CH450189A - Klimatisierungsanlage für Fahrzeuge, insbesondere für Grossfahrzeuge - Google Patents

Klimatisierungsanlage für Fahrzeuge, insbesondere für Grossfahrzeuge

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CH450189A
CH450189A CH1362365A CH1362365A CH450189A CH 450189 A CH450189 A CH 450189A CH 1362365 A CH1362365 A CH 1362365A CH 1362365 A CH1362365 A CH 1362365A CH 450189 A CH450189 A CH 450189A
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CH
Switzerland
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air conditioning
conditioning system
vehicles
air
compressors
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CH1362365A
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Bollag Raymond
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Bollag Raymond
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/00357Air-conditioning arrangements specially adapted for particular vehicles
    • B60H1/00371Air-conditioning arrangements specially adapted for particular vehicles for vehicles carrying large numbers of passengers, e.g. buses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
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    • B60H2001/00235Devices in the roof area of the passenger compartment

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description


      Klirnatisierungsanlage    für Fahrzeuge, insbesondere für Grossfahrzeuge    Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Klimatisie-          rungsanlage    für Fahrzeuge, insbesondere für     Auto-          cars.    Sie bezweckt die Weiterentwicklung bekannter An  lagen, und insbesondere deren Anpassung an Motorfahr  zeuge, in welchen derartige     Klimatisierungsanlagen    im  mer mehr zum Einbau kommen. Auch für     Ambulanzwa-          gen    und     Transportwagen    für verderbliche Waren werden  derartige Anlage immer mehr gefragt.

   Die     erfindungsge-          mässe    Anlage ist gekennzeichnet durch die Parallelschal  tung mindestens zweier Anlagen. Ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes wird anschliessend an  hand von Figuren erläutert. Es zeigt:       Fig.    1 eine schematische Darstellung einer in einem  Kraftwagen eingebauten     Klimatisierungsanlage,    in per  spektivischer Schauweise,       Fig.    2 eine schematische Darstellung des Vierweg  umsteuerventils in den beiden     Umsteuerlagen,

            Fig.    3 eine perspektivische Darstellung eines     Kombi-          nationswärmeaustauschers    mit an verschiedene Betriebs  medien     anschliessbaren    Teilen.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Lastkraftwagen 1 weist  einen     Führerstand    3 sowie ein Dach 4 und einen Boden  6 auf. Es ist     ferner    ein Antriebsmotor 5 mit einer  Getriebezapfstelle 7     ersichtlich,        an    welcher mittels einer       gelenkigen    Abnehmerwelle 8 ein Umformer 9 angetrie  ben wird, dessen Ausgangsdrehzahl in weiten Grenzen  der Antriebsdrehzahl der Welle 8 konstant gehalten  wird, um die Kälteleistung bzw.     Heizleistung    auch bei  nicht oder langsam fahrendem Fahrzeug 1 zu erhal  ten.  



  Auf einer Antriebswelle 11, 1, welche in Lagerungen  13 gelagert ist, sitzen Riemenscheiben 15, die über  Keilriemen 19, Riemenscheiben 17 von z. B. zweizylin  drigen Kolbenkompressoren 21, 22 und 23 antreiben,  deren Drehteile über Magnetkupplungen     mit    den Rie-         menscheiben    17 lösbar gekuppelt sind. Von der Druck  seite der Kompressoren 21, 22 und 23 führen     Anschluss-          leitungen    zu einer gemeinsamen Druckleitung 25, welche  zu aussen auf dem Dach 4 angeordneten Kondensatoren  27, 28 und 29     führt.    Die     Austauscherrohre    der Konden  satoren können z.

   B. mit feinen Aluminium-Rippen  ausgerüstete Kupferrohre sein, wobei für genügende  Kühlung bei ungenügendem Fahrtwind Flügelventilato  ren (nicht dargestellt) sorgen. Diese Kondensatoren 27,  28, 29 sind über Leitungen, in welchen sich je ein  Expansionsventil 31 befindet, mit Verdampfern 33, 34  und 35 im Innern des Kraftwagens 1 verbunden. Die zu  verdampfende Kälteflüssigkeit wird mittels Düsen in den  Verdampfer gesprüht. Die Austrittsseiten dieser Ver  dampfer 33-35 münden in eine gemeinsame Sauglei  tung 37, welche in die Saugseite der Kompressoren  21-23 führen. Am Eintritt der Verdampfer 33-35  befinden sich dreistufig schaltbare Flügelventilatoren  (nicht dargestellt),     während    die Austritte für die Luft       jalousieartig    verstellbar sind.  



  Die gemeinsame Druckleitung 25 und die gemeinsa  me Saugleitung 37 sind, wie aus den     Fig.    1 und 2  ersichtlich, über ein     Vierwegventil    bekannter Konstruk  tion 40 miteinander verbunden, wobei die Umsteuerung  dieses     Vierwegventils    im Sinne von     Fig.    2 erlaubt, den  Zyklus des     Kältemittels    umzukehren und dieses unter  Druck in die Verdampfer 33-35 zu schicken und  anschliessend in die Kondensatoren 27-29, wobei  entsprechende Verbindungsleitungen mit Expansionsven  tilen vorgesehen werden, welche der Einfachheit halber  nicht dargestellt sind.

   In diesem Sinne sind auch die  Verbindungsleitungen, in denen sich die Expansionsven  tile befinden sowohl für den normalen wie für den  umgesteuerten Betrieb allesamt mit     Rückschlagventilen     versehen, damit kein Rückfluss entstehen kann und die      vorgesehenen Kreisläufe automatisch umgesteuert wer  den.  



  Diese Umsteuerung kann besonders für     Ambulan-          zwagen    interessant sein.  



  Es ist dabei möglich, die Anlage aufgrund einer  Zustandsgrösse, beispielsweise des Druckes in der Saug  leitung vor den Kompressoren zu steuern, wie dies in       Fig.    1 mit Druckempfängern 44 und Steuerleitungen 46  zu den Magnetkupplungen der Kompressoren 21-23  dargestellt ist.  



  Man kann aber auch die Innentemperatur im zu  klimatisierenden Raum zum Steuern der     Klimatisie-          rungsanlage    benützen und bei entsprechenden Abwei  chungen von vorbestimmten Werten die Kompressoren  21-23 der Reihe nach ab- oder zuzuschalten.  



  Durch die dargestellte Parallelschaltung und die       Reversiermöglichkeit    wird die     Konditionierungsanlage     verbindungsmässig äusserst einfach. Sie arbeitet auch  wirkungsgradmässig unter optimalen Bedingungen, da  die einzelnen Kompressoren, bedingt durch den. Umfor  mer für konstante Drehzahl, entweder in ihrem Optimal  wirkungsgradbereich drehen oder aber abgeschaltet sind.  Die Verwendung von Magnetkupplungen verhindert  dabei unnötiges     Mitdrehen    und entsprechende Leerlauf  verluste.  



  Zur gleichmässigen     Beaufschlagung    des zu klimati  sierenden Raumes werden     vorteilhafterweise    die einzel  nen Kondensatoren und Verdampfer entsprechend der  Raumkonfiguration auf dem Dach verteilt, vorzugsweise  in gleichmässigen Abständen.  



  Diese beschriebene Anlage ist nicht nur im Betrieb  sehr flexibel, sondern weist eine grosse Sicherheit auf, da  bei Ausfall eines Teiles der Gesamtanlage immer noch  die anderen Teile arbeiten.  



  In     Fig.    3 ist in     vergrösserter    Darstellung ein     Kombi-          nationswärmeaustauscher    49 mit einem     Innenaustau-          scher    51 und einem äussern, konzentrisch dazu angeord  neten     Austauscher    53 ersichtlich. Jeder der beiden       Austauscher    51 und 53 weist eine     Zuflussleitung    55 und  56 bzw. eine Abflussleitung 58 und 59 auf. Die beiden       Austauscher    51 und 53 können beispielsweise als Ver  dampfer geschaltet werden, wobei     Zuflussleitungen    55  und 56 bzw.

   Abflussleitungen 58 und 59, wie in     Fig.    1  ersichtlich, parallel geschaltet sind. Es ist jedoch auch  möglich, beispielsweise den innern     Austauscher    51 mit  Kältemttel zu beschicken und den äussern     Austauscher     53 als     Kondensatorteil    oder Erhitzer zu benützen und  ihn mit dem vom Kompressor     herströmenden    Druckgas  zu     beaufschlagen.    Auf diese Weise ist es möglich, die  einströmende Luft, welche durch Luftpfeile 61 darge  stellt ist, im innern     Austauscher    51 unter den Taupunkt  abzukühlen, d. h.

   zu trocknen und anschliessend im       äussern        Austauscher    53 diese trockenere Luft mit     Hilfe     des Heissgases des Kühlmittels wiederum zu erwärmen.  Die ausströmende Luft ist mit Luftpfeilen 62 darge  stellt.  



  In     Fig.    3 ist ferner ein Teil der Abdeckung 64,  welche zugleich als     Umlenkorgan    für die einströmende  Luft dient, ersichtlich.  



  Es ist natürlich auch möglich, derartige     Kombina-          tionswärmeaustauscher    in eckiger Kammerbauart herzu  stellen. Deren Betriebsweise bleibt aber grundsätzlich die  gleiche wie diejenige des Kombinationswärmeaustau-         schers    49 in     Fig.    3. Am Eintritt derartiger     Kombina-          tionswärmeaustauscher    wird     vorteilhafterweise    ein die  Luft fördernder     Ventilatorflügel    eingebaut.  



  Anstelle des Fahrzeugmotorantriebes kann natürlich  auch ein separater elektrischer oder Benzinmotor ver  wendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Klimatisierun,gsanlage für Fahrzeuge, insbesondere für Autocars, gekennzeichnet durch die Parallelschaltung mindestens zweier Anlagen (21, 27, 33 bzw. 22, 28, 34 bzw. 23, 29, 35). UNTERANSPRÜCHE 1. Klimatisierungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie mit über elektromagneti schen Kupplungen angetriebenen Kompressoren (21, 22, 23) ausgerüstet ist. 2. Klimatisierungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kompressoren (21-23) einen gemeinsamen z. B. vom Fahrzeugmotor (5) abge nommenen Antrieb (8, 9, 11) aufweisen und sie auf eine gemeinsame Druckleitung (25) fördern, wobei deren Einsatz von einer Zustandsgrösse, z. B. von einer Tem peratur oder von Drücken im System gesteuert ist.
    3. Klimatisierungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompressoren (21-23) eine gemeinsame Ansaugleitung (37) aufweisen. 4. Klimatisierungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Saug- (37) und Drucksammelleitung (25) Umsteuermittel (40) aufwei sen, um den Kreislauf in der Anlage umzukehren und die Kälteanlage als Wärmepumpe wirken zu lassen.
    5. Klimatisierungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Verdampfer (33-35) und Kondensatoren (27-29) der Einzelanlagen in vorbe stimmten Abständen längs des Dachs angeordnet sind, um eine gleichmässige Luft- und Gewichtsverteilung zu erreichen und Luftkanäle zu sparen. 6. Klimatisierungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der oder die Verdampfer (33-35, 49) mehrkammerig ausgebildet sind, wobei je eine oder mehrere Kammern (51) als Verdampfer und die übrigen (53) als Kondensatoren oder Erhitzer ge schaltet sind.
    7. Klimatisierungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Anlagen als Wärmepumpe umsteuerbar ist. B. Klimatisierungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anlage einen eigenen Antriebsmotor aufweist. 9. Klimatisierungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb mit einem Steuerglied (9) ausgerüstet ist das zur Abgabe einer konstanten Abtriebsdrehzahl vorgesehen ist.
CH1362365A 1965-10-02 1965-10-02 Klimatisierungsanlage für Fahrzeuge, insbesondere für Grossfahrzeuge CH450189A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2706593A1 (de) * 1977-02-16 1978-08-17 Schultz Gmbh Aurora Vorrichtung zum beheizen, belueften und kuehlen von grossen fahrzeugraeumen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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