CH450533A - Verfahren zum Herstellen eines ferromagnetischen Nutenkeils für elektrische Maschinen und nach diesem Verfahren hergestellter Nutenkeil - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines ferromagnetischen Nutenkeils für elektrische Maschinen und nach diesem Verfahren hergestellter NutenkeilInfo
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Description
Verfahren zum Herstellen eines ferromagnetischen Nutenkeils für elektrische Maschinen und nach diesem Verfahren hergestellter Nutenkeil Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Nutenkeils für elektrische Maschinen und einen nach diesem Verfahren herge stellten Nutenkeil. Es sind verschiedene Konstruktionen solcher magnetischer Nutenkeile bekannt. Es ist insbe sondere bereits bekannt, den ganzen Keil aus ferroma- gnetischem Pulvermaterial zu pressen oder ihn aus einem selbsthärtenden Plastmaterial zu giessen, in welchem Schienen aus ferromagnetischem Material angeordnet sind. Weiter ist es bekannt, den Keil aus ausgestanzten Blechlamellen zusammenzusetzen, die nacheinander in der Längsrichtung des Keils gestapelt und mit einem Bindemittel oder mit Hilfe eines durchgehenden Stabes aus unmagnetischem Material zusammengehalten wer den, und es ist dann üblich, die Blechlamellen mit einer verhältnismässig schmalen Mittelpartie auszuführen, um den Streufluss zu reduzieren. Die bekannten Konstruktionen sind einerseits im Hinblick auf Festigkeit und anderseits im Hinblick auf die magnetischen Eigenschaften wenig geeignet. Vor allem ist es nicht möglich, mit den bekannten Konstruktionen einen Keil zu schaffen, der zufrieden stellende magnetische und mechanische Eigenschaften hat und zu einem so niedrigen Preis hergestellt werden kann, dass die Mehrkosten bei Übergang von unmagneti- schen zu magnetischen Keilen durch die hierbei ge wonnene grössere Ausnützung der Maschine aufgewogen werden. Mit dem Herstellungsverfahren nach der Erfindung ist es möglich, in einer rationellen und für die Automa tisierung gut geeignet Weise einen magnetischen Nuten keil mit den erforderlichen Eigenschaften zu schaffen. Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch ge kennzeichnet, dass ein Band aus dünnem, wenigstens teilweise ferromagnetischem Material in mehreren Win dungen um einen zylindrischen Körper aus unmagneti- schem Material gewickelt wird, wobei die Windungen aneinander und die innerste Windung an den genannten Körper geleimt werden, und dass der zylindrische Kör- per zusammen mit dem aufgewickelten ferromagnetischen Material, nachdem das Bindemittel erstarrt ist, durch paarweise praktischparallele Längsschnitte aufgeschnit ten wird, wobei zwischen jedem Paar von zueinander parallelen Schnitten ein Rohling für einen Keil gebildet wird, der eine längs verlaufende Zone aus unmagneti- schem Material und an dieser liegende Zonen aus ferro- magnetischem Material enthält. Ein nach dem obengenannten Verfahren hergestell ter magnetischer Keil enthält einen längs verlaufenden, mittleren Teil aus unmagnetischem Material und zwei ge trennte oder mittels eines Stegs aus ferromagnetischem Material verbundene, auf beiden Seiten des Mittelteils angeordnete Teile aus ferromagnetischem Material und ist dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Seiten teile je an dem genannten Mittelteil festgeleimt und aus mehreren längsgehenden, zusammengeleimten und zur Luftspaltseite des Keils schräg angeordneten Schichten aus ferromagnetischem Material aufgebaut sind. Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen beispielsweise beschrieben, in denen die Fig. 1, 3, 4, 5 und 6 im Querschnitt durch den genannten zylindrischen Körper zeigen, wie Nuten keile mit verschiedenen Formen hergestellt werden, in dem dem genannten Körper verschiedene Formen gege ben werden. Fig. 2 zeigt den Querschnitt einer Nute, die mit einem nach Fig. 1 hergestellten Nutenkeil versehen ist. In den Figuren 1, 3, 4, 5 und 6 ist weiter gezeigt, wie ein kreis- oder polygonförmiger Hohlzylinder mit aufgewickeltem magnetischem Material so aufgeschnit ten wird, dass Nutenkeile gebildet werden, und ausser- dem sind in den Fig. 3 und 4 zwei Nutenprofile und in den Fig. 5 und 6 ein Nutenprofil eingezeichnet, um die Anordnung des Keils in der Nute einer elektrischen Ma schine zu zeigen. In der Zeichnung bezeichnet 1 einen Hohlzylinder aus unmagnetischem Material, der mit Vorteil dadurch hergestellt werden kann, dass mehrere Windungen aus mit Epoxyharz imprägnierter Folie um einen Dorn 3 mit kreisförmigen oder polygonförmigem Querschnitt ge wickelt werden. Die Härtung des Zylinders 1 kann mit Vorteil gleichzeitig mit der Härtung des umgebenden Zylinders 2 erfolgen, der dadurch hergestellt wird, dass mehrere Windungen von magnetischer Folie aufeinander gewickelt und mit Epoxyharz zusammengebunden wer den. Mit Hilfe von Epoxyharz wird auch eine feste Bin dung zwischen den Zylindern 1 und 2 erreicht. Die ge nannte magnetische Folie kann aus dünnem Eisenblech mit einer isolierenden Aussenschicht bestehen. Da jedoch nicht vermieden werden kann, dass ein Teil des Flusses, der durch das magnetische Material des Keils fliesst, winkelrecht zu den voneinander isolierten Schichten ver läuft, ist es doch besser, als magnetisches Folienmaterial eine dünne unmagnetische Folie zu verwenden, die mit festgeleimten Partikeln aus magnetischem Material über sät ist. Die genannten Partikel haben mit Vorteil dieselbe Form wie dünne Flocken, wei man dabei einen grossen Füllfaktor für den Hohlzylinder 2 hinsichtlich des ma gnetischen Materials erhält. Ein aus unmagnetischer Folie, z. B. dünnen Papier und Eisenpartikeln zusammengesetztes Folienmaterial hat eine grosse Flexibilität und keine Federung, was beim Wickel des Zylinders 2 vorteilhaft ist, und ausser- dem gewinnt man den Vorteil, dass es möglich ist, den Zylinder 1 und Zylinder 2 in demselben Arbeitsgang und mit derselben Werkzeugausrüstung zu wickeln. Man verwendet dann ein und dasselbe kontinuierliche Band aus Folienmaterial für die beiden Zylinder. Das Binde mittel wird z.B. durch Spritzen auf die eine Seite der Folie aufgebracht, und ehe das Bindemittel erstarrt, werden auf dem für den Zylinder 2 vorgesehenen Teil des Fo- lienbandes Pulver oder Flocken aus magnetischem Ma terial, z. B. durch Aufblasen oder dadurch, dass das Band durch einen Behälter mit Eisenpartikeln gezogen wird, angebracht. Das mit Pulver belegte Band wird dann gewalzt, vorzugsweise mit einem so grossen Druck, dass Pulver und Bandmaterial nach dem Walzen eine homo gene Masse bilden, weil man in dieser Weise einen ver- hältnismässig grossen Eisenfüllfaktor erreichen kann. Nachdem der Zylinder 2 fertiggewickelt und gehärtet ist, wird das von den Zylindern 1 und 2 bestimmte Rohr aufgeschnitten, z. B. wie in Fig. 1 gezeigt, wo I, 1I, 11I, IV die Schnittebenen für einen der vier gleichen Nuten keile bezeichnet, die beim Aufschneiden des Zylinders gebildet werden. Ein solcher Keil enthält eine längs gehende mittlere Zone 4 aus unmagnetischem Material und auf beiden Seiten von dieser liegende Zonen 5, die hauptsächlich magnetisches Material enthalten. In den Fig. 2, 3, 4, 5, 6 bezeichnet 6 die Nute einer elektrischen Maschine; 7 sind die Zähne und 8 die Luftspaltfläche. In Fig. 4 sind zwei Alternativen für die Aufleitung des fertiggewickelten zylindrischen Körpers gezeigt. In dem einen Fall ist die Keilhöhe grösser als in dem anderen, und die magnetischen Seitenteile des Keils sind mit einem Verhältnismässig dünnen Steg verbunden. In Fig. 5 ist gezeigt, wie man, indem man die Hohl zylinder 1 und 2 mit einem im wesentlichen sechskanti gen Querschnitt ausbildet, sechs gleiche Nutenkeile beim Aufschneiden erhält, und Fig. 6 zeigt, wie man, von einem achtkantigen Hohlzylinder ausgehend acht gleiche Nutenkeile erhält.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Herstellen eines ferromagnetischen Nutenkeils, für elektrische Maschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Band aus dünnem, wenigstens teilweise ferromagnetischem Material in mehreren Windungen um einen zylindrischen Körper aus unmagnetischem Mate rial gewickelt wird, wobei die Windungen aneinander und die innerste Windung an den genannten Körper geleimt werden, und dass der zylindrische Körper mit dem aufgewickelten ferromagnetischen Material, nach dem das Bindemittel erstarrt ist, durch paarweise prak tisch parallele Längsschnitte aufgeschnitten wird, wobei zwischen jedem Paar von zueinander parallelen Schnit ten ein Rohling für einen Keil gebildet wird,der eine längsverlaufende Zone aus unmagnetischem Material und an dieser liegende Zonen aus ferromagnetischem Material enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das genannte, wenigstens teilweise ferromagnetische Material aus einem unmagnetischen Folien-Material besteht, das mit einem Bindemittel ver setzt und mit Eisenflocken übersät ist. 2.Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte unmagnetische zylindrische Körper dadurch hergestellt wird, dass mehrere Windungen eines unmagnetischen, mit einem Bindemittel imprägnierten Folienmaterial um einen Dorn von kreisförmigem oder polygonalem Quer schnitt gewickelt werden.PATENTANSPRUCH II Magnetischer Nutenkeil, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I mit einem längs ver laufenden, mittleren Teil aus unmagnetischem Material und zwei getrennten oder mittels eines Steges aus ferro- magnetischem Material verbundenen, auf beiden Seiten des Mittelteiles angeordneten Teilen aus ferromagneti- schem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannten Seitenteile je an dem genannten Mittelteil fest geleimt und aus mehreren längs verlaufenden, zusam mengeleimten,zu den Nutenwänden schräg angeordne ten Schichten aus ferromagnetischem Material aufgebaut sind. UNTERANSPRÜCHE 3. Nutenkeil nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass das schichtweise verteilte ferromagne- tische Material aus mehreren aneinander liegenden Fo lien aus unmagnetischem Material besteht, die wenig stens auf der einen Seite der Folie mit einer Schicht von Eisenpartikeln versehen sind. 4. Nutenkeil nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten Eisenpartikel die Form von Flocken haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE927765 | 1965-07-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH450533A true CH450533A (de) | 1968-01-31 |
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|---|---|---|---|
| CH1000966A CH450533A (de) | 1965-07-14 | 1966-07-08 | Verfahren zum Herstellen eines ferromagnetischen Nutenkeils für elektrische Maschinen und nach diesem Verfahren hergestellter Nutenkeil |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH450533A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5055729A (en) * | 1990-08-09 | 1991-10-08 | General Electric Company | Integral water-cooled circuit ring/bus bar assembly for high frequency generators |
| CN114977694A (zh) * | 2022-07-01 | 2022-08-30 | 广东庆达科技股份有限公司 | 一种交流电机线圈嵌线工艺 |
-
1966
- 1966-07-08 CH CH1000966A patent/CH450533A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5055729A (en) * | 1990-08-09 | 1991-10-08 | General Electric Company | Integral water-cooled circuit ring/bus bar assembly for high frequency generators |
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