CH449713A - Vorrichtung zur Einstellung von Orthogonal-Entzerrern für Vielkanal-Trägerfrequenz-Übertragungssysteme - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung von Orthogonal-Entzerrern für Vielkanal-Trägerfrequenz-Übertragungssysteme

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CH449713A
CH449713A CH786764A CH786764A CH449713A CH 449713 A CH449713 A CH 449713A CH 786764 A CH786764 A CH 786764A CH 786764 A CH786764 A CH 786764A CH 449713 A CH449713 A CH 449713A
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multivibrator
equalizers
frequency
carrier frequency
multivibrators
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CH786764A
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Joel Dipl Ing Korn
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Telefunken Patent
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Description


      Vorrichtung    zur     Einstellung    von     Orthogonal-Entzerrern     für     Vielkanal-Trägerfrequenz-Übertragungssysteme       Das Hauptpatent betrifft ein. Verfahren und eine  Vorrichtung zur Einstellung von     Ortho"o"onal-Entzer-          rern    zur     Dämpfungs,        und        Laufzeitentzerrung,    insbe  sondere von     Cosinus-Entzerrern,    für     Vielkanal-Träger-          frequenz-Übertragungssysteme,

      bei dem die     Gewinnung     des     Einstellkriteriums    durch Übertragung ständig ge  sendeter     Pilotspannungen    erfolgt, deren Frequenzen  über den     Frequenzbereich    .des Übertragungssystems       verteilt        sind    und     deren        empfangsseitige    Pegel ausge  wertet und zur Einstellung der     Orthogonal-Entzerrer     benutzt werden.

   Die     Einstellung    der einzelnen Entzer  rerglieder wird dabei automatisch nacheinander     mittels,          insbesondere    rein elektronisch     arbeitender    Einstellvor  richtungen schrittweise     durchgeführt.     



  Im Ausführungsbeispiel des Hauptpatentes werden  die einzelnen     Pilotspannungen    empfangsseitig jeweils  über ein Filter ausgesiebt und einem     Kettenschalter,     der vorzugsweise eine     vollelektronische    Einrichtung       mit    bistabilen     Kippschaltungen    und     Diodentoren    ist,  zugeführt, der die     Pilotspannungen    nacheinander von  der tiefsten zur höchsten Frequenz     und        umgekehrt    im  Rhythmus einer niederfrequenten     Wiederholungs-    bzw.  Taktfrequenz (z.

   B. 400 Hz) periodisch auf einen ge  meinsamen     Hochfrequenzverstärker    mit nachgeschalte  tem: Gleichrichter     schaltet.    Die Zeitkonstante der  Gleichrichtung ist dabei so     gewählt,    dass am Ausgang  des     Gleichrichters    die     niederfrequente        Hüllkurve    der  getasteten     Pilotspannungen,    d. h. die     Wiederholungs-          bzw.        Taktfrequenz    und deren Oberwellen, erscheint.

    Diese     Hüllkurve        stellt        einen    zeitlich periodischen Span  nungsverlauf dar, der den zu     entzerrenden        Dämpfungs-          verlauf    der Übertragungsstrecke nachbildet und dessen       Spektralamplituden    den Amplituden einer Reihe von       Orthogonal-Funktionen,    insbesondere einer     Cosinus-          Reihe,    entsprechen.

   Diese niederfrequente Spannung  wird auf die Eingänge von sechs     Bandpassfiltern    gege  ben, die die ersten     sechs;    Komponenten des     Niederfre-          quen.zspektrums    aussieben. Die ausgesiebte     Niederfre-          quenzkomponenten    werden zur Einstellung von sechs         Entzerrgliedern,    die den     ersten    sechs     Harmonischen     der     Hüllkurve        entsprechen,    verwendet.  



  In     Vielkanal-Trägerfrequenzsystemen    werden nun  die ständig gesendeten     Pilotspannungen        frequenzmässig     in     Lücken,        zwischen    den verschiedenen Obergruppen  des gesamten     Trägerfrequenzbandes    untergebracht.  Aus verschiedenen     Gründen    haben diese Lücken und  damit auch die gesendeten     Pilotfrequenzen        keine    glei  chen     Frequenzabstände    voneinander.

   Um zu erreichen,       dass    de     niederfrequente        Hüllkurve    der getasteten       Pilotspannungen    den zu entzerrenden     Dämpfungsver-          lauf    getreu nachbildet, müssen die     Durchschaltzeiten,     d. h. die Zeitintervalle, in denen die einzelnen     Pilotfre-          quenzen    durch den Kettenschalter auf den gemeinsa  men     Hochfrequenzverstärker    geschaltet     werden,    ent  sprechend verschieden sein.

   Dabei ist es erforderlich,  dass die     Durchschaltzeiten    der einzelnen     Pilotspannun-          gen        möglichst    unabhängig von Temperaturschwankun  gen konstant gehalten werden, damit der erforderliche  Aufwand für die     Bandpassfilter,    die die Komponenten  des     Niederfrequenzspektrums    aussieben, besonders       klein    gehalten werden können.  



  Wie im Hauptpatent     erwähnt,    kann der Ketten  schalter aus einer Anzahl monostabiler     Multivibratoren     aufgebaut werden, die sich in bestimmter Reihenfolge  gegenseitig durch differenzierte Impulse anregen, wobei  die     gegebenenfalls    verschiedenen     Durchschaltzeiten    der  einzelnen     Pilotspannungen    durch: die     gegebenenfalls          entsprechend    verschiedene     Dimensionierung    der mono  stabilen     Multivibratoren    bestimmt werden.

   Da die, die       Durchschaltzeiten    bestimmenden Widerstände und  Kondensatoren der einzelnen     Multivibratoren    relativ  gross und stark streuende Temperaturkoeffizienten be  sitzen, ist es schwierig, mit einem solchen Kettenschal  ter die gewünschte Konstanz der     Durchschaltzeiten     über einen grösseren     Umgebungstemperaturbereich    zu  gewährleisten.  



  Dieser     Nachteil        lässt    sich bei einem Kettenschalter  mit bistabilen Kippschaltungen und     Diodentoren     dadurch vermeiden, dass     erfindungsgemäss    ein .einzi-           ger,    temperaturkompensierter     astabiler        Multivibrator     als     zentraler    Taktgeber dient und einen reversiblen       Zähler,    der aus einer entsprechenden Anzahl     bistabiler          Multivibratoren    besteht steuert,

   und dass die einzelnen  bistabilen     Multivibratoren    des Zählers oder vom Zäh  ler     gesteuerte        Schalttransistoren    jeweils nach dem Zeit  punkt ihres     Ansprechens    über entsprechend ausgelegte  Spannungsteiler die     Entladespannung    der zum     astabi-          len        Multivibrator    gehörigen Kondensatoren verändern  und dadurch die     Durchschaltezeiten    der     zugehörigen          Pilotspannungen    bestimmen.  



       Jeder    bistabile     Multivibrator    schaltet dabei in be  kannter Weise nach seinem     Ansprechen    einen elektro  nischen Schalter durch, der einen der     Pilotfilteraus-          gänge    mit dem Eingang des gemeinsamen     Hochfre-          quenzverstäxkers        verbindet.     



  Ein Ausführungsbeispiel des     Kettenschalters    nach  der Erfindung wird im folgenden anhand der Figur er  läutert.  



  Der     astabile,    symmetrische     Multivibrator    AM     um-          fasst    zwei gleiche Transistoren     TS,        und.        TS2,    zwei glei  che     Rückkopplungskondensatoren    C, zwei gleiche       Basisvorwiderstände    R und zwei gleiche     Kollektorwi-          derstände    R.

   Letztere liegen an der Betriebsspannung  UB,     während    die Widerstände R an der     Entladespan-          nung        U.    liegen, die vom reversiblen Zähler aus, ge  steuert wird.

   Die Periodendauer eines     derartigen    sym  metrischen     astabilen        Multivibrators    ist     bekanntlich       T = 211C In (1     +UB/Uo).       Als reversible Zähler ist ein an sich bekann  tes     Schieberegister    verwendet, das der     übersicht-          lichkeit        halber    nur vier     bistabile        Multivibratoren          Bi,        B2,        B3    und     B,,        enthält,

      die symbolisch     als     zweigeteilte Rechtecke mit Schrägstrich dargestellt  sind. Das     Schieberegister    wird in bekannter Weise über  den einzelnen     Multivibratoren    zugeordnete Reihen  schaltung     R'1,        11'2,        R'3,        R'4    aus Kondensatoren     und.          Widerständen    durch einen Startimpuls an der einen       Steuerklemme    1 des     Schieberegisters    in die Anfangs  lage gebracht,

   bei der der     Multivibrator        B1    angeregt ist  und die restlichen drei     Multivibratoren        B2,        B3    und     B4     sich in Ruhelage befinden.

   Ein weiterer bistabiler     Mul-          tivibrator        B.,    der die Zählrichtung des     Schieberegisters     bestimmt, wird durch einen über einen Kondensator       C,    und eine Diode     D,    von Ausgang     A1    des     Multivi-          brators        B,    dem einen Eingang ES des     Multivibrators          B,    zugeleiteten Impuls ebenfalls in die Anfangslage  gebracht, bei der am einen Ausgang AS des     Multivi-          brators        B,

      niedriges und am anderen Ausgang A,  hohes Potential herrscht. Dadurch werden die die ein  zelnen bistabilen     Multivibratoren    verbindenden, jeweils  eine     Diode,    einen Widerstand und einen Kondensator       umfassenden        Diodentore        DTI.        DT2,        DT3,        DT4,        DTs,          DTB    so gesteuert,

   dass die über einen Kondensator     C3     vom     astabilen        Multivibrator    AM an der anderen Steu  erklemme 2 des     Schieberegisters    auftreffenden Impuls  den Anregungszustand der     Multivibratoren    von links  nach rechts bis zum letzten     Multivibrator        B4    verschie  ben.

   Sobald dieser     Multivibrator        angeregt    ist,     wird     durch einen über einen Kondensator     C2    und eine  Diode     Dz    vom Ausgang     A4    des     Multivibrators        B4     dem anderen Eingang     E,    des     Multivibrators        B5    zuge  leiteten Impuls der     Multivibrator        B"    in die andere    Lage gebracht, bei der am Ausgang AS hohes und     am     Ausgang AB niedriges Potential herrscht.

   Dadurch wer  den     die        Diodentore    des     Schieberegisters    so umge  steuert,     dass    die an der Klemme 2 auftreffenden, vom       astabilen        Multivibrator    AM ausgehenden Impulse den       Anregungszustand.    der     Multivibratoren    des Schieberegi  sters von rechts nach links zum     Multivibrator        B,    ver  schieben.

   Sobald dieser     Multivibrator        angeregt    ist, wird  durch einen von ihm abgegebenen Impuls über den       Kondensator        Cl    und die Diode Dl der     Multivibrator          B5    in die Anfangslage gebracht und damit die Zähl  richtung wieder umgekehrt. Dieses Spiel wiederholt  sich fortwährend, bis die     Cosinus-Entzerrer    eingestellt  sind. Wie bereits erwähnt, bewirken die Multivibrato  ren     BI    bis     B4    im angeregten Zustand die     Durch.schal-          tung    nicht dargestellter, zugehöriger elektronischer  Schalter, z.

   B.     Diodentore,    welche ihrerseits die ent  sprechenden     Pilotfilterausgänge        mit    dem Eingang des  gemeinsamen     Hochfrequenzverstärkers    verbinden.  Dadurch ist die     Durchschaltung    der     Pilotspannungen          nacheinander    von der tiefsten zur höchsten Frequenz  und     umgekehrt    im     Rhythmus    der niederfrequenten  vom     astabilen        Multivibrator    AM bestimmten Wieder  holungsfrequenz     gewährleistet.     



  Die Ausgänge     Al,    A,     A3    und     A4    der     bistabilen          Multivibratoren        BI,        B2,        B3    und     B4    sind über entspre  chend gewählte Widerstände     R1,    112, 113 und 114, de  nen jeweils eine Sperrdiode     D3,        D4,        D,        und        D,    in  Reihe geschaltet ist, mit der Klemme     U"    verbunden,

    wobei zwischen dieser     Klemme    und der     Klemme    0 ein  weiterer     Widerstand.        RS    geschaltet ist.  



  Sobald nun einer der vier bistabilen Multivibrato  ren     B1,        B2,        B3,    B4 des Schieberegisters angeregt     ist,     liegt an seinem Ausgang     A1    bzw.     A2    bzw.     A3    bzw.

         A4    hohes     Potential,    das die     Sperrdioden        D3    bzw.     D4     bzw.     D,    bzw.     DB    durchlässig schaltet, und die     Entla-          despannung        U,    für die nächste Periodendauer des       astabilen        Multivibrators    wird jeweils durch den von  diesem Ausgang gespeisten Spannungsteiler     11,/R5     bzw.     112111s    bzw.     R3/RS    bzw.     R4/RS    bestimmt.

   Die       Spannungsteilerwiderstände,    die an Ausgängen     mit    nie  derem     Potential    liegen, werden durch die zugehörigen,  in diesem Falle     hochohmigen        Dioden    entkoppelt, damit  jeder bistabile     Multivibrator        ganz        allein    über den ent  sprechenden Spannungsteiler     seine        Durchschaltezeit    be  stimmt.  



  Werden die Temperaturkoeffizienten aller Span       nungsteiierwiderstände        R1,    112, 113, 114 und     RS    gleich       gewählt,    so wird ihr Einfluss auf die Periodendauer eli  miniert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung nach dem Unteranspruch 8 des Hauptpatentes,RTI ID="0002.0212" WI="13" HE="4" LX="1347" LY="2225"> dadurch gekennzeichnet, dass ein einzi ger, temperaturkompensierter astabiler Multivibrator (AM) als zentraler Taktgeber dient und einen reversi blen Zähler, der aus einer entsprechenden Anzahl bistabiler Multivibratoren (BI, B2, B3, B4) besteht, steuert,
    und dass die einzelnen bistabilen Multivibrato ren des Zählers oder vom Zähler gesteuerte Schalt transistoren jeweils nach dem Zeitpunkt ihres Anspre- chens über entsprechend ausgelegte Spannungsteiler (RI/Rs, R,/R., R,/R., R./R") die Entladespannung (U,) der zum astabilen Multivibrator gehörigen Kon densatoren (C)
    verändern und dadurch die Durchschal- tezeiten der zugehörigen Pilotspannungen bestimmen. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Temperaturkoeffizienten aller Span- nungsteilerwiderstände (R1, R2, Rg, R4 und RS) gleich gewählt sind.
CH786764A 1962-05-24 1964-06-17 Vorrichtung zur Einstellung von Orthogonal-Entzerrern für Vielkanal-Trägerfrequenz-Übertragungssysteme CH449713A (de)

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