CH449413A - Zahntrommelfilmtrieb - Google Patents
ZahntrommelfilmtriebInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Zahntrommelfilmtrieb Die Erfindung betrifft einen Zahntrommelfilmtrieb, der für den Transport zweier unterschiedlicher Film formate umstellbar ausgebildet ist und hierfür eine in Richtung ihrer Längsuchse verschiebbare und fesitstell- bare, abgestufte Zahntrommel enthält.
Bekannte Filmtriebe dieser Art verwenden Zahn trommeln, bei denen die Breite der zum Treiben der verschiedenen Filme bestimmten Stufen der Filmbreite angepasst ist. Entweder sind diese Zahntrommeln so in Richtung ihrer Längsachse geführt, dass sie in den ver schiedenen Stellungen mit den verschiedenen Trommel stufen arbeiten können, oder die Stufentrommel wird von der sie treibenden Welle abgezogen und umgekehrt wieder auf diese Welle aufgeschoben, so dass die zuerst vordere jetzt hintere, die zuerst hintere jetzt vordere Zahntrommel ist.
Beide Konstruktionen brauchen viel P1utz für das Umstellen von einem Film auf den anderen. Die Um stellung ist ausserdem unbequem und zeitraubend.
Für Geräte mit einem Filmgleitstück, das von au ssen an die Zahntrommel herangeschwenkt dem Film auch nach aussen hin eine Führung geben soll, trifft dies in erhöhtem Masse zu.
Mit Rücksicht darauf, dass moderne Geräte mit au tomatischer Filmeinfädelung arbeiten, muss das Vorhan densein eines solchen zuletzt genannten, die Zahntrom mel teilweise umschliessenden Filmgleitstücks als Regel fall gelten. Die vorhandenen Lösungen können deshalb in keiner Weise mehr den Ansprüchen genügen.
Der Erfindung lieb die Aufgabe zugrunde, einen Zahntrommelfilmtrieb zu schaffen, der zuverlässig ar beitet, auf bequeme Weise durch einen möglichst ein fachen Handgriff mit geringem Schalthub sicher um stellbar ist, wenig Raum benötigt und unschöne, weit aus dem Gerätegehäuse hervorspringende Filmtransport wellen vermeidet. Dabei soll der Umstellmechanismus vorzugsweise so beschaffen sein, dass auch ein die Zahn trommel teilweise umschliessendes Filmgleitstück keinen zusätzlichen Handgriff bei der Umstellung erfordert.
Der erfindungsgemässe Zahntrommelfilmtrieb ist da durch gekennzeichnet, dass die Zahntrommel auf zwei Stufen je eine Zahnreihe aufweist und dem Film jeweils nur über einen Teil der Filmbreite in der Nähe der Filmperforation eine Auflage bietet, wobei die Abstu fung vom grösseren zum kleineren Trommeldurchmesser in Richtung zum Film hin gelegt und in der Stufen höhe so bemessen ist, dass der über den grösseren Trom meldurchmesser geführte Film die Zähne der auf dem Trommelteil mit dem kleineren Durchmesser angeord neten Zahnreihe überdeckt, ohne von diesen berührt zu werden.
Vorzugsweise kann für die Umstellung ein in Rich tung der Längsachse einer die Zahntrommel treiben den Welle verschiebbares und um diese Längsachse drehbares Bauelement vorgesehen sein, dlas in seinen verschiedenen Drehstellungen im Zusammenwirken mit einem Gegenstück die verschiedenen Gebrauchsstellun gen der Zahntrommel in Achsrichtung bestimmt. Dabei kann das verschiebbare und drehbare Bauelement die Zahntrommel selbst sein.
Bei einem Zahntrommelfilmtrieb mit einem von au ssen an die Zahntrommel heranschwenkbaren, die Zahn trommel teilweise umschliessenden, dem Film eine Au ssenführung gebenden Filmgleitstück kann das Fifimgleit- stück vorzugsweise eine Anlauffläche für das Zusam menwirken mit einer Anlauffläche eines Umstellers auf weisen, der mit der Zahntrommel verdrehungssicher, aber in Achsrichtung relativ zu ihr verschiebbar ver bunden ist und der durch das Zusammenwirken dieser Anlaufflächen beim Verschieben in Richtung auf die Zahntrommel hin das Filmgleitstück von der Zahntrom mel abhebt,
so dass deren Bewegung in axialer Rich tung nicht behindert ist.
Ein Umsteller kann auch direkt auf einer treiben den Welle gelagert und relativ zu dieser in Grenzen sowohl axial verschiebbar als auch drehbar sein, wäh rend zwischen der Zahntrommel und der treibenden Welle eine mit dieser trevben & n Welle verdrehurngs- sicher verbundene Hülse angeordnet sein kann, die die Zahntrommel trägt und deren Beweglichkeit relativ zur treibenden Welle sowohl axial als auch in bezug auf Verdrehen begrenzt. Dabei kann der axiale Bewegungs bereich des Umstellers vorzugsweise mindestens um so viel grösser als der der Zahntrommel sein, wie zum Ausheben des Filmgleitstückes benötigt wird.
Anhand der Zeichnung wird nachstehend ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher er läutert. Bei der Darstellung wurde auf alle nicht er findungswesentlichen Einzelheiten zugunsten besserer übersichtlichkeit verzichtet. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Zahntrommel filmtrieb bei der Einstellung für den Transport von so genanntem super-8-Schmalfilm, Fig. 2 einen Längsschnitt wie Fig. 1 bei der Ein stellung für den Transport von Normal-8-(Doppel-8-) Film, Fig. 3 einen Längsschnitt wie Fig. 1 mit in Um schaltstellung eingedrücktem Umsteller, Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Zahntrommel nach den Fi#y. 1 bis 3,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die die Zahntrom mel nach den Fig. 1 bis 3 tragende Hülse und Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Umsteller nach den Fia. 1 bis 3.
In dem dargestellten Zahntrommelfilmtrieb sind auf einer in einem Projektorgehäuse 1 gelagerten treibenden Welle 2 eine Hülse 3 und ein Umsteller 4 gelagert. Die Hülse 3 trägt ihrerseits eine Zahntrommel 5, die von einem Filmgleitstück 6 übergriffen wird. Mit 7 ist der super-8-Film, mit 8 der Normal-8-Film bezeichnet. Die Hülse 3 ist an ihrer einem Lager 9 der treibenden Welle 2 zugewendeten Stirnfläche mit einem in Rich tung ihres Durchmessers verlaufenden Schlitz 10 verse hen, in den ein Stift 11 in der treibenden Welle 2 eingreifen kann.
Das vom Schlitz 10 abgewendete Ende der Hülse 3 ist mit klauenartigen Vorsprüngen 12 ver sehen. Diese klauenartigen Vorsprünge 12 greifen in Kulissen 13 der Zahntrommel 5 ein, wodurch deren Lage sowohl in Achsrichtung als auch in bezug auf Verdrehung festgelegt ist. Das geschlitzte Ende der Hülse 3 trägt einen Sicherungsring 14, der die Axial bewegung der Zahntrommel 5 in dieser Richtung be grenzt. Er dient gleichzeitig als Widerlager für eine Feder 15, die in eine Ringnut 16 in der Zahntrommel 5 eingesetzt ist.
Im montierten Zustand bilden die Hülse 3 mit dem Sicherungsring 14, die Feder 15 und die Zahn trommel 5 mit ihren Zahnreihen, 17 für Super-8-Film und 18 für Doppel-8-Film, eine geschlossene Bauein heit, wobei die Zahntrommel 5 auf der Hülse 3 in Grenzen sowohl in axialer Richtung verschoben als auch verdreht werden kann. Dabei sucht die Feder 15 die Zahntrommel 5 stets in der einmal gewählten Stellung der klauenartigen Vorsprünge 12 in den Kulissenteilen 13 zu halten.
Der Umsteller 4 ist durch eine Schraube 19 mit einer Sicherungsscheibe 20 gegen Abgleiten von der treibenden Welle 2 gesichert. Er besitzt eine ringför mige Ausnehmung 21, in die eine Feder 22 eingesetzt ist, die ihr Widerlager an der ihr zugewendeten Stirn fläche der Hülse 3 findet. Diese Feder beseitigt damit das Lagerspiel der trenbendlen Welle 2 im Lager 9. An seinem der Zahntrommel 5 zugewendeten Ende besitzt der Umsteller 4 einen Bund. Im Bereich dieses Bundes mit grösserem Durchmesser befinden sich Durchbrüche 23, durch die Lappen 24 der Zahntrommel 5 hindurch- greifen können. Die nach aussen gewendete Stirnfläche des Umstellers besitzt ein Betätigungsriffel 25.
Das Filmgleitstück 6 ist an seiner der Zahntrommel 5 und dem Film 7 bzw. 8 zugewendeten Innenfläche profi liert. Dabei ist das Profil so gewählt, dass Rippen 26 und 27 entstehen, an denen sich die Ränder der Filme 7 bzw. 8 anlegen können. Eine in diesem Profil vorgese hene Aussparung 28 ist dazu bestimmt, die Zahntrom mel 5 bei der Einstellung für den Transport von Nor- mal-(Doppel-8-)Film ungehindert drehen zu lassen. Eine Anlauffläche 29 des Filmgleitstückes 6 ist einer ent- sprechend1en Anlauffläche 30 am Umsteller 4 gegen übergestellt.
Die Funktion der dargestellten Einrichtung soll wie folgt beschrieben werden.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Einstellung der Zahn trommel 5 für den Transport von Super-8-Film 7 greift die Zahnreihe 17 in die Filmperforation des Films 7 ein. Die Rippe 27 drückt auf den ausserhalb der Film perforation liegenden Filmrand und hält den Film so an den Aussendurchmesser der Zahntrommel 5 anlie gend. Die Rippe 26 des Filmgleitstückes 6 führt den gegenüberliegenden Filmrand. Wie die Fig. 1 deutlich werden lässt, bleiben die Zähne der Zahnreihe 18 in genügendem Abstand vom Film 7, so<B>d</B> -#ss eine Be schädigung dieses Films nicht zu befürchten ist.
Soll von der in Fig. 1 gezeigten Einstellung für den Trans port von Super-8-Film umgeschaltet werden auf den Transport von Normal-8-Film, so wird zunächst der Umsteller 4 eingedrückt. Dabei trifft die Anlauffläche 30 des Umstellers 4 auf die Anlauffiäche 29 des Film- gleüüybückes 6 und hebt dieses aus. Danach trifft der Umsteller 4 auf die Zahntrommel 5 und drängt diese gegen die Wirkung ihrer Feder 15 bis zum Anschlag am Sicherungsring 14 (Fig. 3).
Danach wird der Um steller 4 am Betätigungsriffel 25 gedreht und nimmt die Zahntrommel 5 so lange mit, bis die klauenartigen Vorsprünge 12 der Hülse 3 den in ihrem Bewegungs bereich liegenden Vorsprüngen der Kulisse 13 der Zahntrommel 5 einen Anschlag bieten. Nun wird der Umsteller 4 losgelassen und kehrt unter der Wirkung seiner Feder 22 in seine in den Fig. 1 und 2 dar gestellte Ruhestellung zurück.
Die Zahntrommel 5 kann dieser Rückkehrbewegung des Umstellers 4 unter der Wirkung ihrer Feder 15 so lange folgen, bis die für die Einstellung für den Transport des Films 8 (Dop- pel-8) vorgesehene Stufe der Kulisse 13 diese Bewegung beendet (Fig. 2). Die Lappen 24 treten dabei durch die Durchbrüche 23 im Bund des Umstellers 4 nach aussen.
Die Rückverstellung für den Transport von super- 8-Film erfolgt entsprechend.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zahntrommelfilmtrieb, der für den Transport zweier unterschiedlicher Filmformate umstellbar ausgebildet ist und hierfür eine in Richtung ihrer Längsachse verschieb bare und feststellbare, abgestufte Zahntrommel enthält, diadurch gekennzeichneb, dass die Zahntrommel (5) auf zwei Stufen je eine Zahnreihe aufweist und dem Film (7, 8) jeweils nur über einen Teil der Filmbreite in der Nähe der Filmperforation eine Auflage bietet, wo bei die Abstufung vom grösseren zum kleineren Trom meldurchmesser in Richtung zum Film (7, 8) hin gelegt und in der Stufenhöhe so bemessen ist, dass der über den grösseren Trommeldurchmesser geführte Film (7)die Zähne der auf dem Trommelteil mit dem kleineren Durchmesser angeordneten Zahnreihe (18) überdeckt, ohne von diesen berührt zu werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Zahntrommelfilmtrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Umstellung ein in Richtung der Längsachse einer die Zahntrommel trei benden Welle (2) verschiebbares und um seine Längs achse drehbares Bauelement (4, 5) vorgesehen ist, das in seinen verschiedenen Drehstellungen im Zusammen wirken mit einem Gegenstück (3) die verschiedenen Ge brauchsstellungen der Zahntrommel (5) in Richtung ih rer Längsachse bestimmt. 2. Zahntrommelfilmtrieb nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das verschiebbare und dreh bare Bauelement die Zahntrommel (5) selbst ist.3. Zahntrommalfilintrieb mach Patentanspruch, mit einem von aussen an die Zahntrommel heranschwenk- baren, die Zahntrommel teilweise umschliessenden, dem Film eine Aussenführung gebenden Filmgleitstück (6), dadurch dass das Filmgleitstück (6) eine Anlauffläche (29) für das Zusammenwirken mit einer Anlauffläche (30) eines Umstellers (4) aufweist, der mit der Zahntrommel (5)verdrehungssicher, aber in Achsrichtung relativ zu ihr verschiebbar verbunden ist und der durch das Zusammenwirken dieser Anlauf flächen (29, 30) beim Verschieben in Richtung auf die Zahntrommel (5) hin das Filmgleitstück (6) von der Zahntrommel (5) abhebt, so dass deren Bewegung in axialer Richtung nicht behindert ist.4. Zahntrommelfilmtrieb nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Umsteller (4) direkt auf einer treibenden Welle (2) gelagert und relativ zu dieser in Grenzen sowohl axial verschiebbar als auch verdreh bar ist, während zwischen der Zahntrommel (5) und der treibenden Welle (2) eine mit dieser treibenden Welle (2) verdrehungssicher verbundene Hülse (3) an geordnet ist, die die Zahntrommel (5) trägt und deren Beweglichkeit relativ zur treibenden Welle (2) sowohl axial als auch in bezug auf Verdrehen begrenzt.5. Zahntrommelfilmtrieb nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der axiale Bewegungsbe reich des Umstellers (4) mindestens um so viel grösser als der der Zahntrommel (5) ist, wie zum Ausheben des Filmgleitstückes (6) benötigt wird. 6. Zahutrommelfilmrtrieb mach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die die Zahntrommel (5) tragende Hülse (3) klauenartige Vorsprünge (12) auf weist, die zusammen mit einer von der Zahntrommel (5) gebildeten Kulisse (13) die Zahntrommel (5) sowohl axial als auch gegen Verdrehen sichern.7. Zahntrommelfilmtrieb nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Zahntrommel (5) unter die Wirkung einer Feder (15) gestellt ist, die diese stets in der gewählten Gebrauchsstellung zu halten sucht. B. Zahntmommielfilmtrieb mach üinem der Unteran sprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Um steller (4) unter die Wirkung einer Feder (22) gestellt ist, die ihn stets in seiner Ruhestellung zu halten sucht, in der er an einer Sicherungsscheibe (20) am Ende der treibenden Welle (2) anliegt.9. Zahntrommelfilmtrieb nach einem der Unteran sprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zahntrommel (5) tragende Hülse (3) an ihrer einem Lager (9) der treibenden Welle (2) zugewendeten Stirn fläche einen in Richtung ihres Durchmessers verlaufen den Schlitz (10) aufweist, der zusammen mit einem Stift (11) in der treibenden Welle (2) die Hülse (3) gegen Verdrehen gegenüber der treibenden Welle (2) sichert. 10. Zahntrommelfilmtrieb nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Umsteller (4) einwirkende Feder (22) sich an der die Zahntrom mel (5) tragenden Hülse (3) abstützt und so gleich zeitig das Lagerspiel der treibenden Welle (2) beseitigt.11. Zahntrommelfilmtrieb nach einem der Unter ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Umsteller (4) durch ein Riffel (25) griffig gemacht ist.
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Also Published As
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