CH448933A - Fluidumsmotor - Google Patents

Fluidumsmotor

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CH448933A
CH448933A CH364266A CH364266A CH448933A CH 448933 A CH448933 A CH 448933A CH 364266 A CH364266 A CH 364266A CH 364266 A CH364266 A CH 364266A CH 448933 A CH448933 A CH 448933A
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CH
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cylinder block
housing
fluid motor
fluid
coolant
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Application number
CH364266A
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Inventor
C Raymond Robert
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Int Basic Economy Corp
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Description


      Fluidumsmotor       Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fluidums  motor, mit einem Gehäuse, einem     darin    angeordneten  Zylinderblock mit einer Mehrzahl Zylindern und in  diesen untergebrachte Kolben und einer im Gehäuse  drehbar gelagerten Welle.  



  Dieser     Fluidumsmotor    zeichnet sich     erfindungsge-          mäss    aus durch ein auf der Welle vorgesehenes Steueror  gan, das mit einem Joch     zusammenwirkt,    welches seiner  seits mit den Kolben zusammenwirkt, um diese zu  betätigen, ein in einer sich     achsial    durch den Zylinder  block erstreckenden Kammer drehbar gelagertes Steuer  ventil, eine zwischen dem Steuerventil und dem Joch  vorgesehene Antriebsvorrichtung, um das unter     Druck     stehende Arbeitsfluidum dem Zylinder in gesteuerter  Weise zuzuführen und um die Kolben gegen das Steuer  organ     anzudrücken,    und durch mehrere sich     achsial     erstreckende,

   abnehmbar im Gehäuse montierte Halteor  gane, welche den     Zylinderblock        achsial    verschiebbar und  abnehmbar im Gehäuse abstützen.  



  Der Zylinderblock kann mit einem Verteilerkanal  versehen sein, der einen     Hochdruckteil    aufweist, welcher  mit einer Einlassöffnung des Zylinderblocks in Verbin  dung steht, sowie einen     Niederdruckteil,    welcher mit  einer     Auslassöffnung    des Zylinderblocks in Verbindung  steht, wobei zweckmässig das Steuerventil einen     Einlass-          durchgang,    der mit dem     Hochdruckteil    des Kanals in  Verbindung steht und nacheinander an die verschiede  nen Zylinder des Zylinderkopfes     anschliessbar    ist, sowie  einen     Auslassdurchgang    aufweist,

   welcher mit dem       Niederdruckteil    des Kanals in Vrbindung steht und  nacheinander an die verschiedenen Zylinder     anschliess-          bar    ist.  



       Vorteilhaft    ist der Motor so ausgebildet, dass das  Joch mit Endabschnitten der Kolben gekuppelt ist und  einen zentralen Sockel zur Aufnahme eines gegenüber  dem Steuerorgan liegenden kugeligen Endabschnittes des  Steuerventils aufweist, und dass in diesem Steuerventil    wenigstens ein     Rückschlagvolzen    gleitbar untergebracht  ist, dessen eines Ende dem Druck des Arbeitsfluidums in  einem Einlassdurchgang des Ventils ausgesetzt ist, wäh  rend das andere Ende mit dem Gehäuse     kraftübertra-          gungsfähig    in Verbindung steht.  



  Der Motor kann Reaktionszapfen aufweisen, deren  innere Enden gleitbar in den     Zylindern    untergebracht  sind und deren äusseren Enden am Gehäuse frei  angreifen.  



  Diese Zapfen können aus Teilen des Zylinderblockes  bestehen und eine darin vorgesehene Druckkammer in  Einlass- und     Auslasskammern    unterteilen.  



  Wenn das Steuerorgan des Motors mit     Pumpflächen     für ein     Kühlmittel    versehen ist, ist der Motor weiter  zweckmässig so ausgebildet, dass eine den     Zylinderblock     umgebende     Kühlmittelkammer    sowie     Kühlmittel-Ein-          lass-    und     Auslassöffungen    vorgesehen sind, dass das  Steuerorgan in der     Kühlmittelkammer    als     Dichtungs-          und    Trennorgan wirkt und diese auf der einen Seite in  einen     Niederdruckteil,    in den die Einlassöffnung mün  det, und auf der anderen Seite in einen Hochdruckteil,

   in  den die     Auslassöffnung    mündet, unterteilt ist, wobei die       Pumpflächen    des Steuerorgans das Kühlmittel vom     einen     in den andern     Kammerteil    pumpen und dabei den  Zylinderblock kühlen.  



  Eine     erfindungsgemässe        Ausführungsform    eines       Fluidumsmotors    ist in der beiliegenden Zeichnung bei  spielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein vertikaler Längsschnitt durch einen       Fluidumsmotor,          Fig.    2 ist ein Schnitt durch den Motor von     Fig.    1  entlang der Linie 2-2,       Fig.    3 ist ein Schnitt entlang der     Linie    3-3 von     Fig.     1,       Fig.    4 ist eine Seitenansicht des Steuerorgans, das  einen Teil des Motors der vorangehenden Figuren  bildet,           Fig.    5 ist eine Vorderansicht des Steuerorgans nach       Fig.    4,       Fig.    6 ist eine Draufsicht auf ein die Kolbenenden  aufnehmendes Joch,

   das ebenfalls einen Teil des Motors  nach     Fig.    1 bildet,       Fig.    7 ist ein Schnitt durch das Joch von     Fig.    6,       Fig.    8 ist eine perspektivische Ansicht einer Reak  tionsplatte mit zugehörigen Teilen, die zum Motor von       Fig.    1 gehören,       Fig.    9 ist eine perspektivische Ansicht eines Steuer  ventilorgans, das einen Teil des Motors von     Fig.    1 bildet,  und       Fig.    10 ist ein weiterer Schnitt durch den Motor von       Fig.    1 und zwar entlang der Linie 10-10 von     Fig.    1.  



       Fig.    1 zeigt einen     Fluidumsmotor    mit einem mit 20  bezeichneten Gehäuse, das einen vorderen Gehäuseteil  22 und einen hinteren Gehäuseteil 24 umfasst. Die  Gehäuseteile 22 und 24 sind an einer Verbindungsstelle  26 durch eine Anzahl     achsial    verlaufende, nicht gezeigte  Gewindebolzen lösbar zusammengehalten.  



  Der vordere Gehäuseteil besitzt einen Befestigungs  flansch 28 mit     Befestigungsbolzenöffnung    30.  



  Eine Ausgangswelle 231 ist im Gehäuse mittels  Rollenlagern 32 und 34 drehbar gelagert, und eine       Öldichtungsvorrichtung    36 liegt an der Welle mittels  einem elastischen Dichtungselement 38 an.  



  Ein mit 40 bezeichnetes Steuer- oder     Pumporgan    ist  bei 42 auf das innere Ende der Welle 231 gekeilt und  durch eine Mutter 44 und     Unterlagsscheibe    46 festgehal  ten.  



  Einzelheiten des Organs 40 welches sich als Tau  melscheibe präsentiert, sind in den Figuren 4 und 5  dargestellt, wobei das Steuerorgan eine Anzahl von       achsial    geneigten     Pumpöffnungen    48, eine Öffnung 50  für den Antrieb eines Steuerventils und eine     geneigte          Kolbenantriebsfläche    52 aufweist.  



  Wie insbesondere aus den Figuren 1-3 ersichtlich  ist, umfasst ein allgemein bei 54 angezeigter Einsatzme  chanismus einen Zylinderblock 56, der zwecks     achsialer     Schwingungsbewegung in zwei Lagern 58 im Gehäuse  gelagert ist, deren     Aussenflächen    sich an die Gehäu  seaussparungen 60 und     Zylinderblockaussparungen    62  anlegen.  



  Die     Fig.    1 und 3 zeigen, dass der Zylinderblock eine  Anzahl von sich     achsial    erstreckenden Zylindern 64  aufweist, in denen gleitbar eine Anzahl von Kolben 66  gelagert sind.  



  Wie aus     Fig.    1 zu ersehen ist, besitzt jeder der  Kolben 66 einen kugelförmigen Endteil 70, der in eine  Steckhülse 72 eines aus reibungsarmen     Material,    wie  z. B. aus Nylon hergestellten Kolbenfusses 74 eingepasst  ist, welcher Fuss in einem     becherförmigen    Gehäuse 76  eingeschlossen ist.  



  Die     Kolbenfussgehäuse    76 sind mittels eines mit 78  bezeichneten Joches druckvorgespannt, dessen Einzelhei  ten aus den Figuren 6 und 7 ersichtlich sind. Das Joch  ist vorzugsweise aus Nylon oder einem ähnlichen Mate  rial gepresst und besitzt runde Öffnungen 80, durch  welche die Enden der Kolben 66     geführt    sind sowie  Muffen 82, die Auflageflächen für die     Kolbenfussgehäu-          se    76 bilden.  



  Wie am besten aus den Figuren 6 und 7 zu ersehen  ist, bildet der Mittelteil des Joches 78 eine Lagerbüchse  84 zur Aufnahme eines kugelförmigen Endteiles 86 eines  bei 90 angezeigten     Steuerventiles,    das in     Fig.    9 gesondert  veranschaulicht wird.  



  Das Ventil 90 wird in einer     achsial    durch das    Gehäuse 56 verlaufenden Ventilkammer 56 mittels eines       Ventilantriebsorgans    94 in Drehung versetzt, das durch  einen Bolzen 98 mit Pressitz in der Öffnung 96 befestigt  ist. Das     Ventilantriebsorgan    94 besitzt einen äusseren  Arm 100, der freistehend in der zuvor genannten  Antriebsöffnung 50 des Steuerorgans 40 untergebracht  ist.  



  Wie aus den Figuren 1-3 und 9 ersichtlich ist, weist  das Ventil 90 eine rückwärtige     ringförmige    Druck  aussparung 102, eine mittlere ringförmige     Abflussaus-          sparung    104, eine vordere, gewölbte Druckaussparung  <B>106</B> sowie eine vordere gewölbte Abflussaussparung 108  auf.  



  Die Druckaussparung 102 gibt ein Fluidum frei, das  durch den Einlass 110, eine Öffnung 112 in einem  Förderventil 114, eine Öffnung<B>116</B> im Zylinderblock  56, eine Verteilerkammer 118 und durch eine Öffnung  120 im Zylinderblock 56 einströmt.  



  Wie die     Fig.    1 und 2 zeigen, wird das von der  Aussparung 122 her unter Druck gesetzte Fluidum über  die Durchlässe 122 124, 126, die gewölbte Aussparung  106 und die     Zylinderblockdurchlässe    130 nacheinander  zu den Zylindern 62 befördert.  



  Wie weiter aus den     Fig.    1 und 3 ersichtlich ist,  werden die Zylinder 64 nacheinander über die     Zylinder-          blockdurehlässe    129, die gewölbte Abflussaussparung  108, die Durchlässe 131, 132 und 134, den ringförmigen       Abfluss    104, den     Zylinderblockdurchlass    136, eine  Aussparung 138, einen Durchlass 140 sowie durch eine  Öffnung 142, ein Förderventil 144 und eine     Abflussöff-          nung    146 hindurch entleert.  



  Wie aus den     Fig.    1, 9 und 10 zu ersehen ist, wird  das Steuerventil 90 in seiner Bohrung hydraulisch im  Gleichgewicht gehalten und zwar mittels zweier Druck  ausgleichsaussparungen 220 und 222, die sich auf der  der     Hauptdruckaussparung    106 gegenüberliegenden  Ventilseite befinden, sowie mittels zweier     Abflussaus-          gleichsaussparungen    224 und 226, die sich auf der der  Aussparung 108 gegenüberliegenden Seite befinden.  



       Fig.    10 ist ein Schnitt durch eine der Druckausspa  rungen 222 und eine der Abflussaussparungen 224,  woraus zu ersehen ist, dass radiale Durchgänge wie z. B.  der bei 228 angezeigte, die     Druckausgleichsaussparun-          gen    220 und 222 mit einem unter Druck stehenden  Durchlass 124 verbinden. In ähnlicher Weise sind die       Abflussausgleichsaussparungen    224 und 226 über radia  le Durchgänge, wie z. B. den mit 230 bezeichneten, mit  dem Abflussdurchlass 132 verbunden.  



  Die Querschnittflächen der Aussparungen 220 und  222 sind zusammengenommen gleich gross wie die Ge  samtfläche der Aussparung 106 und der Aussparung 108.  Diese Anordnung beseitigt unausgeglichene Seitenkräfte  auf das Steuerventil 90.  



  Wie die     Fig.    1 und 9 zeigen, wird das Ventil 90 als  Bindeglied in der Vorrichtung verwendet, die dem  Kolben 66 eine     Druckvorspannung    gegen das Steueror  gan 40 dadurch verleiht, dass zwei Reaktionsbolzen 150  und 151 gleitbar in Öffnungen 152 gelagert sind, die in  die Enden des Ventils hineingebohrt sind.  



  Das innere Ende 154 einer der Bolzen 151 ist dem  unter Druck stechenden Fluidum im Durchlass 124.  ausgesetzt und übt dadurch eine Kraft zwischen Ventil  90 und einer Reaktionsplatte 156 aus. Wie die Figuren 1  und 8 zeigen, dienen die Bolzen 150 und 151 auch zur  Festigung eines Lagerteiles 160. der aus Nylon oder       dergleichem    Material hergestellt ist, wobei das äussere      Ende der     Bolzen    150 und<B>151</B> in Sacklöcher 162 im  Lagerteil 160 hineinragt.  



  Ein metallenes, schalenförmiges Verstärkungsorgan  164 umgibt den Lagerteil 160 um den ganzen Umfang  und weist Bohrungen 166 auf, durch die die genannten       Bolzen        geführt    sind.  



  Wie ebenfalls am besten aus     Fig.    8 hervorgeht, ist  ein rückwärtiger Trägerteil 170 in einer     öffnung    172 in  der Mitte der Reaktionsplatte 156 gelagert.  



  Diese Platte 156 ist     mit    einer Anzahl von über die  ganze Fläche verteilten     Löchern    174 versehen, welche  .die rückwärtigen Enden einer Anzahl von     Reaktions-          oder        Rückstosspfropfen   <B>180</B> und 180-A aufnehmen,  wobei die Platte mittels Sprengringen 184 auf den       Rückstosspfropfenenden    aufgesetzt ist.  



  Die vorderen Enden der     Rückstosspfropfen    180 und  180-A     sind        in        Zylindern    64 untergebracht und dienen  dazu,     achsiale    Reaktionskräfte vom Einsatzmechanismus  54 auf das Pumpengehäuse zu übertragen.  



  Es ist darauf hinzuweisen, dass das Steuerventil 90,  das Joch 78 sowie die Kolbenfussteile 74 dadurch gegen  das Steuerorgan 40 mechanisch vorgespannt werden  können, dass die     öffnungen    152 zugestopft und die  Bolzen 150 und 151 durch eine Druckfeder ersetzt  werden, die zwischen dem rückwärtigen Ende des  Ventils 90 und dem gegenüberliegenden Ventillager 160,  164 eingesetzt wird.  



  Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, sind die     Förderven-          tilorgane    114 mittels     Druckfedern    192, die durch Stop  fen 194 in ihrer Lage festgehalten werden, gegen die  flachen     Zylinderblockflächen    190 vorgespannt.  



  Wie aus     Fig.    1 hervorgeht,     bildet    der vordere       Pumpengehäuseteil    22 einen ringförmigen     Zylinder    202,  an dem ein ringförmiger Kolben 204 gelagert ist, welcher  einen Schulteransatz 206 aufweist der kraftübertragend  mit dem vorderen Ende des Zylinderblockes 56 verbun  den ist.  



  Der ringförmige     Zylinder    202 ist über einen     Durch-          lass    208 mit     einer    nicht dargestellten, pulsierenden       Fluidumsquelle    verbunden. Diese dient dazu, den Zylin  derblock 56 in schwingende Bewegung zu versetzen, um  schädliche Reibungserscheinungen zu verringern und  hydraulische     Blockierungswirkungen    zu beseitigen.  



  Der Zylinderblock 56 kann nach Wunsch dadurch  gekühlt werden, dass     Pumpöffnungen    48 im Steuerorgan  40 vorgesehen werden. Das bewirkt, dass das Steueror  gan zwischen einer vorderen Gehäusekammer 212 und  der     vorerwähnten    hinteren Gehäusekammer 200 die  Funktion einer     Zentrifugalpumpe    übernimmt. Das Kühl  mittel strömt durch eine     Kühlmitteleinlassöffnung    214  ein und wird durch Ausflusskanäle, die von Hohlkehlen  250 an der Aussenfläche des Zylinderblockes 56 gebildet  sind, weiter durch die Kammer 200 und schliesslich  durch einen     Kühlmittelauslass    216 hinausgepumpt. Siehe  dazu     Fig.    1.  



  Dem zuvor erwähnten vorderen Lager 32 wird über  einen Kanal 218 Schmiermittel zugeführt.  



  Im Betrieb wird der Einlass 110 mit einem Pumpen  mechanismus verbunden und der Auslass 146 an einem  Sammelbehälter angeschlossen. Der     Kühlmitteleinlasska-          nal    214 und der     Kühlmittelauslasskanal    216 werden  beide an den Sammelbehälter angeschlossen.  



  Beim Starten des Motors ist es zweckmässig, die  Schwingungsvorrichtung einzuschalten, was dadurch be  werkstelligt wird, das der zum Zylinder 202 führende  Einlasskanal 208 an eine Quelle mit pulsierenden     Flui-          dumsdruck    angeschlossen wird. Dies wird dadurch er-    reicht, dass der Einlasskanal an eine kleine Kolbenpum  pe oder an ein anderes geeignetes Organ angeschlossen  wird.  



  Bei Verwendung der Schwingungsvorrichtung wird  der Zylinderblock 56 durch die Hin- und     Herbewegung     des ringförmigen Kolbens 204 in schwingende Bewegung  versetzt.  



  Es ist darauf hinzuweisen, dass der Zylinderblock 56  nach Wunsch mechanisch in Schwingung versetzt wer  den kann, indem man dem Zylinder 204 und den  ringförmigen Kolben 204 durch eine     achsial    gleitbare,  nicht dargestellte Schubstange ersetzt, die durch eine  Lageröffnung in der     rückwärtigen    ehäusewand 240  geführt würde. Die Schubstange ist in solchen Fällen mit  dem Ende des Zylinderblockes 56 verbunden und durch  eine geeignete, pulsierende, nicht dargestellte Antriebs  vorrichtung angetrieben, wie z. B. von einem motorisch  angetriebenen Exzenter.  



  Nachdem die Einlassöffnung 110 unter Druck ge  setzt     wurde,    gelangt das Fluidum in diejenige der Zylin  der 64, die für gewölbt verlaufende Druckaussparung 108  - s. Figuren 1 und 9 - über die zuvor beschriebenen  Durchlässe, den Verteiler und die Aussparungen offen  stehen. Das führt zum Anlauf des Motors, indem die       Zylinder    bewegt werden, die eine Schiebewirkung auf  die eine Seite des Steuerorgans ausüben, wodurch die  Welle und das Steuerventil 90 in Drehung versetzt wer  den. Dadurch wird die Druckaussparung 108 nachein  ander gegen aufeinanderfolgende Zylinder vorgerückt,  die ihrerseits nach unten getrieben werden.

   Gleichzeitig  kommt - s. dazu Figuren 1 und 9 - die gewölbte       Abflussaussparung    106 nacheinander in Verbindung mit  den     Zylinderabflussdurchlässen    130 und beginnt damit,  jeden Zylinder an der anderen Seite des Steuerorgans zu  entleeren.  



  Während der Drehung der Pumpe geht eine Kühlung  vor sich, da die Durchlässe 48 im Steuerorgan 40 als       Zentrifugalpumpe    zwischen der vorderen Gehäusekam  mer 212 und der rückwärtigen Gehäusekammer 200  wirken, wobei eine Abdichtung zwischen diesen beiden  Kammern dadurch herbeigeführt wird, dass zwischen  dem Rand des Organs 40 und der Innenfläche des  vorderen Gehäuseteils 22 ein kleiner Spielraum aufrecht  erhalten wird. Während das Steuerorgan die Pumpentä  tigkeit ausführt, wird das Kühlmittel durch den     Kühlmit-          teleinlass    214 nach innen gezogen und von dort in die  vordere Gehäusekammer 212 geleitet.

   Die Weiterbeförde  rung des Kühlmittels erfolgt dann durch die Pumpenka  näle 48, nach hinten durch die Gehäusekammer 200 und  nach Wärmeaustausch mit den     Einsatzteilen    nach aussen  durch den     Kühlmittelauslasskanal    216.  



  Es versteht sich, dass die beschriebene Ausführungs  form nur ein bevrzugtes Ausführungsbeispiel ist und  auch andere Formen gewählt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fluidumsmotor mit einem Gehäuse, einem darin an geordneten Zylinderblock mit einer Mehrzahl Zylindern und in diesen untergebrachten Kolben und einer im Ge häuse drehbar gelagerten Welle, gekennzeichnet durch ein auf der Welle (231) vorgesehenes Steuerorgan (40), das mit einem Joch (78) zusammenwirkt, welches seinerseits mit den Kolben (66) zusammenwirkt um diese zu betäti gen, ein in einer sich achsial durch den Zylinderblock (54) erstreckenden Kammer drehbar gelagertes Steuerventil (90), eine zwischen dem Steuerventil und dem Joch (78) vorgesehene Antriebsverbindung (94, 100), um das unter Druck stehende Arbeitsfluidum den Zylindern (64) in gesteuerter Weise zuzuführen und um die Kolben (66)
    gegen das Steuerorgan (40) anzudrücken, und durch mehrere, sich achsial erstreckende, abnehmbar im Ge häuse (20) montierte Halteorgane (58), welche den Zylinderblock (54) achsial verschiebbar und abnehmbar im Gehäuse (20) abstützen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fluidumsmotor nach Patentanspruch, bei dem der Zylinderblock (54) mit einem Verteilerkanal (118) ver sehen ist' der einen Hochdruckteil aufweist, welcher mit einer Einlassöffnung (110) des Zylinderblocks in Ver bindung steht, sowie einen Niederdruckteil, welcher mit einer Auslassöffnung (146) des Zylinderblocks in Ver bindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer ventil (90) einen Einlassdurchgang (102), der mit dem Hochdruckteil des Kanals (118) in Verbindung steht und nacheinander an die verschiedenen Zylinder (64)
    des Zylinderkopfes anschliessbar ist sowie einen Auslass- durchgang (106) aufweist, welcher mit dem Nieder druckteil des Kanals (118) in Verbindung steht und nacheinander an die verschiedenen Zylinder anschliess- bar ist.
    2. Fluidumsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch (78) mit Endabschnitten der Kolben gekoppelt ist und einen zentralen Sockel (84) zur Aufnahme eines gegenüber dem Steuerorgan (40) liegenden kugeligen Endabschnittes (70) des Steuerven tils (90) aufweist und dass in diesem Steuerventil wenigstens ein Rückschlagbolzen (150, 151) gleitbar untergebracht ist, dessen eines Ende (154) dem Druck des Arbeitsfluidums in einem Einlassdurchgang des Ventils ausgesetzt ist, während das andere Ende mit dem Gehäuse kraftübertragungsfähig in Verbindung steht.
    3. Fluidumsmotor nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Reaktionszapfen (180-A), deren innere Enden gleitbar in den Zylindern untergebracht sind und deren äussere Enden am Gehäuse angreifen. 4. Fluidumsmotor nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionszapfen aus Teilen des Zylinderblockes bestehen und eine darin vorgesehene Druckkammer in Einlass- (110) und Auslasskammer (138) unterteilen. 5. Fluidumsmotor nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch wenigstens ein hohles Durchlassorgan (114, 144) zur Zu- oder Wegfuhr von Arbeitsfluidum. zum bzw. vom Zylinderkopf.
    6. Fluidumsmotor nach Patentanspruch, bei wel chem das Steuerorgan (40) mit Pumpflächen (48) für ein Kühlmittel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Zylinderblock (56) umgebende Kühlmittelkam- mer (200) sowie Kühlmitteleinlass- (214) und -auslassöff- nungen (216) vorgesehen sind, dass das Steuerorgan (40) in der Kühlmittelkammer als Dichtungs- und Trennor gan wirkt und diese auf der einen Seite in einen Niederdruckteil (212), in den die Einlassöffnung (214) mündet,
    und auf der anderen Seite in einen Hochdruck teil (200), in den die Auslassöffnung (2l6) mündet, unterteilt ist, wobei die Pumpflächen (48) des Steueror gans (40) das Kühlmittel vom einen in den anderen Kammerteil pumpen und dabei den Zylinderblock (56) kühlen.
    7. Fluidumsmotor nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Zylinder- (202) und Kolbenmittel (204) im Gehäuse, die an eine pulsierende Fluidumsquelle angeschlossen sind, um den Zylinderblock (56) in achsia- ler Richtung hin und her zu bewegen und damit zu vermeiden dass sich der Motor beim Start in einer nicht betriebsfähigen Lage befinden kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2513915A1 (de) * 1974-03-27 1975-10-09 Dba Sa Hydromotor

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