CH449386A - Automatische Fräsmaschine zum Schneiden von Längsnuten in flachen Schlüsselblättern - Google Patents

Automatische Fräsmaschine zum Schneiden von Längsnuten in flachen Schlüsselblättern

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CH449386A
CH449386A CH714366A CH714366A CH449386A CH 449386 A CH449386 A CH 449386A CH 714366 A CH714366 A CH 714366A CH 714366 A CH714366 A CH 714366A CH 449386 A CH449386 A CH 449386A
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CH
Switzerland
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milling
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milling machine
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Application number
CH714366A
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Inventor
Lombardi Primo
Original Assignee
F I M A T Fabbrica Italiana Ma
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23C—MILLING
    • B23C3/00—Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/28—Grooving workpieces
    • B23C3/35—Milling grooves in keys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  Automatische Fräsmaschine     zum    Schneiden von Längsnuten in flachen Schlüsselblättern    Die Erfindung betrifft eine automatische Fräsma  schine zum Schneiden von Längsnuten in flachen  Schlüsselblättern.  



  Bei bekannten Fräsmaschinen dieser Art wird der  beiderseits ebene Rohschlüssel mit     Hilfe    eines hin und  her bewegten Greifers in der Schlüssellängsrichtung  zwischen zwei gegenüberliegenden Fräsköpfen einge  führt, welche die Längsnuten in beiden Seiten des  Schlüsselblattes gleichzeitig schneiden, worauf der pro  filierte Schlüssel durch eine Rückführbewegung des  Greifers wieder aus dem doppelten Fräskopf herausge  zogen wird. Diese Fräsmaschinen     weisen    zunächst dein  Nachteil auf, dass der     Schlüsselgreifer    eine hin und her  gehende Bewegung ausführt, die mit Zeitverlusten  (Leerhub beim Herausziehen des profilierten Schlüs  sels) verbunden ist und die Leistung der Maschine  wesentlich herabsetzt.

   Ein weiterer Nachteil der be  kannten Fräsmaschinen ist dadurch bedingt, dass die  Längsnuten des Schlüssels auf den entgegengesetzten  Schlüsselblattseiten im allgemeinen unsymmetrisch  angeordnet und in     unterschiedlicher    Anzahl vorgesehen  sind. Zum Vermeiden von unerwünschten quergerich  teten Kippbewegungen und Verkantungen des Schlüs  sels beim gleichzeitigen Fräsen der Längsnuten in bei  den Schlüsselblattseiten, müssen sich infolgedessen die  gegenüberliegenden Profilfräser der bekannten Maschi  nen über die gesamte Breite des Schlüsselblatts     erstrek-          ken.    Dadurch wird zwar eine durchgehende Abstützung  des Schlüsselblatts über dessen ganze Breite erzielt;

    doch diese Anordnung weist den Nachteil auf, dass  auch die Materialabtragung über die gesamte Schlüs  selblattbreite erfolgt und infolgedessen entsprechend  stärker bemessene Rohschlüssel verwendet werden  müssen. Es entstehen also grössere Materialverluste,  wobei auch die Herstellung der stärkeren Rohschlüssel  schwieriger ist.

   Ein     weiterer    Nachteil dieser bekannten  Fräsmaschinen besteht darin, dass sich die vorsprin  genden, den eigentlichen Schlüssellängsnuten entspre  chenden Teile der Profilfräser stärker abnutzen als die  flachen, den Schlüssellängsrippen entsprechenden Teile    dieser Fräser, so dass sich bereits nach     verhältnismäs-          sig    kurzer Betriebszeit     unzulässige-    Ungenauigkeiten in  der Bearbeitung der Schlüssel ergeben und die     teueren     Profilfräser mit entsprechend hohem Kostenaufwand  ausgewechselt werden müssen.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist es, die oben angeführten  Nachteile der bekannten Fräsmaschinen zu beheben.  Die Erfindung besteht darin, dass eine endlose,  umlaufend     angetriebene    Kette von aufeinanderfolgen  den, je einen Schlüssel aufnehmenden Spannvorrich  tungen und zwei nacheinander auf entgegengesetzten  Schlüsselseiten im Bereich dieser Kette angeordnete  und zum Einschneiden der Längsnuten in     den    entspre  chenden Schlüsselblattseiten periodisch von und zu den  vorbeilaufenden Spannvorrichtungen bewegte     Fräs-          köpfe    vorgesehen sind.  



  Bei der     erfindungsgemässen    Anordnung werden  also die einzelnen Schlüssel im Durchlaufverfahren  profiliert und dabei zuerst auf der einen     und    dann auf  der anderen Schlüsselblattseite bearbeitet. Jeder  Schlüssel läuft nur einmal in derselben Richtung durch  die Fräsmaschine durch, so dass hin und her gehende  Bewegungen mit leeren Rückführungshüben, und ent  sprechenden Zeitverlusten vermieden werden. Die er  findungsgemässe Fräsmaschine weist infolgedessen eine  bedeutend höhere Leistung als     bekannte    Ausführungen  auf. Durch die sichere Halterung des Schlüssels in  einer Spannvorrichtung und durch das jeweils einsei  tige Schneiden der Längsnuten in dem Schlüsselblatt  werden Kippbewegungen bzw.

   Verkantungen des  Schlüssels mit Sicherheit ausgeschlossen, und es kön  nen schmale, nur auf die Nutenbreite begrenzte     Fräs-          scheiben    benutzt werden, die mit bedeutend     kleinerem     Kostenaufwand beschaffen und bei Verschleiss ausge  wechselt werden können. Ausserdem fällt die bisher  aus     Abstützungsgründen    erforderliche durchgehende       Fräsbearbeitung    der gesamten     Schlüsselblattbreite    weg,  so dass die Rohschlüssel eine wesentliche geringere  Stärke aufweisen können und eine bedeutende Materi  alersparnis erzielt wird.

        Nach einer     zweckmässigen    Ausführungsform der  Erfindung besteht jede Spannvorrichtung für die  Schlüssel aus zwei an den Längskanten des Schlüssel  blattes angreifenden und in der Ebene des Schlüssels  von- und zueinander beweglichen Spannbacken, die  zum Einsetzen des Rohschlüssels und zum Abnehmen  des profilierten Schlüssels selbstätig auseinander be  wegt, d. h. geöffnet und im Bereich der Fräsköpfe  selbsttätig gegen den dazwischen liegenden Schlüssel  gedrückt, d. h. geschlossen werden. Dabei können diese  Spannvorrichtungen beliebig ausgebildet und betätigt  werden. Da jedoch abwechselnd beide Seiten des  Schlüssels bearbeitet werden, muss die Schlüsselspann  vorrichtung das Schlüsselblatt beiderseitig zumindest  im Bereich der zu fräsenden Längsnuten freilassen.

   Als  besonders     vorteilhaft    hat sich eine Ausbildung erwie  sen, bei der die zwei gegenüberliegenden Spannbacken  der aufeinanderfolgenden     Spannvorrichtungen    an je  einer Kette von zwei parallelen und synchron angetrie  benen endlosen Ketten o. dgl. befestigt sind und zwi  schen seitlichen     ortsfesten    Führungen laufen, die im  Bereich der Fräsköpfe zumindest auf einer Seite der  Spannbackenpaare derart profiliert und vorzugsweise  auch     abgefedert    sind, dass sie die betreffende Spann  backe unter federndem seitlichem Einbiegen der ent  sprechenden Kette gegen die gegenüberliegenden  Spannbacke verstellen.  



  Zweckmässigerweise ist ferner im Bereich jedes  Fräskopfes auf der diesem gegenüberliegenden Seite  des Schlüssels ein ortsfestes Widerlager zur Abstützung  des Schlüsselblattes während der Bearbeitung angeord  net. Dieses Widerlager kann als feste Gleitfläche oder  als drehbar     gelagerte    Stützrolle ausgebildet sein.  



  Das Einsetzen der Rohschlüssel in die Spannvor  richtungen der umlaufenden endlosen Kette und das  Abnehmen der     profilierten    Schlüssel aus diesen Spann  vorrichtungen kann mit Hilfe von beliebigen selbsttäti  gen Zufuhr- und Abfuhrvorrichtungen oder     handmäs-          sig    erfolgen. Auch die Fräsköpfe können beliebig aus  gebildet und     gelagert    sein und ihre Bewegung von und  zu den vorbeilaufenden Schlüsselspannvorrichtungen  kann beliebig     gesteuert    werden.

   Besonders     vorteilhaft     hat sich eine Anordnung erwiesen, bei der jede     Fräs-          spindel    zusammen mit ihrem Antrieb senkrecht zu der  Laufebene der Spannvorrichtungen schwenkbar gela  gert ist und durch eine     Kurvenscheibe    synchron mit  der Umlaufbewegung der Spannvorrichtung von und  zu diesen verschwenkt wird.  



  Einzelheiten ergeben sich aus dem in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsbeispiel.    Fig. 1 ist ein schematischer Grundriss einer     erfin-          dungsgemässen    Fräsmaschine zum Profilieren von  Flachschlüsseln.  



  Fig. 2 zeigt dieselbe Fräsmaschine im Aufriss, teil  weise im Schnitt.  



  Fig. 4 und 4 sind senkrechte Querschnitte durch  den oberen Teil der Fräsmaschine im Bereich der  Fräsköpfe nach den Schnittlinien III-III und IV-IV  der Fig. 1.  



  Fig. 5 zeigt in grösserem Massstab einen Quer  schnitt nach der Linie V-V der Fig. 2.  



  Fig. 6 zeigt im Grundriss eine Spannvorrichtung  für den zu bearbeitenden Schlüssel.  



  Fig. 7 zeigt im Aufriss die Lagerung und den  Schwenkantrieb der beiden Fräsköpfe, in Blickrichtung  der Pfeile VII-VII der Fig. 1.    Fig. 8 und 9 zeigen die zwei Seiten eines mit der  Fräsmaschine bearbeiteten profilierten Flachschlüssels.  



  Die dargestellte automatische Fräsmaschine ist zum  Profilieren von Flachschlüsseln S, insbesondere     Zylin-          derschloss-Schlüsseln,    d. h. zum Schneiden der Längs  nuten A, B, C in den beiden Seiten des Blattes E die  ser Schlüssel S bestimmt. Die Fräsmaschine weist par  allele, synchron umlaufende, endlose Gelenkketten 1  auf, die im Abstand voneinander fluchtend angeordnet  und um zwei Kettenräderpaare 2, 102 herumgeführt  und gespannt sind.  



  Das Kettenräderpaar 2 wird durch einen Elektro  motor 3 über eine aus- und einschaltbare Kupplung 4  mit gleichförmiger Geschwindigkeit angetrieben. Das  entgegengesetzte Kettenräderpaar 102 dient zum Um  lenken und Spannen des Kettenpaares 1-1 und ist     zu     diesem Zweck vom und zum motorangetriebenen Ket  tenräderpaar 2 verschiebbar gelagert.  



  Das Kettenpaar 1-1 ist     mit    aufeinanderfolgenden  Spannvorrichtungen 5 für je einen zu     bearbeitenden     Schlüssel S bestückt. Jede Spannvorrichtung 5     besteht     aus zwei flachen, mit je einer der Ketten 1 gelenkig  verbundenen Spannbackenhaltern 6. Auf der Innen  seite jedes Spannbackenhalters 6 ist eine auswechsel  bare, plattenförmige Spannbacke 7 z. B. mit Hilfe von  Schrauben 8 befestigt. Die Befestigungsschrauben 8  können mit ihren     kegelförmigen    Enden in entspre  chend profilierte Längsnuten der Spannbacken 7 ein  greifen, so dass die Spannbacken 7 in Längsrichtung in  bezug auf die betreffenden Spannbackenhalter 6 ver  schoben und eingestellt werden können.

   An seinem in  bezug auf die Laufrichtung F des Kettenpaares 1-1  hinteren Ende weist der eine Spannbackenhalter 6       einen    nach innen vorspringenden quergerichteten An  satz 9 auf. Die Spannbackenhalter 6 sind mit je einer  längsgerichteten, beiderseits offenen Nut 106 versehen,  in welcher die entsprechende Kette 1 angeordnet ist.  



  Der in eine Spannvorrichtung 5 eingesetzte Flach  schlüssel S1 stellt sich mit seiner Längsachse in die  Laufrichtung F des Kettenpaares 1-1 ein und liegt par  allel zu der Ebene der     plattenförmigen    Spannbacken 7,  d. h. parallel zu der Laufebene der Spannvorrichtung  5. Das Schlüsselblatt E     liegt    zwischen den beiden  Spannbacken 7, wie insbesondere in Fig. 6 dargestellt  ist. Diese Spannbacken 7 wirken     mit    den Längskanten  des Schlüsselblatts E zusammen und weisen an ihren  inneren Längsrändern eine der Stärke der Schlüssel  blattkanten am fertig     profilierten    Schlüssel entspre  chende Dicke auf.

   Die Griffscheibe G des Schlüssels S  kommt in eine breitere, nach vorne durch die Spann  backen 7 und nach hinten durch den quergerichteten  Ansatz 9 des einen Spannbackenhalters 6 begrenzte  Ausnehmung zwischen die beiden Spannbackenhalter 6  zu     liegen.     



  Das obere, etwa waagerechte     Trum    des Kettenpaa  res 1-1 mit den daran befestigten     Schlüsselspannvor-          richtungen    5 läuft zwischen zwei seitlichen Führungs  leisten 10, 110, sowie zwischen einer unteren Füh  rungsplatte 11 und einer oberen Führungsplatte 12.  Die Führungsleisten 10, 110 und die Führungsplatten  11, 12 sind ortsfest am Maschinengestell gelagert.  Beide Führungsplatten 11, 12 weisen je einen gegen  die Spannvorrichtungen 5 vorspringenden längsgerich  teten Mittelteil 111 bzw. 112 auf, der zwischen die       Spannbackenhalter    6 eingreift und zur Abstützung und  Führung der dünneren Spannbacken 7 dient, wie ins  besondere in     Fig.    3, 4 und 5 dargestellt ist.

   Die mittle-      ren Führungsplattenteile 111, 112 sind mit längsgerich  teten Nuten zum Abführen der Kühl- und Schmierflüs  sigkeit und der beim Fräsen anfallenden Späne verse  hen. Die     Führungsplatten    11, 111 bzw. 12, 112 sind       jedenfalls    so ausgebildet, dass sie die zum Spannen und  Lösen des Schlüssels erforderlichen     Querbewegungen     der Spannbackenhalter 6 zulassen.  



  Im Bereich des oberen Trums des Kettenpaares  1-1 sind nacheinander in der Laufrichtung F folgende  Vorrichtungen angeordnet: eine Vorrichtung 13 zum  Zuführen der zu profilierenden Rohschlüssel S1 und  zum Einsetzen eines Rohschlüssels S1 in jede Schlüs  selspannvorrichtung 5; ein erster, unterhalb des Ket  tenpaares 1-1 angeordneter Fräskopf 14 zum Schnei  den der Längsnuten B, C in der unteren Seite des  Schlüsselblatts E; ein zweiter, oberhalb des Kettenpaa  res 1-1 angeordneter Fräskopf 15 zum Schneiden der  Längsnute A in der oberen Seite des Schlüsselblatts E  und eine Vorrichtung 16     zum    Ausstossen und Abfüh  ren der fertig profilierten Schlüssel S aus den Spann  vorrichtungen 5.  



  Die Vorrichtung zum Zuführen und Einsetzen der  Rohschlüssel S1 weist einen vertikalen Schacht 113  mit einem Stapel flach aufeinanderliegenden Roh  schlüsseln S1 auf. Dieser Schacht 113 ist im Bereich  eines Durchbruchs 27 in der oberen Führungsplatte 12  angeordnet. Beim Durchlaufen jeder Spannvorrichtung  5 unterhalb des Schachtes 113     wird    der jeweils unter  ste Rohschlüssel S1 vom entsprechenden Stapel abge  streift bzw.     mit    Hilfe einer an sich bekannten Aufgabe  vorrichtung in die Spannvorrichtung fallen gelassen.

    Im Bereich der Rohschlüssel-Zufuhrvorrichtung 13  sind die Spannbackenhalter 6 jeder Spannvorrichtung  5 infolge der eingestellten Spannung des Kettenpaares  1-1 so weit voneinander entfernt, dass sich der Schlüs  sel S1 mit seinem Schlüsselblatt E frei zwischen die  Spannbacken 7 einsetzen kann. Dieser Schlüssel wird  dann durch den hinteren     quergerichteten    Ansatz 9 des  einen Spannbackenhalters 6 mitgenommen und auf der  unteren Führungsplatte 11 vorgeschoben. Dadurch  wird der Schlüssel auch selbsttätig in die für die Bear  beitung erforderliche, richtige Längslage in bezug auf  die Spannvorrichtung 5 eingestellt.

   Die Spannvorrich  tung 5 mit dem eingesetzen Rohschlüssel S1 wird     an-          schliessend    infolge der     Umlaufbewegung    des Ketten  paares 1-1 an die Fräsköpfe 14 und 15 vorbeigeführt,  wobei zuerst der untere Fräskopf 14 die Längsnuten B,  C in der unteren Schlüsselblattseite und dann der  obere Fräskopf 15 die Längsnute A in der oberen  Schlüsselblattseite einschneidet.

   Die Vorschubbewe  gung des Schlüssels S1 beim Fräsen der Längsnuten A,  B; C wird durch die in der Längsrichtung des Schlüs  selblatts E mit     gleichförmiger    Geschwindigkeit erfol  gende Bewegung des Kettenpaares 1-6 und der daran  befestigten Spannvorrichtungen 5 geliefert, während  die Fräsköpfe 14, 15 von und zu der Laufebne der  Spannvorrichtungen 5 beweglich gelagert sind und  periodisch derart gehoben und     gesenkt    werden, dass  ihre Fräser 114 bzw. 115 mit dem Schlüsselblatt E  jedes vorbeilaufenden Schlüssels für die zur Erzielung  der gewünschten Längsnutenlänge erforderliche Zeit  spanne in Eingriff kommen.  



  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die  Spindel 214 bzw. 215 jedes Fräskopfes 14, 1.5 auf  einem Tragkörper 314     bzw.    315 gelagert, der um eine  horizontale, quer zu der Laufrichtung F des Kettenpaa  res 1-1 gerichtete Achse 414 bzw. 415 von und zu    dem oberen Trum des Kettenpaares 1-1 verschwen   bar ist (siehe insbesondere Fig. 7). Auf diesem Trag  körper 314; bzw. 315 ist der elektrische Antriebsmotor  17 des entsprechenden Fräskopfes 14 bzw. 15 befe  stigt. Der Motor 17 treibt die betreffende Frässpindel  214 bzw. 215 über einen Riementrieb 18 an. Die  Tragkörper 314, 315 beider Fräsköpfe 14, 15 stehen  unter der Einwirkung von federbelasteten Druck- bzw.  Zuggliedern 19 bzw. 20, die bestrebt sind, den entspre  chenden Fräskopf 14, 15 vom oberen Trum des Ket  tenpaares 1-1 weg zu bewegen.

   Die Zustellbewegung  der Fräsköpfe 14, 15, d. h. ihre Bewegung gegen das  obere Trum des Kettenpaares 1 wird mit Hilfe zweier  Kurvenscheiben 21, 22 erzielt, die auf der Welle des  motorangetriebenen Kettenräderpaares 2 befestigt sind.  



  Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel  wird der um die Achse 414 verschwenkbare Tragkör  per 314 des ersten, von unten auf den Schlüssel ein  wirkenden Fräskopfes 14 durch ein federbelastetes  Zugglied 20 nach unten und die Kurvenscheibe 21  über einen verschwenkbaren Tasthebel 23 und eine  Koppelstange 24 nach oben geschwenkt. Der um die  Achse 415 verschwenkbare Tragkörper 315 des zwei  ten, von oben auf den Schlüssel einwirkenden     Fräskop-          fes    15 wird dagegen durch ein federbelastetes Druck  glied 19 nach oben und durch die Kurvenscheibe 22  über einen an diesem Tragkörper 315 befestigten Gast  arm 25 nach unten geschwenkt.  



  Die auf den Spindeln 214, 215 der Fräsköpfe 14,  15 auswechselbar befestigte, als Scheibenfräser ausge  bildete Profilfräser 114, 115 entsprechen den Längsnu  ten A, B, C des Schlüsselblatts E und erstrecken sich  jeweils nur über die Breite der betreffenden Längsnut,  wie insbesondere in Fig. 5 dargestellt ist. Infolgedessen  wird bei der     Profilierung    des Schlüsselblatts E kein  überflüssiges Material abgetragen, sondern es werden  lediglich die Längsnuten 17 B, C desselben eingeschnit  ten. Es ist aber selbstverständlich möglich, profilierte  Walzenfräser zu verwenden, die sich über die gesamte  Breite des Schlüsselblatts E erstrecken und eine Mate  rialabtragung auch zwischen den Längsnuten dessel  ben, d. h. auch im Bereich der Längsrippen des Schlüs  selblatts bewirken, wie schematisch in Fig.3 und 4  dargestellt ist.

   Die Anzahl und das Profil der in jeder  Seite des Schlüsselblatts E     einzuschneidenden    Längs  nuten und der entsprechenden Fräser sind selbstver  ständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel  beschränkt,     sondern    können beliebig     abgeändert    wer  den.  



  Die Fräser 114, 115 jedes Fräskopfes 14, 15 grei  fen durch einen entsprechenden Durchbruch 26 bzw.  27 in der unteren bzw. oberen Führungsplatte 11, 111  12, 1.12 und schneiden die betreffenden Längsnuten A,  B, C in die durch die seitlichen,     plattenförmigen     Spannbacken 7 freigelassenen Flächen des Schlüssel  blatts E ein. Beim Fräsen dieser Längsnuten wird der  Schlüssel S1 durch ein auf der dem     Fräskopf    14, 15  gegenüberliegenden Seite des Schlüsselblatts E ange  ordnetes     Widerlager    abgestützt.

   Bei dem ersten, unte  ren     Fräskopf    14 wird dieses     Widerlager    durch den       mittleren,    zwischen die     Spannbackenhalter    6 vorsprin  genden Teil 112 der oberen Führungsplatte 12 gebil  det, wie insbesondere in     Fig.    3 und 5 dargestellt ist.  Bei     drm    zweiten, oberen     Fräskopf    15 besteht das ge  nannte     Widerlager    aus einer drehbar gelagerten,  höhenverstellbaren Stützrolle 28, die durch einen ent-      sprechenden Durchbruch der unteren Führungsplatte  11 greift (s. Fig. 2 und 4).  



  Im Bereich jedes Fräskopfes 14, 15 wird     ausser-          d--m    der Schlüssel S bzw. das Schlüsselblatt E fest zwi  schen die Spannbacken 7 der betreffenden Spannvor  richtung 5 geklemmt und dadurch gleichzeitig auch in  Querrichtung in die richtige Lage zum Fräsen der  Längsnuten A, B, C eingestellt. Zu diesem Zweck  weist die eine seitliche Führungsleiste 10 im Bereich  jedes Fräskopfes 14, 15 eine quer zu der Laufrichtung  F des Kettenpaares 1-1 verschiebbar gelagerte und  durch Federkraft nach innen, d. h. gegen das Ketten  paar 1-1 gedrückte Anpressleiste 29 auf.

   Diese     An-          pressleisten    29 springen von der inneren Begrenzungs  flache der entsprechenden ortsfesten Führungsleiste 10  etwas nach innen vor und sind an ihren Enden mit  abgeschrägten Auf- und Ablaufflächen versehen, wie  insbesondere in Fig. 1 dargestellt ist. Wenn eine  Spannvorrichtung 5 mit ihrem entsprechenden Spann  backenhalter 6 auf eine dieser abgefederten     Anpresslei-          sten    29 aufläuft, wird dieser Spannbackenhalter 6  durch die Anpressleiste 29 nach innen gegen den ande  ren, sich auf die entgegengesetzte ortsfeste Führungslei  ste 110 abstützenden Spannbackenhalter 6 verschoben.

    Diese verhältnismassig geringe Verschiebung des einen  Spannbackenhalters 6 erfolgt unter entsprechender  ledernder seitlicher Einbiegung der betreffenden Kette  1 und wird durch diese Einbiegung der Kette 1 ermög  licht. Infolgedessen muss die Spannung der Ketten 1  mit Hilfe des verstellbar gelagerten Kettenräderpaares  102 so eingestellt werden, dass sie die genannte seitli  che Einbiegung der Kette bzw. die entsprechende  Querverschiebung des betreffenden Spannbackenhal  ters 6 zulässt.  



  Durch die genannte Querverschiebung des einen  Spannbackenhalters 6 unter Einwirkung der seitlichen  Anpressleisten 29 wird das Schlüsselblatt E zwischen  den Spannbacken 7 erfasst und festgelegt. Nach dem  Durchlaufen der zweiten, im Bereich des oberen     Fräs-          kopfes    15 angeordneten seitlichen Anpressleiste wird  die federnde seitliche Einbiegung der entsprechenden  Kette 1 selbsttätig aufgehoben und der betreffende  Spannbackenhalter 6 verschiebt sich wieder in Quer  richtung nach aussen. Die Spannbacken 7 werden  dadurch geöffnet und lassen das Blatt E des fertig pro  filierten Schlüssels S frei, so dass dieser im Bereich der  anschliessenden Vorrichtung 16 aus der Spannvorrich  tung 5 entfernt und abgeführt werden kann.  



  Die Vorrichtung 16 zum Abführen der fertig profi  lierten Schlüssel S besteht aus einem Durchbruch in  der unteren Führungsplatte 11, durch welchen die von  den Spannbacken 7 freigegebenen Schlüssel S in einen  <B>Sammelbehälter</B> 30 fallen. Ausserdem kann oberhalb  des Kettenpaares 1-1 eine beliebige, nicht dargestellte       Ausstossvorrichtung    vorgesehen sein, die die Schlüssel  aus den Spannvorrichtungen 5 nach unten ausstösst  bzw. abstreift.  



  Die Erfindung ist nicht auf das in der Zeichnung  dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern  kann in unterschiedlicher Form und dem Sinne nach  zur Profilierung von     baliobigen    anderen Werkstücken  verwirklicht werden, wobei insbesondere sämtliche der  Zeichnung und der entsprechenden Beschreibung     ent-          nehmbaren    Merkmale sowohl einzeln als auch in belie  biger Kombination erfindungswesentlich sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Automatische Fräsmaschine zum Schneiden von Längsnuten in flachen Schlüsselblättern, dadurch ge kennzeichnet, dass eine endlose, umlaufend angetrie bene Kette von aufeinanderfolgenden, je einen Schlüs sel (S) aufnehmenden Spannvorrichtungen (5) und zwei nacheinander auf entgegengesetzten Schlüsselsei ten im Bereich dieser Kette angeordnete, zum Ein schneiden der Längsnuten (A, B, C) in den entspre chenden Schlüsselblattseiten periodisch von und zu den vorbeilaufenden Spannvorrichtungen (5) bewegte Fräs- köpfe (14, 15) vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fräsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spannvorrichtung (5) aus zwei an den Längskanten des Schlüsselblatts (E) an greifenden und in der Ebene des Schlüsselblatts (E) von- und zueinander beweglichen flachen Spannbecken (7) besteht. 2. Fräsmaschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei gegenüberliegenden Spannbacken (7) der aufeinander folgenden Spannvorrichtungen (5) an je einer Kette (1) von zwei parallelen und synchron angetriebenen, end losen Ketten befestigt sind, und dass im Bereich der Fräsköpfe (14, 15) auf mindestens einer Seite des Ket tenpaares (1-1) Auflaufflächen (29) zur seitlichen, nach innen gerichteten Querverschiebung der entsprechen den Spannbacke (7)
    unter federnder Einbiegung der betreffenden Kette (1) angeordnet sind. 3. Fräsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbacken (6) zwischen zwei ortsfesten seit lichen Führungsleisten<B>(10, 110)</B> laufen und die Auflauf flächen (29) auf in Querrichtung verschiebbar gelager ten, federbelasteten Anpressleisten vorgesehen sind. 4. Fräsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Längskanten des Schlüsselblatts (E) zu sammenwirkenden Kanten der plattenförmigen Spann backen (7) eine Stärke aufweisen, die etwa derjenigen der Blattkanten des fertig profilierten Schlüssels ent spricht. 5.
    Fräsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die auswechselbaren Spannbacken (7) über Spannbackenhalter (6) mit den entsprechenden Ketten (1) verbunden und lösbar bzw. zumindest in Längs richtung verstellbar an diesen Spannbackenhaltern (6) befestigt sind. 6.
    Fräsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spannbackenhalter (6) jeder Spannvorrichtung (5) an seinem in bezug auf die Laufrichtung (F) des Kettenpaares (1-1) hinteren Ende einen gegen den anderen Spannbackenhalter vorspringenden Ansatz (9) zur Mitnahme des Schlüssels (S) und zur Einstellung des zwischen diesem Ansatz (9) und den Spannbacken (7) liegenden Schlüsselgriffes (G) aufweist. 7.
    Fräsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich jedes Fräskopfs (14, 15) auf der die sem gegenüberliegenden Seite der Spannvorrichtung (5) ein ortsfestes Widerlager zur Abstützung des Schlüsselblatts (E) angeordnet ist. B. Fräsmaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager als feste Gleitflä che (112) ausgebildet ist. 9. Fräsmaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager als drehbar gela gerte Stützrolle (28) ausgebildet ist. 10.
    Fräsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Spannbacken (7) und vorzugsweise auch die Spannbackenhalter (6) im Bereich der Fräs- köpfe (14, 15) zwischen einer unteren Führungsplatte (11,. <B>111)</B> und einer oberen Führungsplatte (12, 112) laufen und diese Platten mit Durchbrüchen (26, 27) für die Fräser (114, 115) der Fräsköpfe (14, 15) verse hen sind. 11. Fräsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitflächen der mit den Spannbacken (7) zu sammenwirkenden Teile (11, 112) der Führungsplatten (11, 12) mit längsgerichteten Nuten für die Spanabfüh rung versehen sind. 12.
    Fräsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Frässpindel (214, 215) jedes Fräskopfes (14, 15) zusammen mit ihrem Antrieb (17, 18) auf einem Träger (314, 315) gelagert ist, der um eine quer zu der Laufrichtung (F) des Kettenpaares (1-1) liegende Achse (414, 415) mit Hilfe von Kurvenscheiben (21, 22) in Verbindung mit federbelasteten Druck- bzw. Zugglie dern (19, 20) periodisch von und zu der Lauffläche der Spannvorrichtungen (5) verschwenkbar ist. 13.
    Fräsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich eines etwa horizontalen Trums des Kettenpaares (1-1) nacheinander in der Laufrichtung (F) desselben eine Vorrichtung (13) zum Zuführen der zu profilierenden Rohschlüssel (S1) und zum Einsetzen derselben in die vorbeilaufenden Spannvorrichtungen (5), ein erster, auf der einen Flachseite des Kettenpaa res (1-1) angeordneter Fräskopf (14) zum Einschnei den der Längsnuten (B, C) in der einen Seite des Schlüsselblatts (E), ein zweiter, auf der entgegengesetz ten Flachseite des Kettenpaares (1-1) angeordneter Fräskopf (15) zum Einschneiden der Längsnuten (A) in der anderen Seite des Schlüsselblatts (E)
    und eine anschliessende Vorrichtung (16) zur Abnahme der fer tig profilierten Schlüssel (S) vorgesehen sind, wobei vor dem ersten Fräskopf (14) Mittel zum Schliessen der Spannvorrichtung (5) und nach dem zweiten Fräs- kopf (15) Mittel zum Öffnen der Spannvorrichtungen (5) angeordnet sind.
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CN117241922A (zh) * 2021-04-29 2023-12-15 优利思百隆有限公司 用于铣出在家具板中用于容纳家具配件的袋形凹部的铣削设备

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