CH448511A - Flüssiger Stabilisator für Polyvinylchlorid und Polyvinylchloridmischpolymere - Google Patents

Flüssiger Stabilisator für Polyvinylchlorid und Polyvinylchloridmischpolymere

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CH448511A
CH448511A CH306563A CH306563A CH448511A CH 448511 A CH448511 A CH 448511A CH 306563 A CH306563 A CH 306563A CH 306563 A CH306563 A CH 306563A CH 448511 A CH448511 A CH 448511A
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CH
Switzerland
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polyvinyl chloride
soaps
zinc
straight
epoxidized
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CH306563A
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English (en)
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Szczepanek Alfred Dr Dipl-Chem
Koenen Guenter Dr Dipl-Chem
Original Assignee
Chem Fab Hoesch Kg
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/15Heterocyclic compounds having oxygen in the ring
    • C08K5/151Heterocyclic compounds having oxygen in the ring having one oxygen atom in the ring
    • C08K5/1515Three-membered rings

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 412319         Flüssiger        Stabilisator        für        Polyvinylchlorid    und     Polyvinylchloridmischpolymere       Gegenstand des     Schweizer    Patentes Nr.

   412 319 ist  ein flüssiger Stabilisator für     Polyvinylchlorid    und     Poly-          vinylchloridmischpolymere,    der     Barium-,        Zink-        und/     oder     Cadmiumseifen        epoxydierter        geradkettiger    Fett  säuren und     flüssige    organische     Lösungsmittel,    die  weichmachend     und/oder        stabilisierend    wirken, enthält.

    Diesen Lösungen können zur     Erhöhung    der     synergisti-          sehen    Wirkung auch noch     Seifen    verzweigter,     kurzket-          tiger,        aliphatischer        Carbonsäuren    oder Metall     alkylphe-          nolate        zugesetzt    werden.  



  Es hat sich     gezeigt,        dass    sich die Barium-,     Zink-          und        Cadmiumseifen        geradkettiger        epoxydierter    Fettsäu  ren durch andere     Metallseifen    ersetzen lassen.

   Die vor  liegende     Erfindung        betrifft    dementsprechend einen  flüssigen     Stabilisator    für     Polyvinylchlorid    und     Polyvi-          nylchloridmischpolymere,    der dadurch gekennzeichnet  ist, dass er     Lithium-,    Natrium-,     Kalium-,        Caleium-,          Strontium-,        Magnesium-,        Beryllium-,    Nickel-, Man  gan-,     Zinn-,        Cer-,

      Wismut oder     Kobaltseifen        epoxy-          dierter        geradkettiger    Fettsäuren gelöst in organischen       Lösungsmitteln,    die weichmachend     oder    stabilisierend  wirken, enthält.  



  Als     Lösungsmittel        dienen.,        ebenso    wie bei den Sta  bilisatoren der     Hauptanmeldung,        organische    Lösungs  mittel, die mit den zu     stabilisierenden    Polymeren ver  träglich sind, als Weichmacher wirken oder     zusätzlich     stabilisierende Eigenschaften auf das Polymere aus  üben bzw. den     stabilisierenden    Effekt der genannten  Metallseifen erhöhen. Geeignete     Lösungsmittel    sind       Alkylphenole,    wie z.

   B.     2-Isopropylphenol,        2-Methyl-          4-tert.-Propylphenol,        2,4-Dimethylphenol,        2,5-Dime-          thylphenol,        p-Nonylphenol.    Als     Lösungsmittel    und zur  Erhöhung der     Stabilisierungseigenschaften    eignen sich  auch verschiedene     hydroxylhaltige        aliphatische    Verbin  dungen, wie z.

   B.     aliphatische    gesättigte und ungesät  tigte     Polyalkohole    oder     Alkanolamine        mit        mindestens     zwei     Hydroxylgrappen,    deren     partielle    Ester oder  Äther mit     mindestens    einer freien     Hydroxylgruppe,    wie  Glykol,     Glycerin,        Glycerinmonooleat,        Glykoldiäthyl-          äther,        Propylenglykol,        Hexylenglykol,        Hexindiol,

      Tri-         üthanolamin.    Sehr gut     geeignet        als    organische     Lösungs-          mittel    sind auch die     sogenannten        Mineralölextender,     besonders diejenigen mit hohem     Naphthen-    und     Paraf-          fingehalt,    sowie die an sich bekannten     Phosphitverbin-          dungen,    wie z.

   B. nichtflüchtige     Triester    der     phosphori-          gen    Säure der     allgemeinen    Formel     P(OR)3,    in der R       Alkyl-    oder     Arylreste    sein können, beispielsweise     Tri-          phenylphosphit,        Monooctyldiphenylphosphit,        Trioctyl-          phosphit,        Monooctylpropylenglykolphosphit.    Diese  organischen Lösungsmittel können     für    sich allein oder,

         soweit    sie miteinander     verträglich    sind, auch in den  verschiedensten Gemischen miteinander verwendet  werden.  



  Die genannten     Metallsalze        epoxydierter        geradketti-          ger    Fettsäuren sind in den     vorerwähnten    Lösungsmit  teln meist gut löslich, so dass es gelingt, hochkonzen  trierte     Stabilisatorlösungen        herzustellen    und Seifen ver  schiedener Metalle für bestimmte Anwendungszwecke  miteinander zu     kombinieren.    So     ist    es     möglich,    schwe  felunempfindliche flüssige     Stabilisatorkombinationen     auf Basis von Kalzium,     Barium,    Zink,     Lithium,

       Natrium und     Kalium        herzustellen.        Nichttoxische    Stabi  lisatoren lassen sich mit einer Kombination von Kal  zium,     Magnesium    und Zink erhalten.  



  Die     Epoxyfettsäuren,    deren Seifen zur Herstellung       ider    erfindungsgemässen Stabilisatoren dienen, können  nach an sich bekannten Methoden durch     Epoxyäierung     der     Äthylenbindung    bzw. der     Äthylenbindungen    natür  lich vorkommender ungesättigter Fettsäuren, wie z. B.  Ölsäure,     Palmitoleinsäure,        Ricinoleinsäure    oder     Linol-          säure,    erhalten werden.  



  Die stabilisierende Wirkung der     genannten    Metall  seifen     epoxydierter        geradkettiger    Fettsäuren     kann     durch Zusatz von     Metallseifen    verzweigter,     kurzketti-          ger,        aliphatischer        Carbonsäuren    noch     synergistisch    ver  stärkt werden.

   Als     Metallkomponente    dieser Seifen     eig-          nen    sich     gleichfalls        die    Alkali- und     Erdalkalimetalle     sowie     Beryllium,    Zink, Nickel, Mangan, Zinn,     Cer,     Wismut und     Kobalt.    Als Säurekomponente kommen  einerseits u- oder     ss-verzweigte        aliphatische    Carbonsäu-           ren    mit 5-7     Kohlenstoffatomen    in gerader Kette, wie  z.

   B.     a-Äthylhexansäure,        a-Methylheptansäure,        a-Me-          thylvaleriansäure    oder die entsprechenden     f-verzweig-          ten    Säuren und anderseits stark     verzweigte    oder     cycli-          sche        aliphatische        Carbonsäuren    mit 9-19, insbesondere  9-11     Kohlenstoffatomen,    in Frage. Diese letztgenann  ten synthetischen Säuren; nach ihrem Erfinder auch  Koch-Säuren genannt, werden durch Anlagerung von  Kohlenmonoxyd und Wasser an höhere     Olefine    erhal  ten.

   Sie sind beispielsweise in der deutschen Patent  schrift 942 987 oder in  Fette, Seifen,     Anstrichmittel      59 (1957), S.493-498     beschrieben.    Die Salze dieser  Säuren sind in den     infragekommenden        Lösungsmittel-          gemisehen    bis zu etwa 60     11,10    löslich; sie zeigen in Kom  bination mit den Seifen     epoxydierter        geradke-ttiger     Fettsäuren nicht nur eine     synergistisch    verstärkte  Wirksamkeit, sondern auch eine gegenseitige Löslich  keitsbeeinflussung im Sinne einer Verminderung der  Viskosität gegenüber der Viskosität bei gleicher Kon  zentration der Einzelkomponenten.

    



  Auch Kombinationen der Metallseifen     epoxydierter          geradkettiger    Fettsäuren mit     Metallalkylphenolaten     oder Kombinationen von Metallseifen     epoxydierter          geradkettiger    Fettsäuren und verzweigter,     kurzkettiger,          aliphatischer        Carbonsäuren    mit     Metallalkylphenolen     haben sich als brauchbar erwiesen. Diese     Metallalkyl-          phenolate    leiten sich zweckmässig von den gleichen       Alkylphenolen    ab, die als Lösungsmittel für die Metall  verbindungen Verwendung finden.  



  Die Herstellung der erfindungsgemässen     Metallsei-          fenlösungen    kann nach der Beschreibung im Hauptpa  tent erfolgen, wobei die endgültige Lösungstemperatur  der Metallsalze den übrigen Lösungspartnern derart  angepasst wird, dass eine möglichst geringe Verfärbung  auftritt. Im allgemeinen werden Lösungstemperaturen  von     130     C bis 140  C nicht überschritten.  



  <I>Beispiel 1</I>  6 Teile     Lithiumsalz    der Koch-Säure     C,-C1,     1 Teil     Magnsiumsalz    der Koch-Säure     C,-C1,     1 Teil Zinksalz der Koch-Säure     C9-C"     2 Teile     Magnesium-Epoxystearat     2 Teile     Zink-Epoxystearat     5,7 Teile     Nonylphenol     1,9 Teile     Triphenylphosphit     0,2 Teile     Hexylenglykol     <I>Beispiel 2</I>  2,4 Teile     Calciumsalz    der Koch-Säure     C,-C1,     0,4 Teile     Magnesiumsalz    der Koch-Säure     C9-C"     1,

  2 Teile Zinksalz der Koch-Säure     C9-C"     4,8 Teile     Caleium-Epoxystearat       0,8 Teile     Magnesium-Epoxystearat     2,4 Teile     Zink-Epoxystearat     5,4 Teile     Nonylphenol     1,8 Teile     Triphenylphosphit     0,24 Teile     Hexylenglykol     Zwei Teile der in den Beispielen aufgeführten flüs  sigen     Stabilisatorenkompositionen    oder ihrer Kombina  tionen werden nach dem im Hauptpatent beschriebe  nen Verfahren auf Wärmestabilität und Gleitwirkung  geprüft.  



  Beispiel 1 in     Suspensions-Polyvinylchlorid    von       K-Wert    70.  



  Beispiel 2 in     Emulsions-Polyvinylchlorid    von       K-Wert    70.  
EMI0002.0066     
  
    Beispiel <SEP> Nr. <SEP> Ofentest <SEP> 180  <SEP> C <SEP> Dauerwalzung <SEP> 170  <SEP> C
<tb>  in <SEP> Minuten <SEP> in <SEP> Minuten
<tb>  1 <SEP> 40 <SEP> 38
<tb>  2 <SEP> 40 <SEP> 43

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssiger Stabilisator für Polyvinylchlorid und Polyvinylchloridmischpolymere, dadurch gekennzeich net, dass er Lithium-, Natrium-, Kalium-, Calcium-, Strontium-, Magnesium-, Beryllium-, Nickel-, Man gan-, Zinn, Cer-, Wismut- oder Kobaltseifen epoxy- dierter geradkettiger Fettsäuren gelöst in organischen Lösungsmitteln, die weichmachend oder stabilisierend wirken, enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stabilisator nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen weiteren Gehalt an Barium-, Zink- und Cadmiumseifen epoxydierter geradkettiger Fettsäu ren. 2.
    Stabilisator nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen weiteren Gehalt an Lithium-, Natrium-, Kalium-, Kalzium-, Strontium-, Magnesium-, Beryllium-, Zink-, Nickel-, Mangan-, Zinn-, Cer-, Wis mut- oder Kobaltseifen verzweigter, kurzkettiger, ali- phatischer Carbonsäuren. 3.
    Stabilisator nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Seifen von stark verzweigten oder cy- clischen, durch Anlagerung von CO und H.0 an höhere Olefine erhaltenen aliphatischen Carbonsäuren mit 9-19, vorzugsweise 9-11 Kohlenstoffatomen. 4. Stabilisator nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Metallalkylphenolaten.
CH306563A 1960-12-09 1963-03-11 Flüssiger Stabilisator für Polyvinylchlorid und Polyvinylchloridmischpolymere CH448511A (de)

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DE1962C0026631 DE1295821C2 (de) 1962-04-02 1962-04-02 Verwendung von Stabilisatoren fuer Polyvinylchlorid und Vinylchloridmischpolymerisate in Form einer Loesung

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