CH450848A - Steuergerät - Google Patents

Steuergerät

Info

Publication number
CH450848A
CH450848A CH67167A CH67167A CH450848A CH 450848 A CH450848 A CH 450848A CH 67167 A CH67167 A CH 67167A CH 67167 A CH67167 A CH 67167A CH 450848 A CH450848 A CH 450848A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switching
control slide
pressure medium
piston
control
Prior art date
Application number
CH67167A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Dipl Ing Gropp
Joachim Dipl Ing Heiser
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Publication of CH450848A publication Critical patent/CH450848A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description


  Steuergerät    Die Erfindung bezieht sich auf ein Steuergerät     mit     einem Steuerschieber in einem Gehäuse, das durch An  setzen von Gehäusen mit verschiedenartigen Betäti  gungsgliedern wahlweise auf verschiedene Antriebsar  ten umbaubar ist und bei dem der Steuerschieber  durch das     Betätigungsglied    in eine oder mehrere  Schaltstellungen bewegbar ist.  



  Ein derartiges Steuergerät ist bekannt. Es. hat ein       Steuerschiebergehäuse    mit zwei gleichen     Anschlussflä-          chen    zum Anbau eines     Elektromagneten    oder     eines          Druckmittelantriebs.    Dabei wird entweder bei Magnet  ventil-Betätigung der Anker des Elektromagneten fest  mit dem Steuerschieber gekuppelt oder bei     Druckmit-          telbetätigung        der        Steuerschieber    unmittelbar an das  steuernde     Druckmittel    angeschlossen.

   Die erste Mass  nahme hat den     Nachteil,    dass die     beim        Schalten:    des       Elektromagneten    entstehenden Schläge ungedämpft auf  den Steuerschieber     übertragen    werden, und die an  zweiter Stelle     genannte        Druckmittelbetätigung        erfordert     eine     besondere    Kolbenfläche am Steuerschieber.  



  Zwar ist es ebenfalls schon bekannt, die Schalt  schläge eines Elektromagneten zu dämpfen und zu die  sem Zweck den Anker in ein Flüssigkeitspolster zu  betten;     eine    solche     Einrichtung    bedingt aber eine be  sondere     Bauart    des     Elektromagnetventils,    das dann       nicht        mehr    für alle     Anwendungsarten    brauchbar ist.  



  Schliesslich ist es     bei        Ventileinrichtungen    auch  üblich, zwischen     zwei    Gehäuse     eine    Platte einzufügen,  die Bohrungen für den     Druckmitteldurchgang    besitzt,  und in die     Rückschlagventile        einsgesetzt    sind. Diese       Zwischenplatte    ist aber jeweils nur für     einen    bestimm  ten     Verwendungszweck    gedacht; die Bauart ist also  nicht     wahlweise    zum Lösen verschiedener Aufgaben  verwendbar.  



  Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine  billige     und.    die Lagerhaltung     erleichternde    Einrichtung  zu     schaffen,    die es ermöglicht, den Steuerschieber mit  je nach der Art des Antriebs verschiedenartig übermit  telter, insbesondere verschieden stark gedämpfter  Schaltkraft zu betätigen, je nachdem, welche Antriebs-         art    - z. B. Magnet, Druckluft, Drucköl - für einen. be  stimmten Zweck bevorzugt wird.  



  Diese Aufgabe wird     gemäss    der Erfindung dadurch  gelöst, dass an das     Steeuerschi:ebergeh@äuse    eine Schalt  platte angesetzt ist und dass diese auswechselbare Mit  tel zum Anpassen an die verschiedenen Antriebsarten  enthält.  



  Besonders zweckmässig ist es,     wenn    die Schalt  platte für den Antrieb durch Elektromagnet zwischen  dem Elektromagnet Gehäuse und dem Steuerschieber  gehäuse liegt und     eine        Verzögerungseinrichtung    für die  Schaltbewegung enthält, während die Schaltplatte für  das Betätigen des Steuerschiebers durch Druckmittel  den Antrieb ohne     Verzögerung    übertragende Mittel  enthält.

   Dabei ist es besonders     vorteilhaft,        wenn    die       Verzögerungseinrichtung    aus einem Schaltkolben und  einer Drosseleinrichtung besteht und der Schaltkolben  allein als den     Druckmittelantrieb    übertragendes     Mittel     dient.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung    ist in     der-          Zeichnung    dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 ein Steuergerät     mit    einem     Steuerschieberge-          häuse    mit Schaltplatten und     Elektromagnetventilen,          Fig.2    eine Schaltplatte im Schnitt in der     Ebene          II-II    der     Fig.    1,

         Fig.3    die     gleiche    Schaltplatte im Schnitt in der  Ebene     III-III    der     Fig.    2,       Fig.4    ein Steuergerät mit einem     Steuerschieberge-          häuse    mit     Schaltplatten        anderen    Innenaufbaus,       Fig.5    eine Schaltplatte im Schnitt in der Ebene       V-V        der        Fig.    4,

         Fig.6    die gleiche Schaltplatte im Schnitt in der  Ebene     VI-VI    der     Fig.    5 und       Fig.    7 eine weitere Möglichkeit des Zusammenbaus  der Schaltplatte mit dem     Stenerschiebergehäuse.     



  Ein     Steuerschiebergehäuse    1 mit einem bewegli  chen Steuerschieber 1' ist auf seiner einen Seite mit  einem einen     Anker    2' besitzenden     Magnetventilge-          häuse    2     unter    Zwischenlage einer Schaltplatte 3 und  auf seiner anderen Seite mit einem einen Anker 4' auf-      weisenden     Magnetventilgehäuse    4 unter Zwischenlage  einer Schaltplatte 5 zusammengebaut. Die Schaltplat  ten 3 und 5 sind in ihrem Aufbau gleich.

   In der     Fig.    2  ist die eine der beiden Schaltplatten 3 oder 5 im       Schnitt    dargestellt, und es ist zu erkennen, dass mit  einer Achse 7 senkrecht zu einer     mittigen,    mit der       Steuerschieberachse    übereinstimmenden Bohrung 8  und seitlich versetzt zu dieser     in    die Schaltplatte 3/5  eine mehrfach abgesetzte Bohrung 9 eingearbeitet ist.  



  Der engste Teil der Bohrung 9 wird durch ein  Gewinde 10 gebildet, in das eine Schraube 11 einge  dreht ist, die durch eine aussen aufgesetzte Mutter 12  fixiert werden kann. Unterhalb des Gewindes 10 ist ein  zylindrischer Bohrungsteil 13 angeordnet, in dem ein  an der Unterseite der Schraube 11 anliegendes zylindri  sches     Stells,tück    14 abgedichtet geführt ist. Im Bereich  eines verjüngten unteren Endes 15 des. Stehstücks 14  ist ein Einstich 16 anschliessend an den Bohrungsteil  13 angebracht, der einen Kanal 17 anschneidet, der in  der     Fig.    1 gestrichelt dargestellt ist, und dessen Bedeu  tung später erläutert wird.

   Mit einem Kopf 18 an dem  Stehstück 14 unter dem Druck einer Feder 19 anlie  gend, ist anschliessend in die Bohrung 9 ein Drossel  kolben 20 eingesetzt, der mit seinem Kopf 18 von un  ten ein Stück weit in einen Bohrungsteil 21 hineinragt  und darin passend geführt ist. Unter diesem Bohrungs  teil 21 ist die Bohrung 9 mit einem weiteren Einstich  22 versehen, der die Bohrung 8 anschneidet. In den  Kopf 18 des Drosselkolbens 20 sind zu seiner Mantel  fläche geneigte     Ausnehmungen    23 eingearbeitet, durch  die er je nach seiner     Eintauchtiefe    in den Bohrungsteil  21 einen mehr oder weniger grossen     Durchlass    freigibt.

    Ein Schaft 24 des Drosselkolbens 20 ist mit radialem  Spiel in der     Bohrung    9 angeordnet, die nach unten  durch eine Schraube 25 verschlossen ist.  



  Die     Fig.    3 zeigt, dass in die Bohrung 8 ein. Einstich  30 eingearbeitet ist. Dieser Einstich stellt eine Verbin  dung der Bohrung 8 mit der Bohrung 9 her. Mit einem  Teil 31 kleineren Durchmessers ist die Bohrung 8 links  nach aussen zu einer Anbaufläche 32 geführt. Auf der  rechten Seite hat die     Bohrung    8 einen Bohrungsteil 33  grösseren Durchmessers, der bis zum Ende 34 eines  über eine Anbaufläche 35 herausragenden     Zentrieran-          satzes    36 der Platte 3/5 führt. Der     Zentrieransatz    36  ist bis auf die Tiefe einer Ringaussparung 37 in der  Anbaufläche 35 geschlitzt, in die eine etwas über die  Anbaufläche 35 herausstehende Ringdichtung 38 ein  gelegt ist.  



  In die Bohrung 8 ist ein Stufenkolben 39 einge  setzt, der mit einem kleineren, in dem Bohrungsteil 31  dicht geführten Kolbenteil 40 über die linke Anbauflä  che 32 und mit einem in dem Bohrungsteil 33 abge  dichteten, grösseren Kolbenteil 41 über die rechte  Anbaufläche 35 herausragt. Auf diese Weise ist zwi  schen einer zwischen den beiden Kolbenteilen 40 und  41 liegenden Kolbenschulter 42 als bewegliche Wand  und der linken Seite des Einstichs 30 ein Arbeitsraum  43 gebildet, der mit der Bohrung 9 in Verbindung  steht. In den Kolbenteil 41 des Stufenkolbens 39 ist  noch ein     Kupp@elglied    44 eingesetzt, das über das Ende  34 des     Zentrieransatzes    36 nach rechts heraussteht.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung  ist folgende: Soll der Steuerschieber 1' elektromagne  tisch betätigt werden, so werden an das Steuerschieber  gehäuse 1 die Schaltplatten 3 und 5 und die     Elektro-          magnetventilgehäuse    2 und 4 angesetzt, wie in der       Fig.    1     dargestellt        ist.        Der        Kanal        17        der        Schaltplatte        315        3/5       ist, wie in der     Fig.    1 zu erkennen ist,

   mit einem sowohl  auf der einen als auch auf der anderen Seite -     nicht     gezeigt - des Steuerschiebers liegenden     Lecköl-Raum     45 des Steuerschiebers verbunden, der, wie auch der  Kanal 17, die Bohrung 9 und der Arbeitsraum 43, mit  Druckmittel ohne Druck gefüllt ist. Ein besonderer       Leckölanschluss    der Steuerschiebers erübrigt sich des  halb.  



  Wird nun der Stromkreis für den Elektromagneten  2 geschlossen, so führt sein Anker 2' seinen: Schalthub  nach rechts aus. Dabei drückt er auf das an ihm: anlie  gende linke Ende des Kolbenteils 40 des Stufenkolbens  39 und schiebt den Stufenkolben 39 nach rechts.  Dabei wird der Raum 43 vergrössert und     Leckdruck-          mittel    aus dem     Leckölraum    45 angesaugt. Der Drossel  kolben 20 wird gegen die Kraft der Feder 19 nach un  ten bewegt, so dass sein Kopf 18 den Bohrungsteil 21       rückschlagventilartig    freigibt.

   Auf diese Weise ist dann  ein freier Durchgang von     Leckdruckmittel    aus dem       Leckölraum    45 zu dem Arbeitsraum 43 geschaffen, so  dass sich der letztere mit Druckmittel füllen kann.  



  Damit dem Stufenkolben 39 über das     Kuppelglied     44 der Steuerschieber 1' und mit diesem wiederum der  Stufenkolben 39 der rechten Schaltplatte 5 mechanisch  gekuppelt ist, wird     gleichzeitig    mit dem Auffüllen des  Arbeitsraumes 43 der Schaltplatte 3 der gleiche  Arbeitsraum 43 der Schaltplatte 5 verkleinert. Das  Druckmittel aus diesem Arbeitsraum wird über die       Ausnehmungen    23 im Drosselkolben 20 verdrängt, die  je nach der Stellung der Stellschraube 11 und des       Stellstücks    14 einen mehr oder weniger grossen Durch  gang freigeben. Dadurch wird die durch den Anker  2' des Elektromagneten 2 veranlasste Rechtsbewegung  des Steuerschiebers 1' durch die Drosseleinrichtung der  rechten Schaltplatte 5 gedämpft.

   Bei der durch den:  Anker 4' des Elektromagneten 4 eingeleiteten Linksbe  wegung des Steuerschiebers 1' wird entsprechend die  Drosseleinrichtung der linken Schaltplatte 3 wirksam.  



  In der     Fig.    4 ist das gleiche     Steuerventilgehäuse    1  wie in der     Fig.    1 noch einmal dargestellt, und es ist zu  erkennen, dass es ebenfalls einen Steuerschieber 1'  besitzt. Links und rechts an das     Steuerschiebergehäuse     1 ist je eine Schaltplatte 51 und 53 angesetzt, deren.  Aussenabmessungen und deren Bohrungen genau  gleich sind mit denen der Schaltplatten 3 und 5. Im  Gegensatz zu den bereits behandelten Schaltplatten  sind die Schaltplatten 51 und 53 jedoch mit je einer       Druckmittelzuleitung    52 und 54 ausgerüstet. Eine der  beiden Schaltplatten 51 bzw. 53 ist in der     Fig.    5 im  Schnitt dargestellt, und es ist dort zu erkennen, dass  die Bohrung 9 leer ist.

   Auf der einen Seite wird sie  durch eine dicht eingesetzte     Madenschraube    55 und  auf der anderen Seite durch eine Hohlschraube 56 ver  schlossen, in welche die     Druckmittelzuleitung    52 bzw.  54     deicht    einsgesetzt ist. In den Kanal 17 ist ein Stopfen  57 eingesetzt, der den Durchgang verschliesst,  In dem in der     Fig.    6 dargestellten, der     Fig.    3 ent  sprechenden Schnittbild ist zu erkennen, dass die Teile,  die in die     Bohrung    8 eingesetzt sind (Stufenkolben 39  und     Kuppelglied    44), die gleichen sind wie in. den Plat  ten 3 und 5.  



  Die übrigen Teile der Schaltplatten 51 und 53 tra  gen die gleichen Bezugszeichen wie in den     Fig.2    und  3.  



  Diese Einrichtung wirkt wie folgt:  Soll der Steuerschieber 1' durch Druckmittel betä  tigt werden, so werden an das     Steuerschiebergehäuse    1      die Schaltplatten 51 und 53     angebaut,    wie in der     Fig.    4  zu     erkennen    ist. Die Leitungen 52 und 54 werden an  nicht     dargestellte        Druckmittelimpulsgeber    angeschlos  sen.

   Wird nun die     Druckmittelleitung    52 unter Druck  gesetzt, so     gelangt    Druckmittel durch die Bohrung 9 in  die Bohrung 8 und verschiebt dort den Stufenkolben  39 nach rechts. über das     Kuppelglied    44 wird der  Steuerschieber 1' mitbewegt und führt seinen Schalt  hub aus. Soll der     Steuerschieber    wieder seine ursprüng  liche Lage einnehmen, so wird die     Druckmittelleitung     54 unter Druck gesetzt. Natürlich ist es auch möglich,  den Steuerschieber 1' anstatt mit Druckmittel auch mit  Federdruck in seine Ausgangsstellung zurückzubewe  gen.  



  Ein Drosseln der Bewegung des     Stufen-Schaltkol-          bens    39 ist bei einer solchen     Druckmittelbetätigung    in  den meisten Fällen nicht     notwendig.    Sollte aber einmal  Bedarf an einer     gedrosselten        Druckmittelbetätigung     bestehen, so ist eine solche Antriebsart leicht dadurch  zu erreichen, dass zwei Schaltplatten     hintereinanderge-          setzt    werden, wie die     Fig.    7 zeigt.

   Die eine Schaltplatte  3 ist, wie in den     Fig.2    und 3 dargestellt,     mit    einer       Drosseleinrichtung        versehen    und     unmittelbar    an das       Steuerschiebergehäuse    1 angebaut; die zweite Schalt  platte 51 hat einen Aufbau wie die Schaltplatte nach  den     Fig.    5 und 6. Sie ist auf die erste Schaltplatte 3  ähnlich aufgesetzt wie das     Magnetventilgehäuse    2 oder  4 auf die Schaltplatten 3 oder 5 in     Fig.    1.

   Bei dieser       Zusammenstellung        muss    bei der äusseren Schaltplatte  51 lediglich die Kupplung 44     weggelassen    werden, so  dass der Kolbenteil 41 des Stufenkolbens 39 der     äusse-          ren    Schaltplatte 51     unmittelbar    auf den Kolbenteil 40  des Stufenkolbens 39 der     Drossel-Schaltplatte    3 ein  wirken kann.  



  Mit der beschriebenen Schaltplatte ist es also mög  lich, mindestens zwei verschiedene     Antriebarten    für  einen Steuerschieber wahlweise vorzusehen und dabei  nur einen     einzigen    Typ der Schaltplatte zu verwenden,  die nur je nach ihrer Verwendung mit verschiedenen  Innenteilen ausgerüstet werden muss. Dabei sind diese       Innenteile    auch noch weitgehend gleich. Die     Platte     lässt sich z. B. auch bei rein mechanischem Antrieb  des Steuergeräts als drosselndes Zwischenglied verwen  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuergerät mit einem Steuerschieber in einem Gehäuse, das durch Ansetzen von Gehäusen mit ver- schiedenartigen Betätigungsgliedern wahlweise auf ver schiedene Antriebsarten umbaubar ist und bei dem der Steuerschieber durch das Betätigungsglied in eine oder mehrere Schaltstellungen bewegbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass an das Steuerschiebergehäuse (1) eine Schaltplatte (3, 5; 51, 53) angesetzt ist und dass diese auswechselbare Mittel zum Anpassen an die ver schiedenen Antriebsarten enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Steuergerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltplatte für den Antrieb durch Elektromagnet zwischen dem Elektromagnet-Ge- häuse (2) und, dem Steuerschiebergehäuse (1) liegt und eine Verzögerungseinrichtung für die Schaltbewegung enthält, während die Schaltplatte für das Betätigen: des Steuerschiebers (1) durch Druckmittel den Antrieb ohne Verzögerung übertragende, Mittel enthält. 2.
    Steuergerät nach Unteranspruch 9., dadurch ge kennzeichnet, dass die Verzögerungseinrichtung aus einem Schaltkolben: (39) und einer Drosseleinrichtung (18, 20, 21, 23) besteht und der Schaltkolben allein als den Druckmittelantrieb übertragendes Mittel dient. 3. Steuergerät nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Drosseleinrichtung (18, 20, 21, 23) ein kolbenartiges Schaltglied (20) hat, das in einer Richtung als Drosselglied und in der anderen Richtung als Rückschlagv entil arbeitet.
    4. Steuergerät nach Unteranspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosseleinrichtung (18, 20, 21, 23) zum Verändern der Schaltzeit von aussen verstellbar ist. 5. Steuergerät nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur gedrosselten Druckmittelbetätigung dies Steu erschiebers (1') an das Steuerschiebergehäuse (1) zu nächst eine mit einer Drosseleinrichtung (18, 20, 21, 23) versehene Schaltplatte (3, 5) und auf diese dann als Betätigungsglied eine Schaltplatte (51, 53) ohne Drosseleinrichtung aufgesetzt ist.
CH67167A 1966-02-24 1967-01-17 Steuergerät CH450848A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0085935 1966-02-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH450848A true CH450848A (de) 1968-04-30

Family

ID=6983139

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH67167A CH450848A (de) 1966-02-24 1967-01-17 Steuergerät

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT265800B (de)
CH (1) CH450848A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT265800B (de) 1968-10-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3149104C2 (de) Flüssigkeitsreibungskupplung
DE2315425C2 (de) Elektromagnetisch betätigtes Wegeventil
DE69706127T2 (de) Vorgesteuertes Umschaltventil
DE3801035A1 (de) Solenoidventil
DE7042672U (de) Elektromagnetisch gesteuertes ventil
DE4108158C2 (de) Linear-Antriebsvorrichtung
DE3637068A1 (de) Pneumatische antriebsvorrichtung fuer stellgeraete oder dergleichen
DE69617126T2 (de) Vorgesteuertes Umschaltventil
DE60112780T2 (de) Antriebsmechanismus, funktionsteil und absperrventil
EP0817918B1 (de) Hydraulisch betätigbares wegeventil
EP1781953A1 (de) Pilotventil, insbesondere für servoventile
DE3925771A1 (de) Wegeventil mit mehreren schaltstellungen
DE4022159C2 (de) Vorrichtung zum Erzeugen eines Stufenfluiddruckes
DE2943714C2 (de)
CH450848A (de) Steuergerät
EP0388635B1 (de) Elektrohydraulische Stelleinrichtung
DE1993314U (de) Steuegeraet.
DE1249039B (de)
DE19932139B4 (de) Vorgesteuertes Schieberventil
DE102005008069A1 (de) Bausatz und Wegeventilserie
EP1035331A2 (de) Vorsteuerbares Wegeventil
DE202004004861U1 (de) Handhilfsbetätigbares pneumatisches Mehrwegeventil
WO1996010698A1 (de) Anordnung zur ansteuerung eines hydraulisch betätigbaren hauptventils
DE2710649C2 (de) Steuergerät für hydraulischen Schreitausbau
DE19545021A1 (de) Elektromagnetisch betätigtes Wegeventil