CH448269A - Relais mit zwei oder mehreren Ankern - Google Patents

Relais mit zwei oder mehreren Ankern

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CH448269A
CH448269A CH549167A CH549167A CH448269A CH 448269 A CH448269 A CH 448269A CH 549167 A CH549167 A CH 549167A CH 549167 A CH549167 A CH 549167A CH 448269 A CH448269 A CH 448269A
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CH
Switzerland
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armature
magnetic
relay according
dependent
coil core
Prior art date
Application number
CH549167A
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English (en)
Inventor
Sterff Wilhelm
Original Assignee
Schaltbau Gmbh
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/20Non-polarised relays with two or more independent armatures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


  Relais mit zwei oder mehreren Ankern    Es sind bereits Relaissysteme bekannt, mit denen  gleichzeitig zwei Anker betätigt werden können. Bei  diesen Systemen liegen zwei Spulen     magnetisch    antiparal  lel derart, dass zwischen zwei ungleichmässigen Polen  jeweils ein Anker liegt, so dass im Arbeitszustand der  magnetische Fluss durch einen einzigen geschlossenen  Kreis verläuft, in dem Anker und Spulen alternierend  aufeinander folgen.

   Diese Systeme haben den Nachteil,  dass die magnetische Spannung über die in     Reihe     liegenden magnetischen Widerstände, zweimal Anker,  zweimal Luftspalt, Kern und     evtl.    Joch, abfällt, was  gegenüber einem System mit     einem    Anker den Nachteil  aufweist, dass wegen des doppelten     Luftspaltweges    bei  konstanter magnetischer Spannung nur die halbe Induk  tion und damit nur ein Viertel der Kraft pro Anker zur  Verfügung steht.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein Relais mit zwei  oder mehreren Ankern, welches     erfindungsgemäss    da  durch gekennzeichnet ist, dass die über die Ankerkreise  fliessenden Magnetflüsse     untereinander    parallel und zu  dem Magnetfluss durch den     Spulenkern    antiparallel  verlaufen und dass die magnetischen Widerstände so  bemessen sind, dass der     Spulenkern    so lange ungesättigt  ist, wie noch ein Anker offen ist.

   Im Gegensatz zu den  bekannten Systemen wird hier die magnetische Spannung  bei Vernachlässigung des magnetischen Spannungsabfal  les im Kern voll an einen Ankerkreis gelegt,     d.h.,    die  Ankerkreise liegen parallel und nicht in Reihe und jeder  Kreis erreicht gegenüber der Reihenschaltung bei den  bekannten Systemen die doppelte Induktion und damit  die vierfache Kraft, so dass die Spule kleiner bemessen  werden kann. Das gleiche gilt     sinngemäss    für mehr als  zwei Ankerkreise.  



  In einer bevorzugten Ausführungsform wird der  magnetische Leitwert des     Spulenkernes    grösser oder  höchstens gleich gehalten der Summe der kleinsten  magnetischen Leitwerte der Ankerkreise. Dies hat zur  Folge, dass gemäss den vorstehenden Ausführungen der       Spulenkern    auch dann noch nicht gesättigt ist, wenn der  letzte Ankerkreis noch offen ist. Der magnetische Leit-    wert und/oder die Sättigung des     Spulenkernes    bzw. der  Ankerkreise wird bei Verwendung des gleichen magneti  schen Werkstoffes     mit    Vorteil dadurch eingestellt, dass  der     Spulenkern    einen grösseren oder mindestens den  gleichen Querschnitt hat wie die Summe der Querschnitte  der Ankerkreise.  



  Um ein gleichzeitiges Anziehen beider Anker oder  das Anziehen der Anker in einer gewünschten Reihenfol  ge zu bewirken, können der Querschnitt der zum Anker  kreis gehörenden Polschuhe über Teile ihrer Länge  vermindert sein. Damit ist zudem die Möglichkeit gege  ben, durch Anbringen entsprechender Einschnitte das  Relais zu justieren.  



  Sättigung und/oder magnetischer Leitwert des     Spu-          lenkernes    können auch durch Verwendung unterschied  licher Werkstoffe für den     Spulenkern    und die Pol  schuhe erzielt werden, wobei für den     Spulenkern    ein  Werkstoff mit höherer     Sättigungsinduktivität    gewählt  wird als für die Ankerkreise.  



  Eine weitere Möglichkeit, Sättigung und/oder magne  tischen Leitwert der Ankerkreise zu beeinflussen, besteht  darin, gewisse magnetische Restspalte vorzusehen, die  entweder von     Restluftspalten    gebildet werden können  oder durch Auflage magnetisch schwach leitender Werk  stoffe bewirkt werden. Relais nach der Erfindung bieten  zudem den Vorteil, dass die Ankerkreise aus Polschuhen  gleicher Abmessung aufgebaut werden können. Dadurch  wird eine Vereinfachung und Verbilligung der Herstel  lung möglich.  



  Anstelle einer Spule können auch zwei oder mehrere  magnetisch parallele Spulen vorhanden sein. Es kann  dadurch eine Verminderung der Baugrösse mindestens in  einer Dimension erzielt werden.  



  Nachfolgend werden anhand der zum Teil schemati  schen Zeichnung vier Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes beschrieben.  



       Fig.    1 und 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel,       Fig.    3 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel,       Fig.    4 zeigt das dritte Ausführungsbeispiel und       Fig.    5 zeigt das     vierte    Ausführungsbeispiel.      Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    1 und 2  ist die Spule mit 1 und der Kern mit 2 bezeichnet. Die  beiden Polschuhe 3 und 4 sind völlig gleich ausgebildet.  Es sind zwei Drehanker 5 und 6 vorgesehen, die die  Kontakte betätigen.

   Der Polschuh     (Fig.    2) weist eine oder  zwei     Ausnehmungen    7 auf, die dazu bestimmt sind,  seinen magnetischen Widerstand zu erhöhen und/oder  den Sättigungswert zu reduzieren.  



  Das zweite Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.3    zeigt  einen Polschuh für vier auf einen Kreis angeordnete  Ankerkreise. Wie die Polschuhe 3 und 4 des ersten  Ausführungsbeispiels die unsymmetrisch ausgebildet  sind, weist auch dieser Polschuh zwei kürzere Teile 8 und  9 und zwei längere Teile 10 und 11 auf. Die Lage der  Spule ist gestrichelt dargestellt. Unter der Spule ist ein  gleicher Polschuh sich vorzustellen, dessen längere Arme  den kürzeren Armen des dargestellten Polschuhs gegen  überstehen und somit Platz für vier Drehanker im Sinne  der Drehanker 5 und 6 in     Fig.    1 bieten.  



  Beim dritten Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.4    lie  gen zwei Spulen 12 und 13 magnetisch parallel und die  Anker sind als Klappanker 14 und 15 ausgebildet.  



  Das vierte Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    5 ent  spricht dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.l     und 2, nur sind hier vier Drehanker 16 vorgesehen. Auch  die Polschuhe sind unsymmetrisch zur Spule angeordnet,  aber in der     Formgebung    gleich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Relais mit zwei oder mehreren Ankern, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Ankerkreise fliessen- den Magnetflüsse untereinander parallel und zu dem Magnetfluss durch den Spulenkern antiparallel verlaufen und dass die magnetischen Widerstände so bemessen sind, dass der Spulenkern so lange ungesättigt ist, wie noch ein Anker offen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Relais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der magnetische Leitwert des Spulenkernes grösser ist als die Summe oder mindestens gleich ist der Summe der kleinsten magnetischen Leitwerte der Anker kreise. 2.
    Relais nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei gleichem magnetischem Werkstoff der Spulenkern einen grösseren oder minde stens den gleichen Querschnitt hat wie die Summe der kleinsten Querschnitte der Ankerkreise. 3. Relais nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Ankerkreise im Querschnitt über Teile ihrer Länge vermindert sind. 4. Relais nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkern aus einem Werkstoff mit höherer Sättigungsinduktivität besteht als die Ankerkreise. 5.
    Relais nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der magneti sche Widerstand der Ankerkreise durch magnetische Rest spalte bestimmt ist. 6. Relais nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker kreise aus zwei Polschuhen gleicher Abmessung gebildet sind. 7. Relais nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 bis - 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere magnetisch parallele Spulen vorhanden sind.
CH549167A 1966-04-19 1967-04-18 Relais mit zwei oder mehreren Ankern CH448269A (de)

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DESC038845 1966-04-19

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CH448269A true CH448269A (de) 1967-12-15

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ID=7434883

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CH549167A CH448269A (de) 1966-04-19 1967-04-18 Relais mit zwei oder mehreren Ankern

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT388257B (de) * 1985-10-16 1989-05-26 Schrack Elektronik Ag Relaisanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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