CH448477A - Verfahren und Einrichtung zum Besäumen von Holz und zum Ausschneiden von Brettern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Besäumen von Holz und zum Ausschneiden von Brettern

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CH448477A
CH448477A CH1253763A CH1253763A CH448477A CH 448477 A CH448477 A CH 448477A CH 1253763 A CH1253763 A CH 1253763A CH 1253763 A CH1253763 A CH 1253763A CH 448477 A CH448477 A CH 448477A
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CH1253763A
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Borje Bang Erik
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Soederhamns Verstaeder Ab
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Description


      Verfahren    und     Einrichtung        zum        Besäumen    von     Holz    und     zum    Ausschneiden von Brettern    Beim Ausschneiden von Holz aus einem Baum  stamm wird gewöhnlich nach parallelen Längsschnitten  gesägt, so dass Bretter oder Bohlen und ein Block ent  stehen. Der gebildete Block hat zwei     unbesäumte    rauhe  Seiten. Auch     die    weiteren, aus dem Block geschnitte  nen Bretter haben unregelmässige Längskanten, Baum  kanten, die abgesägt werden müssen, um ein fertiges  Brett mit geraden, parallelen Längskanten zu erhalten.

    Im fertigen Brett wird oft eine kleinere verbleibende  Baumkante zugelassen, die zwar die Güte des fertigen  Brettes beeinträchtigt, aber andererseits eine gewisse       Holzersparnis    bedeutet.  



  Die Entfernung der Baumkanten der Seitenbretter  erfolgt gegenwärtig     mit    Hilfe von     Besäumsägen,    wobei  die seitliche Einstellung der Sägeschneiden wie auch  das Ausrichten des Brettes auf die Sägeblätter von  Hand erfolgt. Diese Arbeit erfordert eine gute Beurtei  lungsfähigkeit und eine sehr hohe Berufsgeschicklich  keit, bedeutet aber dennoch einen     Engpass    in Sägewer  ken. Trotz hoher     Geschicktheit    entstehen bei der  Arbeit von Hand     Holzverluste,    die oft beträchtlich  sind.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseiti  gung der erwähnten Nachteile und die Schaffung der  Möglichkeit, die     Besäumung    so durchzuführen, dass  sich die beste Ausbeute ergibt.  



  Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zum       Besäumen    von Holz mit mindestens zwei ebenen Seiten  und Baumkanten und/oder zum Ausschneiden der Bret  ter selbst aus dem mit zwei Schnittflächen: versehenen  Block und ist dadurch gekennzeichnet, dass eine der  ebenen Seiten längs benachbarter paralleler Linien  gemessen wird und dass danach oder gleichzeitig die  entsprechenden Abmessungen längs quer zu den paral  lelen Linien verlaufenden Richtungen gemessen und  die Flächen verglichen werden, die sich durch Multipli  kation der betreffenden     Abmessungen    in einer Rich  tung mit den entsprechenden Abmessungen in der an  deren Richtung ergeben, und dass zum     Besäumen    die    Fläche gewählt wird,

   die dem Erzeugnis mit dem     grös-          sten    Flächeninhalt entspricht.  



  Eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens  ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Taster auf  weist, der die Abmessungen des Holzes längs einer er  sten Reihe paralleler Linien und längs einer zweiten  Reihe von quer zu diesen Linien verlaufenden Linien  abtastet und den abgetasteten Werten entsprechende  Impulse auslöst.  



  Unter  Registrierung  wird hier nicht nur ein  schriftliches Aufzeichnen von Ziffernwerten, sondern  vor allem eine maschinelle Registrierung, beispiels  weise in einem elektronischen Speicherwerk oder mit  Hilfe von Rechenmaschinen, verstanden. Das Regi  strieren kann auch eine Abbildung des Brettes und ein  Messen der Dimensionen des erhaltenen Bildes bedeu  ten.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der  beiliegenden Zeichnung wiedergegeben.     Fig.    1 ist eine  Draufsicht eines Brettes und erläutert das Prinzip einer  Untersuchung.     Fig.    2 zeigt eine Endansicht des Brettes.       Fig.    3 zeigt eine Draufsicht eines Brettes, ein Untersu  chungslineal und eine Längenskala.     Fig.4    zeigt eine  abgeänderte Ausbildung des Untersuchungsgerätes.       Fig.    5 und 6 zeigen eine weitere Abänderung des Un  tersuchungsgerätes in Draufsicht bzw. Endansicht.

         Fig.    7 zeigt in Endansicht ein weiteres Ausführungsbei  spiel eines Untersuchungsgerätes, das mit einer Kon  taktvorrichtung versehen ist.     Fig.8    zeigt schematisch  eine Einrichtung mit zum Teil elektronischen Kompo  nenten und     Servovorrichtungen    zur Untersuchung  eines Brettes und Einstellung einer Besä umsäge.     Fig.    9  zeigt das Schaltschema von an das Untersuchungsgerät  angeschlossenen Kontakten.     Fig.    10 zeigt eine Vorrich  tung zum Messen der Länge einer Untersuchungslinse.

         Fig.11    veranschaulicht schematisch ein abgeändertes  Untersuchungsverfahren.     Fig.    12 zeigt schematisch ein  Gerät zur Bestimmung der Ausrichtung eines Brettes  und     Fig.    13 ein dazugehöriges Diagramm.  



  In     Fig.    1 und 2 ist ein Brett 1     mit    Baumkanten 2      und 3 dargestellt. Das Brett hat zwei ebene parallele  Seiten 4 und 5 die beispielsweise durch Aussägen aus  einem Block gebildet wurden. Es sei angenommen,  dass die Untersuchung des Brettes auf der Seite 4 vor  genommen werden soll, die infolge der schrägen Baum  kanten kleiner ist als die Seite 5. Die Seite 4 ist seitlich  durch Randlinien 6 und 7     begenzt.    Das Brett verjüngt  sich vom Wurzelende zum Kopfende und es ist ange  nommen, dass die lange Endkante 8 gerade und paral  lel zu der ebenfalls geraden kürzeren Endkante 9 ist.  In Wirklichkeit     kommen    jedoch Endkanten anderer  Form vor und die Erfindung beschränkt sich nicht auf  gewisse Formen von Endkanten.  



  Zur Auswahl des günstigsten Brettes mit geraden  Längskanten das sich aus dem baumkantigen Brett  erhalten lässt, kann man grundsätzlich so vorgehen,  dass Rechtecke     ABCD,        A1        B,        C,        Dl,    A2     B2        C.        D.,     auf der Seite 4 zwischen der Endkante 8 und den       Baumkantlinien    6 und 7 eingeschrieben werden, wobei  die langen Seiten der Rechtecke parallel zu einer gege  benen Längsrichtung     yy    des     Brettes.    sind.

   Die Längen  L, L"     L..    dieser Rechtecke werden mit den entspre  chenden Breiten b,     b,    und     b2    multipliziert und die  erhaltenen Flächen miteinander verglichen. Falls die  grösste Fläche der wertvollsten Ausbeute entspricht, so  wird diese Fläche gewählt, und das entsprechende  Brett mit geraden Längskanten aus dem baumkantigen  Brett ausgesägt. Man erhält somit ein fertiges Brett  beispielsweise mit der Länge     L,    und der Breite     b,    falls  die Fläche A,     B1        C,        D,    am grössten ist.

   Das Verfah  ren setzt eine Messung der Längen L,     L,    und     L2     sowie der Breiten b,     b,    und     b2    voraus. Die Massskala  kann beliebig sein, da es sich ja um einen Vergleich  der erhaltenen Flächen handelt, doch muss die gleiche  Massskala für die entsprechenden Werte der verschie  denen Rechtecke verwendet werden.  



  Es ist denkbar, dass nicht die grösste Fläche am  wertvollsten ist, sondern dass aus dem Ausgangsmate  rial ein Brett geschnitten werden soll, das gewisse Vor  schriften erfüllt, beispielsweise eine bestimmte vorge  schriebene Mindestbreite oder Mindestlänge. In     diesem     Fall ist darauf entsprechende Rücksicht zu nehmen.  Rücksicht kann auch auf übliche     Normenmasse    der  Breite und gegebenenfalls auch der Länge der gesägten  Bretter genommen werden.  



  Um die Wahl des gewünschten fertigen Erzeugnis  ses mit hoher Genauigkeit vornehmen zu können, ist es       zweckmässig    auf der Fläche des baumkantigen Brettes  eine     grosse    Anzahl von Rechtecken einzuschreiben,  deren lange oder kurze Seiten nur sehr wenig vonein  ander unterschieden sind. Einfache Hilfsmittel zum  Messen können verwendet werden, wenn als Ausgangs  werte eine Reihe von Breiten gewählt wird, die sich  nur wenig voneinander unterscheiden. Dies lässt sich  auch so ausdrücken, dass eine Untersuchung der Breite  unter Verwendung von Untersuchungslinien durchge  führt wird, die in gleichen aber verhältnismässig kur  zen Abständen voneinander liegen, wie dies in     Fig.    3  erläutert ist.  



  Zum Messen wird gemäss     Fig.    3 ein Lineal 10 mit  einer Skala 11 verwendet, in der jeder Skalengrad  gleich dem Unterschied der Breiten aufeinanderfolgen  der Rechtecke an jeder Längskante des baumkantigen  Brettes 1 ist. In     Fig.    3 ist ein Rechteck eingezeichnet,  deren eine lange Seite 12 sich gegenüber dem Skalen  strich 7 des rechtwinklig zur Längsrichtung     yy    des  Brettes liegenden Lineals 10 befindet. Würde die an-         dere    lange Seite 14 von dem Punkt 15 ausgehen, in  dem die kurze Seite 16 die     Baumkantlinie    7 schneidet,  so würde diese lange Seite 14 keinem Skalenstrich ge  genüberliegen.

   Im Ausführungsbeispiel befindet     sich     die lange Seite 14 ungefähr bei 23,3 der Skala 11. Be  steht die Forderung, dass auch diese lange Seite mit  einem Skalenstrich zusammenfallen soll, so kann man  zwischen den Skalenstrichen 23 und 24 wählen. Im  ersteren Fall ergibt sich ein fertiges Erzeugnis mit  durchweg geraden Kanten, weil die lange Seite 14a  vollständig innerhalb der     Baumkantlinie    7 liegt, wäh  rend im letzteren Fall die entsprechende lange Seite  14b die     Baumkantlinie    7 schneidet, so dass das fertig  gesägte Brett einen Teil 17 der Baumkante 3 enthält.  Die Gradeinteilung soll mit Rücksicht auf übliche       Normenmasse    des fertigen Brettes gewählt werden.  



  Beim Messen der miteinander zu vergleichenden  Rechtecke kann das Lineal von dem einen Ende 8 des  baumkantigen Brettes parallel zu sich selbst in Rich  tung zur anderen Endkante 9 geführt werden und auf  der Skala 11 können die Breiten abgelesen oder aufge  zeichnet werden, die sich ergeben, wenn ein Skalen  strich durch die     Baumkantlinie    6 passiert. Gleichzeitig  wird die Länge abgelesen oder aufgezeichnet, die sich  aus der Länge der Bewegung des Lineals von der     End-          kante    8 oder einer anderen gegebenen Ausgangslage  aus bestimmen lässt. Zur Bestimmung der Länge der  Bewegung lässt sich ein in     Fig.    3 als Längenskala 18  dargestelltes Messgerät verwenden.  



  Wie aus     Fig.    4 ersichtlich, können die Skalenstriche  des Lineals 10 durch Löcher oder Kontaktstifte 19 er  setzt werden.  



  Die Untersuchung eines baumkantigen Brettes  durch Messung von Breiten und Längen und Berech  nung der entsprechenden Flächen ist oben als Verfah  ren von Hand mit einfachen Hilfsmitteln, wie Lineale,  mit Skalen beschrieben. Im praktischen Betrieb wird  jedoch gewöhnlich ein bedeutend schnellerer Arbeits  takt     erfordert    als sich mit diesen Hilfsmitteln erreichen  lässt.

   Ein schnelleres, Verfahren wird ermöglicht, wenn  die Skalenstriche des Lineals durch elektrische Taster  ersetzt werden, vorzugsweise Kontakte beispielsweise  in Form von Mikroschaltern 20, wie in     Fig.    5 und 6  schematisch angedeutet, oder gemäss     Fig.    7 durch mit  Kontakten 22 kombinierte Rollen 21, wobei diese  Kontakte in die Stromkreise von Geräten eingeschaltet  werden, die selbsttätig die Breiten und entsprechenden  Längen messen, die Flächen berechnen, diese mitein  ander vergleichen und die Fläche wählen, welche die  beste Ausbeute ergibt, und ausserdem Servogeräte be  tätigen, welche die Sägeblätter einer     Besäumsäge    zum  Sägen des gewünschten Brettes einstellen.

   Auch eine  nicht berührende Messung kann zum Abtasten der  Lage der Baumkante verwendet werden. In     Fig.    8 ist  das Prinzip einer solchen selbsttätigen Einrichtung dar  gestellt.  



  In     Fig.    8 bezeichnet 21a einen Geber, der die auf  dem Lineal 10 angeordneten     Tastkontakte    enthält. Die       Tastkontakte    befinden sich an Stellen mit den     Breiten-          Koordinaten    X,     X2        X3    ...     X"    für die eine Baum  kante des zu untersuchenden     Brettes    1 und an Stellen  mit den entsprechenden Koordinaten     Xj,    ...     X"    für  die andere Baumkante.

   Die Kontakte sind derart in  einen Stromkreis eingeschaltet, dass wenn ein Kontakt  die     Baumkantlinie    passiert und dabei den Stromkreis  geschlossen oder unterbrochen hat, der am nächsten  liegende Kontakt zum Einschalten vorbereitet wird, so      dass er bei Erreichung derselben     Baumkantlinie    wirk  sam wird. In     Fig.    8 ist angenommen, dass das Brett in  einer gegebenen     Längssrichtung    22 vorgeschoben wird,  doch ist es auch bei entsprechender Abänderung der  Einrichtung     möglich,    den Geber mit dem Lineal oder  sowohl den Geber als auch das Brett zu verschieben.

    Die Stromkreise der     Tastkontakte    sind über Leitungen  23, 24 an ein subtrahierendes Rechenwerk 25 ange  schlossen, in das die Werte der Koordinaten     X"    und       Xb        eingeführt    werden. Das Rechenwerk 25 führt die  Subtraktion X.     Xb    zur Erhaltung der Breite     Bab    aus.

    Die     Koordinatenwerte    X.,     Xb    werden jedoch auch  über Zweigleitungen 26, 27 in ein     Speicherwerk    28  bzw. 29 für die Werte der Koordinaten     X"    bzw.     Xb     eingeführt, welche die grösste Fläche     Yma.,    ergeben  können. Durch eine Leitung 30 ist das subtrahierende  Rechenwerk 25 mit einer     Multipliziervorrichtung    31  verbunden, in die der der Breite des Brettes entspre  chende Unterschied     Bab    eingeführt wird. Das Gerät 31  erhält ferner über eine Leitung 32 Signale, die der  Grösse des Vorschubs des Brettes für jeden X-Wert  entsprechen, also Angaben über die Längen L der be  treffenden Flächen.

   In der Vorrichtung 31 werden die  Werte von L     mit    den entsprechenden Werten     Bab    mul  tipliziert und es ergibt sich eine Fläche     YabL    =     Bab    X  L.  



  Die verschiedenen Flächenwerte     YabL    sollen  jedoch auch miteinander     verglichen    und von ihnen der  grösste Wert     Y",.",    gewählt werden. Dies geschieht in  einem Apparat, der durch eine     strichpunktierte    Linie  35 angedeutet ist und ein     Vergleichgerät    36 sowie ein       Speicherwerk    37 enthält. Der Apparat 35 arbeitet in  der Weise, dass die Fläche     Ym""i    die der grösste der  in das Gerät 36 eingeführten Flächenwerte ist, im  Speicherwerk 37 gelagert und     dann,    mit den in das  Gerät 36 weiter eingeführten Flächenwerten     YabL    ver  glichen wird.

   Ist einer dieser Werte     grösser    als der bis  herige     Y",""    der gelagert ist, hat also beispielsweise  den Wert     Y",""    so wird der letztere Wert anstelle des  vorherigen im Speicherwerk gelagert. Das Gerät 36  wählt dann     den:    grössten aller Flächenwerte und gibt  über Leitungen 38 und 39 sowie Zweigleitungen 40  und 41 Signale an die Speicherwerke 28 und 29 für       X.,    und     Xb,    so dass von diesen die Werte X entnom  men werden können, die der grössten     Fläche        Y",",     entsprechen.

   Diese Werte werden über Leitungen 42  und 43 in ein Steuergerät 44 geleitet.     Dieses    Steuerge  rät betätigt sowohl     Servovorrichtungen    45 und 46 zum  Einstellen der     Besäumsägeblätter    47, 48 als auch Ser  vogeräte 49 für das Blatt 50 einer     Kappsäge,    die das  Brett entsprechend der Länge     ablängt,    die einem Spei  cherwerk 34 entnommen und über eine Leitung 51  ebenfalls in das Steuergerät 44 eingeführt wird.  



  Aus dem Schaltschema in     Fig.    9 ist ersichtlich, wie  die     Tastkontakte    20 des Lineals 11 an Stromkreis an  zuschlissen sind, um in der     gewünschten    Reihenfolge  nacheinander geschlossen und geöffnet zu werden. Hier  sind nur die drei äussersten Kontakte     20a,    20b, 20c  bzw, 20d, 20e, 20f dargestellt.

   Alle diese wie auch die  dazwischenliegenden, nicht gezeigten Kontakte mit  Ausnahmen der äussersten Kontakte 20a und 20f sind  an zwei Stromkreisen mit Relais angeschlossen, von  denen das eine die aufeinanderfolgende Einschaltung  oder Ausschaltung von Widerständen     R1,        R,        R5,        R7,          R,    in einer Leitung 61     und    das andere das Ein- und       Ausschalten    von Widerständen     R2,    R4,     Rss,        R8,        Rio     in     einer    Leitung 62 steuert.

   Diese Leitungen 61 und 62    entsprechen den Leitungen 23 und 24 im     Hauptprin-          zipschema    nach     Fig.    8 und die an diese Leitungen an  geschlossenen Rechenwerke und Speicherwerke sind in       Fig.9    durch die     Instrumente    63 und 64     dargestellt.     



  Hinsichtlich des Kontaktes 20 enthalten die Strom  kreise zwischen den Kontakten 20 und den Leitungen  61 und 62 eine Leitung 52 mit einem Verzögerungsge  rät 53, ein Relais     mit    einer     Magnetisierungsspule    54  und einen zum Relais     gehörigen        Selbsthaltekreis    mit  einem Nebenschluss 55 sowie einen Kontakt 56. Dieser  Kontakt wie auch Kontakte 58 und 59 gehören zum  Relais. Ein Ende der Spule 54 ist an die Leitung 52  und das andere Ende über eine Verbindung 65 an die  negative Klemme der Stromquelle angeschlossen.

   Der  beschriebene Stromkreis wirkt in der Weise,     dass    wenn  der Kontakt 20a geschlossen ist (wenn er also die  Baumkante des Brettes passiert, also die Linie 6 in       Fig.    1) und infolgedessen die Leitung 52 mit der positi  ven     Klemme    der     Stromquelle    verbindet, ein Strom     zur     negativen     Klemme    durch die Spule 54 des Relais       fliesst,    das dabei die Kontakte 56 und 58     schliesst,    und  den Kontakt 59 öffnet. Beim Schliessen des Kontakts  56 wird ein     Selbsthaltekreis    55 eingeschaltet, der das  Relais mit Strom speist, solange der Kontakt 57 ge  schlossen ist.

   Wenn ein Brett fertig untersucht ist, wird  die Untersuchung des nächsten Brettes dadurch vorbe  reitet, dass der Kontakt 57 geöffnet wird, wodurch der       Selbsthaltekreis    unterbrochen wird, worauf der Kon  takt 57 wieder geschlossen wird. Die Unterbrechung  kann beispielsweise von Hand, mechanisch oder ge  mäss     Fig.    8 durch eine Leitung 32' elektrisch erfolgen.  Beim öffnen des Kontakts 59 ändert sich der Strom  durch die Leitung 61, denn Strom ist vorher von der  Plusseite über den Kontakt 59 zur Minusseite der Lei  tung 61 geflossen.

   Beim Schliessen des Kontakts 58  wird eine der Spule 54 entsprechende Spule 66 eines  Relais in einer an den nächsten Kontakt 20b ange  schlossenen Leitung 67 in Verbindung     mit    der negati  ven Klemme der Stromquelle gesetzt und dadurch     die     Einschaltung des letztgenannten Relais vorbereitet.  



  Das Verzögerungsgerät 53 hat die Aufgabe, beim       Schliessen    des Kontakts 20a die Stromzufuhr zur Lei  tung 52 zu verzögern, so dass sich eine gewisse Kor  rektion ergibt, zwecks Einbeziehung eines Teils einer  Baumkante in das fertiggesägte Brett. Ohne das Gerät  53 wäre die Verzögerung null und das Ergebnis durch  gehend vierkantig     zugeschnittene    Bretter. Infolge der  Verzögerung hat das fertiggesägte Brett einen Teil der  Baumkante, die um so     grösser    ist, je länger die Verzö  gerung ist.  



  Der Kontakt 20b ist ausser mit der Leitung 67 mit  einer Zweigleitung 68 verbunden, und beide diese Lei  tungen können je ein Verzögerungsgerät 53 enthalten.  Die Leitung 68 ist an das eine Ende einer Spule 70  eines Relais mit einem Kontakt 71 angeschlossen, der  mit der Leitung 62 an einer Stelle zwischen den Wider  ständen     R$    und Rio verbunden ist. Das andere Ende  der Spule 70 ist über eine Leitung 72 an einen Kon  takt 72 angeschlossen, der im dargestellten Schalt  schema offen ist, aber die Leitung 70 mit der Minus  seite verbinden kann. Das mit der Spule 66 versehene  Relais ist ebenso wie das vorhergehende Relais 54 mit  einem     Selbsthaltekreis    55, 56 versehen.

   Das Relais mit  der Spule 66 hat einen Kontakt 68, der ebenso wie der  Kontakt 58 die Spule eines mit dem nächsten Kontakt  20c verbundenen Relais mit der     Minusseite    verbinden  kann. Das     Relais    hat ferner einen Kontakt 74, der die      Verbindung zwischen der positiven Klemme und der  an diesen Kontakt 74 angeschlossenen Leitung 61  regelt.  



  Die an die Kontakte 20a und 20b angeschlossenen  Stromkreise wirken wie folgt zusammen.  



  Solange der Kontakt 20a geschlossen ist (wenn er  sich also noch innerhalb der     Baumkantlinie    befindet)  ist der Kontakt 58 geschlossen und die Spule 66 mit  der Minusseite verbunden. Ist die Kante des Brettes so  weit     vorgeschoben,    dass der Kontakt 20b zur Baum  kante gelangt, so wird auch dieser Kontakt geschlos  sen. Da die Spule 66 bereits an die Minusseite und der  Kontakt 20b an die Plusseite angeschlossen ist, erhält  das Relais mit der Spule 66 Strom, wodurch die Kon  takte 56 und 68 dieses Relais geschlossen werden,  während der Kontakt 74     geöffnet    wird.

   Infolgedessen  wird der Strom, der vom     positven    Pol des Kontakts  74 durch die Leitung 61 und durch den Widerstand     R1     in dieser Leitung geflossen ist, unterbrochen und  dadurch die Stromstärke in der Leitung 61 geändert.  



  Beim Schliessen des Kontakts 20b fliesst kein  Strom durch die Spule 70 und der Kontakt 71 verbleibt  daher weiter geschlossen. Die Stromstärke in der Lei  tung 62 wird also nicht geändert. Der mit der Spule 70  verbundene Kontakt 73 ist nämlich offen, weil er durch  einen Stromkreis betätigt wird, der den nächsten Kon  takt 20c enthält.  



  Die Stromkreise, die der Kontakt 20c betätigen  kann, sind ebenso ausgebildet, wie die an den Kontakt  20b angeschlossenen Stromkreise mit dem einzigen  Unterschied, dass das Relais mit der Spule 75, das  dem Relais mit der Spule 70 entspricht, mit einem       Selbsthaltekreis    mit einem     Nebenschluss    76 und einem  Kontakt 77 versehen ist. Beim Schliessen des Kontakts  20c     fliesst    auch hier kein Strom durch die Spule 75,  weil diese nicht mit der Minusseite verbunden ist.  



  Aus dem Schaltschema ist also ersichtlich, dass  beim Schliessen eines Kontakts 20a die Stromstärke in  der Leitung 61     geändert    und die Einschaltung des  nächsten Kontakts 20b vorbereitet wird und dass beim  Schliessen dieses Kontakts die Stromstärke in der Lei  tung 61 weiter geändert und die Einschaltung des  nächsten Kontakts 20c vorbereitet wird usw. Die  Relais, welche die an die Leitung 62 angeschlossenen  Kontakte     steuern,    werden dagegen bei den beschriebe  nen Arbeitsgängen nicht betätigt. Für eine solche Betä  tigung muss ein weiterer Kontakt geschlossen werden,       so    dass eine der Spulen 70 oder 75 oder eine entspre  chende Spule Strom erhält. Die oben beschriebenen  Vorgänge finden statt, wenn nur die eine Baumkante  des Brettes die Kontakte betätigt.

   Wird auch die an  dere Baumkante wirksam, wie es bei einer normalen  Untersuchung eines Brettes der Fall ist, so sind zwei  Kontakte oder Kontaktreihen, beispielsweise 20a, 20b  und 20f, 20e gleichzeitig geschlossen. Die an die Kon  takte 20f, 20e und 20d     angeschlossenen    Kreise sind in  der genannten Reihenfolge ebenso ausgebildet wie die  an die Kontakte 20a, 20b und 20c angeschlossenen  Kreise.

   Wird also angenommen, dass die Kontakte 20f  und 20e an der anderen Baumkante vorbeigegangen  sind, und der Kontakt 20d geschlossen wird, so bedeu  tet dies, dass die Stromstärke in der Leitung 62 durch  die Widerstände     R2    und     R4    geändert wurde und noch  mehr geändert wird, wenn ein Kontakt 80 geöffnet  wird, der durch ein Relais mit einer spule 81     gesteuert     wird. Zum Relais mit der Spule 81 gehört ausser dem  Kontakt 80     auch        eint    Kontakt 82 in einem Neben-    Schluss 83 des     Selbsthaltekreises    des Relais und ein  Kontakt 84. Diese beiden Kontakte werden geschlossen,  wenn eine Spule 81 Strom erhält.

   Der Kontakt 84,  dessen eine Polklemme mit der Minusseite verbunden  ist, steht aber mit seiner anderen Polklemme in Ver  bindung mit einer Leitung 85, die von der Spule eines  Relais in dem zum unmittelbar vorhergehenden Kon  takt 20 gehörigen Stromkreis ausgeht. Unter der An  nahme, dass diese Spule die Spule 75 ist, die mit dem  Kontakt 20c verbunden ist und dieser Kontakt eben  falls geschlossen ist, so fliesst Strom vom positiven  Kontakt 20c durch die Spule 75 und die Leitung 85  zum Kontakt 84. Dabei werden die Kontakte 77 und  73 geschlossen, während ein Kontakt 86, der die posi  tive Klemme der Stromquelle mit der Leitung 62 ver  bunden hält, geöffnet wird.

   Durch die Leitung 62 wird  daher ein Signal erhalten, weil kein Strom mehr vom  Kontakt 86 über die Widerstände     Re,        R4    und     R2    zur  negativen Klemme der Leitung 62 fliesst. Beim  Schliessen des Kontakts 73 der an die negative  Klemme der Stromquelle angeschlossen ist, fliesst ein  Strom durch die Spule 70 und die Leitung 72, aber nur  unter der Voraussetzung, dass der Kontakt 20b ge  schlossen ist, was der Fall ist, wenn er sich     ausserhalb     der Baumkante des Brettes befindet.  



  Wenn nur die zwei Aussenkontakte 20a und 20f  von der Baumkante des Brettes     passiert    und daher ge  schlossen worden sind, so ergibt sich in bereits be  schriebener Weise durch öffnen des Kontakts 59 eine  Stromänderung in der Leitung 61. Beim Schliessen des  Kontakts 20f fliesst ein Strom durch eine Spule 88  eines dem Relais mit der Spule 70 bzw. 75 ähnlichen  Relais, wobei auch ein Kontakt 89 geöffnet wird und  daher die Verbindung zwischen dem positiven Pol die  ses Kontakts und dem negativen Pol der Leitung 62  unterbrochen wird, so dass der Strom auch in der Lei  tung 62 geändert wird. Der Unterschied zwischen den  Stromstärken in den beiden Leitungen 61 und 62 ent  spricht der zu     indizierenden    oder zu messenden Breite  des Brettes.  



  Anstatt die Messung an der Endkante des Brettes  zu beginnen, kann die Untersuchung begonnen werden,  nachdem das Lineal sich in einem bestimmten Abstand  von der     Endkante    über dem Brett befindet, was     zweck-          mässig    ist,     wenn    das Wurzelende einen mehr oder  weniger geschlossenen Umriss hat. Ein verzögerter  Beginn     lässt    sich durch die Anordnung von Strom  schaltern an den äusseren Anschlüssen des betreffen  den Relaissystems an die Minusseite erhalten, also bei  65 bzw. 88 in     Fig.9.    Diese Schalter werden in dem  Augenblick eingeschaltet, in dem die Untersuchung  beginnen soll.  



  In einer abgeänderten Ausbildung können die im  Schaltschema nach     Fig.9    vorhandenen elektrischen  Komponenten durch     geeignete        transistorisierte    Kreise  ersetzt werden.  



  Im Zusammenhang mit dem elektrischen Schalt  schema wurde beschrieben, wie die Breiten der ver  schiedenen miteinander zu vergleichenden Flächen  gemessen oder angezeigt werden. Die entsprechenden  Längen lassen sich in verschiedener Weise feststellen.  Sind die dem Brett anliegenden Kontakte gemäss     Fig.    7  als Rollen ausgebildet, so können diese mit     Zähnen    mit  konstanter Teilung versehen sein. Mit den Zähnen  kann ein Kontakt zusammenwirken, der an einen  Stromkreis angeschlossen ist, in dem Stromstösse er  zeugt werden, die der den Kontakt berührenden An-      zahl der Zähne entsprechen. Die während des Vor  schubs von der Endkante zur Baumkante des Brettes  vorkommende Anzahl der Pulse ist dabei ein Mass der  Länge der Fläche.

   Eine solche Vorrichtung ist in       Fig.    10 angedeutet, wo 90 ein zu untersuchendes Brett  91 eine am ganzen Umfang mit Zähnen 92 versehene  Rolle und 93 einen schwenkbar gelagerten Kontaktarm  bezeichnet, dessen freies Ende mit dem Umfang der  Rolle in Berührung steht. Läuft die Rolle dem Brett  entlang so springt die Spitze des Kontaktarms von  einem Zahn zum anderen, wobei aufeinanderfolgende  Unterbrechungen des Stroms erfolgen, der von der  positiven Klemme einer Stromquelle durch den Kon  taktarm 93 die Zähne 92 und die Achse der Rolle  durch eine Leitung zur negativen Klemme der Strom  quelle fliesst. Die Anzahl der Unterbrechungen wird in  einem im Stromkreis eingeschalteten Rechenwerk 94  gezählt.  



  Die Rolle kann stattdessen einen mehr oder weni  ger glatten Umfang mit einer Einlage aus einem isolie  renden Stoff an einer einzigen Stelle haben. Wenn der  Kontaktarm an dieser Einlage vorbeigeht, wird der  Strom vorübergehend unterbrochen, und zwar einmal  je Umdrehung. Die     Unterbrechiuzgen    werden gezählt  und ihre Anzahl ist ein Mass der zu messenden oder  anzuzeigenden Länge.  



  Anstatt mit     Hilfe    von elektrischen Kontakten kann  das Brett auch in anderer Weise abgetastet werden,  beispielsweise durch Luftstrahlen oder Fotozellen.  



  Die Untersuchung mit Hilfe von Linealen mit Kon  takten oder anderen diesem Zweck dienenden Tastern  lässt sich in verschiedener Weise     vornehmen.    Gemäss  dem beschriebenen Verfahren sind nur die Taster für  zwei Aussenlinien gleichzeitig eingeschaltet. Nach Be  endigung der Untersuchung längs einer Linie, wenn der  Taster also die Baumkante verlassen hat, wird der  Taster für die unmittelbar     benachbarte    Untersuchungs  linie eingeschaltet. Ein anderes Verfahren besteht  darin, dass die Länge jeder Untersuchungslinie regi  striert und in einem Speicherwerk gelagert wird, wobei  die Registrierung sämtlicher Linien gleichzeitig beginnt.  Die Taster werden dann bei Erreichung der Baum  kante der Reihe nach ausgeschaltet.

   Dies ist grundsätz  lich in     Fig.    11 angedeutet, in der dieselben Bezugszei  chen verwendet sind wie in     Fig.    1 und 2. Die     Abta-          stung    oder Untersuchung beginnt hier für sämtliche  Linien     yl        y2        y2   <B>...</B>     y11    gleichzeitig bei der Kante 8 und  die Taster werden bei Erreichung der Baumkanten 6  und 7 der Reihe nach ausgeschaltet.

   Die Vorrichtung  kann grundsätzlich gemäss     Fig.8    mit der Änderung  ausgebildet     sein,    dass das mit 21a bezeichnete Recht  eck das betreffende Speicherwerk angibt, das grund  sätzlich mit einer Einrichtung nach     Fig.9    abgetastet  werden kann.  



  Die Untersuchungslinie braucht nicht durch konti  nuierliche Messung über die ganze Länge festgestellt zu  werden. Sie lässt sich auch durch Zusammenfassung  einer Anzahl Messpunkte erhalten, die durch Messun  gen in gewissen Abständen voneinander erhalten wer  den. Dabei werden die Koordinaten der Lage der  Baumkante bestimmt und auf die am nächsten liegende  Untersuchungslinie bezogen.  



  Bisher wurde vorausgesetzt, dass die Untersuchung  am breiten Ende des Brettes beginnt, doch ist es auch  möglich, beim schmalen Ende anzufangen. Die Taster  an den Enden des Lineals bewegen sich dabei zunächst  auf einer Unterlage des Brettes und sprechen erst an,    wenn sie zur Baumkante gelangen oder sich um eine  gewisse Strecke über diese weiterbewegt haben. Dabei  sind die Länge der miteinander zu vergleichenden  Rechtecke gleich dem Unterschied zwischen der ge  samten Brettlänge und der Strecke längs welcher sich  der Taster von der schmalen Endkante des Brettes bis  zur Baumkante oder bis zu der Stelle bewegt hat, die  bei     überschreitung    der Baumkante erreicht wurde.  



  Die beschriebenen Untersuchungsverfahren setzen  eine bestimmte Längsrichtung des Brettes voraus. Es  kann jedoch erwünscht sein, das Brett vor der Unter  suchung so auszurichten, dass die Untersuchung einer  optimalen Längsrichtung entlang erfolgt. Um die beste  Winkelausrichtung zu bestimmen, kann die     beschrie-          bene    Untersuchung in zwei oder     mehreren    Koordina  tensystemen     durchgeführt    werden, die etwas gegenein  ander verdreht sind, aber in der Nähe und zu beiden  Seiten der günstigsten Richtung des Brettes liegen.

    Durch Verwendung eines oder mehrerer Untersu  chungslineale, die mit verschiedenen Geschwindigkei  ten im Verhältnis zueinander beweglich sind, und gege  benenfalls eines festen Lineals lässt sich die er  wünschte Drehung der Untersuchungsrichtungen erhal  ten, wie dies in     Fig.    12 und 13 dargestellt ist.  



  In     Fig.    12 ist angenommen, dass ein Brett 1 sich in  der Richtung des Pfeils 100 im     Verhälnis    zu einer Un  tersuchungsvorrichtung 11a bewegt, deren seitliche  Lage festgelegt ist. Die Untersuchungsvorrichtung kann  beispielsweise als Lineal mit Tastern gemäss einem der  oben beschriebenen Vorrichtungen ausgebildet sein.  Ausserdem sind zwei andere ähnliche Untersuchungs  vorrichtungen 11b und 11c vorhanden, die in der  Richtung der Pfeile 101 bzw. 102 seitlich in entgegen  gesetzten Richtungen verschoben werden, und zwar mit  einer Geschwindigkeit, die im Verhältnis zur Ge  schwindigkeit des Brettes gering ist.  



  Jede Untersuchungsvorrichtung ist in einer Einrich  tung beispielsweise nach     Fig.8    enthalten und je für  sich in Stromkreisen gemäss     Fig.    9 mit oder ohne den  angegebenen Abänderungen eingeschaltet. Mittels der  drei     Untersuchungsvorrichtungen    werden somit drei  verschiedene Untersuchungen vorgenommen, und zwar  eine erste Untersuchung entlang zur Längsrichtung     ya     parallelen Linie die parallel zur Bewegungsrichtung  100 des Brettes sind, eine zweite Untersuchung entlang  Linien,

   die parallel zur Längsrichtung     yb    sind und mit  der Resultierenden der Bewegungen der Untersu  chungsvorrichtung 11b und des Brettes 1 zusammen  fallen und eine dritte entsprechende Untersuchung ent  lang der Längsrichtung     yc.    Jede Untersuchung ergibt  einen     Höchstwert    der Fläche, die dem günstigsten ge  sägten Brett beim     Besäumen    in der Längsrichtung     ya,          yb    bzw.     yc    entspricht.

   Diese Höchstwerte     Ya        max,        Yb        maxg          Y,        max    können als Ordinaten in einem Koordinatensy  stem aufgetragen werden, dessen Abszisse der Winkel v  der     Längsrichtungen    ist, wie dies in     Fig.    13 dargestellt ist.  Die Punkte     des        Diagramms    werden durch eine Kurve  miteinander verbunden, deren Scheitel     yo    der optimalen  Fläche des     besäumten    Brettes entspricht.

   Die     Abszisse        v.     stellt die entsprechende     Längsrichtung    dar. Dieser Wert  wird in eine Servovorrichtung eingeleitet, die das Brett  im     gewünschten    Winkel im     Verhältnis    zur Sägerichtung  ausrichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Besäumen von Holz mit mindestens zwei ebenen Seiten und Baumkanten und/oder zum Ausschneiden der Bretter selbst aus dem mit zwei Schnittflächen versehenen Block, dadurch gekennzeich net, dass eine der ebenen Seiten längs benachbarter paralleler Linien gemessen wird und dass danach oder gleichzeitig die entsprechenden Abmessungen längs quer zu den parallelen Linien verlaufenden Richtungen gemessen und die Flächen verglichen werden, die sich durch Multiplikation der betreffenden Abmessungen in einer Richtung mit den entsprechenden Abmessungen in der anderen Richtung ergeben, und dass zum Besäu- men die Fläche gewählt wird,
    die dem Erzeugnis mit dem grössten Flächeninhalt entspricht. PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Taster aufweist, der die Abmessungen des Holzes längs einer ersten Reihe paralleler Linien und längs einer zweiten Reihe von quer zu diesen Linien verlau fenden Linien abtastet und den abgetasteten Werten entsprechende Impulse auslöst. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Abtasten zum Messen die Baumkante um eine bestimmte Strecke überschritten wird, so dass ein gewisser Teil einer Baumkante oder beider Baumkanten im fertiggesägten Erzeugnis enthal ten ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messung mit einem Lineal mit in bestimmten Abständen voneinander angeordneten Zeichen vorgenommen wird, wobei das Lineal nach Parallelstellung zu einer der ebenen Seiten des Holzes und Einstellung senkrecht zur Längsrichtung des Hol zes oder nach entsprechender Einstellung des Holzes im Verhältnis zum Holz verschoben wird und die mit einander zu vergleichenden Breiten abgelesen und/oder aufgezeichnet werden, sobald ein Zeichen am Lineal an der Baumkante vorbeigeht oder diese um eine be stimmte Strecke überschreitet. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ablesung oder Registrierung an einer Baumkante vorgenommen wird, wenn ein Zei chen gerade an diese Baumkante gelangt, und dass die entsprechende Breite als Abstand zwischen einer zur Bewegungsrichtung parallelen Linie durch dieses Zei chen und einer dazu parallelen Linie durch das der anderen Baumkante am nächsten liegende Zeichen be stimmt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die optimale Längsrichtung des besäumten Brettes dadurch bestimmt wird, dass die Abtastung zur Mes sung in mehreren. einen Winkel miteinander bildenden Richtungen durchgeführt und dann die Richtung ge wählt wird, die der grössten Fläche entspricht. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messung mit Hilfe von mehreren Messeinrichtungen, beispielsweise Linealen, durchge führt wird, von denen eines seitlich fest ist, während das andere oder die übrigen seitlich beweglich sind, und dass die Messergebnisse zwecks Bestimmung der günstigsten Längsrichtung des zu besäumenden Brettes miteinander verglichen werden. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung als Lineal (10) mit in gleichen Abständen voneinander angeord neten Zeichen, beispielsweise Skalenstrichen (11) oder Löchern (19), zum Messen der Breite der Flächen aus gebildet ist und elektrische Kontakte, Luftstrahldüsen oder andere Tastorgane aufweist, wobei die Zeichen und Taster die Ablesung der Breitenabmessungen (16) und Längenabmessungen (12) des Rohbrettes ermögli chen, beispielsweise Impulse zur Bestimmung dieser Abmessungen abgeben, wenn das Lineal dem Rohbrett entlang von der einen Endkante (8) zur anderen (9) bewegt wird. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass Taster in Form von elektrischen Kontakten in Stromkreisen eingeschaltet sind, die an Rechenwerke (25, 35, 36) und Speicherwerke (28, 29, 37) angeschlossen sind, welche Rechenwerke Multipli kationen der Breiten- und Längenabmessungen zur Bestimmung der miteinander zu vergleichenden Flä chen durchführen und die günstigste Flächen wählen, wobei die Einrichtung ferner Servovorrichtungen (45, 46) enthält, welche die Sägeblätter (47, 48) einer Säge so einstellen, dass sie ein Erzeugnis mit dieser günstig sten Fläche sägen. B.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastkontakte (20b, 20c-20d, 20e) je für sich an einen Stromkreis mit einem Relais angeschlossen sind, das beim Schliessen eines Kontakts die Stromstärke in einer mit mehreren Widerstände (R,-R9) versehenen Leitung (61) oder die Spannung in einem Stromkreis ändert, wobei diese Än derungen ein entsprechendes Signal zu den Rechen werken und Speicherwerken auslöst. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Relais einen Selbsthaltekreis (54, 55, 56) enthält, und somit erregt bleibt, solange dieser Kreis eingeschaltet ist. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais mit einem Kontakt (58) versehen ist, welcher derart an die Spule (66) eines Relais in einem an den unmittelbar benachbarten Tastkontakt (20b) angeschlossenen Stromkreis ange schlossen ist, dass die Erregung des zuletztgenannten Relais vorbereitet wird, wenn der Tastkontakt (20a) des erstgenannten Relais geschlossen wird (Fig. 9). 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass die Taster als Rollen (91) ausge bildet sind, die auf der ebenen Seite des Rohbrettes (90) in dessen Längsrichtung rollen und am Umfang mit einem oder mehreren Zähnen (92) oder einer oder mehreren Aussparungen versehen und in Stromkreisen eingeschaltet sind, die jedesmal Stromimpulse erhalten, wenn ein Zahn oder eine Aussparung an einem an den Rollen anliegenden Kontakt (93) vorbeigeht, wobei die Anzahl der Impulse ein Mass der Strecke ist, um die sich die Rolle längs des Rohbrettes bewegt hat (Fig. 10).
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