CH448909A - Verfahren zum Verankern eines oder mehrerer Zugglieder im Erdreich und Mittel zur Ausführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Verankern eines oder mehrerer Zugglieder im Erdreich und Mittel zur Ausführung des Verfahrens

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CH448909A
CH448909A CH1674865A CH1674865A CH448909A CH 448909 A CH448909 A CH 448909A CH 1674865 A CH1674865 A CH 1674865A CH 1674865 A CH1674865 A CH 1674865A CH 448909 A CH448909 A CH 448909A
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CH
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ground
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CH1674865A
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Comte Charles
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Swissboring Schweizerische Tie
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/74Means for anchoring structural elements or bulkheads
    • E02D5/76Anchorings for bulkheads or sections thereof in as much as specially adapted therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description


  <B>Verfahren</B>     zum   <B>Verankern</B>     eines   <B>oder mehrerer</B>     Zugglieder        im   <B>Erdreich</B>  und Mittel     zur    Ausführung des Verfahrens    Die vorliegende Erfindung betrifft ein     Verfahren          zum    Verankern eines oder mehrerer Zugglieder im  Erdreich sowie     Mittel    zur     Ausführung    des Verfahrens.  



  Es sind Verfahren und Vorrichtungen bekannt, um  im Boden mittels Zementinjektionen Ankerglieder, zum  Beispiel Rohranker, festzuhalten. Deren Einbau erfolgt  entweder durch Einrammen oder Einbohren im Erd  reich. Hierauf können derartige Anker durch ein- oder  mehrmalige Injektionen mit dem Erdreich verbunden  werden. Der hohle Ankerschaft wird dann als Zugglied  benützt oder es wird     ein    zusätzlicher Stab oder ein  Drahtbündel durch Einzementieren mit dem Ankerkör  per verbunden.     Dass    dabei Schwierigkeiten entstehen  können wenn beispielsweise die Lage des Ankerkörpers  im Boden nicht im voraus festgestellt werden kann oder  die     axiale    Verschiebung des Zuggliedes unter Spannung  das erwartete Mass über- oder unterschreitet, ist ein  leuchtend.

   Dabei ist es in der Regel bei diesem Verfah  ren nicht einmal möglich festzustellen, auf welcher  Länge der Anker mit dem Boden wirklich verbunden ist,  was eine     in.    der statischen Berechnung sehr unangeneh  me, ja sogar gefährliche Unsicherheit schafft.  



  Die vorliegende Erfindung umgeht diese Schwierig  keiten. Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich  dadurch aus, dass man einen     Hilfskörper    in einen als  Hohlkörper ausgebildeten, im Erdreich versenkten An  kerkörper absenkt und diesen     Hilfskörper    mit dem  Ankerkörper     bajonettverschlussartig    verbindet und dass  man vor oder nach dem Absenken dieses Hilfskörpers  diejenigen Hohlräume im Bereiche des abgesenkten  Hilfskörpers, welche vom einzubringenden Zugglied  bestrichen werden, freihält und dass man hierauf den  Ankerkörper im Erdreich durch eine oder mehrere       Injektionen    befestigt, danach den     Hilfskörper    heraus  hebt, um das Zugglied einzusetzen.  



  Die Mittel zur Ausführung des erfindungsgemässen  Verfahrens zeichnen sich dadurch aus, dass die Kupp  lung zwischen dem Ankerkörper und dem Hilfskörper    bzw. dem Zugglied     bajonettverschlussartig    ausgebildet  ist.  



  Die Erfindung wird anschliessend beispielsweise an  hand von     Figuren    erläutert. Es zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch einen im Erdreich  eingebrachten, hohlen Zuganker gemäss Linie     I-I    der       Fig.    3,       Fig.    2 einen Schnitt durch ein Zugglied, welches im  Ankerkörper eingesetzt wird, gemäss Linie     II-II    der       Fig.    3,       Fig.    3 einen Schnitt durch den hohlen     Ankerkörper     und das Zugglied in gekuppeltem Zustand gemäss den  Schnittlinien     111-11I    der     Fig.    1 und 2,

         Fig.    4 einen Hilfszapfen,     wecher    beim     Verpressver-          fahren    Anwendung findet; Anordnung in der 1. Injek  tionsphase, mit Mittelrohr.  



       Fig.    5 Anordnung analog     Fig.    4, in der 2. Injektions  phase, ohne Mittelrohr,       Fig.    6 eine andere Ausführung einer Kupplung mit  mehrreihigen     Klauen    zum Verbinden des hohlen Anker  körpers und dem     Zugglied.     



  Ein gemäss den     Fig.    1 und 3 im Erdreich 3  eingesetzter hohler Ankerkörper 1 ist mit dem Erdreich  3 durch eine Injektionsmasse 5 verbunden. Der Anker  körper 1 besitzt eine Ankerwand 7, in deren unteren Teil  ein Kupplungsrohr 9     angeschweisst    ist. Das Kupplungs  rohr 9 ist, wie aus     Fig.    1 ersichtlich, mit Klauen 11  ausgerüstet, zwischen denen     Ausnehmungen    13     freilie-          gen.    Eine oder mehrere der z. B. vier Klauen 11 weisen  Anschläge 15 auf. Mit dem hohlen Ankerkörper 1 zu  verbindende     Zugankerstäbe    oder Drähte oder Seile 17  sind in entsprechenden Öffnungen eines Ankerkopfes 19  in bekannter Weise befestigt.  



  Dieser Ankerkopf 19 ist mit vier, den     Ausnehmun-          gen    13 bezüglich Breite entsprechenden Klauen 21  versehen, zwischen welchen Zwischenräume 23 liegen.  Der Ankerkopf 19 ist mit einer     mittigen    Bohrung 25  versehen, deren oberster Teil als Gewindebohrung 27      ausgebildet ist. In dieser Bohrung kann eine Montage  stange 29 eingeschraubt werden welche erlaubt, den  Ankerkopf 19 mitsamt den     Zugankerstäben    oder -seilen  17 durch den hohlen Zuganker 1 abzusenken und die  Klauen 21 in die     Ausnehmungen    13 des Kupplungsroh  res 9 einzuführen.  



  Nach dem Absenken des Ankerkopfes 19 in die in       Fig.    3 dargestellte Lage kann der Kopf 19 mittels der  Montagestange 29     derart    gedreht werden, dass seine  Klauen 21 unter die Klauen 11 des Kupplungsrohres 9  zu liegen kommen, so dass der Ankerkopf 19 und mit  ihm das ganze Zugglied axial im hohlen Ankerkörper 1  festgehalten werden. Das Eindrehen des Ankerkopfes 19       erfolgt    so weit, bis die Klauen 21 an den Anschlägen 15  der Klauen 11 anstehen. Hierauf kann die Montagestan  ge 29 aus dem Gewindeteil 27 gelöst werden.

   Die  Auflageflächen der Klauen 11 sind derart dimensioniert,  dass der Ankerkopf 19 mit seinen Klauen 21, ohne       Deformationserscheinungen    zu erleiden, aufliegt und  ohne     dass    die Kupplung sich selbst zu lösen vermag. Das  Zugglied mit dem Ankerkopf 19 und den     Zugankerstä-          ben    oder -seilen 17 bleibt nach dem Herausschrauben  der Montagestange 29 zurück, um entsprechend seiner       Elastizitätseigenschaften    die Zugkräfte aufzunehmen  und sie über den hohlen Ankerkörper 1 auf das Erdreich  3 zu übertragen.

   Der Ankerkopf 19 mit seinen     übertra-          gungsgliedern    bleibt somit auf seiner ganzen Länge frei  von jeglicher Füll- oder Befestigungsmasse und kann  entsprechend den unter Belastung erfolgten Verschie  bungen nachgespannt bzw. angepasst werden. Der Zwi  schenraum zwischen dem hohlen Ankerkörper 1 und  dem Ankerkopf 19 mit den Stäben oder Seilen 17 kann  nachträglich mit einer weichen Schutzmasse ausgefüllt  werden oder aber erst nach erfolgtem Nachspannen mit  einer erstarrenden Masse ausgepresst werden.

   Es ist  dagegen auch möglich, diesen Hohlraum nicht auszufül  len, so dass in einem späteren Zeitpunkt nach Ablassen  der Spannkräfte der feste Ankerkopf 19 wiederum mit  Hilfe der Montagestange 29     erfasst    und aus dem hohlen  Ankerkörper 1 bzw. dem Kupplungsrohr 9 gelöst wer  den kann. Das Zugglied mit dem Ankerkopf 19 kann auf  diese Weise rasch und ohne Zerstörung wieder entfernt  werden. Es bleiben damit im Boden keine störenden  langen Ankerglieder zurück und die     Zugankerstäbe    oder  -seile 17 können weiterhin Verwendung finden.  



  Das Einsetzen des Zuggliedes mit seinem Ankerkopf  19 und den     Zugankerstäben    bzw. -seilen 17 erfolgt  vorzugsweise auf die in den     Fig.    4 und 5 dargestellte Art  und Weise.  



  In diesen Figuren ist ein Anker 34 mit einem als  Ankerkörper dienendem Kupplungsrohr 36 dargestellt,  welches mit     Klauen    38     versehen    ist. Das Ende des  Kupplungsrohres 36 trägt einen Rohrboden 40. Nach  dem     Einrammen    oder Einbohren dieses Ankerkörpers  34 mit dem Kupplungsrohr 36 wird ein als Hilfskörper  dienender Zapfen 42 mit     Klauen    46 und einem Deckel  48 durch die entsprechenden     Ausnehmungen    des Kupp  lungsrohres 36 abgesenkt und gedreht, bis dessen     Klauen     46 unter die Klauen 38 des Kupplungsrohres 36 zu  liegen kommen.

   Der Zapfen 42 ist mit einer Bohrung  versehen, welche in ihrem oberen Teil als Gewindeboh  rung 50 ausgebildet ist und dem Einsetzen eines Injek  tionsrohres 52 dient.  



  Vor dem Absenken des Ankerkörpers 34 in das  Bohrloch 54 im Erdreich 56 wird     vorteilhafterweise    der  zwischen den Klauen 38 und dem Rohrboden 40  liegende Hohlraum 62 des Kupplungsrohres 36 mit einer    nicht erhärtenden Masse 60, z. B.     Konsistenzfett,    ange  füllt. Dies verhindert, dass beim anschliessenden     ein-          oder    mehrmaligen Injiieren, beispielsweise von Zement  masse, durch das Injektionsrohr 52 oder spezielle Dop  pelkolben in den Hohlraum zwischen dem Erdreich 56  und dem Anker 34, diese Zementmasse in den mit       Konsistenzfett    angefüllten Raum gelangt und damit ein  späteres Absenken und Verbinden des Zuggliedes mit  dem Zuganker     verunmöglicht    wurde.  



  In der ersten Phase wird durch das     Injektionsrohr    52  eine Injektionsmasse 58 injiziert. Hierauf wird das Rohr  52 entfernt, ein Mehrfachkolben 63     (Fig.    5) eingeführt  und weitere     Injektionsmassen    59 durch die Öffnungen  64 eingejagt.  



  Nachdem die Injektionsmassen 58 und 59 den  Anker 34 im Erdreich 56 festhalten,     kann    nach Entfer  nen des Mehrfachkolbens 63 das Injektionsrohr 52  wieder eingeschraubt und durch Drehen der     Zapfen.    42  gedreht werden, so dass dessen Klauen 46 von den  Klauen 38 des Kupplungsrohres 36 getrennt und der  Zapfen 42 aus dem Anker 34 herausgezogen werden  kann. Hierauf wird das Zugglied mit dem Ankerkopf 19  und den     Zugankerstäben    oder -seilen 17 in schon  erläuterter Weise gemäss den     Fig.    1-3 abgesenkt und  eingesetzt.  



  In     Fig.    6 ist eine weitere     Ausführung    eines Kupp  lungsrohres 67 und eines Ankerkopfes 69 ersichtlich,  welcher der Aufnahme von     Zugankerstäben    oder -seilen  71 dient. Das Kupplungsrohr 67 ist wiederum mit einem  Rohrboden 73 versehen, weist jedoch zum Unterschied  an die     vorbeschriebenen    Ausführungen nicht nur eine  Reihe von z. B. vier Klauen, sondern von vier hinterein  ander angeordneten     Klauenreihen    75 auf, in welche  entsprechende     Klauenreihen    77 des Ankerkopfes 69  passen zum Aufliegen gebracht werden können.  



  Auf diese Weise ist es möglich, einfach und trotzdem  mit grösster Sicherheit Zugglieder mit im Boden festge  haltenen Ankerkörpern zu verbinden und diese Verbin  dung gegebenenfalls auch mühelos wieder jederzeit zu  lösen. Es entsteht damit eine sehr rasch montier- und  demontierbare, einwandfreie Kupplungsverbindung, wo  bei der Anschlusspunkt bezüglich axialer Lage des  Zuggliedes sicher und genau eingestellt werden kann und  bei welchem eine freie Längenausdehnung des Zugglie  des gewährleistet wird, so dass die Kraftübertragung im  Boden eindeutig bestimmt ist. Diese Kupplung kann sich  von selbst nicht lösen durch äussere Eingriffe jedoch im  Sinne der Darlegungen anhand der Figuren leicht ge  trennt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I) Verfahren zum Verankern eines oder mehrerer Zugglieder im Erdreich, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Hilfskörper (42) in einen als Hohlkörper ausgebildeten, im Erdreich versenkten Ankerkörper (36) absenkt und diesen Hilfskörper (42) mit dem Ankerkör per (36) bajonettverschlussartig verbindet und dass man vor oder nach dem Absenken dieses Hilfskörpers (42) diejenigen Hohlräume im Bereiche des abgesenkten Hilfskörpers (42), welche vom einzubringenden Zugglied (17, 19) bestrichen werden, freihält und dass man hierauf den Ankerkörper (36) im Erdreich durch eine oder mehrere Injektionen befestigt, danach den Hilfskör per (42) heraushebt,
    um das Zugglied (17, 19) einzuset zen. II) Mittel zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung zwischen dem Ankerkörper (36) und dem Hilfskörper (42) bzw. dem Zugglied (17, 19) bajonett- verschlussartig ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man mindestens einen dieser Hohl räume (62) mit einer nicht aushärtbaren Substanz z. B. Konsistenzfett, anfüllt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Hilfskörper (42) als Zapfen ausgebildet ist. 3. Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kupplung mehrere hintereinander angeordnete Klauenreihen (75) aufweist. 4. Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass im einen Kupplungsglied Spanndrähte oder Rundstäbe (17) befestigt sind.
CH1674865A 1965-12-04 1965-12-04 Verfahren zum Verankern eines oder mehrerer Zugglieder im Erdreich und Mittel zur Ausführung des Verfahrens CH448909A (de)

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AT479666A AT274683B (de) 1965-12-04 1966-05-20 Bajonettverschlußartige Kupplung zum Verbinden eines oder mehrerer Zugglieder mit einem im Erdreich versenkten und darin befestigten Ankerkörper

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