CH448469A - Unterlegtafel für eine Schalungshaut zur Bildung von Schalungen aller Art - Google Patents
Unterlegtafel für eine Schalungshaut zur Bildung von Schalungen aller ArtInfo
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Description
Unterlegtafel für eine Schalungshaut zur Bildung von Schalungen aller Art Die Erfindung betrifft eine Unterlagetafel für eine Schalungshaut zur Bildung von Schalungen aller Art, z. B. von Wand-, Decken-, Unterzug- und Stützenscha- lungen.
Durch die Erfindung soll eine in sich ausgesteifte Unterlegtafel der genannten Art geschaffen werden, welche insbesondere aus Holz besteht und als Unter lage für eine dünne Schalungshaut, z. B. aus Sperrholz, verwendet werden kann, und, falls diese an dem Schal element befestigt ist, mit dieser zusammen, sonst aber auch allein, der erforderlichen Flächengrösse auf der Baustelle durch Zuschneiden mit einer Säge leicht an- gepasst werden kann.
Demgemäss besteht die Erfindung darin, dass die Unterlegtafel aus mehr als zwei miteinander verbunde nen, vorzugsweise verleimten Lagen aus Brettern be steht, die innerhalb der einzelnen Lagen im Abstand voneinander angeordnet sind und sich in den verschie denen Lagen unter Bildung freier Zwischenräume überkreuzen. Vorzugsweise sind dabei die Bretter in nerhalb der einzelnen Lagen parallel zueinander ange ordnet. Eine besonders zweckmässige Ausführungsform des Schalelementes ergibt sich, wenn sich die Bretter rechtwinklig überkreuzen und das Schalelement drei Lagen aus Brettern aufweist, von denen die Bretter der ersten Lage parallel zu den Brettern der dritten Lage verlaufen.
Weiterhin kann das Schalelement ein- oder beiderseitig mit einer dünnen Schalhaut, z.B. aus Sperrholz überzogen sein.
Die Unterlegtafel nach der Erfindung stellt ein sehr einfaches und ohne erheblichen Aufwand herstellbares Schalelement dar, das bei sehr guter Steifigkeit ein ver- hältnismässig geringes Gewicht hat und leicht zu hand haben ist.
Weitere Merkmale ergeben sich aus der nachste henden Beschreibung der in der Zeichnung als Beispiel dargestellten bevorzugten Ausführungsform des Schal elementes. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf einen mittleren Teil des Schalelementes; Fig. 2 einen Schnitt durch das Schalelement nach der Linie 11-II der Fig. 1, und Fig.3 einen Schnitt durch das Schalelement nach der Linie III-III der Fig. 1.
Das dargestellte Schalelement besteht grundsätzlich aus mehr als zwei miteinander verbundenen Lagen von Werkstoffbrettern, vorzugsweise aus Holz, die inner halb der einzelnen Lagen angeordnet sind und sich in den verschiedenen Lagen gegenseitig überkreuzen. Die Anordnung der einzelnen Bretter kann dabei verschie den sein, ebenso wie die Gestaltung der Bretter ver schieden sein kann.
Bei der dargestellten Ausführungsform weist das Schalelement drei Lagen 1, 2, 3 aus Brettern 4, 5, 6 auf, die sich rechtwinklig kreuzen. Die Bretter 4 bzw. ,5 bzw. 6 jeder der Lagen sind dabei innerhalb der Lagen 1 bzw. 2 bzw. 3 in etwa gleichen Abständen parallel zueinander angeordnet, wobei die gegenseitigen Brettabstände der verschiedenen Lagen ebenfalls un tereinander etwa gleich sind. Auf diese Weise sind zwi schen den sich kreuzenden Brettern 4, 5, 6 etwa recht eckige bis quadratische freie Zwischenräume 7 gebil det. Wie aus Fig. 2 und 3 hervorgeht, können die Bret ter alle etwa die gleiche Breite und auch eine etwa glei che Dicke aufweisen.
Jedoch könnte die Breite der Bretter sowohl innerhalb der einzelnen Lagen als auch überhaupt verschieden sein. Ebenso können die Bretter z. B. der Lage 2 eine andere Dicke aufweisen als dieje nigen der Lage 1 und/oder 3.
In Fig. 3 ist durch eine gestrichelte Linie angedeu tet, dass die Schalelemente einseitig oder auch beider seitig mit einer dünnen Schalungshaut 8, z. B. aus Sperrholz o. dgl. überzogen sein können, die ständig an ihnen befestigt ist. Die Schalelemente können jedoch auch so verwendet werden, dass eine dünne Schalhaut auf sie aufgelegt wird. In jedem Falle sind die Ausbil dung des Schalelementes und der Werkstoff der Bretter und gegebenenfalls der Schalhaut derart, dass die Schalelemente z. B. durch Zuschneiden mit der Kreis säge auf der Baustelle leicht der erforderlichen Flä- chengrösse angepasst werden können.
Das Schalele ment kann ferner eine verhältnismässig grosse Flächen- grösse haben und ist dabei durch die gegenseitige Ver bindung, vorzugsweise Verleimung, der Bretter an den Kreuzungsstellen doch in sich sehr steif ausgebildzt. Auch bei seiner Anwendung zum Einschalen grösserer Wand- oder Deckenflächen werden daher zu seiner Unterstützung innerhalb seines Umrisses nur wenig Absteifungen benötigt. Diese können in Form von Gurtungen angewendet werden, die z. B. im Abstand von 80 cm ebenfalls an dem Schalelement angebracht sein können.
Die Bretter 4, 5, 6 können z. B. durch 22 Millime ter dicke und etwa 12 Zentimeter breite Schalbretter gebildet sein, die im gegenseitigen Abstand von etwa 13 Zentimeter angeordnet sind.
Die gegenseitige Verbindung der Bretter erfolgt vorzugsweise durch Verleimung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorgefertigte Unterlegtafel für eine Schalungshaut zur Bildung von Schalungen aller Art, dadurch gekenn zeichnet, dass sie aus mehr als zwei miteinander ver bundenen Lagen (1, 2, 3) aus Brettern (4, 5, 6) be steht, die innerhalb der einzelnen Lagen im Abstand voneinander angeordnet sind und sich in den verschie denen Lagen unter Bildung freier Zwischenräume (7) überkreuzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Unterlegtafel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bretter (4 bzw. 5 bzw. 6) inner halb der einzelnen Lagen (1, 2, 3) parallel zueinander angeordnet sind.2. Unterlegtafel nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Bret ter (4, 5, 6) rechtwinklig überkreuzen. 3. Unterlegtafel nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Zwischenräum-- (7) rechteckig gestaltet sind. 4. Unterlegtafel nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Zwischenräume (7) quadratisch gestaltet sind. 5. Unterlegtafel nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bretter (4, 6) von je zwei eine Zwischenlage (2) zwischen sich einschliessenden Lagen (1, 3) parallel zueinander angeordnet sind.6. Unterlegtafel nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bretter (4, bzw. 5 bzw. 6) in je einer Lage (1 bzw. 2 bzw. 3) untereinander gleich breit sind. 7. Unterlegtafel nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bretter (4, 5, 6) aller Lagen (1, 2, 3) untereinander gleich breit sind. B. Unterlegtafel nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bretter (4, 5, 6) aller Lagen (1, 2, 3) untereinander die gleiche Dicke haben.9. Unterlegtafel nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie drei Lagen (1, 2, 3) aus Brettern (4, 5, 6) aufweist. 10. Unterlegtafel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein- oder beidseitig mit einer dünnen Schal haut, z. B. aus Sperrholz, überzogen ist. 11. Unterlegtafel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungsflächen der einzelnen Brettlagen wetterfest verleimt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Also Published As
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