Druckmaschine und Verfahren zu deren Betrieb Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine mit einer Druckwalze, einem oben offenen Farbkasten, einer im Farbkasten angeordneten, mit dem Farbka sten beweglichen Bürste und einem Behälter.
Gemäss der Erfindung zeichnet sich diese Druckmaschine dadurch aus, dass sich die oberen Randteile des Farb kastens und der Behälter ergänzen und sich entlang ihren Peripherien berühren, wenn der Farbkasten um gekippt und auf den Behälter gesetzt ist, um ein im wesentlichen geschlossenes, die Bürste enthaltendes Gefäss zu bilden, und dass der Behälter einen mit einem Abfluss und einem Sammelrohr verbundenen Waschflüssigkeitseinlass besitzt, wobei das Sammelrohr innerhalb des Behälters eine Reihe von Auslassöffnun- gen hat, die so ausgebildet sind, dass die aus ihnen austretenden Waschflüssigkeitss.trahlen gegen die Bür ste und die Innenwände des Farbkastens gerichtet sind.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Be trieb dieser Druckmaschine. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass der Farbkasten auf den Behälter gekippt und mit seinem Rand so mit dem Behälter zu sammengesetzt wird, dass die Innenseiten des Behälters und des Farbkastens das im wesentlichen geschlossene Gefäss bilden, das die Bürste enthält, und dass von den Auslassöffnungen Waschflüssigkeitsstrahlen gegen die Bürste und die Innenwände des Farbkastens ge richtet werden, um den Farbkasten und die Bürste zu waschen.
Die Erfindung soll in folgenden beispielsweise an hand der Zeichnung näher erläutert werden.
In der Zeichnung zeigt: Fig.1 eine Draufsicht auf eine Druckmaschine gemäss der Erfindung; Fig.2 eine Endansicht auf die Maschine gemäss Fig. 1; Fig. 3 eine Seitenansicht auf die Träger und deren Schlitten gemäss der Linie 3-3 der Fig. 4; Fig.4 einen Vertikalschnitt gemäss 4-4 der Fig. 3; Fig. 5 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäss Fig. 3; Fig. 6 einen Vertikalschnitt gemäss 6-6 der Fig. 3;
Fig. 7 eine Teilansicht auf die Organe zum Einstel len der Lage des Farbkastens und der Bürste in einer Ebene senkrecht zur Bürstenwelle und zu den Trägern; Fig. 8 eine Draufsicht auf einen Nocken und eine Nockenführung, die als Kippsicherung für den Farbka sten dienen, sowie auf die Vorrichtung zum Umkippen des Farbkastens; Fig.9 eine Seitenansicht der Anordnung gemäss Fig. 8;
Fig. 10 eine Schemaansicht der einen Farbkasten, eine Farbmittelversorgung, einen Behälter und eine Druckluftquelle miteinander verbindenden Leitungen sowie einer Kombination von handgesteuerten Ventilen und Magnetventilen zum Betätigen des Systems; Fig. 11 eine schematische Ansicht auf den Farbka sten und den Behälter, wobei der Farbkasten in ver schiedenen Kippstellungen gezeigt ist;
Fig.11a eine vergrösserte Teilansicht der in Fig. 11 gezeigten Kulisse 66a; und Fig.12 eine Ansicht gemäss Fig.11, in der der Farbkasten ganz umgekippt ist und mit dem Behälter ein im wesentlichen geschlossenes Gefäss bildet.
In der im folgenden beschriebenen besonderen Ausführungsform der Erfindung sind die Farbkästen 11 jeweils an den Wellenenden 12a und 12b von dreh baren Farbabgabebürsten 12 gelagert. Die Enden 12a und 12b sind jeweils in auf Gewindespindeln 16a und 16b montierten, mit Muttergewinde versehenen Orga nen 14a und 14b gelagert. Die Gewindespindeln sind in Haltern drehbar, die gleitend auf Trägerorganen angeordnet sind, zwischen denen eine Druckwalze 30 gelagert ist.
Wenn die Gewindespindeln gedreht wer den, werden die Organe 14a und 14b gemeinsam von der Druckwalze 30 fort- oder zu dieser hinbewegt, oder sie werden auf einen Behälter R zu oder von die sem fort bewegt, abhängig von der Drehrichtung der Schraubspindeln 16a und 16b.
Wie am besten aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, sind die Druckwalzen 30 auf mit Keilnuten versehenen Dornen 32 montiert, deren Enden drehbar in Lagern gelagert sind, die beim Zusammenbau der Maschine in die Lagergehäuse 36a und 36b eingesetzt werden. Diese Lagergehäuse sind jeweils auf Schlitten 38a und 38b angeordnet, die, von Zylindern 37a und 37b ange trieben, auf Trägerpaaren 40a und 40b gleiten können. Die Trägerpaare 40a und 40b springen aus Abflachun- gen 42 an der Peripherie der in Abstand stehenden Trägerorgane 44a und 44b hervor, zwischen denen ein Gegendruckzylinder 46 auf Lagerzapfen 48a und 48b drehbar gelagert ist.
Die Druckwalzen 30 mit ihren Trägerschlitten 38a und 38b, dem Farbkasten 10 und der Bürste 12, einem Abstreifmesser 31 sind auf den Zylinder 46 zu und von ihm weg bewegbar. Der Farbkasten und die Bürste bilden einen Bauteil, dessen Lage in einer Ebene recht winklig zu den Trägern 40a und 40b einstellbar ist. Der Abstand zwischen dem Abstreifmesser 31 und der Druckwalze ist ebenfalls einstellbar, und zwar durch Organe, die an den Schlitten angeordnet sind und aus den einander gegenüberliegenden Seiten der Schlitten vorspringen. Die Einstellung der Abstreifmesser erfolgt in derselben oder in einer parallel zur Ebene der Trä ger 40a und 40b verlaufenden Ebene und kann auch senkrecht zur Trägerebene erfolgen.
Auch jeder Farb kasten- und Bürstenbauteil kann bezüglich der zugehö rigen Druckwalze in der Ebene der Träger 40a und 40b oder in einer dazu parallelen Ebene und auch in einer senkrecht dazu stehenden Ebene durch an den Schlitten 38a und 38b angeordnete Organe eingestellt werden.
Die Schlitten 38a und 38b sind auf ihren Trägern durch eine oder je eine hydraulische Vorrichtung auf den Gegendruckzylinder 46 und von diesem fort be wegbar, so dass die Druckwalzenbauteile gemeinsam oder selektiv bewegt und die Druckwalzen mit einem zu bedruckenden Material in Kontakt gebracht werden können, das um den Zylinder 46 herum und zwischen den Druckwalzen und dem Zylinder 46 geführt wird.
Die Schraubspindeln 16a und 16b, auf denen der Farbkasten und die Bürste zwischen Druckwalze 30 und Behälter R bewegbar sind, werden von Rahmen@- teilen 100a und 100b (Fig. 5) gehalten, die ihrerseits in der Ebene der Träger 40a, 40b gleitend angeordnet und durch Halter 39a und 39b gehalten sind. Die Hal ter 39a und 39b gleiten auf T-förmigen Organen T-1 und T-2, die aus einander gegenüberliegenden Seiten der Schlitten 38a und 38b nach innen vorspringen.
Die Schraubspindeln 16a und 16b weisen an ihren äusseren Enden Kegelränder 26a bzw. 26b auf, die mit an den Enden der Welle 20 angeordneten Kegelrädern 22a bzw. 22b kämmen. Die Welle 20 ist in einem. Win kelprofil 21 (Fig. 1 und 5) gelagert. Wenn die Welle 20 gedreht wird, gleitet der auf den Schraubspindeln gela gerte Farbkasten-Bürstenbauteil je nach Drehrichtung der Schraubspindeln 16a und 16b auf den Haltern 39a und 39b vor oder zurück.
Wie am besten in den Fig. 1 und 3 ersichtlich, wird die Welle 20 in diesem Fall durch einen hydraulischen Antrieb angetrieben, auf dessen Welle eine Schnecke 19 mit einem auf der Welle 20 befindlichen Schnek- kenrad 21 in Eingriff steht.
Die Halter 39a und 39b und die Rahmenteile 100a und 100b sind zusammen mit den Schraubspindeln 16a und 16b, dem Farbkasten und der Bürste, dem Behäl- ter R und dessen Lagerzapfen in Ebenen senkrecht zur Bürstenwelle und zum Behälterlagerzapfen auf Gewin- despindelpaaren 104a und 104b verstellbar. Diese Gewindespindelpaare sind in aus den Trägern 38a bzw. 38b vorspringenden Bügeln 106a, 106a und 106b, 106b gelagert und erstrecken sich durch die Halter 39a und 39b, durch die sie geschraubt sind.
Wenn aber daher die Gewindespindelpaare 104a und 104b gedreht werden, bewegen sich die zugehörigen Enden des Farb kastens, der Bürste und des Behälters entsprechend der Drehrichtung der Gewindespindeln in einer Ebene senkrecht zur Bürstenwelle und zum Behälterlager zapfen aufwärts oder abwärts. Die aus zwei einan der gegenüberliegenden, in Abstand angeordneten Schraubspindelpaaren 104a und 104b betehenden Schraubspindeln werden im Gleichgang gedreht.
Wie am besten aus Fig. 7 ersichtlich, sind an den unteren Enden der Schraubenspindelpaare 104a und 104b Kegelräder 108a und 108b vorgesehen, die mit Kegel rädern 110a und 110b kämmen. Die letztgenannten Kegelräder sind auf Steuerwellen 112a und 112b befe stigt, an deren einem Ende jeweils ein Schneckenrad 1.14 angeordnet ist, das mit einer Schnecke 116 auf der Welle 118, auf der auch ein Handrad. 120 montiert ist, kämmt.
Die Anordnung ist so getroffen, dass für das Gewindespindelpaar 104a die Steuerwelle 112a und eine weitere Steuerwelle 112b für das Gewindespindel paar 104b vorgesehen ist, so dass ein Ende des Farb kasten-, Bürstenbauteils relativ zum anderen Ende in einer Ebene senkrecht zu den Achsen der Bürstenwelle und des Behälterlagerzapfens verstellt werden kann.
Jeder Farbkasten 10 ist schalenförmig ausgebildet und weist an seinen Enden zweiteilige Lager 52 auf, die die Enden 12a bzw. 12b der zugehörigen Bürsten welle (Fig.6) umschliessen. Jeder Farbkasten kann daher um die ihm zugeordnete Bürste um 180 aus einer unteren Druckstellung in eine obere Stellung frei herumschwingen, wobei er die Bürste teilweise um- schliesst. An den jeweiligen Enden der Farbkastenlager sind Antriebsritzel 54 oberhalb einer auf den Rahmen teilen 100a und 100b angeordneten Zahnstange 56 mit dieser ausgerichtet befestigt.
Wenn ein Farbkasten von seiner zugehörigen Druckwalze entfernt und zuerst vor wärts und dann seinen Behälter R bewegt wird, treten die Antriebsritzel 54 mit der Zahnstange 56 in Eingriff und drehen den Farbkasten, der um die Welle der zu gehörigen Bürste schwingt. Die Zahnstange 56 ist so lang, dass der Farbkasten bei Auflage auf den Behälter R völlig umgekippt wird.
Der Farbkasten wird während der Verschiebung zwischen seiner Druckwalze 30 und seinem Behälter R von einem schwenkbar auf den Bürstenwellenenden 12a und 12b gelagerten Nocken 57 gegen Umkippen gesichert (Fig. 9). Der Nocken 57 läuft auf einer Füh rungsbahn 57a, deren äusseres Ende gerade unterhalb dem Punkt endet, an dem die Antriebsritzel 54 mit der Zahnstange 56 in Eingriff treten und die Schwenkbe wegung auslösen.
Während der Farbkasten 10 ge schwenkt wird (Fig. 11), bewegt sich das vordere Ende 10a des Farbkastens über den gekrümmten Lippenteil 58 des Behälters R, der dabei auf den Farbkasten zu geschwenkt wird, schwenkt nach unten in die offene Oberseite des Behälters R und wird danach von. unten mit der nach innen, stehenden, gekrümmten Oberkante oder dem Oberlippenteil 58 des Behälters R in Berüh rung gebracht. Jeder Behälter R ist an Schwenkachsen 60a und 60b schwenkbar in Lagern 62a und 62b gela gert, die an den Aussenenden mit Verbindungslaschen 66a bzw. 66b versehen sind.
Die oberen Endbereiche der Laschen sind auf Lagerzapfen 64a und 64b an den einander gegenüberliegenden Innenseiten der Schlitten 38a und 38b, durch die der Farbkasten. und die Bürste getragen werden, schwenkbar angeordnet. Die Lager achsen 60a und. 60b sind bezüglich des Behälters R exzentrisch angeordnet, so dass der Behälter am Lager zapfen in geneigter Stellung hängt, wenn er mit dem Farbkasten ausser Eingriff steht, wobei seine Oberseite nach innen in Richtung auf den Farbkasten geneigt ist.
Wenn der Farbkasten herumschwingt, bewegt er sich auch über den Behälter. Durch diese Bewegung und auf Grund der Doppelzapfenaufhängung durch die Lager 62a und 62b und 64a und 64b kann das vordere Ende des Farbkastens die Lippe 58 des. Behälters hin tergreifen. Sobald das. Ende 10a des Farbkastens den Behälter R trifft, wird es unter der Lippe 58 des Be hälters aufgenommen. Bei weiterer Kippbewegung des Farbkastens wird der Behälter R in seinen Zapfenauf hängungen 60a und 60b herumgeschwungen und in eine im wesentlichen vertikale Stellung versetzt.
Sobald der Behälter die im wesentlichen vertikale Stellung er reicht hat, ist der Farbkasten um die Bürstenwelle 12a im wesentlichen um 180 verschwenkt und wird mit seiner Oberseite nach unten auf den Behälter aufgelegt, wobei seine Stirnkante auf der oberen Kante des Be hälters ruht. Sein Ende 10a greift dann unter die Lippe 58 des Behälters, und sein anderes Ende 10b stösst gegen: -den Teil 70 der oberen Kante 71 des Behälters.
Vorzugsweise ist die obere Ecke 71 des Behälters aus einem Material hergestellt, das mit der Kante des Farbkastens eine Dichtung bildet, so dass die in den Behälter gegossene Farbe und das Waschwasser einge schlossen ist und, ohne auf den Boden zu spritzen, durch die am Behälterboden befestigte flexible Aus- lassleitung 72 abgeleitet werden kann.
Ein Sammelrohr 78, durch das Wasser oder eine andere Reinigungsflüssigkeit einer Reihe von entlang dem Sammelrohr in Abständen angeordneten Düsen 80 zugeführt wird, erstreckt sich in Längsrichtung durch den Behälter R. Die Düsen 80 sind so geneigt, dass sie Strahlen von, Wasser oder einer anderen Reini gungsflüssigkeit gegen den Bürstenumfang richten.
Da die Bürste innerhalb des bei Aufsetzen des Farbkastens mit der Oberseite nach unten auf den Behälter R gebil deten Gefässes eingeschlossen ist, trifft das Wasser aus den Düsen die Bürste und die Innenwand des Farbka stens, läuft in den Behälter zurück und wird durch die Abflussleitung 72 aus dem Behälter abgezogen, ohne den Boden, auf dem die Maschine steht, zu benetzen. Auf diese Weise wird der Boden trocken und sauber gehalten und günstige Arbeitsbedingungen geschaffen.
Obwohl die Trägerorgane radial unter verschiede nen Winkeln aus den Ständern 44a und 44b vorsprin gen, stehen alle Farbkästen aufrecht und ihre Obersei ten sind bei Betrieb parallel. Alle Behälter R sind in der gleichen Beziehung zu ihren jeweiligen Farbkästen angeordnet, so dass sich unabhängig von dem Winkel der Träger 40a und 40b und der auf diesen angeordne ten Schlitten 38a und 38b alle Farbkästen über die selbe Weglänge bewegen, wenn sie jeweils aus der Druckstellung in die Auflagestellung auf ihre Behälter R versetzt und zurückversetzt werden.
Jeder Farbkasten besitzt ein sich durch seine Wand erstreckendes Rohr 124, das mit dem Ausflussende einer flexiblen Leitung 140 verbunden werden kann, durch die Farbe und Reinigungsflüssigkeit dem Farb kasten zugeführt werden kann. Wie in Fig. 10 gezeigt, kann die Farbe von einem geschlossenen Farbbehälter 130 durch das Rohr 31, die Leitung 132, das An- schlussstück 134, die Leitung 1.36, das Anschlussstück 138 und die Leitung 140 dein Farbkasten zugeführt werden, wenn die Ventile 142 und 1.44 geöffnet sind, und wenn das Ventil 146, das sich in der vom An- schlussstück 138 zum Behälter R führenden Leitung 148 befindet,
und das in der Hauptwasserleitung 168 befindliche Ventil 170 geschlossen ist. Die Farbe kann in dem Behälter 130 unter Druck stehen. Die Druck luftversorgung kann z. B. aus einer Betriebspressluftlei- tung über die Leitungen 150 und 152 erfolgen, wenn die Magnetventile 154 und 156 geöffnet sind. Ein Schallvibrator 160 kann als Fühler zur Flüssig keitsstandkontrolle innerhalb eines jeden Farbkastens in einer festgesetzten Höhe angeordnet werden.
Er ist über Schalter 162 mit einem elektrischen Kreis ver bunden, zu dem ein Magnetventil 164 gehört, das den Farbfluss von dem Farbbehälter 130 durch das sich durch den Deckel des Behälters von einem bodenna hen Punkt desselben zum Ventil 164 erstreckende Zu führrohr 131 und durch die Leitung 132 steuert, wobei der Druck im Behälter 130 aufrechterhalten wird. Der Standmesser 160 ist von bekannter Art; wenn er schwingt, wird das Ventil 164 so lange offen gehalten, bis dem Farbkasten eine genügende Farbmenge zuge führt ist, so dass der Standmesser untergetaucht ist; sobald der Standmesser zu schwingen aufhört, wird das Ventil 164 geschlossen und der Farbzufluss unterbro chen.
Wenn der Farbkasten und die mit ihm verbunde nen Leitungen gewaschen werden sollen, wird das An- schlussstück 166 zwischen der Leitung 132 und dem Zuführrohr 131 getrennt, wie durch die gestrichelten Linien in Fig. 10 angedeutet. Danach kann Waschwas ser oder eine andere Flüssigkeit durch die Leitung 168 und das Ventil 170 dem Anschlussstück 134 und durch die Leitung 126 dem Behälter R entweder zu sammen oder einzeln durch geeignete Einstellung der Ventile 144 und 146 zugeführt werden, wobei natür lich gleichzeitig die Ventile 142 in den Leitungen 132 geschlossen werden.
Wie schon oben erwähnt, fliesst das dem Farbka sten zugeführte Wasser in den Behälter R und wird durch die Abzugsleitung 72 abgezogen. Das durch die Leitung 148 dem sich longitudinal durch den Behälter erstreckenden Sammelrohr 78 zugeführte Wasser wird durch die Düsen 80 auf den Umfang der Farbbürsten gerichtet und dient sowohl zum Waschen der Bürsten als auch dazu, der Bürste eine Drehbewegung zu ertei len. Nachdem die Waschflüssigkeitsversorgung abge schaltet ist, setzen die Bürsten ihre Drehbewegung lange genug fort, um im wesentlichen trocken zu wer den.
Auch die Leitung 132, die daran angeschlossene Leitung 164 und das Zuführrohr 131 können durch Öffnen des Ventils 142 ausgewaschen werden, wobei die Waschflüssigkeit durch die Leitung 1.68 zugeführt wird.
Nachdem der Farbkasten und die Farbversorgungs- leitungen gewaschen worden sind, ist es zweckmässig, sie zu trocknen, um das Rosten zu verhindern. Hierzu kann Druckluft verwandt werden, die aus der Druck luftleitung 171 dem Anschlussstück 134 durch das Ventil 172 zugeführt wird. Von dort wird sie durch geeignete Ventileinstellung durch die Leitung 132 und auch durch die Leitung 136, durch das Anschlussstück 138 und die Leitungen 140 und 148 geführt.
Ein Schallfühler 174, ähnlich dem Standmesser 160 ist im Raum 130 vorgesehen, und schaltet den Farbzufluss zum Behälter 130 ein, wenn der Farbstand zu weit absinkt und der Fühler 174 freigelegt wird.
Wie am besten aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich,- sind Mittel zum Antreiben einer Bürste in entgegenge setzter Richtung vorgesehen. Dies ist manchmal wäh rend des Druckbetriebs wünschenswert, wenn die Bür ste sich mit der Oberfläche der ihr zugeordneten Druckwalze in Berührung befindet. Am Ende der Bür stenwelle 12a ist ein Schneckenrad 176 in einer Stel lung angeordnet, in der es mit der Schnecke 178 auf der Welle eines Motors 180 in Eingriff tritt. Der Moor 180 ist auf einem Bügel 182 schwenkbar gelagert, und der Bügel 132 ist seinerseits an den Trägern 184 am Rahmenteil 100a angeordnet.
Wenn erwünscht, kann der schwenkbare Motor 180 in seinem Lager herumge- schwungen werden und die Schnecke 178 mit dem Schneckenrad 176 in Eingriff bringen.
Auf diese Weise ist eine Maschine geschaffen wor den, mit der die oben erwähnten Aufgaben in überra schend einfacher Weise gelöst worden sind.
The invention relates to a printing machine with a printing roller, an ink fountain open at the top, a brush arranged in the ink fountain and movable with the most Farbka, and a container.
According to the invention, this printing machine is characterized in that the upper edge parts of the ink fountain and the container complement each other and touch each other along their peripheries when the ink fountain is tilted over and placed on the container, around a substantially closed one containing the brush To form a vessel, and that the container has a washing liquid inlet connected to a drain and a collecting tube, the collecting tube having a number of outlet openings within the container which are designed so that the washing liquid jets emerging from them against the brush and the inner walls of the paint box are directed.
The invention also relates to a method for operating this printing press. This method is characterized in that the paint box is tilted onto the container and its edge is put together with the container in such a way that the insides of the container and the paint box form the essentially closed vessel that contains the brush, and that of the Outlet openings washing liquid jets are directed against the brush and the inner walls of the paint fountain ge to wash the paint fountain and the brush.
The invention will be explained in more detail in the following, for example with reference to the drawing.
The drawing shows: FIG. 1 a plan view of a printing machine according to the invention; FIG. 2 is an end view of the machine according to FIG. 1; FIG. 3 shows a side view of the carriers and their carriages along the line 3-3 of FIG. 4; 4 shows a vertical section according to 4-4 of FIG. 3; FIG. 5 shows a plan view of the arrangement according to FIG. 3; 6 shows a vertical section according to 6-6 of FIG. 3;
7 is a partial view of the organs for setting the position of the paint fountain and the brush in a plane perpendicular to the brush shaft and to the carriers; Fig. 8 is a plan view of a cam and a cam guide which serve as a tilt protection for the most Farbka, and the device for overturning the paint fountain; FIG. 9 shows a side view of the arrangement according to FIG. 8;
10 is a schematic view of the lines interconnecting an ink fountain, an ink supply, a container and a compressed air source and a combination of manually controlled valves and solenoid valves for actuating the system; Fig. 11 is a schematic view of the most Farbka and the container, the ink fountain is shown in ver different tilted positions;
11a shows an enlarged partial view of the gate 66a shown in FIG. 11; and FIG. 12 shows a view according to FIG. 11, in which the paint fountain is completely tipped over and forms an essentially closed vessel with the container.
In the particular embodiment of the invention described below, the paint fountains 11 are each mounted on the shaft ends 12 a and 12 b of rotatable paint dispensing brushes 12. The ends 12a and 12b are each mounted in threaded spindles 16a and 16b and provided with nut threads organs 14a and 14b. The threaded spindles are rotatable in holders that are slidably arranged on support members between which a pressure roller 30 is mounted.
When the threaded spindles are rotated, the organs 14a and 14b are moved together by the pressure roller 30 or towards this, or they are moved towards a container R or away from this, depending on the direction of rotation of the screw spindles 16a and 16b.
As best seen in Figures 1 and 2, the pressure rollers 30 are mounted on splined mandrels 32, the ends of which are rotatably supported in bearings which are inserted into bearing housings 36a and 36b when the machine is assembled. These bearing housings are each arranged on carriages 38a and 38b which, driven by cylinders 37a and 37b, can slide on pairs of supports 40a and 40b. The carrier pairs 40a and 40b protrude from flat areas 42 on the periphery of the spaced-apart carrier organs 44a and 44b, between which an impression cylinder 46 is rotatably mounted on bearing journals 48a and 48b.
The printing rollers 30 with their carrier carriages 38a and 38b, the ink fountain 10 and the brush 12, a doctor blade 31 can be moved towards the cylinder 46 and away from it. The paint box and the brush form a component, the position of which can be adjusted in a plane at right angles to the supports 40a and 40b. The distance between the doctor blade 31 and the pressure roller is also adjustable, namely by means which are arranged on the carriages and project from the opposite sides of the carriages. The setting of the scraper knife takes place in the same or in a plane running parallel to the plane of the carriers 40a and 40b and can also take place perpendicular to the plane of the carrier.
Each ink fountain and brush component can also be adjusted with respect to the associated pressure roller in the plane of the carriers 40a and 40b or in a plane parallel thereto and also in a plane perpendicular thereto by means of members arranged on the carriages 38a and 38b.
The carriages 38a and 38b can be moved on their carriers by one or one hydraulic device each on the impression cylinder 46 and away from it, so that the printing roller components can be moved together or selectively and the printing rollers can be brought into contact with a material to be printed around the cylinder 46 and between the pressure rollers and the cylinder 46.
The screw spindles 16a and 16b, on which the ink fountain and the brush can be moved between the pressure roller 30 and the container R, are held by frame parts 100a and 100b (FIG. 5), which in turn slide in the plane of the carriers 40a, 40b and held by holders 39a and 39b. The holders 39a and 39b slide on T-shaped members T-1 and T-2 which project inwardly from opposite sides of the carriages 38a and 38b.
The screw spindles 16a and 16b have at their outer ends conical edges 26a and 26b, which mesh with bevel gears 22a and 22b arranged at the ends of the shaft 20. The shaft 20 is in one. Win angle profile 21 (Fig. 1 and 5) stored. When the shaft 20 is rotated, the ink fountain brush component mounted on the screw spindles slides back or forth on the holders 39a and 39b depending on the direction of rotation of the screw spindles 16a and 16b.
As can best be seen in FIGS. 1 and 3, in this case the shaft 20 is driven by a hydraulic drive, on the shaft of which a worm 19 meshes with a worm wheel 21 located on the shaft 20.
The holders 39a and 39b and the frame parts 100a and 100b are adjustable together with the screw spindles 16a and 16b, the paint fountain and the brush, the container R and its bearing journals in planes perpendicular to the brush shaft and the container bearing journals on pairs of threaded spindles 104a and 104b . These threaded spindle pairs are mounted in brackets 106a, 106a and 106b, 106b projecting from the carriers 38a and 38b and extend through the holders 39a and 39b through which they are screwed.
However, when the threaded spindle pairs 104a and 104b are rotated, the associated ends of the paint box, the brush and the container move according to the direction of rotation of the threaded spindles in a plane perpendicular to the brush shaft and the container bearing pin up or down. The screw spindles consisting of two screw spindle pairs 104a and 104b arranged opposite one another and arranged at a distance are rotated in unison.
As best shown in Fig. 7, bevel gears 108a and 108b are provided at the lower ends of the screw spindle pairs 104a and 104b, which mesh with bevel gears 110a and 110b. The last-mentioned bevel gears are BEFE on control shafts 112a and 112b, at one end of which a worm wheel 1.14 is arranged, which is connected to a worm 116 on the shaft 118, on which also a handwheel. 120 is mounted, combs.
The arrangement is such that the control shaft 112a for the threaded spindle pair 104a and a further control shaft 112b for the threaded spindle pair 104b is provided, so that one end of the ink fountain, brush component relative to the other end in a plane perpendicular to the axes of the brush shaft and the container journal can be adjusted.
Each paint fountain 10 is shell-shaped and has two-part bearings 52 at its ends, which enclose the ends 12a and 12b of the associated brush shaft (FIG. 6). Each ink fountain can therefore swing freely around the brush assigned to it by 180 degrees from a lower pressure position to an upper position, thereby partially enclosing the brush. At the respective ends of the ink fountain bearing drive pinions 54 are attached above a rack 56 arranged on the frame parts 100a and 100b aligned with this.
When an ink fountain is removed from its associated pressure roller and first moved forward and then its container R, the drive pinions 54 engage with the rack 56 and rotate the ink fountain, which swings around the shaft of the associated brush. The rack 56 is so long that the paint fountain is completely tipped over when it is placed on the container R.
During the displacement between its pressure roller 30 and its container R, the ink fountain is secured against tipping over by a cam 57 pivotably mounted on the brush shaft ends 12a and 12b (FIG. 9). The cam 57 runs on a Füh approximate path 57a, the outer end of which ends just below the point at which the drive pinion 54 engage with the rack 56 and trigger the movement pivoting.
While the ink fountain 10 is pivoted (Fig. 11), the front end 10a of the ink fountain moves over the curved lip portion 58 of the container R, which is pivoted towards the ink fountain, pivots down into the open top of the container R and is then from. brought down with the inward, standing, curved upper edge or the upper lip portion 58 of the container R in touch tion. Each container R is pivotably supported on pivot axes 60a and 60b in bearings 62a and 62b which are provided with connecting straps 66a and 66b at the outer ends.
The upper end regions of the tabs are on bearing journals 64a and 64b on the opposite inner sides of the carriages 38a and 38b through which the paint fountain. and the brush are supported, pivotally arranged. The bearing axes 60a and. 60b are arranged eccentrically with respect to the container R, so that the container hangs on the bearing pin in an inclined position when it is disengaged from the paint fountain, with its top inclined inwardly towards the paint fountain.
When the paint box swings around, it also moves across the container. As a result of this movement and because of the double pivot suspension by the bearings 62a and 62b and 64a and 64b, the front end of the paint fountain can grip the lip 58 of the container behind. As soon as the end 10a of the paint box hits the container R, it is received under the lip 58 of the container. With further tilting movement of the paint fountain, the container R is swung around in its Zapfenauf hangings 60a and 60b and placed in a substantially vertical position.
As soon as the container is in the substantially vertical position, the paint box is pivoted about the brush shaft 12a substantially 180 and is placed with its top down on the container, with its front edge rests on the upper edge of the container Be. Its end 10a then engages under the lip 58 of the container and its other end 10b abuts against: the part 70 of the upper edge 71 of the container.
Preferably, the top corner 71 of the container is made of a material that forms a seal with the edge of the paint fountain so that the paint and wash water poured into the container is enclosed and through the bottom of the container without splashing on the bottom attached flexible outlet line 72 can be derived.
A manifold 78, through which water or other cleaning fluid is supplied to a series of nozzles 80 spaced along the manifold, extends longitudinally through the container R. The nozzles 80 are inclined to jets of water or other Point the cleaning liquid against the circumference of the brush.
Since the brush is enclosed within the vessel formed upside down on the container R when the paint fountain is placed, the water from the nozzles hits the brush and the inner wall of the paint fountain, runs back into the container and is through the drain line 72 withdrawn from the container without wetting the floor on which the machine stands. In this way, the floor is kept dry and clean and favorable working conditions are created.
Although the support members protrude radially from uprights 44a and 44b at different angles, all of the fountains are upright and their tops are parallel in use. All containers R are arranged in the same relationship to their respective ink fountains so that regardless of the angle of the supports 40a and 40b and the carriages 38a and 38b arranged on them, all ink fountains move over the same distance when they are each out of the printing position be moved into the support position on their container R and set back.
Each paint fountain has a tube 124 extending through its wall which can be connected to the outflow end of a flexible conduit 140 through which paint and cleaning fluid can be supplied to the paint fountain. As shown in FIG. 10, the paint can be supplied to the paint fountain from a closed paint container 130 through the pipe 31, the line 132, the connector 134, the line 1.36, the connector 138 and the line 140 when the valves 142 and 1.44 are open, and when the valve 146, which is located in the line 148 leading from the connection piece 138 to the container R,
and the valve 170 located in the main water line 168 is closed. The paint may be under pressure in the container 130. The compressed air supply can, for. B. from an operating compressed air line via lines 150 and 152 when solenoid valves 154 and 156 are open. A sound vibrator 160 can be arranged as a sensor for liquid level control within each paint box at a fixed height.
It is connected to an electrical circuit via switch 162, which includes a solenoid valve 164 that controls the flow of paint from the paint container 130 through the feed pipe 131 extending through the lid of the container from a ground-close point to the valve 164 and through the Line 132 controls the pressure in container 130 being maintained. The standing knife 160 is of a known type; when it swings, the valve 164 is kept open until the paint fountain has a sufficient amount of paint supplied so that the level knife is submerged; as soon as the level knife stops vibrating, valve 164 is closed and the flow of paint is interrupted.
If the paint fountain and the lines connected to it are to be washed, the connection piece 166 between the line 132 and the feed pipe 131 is disconnected, as indicated by the dashed lines in FIG. Washing water or another liquid can then be fed through the line 168 and the valve 170 to the connector 134 and through the line 126 to the container R either together or individually by suitable setting of the valves 144 and 146, the valves 142 of course at the same time in lines 132 are closed.
As mentioned above, the most water supplied to the Farbka flows into the container R and is drawn off through the drain line 72. The water supplied through line 148 to the collecting tube 78 extending longitudinally through the container is directed through the nozzles 80 onto the periphery of the paint brushes and serves both to wash the brushes and to give the brush a rotary movement. After the washing liquid supply is switched off, the brushes continue to rotate long enough to become essentially dry.
The line 132, the line 164 connected to it and the feed pipe 131 can also be washed out by opening the valve 142, the washing liquid being fed through the line 1.68.
After the paint box and the paint supply lines have been washed, it is advisable to dry them to prevent rusting. For this purpose, compressed air can be used, which is fed from the compressed air line 171 to the connector 134 through the valve 172. From there it is guided through the line 132 and also through the line 136, through the connection piece 138 and the lines 140 and 148 by means of suitable valve adjustment.
A sound sensor 174, similar to the level meter 160, is provided in the room 130 and switches on the flow of paint to the container 130 if the paint level drops too far and the sensor 174 is exposed.
As best seen in FIGS. 8 and 9, - means for driving a brush are provided in the opposite direction. This is sometimes desirable during printing operations when the brush is in contact with the surface of its associated platen. At the end of the Bür stenwelle 12a, a worm wheel 176 is arranged in a Stel ment in which it engages with the worm 178 on the shaft of a motor 180. The moor 180 is pivotably mounted on a bracket 182, and the bracket 132 is in turn arranged on the supports 184 on the frame part 100a.
If desired, the pivotable motor 180 can be swung around in its bearing and the worm 178 engaged with the worm gear 176.
In this way, a machine has been created with which the above-mentioned objects have been achieved in a surprisingly simple manner.