CH449762A - Rotor für eine elektrische Maschine mit Zweischichtspulenwicklung - Google Patents

Rotor für eine elektrische Maschine mit Zweischichtspulenwicklung

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CH449762A
CH449762A CH1559366A CH1559366A CH449762A CH 449762 A CH449762 A CH 449762A CH 1559366 A CH1559366 A CH 1559366A CH 1559366 A CH1559366 A CH 1559366A CH 449762 A CH449762 A CH 449762A
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CH1559366A
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Klaus Dipl Ing Tiling
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/50Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto
    • H02K3/51Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto applicable to rotors only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description


  Rotor     für    eine elektrische Maschine mit     Zweischichtspulenwicklung       Die Erfindung betrifft einen Rotor für eine elek  trische Maschine mit     Zweischichtspulenwicklung    und  auf     Isolierstoffträgern    befestigten Wickelköpfen.  



  Bei der Herstellung des Wickelkopfes des Rotors  einer elektrischen Maschine werden die zu einer Nut  füllung gehörenden isolierten Leiterstäbe der Wicklung  ausserhalb des Blechpaketes mit geeigneten Bändern  halb überlappt eingebunden, auf einen mit dem Läufer  eisen verbundenen isolierten Stahl- oder     Gusseisenträger     aufgelegt und in Umfangsrichtung durch Streifen aus  Isoliermaterial (z. B.     Pressspan)    zu einem möglichst fe  sten Ring     aufgefüttert.    Zum Schutz gegen Bewegungen  durch die beim Lauf auftretende     Fliehkraftbeanspru-          chung    wird auf jeden Wickelkopf eine geeignete Bandage  aufgezogen.

   Solche Wickelköpfe sind durch die not  wendige Isolierung des     Wickelkopfträgers    schmutzemp  findlich und haben durch eingeschlossene Luftpolster  ein schlechtes     Wärmeleitvermögen,    so dass die Wärme  abfuhr im Wickelkopf im     allgemeinen    schlechter ist als  im Läufereisen.  



  Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung  einer     hohlraumfreien    Befestigung der Wickelköpfe von  Läufern elektrischer Maschinen mit einer guten Wärme  leitfähigkeit. Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht  erfindungsgemäss darin, dass die parallel zueinander  verlaufenden Leiterstäbe des Wickelkopfes der einen  Schicht durch aus einem isolierenden Stoff bestehende  Distanzstücke zusammengefasst und gegenüber den Lei  terstäben der anderen Schicht distanziert sind und dass  der Wickelkopf wenigstens auf seinem geraden Teil  zwischen seinem äusseren Ende und den     Rotornuten    mit  einem aushärtenden Giessharz umgossen ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Ro  tors ist in der Zeichnung dargestellt.  



       Fig.1    zeigt einen Wickelkopf des Rotors einer  Gleichstrom- oder Asynchron-Maschine in einem axia  len Schnitt.  



       Fig.    2 zeigt eine Ansicht von oben auf einen solchen  Wickelkopf vor dem Vergiessen mit der     Giessharzmasse.       Die Leiter sind bei der     Fig.    2 nur teilweise eingezeich  net.  



  Der Wickelkopf besteht aus einem     Wickelkopfträger     1, der z. B. aus unter Einstrich von     Epoxyd-    oder  Polyesterharz gewickelten Glasfasern hergestellt sein  kann. Die aus den Nuten herausragenden Leiterstäbe 2  der unteren     Nutschicht    sind ohne     Zwischenlage    auf den       Wickelkopfträger    1 aufgelegt. Zwischen der unteren  und der oberen Leiterschicht ist am Blechpaket zur Er  höhung der Spannungsfestigkeit eine aus     Glashartgewebe     bestehende Zwischenlage 6 angeordnet. Die zu einer       Nutschicht    gehörenden Leiter einer Nut sind jeweils  durch insbesondere U-förmige Distanzstücke 3, die z. B.

    aus     Glashartgewebe    bestehen können, zusammengebün  delt. Diese Distanzstücke sind so angeordnet, dass jeder  Einzelleiter in ausreichendem Masse abgestützt ist. Die  Leiterstäbe sind so gegeneinander distanziert, dass das  anschliessende Ausgiessen des ganzen Wickelkopfes mit  Giessmasse, wie z. B. einem     Epoxydharz    blasenfrei ohne       Lufteinschluss    erfolgen kann. Die Giessmasse füllt den  gesamten     Wickelkopfraum        bis    zum Blechpaket aus, so  dass Vertiefungen, in denen sich Schmutz und Staub  teilchen absetzen könnten - was zu einer Verschlechte  rung der Wärmeabfuhr führen würde - vermieden sind.

    Auf die Giessmasse wird nach dem Vergiessen eine  Bandage 4 aus mit Kunstharz getränkten Glasfäden auf  gezogen.  



  Zur Verbesserung der Kühlung des Wickelkopfes  kann es zweckmässig sein, die Giessmasse nur bis kurz  vor dem Ende der abgebogenen Leiterstäbe beim Gie  ssen     aufzufüllen,    so dass die Leiterstäbe an den     Rollie-          rungsstellen    5, an denen sowieso beim Abbiegen die  vorhandene Leiterisolation beschädigt wird, blank sind.  Die Leiter können an den     Rollierungsstellen    mit einer  dünnen     Giessharzschicht    isoliert werden.

   Die Leiter  stabenden wirken dann beim Lauf der Maschine wie  ein Ventilator, so dass eine intensive Kühlung der     Lei-          terstabenden    und gleichzeitig eine Verbesserung der       Wickelkopfkühlung    erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rotor für eine elektrische Maschine mit Zweischicht spulenwicklung und auf Isolierträgern befestigten Wik- kelköpfen, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel zueinander verlaufenden Leiterstäbe (2) des Wickel kopfes der einen Schicht durch aus einem isolierenden Stoff bestehende Distanzstücke (3) zusammengefasst und gegenüber den Leiterstäben der anderen Schicht distan- zeirt sind und dass der Wickelkopf wenigstens auf sei nem geraden Teil zwischen seinem äusseren Ende und den Rotornuten mit einem aushärtenden Giessharz um gossen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass das aushärtende Giessharz ein Epoxyd- harz ist. 2. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den beiden Leiterschichten eine aus Glashartgewebe bestehende Zwischenlage (6) ange ordnet ist. 3. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Distanzstücke (3) U-förmig gestaltet sind. 4. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die abgebogenen Enden (5) der Leiterstäbe blank oder durch eine dünne Giessharzschicht isoliert aus der Giessharzmassa herausragen.
CH1559366A 1965-10-28 1966-10-27 Rotor für eine elektrische Maschine mit Zweischichtspulenwicklung CH449762A (de)

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DEB0063901 1965-10-28

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CH449762A true CH449762A (de) 1968-01-15

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CH1559366A CH449762A (de) 1965-10-28 1966-10-27 Rotor für eine elektrische Maschine mit Zweischichtspulenwicklung

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