CH450499A - Markierungs-Hochfrequenzsender mit mindestens einem Transistor - Google Patents
Markierungs-Hochfrequenzsender mit mindestens einem TransistorInfo
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Description
Markierungs-Hochfrequenzsender mit mindestens einem Transistor Die Erfindung hat zum Gegenstand einen Markie- rungs-Hochfrequenzsender mit mindestens einem Tran sistor.
Das Ziel der Erfindung ist, einen kleinen Sender zu liefern, dessen Betriebsbereitschaft und die vom Zustand der Stromspeisequelle abhängige, zur Verfügung ste hende Mindestbetriebsdauer, leicht kontrolliert werden kann.
Wird dieser Sender von einer zu suchenden Person oder von einem zu suchenden Objekt mitgeführt, so ermöglicht er, diese Person oder dieses Objekt mittels eines kleinen Empfängers aufzufinden. Insbesondere eignet sich der erfindungsgemässe Sender zum Auffin den von Schneelawinen-Verschütteten, Frosphmännern usw. Eine bekannte Methode ist das Aufsuchen von Markierungs-Permanentmagneten durch Magnetometer. Diese letzteren sind jedoch auch auf ferro- und nicht ferromagnetische Metalle, Metalleitungen und Kabel sowie elektrische Ströme und Erzmaterialien, störungs empfindlich.
Auch kann pro Markierungsmagnet nur ein Magnetometer eingesetzt werden, bei Markierungssen dern jedoch beliebig viele Transistor- oder andere Emp fänger.
Der erfindungsgemässe Markierungs-Hochfrequenz- sender mit mindestens einem Transistor, der z. B. in Hartley-Oszillatorschaltung an einen Schwingkreis in duktiv gekoppelt ist, dessen Hochfrequenzschwingung durch einen Niederfrequenz-Oszillator oder durch über- rückkopplung moduliert wird, ist dadurch gekennzeich net,
dass eine Glimmlampe parallel zu der Induktivität des genannten Schwingungskreises geschaltet ist und dass das Verhältnis der Windungszahlen der genannten In duktivität und der mit dieser Induktivität gekoppelten Induktivität der Oszillatorschaltung derart gewählt ist, dass die Glimmlampe zündet, wenn die Spannung der Stromquelle grösser als eine bestimmte Grenzspannung ist, bei der der Sender noch eine bestimmte Zeit senden kann.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, welche ein elektrisches Schema eines Ausführungsbeispieles des erfindungsgemässen Senders zeigt, erläutert.
Ein PNP-Transistor Tr arbeitet in an sich bekannter Hartley-Oszillatorschaltung. Auf einem Ferritkern K ist eine Primärwicklung n1, n, und eine Sekundärwicklung N montiert. Die Windungszahl N der Sekundärwicklung ist viel grösser als die totalen Windungszahlen der Pri märwicklung. Die Basis des Transistors Tr ist über einen Kondensator C 2 mit dem freien Ende der Wicklung n, verbunden. Der Kollektor dieses Transistors ist an das freie Ende der Wicklung n, angeschlossen.
Der Emitter ist über einen Schalter S mit dem posi tiven Pol der Gleichstromquelle B verbunden. Zwischen Basis des Transistors und negativem Pol der Batterie ist ein Widerstand R2 eingeschaltet, dessen Wert so gewählt wird, dass sich zusammen mit dem Wert des Konden- sators C2 eine passende Frequenz der Tonmodulation durch Überrückkopplung ergibt. Die Frequenz der Ton modulation wird für verschiedene Geräte verschieden ge wählt um eine Unterscheidung verschiedener gleichzeitig laufender Sender zu ermöglichen.
Die Sekundärwicklung N bildet mit einem Konden sator Cl einen Schwingkreis. Parallel zu der Sekundär wicklung N, welche zweckmässig in zwei in Serie ver bundenen Wicklungen gleicher Windungszahl
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wie ge zeigt, unterteilt und angeordnet ist, ist eine Glimmlampe G1 über einen Vorschaltwiderstand geschaltet.
Beim Schliessen des Schalters S erzeugt der in Hart- ley-Oszillatorschaltung montierte Transistor Tr Hochfre- quenzschwingungen im Schwingkreis N, C, die durch Tonfrequenzschwingungen zufolge Überrückkopplung moduliert sind. Der an der Sekundärwicklung liegende Spannung ist von der Batteriespannung und von den Windungszahlen N, n, und n2 abhängig und kann als annähernd proportional zur Batteriespannung betrachtet werden.
Die genannten Windungszahlen werden derart gewählt, dass die Glimmlampe unterhalb einer bestimm- ten Batteriespannung nicht mehr zündet, obwohl der Oszillator noch schwingt und der Sender noch einige Zeit ein Signal von nützlicher Stärke aussenden kann.
Die genannten Windungszahlen können z. B. so ge wählt werden, dass wenn die Spannung der Batterie B von 9 V unter 5 V sinkt, die Glimmlampe nicht mehr zündet, der Sender aber noch eine gewisse Zeit weiter senden kann, z. B. 24-48 Stunden lang. Wird der Sender dessen Glimmlampe nicht mehr zündet, mit einer neuen 9 Volt Batterie versehen, so beträgt die Funktionsdauer zwischen 50 und 100 Stunden, je nach Stromverbrauch und Amperestundenzahl der Batterie.
Die Hochfrequenzschwingung kann z. B. 154 kHz, die Niederfrequenzschwingung z. B. 150-350 Hz betragen, bei einer Aufnahmeleistung von 2-3 mA und 9 Volt. Diese Leistung ermöglicht einen Empfang bis zu 20-35 m.
Die Suchtiefe beträgt etwa 20 m in Schnee und Eis und etwas weniger durch Wasser.
Die Schaltelemente des Senders sind in einem unzer brechlichen, nicht brennbaren, mindestens wasser- oder luftdichten Gehäuse montiert. Die Batterie befindet sich in einer von den übrigen Schaltelementen getrennten Kammer und diese Kammer ist mittels eines schraub baren Verschlusses, der gleichzeitig den beweglichen Kontakt des Schalters 8 bildet, z. B. wasserdicht ver schlossen. Der andere Kontakt der Batterie ist durch eine starke Feder sichergestellt.
Das Suchen kann mit Hilfe eines tragbaren Transi storempfängers geschehen. Es erfolgt, indem man auf die Wellenlänge einstellt, den Senderton sucht und dann in der Richtung zunehmender Lautstärke weiterverfolgt. So dann wird der Empfänger auf Minimum der Laut stärke gedreht und der Minimum-Tonlinie gefolgt. Im Schnittpunkt von mindestens zwei derartiger Linien be findet sich der Sender, dessen Tiefe durch die Neigung des Empfängers angezeigt wird, z. B. nach dem Ton minimum.
Gegenüber dem bekannten Magnetometerverfahren bietet der erfindungsgemässe Markierungs-Hochfre- quenzsender mehrere Vorteile, insbesondere einen Emp fang bis zu einer wesentlich grösseren Distanz vom Ver- schüttteten und einer wesentlich grösseren Suchtiefe.
Das Minimumsuchverfahren erlaubt die präzise Lo kalisierung des Senders, wogegen ein Maximumsuchver- fahren nur mit Zeitverlust und Schwierigkeiten zum Ziele führt. Dies insbesondere, da ein einfaches magneti sches Sendegerät auf einen stabförmigen Magnetkern angewiesen ist. Die Kraftlinien eines solchen Magnet kernes sind jedoch Kreise oder Ovale, welche den Ma gnetkern als Sehne besitzen. Ausserdem gehen die Kraft linien in der Achsrichtung des Magnetfeldes strahlenför mi2 auseinander Die Tonmaxima weisen daher nur etwa in diesem Bereich nach dem Magneten, nicht jedoch in anderen Stellungen. Sie sind in gewissen Stellungen sogar parallel zur Achsrichtung des Magnetfeldes.
Diese Schwierigkeiten werden durch die Minimumton-Suche beseitigt. Die Tonminimum-Linien sind spiralähnlich. Deren Schnittpunkt bezeichnet die Lage des Senders. Störungen im Empfang durch Fremdsender, werden durch Anpeilen aus anderer Richtung oder Änderung der Wellenlänge am Empfänger beseitigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Markierungs-Hochfrequenzsender mit mindestens einem Transistor, der in einer Oszillatorschaltung an einen Schwingkreis induktiv gekoppelt ist und dessen Hochfrequenzschwingung durch einen Niederfrequenz- Oszillator oder durch Überrückkopplung moduliert wird, dadurch gekennzeichnet,dass eine Glimmlampe parallel zu der Induktivität des genannten Schwingkreises ge schaltet ist und dass das Verhältnis der Windungszahlen der Schwingkreis-Induktivität und der mit dieser Induk- tivität gekoppelten Induktivität der Oszillatorschaltung derart gewählt ist, dass die Glimmlampe zündet, wenn die Spannung der Stromquelle grösser als eine bestimmte Grenzspannung ist, bei der der Sender noch eine be stimmte Zeit senden kann.1I. Verwendung des Senders nach Patentanspruch I zum Auffinden von Lawinenverschütteten, Tauchern und Objekten, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender von der zu suchenden Person oder vom Objekt mitgeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Sender nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Speisestromquelle in einer von übrigen Schaltelementen getrennten Kammer des mindestens Was ser- oder luftdichten Gehäuses des Senders angebracht ist und dass ein schraubbarer Verschluss dieser Kammer den beweglichen Kontakt des Schalters bildet. 2. Sender nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass mit demselben ein Permanentmagnet kom biniert ist, um das Aufsuchen des Senders auch mit einem Magnetometer zu ermöglichen.3. Sender nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die für die Glimmlampe notwendige Span nungsanpassung durch eine passende Anzapfung an der Schwingkreis- oder einer weiteren Wicklung erreicht wird. 4. Sender nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glimmlampe in Serie mit einem Vor schaltwiderstand geschaltet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH68466A CH450499A (de) | 1966-01-19 | 1966-01-19 | Markierungs-Hochfrequenzsender mit mindestens einem Transistor |
| AT44467A AT263862B (de) | 1966-01-19 | 1967-01-16 | Markierungs-Hochfrequenzsender, insbesondere zum Aufsuchen von Personen oder Objekten, mit mindestens einem Transistor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH68466A CH450499A (de) | 1966-01-19 | 1966-01-19 | Markierungs-Hochfrequenzsender mit mindestens einem Transistor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH450499A true CH450499A (de) | 1968-01-31 |
Family
ID=4192738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH68466A CH450499A (de) | 1966-01-19 | 1966-01-19 | Markierungs-Hochfrequenzsender mit mindestens einem Transistor |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT263862B (de) |
| CH (1) | CH450499A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000027025A1 (en) * | 1998-10-30 | 2000-05-11 | The Secretary Of State For Defence | Combined oscillator and voltage step-up circuit |
-
1966
- 1966-01-19 CH CH68466A patent/CH450499A/de unknown
-
1967
- 1967-01-16 AT AT44467A patent/AT263862B/de active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000027025A1 (en) * | 1998-10-30 | 2000-05-11 | The Secretary Of State For Defence | Combined oscillator and voltage step-up circuit |
| GB2361593A (en) * | 1998-10-30 | 2001-10-24 | Secr Defence | Combined oscillator and voltage step-up circuit |
| GB2361593B (en) * | 1998-10-30 | 2003-09-24 | Secr Defence | Combined oscillator and voltage step-up circuit |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT263862B (de) | 1968-08-12 |
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