CH449106A - Uberspannungsableiter - Google Patents

Uberspannungsableiter

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CH449106A
CH449106A CH1040166A CH1040166A CH449106A CH 449106 A CH449106 A CH 449106A CH 1040166 A CH1040166 A CH 1040166A CH 1040166 A CH1040166 A CH 1040166A CH 449106 A CH449106 A CH 449106A
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CH
Switzerland
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insulating housing
foam
surge arrester
pores
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CH1040166A
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Inventor
Ewald Dipl Ing Sarbach
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
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    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/16Series resistor structurally associated with spark gap
    • HELECTRICITY
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    • H01C7/10Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material voltage responsive, i.e. varistors
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Überspannungsableiter   Die    Erfindung   betrifft einen    überspannungsableiter   mit einem Aktivteil mit spannungsabhängigen Widerständen, Funkenstrecken und Steuerwiderständen und einem den Aktivteil    umschliessenden,   isolierenden Gehäuse.

   Bekannte Ausführungen    weisen   ein, zwei oder mehr Säulen mit    spannungsabhängigen   Widerständen und Funkenstrecken in    Reihenschaltung   je Säule auf; in einigem    Abstande   darum befindet sich das    isolierende   äussere Gehäuse,    meistens   in Form    eines   den Aktivteil    umschliessenden      Porzellanisolators,   der inwendig oft noch durch einen    Temperaturschutzzylinder   vor Lichtbogeneinwirkungen geschützt ist. 



  Aussen auf dem isolierenden Gehäuse bildet sich mit der Zeit    unvermeidlich   und mindestens teilweise ein Schmutzbelag, der eine höhere elektrische Leitfähigkeit besitzt    als   das    isolierende   Gehäuse und das    in   diesem enthaltene Gas, meistens Luft. 



  Daher bildet der Schmutzbelag zusammen mit dem    Aktivteil,      mit   dem Gas und dem isolierenden Gehäuse    als      Dielektrikum   dazwischen, einen Kondensator, an dem je nach Art und Grad der Verschmutzung unterschiedliche Spannungen liegen. Infolgedessen treten    ka-      pazitive   Ströme auf, die entsprechend die verschiedensten Werte annehmen und    Koronaentladungen   am Aktivteil zur Folge haben können.

   Die    Koronaentladungen   wirken wie    eine   Vergrösserung der Elektrode, die der Aktivteil darstellt, und    bewirken   somit eine Erhöhung der Kapazität zwischen Aktivteil und Schmutzbelag sowie infolgedessen    eine   erhöhte Veränderung der Charakteristik des    überspannungsableiters.   Eine für dessen Betrieb sehr unerwünschte Folge besteht darin, dass die    Ansprechspannung   des    überspannungsableiters      be-      trächtlich,      z.      B.      um      30%,

        aber      im      einzelnen      in      nicht   genau vorhersehbarem Masse abgesenkt wird. Eine geeignete Massnahme zur Verminderung dieser Folge besteht also in einer    Verminderung   der    Koronaentladun-      gen,   beispielsweise indem man anstelle von Luft in das isolierende Gehäuse ein Gas mit höherer elektrischer Festigkeit,    insbesondere   auch höherer Glimmeinsatz- Spannung bringt, und es ist bekannt, hierfür    Schwefel-      hexafluorid      zu   verwenden sowie dieses von den Funkenstrecken,

   da es deren Charakteristik in unerwünschter Weise verändern und unter dem    Einfluss   von Funkenentladungen sich teilweise zersetzen würde, fernzuhalten mit    Hilfe      einer   gasdichten    Kapselung   der Funkenstrecken. 



  Der Aufbau    eines   solchen    überspannungsableiters   ist dann recht    kompliziert,   und insbesondere ein wirklich gasdichter Abschluss der    Funkenstreckenstapel   ist schwer realisierbar. Auch das isolierende äussere Gehäuse muss dann hinsichtlich    gasdichtem   Abschluss hohen Anforderungen genügen, und dies ist kostspielig. Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, dass der Zwischenraum zwischen Aktivteil und isolierendem Gehäuse mit    einem   Schaumstoff ausgefüllt ist, dessen Poren ein elektronegatives Gas enthalten.

   Es ist dann    zweckmässig,   dass der Schaumstoff im wesentlichen geschlossene Poren besitzt, und es wurde gefunden, dass es besonders    vorteilhaft   ist, wenn die Poren als elektronegatives Gas    Schwefelhexafluorid   enthalten. 



  Das    Ausschäumen   eines Zwischenraumes ist eine einfache, mit geringen Kosten verbundene, auf vielen Gebieten übliche Technik, und die Poren mit einem elektronegativen Gas zu versehen, ist bekannt und bietet keine besonderen Schwierigkeiten. Auch kann man nach Wunsch offene oder geschlossene Poren herstellen; dem Zweck    entsprechend   kommen zur    Verwirklichung   der Erfindung geschlossene Poren in Betracht, wobei es genügen    kann,   wenn die Poren überwiegend geschlossen sind.

   Verglichen mit Luft wird mit einem mit elektronegativem Gas gefülltem Schaumstoff bei    Stoss-      beanspruchung   wie auch bei 60    Hz   eine um ca. 30    bis      80%      höhere      Durchschlagsfeldstärke      erreicht,      und   Versuche haben überraschend gezeigt,

   dass die    Glimm-      einsatzspannung   im Verhältnis hierzu nicht tiefer liegt als bei    Verwendung   eines homogenen    Dielektrikums.   Beim    Ausschäumen   des Raumes    zwischen   dem    Aktivteil   

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 und dem isolierenden Gehäuse des    Überspannungsab-      leiters   verbleibt unmittelbar um die Funkenstrecken von selbst ein Luftraum, da diese ohnehin von einer    Kapse-      lung   umgeben sind. Diese    Kapselung   ist aber    einfach   und braucht ebenso wie bei nur mit Luft gefüllten    überspannungsableitern   nicht gasdicht zu sein. 



  Die Erfindung    benutzt   den Schaumstoff, um das elektronegative Gas am gewünschten Ort zu    fixieren.   Dies ist bedeutend einfacher als wenn man dies gemäss dem Stande der Technik mit    Hilfe   sorgfältig abgedichteter und druckfester Gehäuse erreichen wollte, die hier    teils   die Funkenstrecken für sich, teils den ganzen Aktivteil zu umschliessen hätten. Aber es entstehen aus der Erfindung auch noch weitere    Vorteile.   Der Schaumstoff gibt dem Aktivteil mechanisch einen guten Halt, schützt vor Transportschäden und erübrigt mechanische Abstützungen der Elemente des    Aktivteils,   wie    Isolier-      sterne,      Zentrierteile   und Leisten.

   Sollte das äussere, isolierende Gehäuse einmal undicht werden, etwa durch Haarrisse im Porzellan oder durch unzureichenden Verschluss, so kann Feuchtigkeit noch immer nicht bis zu den Widerstandsblöcken und Funkenstrecken vordringen, weil der Schaumstoff praktisch undurchlässig ist. Die gegenüber Luft erhöhte elektrische Festigkeit ermöglicht eine kompaktere Bauweise, und bei annähernd gleichbleibendem Volumen kann man oft von beispielsweise    dreisäuliger   auf    zweisäulige   Ausführung übergehen. Ein    Temperaturschutzzylinder   ist nicht nötig, da der Schaumstoff eine Berührung des Lichtbogens mit dem Isolator    verhindert,   und auf die z.

   T. übliche Verfestigung der    Funkenstreckenstapel   durch Einbinden mit Glasseidenband und Tränken mit einer    härt-      baren      Giessharzmischung      kann   meistens verzichtet werden. Neben diesen willkommenen Vereinfachungen wird durch die Erfindung vor allem aber erreicht, dass die Absenkung der    Ansprechspannung   infolge des unvermeidlichen Schmutzbelages auf dem isolierenden Gehäuse etwa auf die    Hälfte   bis ein Viertel des    Wertes   zurückgeht, der bei    luftgefüllten      überspannungsableitern   festzustellen ist. 



  Die Erfindung wird durch das in der Zeichnung schematisch dargestellte Beispiel erläutert. In dem gezeichneten    überspannungsableiter   ist 1 das isolierende Gehäuse in Form eines Porzellanisolators, 2 sind die    Funkenstreckenstapel,   die abwechselnd mit spannungsabhängigen Widerständen 3 in Reihe geschaltet sind; jedem    Funkenstreckenstapel   ist ein Steuerwiderstand 4 parallel geschaltet.

   Der Raum 5 zwischen dem Aktivteil, der im wesentlichen aus den Teilen 2 bis 4 besteht, und dem isolierenden Gehäuse 1 ist mit einem Schaumstoff ausgefüllt, dessen Poren ein elektronegatives Gas enthalten. 6 und 6' sind Flansche, 7 und 7'    Abschluss-      deckel   mit    Druckentlastungsventil,   8 und 8' Flachfedern, 9 und 9' Endplatten, zugleich elektrische Anschlüsse, beispielsweise 9 für Hochspannung, 9' für Erde. Nach weitverbreiteter Meinung ist Schaumstoff als guter Wärmeisolator nicht zur Umhüllung eines Wärme erzeugenden Aktivteils geeignet. Nähere Betrachtung der Verhältnisse    zeigt   aber, dass diese Meinung, zumindest in so summarischer Form, nicht berechtigt ist.

   Als Wärmeleitzahl ruhender Luft findet man 2,7 - 10-2    W/cm   grad, während die Wärmeleitzahl von Schaumstoff, die natürlich je nach dessen Struktur und Dichte etwas    variiert,   im Mittel etwa 3,3 - 10-2    W/em   grad beträgt, also sogar noch ein wenig grösser ist. Die Übertemperatur des wärmeerzeugenden Aktivteils in Schaumstoff stellt sich deshalb auf einen ähnlichen Wert ein wie bei reiner Wärmeleitung in Luft. Am meisten Wärme entsteht in den Steuerwiderständen der Gruppensteuerung; nimmt man hierfür z.

   B. einen durchschnittliche Verhältnisse treffenden Wert von 1 Watt je Kilovolt Löschspannung an, so ergibt sich rechnerisch mit der Annahme, dass der    Wärmefluss   im Luftzwischenraum auf reiner Wärmeleitung (ohne Konvektion) beruht, und mit den Konstruktionsdaten eines ausgeführten    Überspannungsableiters   ohne    Schaumstoff-Füllung   als Übertemperatur über der Aussenluft ein Betrag von rund 90 grad, in guter    übereinstimmung   mit    Messresul-      taten.   Bei    Ausschäumung   des Zwischenraumes ist    also   eher mit einer noch etwas niedrigeren    übertempera-      tur   zu rechnen.

   Man kann überdies die Steuerwiderstände im kleinsten, elektrisch zulässigen    Abstande   vom isolierenden Gehäuse anordnen und hierdurch deren    übertemperatur   vermindern. In jedem Falle lässt es sich also sicherstellen, dass auch bei    Ausschäumung   des Raumes zwischen    Aktivteil   und isolierendem Gehäuse die    Übertemperatur   aktiver Elemente innerhalb des zulässigen Bereiches bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überspannungsableiter mit einem Aktivteil mit spannungsabhängigen Widerständen, Funkenstrecken und Steuerwiderständen und einem den Aktivteil umschlies- senden, isolierenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen Aktivteil und isolierendem Gehäuse mit einem Schaumstoff ausgefüllt ist, dessen Poren ein elektronegatives Gas enthalten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. überspannungsableiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff im wesentlichen geschlossene Poren besitzt. 2. überspannungsableiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Poren als elektronegatives Gas Schwefelhexafluorid enthalten. 3. Überspannungsableiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerwiderstände im kleinsten elektrisch zulässigen Abstande vom isolierenden Gehäuse angeordnet sind.
CH1040166A 1966-07-19 1966-07-19 Uberspannungsableiter CH449106A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4240138A1 (de) * 1992-11-28 1994-06-01 Dehn & Soehne Blitzstromtragfähige Anordnung mit zumindest zwei in Reihe geschalteten Funkenstrecken

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4240138A1 (de) * 1992-11-28 1994-06-01 Dehn & Soehne Blitzstromtragfähige Anordnung mit zumindest zwei in Reihe geschalteten Funkenstrecken
US5450274A (en) * 1992-11-28 1995-09-12 Dehn & Sohne Gmbh & Co. Kg Spark gap arrangement

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DE1951570U (de) 1966-12-15

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