CH449762A - Rotor für eine elektrische Maschine mit Zweischichtspulenwicklung - Google Patents
Rotor für eine elektrische Maschine mit ZweischichtspulenwicklungInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
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Description
Rotor für eine elektrische Maschine mit Zweischichtspulenwicklung Die Erfindung betrifft einen Rotor für eine elek trische Maschine mit Zweischichtspulenwicklung und auf Isolierstoffträgern befestigten Wickelköpfen.
Bei der Herstellung des Wickelkopfes des Rotors einer elektrischen Maschine werden die zu einer Nut füllung gehörenden isolierten Leiterstäbe der Wicklung ausserhalb des Blechpaketes mit geeigneten Bändern halb überlappt eingebunden, auf einen mit dem Läufer eisen verbundenen isolierten Stahl- oder Gusseisenträger aufgelegt und in Umfangsrichtung durch Streifen aus Isoliermaterial (z. B. Pressspan) zu einem möglichst fe sten Ring aufgefüttert. Zum Schutz gegen Bewegungen durch die beim Lauf auftretende Fliehkraftbeanspru- chung wird auf jeden Wickelkopf eine geeignete Bandage aufgezogen.
Solche Wickelköpfe sind durch die not wendige Isolierung des Wickelkopfträgers schmutzemp findlich und haben durch eingeschlossene Luftpolster ein schlechtes Wärmeleitvermögen, so dass die Wärme abfuhr im Wickelkopf im allgemeinen schlechter ist als im Läufereisen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer hohlraumfreien Befestigung der Wickelköpfe von Läufern elektrischer Maschinen mit einer guten Wärme leitfähigkeit. Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht erfindungsgemäss darin, dass die parallel zueinander verlaufenden Leiterstäbe des Wickelkopfes der einen Schicht durch aus einem isolierenden Stoff bestehende Distanzstücke zusammengefasst und gegenüber den Lei terstäben der anderen Schicht distanziert sind und dass der Wickelkopf wenigstens auf seinem geraden Teil zwischen seinem äusseren Ende und den Rotornuten mit einem aushärtenden Giessharz umgossen ist.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Ro tors ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig.1 zeigt einen Wickelkopf des Rotors einer Gleichstrom- oder Asynchron-Maschine in einem axia len Schnitt.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht von oben auf einen solchen Wickelkopf vor dem Vergiessen mit der Giessharzmasse. Die Leiter sind bei der Fig. 2 nur teilweise eingezeich net.
Der Wickelkopf besteht aus einem Wickelkopfträger 1, der z. B. aus unter Einstrich von Epoxyd- oder Polyesterharz gewickelten Glasfasern hergestellt sein kann. Die aus den Nuten herausragenden Leiterstäbe 2 der unteren Nutschicht sind ohne Zwischenlage auf den Wickelkopfträger 1 aufgelegt. Zwischen der unteren und der oberen Leiterschicht ist am Blechpaket zur Er höhung der Spannungsfestigkeit eine aus Glashartgewebe bestehende Zwischenlage 6 angeordnet. Die zu einer Nutschicht gehörenden Leiter einer Nut sind jeweils durch insbesondere U-förmige Distanzstücke 3, die z. B.
aus Glashartgewebe bestehen können, zusammengebün delt. Diese Distanzstücke sind so angeordnet, dass jeder Einzelleiter in ausreichendem Masse abgestützt ist. Die Leiterstäbe sind so gegeneinander distanziert, dass das anschliessende Ausgiessen des ganzen Wickelkopfes mit Giessmasse, wie z. B. einem Epoxydharz blasenfrei ohne Lufteinschluss erfolgen kann. Die Giessmasse füllt den gesamten Wickelkopfraum bis zum Blechpaket aus, so dass Vertiefungen, in denen sich Schmutz und Staub teilchen absetzen könnten - was zu einer Verschlechte rung der Wärmeabfuhr führen würde - vermieden sind.
Auf die Giessmasse wird nach dem Vergiessen eine Bandage 4 aus mit Kunstharz getränkten Glasfäden auf gezogen.
Zur Verbesserung der Kühlung des Wickelkopfes kann es zweckmässig sein, die Giessmasse nur bis kurz vor dem Ende der abgebogenen Leiterstäbe beim Gie ssen aufzufüllen, so dass die Leiterstäbe an den Rollie- rungsstellen 5, an denen sowieso beim Abbiegen die vorhandene Leiterisolation beschädigt wird, blank sind. Die Leiter können an den Rollierungsstellen mit einer dünnen Giessharzschicht isoliert werden.
Die Leiter stabenden wirken dann beim Lauf der Maschine wie ein Ventilator, so dass eine intensive Kühlung der Lei- terstabenden und gleichzeitig eine Verbesserung der Wickelkopfkühlung erreicht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rotor für eine elektrische Maschine mit Zweischicht spulenwicklung und auf Isolierträgern befestigten Wik- kelköpfen, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel zueinander verlaufenden Leiterstäbe (2) des Wickel kopfes der einen Schicht durch aus einem isolierenden Stoff bestehende Distanzstücke (3) zusammengefasst und gegenüber den Leiterstäben der anderen Schicht distan- zeirt sind und dass der Wickelkopf wenigstens auf sei nem geraden Teil zwischen seinem äusseren Ende und den Rotornuten mit einem aushärtenden Giessharz um gossen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass das aushärtende Giessharz ein Epoxyd- harz ist. 2. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den beiden Leiterschichten eine aus Glashartgewebe bestehende Zwischenlage (6) ange ordnet ist. 3. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Distanzstücke (3) U-förmig gestaltet sind. 4. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die abgebogenen Enden (5) der Leiterstäbe blank oder durch eine dünne Giessharzschicht isoliert aus der Giessharzmassa herausragen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEB0063901 | 1965-10-28 |
Publications (1)
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| CH449762A true CH449762A (de) | 1968-01-15 |
Family
ID=6974184
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|---|---|---|---|
| CH1559366A CH449762A (de) | 1965-10-28 | 1966-10-27 | Rotor für eine elektrische Maschine mit Zweischichtspulenwicklung |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH449762A (de) |
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1966
- 1966-10-27 CH CH1559366A patent/CH449762A/de unknown
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