CH449988A - Anordnung zum periodischen digitalen Ermitteln der relativen Abweichung einer in eine elektrische Analoggrösse umgewandelten Messgrösse von einer entsprechenden Sollgrösse - Google Patents

Anordnung zum periodischen digitalen Ermitteln der relativen Abweichung einer in eine elektrische Analoggrösse umgewandelten Messgrösse von einer entsprechenden Sollgrösse

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CH449988A
CH449988A CH1223466A CH1223466A CH449988A CH 449988 A CH449988 A CH 449988A CH 1223466 A CH1223466 A CH 1223466A CH 1223466 A CH1223466 A CH 1223466A CH 449988 A CH449988 A CH 449988A
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Description


  Anordnung zum periodischen digitalen     Ermitteln    der relativen Abweichung einer in eine elektrische  Analoggrösse umgewandelten Messgrösse von einer entsprechenden     Sollgrösse       Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum  periodischen Ermitteln der relativen Abweichung einer in  eine elektrische Analoggrösse,     z.B.    Spannung, umge  wandelten Messgrösse von einer entsprechenden     Soll-          grösse    mit Hilfe einer Zählschaltung. Derartige Anord  nungen werden in der modernen Technik bei selbsttä  tigen Maschinensteuerungen zum Überwachen von Dreh  zahlen, Vorschüben oder Drücken, aber auch für viele  Aufgaben in der Regelungstechnik benötigt.

   Bei diesen  Anwendungsgebieten werden die Messgrössen zur Fern  übertragung an eine Zentralstelle in elektrische     Analog-          grössen    umgewandelt und weiter verarbeitet. In den  meisten Fällen sind dann die Analoggrössen den     Mess-          grössen    direkt proportional. Es kommt jedoch auch vor,  dass die Analoggrössen zu den Messgrössen umgekehrt  proportional sind.  



  Der Erfindung     liegt    im wesentlichen die Aufgabe  zugrunde, eine Anordnung erstellen zu können, die die  Analoggrösse zyklisch überwacht und deren relative  Abweichung von der Sollgrösse digital von 10 % zu  10     %    bzw. in Prozenten oder in Promille zu überwachen  erlaubt. Für Anlagen, bei denen die Digitalwerte der  Abweichung nicht im ganzen Bereich von beispielsweise    100<B>%</B> ermittelt zu werden brauchen, sollen nur die  jenigen relativen Abweichungen in einem vorgegebenen  Bereich um die Sollgrösse digital ausgegeben werden.  



  Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst,  dass für die Analoggrösse und die Sollgrösse je ein in  der Periodendauer von der zugeordneten Grösse ein  stellbarer Impulsgenerator vorgesehen ist und die Pe  riodendauer des zweiten Generators bei der Abweichung  Null mindestens um eine Zehnerpotenz niedriger liegt  als diejenige des ersten Generators, der bei einem ersten  Steuerimpuls den zweiten Generator anschaltet und beim  folgenden Steuerimpuls wieder abschaltet, und die zwi  schen den beiden Steuerimpulsen von dem zweiten Im  pulsgenerator abgegebenen Impulse die Zählschaltung         fortschalten,    deren vor dem zweiten Steuerimpuls ein  gestellte Zählstellung dem Wert der relativen Ab  weichung entspricht.  



  Bei Anordnungen nach dem zweiten Teil der Auf  gabenstellung kann der Aufwand an Bauteilen für die  Zählschaltung wesentlich herabgesetzt werden, weil diese  nur noch eine geringe Anzahl von Zählstufen bzw. Zähl  stellungen zum Ausgeben von wenigen Werten relativer  Abweichungen von der Sollgrösse haben muss. Es ist  dann vorteilhaft, ein Schaltmittel zwischen der Zähl  schaltung und dem zweiten Impulsgenerator vorzusehen,  dessen Impulse hierdurch erst von einem durch die An  zahl von Zählerstellungen vorgegebenen Wert der rela  tiven Abweichung die Zählschaltung     fortschalten.    Als  Schaltmittel kann eine Zählschaltung dienen, die einen  Teil der Impulse des zweiten Impulsgenerators unter  drückt.

   Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemässen  Anordnungen ist darin zu sehen, dass die relativen Ab  weichungen mit beliebiger Genauigkeit bestimmt wer  den können, weil dies lediglich vom Aufwand an Bau  teilen abhängt. Wenn     z.B.    die Periodendauer des zweiten  Impulsgenerators um drei Zehnerpotenzen niedriger liegt  als diejenige des ersten Impulsgenerators, so können re  lative Abweichungen von Promille zu Promille bestimmt  werden. Weiterhin ist es als besonders günstig anzusehen  dass die Anordnung leicht und ohne zusätzlichen Auf  wand an Schaltmitteln auf beliebig viele verschiedene  Sollwerte feinstufig eingestellt werden kann. Ausserdem  kann neben dem digitalen Wert der     Messwertab-          weichung    ermittelt werden.

   Für     Messanordnungen,    bei  denen die Messgrösse sich verhältnismässig schnell än  dert, kann die Zeit zur Bestimmung der relativen Ab  weichung leicht verkürzt werden,     z.B.    durch Umschal  tung der beiden Impulsgeneratoren.  



  Zur weiteren Minderung des Aufwandes an Bautei  len kann zwischen dem zweiten     Impulsgenerator    und der  Zählschaltung auch eine monostabile Kippstufe vorge-      sehen werden, deren     Rückstellzeit    in Abhängigkeit von  der Sollgrösse und dem vorgegebenen Wert der relati  ven Abweichung einstellbar ist.  



  Die Erfindung wird anhand der     Fig.    1 bis 3 nach  stehend beispielsweise näher erläutert, wobei zugleich  weitere, der Ausgestaltung der Erfindung dienende  Merkmale aufgezeigt werden.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine Anordnung zum Ermitteln der relativen  Abweichungen der als Analogwert vorgegebenen     Mess-          grössen    von der Sollgrösse in weiten Grenzen,       Fig.2    eine Anordnung, mit der nur relative Ab  weichungen um die Sollgrösse ermittelt werden und       Fig.    3 die nähere Darstellung eines Teiles der An  ordnung nach     Fig.    2.  



  In der Anordnung nach     Fig.    1 ist ein Umsetzer     U1,          z.B.    ein     astabiler        Multivibrator    vorgesehen, dessen Pe  riodendauer mit Hilfe einer Kapazitätsdiode einstellbar  ist. Dieser Impulsgenerator U1 steuert über eine bistabile  Kippstufe SS einen zweiten Impulsgenerator U2. An den  Ausgang dieses Impulsgenerators U2 ist eine Zählschal  tung ZZ angeschlossen, deren einzelne Zählstufen bzw.  deren den Zählerstellungen zugeordneten Ausgänge mit  einer     Anzeigeeinrichtung    A verbunden sind.  



  Die Periodendauer des ersten Impulsgenerators U1  hängt direkt vom Wert der über die Eingangsklemmen 1  zugeführten Messgrösse ab, die zuvor in nicht darge  stellten Einrichtungen in eine elektrische Analoggrösse  umgewandelt wird. Bei grossen Werten der     Analog-          grösse    gibt der Impulsgenerator U1 also Impulse mit  grosser Periodendauer (kleine     Impulsfolgefrequenz)    ab.  Zwischen der Periodendauer des zweiten     Impulsgenera-          tors    U2 und der über die Eingangsklemme 2 zugeführten  Sollgrösse besteht derselbe Zusammenhang.

   Wenn die re  lative Abweichung von der Sollgrösse in Prozenten er  mittelt werden soll, wird die Periodendauer des zweiten  Impulsgenerators U2 bei Übereinstimmung der     Mess-          grösse    mit der Sollgrösse um zwei Zehnerpotenzen nied  riger gewählt als diejenige des ersten Impulsgenerators       Ul.     



  Bei der dargestellten Grundstellung der Anordnung  ist der zweite Impulsgenerator U2 abgeschaltet und wird  erst bei einem ersten vom Impulsgenerator     U1    abgegebe  nen Steuerimpuls mit Hilfe der bistabilen Kippstufe SS  wirksam geschaltet. Die dann vom zweiten Impulsgene  rator U2 über die Leitung     L1    abgegebenen Impulse  schalten die     Zahlschaltung    ZZ aus einer bistabilen     Kipp-          stufe    SS eingestellten Grundstellung fort.

   Wenn relative  Abweichungen zwischen = 100% und     -f-    100% ermit  telt werden sollen, sind für die Zählschaltung ZZ je  nach Typ 201 Zählstufen bzw. bei weniger Zählstufen  eine zusätzliche Anzahl von     Gatterschaltungen    vorge  sehen, so dass die Zählschaltung ZZ über 201 Zähler  stellungen     verfügt.     



  Es wird angenommen, dass die relative Abweichung  =     60%,    von der Sollgrösse ist, dass also die Messgrösse  nur     40%,    von der Sollgrösse     beträt.    Das bedeutet, dass  der zweite Impulsgenerator 41 Impulse an die Zähl  schaltung ZZ abgibt, bevor der Impulsgenerator<B>UI</B>  einen zweiten Steuerimpuls abgibt, der die bistabile  Kippstufe SS wieder in die Grundstellung zurückstellt  und damit den Impulsgenerator U2 abschaltet. Durch  die 41 Impulse ist bei der Zählschaltung ZZ die 41.  Zählstufe bzw. diejenigen Zählstufen und Gatter vor  bereitet, die der 41. Zählerstellung entsprechen.

   Der  zweite Steuerimpuls des Impulsgenerators     U1    löst über  die Leitung     L0    entsprechend dieser vorbereiteten Zäh-         lerstellung    ein     Zählerkennzeichen    aus, das in der An  zeigeeinrichtung die Anzeige - 60 % bewirkt. Diese  Anzeige bleibt bis zum dritten vom Impulsgenerator<B>UI</B>  abzugebenden Steuerimpuls bestehen und wird kurz vor  her von einer nicht dargestellten Einrichtung gelöscht.  



  Je nachdem wie hoch der untere Wert der Perioden  dauer des ersten Impulsgenerators<B>UI</B> gewählt ist, ist  der aus Messzeit und     Anzeigezeit    definierte Zyklus zum  Ermitteln der relativen Abweichung grösser oder kleiner.  Wenn     z.B.    der Wert der Messgrösse sich nur sehr lang  sam ändert, kann jeder Zyklus mehr Zeit in Anspruch  nehmen.  



  Die Anordnung nach     Fig.    2 ermittelt nur relative Ab  weichungen in einem vorgegebenen Bereich um die     Soll-          grösse.    Diese Anordnung hat in der Praxis den Vorzug,  weil es bei vielen Messaufgaben gar nicht nötig ist, sehr  grosse relative Abweichungen genau zu bestimmen. Ins  besondere bei Regelanlagen ist die relative Abweichung  nur in einem gewissen positiven und negativen Bereich  um die Sollgrösse von Interesse.

   Bei grösseren Abwei  chungen genügt eine Anzeige      Istgrösse    kleiner     Soll-          grösse     oder      Istgrösse    grösser     Sollgrösse .    Hierdurch  wird der Aufwand für die Anordnung wesentlich ge  ringer.  



  In der Anordnung nach     Fig.    2 sind alle Bauteile, die  in der Anordnung nach     Fig.    1 in gleicher Art enthalten  sind, mit denselben Bezugszeichen versehen.  



  Bei diesem Ausführungsbeispiel steuert der Impuls  generator U2 nicht direkt die Zählschaltung, sondern  über ein Schaltmittel SM. Hierdurch werden die Impulse  des Impulsgenerators U2 erst von einem durch die An  zahl von Zählstufen bzw. Anzahl von den Zählerstel  lungen zugeordneten Ausgängen der     Zählerschaltung     vorgegebenem Wert der relativen Abweichung an abge  geben. Der vorgegebene Wert der relativen Abweichung  ist im Beispiel - 5     %,.    Als Zählschaltung ist ein Schiebe  register Z vorgesehen mit dreizehn Zählstufen Z51, Z50,  Z40, Z30, Z20, Z10, Z0,     Z01,    Z02, Z03, Z04, Z05 und  Z051.

   Jede dieser Stufen, ausser der ersten Stufe Z51,  die der Grundstellung des Schieberegisters Z entspricht,  ist mit einem Eingang eines zugeordneten Speichers 1350,  B40, B30, B20, B10, B0, B01, 1302, B03, 1304, B05 bzw.  B051 verbunden, an den die betreffende Zählstufe im  eingestellten Zustand so lange Öffnungspotential abgibt,  bis die folgende Stufe eingestellt wird. Der Speicher  B51 wird und bleibt über das Schaltmittel SM so lange  durch Öffnungspotential vorbereitet, bis das Schiebere  gister Z aus der Grundstellung (Zählstufe Z51) fort  geschaltet und die Zählstufe Z50 eingestellt wird. Eine  weitere Ausnahme macht der Speicher 13051; dieser wird  bei vorhandenem Öffnungspotential nicht nur vorberei  tet, sondern auch gleich in die andere Lage gesteuert.

    Dann gibt dessen Ausgang ein Kennzeichen ab, das  besagt, dass die relative Abweichung grösser als     +    5 %  ist.  



  Die ersten 95 Impulse, die vom Impulsgenerator U2  nach dessen Anschalten durch die bistabile Kippstufe  SS über die Leitung     L1    an das Schaltmittel SM abge  geben werden, werden von diesem nicht an das Schiebe  register Z weitergeschaltet, sondern während dieser Zeit  wird lediglich der Speicher B51 über die Leitung L2  vorbereitet. Gibt der Impulsgenerator<B>UI</B> während die  ser Zeit den zweiten Steuerimpuls ab, so gelangt die  ser     u.a.    über die Leitung     L0    auf den zweiten Eingang  des Speichers B51 und steuert diesen in die andere Lage.  Der zugehörige Ausgang gibt dann ein Kennzeichen ab,  das besagt, dass die relative Abweichung grösser als      - 5     %    ist.

   Bevor mit einem dritten     Steuerimpulsgene-          rator        U1    ein weiterer Zyklus beginnt, wird der Speicher  B51 über ein an den     Grundstellungsausgang    der     Kipp-          stufe    SS angeschlossenes     Verzögerungsglied    V in Grund  stellung zurückgestellt. Vorher wird beim Einstellen der  Grundstellung der Kippstufe SS das Schaltmittel SM über  die Leitung L4 in Grundstellung gebracht.  



  Wenn die relative Abweichung     z.B.    - 2 % beträgt,  hat der Impulsgenerator U2 bereits 99 Impulse an das  Schaltmittel SM abgegeben, bevor der zweite Steuer  impuls vom Impulsgenerator     U1    ausgelöst wird. Von  diesen 99 Impulsen werden 95 vom Schaltmittel SM un  terdrückt, und die restlichen vier Impulse gelangen über  die Leitung L3 an das Schieberegister Z und schalten  dieses aus der Grundstellung Z51 fort, so dass nach dem  99. Impuls die Zählstufe Z20 eingestellt ist. Hierdurch  wird der zugehörige Speicher B20 vorbereitet. Der zweite  Steuerimpuls vom Impulsgenerator     U1    steuert dann le  diglich den Speicher B20 in die andere Lage, weil alle  anderen Speicher nicht vorbereitet sind.

   Das dann vom  Speicher B20 abgegebene Kennzeichen dient dann zur  Anzeige - 2     %    und kann aber auch weiter verarbeitet  werden. Überschreitet die     Istgrösse    die Sollgrösse,     z.B.     um     +    3<B>0/"</B> so kann der Impulsgenerator U2 104 Im  pulse abgeben, bis der zweite Steuerimpuls vom Impuls  generator     U1    ausgelöst wird. Dann wird bei diesem Im  puls der von der     Zählerstufe    Z03 vorbereitete Speicher  B03 in die andere Lage gesteuert und gibt dann das  Kennzeichen zur Anzeige der relativen Abweichung von  3     aJo    aus. Die Rückstellung des Schieberegisters Z ge  schieht gleichzeitig mit der Rückstellung des Schaltmit  tels SM.  



  Als Schaltmittel SM kann eine einfache Zählschal  tung, also     Impulsuntersetzerschaltung    verwendet werden,  die erst nach dem 95. Impuls vom Impulsgenerator U2  Impulse an das Schieberegister Z abgibt. Es ist aber  auch grundsätzlich möglich, eine Anordnung nach     Fig.    3  zu verwenden. Diese Anordnung besteht im wesentlichen  aus einer monostabilen Kippstufe     MK,    deren     Rückstell-          zeit    aus der instabilen Lage in die stabile Lage (darge  stellte Grundstellung) in Abhängigkeit von der Sollgrösse  und dem vorgegebenen Wert der relativen Abweichung  einstellbar ist.

   Die Wirkungsweise dieses Schaltmittels  SM ist folgende: Der erste nach einem ersten Steuerim  puls vom Impulsgenerator U2 über die Leitung     L1    ab  gegebene Impuls     gelangt    auf eine UND-Schaltung K,  'die bei Grundstellung einer bistabilen Kippstufe     SSl     vorbereitet ist. Die UND-Schaltung K steuert dann die  monostabile Kippstufe     MK    in die instabile Lage, in der  sie über die Leitung L2 den Speicher B51     (Fig.    2) vor  bereitet. Mit Hilfe des ersten Impulses vom Impulsge  nerator U2 wird die bistabile Kippstufe     SS1    aus der dar  gestellten Grundstellung in die andere stabile Lage ein  gestellt.

   Hierdurch entfällt für alle weiteren Impulse des  Impulsgenerators U2 die Vorbereitung der     UND-Schal-          tung    K, so dass die monostabile Kippstufe     MK    nach  deren     Rückstellzeit    nicht ohne weiteres wieder in die in  stabile Lage einstellbar ist.. Während dieser Lage ist ein  Schalter S geöffnet, wodurch die Impuls des     Impulsge-          nerators    U2 nicht nach dem Schieberegister Z gelangen.

    Nach der     Rückstellzeit    der monostabilen Kippstufe     MK,     also nachdem der     Impulsgenerator    U2 95 Impulse abge  geben hat, fällt diese wieder in die stabile Lage zurück  und schliesst dabei den Schalter S. Damit können alle  weiteren Impulse des Impulsgenerators U2 über die Lei  tungen     L1    und L3 das Schieberegister     fortschalten,    bis  über die Leitung L4 nach dem zweiten Steuerimpuls    vom Impulsgenerator     U1    der Schalter S wieder geöff  net wird und die bistabile Kippstufe     SS1    wieder in  Grundstellung gelangt.  



  Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Beispiele  beschränkt. Die Anordnung ist auch dann verwendbar,  wenn die Messgrösse sich umgekehrt proportional zur  Periodendauer verhält. In diesem Fall braucht lediglich  das Zählergebnis der Zählschaltung anders ausgewertet  zu werden. Wenn dies nicht erwünscht ist, können die  Impulsgeneratoren so gestaltet werden, dass von der je  den Impulsgenerator steuernden Analoggrösse nicht die  Periodendauer, sondern die Folgefrequenz verändert  wird.

   In Ausgestaltung der Erfindung ist es leicht ohne  grossen Aufwand möglich, die erfindungsgemässe An  ordnung nach     Fig.    2 so zu erweitern, dass bei kleineren  Abweichungen als - 1 % die relative Abweichung  durch Umschaltung des zweiten Impulsgenerators U2  von dem hundertsten Teil der Periodendauer des ersten  Impulsgenerators     U1    auf den tausendsten Teil der Pe  riodendauer noch genauer ermittelt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zum periodischen digitalen Ermitteln der relativen Abweichung einer in eine elektrische Analog- grösse umgewandelten Messgrösse von einer entspre chenden Sollgrösse mit Hilfe einer Zählschaltung, da durch gekennzeichnet, dass für die Analoggrösse und die Sollgrösse je ein in der Periodendauer von der zugeord neten Grösse gesteuerter Impulsgenerator (U1, U2) vor gesehen ist und die Periodendauer des zweiten Genera- tors (U2) bei der Abweichung Null mindestens um eine Zehnerpotenz niedriger liegt als diejenige des ersten Ge- nerators (U1),
    der bei einem ersten Steuerimpuls den zweiten Generator (U2) anschaltet und beim folgenden Steuerimpuls wieder abschaltet, und die zwischen den beiden Steuerimpulsen von dem zweiten Generator (U2) abgebenen Impulse die Zählschaltung (ZZ, Fig. 1; Z, Fig. 2) fortschalten, deren vor dem zweiten Steuerimpuls eingestellte Zählerstellung dem Wert der relativen Ab weichung entspricht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, mit einer Zähl schaltung, für die nur eine geringe Anzahl von Zähler stellungen zum Ausgeben von wenigen Werten relativer Abweichungen von der Sollgrösse vorgesehen sind, ge kennzeichnet durch ein Schaltmittel (SM) zwischen der Zählschaltung (Z) und dem zweiten Impulsgenerator (U2), so dass dessen Impulse erst von einem bestimmten Wert, z.B. - 5 %, der relativen Abweichung an die Zählschaltung (Z) fortschalten. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaltmittel (SM) eine weitere Zählschaltung verwendet ist. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaltmittel (SM) eine monostabile Kippstufe (MK, Fig. 3) verwen det ist, deren Rückstellzeit in Abhängigkeit von der Sollgrösse und einem bestimmten Wert der relativen Ab weichung einstellbar ist. 4. Anordnung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Impulsgene ratoren (U1, U2) astabile Multivibratoren verwendet sind, deren Periodendauer mit Hilfe von Kapazitätsdio den einstellbar ist.
CH1223466A 1965-09-09 1966-08-24 Anordnung zum periodischen digitalen Ermitteln der relativen Abweichung einer in eine elektrische Analoggrösse umgewandelten Messgrösse von einer entsprechenden Sollgrösse CH449988A (de)

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