CH448859A - Verfahren zum Armieren eines Körpers und nach diesem Verfahren armierter Körper - Google Patents

Verfahren zum Armieren eines Körpers und nach diesem Verfahren armierter Körper

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CH448859A
CH448859A CH1403665A CH1403665A CH448859A CH 448859 A CH448859 A CH 448859A CH 1403665 A CH1403665 A CH 1403665A CH 1403665 A CH1403665 A CH 1403665A CH 448859 A CH448859 A CH 448859A
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CH1403665A
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Chalmers Mclean Daniel
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American Cyanamid Co
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description


  Verfahren zum     Armieren    eines Körpers und nach diesem Verfahren armierter Körper    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum  Armieren eines Körpers aus     brüchigem    Material geringer  Zugfestigkeit, wie Beton oder Gestein, mittels eines     Ar-          mierungsmittels    mit mindestens einem Organ mit höherer  Zugfestigkeit aus Glasfasern oder Metall, um den Kör  per gegen Zerstörung durch Schwingungsenergie bestän  dig zu machen,

   das gekennzeichnet ist durch das An  bringen einer Zwischenlage aus einem     viskoelastischen     organischen Polymer von Polyester- oder     Epoxyharz    zwi  schen dem noch im erweichten Zustand befindlichen  Material des Körpers und dem genannten Organ höherer  Zugfestigkeit, das Aushärten des im erweichten     Zustand     befindlichen Materials und des Einwirkenlassens von  Schwingungsenergie auf den Körper, wobei die Energie  übertragung durch die Aufbauelemente des Körpers ge  dämpft wird.  



  Die Fortpflanzung von Schwingungsenergie von  Stoss- oder Schallwellen wird durch die Anwesenheit eines       viskoelastischen    Materials, das wenigstens einen Teil der  Energie in regellose Wärmeenergie verwandelt und  dämpft, wesentlich verändert. Dabei wird auch die Re  flexion und Brechung derart verändert, dass die starke  Konzentration örtlicher Belastungen infolge von stehen  den oder sich verstärkenden Wellen verhindert oder ver  mindert wird, welche sich sonst leicht an den Trenn  flächen zwischen dem spröden Material und dem Spann  organ oder an Oberflächen oder besonderen Stellen in  dem brüchigen Material konzentrieren würden und so       örtliche    Brüche, häufig Zug- oder     Scherbrüche,    erzeugen  würden, auch wenn der statische Druck zunächst posi  tiv ist.

    



  Eines der Probleme, dem die Fachwelt seit langem  gegenübersteht, ist die vollständige Verhinderung der  Fortpflanzung von Schwingungsenergie durch Körper  oder Bauwerke. In den elementaren Körpern aus homo  genen Stoffen, insbesondere solchen mit     isotropen    Eigen  schaften und einfacher     geometrischer    Form, war  eine strenge mathematische Behandlung der Wirkungen  der Fortpflanzung von Schwingungsenergie als     Grenz-          schichtprobleme    der mathematischen Physik     möglich.       Die strenge mathematische Behandlung der Fort  pflanzung von Spannungswellen in Festkörpern erfordert  Differentialoperatoren zweiter Ordnung und die Anwen  dung höherer Mathematik,

   auch wenn sie durch die An  nahmen von Homogenität und eines     isotropen    Festkör  pers in einfachen geometrischen Formen vereinfacht wird.  Eine strenge mathematische Behandlung ist in nichthomo  genen und/oder     anisotropen    Festkörpern mit kompli  zierter Form, wie armierten Betonstrukturen und mit  Spannorganen verstärktem Gestein, praktisch nicht mög  lich. Verschiedene Formen, Brüche, Wärme- und/oder       Aushärtespannungen    sowie geologische Gründe tragen  jeweils dazu bei, eine strenge mathematische Behandlung  noch schwieriger zu machen.  



  In solchen Strukturen oder Gebilden ist Schwingungs  energie, entweder in Form von Stosswellen mit einer     grös-          seren    Fortpflanzungsgeschwindigkeit als Schall oder als  sich mit Schallgeschwindigkeit fortpflanzende Energie,  sowohl bei Schall- als auch Ultraschallfrequenzen streng  mathematisch schwierig zu behandeln, da Beton beispiels  weise aus Kies, Sand und Zement besteht, deren Grössen  und technisch-physikalische Eigenschaften für     nebenein-          anderliegende    Teilchen nicht notwendigerweise die glei  chen sind, und der Grad der Haftbindung zwischen dem  Beton oder Gestein und dem verstärkenden Spannorgan  muss zunächst theoretisch angenommen werden und  kann falsch sein.

   Wenn man überlegt, dass eine auf eine  freie Grenzfläche unter einem gegebenen Einfallswinkel  einfallende     Deformationswelle    eine     reflektierte        Deforma-          tionswelle    und eine gebrochene Dehnungswelle erzeugt,  deren Fortpflanzungsgeschwindigkeit unterschiedlich sind,  und dass diese Wellen an den Grenzflächen zwischen  zwei festen Medien durch die Normalverschiebungen,       Tangentialverschiebungen,    Normalspannung und Tangen  tialspannung und infolgedessen Verstärkung,     Auslöschung     oder stehende Wellenbildung beeinflusst werden, ist leicht  zu sehen,

   dass eine augenblickliche örtliche hohe Span  nungskonzentration einen Scher- oder Spannungsbruch  zwischen zwei verschiedenen Stoffen oder auch innerhalb  eines der Stoffe hervorrufen kann. Bei einem verhältnis-           mässig    brüchigen, spröden Material mit schwacher Span  nung und dementsprechend wahrscheinlich vergleichbar  schwacher Scherfestigkeit kann ein kleiner Bruch einen  Zustand ergeben, welcher schnell zu einem katastrophen  artigen Bruch     führt.    Aus diesen Gründen werden bei  technischen Strukturen und Bauwerken, welche irgend  einer Form von Schwingungsenergie unterworfen sein  können, hohe, auf Erfahrung gegründete Sicherheitsfak  toren angewendet.  



  Zusätzlich zu den inneren Wellen werden an frei  liegenden Oberflächen Oberflächenwellen erzeugt, welche  in Festkörpern häufig als     Rayleigh-Wellen    bezeichnet  werden. Manchmal treten auch an der Trennfläche  zwischen zwei in Berührung stehenden festen Phasen  Wellen auf, die zuweilen als     Love-Wellen    bezeichnet wer  den. Die Geschwindigkeit der Oberflächenwellen oder       Rayleigh-Wellen    ist geringer als diejenige von     Dhnungs-          wellen.    Grössere Unterschiede des spezifischen Gewichts,  des     Youngschen    Moduls und des     Poissonschen    Verhält  nisses gehen in die Intensität aller dieser Wellenarten ein.

    In Systemen. in welchen das spezifische Gewicht, der       Youngsche    Modul und das     Poissonsche    Verhältnis dich  ter beieinander anliegen, werden weniger Komplikationen  und Deformationen an den Trennflächen verursacht.  Daher sind die     Grenzschichten-Wechselwirkungen,    wel  che durch die Wellenfortpflanzung von dem brüchigen  Organ aus Beton oder Gestein u. dgl.

   in das     viskoelasti-          sche    Material und von dem     viskoelastischen    Material  wiederum in das Spannorgan hervorgerufen werden, we  sentlich geringer als es die bei Abwesenheit der     visko-          elastischen    Schicht hervorgerufene Deformation oder Ver  zerrung sein würde.  



  Eine andere     Art    von     Bruch    in verstärkten Strukturen  ist ein Bruch der Haftbindung zwischen den verstärken  den Spannorganen und dem spröden Organ. Eine axiale  Spannung an dem Spannorgan sucht dieses Organ zu  verlängern und wenn die Belastung eine     Scherspannung     ergibt. die grösser ist als der erzeugte Adhäsionswert,  tritt ein Bruch längs der     Berührungslinie,    etwa einer ring  förmigen     Berührungslinie,    als ein wanderndes Phänomen  auf. Die Bruchlinie     wandert    beinahe in gleicher Weise  wie beim Schälen einer Banane.

   Die Spannungsübertra  gung von einem     Armierungselement    auf ein sprödes  Druckelement kann die Form dieses wandernden Rin  ges aufweisen.  



  Der Bruch eines Verstärkungsstabes in einer Veran  kerung kann ebenfalls von dieser     Art    sein. Bei einem  glatten Verstärkungsstab in einem glatten spröden Organ  tritt ein linearer Ringbruch auf und die     Länge    der Veran  kerung ist von geringer Bedeutung, da der Bruch nach  und nach erfolgt und die Bruchlinie in axialer Richtung  längs des Stabes     wandert.    Die volle Festigkeit des     Spann-          organes    wird nie erreicht.  



  Zur Verstärkung von Beton sind Glasfasern verwen  det worden. Dazu ist ein Bindemittel zum Verbinden  der Glasfasern mit dem Beton     oder    die Verwendung von  Glasfasern in dem Beton erforderlich, aber dies ergibt  eine minimale Adhäsion in     Art    einer Haft- oder Klebe  linie, wobei nur die statische Belastung berücksichtigt ist.  Eine dickere     viskoelastische    Kunststoffschicht würde eine  Energieabsorption ermöglichen, jedoch ist dieser Gedanke  bisher nicht gefasst oder ausgesprochen worden.  



  Vorgespannter Beton wird häufig verwendet, es ist  jedoch schwierig. eine vorgespannte Struktur zu bilden,  in welcher die Haftbindung des Betons an dem     Armie-          rungsorgan    richtig ausgenützt werden kann. Die Bela-         stungsträgerorgane    aus Stahl werden häufig unabhängig  von der Adhäsion an dem Beton behandelt.  



  Es hat sich nun herausgestellt, dass Beton oder Ge  steinsformationen unter Tage gegen Stosswellen oder  andere Arten von dynamischen Energiewellen sehr ge  festigt werden können, indem die Adhäsion des Spann  organs an dem Druckorgan, welche durch das     viskoelasti-          sche    Harz als     Dämpfungsorgan    voneinander getrennt sind,  verbessert wird, wodurch eine örtliche Überbelastung ver  hindert wird, die Schwingungsenergie gedämpft und als  Wärme aufgezehrt wird und vorzugsweise in dem     visko-          elastischen    Element eine ausreichende     Elastizität    vorhan  den ist,

   so dass eine Überspannung unter extremen Be  dingungen die     viskoelastische    Schicht örtlich und ohne  katastrophenartigen Bruch verformt, um ein stellenweises  Gleiten zu ermöglichen, wobei der grössere Teil der  Strukturfestigkeit des verstärkten Materials erhalten  bleibt.  



  Es     hat    sich herausgestellt, dass eine     viskoelastische     Schicht von etwa 1,59 mm bis etwa 12,7 mm oder dar  über die Wellenenergie umwandeln, eine örtliche über  belastung verhindern und eine weit grössere Festigkeit  unter Stossbelastungen ergeben kann und diese Dicke  zum Modifizieren der Schwingungsenergie ausgezeichnet  geeignet ist.  



  Eine Dicke von mehr als 12.7 mm ist sehr wirksam,  wird jedoch unerwünscht teuer. Die Kosten können min  destens teilweise vermindert werden, indem Verdünnungs  mittel, wie     Zement    oder Asbestfasern, Sand oder andere  Füllstoffe beigegeben werden, um das Volumen zu     ver-          grössern,    ohne die Wirksamkeit des     viskoelastischen          Polymers    zu vermindern.  



  Das Polymer ist rasch abbindend, bei Umgebungs  temperatur     härtend,    vorzugsweise wasserdicht, fest und  nicht schrumpfend. Die     Epoxyharze    wie die     Polyurethan-          harze    ergeben gewöhnlich gute Resultate. Vom Kosten  standpunkt werden die Polyesterharze häufig bevorzugt.  



       Cyanacrylate    und     Mischpolymerisate    von Polyestern  und     Acrylaten    sowie andere feste     viskoelastische    Poly  mere, welche im Handel erhältlich sind, können ver.  wendet werden.  



       Polyesterharz-Zusamfnensetzung     Bei einer vorzugsweisen Zusammensetzung ist das  Harz ein ungesättigtes     polymerisierbares    Polyesterharz,  welches mit einer     monomeren        polyrnerisierbaren        äthy-          lenischen    Verbindung zusammen mit einem     Inhibitor    und  einem Beschleuniger vermischt ist.

   Die     Alkyd-Kompo-          nenten    von üblichen Polyesterharzen sind dabei brauch  bar, einschliesslich die gebräuchlichen Polyesterharze  sowie die gebräuchliche x,     ss-äthylenisch    ungesättigte       Polycarboxylsäure,    in welcher eine gesättigte     Polycarbon-          säure    vorhanden sein kann. Die     Polyesteralkyde    werden  hierbei teilweise mit einer solchen Säure oder Mischun  gen von Säuren oder deren     Anhydriden        kondensiert,    in  dem sie erhitzt werden, bis eine Reaktion eintritt. Der  Kondensationsgrad wird durch die Säurezahl in bekann  ter Weise festgestellt.

   Eine Säurezahl von etwa 25 bis  etwa 60 ergibt gute Resultate, wobei ein Bereich von 35  bis 50 bevorzugt wird. Solche Harze können hergestellt  werden, wie in den nachfolgenden Beispielen gezeigt, oder  sie können als     Alkyd-Komponente,    welche aus der Kon  densation stammt und mit einem     monomeren    Vernet  zungsmittel vermischt ist, oder vollständig mit oder ohne  Stabilisatoren und Beschleuniger gekauft werden.     Styrol     wird zwar als Vernetzungsmittel für die meisten handels  üblichen Polyesterharze bevorzugt.

   In der Praxis wird      jedoch     Vinyltoluol    bevorzugt, wenn das Harz unter Tage  verwendet werden soll oder wenn die     Flüchtigkeit    und  Explosivität von     Styrol    Schwierigkeiten bereiten könnte.  Mit Ausnahme der Entzündungsgefahr ergeben die     styrol-          haltigen    Harze ausgezeichnete Resultate. Die Herstellung  der Harze ist bekannt und sie sind im Handel erhältlich,  wie z.

   B.:     Polychem    167-T der     Chemical        Oil     &      Resin          Company;        Selectron        R.S:N.    553 der     Canadian    Pittsburgh       Industries,    Ltd.;     TVL    62036     Glidpol    der     Glidden,    Ltd.;

    die     Laminac-Sorten      der     American        Cyanamid        Company     und die     Polyester-Bootsharze    der Firma     Naugatuck        Che-          micals.     



  Die meisten dieser handelsüblichen Harze werden  mit einem     Chinon-Stabilisator    und einem     Härtungsb;.-          schleuniger    verkauft. Ein Stabilisator ergibt eine längere  Lagerbeständigkeit, insbesondere wenn ein Beschleuniger  anwesend ist. Die     Polyolpolycarboxylsäureester    haben  etwas leicht unterschiedliche Eigenschaften, was von Un  terschieden in der Herstellung herrührt, beispielsweise  der Geschwindigkeit des     Erhitzens,    der Geschwindigkeit  des     Rührens,    Spurenverunreinigungen u. dgl.

   Es ist infolge  von zufälligen Unterschieden bei der Herstellung sogar  bei aufeinanderfolgenden Beschickungen sehr schwierig,  gleich     Gelbildungszeiten    zu erhalten. Dementsprechend  ist es handelsüblich, die Menge an Beschleuniger und die  Menge an     Verzögerer    zu verändern, um die gewünschte       Gelbildungs-    und     Aushärtzeit    sicherzustellen. Etwa 0,002       bis        0,03%        Phenol-Verzögerer,        bezogen        auf        das        Gewicht     des Harzes, wird bevorzugt.

   Eine grössere Menge des       Verzögerers    wird mit einer grösseren Menge des Beschleu  nigers verwendet und es wird eine ausreichende Menge  des     Verzögerers    verwendet, um eine zweckmässige Lager  beständigkeit von mindestens 6 Monaten zu erhalten.  Über etwa     0.03%    des     Phenol-Verzögerers    als Äquivalent  für das     Hydrochinon    ist geeignet, eine vollständige Aus  härtung zu verlangsamen oder zu verhindern.  



  Unter den Verzögerungsmitteln oder     Inhibitoren    wird       Hydrochinon    in der Praxis am meisten verwendet, es  können jedoch auch andere verwendet werden, wie Mono  alkylphenole, einschliesslich     monotert.        Butylpheno,        mono-          tert.        Butylhydrochinon,    o-, m- und     p-Cresol,    höhere       Alkylphenole,    mehrere     Hydroxylgruppen    enthaltende       Phenole,    einschliesslich     Catechin,        Rersorcin,    sowie die teil  weise     alkylierten,

      mehrere     Hydroxylgruppen    enthalten  den     Phenole,        einschliesslich        Eugenol,        Guaiacol,    und Mi  schungen dieser oder anderer Stoffe. Diese     Verzögerer     sind dem Fachmann als zusammengehörige Gruppe be  kannt.  



  <I>Der Härtebeschleuniger</I>  Die bevorzugten Härtebeschleuniger sind die     Anilin-          Beschleuniger    einschliesslich     tert.    Monoamine, an deren  Stickstoffatom zwei funktionelle     aliphatische    von     Alkyl-          kohlenwasserstoffen,        hydroxylsubstituierten        Alkylkohlen-          wasserstoffen    und     Aralkylkohlenwasserstoffen    abgeleite  te Reste, sowie ein aromatischer Rest gebunden sind,  der sich von     Arylkohlenwasserstoffen,

      mit einer     Azo-          Gruppe    substituierten     Arylkohlenwasserstoffen,    mit einer       Amino-Grupp;    substituierten     Arylkohlenwasserstoffen,     mit einer     Hydroxylgruppe    substituierten     Arylkohlenwas-          serstoffen    und mit einer     Aldehyd-Gruppe    substituierten       Arylkohlenwasserstoffen    sowie Salzen derselben ableitet.

    Beispiele hierfür sind:     Dimethylanilin,        Diäthylanilin,        Di-          n-propylanilin,        Dimethyl-p-toluidin,        Dimethyl-o-toluidin,          Dimethyl-a-naphthylamin,        Methylbenzylanilin,        p-Dime-          thylaminoazobenzol,        N,N-Dimethyl-m-aminophenol,        p-          Hydroxy-N,N-di(p-hydroxyäthyl)-anilin,    p-Dimethylami-         nophenyl-oxalat,

          p-Dimethylaminophenylacetat    und     p-          Dimethylaminobenzaldehyd.        Alkaliverbindungen,    wie Cal.       ciumhydroxyd,        Natriumhydroxyd    und     Natriumcarbonat,     wenn sie von     vorneherein    oder durch die Reaktion des  Wassers mit Zement oder Gips vorhanden sind,     Ammo-          niumdioxyd    und     Ammoniumsulfat    wirken ebenfalls als  Beschleuniger oder zusätzliche Beschleuniger.  



       Etwa        0,04        bis        0,2%        des        Beschleunigers,        berechnet        als     Äquivalent für     Diäthylanilin,    werden bevorzugt.

   Viele  der im Handel erhältlichen Harze enthalten eine gewisse  Menge     Verzögerer,    häufig     Hydrochinon,    und eine ge  wisse Menge Härtebeschleuniger, häufig eines der tertiä  ren Amine, und dementsprechend ist weniger zusätzlicher       Verzögerer    und Beschleuniger bei den     erfindungsgemäs-          sen    Zusammensetzungen erforderlich.  



  <I>Der Katalysator</I>  Der Katalysator für die Zusammensetzung kann ein  gebräuchlicher     Peroxyd-Katalysator    sein, wobei     u.a.        Ben-          zolylperoxyd    im Handel bevorzugt wird. Andere Peroxyde  sind geeignet, wie     Zyklohexanonperoxyd,        Hydroxyheptyl-          peroxyd,        1-Hydroxyzyklohexylhydrop2roxyd    1,     t-Butyl-          hydroperoxyd,        2,4-Dichlorbenzoylperoxyd    u. dgl.  



       Methyläthylketonperoxyd    ergibt ausgezeichnete Re  sultate, obwohl die Behandlung der     Ketonperoxyde    infol  ge ihrer Flüchtigkeit grössere Sorgfalt     erfordern.    Anorga  nische Peroxyde sind ebenfalls brauchbar, und zwar allein  oder mit organischen Peroxyden vermischt, beispielsweise       Natriumpercarbonat,        Calciumperoxyd,        Natriumperoxyd     u. dgl.  



       Benzoylperoxyd    wird gewöhnlich bevorzugt, da es ein  fester Stoff mit günstigem Preis und praktischer Hand  habung ist. Alle Peroxyde neigen zu Explosivität oder  Entflammbarkeit. Für einen zweckmässigen Gebrauch  ist es erwünscht, dass das     Benzoylperoxyd    mit einem  verträglichen,     inerten    organischen Material, wie Stärke  oder Mehl, zu einer Zusammensetzung vermischt wird,       welche        etwa        30%        des        Benzoylperoxyds        enthält,

          das        sich     dadurch in nicht explosiver Form befindet und prakti  scher gemahlen und gehandhabt werden kann.  



  <I>Mit Wasser reagierendes Füllmittel</I>  Ein mit Wasser reagierendes Füllmittel kann im Harz  oder im Peroxyd vorhanden sein. Mit Wasser reagierende  Füllmittel sind beispielsweise     Portland-Zement    und ge  brannter Gips.  



  Zusätzlich können     inerte    Füllstoffe, wie Sand, Staub  von     Silica-Stein,    pulverisierter Kalkstein oder Mahlrück  stände von     Siliciumdioxyd,    je nach Wunsch vorhanden  sind. Solche Füllstoffe sind billig und verringern die  Kosten des Harzes je Volumeneinheit.  



  Zement oder Gips neigt bei Lagerung zum Abbinden.  Ein Dickmittel vermindert die Geschwindigkeit des Ab  bindens oder hält es vollständig zurück und auch wenn  ein gewisses Abbinden eingetreten ist, kann der Zement  leichter wieder suspendiert werden.  



  <I>Dickmittel</I>  Fein zerteiltes     Siliciumdioxyd,    insbesondere     pyroge-          nes        Siliciumdioxyd,    ist als Dickmittel sehr wirksam. An  dere Dickmittel sind     Wollastonit,    mit einem     kationischen     oberflächenaktiven Amin behandelter     Bentonit-Lehm,    mit  einem     kationischen    Oberflächenbehandlungsmittel behan  deltes     Aluminiumsilicat,    mit     Calciumstearat    behandeltes  Aluminiumsilicat, fein zerteiltes     Calciumcarbonat,

      insbe  sondere wenn es mit einem     kationischen    oberflächenakti-           ven    Mittel behandelt ist,     Aluminiumstearat    und Asbest,  entweder als kurze Faser oder als fein zerteiltes Pulver.  



  Das     Dickmittel    wird     zweckmässigerweise    der Harz  paste beigegeben. Es ist ebenfalls wirksam, wenn es sich  in der     Katalysatorzusammensetzung    befindet. Das Dick  mittel kann teilweise der Harzpaste und teilweise dem  Katalysator beigegeben werden, obwohl es gewöhnlich       praktischerweise    mit einer dieser Komponenten vermischt  ist. Asbest neigt zur Verkürzung der Lagerbeständigkeit,  wenn es ohne das mit Wasser reagierende Füllmittel ver  wendet wird. Wenn es mit     Portland-Zement    verwendet  wird, lässt sich eine ausgezeichnete Lagerbeständigkeit  erzielen.  



  Entweder in der Harzpaste oder im Katalysator, und  zwar in dem Stoff, welcher von dem mit Wasser reagie  renden Füllstoff frei ist, befindet sich etwas Wasser. Ge  wöhnlich wird etwa eine solche Menge Wasser     bevorzugt,     welche mit dem mit Wasser reagierenden Füllstoff reagie  ren. Die Hälfte dieser Wassermenge ergibt gute Resul  tate, da sie mit einem Teil des mit Wasser reagierenden  Füllstoffes     reagiert,    und an feuchten Stellen, wenn das       Harz    in feuchten Bohrungen oder in frischem Beton ver  wendet werden soll, kann weniger Wasser zugegeben  werden, so dass ein Teil des Wassers aus der angrenzen  den Gesteinsformation oder dem Beton geliefert wird.

    Es können bis zu     25%    Wasser     verwendet    werden, wobei  grössere Mengen bevorzugt werden, wenn grössere Men  gen von mit Wasser reagierendem Füllstoff vorhanden  sind, und     umgekehrt.    Bezogen auf das endgültige Harz  volumen, stellen 5 bis     10%    Zement mit einer Komponen  te zur Lagerung und 1 bis     10f     Wasser, bezogen auf die  endgültige Zusammensetzung, einen bevorzugten Bereich  zur Erzielung von Lagerbeständigkeit, praktischem Ge  brauch und einem festen endgültigen Harz mit minimaler  Schrumpfung dar.  



  Um das Wasser mit dem Harz oder dem Katalysator  vermischt zu halten. wird ein     Emulgierungsmittel    bevor  zugt. Die     polyoxyäthylierten    Pflanzenöle sind mit der  Zusammensetzung verträglich, ergeben eine gute Suspen  sion. gute     Emulgierung    des Wassers und lange Lager  beständigkeit.

   Andere gebräuchliche     Benetzungsmittel,     welche mit dem Harz verträglich sind, können     verwendet     werden, wie     polyoxyäthyliertes        Castor-Öl    oder die äqui  valenten     Polyäthylenglykoläther    von     Castor-Öl    oder ein       polyoxyäthyliertes        Alkylphenol,    wie  
EMI0004.0027     
    und  
EMI0004.0028     
    wobei n eine kleine ganze Zahl ist. Im Handel sind Mi  schungen erhältlich, bei welchen n zwischen 3 und 16  liegt. Ein Bereich von 3 bis 10 wird bevorzugt.

   Solche  Mischungen werden als     Tricon    X-45 und     Tricon    N-57  sowie bei verschiedenen Handelsquellen auch unter ande  ren Namen verkauft.  



       Verzögerung   <I>des</I>     Schimmelns     Da die     erfindungsgemässen    Polymere organische Ver  bindungen sind. können Bindungen vorkommen, unter  welchen diese Polymere, insbesondere in einem nicht  vollständig     polymerisierten    Zustand, durch Schimmel  pilze oder andere Mikroorganismen angegriffen werden.

    Die Beigabe von etwa     #/2        %        Pentachlorphenol    oder     0,1%          Phenylquecksilberacetat        oder        0,1%        Dodecylguanidinace-          tat    oder     0,1%    saures     Dodecylguanidinphthalat    oder von    Mischungen derselben verhindert ein Schimmelwachstum.

    Die genaue Menge ist nicht kritisch und kann zwischen  dem     V-    und     5-fachen    eingestellt werden, wobei die jewei  ligen Mengen von den besonderen Umständen abhängen,  welche bei einer bestimmten Anwendung angetroffen  werden.  



  Soweit die     erfindungsgemässen    Verstärkungsvorgänge  eine wirksamere Verwendung von vorgespanntem Beton  oder ein Vorspannen von Beton auf höhere     Werte    ermög  lichen, ist es erwünscht, eine maximale Festigkeit des  Betons gewährleisten zu können.

   Daher kann wenigstens  ein Teil des Aggregates, insbesondere die grösseren Teil  chen, in einem schweren     Aufschwemmittel    aufge  schwemmt werden, um die leichteren Komponenten des  Aggregates abzutrennen und abzuführen, wodurch man  ein Aggregat mit höherer Dichte erhält, welches folgende       Vorteile    aufweist:  1.     Verringerte    Durchlässigkeit für Wasser und     wäss-          rige    Flüssigkeiten;

    2. erhöhter     Youngscher        Modul;     3. erhöhter Strahlungswiderstand, wodurch dünnere  Schichten verwendet werden können, um einen  ausreichenden Strahlungswiderstand für Bauwerke  zu erhalten, die einem Atomangriff ausgesetzt sein  könnten; und  4. häufig weitere     Elastizitätsgrenzen    für einzelne Teil  chen des Aggregats und für die Betonmasse.  



  Beim Verstärken von Beton kann eine erhöhte Vor  spannung erzielt werden, indem Spannorgane gespannt  werden, nachdem der Beton richtig abgebunden hat. Ein  Vorspannen vor dem Abbinden des Betons erfordert ir  gendein anderes, lasttragendes Organ, um die Spannungs  belastungen in den Verstärkungsorganen hervorzurufen,  bis der Beton abgebunden hat. Dies     erfordert        Belastungs-          Einbettungen    für     vorgegossene    Organe und mehr oder  weniger zufriedenstellende Aufwendungen für an Ort  und Stelle gegossenen Beton.

   Eine zweite Möglichkeit be  steht darin, dass man ein Abbinden des Betons ermög  licht und sodann die Spannorgane reckt. um den vorge  spannten Zustand zu erzeugen, in einem solchen System  muss sich aber das Spannorgan in bezug auf den Beton  bewegen und muss daher frei von Bindung sein.  



  Es ist möglich, eine Schicht von     viskoelastischem          Thermopolymer    auf den     Armierungsorganen    anzubrin  gen, den Beton an     Ort    und Stelle zu giessen und     zu    ermög  lichen, dass sich die Organe in bezug auf den Beton be  wegen, um die     Vorspannung    zu erzeugen, u. sodann das  Härten des     viskoelastischen    Materials zu bewirken, um  die     Armierungsorgane    in gespanntem Zustand zu binden.

         Dies    kann durch Anbringen einer Schicht mit einer Dicke  von ungefähr 1,6 bis 6,35 mm eines     hitzehärtbaren        Poly-          mers    und anschliessendem Erhitzen mittels nahe dem  Spannorgan angeordneten speziellen Widerstandsdrähten       durchgeführt    werden, oder es können. wenn metallische       Armierungsstäbe    oder     -organe    verwendet werden, diesel  ben erhitzt werden, indem Strom durchgeleitet wird. Die  ses Vorgehen hat den weiteren Vorteil, dass das Polymer  härtet, während der Stab heiss ist, so dass das thermische  Schrumpfen eine zusätzliche Spannung ergibt.  



  Ein weiteres Verfahren zum     Härten    des     Polymers     besteht in der Verwendung einer Strahlungsquelle, welche  ein Strahlungsfeld erzeugt, und zwar beispielsweise     (3-          oder    (-Strahlung, welche ausreicht, die     Polymerisierung     des     Polymers    in seine endgültig ausgehärtete Form zu  bewirken. Ein     verzögerter    Katalysator oder elektroche  misch     aktivierte    Katalysatoren können verwendet wer  den.

   Ein solches Verfahren ermöglicht ein Spannen der      Spannorgane aus Metall oder Glasfasern nach dem Ab  binden des Betons, das Polymerisieren des     hitzehärtbaren     Kunststoff-Bindeglieds und daher die Befestigung des  Spannorganes am Beton nicht nur an den Enden, sondern  längs der gesamten Länge des Verstärkungsorganes, um  einen höheren     örtlichen    Spannungsaustausch zu erhalten.  



  Ein örtlicher Spannungsaustausch ergibt den grossen  Vorteil einer lokalisierten Festigkeit im Falle des Auf  tretens eines Bruches längs des Spannorganes oder in  dem spröden Körper sowie eine verbesserte Übertragung  von Wellenenergie zwischen dem Spannorgan und dem  Beton oder Gestein, so dass     lokalisierte    stehende Wellen  oder die     Belastung    konzentrierende, sich verstärkende  Wellen minimal gemacht werden.  



       Zusätzlich    zu der verbesserten Belastungsverteilung  vermindert oder verhindert die Verwendung eines     visko-          elastischen        Polymers    auf der     Oberfläche    von     korrodier-          baren    Spannorganen die Korrosion. Bei der Verwendung  von     Stahlarmierungen    in Dämmen oder in der Berührung  mit Seewasser ausgesetztem Beton ist es seit langem  üblich, eine sehr dichte Deckschicht von Beton zu ver  wenden, um zu verhindern, dass das Seewasser in Berüh  rung mit dem Stahl kommt. Seewasser ist korrodierend  und dringt bei Wellenwirkung leicht ein.

   Bei nicht vorge  spanntem Beton können Risse leicht das Eindringen von  Seewasser und dadurch Korrosion ermöglichen, was un  ter Umständen zum Bruch führt. Vorgespannter Beton,  der stets unter Druck steht,     hilft    dabei viel, da Spannungs  brüche nicht auftreten können, weil im Beton keine Zug  spannung herrscht. Thermische Belastungen und andere  Ursachen von Brüchen ermöglichen häufig Korrosion.       Durch    Verwendung von Polymeren, welche im wesent  lichen gegen Seewasser     inert    sind, sind die Spannorgane  nicht nur gegen Schwingungsenergie geschützt,     sondern     auch gegen Korrosion.  



  Wenn die     Armierungsorgane    aus     Glasfasern    bestehen,  bieten sich keine oder nur unbedeutende Korrosions  schwierigkeiten.  



  Der Schutz von Stahl sowohl in Gestein als auch in  Beton ist ausserordentlich wichtig, da Korrosion häufig  die Ursache von in längeren Zeiten entstehenden Brü  chen ist. Grubenwasser enthält häufig saure     Eisensalze     oder andere saure Komponenten, welche ungeschützten  Stahl angreifen. Irgendein Elektrolyt bricht leicht die  schützende     Oxydschicht    über dem Stahl auf und erhöht  die Korrosionsgeschwindigkeit. Chlorid, welches im Win  ter zum Schmelzen von Schnee und Eis verwendet wird,  hat einen sehr nachteiligen Einfluss auf die Haltbarkeits  erwartung von Verstärkungsstahl in Strassen,     Flugplatz-          Landeflächen,        Brückenbedielungen    u. dgl.  



  Anhand der Figuren wird die Erfindung beispiels  weise näher erläutert. Es zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht eines festen     Glasfaser-Verstär-          kungsstabes    in Gestein,       Fig.    2 eine Ansicht eines     Glasfaser-Verstärkungsstabes     mit einem dünnen Entlüftungsrohr in den Fasern,       Fig.    3 eine Ansicht eines     Glasfaser-Verstärkungssta-          bes,    bei welchem das Mittelrohr Ausbauchungen aufweist,  um eine ausgebauchte Verzahnungsform der Aussenfläche  des     Verstärkungsstabes        zu    erhalten,

         Fig.        4-    einen Schnitt durch eine Kammer- oder Quer  schlageinmündung     (boshole        brow),    in welchem die Ver  stärkung mit     Glasfaserstäben    gezeigt ist, die mit Harz  am Beton gebunden sind,       Fig.    5 eine Draufsicht auf die Verstärkung der Ein  mündung des Querschlages in eine     Förderdurchführung       in     Untertagegruben,    welche mit harzgebundenen Glas  faserstäben verstärkt ist,       Fig.    6 eine Ansicht einer Versuchsanordnung zur Un  tersuchung der Festigkeit des Verstärkungsstabes aus  Metall unter Stossbelastungen,

         Fig.    7 eine zweite Versuchsanordnung zur Be  stimmung des Stosswiderstandes eines metallischen Ver  stärkungsstabes und       Fig.    8 eine Ansicht einer Versuchsanordnung zur Be  stimmung des Stosswiderstandes eines     'Glasfaserstabes.     Die Erfindung wird nachfolgend mit Einzelheiten und  besonderen Bereichsangaben beispielsweise erläutert.     In     der Beschreibung und den Ansprüchen sind alle Teile  als Gewichtsteile angegeben, wenn nichts anderes zum  Ausdruck gebracht wird.  



  <I>Beispiel 1</I>  In ein geeignetes Reaktionsgefäss, welches mit     Rührer,     Thermometer und einem luftgekühlten     Rückflusskühler     ausgestattet ist, wurden 1910 Teile     Maleinsäureanhydrid,     1480 Teile     Phtbalsäureanhydrid    und 2540 Teile     Propylen-          glykol    gegeben. Unter Durchleitung von Kohlendioxyd  durch die Reaktionsmischung mit einer zur Erzeugung  einer     inerten    Atmosphäre oberhalb der Oberfläche der  Mischung ausreichenden Geschwindigkeit wurden die  Reaktionsteilnehmer nach und nach unter Rühren auf  eine Temperatur von 160 C erhitzt.

   Die Erhitzung wurde  bei einer angezeigten     Esterbildungstemperatur    fortgesetzt,  bis die Säurezahl auf 38 gesunken war. Die für die Er  zielung dieses Kondensationsgrades erforderliche Zeit be  trug etwa 20 Stunden. Darauf wurde die Reaktionsmi  schung auf 80 C abgekühlt und das heisse Polyesterharz  wurde mit     Methylstyrol        im    Verhältnis Harz zu     Methyl-          styrol    von 70 : 30 verdünnt.  



  Die     Polycarboxylsäure-Komponente    des reaktionsfä  higen Harzes war zwar bei diesem Beispiel eine Mischung  einer x,     ss-äthylenisch    ungesättigten     Dicarbonsäure    und  einer nicht     polymerisierbaren    zweibasischen Säure.

   Es  kann aber auch     ausschliesslich    eine a,     3-äthylenisch    unge  sättigte     Polycarbonsäure    verwendet werden, wie die       Maleinsäure    gemäss diesem Beispiel, oder irgendeine sol  cher Säuren, wie     Fumarsäure,        Aconitsäure,        Itaconsäure,          Citraconsäure    und     Mesaconsäure    oder auch Kombina  tionen derselben.

   Wenn eine     nichtpolymerisierbare        Poly-          carbonsäure    verwendet wird, muss sie in Verbindung mit  einer nichtgesättigten Säure der genannten Art verwendet  werden und soll vorzugsweise nicht mehr als 70     Gew.- /o     der Gesamtmenge der verwendeten     Polycarbonsäuren     ausmachen.

   Beispiele für     nichtpolymerisierbare    Säuren  sind     Oxalsäure,        Malonsäure,        Bernstein-Succinsäure,        Glu-          tarsäure,        Sebacinsäure,        Phthalsäure,        Pimelinsäure,    Kork  säure,     Azelainsäure        Tricarballylsäure,    Zitronensäure,  Weinsäure und dgl. Wenn erhältlich, können die     Anhy-          dride    dieser Säuren ganz oder teilweise an deren Stelle  treten.  



  Zusätzlich zu dem bei der Herstellung des Harzes  gemäss diesem Beispiel verwendeten     Propylenglykol    kön  nen andere Arten von Glykolen verwendet werden, die       Äthylenglykol,        Diäthylenglykol,        Dipropylenglykol,        Tri-          äthylenglykol,        Tetraäthylenglykol,        Butandiol-1,2,        Butan-          diol-1,3,        Butandiol-1,4,        Pentandiol-1,2,        Pentandiol-1,4,          Pentandiol-1,5,        Hexandiol-1,6,

          Neopentylglykol    u. dgl.  Mehrwertige     Alkohole    mit mehr als     zwei        Hydroxylgrup-          pen    können verwendet werden, wenn sie zusammen mit  einer überwiegenden Menge an Glykol angewandt wer  den.

   Beispiele für solche mehrwertigen     Alkohole    mit mehr  als zwei     Hydroxylgruppen    sind Glycerin, Trimethylol-           äthan,        Trimethylolpropan,        Pentaerythrit,        Dipentaerythrit,          Sorbit,        Mannit,        Adonit,        Dulcit,        Arabit,        Xylit    u. dgl.  



  Wie bei der Darstellung des besonderen Harzes     ge-          mäss    diesem Beispiel erläutert, ist es erwünscht, dass der  mehrwertige und vorzugsweise zweiwertige Alkohol in  einer Menge verwendet wird, welche mehr als etwa 10 bis       2017,    oberhalb der für eine im wesentlichen vollständige       Veresterung    der verwendeten Säure oder Säuren erfor  derlichen     stöchiometrischen    Menge liegt.  



  Der mehrwertige Alkohol und die     Polycarbonsäure     sowie die verschiedenen Mischungen der beiden, welche  verwendet werden können, sollten in ausreichendem Mas  se zur Reaktion gebracht werden, um eine endgültige  reaktionsfähige Substanz mit einer Säurezahl zu erzeugen,  welche     zweckmässigerweise    nicht grösser als 60 ist. Der  bevorzugte     Säurezahlbereich    für das     erfindungsgemäss     zu verwendende Harz liegt zwischen etwa 35 und 40.  



  Das Vernetzungsmittel für das reaktive Harz kann  irgendeiner aus einer Anzahl von     polymerisierbaren        mo-          nomeren    Stoffen mit einer
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   und einem  Siedepunkt oberhalb etwa 60 C sein. Das bei diesem  Beispiel verwendete Mittel war eine     isomere    Mischung  von ringsubstituierten     Methylstyrol-Sorten,    allgemein  auch     Vinyltoluol    genannt. Diese Art von substituiertem       Styrol    wird bei den Zusammensetzungen bevorzugt, wel  che bei der Untertagearbeit oder in abgeschlossenen Be  reichen verwendet werden sollen, und zwar infolge ihres  ziemlich hohen Flammpunktes.

   Der hohe Flammpunkt  dieser Verbindung ermöglicht deren Verwendung in ab  geschlossenen Bereichen mit     verhältnismässig    grosser  Sicherheit, wenn Sicherheitsfragen eine grössere Rolle  spielen. Es gibt jedoch auch andere geeignete Vernet  zungsmittel, wie     Styrol    selbst,     2,4-Dimethylstyrol,        2,5-          Diäthylstyrol    und dgl.     Alkylester    von     Acrylsäure    und       Methacrylsäure    können ebenfalls als Vernetzungsmittel  verwendet werden.

   Auch     aliphatische        Vinylester    können  verwendet werden, einschliesslich     Vinylacetat,        Vinylbu-          tyrat.        Vinyllaurat,        Vinylstearat,        Acrylnitril,        Methacryl-          nitril    u.     dgl.    In gleicher Weise können     Acrylamid    und       Methacrylamid    verwendet werden.

   Diese polymerisier  baren     monomeren    Stoffe, welche die
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    enthalten, können einzeln oder in Kombination mitein  ander     verwendet    werden.  



  Das Verhältnis des ungesättigten Polyesterharzes zu  dem     monomeren    Vernetzungsmittel kann in weiten Gren  zen verändert werden. Der ungesättigte Harzgehalt kann  daher zwischen etwa 10 und etwa 90 Teilen, entsprechend  90 bis 10 Teilen     polymerisierbares        Monomer,    betragen.  Bei der Mehrzahl der Anwendungszwecke enthalten die  aktiven,     polymerisierbaren    Komponenten von etwa 40 bis  etwa 60 Gewichtsteile ungesättigtes Harz und dementspre  chend etwa 60 bis 40 Teile     polymerisierbaren        monome-          ren    Stoff.  



  Andere geeignete ungesättigte Polyesterharze sind in  der     USA-Patentschrift    3<B>091936</B> beschrieben.    <I>Beispiel 2</I>    Zu 84,5 Teilen des Harzes aus     Beispiel    1 wurden  0,006 Teile     Hydrochinon    als     Inhibitor,    0,9 Teile     Emul-          phor        EL-719,    ein geeignetes     hydrophiles,    nichtionisches       oberflächenaktives    Mittel, welches durch     Polyoxyäthylie-          ren    eines pflanzlichen Öls hergestellt wurde, 0,025 Teile       Diäthylanilin,    1,

  0 Teile     Vinyltoluol,    9,4 Teile Wasser und    4 Teile     Cab-o-sil,    ein geeignetes     pyrogenes    kolloidales       Siliciumdioxyd,    gegeben. Es wurde eine getrennte     Kataly-          satorkomponente    hergestellt, indem 18 Teile     Portland-          Zement,    9 Teile     Luperco    AA, ein geeigneter Peroxyd  Katalysator, im wesentlichen ein feines Pulver, welches       30%        Benzoylperoxyd    und     70%    eines     inerten,    organischen  Verdünnungsmittels enthält,

   (die Zusammensetzung wird  häufig zum Bleichen von     Mehrl    verwendet) sowie 3 Teile       Dibutylphthalat    vermischt wurden. Die einzelnen Kompo  nenten sind wenigstens 6 Monate bei 21  C (70 F) stabil.  Die 100     Gew.-Teile    der Harzmischung werden zu den  30 Teilen der Katalysator--Zusammensetzung gegeben,  um das endgültige gemischte Harz zu bilden.

   Direkt vor  dem Zeitpunkt der Verwendung werden 2 Komponenten  vermischt und können entweder in eine Bohrung im Be  ton oder Gestein an einer gewünschten Stelle gebracht  oder als Schicht auf die Oberfläche des     Spann-Verstär-          kungsorganes    verteilt werden, welches vor oder nach dem  Aushärten oder dem teilweisen Aushärten des     Polymers     in den Beton eingebracht wird.

      <I>Beispiel 3</I>  Wie in     Fig.    1 gezeigt, ist eine Mehrzahl von     Glasfasern     durch Klebwirkung mit dem gemäss Beispiel 2 herge  stellten Polyesterharz zusammengefasst, wobei     lediglich     das kolloidale     Siliciumdioxyd    und der     Portland-Zement     weggelassen wurden.

   Die Glasfasern wurden durch kon  tinuierliches Eintauchen getränkt und zu Bündeln und  sodann zu einem Stab mit einem Durchmesser von 22,2  mm geformt und in entgegengesetzten Richtungen mit  einer Steigung von etwa 5,08 cm mit einem schmalen       Glasfaserbündel    spiralig umwickelt, um sowohl die Fa  sern beim Härten zusammenzuhalten als auch dem Stab  eine     Oberflächenrauhheit    zu erteilen, welche zu einer  mechanischen Verzahnung wie zu einer direkten Adhäsion  beiträgt. Wie in     Fig.    1 gezeigt, besteht der     22,2-mm-Stab     aus Glasfasern 11 mit     spiralenförmigen    Umwicklungen 12  und ist in ein nach unten in das Gestein 13 gebohrtes  Loch eingesetzt.

   Es wurde ein Bohrloch mit einem Durch  messer von etwa 1,37 cm verwendet, wobei der freie Ring  raum mit dem Polyesterharz 14 nach Beispiel 2 gefüllt  wurde. Nach einer Standzeit von einer Woche bei einer  Umgebungstemperatur von etwa 24 C (75 F) waren die  Gesteinselemente haftend mit dem Stab und durch gerin  ges Eindringen des Harzes in die Gesteinsspalten mitein  ander verbunden. Wenn die haftend gebundene Glasfaser  verstärkung den Explosionswellen von in benachbarten  Gesteinsformationen gezündeten Explosionen unterwor  fen wird, ergibt sie eine festere Formation als bekannte  Gesteinsbolzen, welche unter Spannung gegen Ausdeh  nungsgehäuse hergestellt werden oder aus mit     Zement-          gussmasse    gebundener Stahlverstärkung bestehen.

   Unter  Versuchsbedingungen, bei welchen die Schwingungsener  gie das Verstärkungsorgan zu lockern imstande ist, war  der Gewinn an Festigkeit ausserordentlich.    <I>Beispiel 4</I>    Der in     Fig.    2 gezeigte     Glasfaser-Verstärkungsstab     besteht aus einem     Polyäthylenrohr    15 mit einem Aussen  durchmesser von 6,35 mm welches etwa     mittig    angeordnet  ist, sowie einer Mehrzahl von Glasfasern 16, welche an  einander und an dem     Polyäthylenrohr    durch ein     Epoxy-          harz    einer bekannten, handelsüblichen, bei Zimmertem  peratur     härtbaren    Art gebunden sind,

   wobei die Glas  fasern durch     spiralenförmige    Umwicklungen 17 in ihrer  Länge gehalten werden. Das     Polyäthylenrohr    ist genügend  steif, dass die Ausbildung der     Glasfaserstange    18 erleich-           tert    wird, da das     Polyäthylenrohr    eine gewisse Steifheit  erteilt, bis das Polymer aushärtet. Der     Glasfaserstab    wird  in eine Bohrung in gebrochenem Granit 19 eingesetzt.

    Das     Polyäthylenrohr    ermöglicht, dass Luft aus dem abge  legenen Ende des Bohrloches entweicht, so dass der Ver  stärkungsstab leicht an seiner Stelle gehalten werden  kann, wenn das     Epoxyharz    20 in den Ringraum zwischen  dem Stab und dem Gestein gebracht wird, und zwar ent  weder nach oben, waagrecht oder nach unten.  



  Nach dem Härten ist die     Gesteinsformation    aus ge  brochenem Granit 19 widerstandsfähiger gegen Schwin  gungen, die von sich drehenden Maschinen, Grubenboh  rern oder von benachbarten Explosionen stammenden  Energiewellen herrühren, als es ein     ähnliches,    mit Stahl  in     Zementguss    verstärktes Gestein ist.  



  <I>Beispiel 5</I>  Ein Verstärkungsstab wird hergestellt, indem     Poly-          äthylenkugeln    21 auf ein     Polyäthylenrohr    22 aufgereiht  werden, welches sodann mit Glasfasern 23 in Polyester  harz überzogen werden. Nach dem Aushärten wird die  ausgebauchte Stange in ein Loch in Beton 24 eingesetzt,  an welchem sie mit einem Polyesterharz 25 gebunden  wird. Der so verstärkte Beton hat eine grössere Wider  standsfähigkeit gegen Explosionen als sie mit üblicher  Verstärkung erzielt werden würde. Die ausgebauchte  Oberfläche der Stange ergibt eine mechanische Verzah  nung und verändert die Fortpflanzung der Stosswellen  und daher die     örtliche    Belastung längs des Stabes.

   Mit  oder ohne eine zusätzliche äussere, etwa 6,35 mm dicke  Polyesterschicht kann der Stab zur Verstärkung von Be  tongebilden beim     Giessen    dieser Gebilde verwendet wer  den. Es wird eine bessere Stossfestigkeit erzielt, als bei  Verwendung von Stahlverstärkung und der verstärkte  Beton ist insbesondere gegen Seewasser oder säurehalti  ges Grubenwasser beständig.  



  Die Verstärkungsstange lässt sich leicht mit einer  Metallsäge zerschneiden und ist viel leichter als ein Stahl  stab mit entsprechender Zugfestigkeit. Während das für  Anordnung des verstärkenden Spannorganes verwendete  Harz bei Zimmertemperatur oder nahe an Zimmertempe  ratur aushärten oder sich verfestigen muss, kann das bei  der Herstellung der     Glasfaser-Verstärkungsstäbe    verwen  dete Polymer bei viel höheren Temperaturen ausgehärtet  werden. Daher ist ein weiter Bereich von Polymer  systemen für die Herstellung der     Glasfaserstäbe    geeignet.  Das     Polymersystem    muss benetzen und infolge dessen an  den Glasfasern haften oder die Faseroberfläche muss so  behandelt werden, dass sie ein Haften bewirkt. Das Poly  mer sollte nicht spröde sein.

   Abgesehen davon kann eine  grosse Vielzahl von     Polymersystemen    gewählt werden.  Es gibt eine Gruppe von äusserst festen Harzen für Glas  faserbindung. Es müssen jedoch hier keine Einzelheiten  darüber erwähnt werden.  



  Wenn ein     Giessbett    vorhanden ist oder Formbedin  gungen es gestatten, werden insbesondere dadurch gute  Ergebnisse erzielt, dass die verstärkende     Glasfaserstange     vorzugsweise etwas bis zu ihrer elastischen Streckgrenze  gereckt wird, bevor der Beton gegossen wird. Die Glas  faserstangen werden nach     Verfestigung    des Betons ent  spannt und ergeben einen vorgespannten, verstärkten Be  ton. Die     Vorspannung    ist insbesondere deshalb vorteil  haft, weil der ganze Beton unter Druck steht, wodurch  eine höhere Belastung ermöglicht wird und auch Span  nungssprünge in dem Beton     verhindert    werden.

   Wenn ein  Zuschlagstoff mit hoher Dichte verwendet und eine Beton  zusammensetzung hoher Festigkeit gewählt wird, hat das    erzielte Gebilde eine bemerkenswert hohe Festigkeit und  ermöglicht eine Bauweise mit höheren zulässigen Bela  stungen je Einheit als sie bei bekannten, mit Stahl ver  stärktem, vorgespanntem Beton möglich sind.  



  <I>Beispiel 6</I>  Die Figuren 4 und 5 zeigen die Verstärkung der Ober  kante eines -Stichloches in einer Grube unter Tage. Beim  Abbau unter Tage wird das das Erz darstellende gebro  chene Gestein durch eine     Hauptförderstrecke    oder einen       Schlämmstollen    26 gefördert und das Gestein wird durch  eine Kammeröffnung 27 nach unten in den Hauptstollen  geliefert. Die Einmündung des Querschlages in den  Hauptstollen wirkt als Drosselmündung und     steuert    die  Fliessgeschwindigkeit des Erzes. Üblicherweise werden  Verstärkungsbohrungen in das Gestein neben     dem    Quer  schlag, insbesondere die Oberkante 28 der Öffnung, d. h.

    den oben liegenden Teil des in den Hauptstollen führen  den Querschlages,     gebohrt    und verstärkende Gesteins  bolzen eingesetzt.  



  Zunächst wurden in der Öffnung Verstärkungsstäbe  aus Glasfaser mit einer     Länge    von etwa 1,83 m der in  Figur 2 gezeigten Art in das Gestein eingesetzt und mit  Polyesterharz haftend gebunden. Der Polyester ermög  licht die Absorption eines Teiles der Schwingung und  beim Heruntergleiten vom Gestein durch den Querschlag,  welcher die Öffnung vergrösserte, wurde die Glasfaser  stange mit einer Geschwindigkeit abgebrochen und durch  Abrieb zerstört, welche derjenigen des angrenzenden Ge  steins nahekam.

   Infolge dessen hielt die Oberkante der  Öffnung länger als bei bekannten     Ausführungen,    bei wel  chen     Stahl-Verstärkungsbolzen    verwendet wurden, Stahl  verstärkungsstäbe oder Gesteinsbolzen erstrecken sich  nach aussen in die Erzdurchführung und wenn Erzklum  pen das freie Ende des Bolzens treffen, lockern über  tragene Schwingungen leicht die Bolzen im Gestein und  verursachen ein vorzeitiges Versagen. Im Gegensatz dazu  dämpften die     Glasfaser-Verstärkungsstangen    die Energie  wellen, statt sie zu übertragen, und die Enden wurden  abgerieben, so dass einerseits nicht annähernd soviel Stösse  auftreten, welche Energiewellen auslösen, und anderer  seits die ausgelösten Energiewellen gedämpft werden.

   Die  ausgebauchten Stangen gemäss     Fig.    3 scheinen eine unter  schiedliche Fortpflanzungsgeschwindigkeit an den ausge  bauchten und eingezogenen Teilen zu haben und infolge  dessen wird die Energieübertragung längs der Stange  schneller geschwächt als bei Stangen mit im wesentlichen  gleichförmigen Eigenschaften.  



  Bei Abnützung und     Vergrösserung    der Querschlag  öffnung wurde es wie bei der üblichen Praxis notwendig,  die Oberkante der Öffnung zu erneuern, was gemäss den  Figuren 4 und 5 durchgeführt wurde. Der Querschlag  und insbesondere die Oberkante wurde erneuert, indem  die Stellen mit Beton aufgefüllt wurden, an welchen das  Gestein abgetrieben war, und es wurde die ursprüngliche  Form wieder hergestellt.

   Es wurde üblicher Beton ver  wendet, anstelle von     Stahl-Verstärkungsorganen    wurden  jedoch     Polyester-Glasfaser-Verstärkungsstangen    29 in  einer rechtwinkligen Gitteranordnung eingesetzt, wobei  der gleiche allgemeine Abstand und die gleiche An  ordnung wie bei     Stahl-Verstärkungsorganen    in normalem  Beton angewendet wurden und wobei sich mit 30,5 bis  61,0 cm von Mitte zu Mitte gute Ergebnisse erzielen  lassen.  



  Sogar ohne eine zusätzliche äussere Schicht von     visko-          elastischem    Polymer auf der Oberfläche der Glasfaser  stäbe ergab die verstärkte     Querschlag-Oberkante    eine 2-      bis     3-fache    Lebensdauer von     Querschlag-Oberkanten,     welche mit geraden Stahlstäben verstärkt waren. Wenn  die     Glasfaser-Verstärkungstäbe    zusätzlich in eine etwa  4,76 mm dicke     Polyesterharz-Schicht    der in Beispiel 2  erläuterten Art eingebettet waren, liess sich eine weitere  Erhöhung der brauchbaren Lebensdauer um mindestens       50j,    erzielen.  



  Die brauchbare Lebensdauer einer     Querschlag-Wie-          derherstellung    sowie der     öffnungs-Oberkante    ist     ausser-          ordentlich    schwierig zu messen, da das durch die Öffnung  kommende Gestein nicht notwendigerweise gleichförmig  ist. Von Zeit zu Zeit überbrückt oder verstopft das Ge  stein die Öffnung, wodurch das interessante Problem ent  steht, dass Tonen von Gestein nach unten durch die  Öffnung zu gelangen suchen, welche durch das verstopfen  de Gestein blockiert werden. Der Grubenarbeiter muss  normalerweise das Gestein von unten freisetzen, da ein  Anbohren von oben unpraktisch ist.

   Dies wird gewöhn  lich durchgeführt, indem man versucht, den Gesteins  brocken mit einer Rammstange zu stemmen, wenn er  nahe am Ausgang liegt, wenn dies jedoch nicht der Fall  ist, wird eine längere Stange mit einer an ihrem Ende  befestigten explosiven Ladung verwendet und die explo  sive Ladung wird neben dem verstopfenden Gestein an  geordnet und gezündet. Es stellt nur ein letztes Hilfs  mittel dar. dass der Grubenarbeiter nach oben in die  Öffnung klettert, um eine explosive Ladung anzubringen,  und zwar nur dann, wenn frühere Ladungen die Verstop  fung nicht freilegen konnten und bewiesen, dass die Ge  steinsverstopfung stabil ist. Bei solchen Sprengungen er  fährt natürlich die Verstärkung in der Öffnung und ins  besondere in der Oberkante eine ausserordentliche Bela  stung durch die explosiven Ladungen und wird ge  schwächt und unter Umständen weggerissen.

   Die Ge  schwindigkeit des Abbaues ist schwierig zu messen und  schwierig vorherzusagen.  



  Versuche zeigen, dass die Glasfaser-Verstärkung eine  Haltbarkeitserwartung ergibt, welche das 2- bis     4-fache     der Haltbarkeitserwartung bei Verwendung von üblichem  Beton ausmacht.  



  Beim Verstärken von     Querschlag-Oberkanten    können       Stahlverstärkungsorgane    tatsächlich die Lebensdauer von  Beton verkürzen, da die Schwingungsenergie mit grosser  Geschwindigkeit längs des Stabes sich fortpflanzt. Wenn  die Stäbe einer Sprengung oder einem Aufprall von Ge  stein ausgesetzt sind, wird Schwingungsenergie längs des  Stabes geleitet und kann tatsächlich ein schnelleres Bre  chen herbeiführen, als wenn der Beton nicht verstärkt  wäre.  



  Wie wichtig es ist, die Schwingungsenergie in Betracht  zu ziehen, ist aus der Wirkung von verstärkendem Stahl  in     Querschlag-Oberkanten    ersichtlich, da die Verstärkung  von Beton durch Stahl, auch wenn der Stahl nicht frei  liegt, bei Auftreten von Schwingungsenergie eine solche  Wirkung hat, dass derselbe schwächer ist als Beton ohne  Verstärkung. Die Verwendung einer     viskoelastischen          Dämpfungsschicht    verändert daher die Fortpflanzung von  Wellenfronten derart. dass mit Sicherheit ein grösserer       Sprengungswiderstand    erzielt wird.  



  Natürlich ist bei Verstärkung von Gestein oder Beton  gegen Energiebelastungen wie beim Bergbau, so auch  für den Bau von Vorratsbunkern für Geschosse, welche  der Schwingungsenergie von Kernexplosionen widerstehen  sollen, die Erhöhung der Elastizität durch das     viskoela-          stische    Material erwünscht, die Zug- und     Scherbrüche     im Beton oder Gestein vermindert. Das     erfindungsgemäs-          se    Verfahren und die erfindungsgemässen Vorrichtungen    erzielen Ergebnisse, welche üblichen Verstärkungsstäben  weit überlegen sind.

   Da die genaue Energiebelastung nicht  voraussagbar ist, und da in Gesteinsformationen insbe  sondere Fehlstellen und geschwächte Zonen an unerwar  teten, unbekannten und nicht vorhersagbaren Stellen auf  treten können, müssen Sicherheitsfaktoren eingerechnet  werden. Verwertbare Ergebnisse liefernde Versuche an  Einrichtungen in voller Grösse sind nämlich schwierig.  



  Die Verwendung von     Glasfaser-Verstärkungsorganen.     liefert ein äusserst aufregendes und ungewöhnliches Si  cherheitsmerkmal. Die Glasfasern in den Spannungs  organen sind nicht genau gleichmässig belastet und wenn  ein Bruch bevorsteht, brechen zuerst einige der Fasern  oder beginnen in ihrer Einbettung zu gleiten, bevor die  endgültige Bruchfestigkeit des Organs erreicht ist. Das  Gleiten oder Brechen ergibt gut hörbare knallende Ge  räusche, so dass bei Bruchbelastung die Stäbe zu  spre  chen  oder  singen  beginnen. Bei Deckenkonstruktionen  unter Tage oder bei Betonaufbauten tritt dieses  Singen   beträchtliche Zeit vor dem Bruch ein, wenn die Belastung  steigt, wie es gewöhnlich beim Bruch von Grubendecken  oder Aufbauten der Fall ist. so dass eine ausreichende  Warnung vor einer angehenden Katastrophe gegeben  wird.

   Dieser Sicherheitsfaktor unterstreicht die     Zweck-          mässigkeit    und Vorteilhaftigkeit der Verwendung von       Glasfaser-Spannorganen    gemäss der Erfindung.  



  Es können Versuche unter genormten Bedingungen  zur Messung des zu erwartenden Verbesserungsgrades  durchgeführt werden, wobei genormte Bedingungen in  kleinem Massstab angewendet werden.    <I>Beispiel 7</I>         Sprengversuche     Für Versuchszwecke wird eine     Versuchsatrappe    her  gestellt, indem zwei 2,5-3 cm     Weicheisen-Rohrverbin-          dungen    mit Rohrgewinden nach dem     American    Standard  verwendet werden, wobei die Verbindungen etwa     2,5-          3,8    cm Innendurchmesser, 4,76 cm Aussendurchmesser  und 5 cm Länge besitzen und durch ein 2,5 cm breites,  druckempfindliches Band während der Herstellung ge  fluchtet gehalten werden.

   Die Verbindungsstücke werden  auf einer flachen Oberfläche angeordnet, zu etwa     #4'    mit  dem Versuchsmaterial, Harz oder Zement angefüllt, ein  Versuchsstab wird eingesetzt und     sodann    wird gehärtet.  Bei den folgenden Versuchen wurde ein normaler     Ver-          stärkungs-Stahlstab    mit 22,2 mm in der Probe angeord  net. Es wurde 7 Tage unter Feuchtigkeit und Zimmer  temperatur beim Beton und unter Trockenheit und Zim  mertemperatur beim Harz gehärtet.

   Die     Sprengungsbe-          ständigkeit    wurde, wie schematisch in Figur 6 dargestellt,  dadurch gemessen, dass zwei Sprengkapseln 30 mit der  Bezeichnung Nr. 6 in Berührung miteinander an dem       Stahlverstärkungsstab    31 befestigt wurden, wobei ein  druckempfindliches Band verwendet wurde, um die Kap  seln an ihrer Stelle zu halten. Eine der Kap  seln wurde elektrisch gezündet und die Explosion der  einen Kapsel zündete die benachbarte, so dass die Ex  plosion mit doppelter Kraft neben dem     Stahlverstärkungs-          stab    eintrat.

   Die Erschütterung der Stosswelle von der  Explosion wandert längs des     Stahlverstärkungsstabes.    Ein  ähnlicher Versuch wurde durchgeführt, wie in Figur 7  gezeigt, indem die Sprengkapseln 32 neben der Rohr  verbindung oder     -kupplung    33 angeordnet wurden. Wei  tere Versuche wurden, wie in Figur 8 gezeigt, mit einem       Glasfaserstab    durchgeführt und da die Glasfasern infolge      der Sprengung zersplittern würden, wurden die Spreng  kapseln lediglich neben der Rohrkupplung verwendet.  



  Bei     Verwendung    von Zementbrei ohne     Sprengbehand-          lung    war die Zugfestigkeit beim Herausziehen des Ver  stärkungsstabes aus der Kupplung 12 700 kg. Nach vier  Sprengungen von je 2 Kapseln an dem 22,2 mm Stahl  stab war die Zugfestigkeit auf 8165 kg gesunken. Nach  zwei Sprengungen an den Rohrkupplungen war die Zug  festigkeit auf 7257 kg gesunken.  



  Bei Verwendung des Harzes gemäss Beispiel 2 zum  Halten des     Verstärkungs-Stahlstabes    in der Kupplung  war die Zugfestigkeit ohne Sprengbehandlung 12247 kg  und nach vier Sprengungen am Stab oder zwei Sprengun  gen an der Kupplung war die Zugfestigkeit etwa<B>11790</B> kg.  Dies zeigt, dass trotz der erforderlichen enormen Energie  absorption keine beträchtliche Zersplitterung auftrat und  dass die Zugfestigkeit bei Verwendung des     Polymers    vor  und nach der     Schwingungsenergie-Absorption    annähernd  die gleiche war, während bei Zementbrei die Festigkeit  von 12700 kg auf 8165 oder 7257 kg abgefallen war.  



  Ähnliche Ergebnisse können bei Verbindung anderer  Grössen und Formen von Verstärkungsorganen erzielt  werden. Der Sprengwiderstand von Beton selbst kann  etwas erhöht werden, indem rund     3V2        Vol.-%    Stahldrähte  oder 1     Vol.-%        Nylonfasern    oder Asbestfasern in den  Beton eingebettet werden. Das Einlegen von Nylonfasern  erhöht zwar nicht die     Biegungsfestigkeit    des Betons, ver  bessert jedoch seinen Sprengwiderstand.  



  Versuche in Gruben bei Verwendung von Gestein  oder Beton zeigen ähnliche verbesserte Ergebnisse nach  einer     Sprengungsbeschädigung.     



  Die Widerstandsanpassung der     Stosswellenübertra-          gung    vom Gestein oder Beton auf das Harz und vom  Harz auf den Verstärkungsstahl kann verbessert werden,  indem Eisenoxyd als Füllmittel dem Harz beigegeben  wird, um dessen Dichte zu erhöhen, so dass sie zwischen  Stahl und dem angrenzenden Gestein oder Beton liegt,  wenn Stahl als spannungsverstärkendes Organ verwendet  werden soll.  



  Eine     unerhöhrte    Steigerung der Widerstandsfähigkeit  gegen Schwingungsenergie wird erzielt, wenn eine Schicht  von 1,59 mm bis 12,7 mm Harz als     viskoelastische    Kopp  lung für die Verbindung des Stahls mit Beton oder Ge  stein verwendet wird.  



  Es wird festgestellt, dass die     Glasfaser-Verstärkungs-          stäbe    viele Vorteile haben. Stäbe, welche 70 bis 75       Gew.-Q/o    Glasfasern und 25 bis 30     Gew.-%        Epoxy-          harze    oder Polyesterharze enthalten, können     zweck-          mässigerweise    mit Durchmessern von 6,35 mm bis  50,8 mm und mit Längen bis zu 6,10 m entweder massiv,  mit einem Kern oder mit Ausbauchungen hergestellt und  entsprechend verwendet werden. Der Stab kann in konti  nuierlichen Längen hergestellt und auf die richtige Länge  geschnitten werden.  



  Der     Glasfaserstab    ist viel leichter als Stahl und daher  kann ein Mann einen     Glasfaserstab    viel leichter tragen  und anbringen als     Stahlverstärkungsstäbe.    4,50     m    lange  Stücke können leicht von einem Mann getragen und an  gebracht werden.  



  Gewöhnlich wird nur ein Teil der Festigkeit der Glas  faserstange beansprucht, da dieselbe oftmals durch Her  ausziehen ausfällt.     Wenn    sie jedoch geprüft wird, stellt  sich heraus, dass die Bruchfestigkeit einer     Glasfaserstange     in der Umgebung von 8440     at    oder     darüber    liegt, was von  dem Aufbau abhängt, und zwar bei einem Biegemodul  oder     Youngschen    Modul von rund 0,422 x 106     kg/cm .       Die     Glasfaserbolzen    ergeben ausgezeichnete Resultate,

    insbesondere wenn sie mit einem Überzug eines     visko-          elastischen        Polymers    in Beton oder Gestein, wie Kalkstein,  Granit, Schiefer oder den meisten Erzgesteinen, bei wel  chen ein Abbau stattfindet, verankert werden. Die Glas  faserstäbe können in Gestein oder Beton in     ungespann-          tem    oder vorgespanntem Zustand angeordnet werden. Es  kann     Vorspannung,    Nachspannung oder     Vorspannung     und Nachspannung angewendet werden, um eine voll  ständige Kompression des brüchigen Organs und daher  eine Erzeugung der maximalen Struktureigenschaften zu  ermöglichen.

   Die Anwendung von     Glasfaser-Verstär-          kungsorganen    oder     Stahlverstärkungsorganen,    welche  durch ein     viskoelastisches    Polymer von Beton oder Ge  stein getrennt sind, reicht soweit wie die Verwendung  von Verstärkungsorganen selbst, d. h. allgemein für Hän  gebrücken, Strassen,     Flugzeug-Landeplätze,    Betonbau  werke, Dämme, Betonrohre (vorgespannt oder nicht),  Fundamente für Bauwerke und Bauwerke selbst oder an  irgendwelchen anderen Stellen, an welchen Gestein oder  Beton durch Spannorgane verstärkt werden soll, wenn  bei der Planung Stösse von Schwingungsenergie in Rech  nung gesetzt werden müssen.

   Die Vorteile von     viskoela-          stisch    gedämpften Verstärkungsorganen werden beim Ver  stärken irgendeiner Art von technischem Bauwerk offen  sichtlicher, welches Energiebelastungen unterworfen ist,  und zwar entweder ständigen kleinen Schwingungen oder  einer     grösseren    Explosionswirkung.  



  <I>Beispiel 8</I>  Beim Bau von Betonbauwerken, wie Brücken, müs  sen die Trägersäulen und     -balken    sowie die     Bedielung     wetterfest sein. Üblicherweise wird eine 7,62 cm dicke  Betonschicht als Schutzschicht über dem Verstärkungs  stahl angewendet, um eine Korrosion des Stahls zu verhin  dern. Daher kann eine     Brücken-Bedielung    38 cm dick  sein, wobei die unteren 7,62 cm lediglich zum Schutz des  Verstärkungsstahles vor Korrosion dienen. Eine Träger  säule für die Brücke kann 61 x 61 cm haben, wobei die  Belastung der Aussenfläche beträchtlich vermindert ist,  da sie keine Spannungsfunktion besitzt und hauptsäch  lich zum Schutz des Verstärkungsstahles dient.  



  Bei einer solchen Brücke ergibt die Verwendung einer  6,35 mm dicken     Polymerschicht    auf dem Stahl eine bes  sere Bindung,     viskoelastische    Energiedämpfung und Kor  rosionsbeständigkeit. Daher kann die 7,62 cm dicke  Schutzschicht auf 2,54 cm verringert, die tote Belastung  dadurch vermindert sowie Kosten an dem Organ selbst  gespart werden. Daher kann das ganze Gebilde beträcht  lich leichter sein und wenn es für die gleiche statische  Belastung berechnet ist, so ist es für dynamische Bela  stungen stärker.  



  Eine mit     Glasfaser-Verstärkungsstäben    der in     Fig.    3  gezeigten     Art    gebaute Brücke ergibt eine beträchtliche  Erhöhung der Festigkeit und eine Verminderung des  Gewichtes. Versuche zeigen, dass die Korrosionsbestän  digkeit so gross ist, dass eine beträchtliche Erhöhung  der Lebensdauer zu erwarten ist. Vollständige Lebens  dauer-Untersuchungen erfordern viele Jahre. Der volle  Vorteil für Dammbauten kann erst nach einer Versuchs  dauer von 20 bis 50 Jahren offensichtlich werden. Bei  beschleunigter Alterung ergab sich eine wesentlich längere  Lebensdauer, und zwar in gewissen Fällen die 2- bis       4-fache    oder darüber.  



  Eine vollständige Diskussion der Vorteile der vor  liegenden Erfindung     b--i    Betonbauten würde so umfang  reich sein wie die Literatur und Handbücher über Beton-      bau und kann daher hier nicht durchgeführt werden. Der  Fachmann ist nach den hier gegebenen Beispielen und       Lehren    imstande, die Einzelheiten selbst auszuarbeiten.  <I>Beispiel 9</I>  Bei einem sehr hohen Wohngebäude, welches aus mit  Glasfaser verstärktem Beton gebaut wurde, waren klei  nere und leichtere Bauteile in den oberen Stockwerken  möglich, da ein geringeres     Schutzschicht-Gewicht    an Be  ton zur Abschirmung der Verstärkungen vor Korrosion  notwendig war.

   Die     Glasfaserstäbe    sind wesentlich leichter  als Stahl und daher ist das Verstärkungsgewicht der obe  ren Stockwerke geringer. Die Ersparnisse sind in den  unteren Stockwerken noch grösser, da sowohl eine gerin  ger tote Belastung durch die darüber gelegenen Stockwerke  getragen werden muss, und die     Betonschutzschicht    zum  Korrosionsschutz in jedem Stockwerke getragen werden  muss, und die     Betonschutzschicht    zum Korrosionsschutz  in jedem Stockwerk weggelassen werden kann.

   In einem  Gebäude mit vielen Stockwerken lassen sich bei den     mo-          dernen        Bauvorschriften        mindestens        25%        der        totalen        Be-          lastung    des Betons ersparen.  



  Während die Charakteristiken für Beton leichter zu  berechnen sind, hat in vielen Fällen die Verstärkung  von Gesteinsformationen grosse Bedeutung, da durch  das Vorspannen des Gesteins, wobei sich komprimierte  Zonen von benachbarten Spannorganen überlappen, das  Gestein über weite Bereiche unter Druck gesetzt werden  kann und das Gestein in diesem komprimierten Zustand  selbst ein Bauelement von in vernünftigen Grenzen vor  aussagbarer Festigkeit ist. Daher ist eine erfindungs  gemässe Armierung im Tunnelbau, Untertagebau und    vielen in anderen Anwendungsfällen wertvoll. Dabei muss  das Gestein nicht nur nicht entfernt werden, sondern       kan    tatsächlich als Baumaterial verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Armieren eines Körpers aus brüchi gem Material geringer Zugfestigkeit, wie Beton oder Ge stein, mittels eines Armierungsmittels mit mindestens einem Organ mit höherer Zugfestigkeit aus Glasfasern oder Metall, um den Körper gegen Zerstörung durch Schwingungsenergie beständig zu machen, gekennzeichnet durch das Anbringen einer Zwischenlage aus einem visko- elastischen organischen Polymer von Polyester- oder Epoxyharz zwischen dem noch im erweichten Zustand befindlichen Material des Körpers und dem genannten Organ höherer Zugfestigkeit, das Aushärten des im er weichten Zustand befindlichen Materials und des Ein wirkenlassens von Schwingungsenergie auf den Körper,
    wobei die Energieübertragung durch die Aufbauelemente des Körpers gedämpft wird. 1I. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellter armierter Körper, gekennzeichnet durch eine zwischen dem erhärteten brüchigen Material des Körpers und dem Armierungsglied angeordnete Zwischenlage aus einem viskoelastischen organischen Polymer von Poly ester- oder Epoxyharz, welches eine Schwingungsenergie absorbierende Dicke aufweist, um die Übertragung von Schwingungsenergie durch die Aufbauelemente des Kör pers zu dämpfen, und deren Reflexion und Brechung zu modifizieren und dadurch eine Verstärkung verschiede ner Komponenten der Schwingungsenergie zu verhindern.
CH1403665A 1964-10-12 1965-10-12 Verfahren zum Armieren eines Körpers und nach diesem Verfahren armierter Körper CH448859A (de)

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