CH450820A - Lockerungssichere Befestigung von Beschlägen - Google Patents
Lockerungssichere Befestigung von BeschlägenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/02—Striking-plates; Keepers; Bolt staples; Escutcheons
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
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Description
Lockerungssichere Befestigung von Beschlägen Zur lockerungssicheren Befestigung von Beschlägen sind Hülsenschrauben bekannt, bei denen der Schrau benbolzen am Gewindeende kreuzweise gespalten ist und in eine Hülse eingeschraubt wird, die eine wie eine Gegenmutter wirkende Kugel zum Aufweiten des Schraubenbolzens und Verspannen mit der Hülse ent hält.
Derartige Hülsenschrauben sind auch schon in einer Ausführung bekannt, bei welcher der am Ende kurz geschlitzte Schraubenschaft und die Hülse eine Bohrung aufweisen, in welche nach dem Verschrauben der beiden Teile ein nagelähnlicher Spreizdorn einge schlagen wird.
Der Spreizdorn weitet die Schraube und' verspannt sie mit der Hülse. In beiden Fällen wird das bel Schrauben und Muttern an sich stets vorhandene Gewindespiel, welches zur Lockerung der Verbindung beim Nachlassen des Verspannungsdrucks durch Nach trocknen des Türholzes führt, beseitigt.
Es ist ferner bekannt, zur lockerungssicheren Verbindung von Bau beschlägen als Unterlagscheiben der Schraubenköpfe oder der Schraubenmuttern geschlitzte Federringe vor zusehen, welche beim festen Verschrauben von Bolzen und Muttern durch Federspannung die Gewinderei- bung.erhöhen.
Abgesehen davon, dass bei den bekannten Kon struktionen die Federringe das Aussehen des Beschla ges beeinträchtigen, ist die Erhöhung der Gewinderei bung durch die verwendeten Federringe beim Ver- schrauben nicht sofort gewährleistet und vielfach von Zufällen. abhängig.
Gemäss dem Ziel der Erfindung soll die iocke- rungssichere Befestigung von Beschlägen beim Ver schrauben sofort ansprechen und daher mit Sicherheit ein ungewolltes Lockern oder Lösen der Verbindung verhindern und den zu Verschrauben erforderlichen Arbeitsaufwand sowohl <RTI
ID="0001.0066"> kräfte- als. auch zeitmässig auf ein Minimum reduzieren.
Die erfindungsgemäss lockerungssichere Befesti- gung von Beschlägen ist dadurch gekennzeichnet, dass beim Verschrauben im Sinne einer Sperre gegen Mit drehen der Federring sich mit seinem einen Ende ge- gen den Beschlag drückt und mit seinem dem Sehrau benkopf zugekehrten Ende gegen eine
Anschlagfläche des Schraubenkopfes anlegt, die etwa radial und paral- lel zur Schraubenachse gerichtet ist. Hilerdurch wird eine unter allen Umständen betriebssichere Schraub- und Lockerungssicherung geschaffen, die sofort beim Drehen der Schraube wirksam wird.
In weiterer Ausgestaltung :der Erfindung kann vor- teilhaft das. dem Beschlag zugekehrte Ende im Dreh sinn des Schraubgewindes und das dem Schraubenkopf zugekehrte Ende des Federringes entgegen: der Dreh richtung des Schraubengewindes gerichtet sein.
Weiterhin ist @es dabei zweckmässig, das dem Be- schlag zugekehrte Ende des Federringes scharfkantig auszubilden.
Gemäss einer weiteren vorteilhaften Massnahme kann der Beschlag aus einem weicheren Material ass der Federring bestehen.
Es wird somit erreicht, dass sich das scharfkantige. dem Beschlag zugekehrte Ende des Federringes in das weichere Material des Beschla ges hineindrückt, so dass der Reibungswiderstand sofort so gross wird,
dass ein Mitdrehen des Federrin- ges und der Schraube beim Anziehen der Hülsen schraube ausgeschlossen ist.
Nach einer zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung empfiehlt es sich, dass der dem Federring zugekehrten Ringfläche des Schraubenkopfes minde- stens zwei. in gleichen Abständen über dessen Umfang verteilte Anschlagflächen zugeordnet sind, deren dem Ende des Schraubenkopfes zu- bzw.
abgekehrten Kan ten sich jeweils zwischen den Anschlägen erstreckende Schraubenflächen begrenzen, deren Staigwng derjenigen des Federringes jeweils angepasst ist.
In zweckmässiger Ausbildung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass der Federring auf einem glattzylindri schen Längenabschnitt des Schraubenschaftes unver- lierbar angeordnet ist.
Auf diese Weise ist gewährlei- stet, dass die Schraube mit Sicherheit unter Verwen dung des Federringes montiert wird und somit die Sicherung gegen Lockern und Lösen unter allen Um ständen wirksam wird.
Die Sicherheit gegen den Verlust des Federringes kann zweckmässig dadurch gewährleistet werden, dass der Aussendurchmesser des Federringes etwa demjeni gen des glattzylindrischen Längabschnitts des Schrau- benschaftes entspricht und das Gewinde nach dem Überstreifen des Ringes in den
Schraubenschaft einge walzt ist.
Da z. B. die Montage von Beschlägen nur durch Anziehen der Hülsenschrauben auf einer Türseite mög lich ist, kann im Sinne eines ästhetischeren Aussehens der Befestigung die Oberfläche des Schraubenkopfes vorteilhaft glatt ausgebildet sein.
Schliesslich empfiehlt es sich, die Köpfe der Hül- senschrauben und der Schraube selbst in den Beschlä gen versenkt anzuordnen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Aus- führungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine lockerungssichere Befestigung von zwei Türschildern an einer Tür gemäss der Erfindung in einem Mittellängsschnitt durch die Türschilder und Fig. 2 die Locherungssicherung nach Fig. 1 in ver- grössertem Masstab.
In Fig. 1 sind zwei Befestigungsschrauben 1 und diesen jeweils zugeordnete Hülsenschrauben 2 erkenn bar, die zwei Türschilder 3 gegeneinander verspannen. Die Türschilder greifen jeweils mit Ansätzen 4 in Boh rungen 5 der Tür 6 ein, in deren Mittelebene ein Tür- schloss 7 angeordnet ist.
Der Schraube 1 ist jeweils ein Federring 8 zugeord- net, der sich beim Verschrauben im Sinne einer Sperre gegen Mitdrehen mit seinem einen Ende 8a gegen den Türschild 3 drückt und mit seinem dem Schraubenkopf in zugekehrten Ende 8b gegen eine Anschlagfläche 1b desselben anlegt,
die etwa radial und parallel zur Schraubenachse gerichtet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lockerungssichere Befestigung von Beschlägen mit tels Schrauben und Hülsenschrauben, mit einem ge- schlitzten Federring, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verschrauben im Sinne einer Sperre gegen Mit- drehen der Federring (8) sich mit seinem einen Ende (8a) gegen den Beschlag (3) drückt und mit seinem dem Schraubenkopf (l a) zugekehrten Ende (8b) gegen eine Anschlagfläche (lb) des Schraubenkopfes anlegt, die etwa radial und parallel zur Schraubenachse gerich tet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Befestigung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das dem Beschlag (3) zugekehrte Ende (8a) im Drehsinn des Schraubgewindes (la) und das dem Schraubenkopf (1c) zugekehrte Ende des Federringes (8) entgegen der Drehrichtung des Schrau bengewindes gerichtet sind. z. Befestigung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Be- schlag (3) zugekehrte Ende (8a) des Federringes (8) scharfkantig ausgebildet ist. 3.Befestigung nach Patentanspruch und Unteran- sprächen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschlag (3) aus einem weicheren Material als der Federring (8) besteht. 4.Befestigung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Federung (8) zugekehrten Ringfläche des Schrau benkopfes (la) mindestens zwei in gleichen Abständen über dessen Umfang verteilte Anschlagflächen (lb) zugeordnet sind, deren am äusseren Ende des Schrau benkopfes (la) zu- bzw.abgekehrten, etwa radialen Kanten sich jeweils zwischen den Anschlagflächen er streckende Schraubenflächen (1c) begrenzen, deren Steigung derjenigen des Federringes (8) jeweils ange passt ist. 5. Befestigung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Federring (8) auf einem glattzylindrischen Längenab schnitt (ld) des Schraubenschaftes unverlierbar ange ordnet ist.6. Befestigung .nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Aussendurchmesser des Feder- ringes (8) etwa demjenigen des glattzylindrischen Län genabschnitts (ld) des Schraubenschaftes entspricht und das Gewinde (1e) nach dem Überstreifen des Federringes (8) in den Schraubenschaft eingewalzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1966
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