76 befestigt.

   Inner  halb des     Flanschringes    64 sind nebeneinander zwei Rei  hen 78 und 80 von Dioden 74, 74' über den Umfang  verteilt vorhanden, wobei in jeder Reihe zwei Dioden  74 bzw. 74' in     Axialrichtung    nebeneinander mit Ab  stand angeordnet sind.  



  Die Dioden 74, 74' sind mit     segmentförmigen    Kühl  körpern 82 und 84 verbunden, die voneinander getrennt  sich über den inneren Umfang 72 des     Gleichrichterrades     60 erstrecken und von letzterem durch wenigstens eine  Schicht 86 aus geeignetem Isoliermaterial getrennt sind.  Die Kühlkörper 82, 84 sind an dem     Flanschring    64 mit  tels nicht dargestellter Bolzen oder dgl.     isoliert    befe  stigt und ermöglichen eine wirksame Wärmeabfuhr von  den Dioden 74, 74'.

   Letztere sind auf vorspringenden  Teilen 88 der     Kühlkörpersegmente    angeordnet, die durch  axial verlaufende Kühlkanäle begrenzt sind und ein be  trächtliches Temperaturgefälle zwischen den Dioden und  dem äusseren zusammenhängenden Teil der     Kühlkör-          persegmente    82 ermöglichen.  



  Die Dioden sind an den Vorsprüngen 88 der Kühl  körpersegmente 82 bzw. 84 zu je zwei durch mehrtei  lige Haltesysteme,     d.h.        Diodenhalter    76 befestigt. Die  Figuren 3 bis 5 veranschaulichen die     Diodenhalterbe-          festigung    näher. Die einzelnen Dioden können in Nuten  der     Kühlkörpervorsprünge    88 eingeschoben oder mit  einem     Schraubvorsprung    im Gewinde der genannten  Vorsprünge eingeschraubt sein.

   Die     mehrteiligen        Dio-          denhalter    76 bestehen im wesentlichen aus einer Kon  taktplatte     92.,    einem Haltejoch 94 sowie Isolierkörpern  102 nebst Befestigungsmitteln.  



  Die Kontaktplatte 92 dient zur Stromüberleitung von  den Dioden zu den     Kühlkörpervorsprüngen    88 sowie  ausserdem zur seitlichen Abstützung der Dioden. Die       Diodenkörper    90 werden dabei mittels der Kontakt  flansche 100 durch die Haltejoche 94 an den Schultern  101 in Aussparungen der Kontaktplatten 92 angepresst.  Die Haltejoche sind mit ihren Bohrungen 96, 98 passend  über die     Diodenkörper    90 geschoben, wobei zwischen  den Haltejochen 94 und den     Diodenflanschen   <B>100</B> ela  stischen Ringscheiben 99 vorgesehen sind.

   Bezogen auf  die Maschinenwelle radial innerhalb der Kontaktplatten  92     un    der Haltejoche 94 liegen     dei    brückenförmigen  Isolierkörper 102 mit den Öffnungen 104 und 106, wel  che mit Abstand über die     Diodenkörper    90 passen. Die      Teile des     Diodenhaltersystems    76 werden durch Bolzen  108 an dem     Flansch    64 bzw. den     Kühlkörpervorsprün-          gen    88 gehalten, wobei die Bolzen sich durch     Ausneh-          mungen    der Isolierkörper 102 des Haltejoches 94 bzw.  der Kontaktplatte 92 erstrecken.

   Die Kontaktplatten 92  und die Haltejoche 94 können für sich durch Schrauben  110 verbunden sein. Auf dem angegebenen Wege ermög  lichen die Haltejoche eine sichere Seitenabstützung für  die Dioden.  



  Die Dioden 74 jedes     Diodenpaares    sind durch ein  Kontaktsystem 114 parallelgeschaltet und leitend mit  Anschlussklemmen 112 ausserhalb des     Gleichrichterträ-          gerrades    verbunden, wobei die Klemmen 112 in einer, in  der Zeichnung nicht weiter veranschaulichten Weise mit  einem     Schmelzsicherungssystem    (vgl. Figur la) in Ver  bindung stehen.  



  Das Kontaktsystem 114 besteht aus den die Dioden  klemmen 136, 138 (vgl.     Fig.    3) verbindenden beiden  profilierten Klemmplatten 116 und 118 von identischer  Formgebung, die     hochkannt    in Aussparungen 137 des  Isolierkörpers 102 eingreifend um 180  versetzt angeord  net sind. Diese Anordnung hat zur Folge, dass durch  die Fliehkräfte des Kontaktsystems 114 bzw. der Klemm  platten 116, 118, die radial auf den     Isolierkörper    102  übertragen werden und verhältnismässig grosse Werte  annehmen, sowohl der Kontaktdruck der Kontaktplatte  92 erhöht als auch die seitliche Abstützung der Dioden  (Stabilität) bedeutend verbessert wird.  



  Das Kontaktsystem 114 umfasst ausserdem noch den  mit einer     Isolierumkleidung    versehen laschenförmigen  Leiter 120, der sich von den Klemmplatten 116 u. 118  durch die     öffnungen    122, 124 und 126 in den Isolier  block 102, dem Haltejoch 94 und der Kontaktplatte 92  des     Diodenhalters    76 erstreckt (vgl. Figur 5). Die Klemm  platten 116 und 118 werden an den     Diodenklemmen     136, 138 durch Schraubenbolzen 132 angespannt.  



  Die mit den Klemmplatten 116, 118 durch einen  Schraubenbolzen 130 unter Herstellung eines Kontaktes  verspannten oben erwähnten Leiter 120 welche radial  nach aussen geführt sind, sind nach dem Durchtritt durch  die     Diodenhaltersysteme    76 um etwa 90  abgebogen und  in axialer Richtung aus dem     Gleichrichterträgerrad    her  ausgeführt. Die Leiter 120 für die     Diodenreihe    80 ver  laufen durch Nuten 129 in den Kühlkörpern 84; sie kön  nen gemeinsam mit den Leitern 120 für die     Diodenreihe     78 durch die Nuten 128 in den Kühlkörpern 82 geführt  sein.

   Jedoch können auch gesonderte versetzte Nuten in  den Kühlkörpern 82 für die Leiter 120 der     Diodengrup-          pe    78 vorhanden sein.  



  Die erläuterte Stromleitung durch das Kontaktsystem  114 bzw. die Leiter 120 bietet den Vorteil einer guten  Raumausnutzung und erleichtert den Aufbau eines über  sichtlichen Leitungssystems, was beim Vorhandensein  einer grossen Anzahl von Dioden innerhalb des Träger  rades von grosser Bedeutung ist. Ausserdem hat die vor  gesehene Anordnung der Stromleitungen den Vorteil,  dass die an den Leitern 120 auftretenden Kräfte sicher  aufgenommen werden.  



  Zu dem     Gleichrichtersystem    gehören weiter noch die  Leiter 140, 142. Diese bogenförmigen Leiter 140, 142,  welche etwa in durch die Achse gehenden Ebenen lie  gen, verbinden die Kühlkörper 82 bzw. 84 mit positiven  und negativen Sammelringen 144 und 146. Die Leiter  140, 142 sind mit den Kühlkörpern 82 bzw. 84 über  Klemmen 148 u. mit den     Sammelringen    144, 146 über die  Klemmen 150 leitend verbunden. Die Sammelringe 144,    146 sind von der Welle 22 durch ringförmige     Isolierhül-          sen    152, 154 isoliert.

   Zur Weiterführung des Stromes von  den Sammelringen 144 bzw. 146 zu den in der Maschi  nenwelle liegenden     Erregerstromzuleitungen    dienen       Stromzuführungsbolzen    156. Über die Bolzen 156 und       Erregerstromzuleitungen    der Welle kann der Strom   wie dies in Figur la veranschaulicht ist - der Feld  wicklung 54 zugeführt werden.  



  Dem beschriebenen Ausführungsbeispiel liegt die in  Figur la angedeutete     Drehstrombrückenschaltung    zu  grunde. Die Verwirklichung dieser Schaltung hat zur  Folge, dass in den beiden nebeneinander liegenden       Gleichrichterreihen    78, 80 die Dioden mit verschiedener       Stromdurchgangsrichtung    angeordnet sind.  



  Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die er  wähnte     Drehstrombrückenschaltung    beschränkt, viel  mehr kann sie auch unter sinngemässer Abänderung der  Anschlüsse bei anderen Schaltungen, beispielsweise einer  Sternschaltung oder     Doppelsternschaltung    Anwendung  finden.  



  Auch im übrigen kann die     erfindungsgemässe    Anord  nung abgeändert werden. So kann beispielsweise gegen  über dem Beispiel der Figur 2 die Zahl der Gleichstrom  ableitungen 140 bzw. 142 herabgesetzt werden, indem  nur jeder zweite     Kühlkörpervorsprung    auf einer oder  beiden Stirnseiten mit einer Gleichstromableitung verse  hen wird. Die von dem Kontaktsystem 114 gehaltenen  Ableitungen von den Dioden zu den äusseren Klemmen  können selbstverständlich auch als biegsame     litzenarti-          ge    Leiter ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung rotierender Gleichrichterelemente in einer elektrischen Maschine, bei welcher Gleichrichterdioden unter Zwischenschaltung von Kühlkörpersegmenten an einem Ringflansch oder Trägerring gehalten sind, da durch gekennzeichnet, dass die Dioden (74, 74') oder Diodengruppen innerhalb von Diodenhaltern (76) an geordnet sind, über die einerseits der Stromübergang zwischen einem Klemmenteil (100) der Dioden und den zur Stromleitung herangezogenen Kühlkörpern (82, 84) erfolgt und die andererseits an ihrem radial innenliegen den Teil ein Kontaktsystem (114) für die Stromführung abstützen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Diodenhalter (76) aus einer Kon taktplatte (92), einem Haltejoch (94) zum Festspannen eines Diodenflansches (100) an der Kontaktplatte (12) sowie einem als Träger des Kontaktsystems (114) die nenden Isolierkörper (102) bestehen, wobei die Teile des Diodenhalters (76) mit Aussparungen oder Bohrun gen (96, 98) die Dioden umschliessen und durch Befe stigungsmittel (108) zusammen an dem Kühlkörper be festigt sind. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Aussparun gen (137) der Diodenhalterisolatoren (102) liegend mit radial nach innen gerichteten Kontaktbolzen (136, 138) der Dioden (74) Kontaktplatten (116, 118) des erwähn ten Kontaktsystems verspannt sind, an welche seitlich parallel zu den Dioden angeordnete radial nach aussen geführte Zuleitungen (120) angeschlossen sind. 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die an den Diodenhalterisolatoren (102) angeordneten und abgestützten Klemmplatten (116, 118) des Kontaktsystems (114) die Kontaktbolzen (136, 138) wenigstens zweier in axialer Richtung hintereinan der angeordneter Gleichrichterdioden brückenartig ver binden, wobei radial nach aussen geführte Stromleitun gen (120) zwischen zwei Diodenklemmenbolzen liegen und ebenfalls zwischen den Klemmplatten eingespannt sind. 4. Anordnung nach Unteranspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitungen (120) zu dem ra dial innerhalb der Diodenhalter (76) liegenden Kontakt systeme (114) bzw.
    Klemmplatten (1l6, 118) radial aus- serhalb der Dioden (74, 74') in axialer Richtung abge bogen sind und durch Nuten oder Kanäle (128, 129) in nerhalb der die Dioden (74, 74') tragenden Kühlkörper segmente (82, 84) zu Klemmen (112) ausserhalb des Gleichrichterträgerrades (60) geführt sind. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Diodenhalter (76) bzw. deren Kontaktplatten (92), die in Umfangsrichtung des Gleich richterträgerrades (60) eine grössere Breite aufweisen als dem Diodendurchmesser entspricht, an Kontaktflä chen von Vorsprüngen (88) der Kühlkörpersegmente (82, 84) abgestütz sind, die durch Kühlkanäle innerhalb der Kühlkörpersegmente gebildet werden. 6.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kühlkörpersegmente (82, 84) über in Axialebenen radial angeordnete Verbinder (140, 142) ggf. auf beiden Seiten der Kühlkörpersegmente mit Sam- melringen (144, 146) der Welle (22) des Gleichrichterträ- gerrades verbunden sind, von denen über axial versetzte Stromanschlussbolzen (156) eine Stromableitung zu in der erwähnten Welle verlegten Leitungen erfolgt. 7.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass innerhalb eines Trägerrades (60) in axialer Richtung versetzt in zwei Radialebenen über den Umfang verteilte Kühlkörpersegmente angeordnet sind, deren Kühlkörpervorsprünge axial nebeneinander je zwei oder mehr Dioden tragen. B. Anordnung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (88) der Kühlkörpersegmente (82, 84) durch Kühlkanäle innerhalb der letzteren gebildet sind und mit Rippen zur Erhöhung des Wärmegefälles innerhalb der Vor sprünge vorgesehen sind.
CH1073465A 1964-08-20 1965-07-30 Anordnung rotierender Gleichrichterelemente in einer elektrischen Maschine CH448248A (de)

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