CH449442A - Waschanlage für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Waschanlage für Kraftfahrzeuge

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CH449442A
CH449442A CH1815365A CH1815365A CH449442A CH 449442 A CH449442 A CH 449442A CH 1815365 A CH1815365 A CH 1815365A CH 1815365 A CH1815365 A CH 1815365A CH 449442 A CH449442 A CH 449442A
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CH
Switzerland
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washing
vehicle
washing system
drying chamber
counterweight
Prior art date
Application number
CH1815365A
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Inventor
Kronseder Josef
Original Assignee
Kronseder Josef
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60S3/04Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
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Description


  Waschanlage für Kraftfahrzeuge    Gegenstand der Erfindung ist eine Waschanlage für  Kraftfahrzeuge, die mit Düsenrohren zum Versprühen  von Wasser und Reinigungsflüssigkeit sowie mit ver  tikal und horizontal angeordneten     Walzenbürsten    und  einer mit Heissluftgebläsen versehenen Trockenkammer  sowie mit einem das Fahrzeug durch die Anlage bewe  genden Fördermittel ausgestattet ist.  



  Bei den bekannten Waschanlagen dieser Gattung  wird das Kraftfahrzeug mit Hilfe eines Fördermittels  durch die gesamte Anlage gezogen, d. h. das schmutzige  Fahrzeug wird auf der einen Seite in die Anlage einge  führt, wird in der Anlage den verschiedenen Wasch- und  Reinigungsprozessen unterworfen und verlässt die An  lage auf der anderen Seite in gereinigtem Zustand. Der  artige Waschanlagen sind verhältnismässig lang und  können aus diesem Grunde nicht überall aufgestellt  werden.  



  Der vorliegenden Erfindung liegt nunmehr die Auf  gabe     zugrunde,    eine Waschanlage     für    Kraftfahrzeuge zu  schaffen, die jedoch eine wesentlich verkürzte Baulänge  hat. Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird der Vor  schlag gemacht, das     Fördermittel        in    seiner Bewegungs  richtung umsteuerbar zu gestalten, um das in die Anlage  gezogene Fahrzeug in umgekehrter Richtung wieder aus  der Anlage     herauszuschieben,    ferner die Trockenkam  mer am Eingang der Anlage anzuordnen und dieser  die übrigen Einrichtungen in der     Reihenfolge    - Düsen  rohre zum Versprühen von Wasser,

       Walzenbürsten    und  Düsenrohre zum Versprühen von Reinigungsflüssig  keit - anzuschliessen.  



  Die Reinigung des Fahrzeuges erfolgt somit im     Hin-          und    Hergang, wodurch die Baulänge der Anlage we  sentlich verringert werden kann.  



  In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des  Gegenstandes der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt den schematischen     Aufbau    der Anlage.       Fig.    2 die     Eingangsseite    der Anlage,       Fig.    3 den heb- und senkbaren     Heissluftdüsenkasten     in der Seitenansicht,       Fig.    4 die Halterung einer der vertikalen Walzen  bürsten in der Draufsicht,         Fig.    5 die zugehörige Seitenansicht,       Fig.    6 die Halterung der horizontalen Walzenbürste  in der Seitenansicht,       Fig.    7 das Fördermittel in der Draufsicht,

         Fig.    8 einen der Auffahrschuhe in der Seitenansicht  und       Fig.    9 einen Vertikalschnitt durch das Fördermittel.  Wie die     Fig.    1 und 2 zeigen, ist am Eingang der  Anlage eine Trockenkammer 1 mit zwei Heissluftge  bläsen 2 und 3 angeordnet, die den Eingang 4 der  Anlage tunnelförmig umgibt. An den Innenwänden der  Trockenkammer, die der Wagengrundform angepasst  sind, sind zwei vertikale Schlitzdüsen 5 und 6 und zwei  schräge Schlitzdüsen 7 und 8 vorgesehen. Oben befindet  sich     ein        Heissluftdüsenkasten    9, der über einen bieg  samen Schlauch 10 an die Trockenkammer 1 ange  schlossen ist.

   Der     Heissluftdüsenkasten    ist gemäss     Fig.    3  mit     Hilfe    je einer     Parallelogramm-Aufhängung    11 und  12 heb- und senkbar und steht unter der Wirkung eines  ausgleichenden Gegengewichts 13. Ausserdem sind zwei  bogenförmige     Abweisbleche    14 und 15 vorgesehen, zwi  schen denen Rollen 16 gelagert sind. Eine nicht dar  gestellte     Pressluftsteuerung    sorgt dafür, dass der Heiss  luftdüsenkasten bei der     Einfahrt    des Fahrzeuges ange  hoben und bei der Ausfahrt abgesenkt wird, wodurch  die Rollen 16 auf dem Fahrzeug zur Auflage kommen  und auf diesem abrollen.  



  Hinter der Trockenkammer 1 befindet sich ein     Dü--          senrohrbogen    17 zum Versprühen von Wasser und ein       Düsenrohrbogen    18 zum Versprühen einer Reinigungs  flüssigkeit. Zwischen beiden sind zwei     vertikale    Walzen  bürsten 19 und eine     horizontale    Walzenbürste 20 an  geordnet, wobei sich die vertikalen Walzenbürsten, ent  sprechend der Wagengrundform, oben konisch verbrei  tern.  



  Am bzw. im Boden der Anlage ist das Fördermittel,  z. B. eine endlose Kette 21, verlegt, an der die Auf  fahrschuhe 22 und 23 für die Fahrzeugräder befestigt  sind.  



  Wie die     Fig.    4 und 5 zeigen, ist jede der vertikalen           Walzenbürsten    19 mit ihrem Antriebsmotor 24 an  einem Segment 25 angeordnet, das um einen Dreh  zapfen 26     verschwenkbar    ist. An dem Segment greifen  zwei Seile 27 und 28 an, die über     Umlenkrollen    29, 30,  31 und 32 nach unten geführt sind und an den Enden  je ein Anschlaggewicht 33 bzw. 34 tragen. Zwischen  beiden Seilen befindet sich ein Gegengewicht 35, das  mittels Ösen 36 bzw. 37 an den Seilen 27 und 28 auf  gehängt ist. Es genügt somit ein Gegengewicht, um das  Segment bei einem Anschlag nach rechts oder links  in die ursprüngliche Lage zurückzuführen.  



  Die vertikale Walzenbürste 20 kann gemäss     Fig.    6  ebenfalls     verschwenkt    werden und ist zu diesem Zweck  beidseitig an je einem Hebelarm 38 gelagert. Beide  Hebelarme sind miteinander verbunden und tragen ein  Gegengewicht 39, das so dimensioniert ist, dass die  Walzenbürste 20 ohne äussere Beeinflussung nach unten  schwenkt. Einer bzw. beide Hebelarme stehen mit einem  oder zwei Ventilen 40 in Verbindung, welche die Zu  fuhr von Wasser bzw. Reinigungsflüssigkeit zu den     Dü-          senrohrbogen    17 und 18 beim Absenken der Walzen  bürste 20 unterbrechen.  



  Gemäss den     Fig.    7 bis 9 ist jeder Auffahrschuh 22  bzw. 23 verschiebbar an einem Schienenpaar 41 bzw.  42 angebracht und stützt sich über Rollen 43 bzw. 44  auf dem Boden 45 ab, wobei die Schienenpaare an der  Kette 21 befestigt sind. Das untere     Trum    21' der Kette  läuft in einer     U-Schiene    46, die im Boden 45 verlegt ist.  Im Bereich der Auffahrschuhe 22 und 23 ist an der  Kette 21 ein in die     U-Schiene    eingreifender Steg 47  befestigt, an dem     Stützrollenpaare    48 mit horizontaler  Achse und     Führungsrollenpaare    49 mit vertikalen Ach  sen angeordnet sind.  



  Die Auffahrschuhe 22 und 23 weisen nach     Fig.    8  eine Mulde 50 zur Aufnahme des Fahrzeugrades auf,  an die sich auf der einen Seite eine ansteigende Fläche  51 und auf der anderen Seite eine absteigende Fläche  52 anschliesst. Ausserdem ist eine vertikale Anschlag  leiste 53 für das Fahrzeugrad vorgesehen.  



  Die Anlage arbeitet wie folgt: Zunächst wird das  Fahrzeug mit den Vorderrädern auf die Auffahrschuhe  22 und 23 gefahren und der Antrieb eingeschaltet,  worauf die Kette 21 das Fahrzeug durch die Anlage  zieht. Hierbei wird es zunächst in dem Düsenrohr  bogen 17 mit Wasser besprüht und wandert dann an  den rotierenden Walzenbürsten 19 und 20 vorbei. An  schliessend wird der Antrieb umgeschaltet, so dass das  Fahrzeug in umgekehrter Richtung durch die Anlage  läuft. Es wird hierbei in dem     Düsenrohrbogen    18 mit  einer     Reinigungsflüssigkeit    besprüht, durch die rotieren  den Bürsten 19 und 20 zum     zweitenmal    gewaschen, im       Düsenrohrbogen    17 mit Frischwasser abgespült und  dann in der Trockenkammer 1 getrocknet.

   Da das  Fahrzeug an den Walzenbürsten im Vorwärts- und       Rückwärtslauf        vorbeibewegt        wird,    kommen die Bürsten  mit allen Teilen der Karosserie in Berührung, so dass  auch Ecken, Vorsprünge, Vertiefungen usw. einwand  frei gereinigt werden. Bedingt durch den Umstand, dass  die wesentlichsten Arbeitsvorgänge bei der Rückwärts  bewegung des Fahrzeuges vorgenommen werden, er  folgt die Einfahrt schneller als die Rückfahrt.  



  Vorzugsweise werden alle Arbeitsvorgänge von einem  an der Eingangsseite der Anlage vorgesehenen Schalt  brett 54 aus vollautomatisch gesteuert. Um die Konzen  tration der Reinigungsflüssigkeit dem Verschmutzungs  grad des Fahrzeuges anpassen zu können, ist es zweck  mässig, zwischen dem     Reinigungsmittel-Behälter    und der    zu dem     Düsenrohrbogen    18 führenden Wasserleitung ein  Regulierventil anzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Waschanlage für Kraftfahrzeuge mit Düsenrohren zum Versprühen von Wasser und Reinigungsflüssigkeit, vertikal und horizontal angeordneten Walzenbürsten, einer mit Heissluftgebläsen versehenen Trockenkammer sowie einem das Fahrzeug durch die Anlage bewegenden Fördermittel, dadurch gekennzeichnet, dass das Förder- mittel (21) in seiner Bewegungsrichtung umsteuerbar ist, um das in die Anlage gezogene Fahrzeug in umgekehr ter Richtung wieder aus der Anlage herauszuschieben, wobei die Trockenkammer (1) am Eingang der Anlage vorgesehen ist und sich an diese die übrigen Einrichtun gen in der Reihenfolge - Düsenrohre (17) zum Ver sprühen von Wasser,
    Walzenbürsten (19, 20) und Dü senrohre (18) zum Versprühen von Reinigungsflüssig keit - anschliessen. UNTERANSPRÜCHE 1. Waschanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trockenkammer (1) den Eingang (4) der Anlage tunnelförmig umgibt, an den Innen wänden mit vertikal und schräg angeordneten Schlitz düsen (5, 6, 7, 8) versehen ist und oben einen heb- und senkbaren Heissluftdüsenkasten (9) aufweist, der sich über Rollen (16) auf dem Fahrzeug abstützt. 2.
    Waschanlage nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heissluftdüsenkasten (9) über eine Pressluftsteuerung anhebbar ist. 3. Waschanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die vertikal angeordneten Walzen bürsten (19) oben konisch verbreitert sind. 4.
    Waschanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die vertikalen Walzenbürsten (19) an je einem schwenkbar befestigten Segment (25) gela gert sind, das über Seile (27, 28) mit einem in beiden Schwenkrichtungen wirkenden Gegengewicht (35) ver bunden ist, wobei das Gegengewicht (35) an den Seilen (27, 28) mittels äsen (36, 37) geführt ist und die Seile an den Enden Anschlaggewichte (33, 34) tragen. 5.
    Waschanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die horizontale Walzenbürste (20) an schwenkbaren, unter der Wirkung eines Gegengewichts (39) stehenden Hebelarmen (38) gelagert ist, die ein oder mehrere Ventile (40) der Wasser- und; oder Reinigungs- flüssigkeits-Leitungen steuern. 6. Waschanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Fördermittel eine endlose Kette (21, 21') dient, an der über Schienen (41, 42) Auf fahrschuhe (22, 23) befestigt sind, die sich über Rollen (43, 44) am Boden (45) abstützen.
    7. Waschanlage nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auffahrschuhe eine Anschlag leiste (53) sowie eine Mulde (50) aufweisen, an die sich auf der einen Seite eine ansteigende Fläche (51) und auf der anderen Seite eine absteigende Fläche (52) an schliesst. B. Waschanlage nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das untere Trum (21) der Kette in einer U-Schiene (46) verlegt ist und an der Kette (21) im Bereich der Auffahrschuhe (22, 23) ein in die U-Schiene eingreifender Steg (47) befestigt ist, an dem Stützrollenpaare (48) und Führungsrollenpaare (49) an geordnet sind.
CH1815365A 1965-01-15 1965-12-31 Waschanlage für Kraftfahrzeuge CH449442A (de)

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CH (1) CH449442A (de)
NL (1) NL6600512A (de)

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AT267350B (de) 1968-12-27
NL6600512A (de) 1966-07-18

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