CH450948A - Messer zum Aushäuten von Schlachttieren - Google Patents

Messer zum Aushäuten von Schlachttieren

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Publication number
CH450948A
CH450948A CH476266A CH476266A CH450948A CH 450948 A CH450948 A CH 450948A CH 476266 A CH476266 A CH 476266A CH 476266 A CH476266 A CH 476266A CH 450948 A CH450948 A CH 450948A
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CH
Switzerland
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blade
plate
bolt
plates
knife
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Application number
CH476266A
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English (en)
Inventor
Filliger Walter
Original Assignee
Filliger Walter
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B29/00Guards or sheaths or guides for hand cutting tools; Arrangements for guiding hand cutting tools
    • B26B29/02Guards or sheaths for knives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B7/00Hand knives with reciprocating motor-driven blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description


      Zusatzpatent        zum    Hauptpatent Nr. 413 634    Messer     zum        Aushäuten    von     Schlachttieren       Gemäss     Patentanspruch    des Hauptpatentes ist ein  Messer zum     Aushäuten    von Schlachttieren dadurch  gekennzeichnet, dass die Messerklinge in einem Spalt  zwischen zwei Schutz- und     Führungsplatten    geborgen ist  und darin gegen die     Rückstellkraft    einer Feder in eine  Arbeitsstellung     niederdrückbar    ist,

   in der ihre Schneide  um einen einstellbaren Betrag über die unteren     Flanken     der     Führungs-    und Schutzplatten vorsteht.  



  Zweck dieser Ausbildung war es insbesondere, dass  die     Messerklinge    beim Arbeiten, z. B. mit dem Daumen  in Arbeitsstellung gedrückt werden kann     während    sie  durch die     Rückstellkraft    der Feder in Ruhestellung       zurückkehrt,    sobald der Druck (z. B. des Daumens)  nachlässt. Dies ist zwar recht praktisch, hat aber den  Nachteil, dass die Hand des Arbeiters wegen des ständig  auszuübenden Drucks auf die Klinge rasch ermüdet.       Ferner    erschien es im praktischen Versuchsgebrauch  zweckmässig, dass die Klinge leicht auswechselbar und  sowohl in Arbeitsstellung, als auch in Ruhestellung  feststellbar sei.  



  Diese     und    andere Vorteile bringt die vorliegende  Erfindung     mit    sich, bei der es sich um eine Weiterent  wicklung des im Patentanspruch des Hauptpatents um  schriebenen Messers zum     Aushäuten    von Schlachttieren  handelt, und die darin besteht,     dass    Mittel vorgesehen  sind, welche das     Gegeneinanderpressen    der beiden  Schutz- und Führungsplatten     unter    Einklemmen der  dazwischenliegenden     Klinge,    bzw.

   das Lockern dieser       Klemmwirkung    gestatten, und dass ferner Mittel vorge  sehen     sind,    welche eine     Bewegung    der     Klinge    in     Arbeits-          bzw.    Ruhestellung gestatten, wenn die Schutz- und  Führungsplatten im gelockerten Zustand sind.  



       Zweckmässigerweise    sind zwischen den     Führungs-          und    Schutzplatten Führungen vorgesehen, welche eine  parallele Verschiebung der     Messerklinge    bei ihrer Bewe  gung in     Arbeits-    bzw. Ruhestellung sicherstellen. Wer  den diese Führungen nur an der einen Platte befestigt,    und bildet man die     obgenannte    Klemmechanik entspre  chend aus, so ist es zudem möglich, die eine Platte     mit     dem Messergriff fest zu verbinden, während die andere  von der ersten lösbar an dieser angebracht werden kann.  Dadurch wird es möglich, eine leichte Auswechselbarkeit  der Klinge sicherzustellen.  



  Wie sich die vorliegende Erfindung günstig     ausbilden     lässt, wird anhand der     Zeichnungfiguren    einer bevorzug  ten Ausführungsform näher erläutert werden, wobei es  selbstverständlich ist, dass Änderungen der Konstruktion  möglich sind, ohne dabei den Rahmen der Erfindung zu  verlassen.  



  Alle Zeichnungsfiguren sind teilweise schematisiert,  damit sie übersichtlicher werden. Es zeigen:       Fig.    1 und 2 eine Draufsicht bzw.     seitliche    Ansicht  eines erfindungsgemässen Messers mit in Ruhestellung  arretierter     Klinge,          Fig.    3 und 4 die den     Fig.    1 und 2 entsprechenden  Ansichten, wobei aber die Klinge nicht arretiert ist und  einige Details zusätzlich gestrichelt eingezeichnet sind,       Fig.    5 und 6 die     Klingenpartie    des in den     Fig.        1-4     dargestellten Messers, mit in Ruhestellung     (Fig.    5)

   und  in Arbeitsstellung     (Fig.    6) eingezeichneter (gestrichelt)  Klinge und     Mitteln    zu ihrer Bewegung.  



       Fig.    7 zeigt (teilweise geschnitten) einen Exzenter,  welcher der Begrenzungseinstellung der Verschiebbar  keit der Klinge dient.  



       Fig.    8 zeigt schematisch, wie die Klinge zwischen  den beiden Schutz- und     Führungsplatten    geborgen ist.  Zur Beschreibung der Figuren sei vorausgeschickt,  dass gleiche Teile mit den gleichen Überweisungszeichen  versehen sind, so dass die Beschreibung in der Regel auf  alle Figuren gleichzeitig Bezug nehmen kann.  



  Man erkennt     (Fig.    1 und 3) die beiden Schutz- und  Führungsplatten 11 und 12, von denen die Platte 11 an  einem Griff<B>1</B> 1' angenietet ist, und deren über den Griff      11' hinausragendes Ende 11" als Hauthammer ausgebil  det ist.  



  Die zweite Platte 12 wird durch ein noch     näher    zu  besprechendes Befestigungssystem an der Platte 11  lösbar gehalten, und zwischen den Platten 11 und 12  befindet sich die     Klinge    2.  



  Die beiden Platten 11 und 12 sind in     Griffnähe     durch entsprechende Formgebung so ausgebildet, dass  sie einen grösseren Zwischenraum freilassen, in welchem  die Organe zur Verschiebung der Klinge 2 Platz finden  können. Falls solche Organe aber im Griff 11' unterge  bracht werden sollen, könnte auf diese Formgebung der  Platten 11 und 12 natürlich verzichtet werden.  



  Ein Hebel 30 mit abgewickeltem Griffteil 31 und am  Hebel 30 befindlicher, mit teilweise entferntem Kopf 33  versehener Niete 32 dient der Verbindung der Platte 12  mit der Platte 11 und gleichzeitig als     Festklemmorgan     zum     Aufeinanderpressen    der beiden Platten 11, 12 auf  die Klinge 2.

   Letzteres ist dadurch möglich, dass beide  Platten 11 und 12 je ein Bohrloch aufweisen, welches  dem Durchmesser des Nietbolzens     entspricht,    wobei  entsprechend verdreht angeordnet, auch     schlitzförmige,     mit besagten Bohrungen überlappende Aussparungen  vorgesehen sind, welche es gestatten, den     Nietenkopf    33  in entsprechender Drehstellung des Hebels 30 (meist in  der vordersten, nicht gezeichneten Anschlagstellung)  durch die Platten 11, 12     hindurchzunehmen    und so die  Platten voneinander zu trennen. Um das Bohrloch in der  Platte 12 ist eine spiralig verlaufende schiefe Ebene  (nicht näher dargestellt, sondern mit Ring 34 angedeu  tet) vorgesehen.

   Dadurch wird     erreicht,    dass beim  Herabdrücken des Hebels auf seine in     Fig.    2 gezeigte  Anschlagstellung die Platten 11 und 12 gegeneinander  und somit gegen die zwischen ihnen liegende Klinge 2  gedrückt werden. Wird der Hebel dagegen in die in     Fig.     4 gezeigte Stellung gedreht, so werden die Platten 11, 12  voneinander und der Klinge 2     gelockert,    so dass diese  nun verstellt werden kann.  



  Um der Klinge zwischen den Platten 11, 12 eine par  allele Führung bei ihrer Verschiebung in     Arbeits-    bzw.  Ruhelage zu geben, sind an der Platte 11 Führungsbol  zen 40 vorgesehen, welche durch Schlitze 41 in der  Klinge 2 greifen. In     Fig.    5 ist die Klinge 2 auf diesen  Bolzen 40 in Ruhelage und in     Fig.    6 in Arbeitsstellung  gezeigt.

   Um diese beiden Stellungen der Klinge hervor  zurufen, ist im griffnahen, weiter voneinander gespreiz  ten Teil der Platten 11 und 12 ein Hebel 42 um einen an  der Platte 11 befestigten Bolzen 43 schwenkbar gelagert,  welcher einen Bolzen 44 trägt, der durch eine Öffnung  45 der Klinge 2 greift, so dass durch Verschieben des  Hebels 42 in die beiden in den     Fig.    5 und 6 gezeigten  Lagen die Klinge auf den     Bolzen    40 in     Arbeits-    und  Ruhestellung geschoben werden kann. Durch einen  Exzenter 46 auf einem drehbaren Bolzen 47 in der  Platte 11 kann der     Verschiebbarkeit    der Klinge eine  Begrenzung auferlegt werden.

   In     Fig.    6 sieht man, wie  die Aussparung     4$    der Klinge 2 an diesem Exzenter 46  anstösst. Selbstverständlich muss nicht unbedingt die  Klinge an einer solchen Begrenzung anstossen,     sondern     es kann dies auch vom Hebel 42 erfolgen.  



  Die Anordnung des Exzenters 46, der mit einem  Wurmbolzen 49 auf dem drehbaren Bolzen 47 befestigt  ist, geht aus     Fig.    7 hervor, wobei ersichtlich ist, dass der       Bolzenkopf    50 einen     Schraubenzieherschlitz    aufweist,  welcher das leichte Drehen desselben gestattet. Damit  der Bolzen 47 sich jedoch nicht von selbst verdrehen    kann, ist durch eine Federscheibe für eine gewisse  Reibung gesorgt.  



  Um auch der Platte 12 eine bessere Führung zu  geben, können für alle oder einige der Bolzen (z. B. 40),  welche an der Platte 11 befestigt sind, Aussparungen in  der Platte 12 vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Messer zum Aushäuten von Schlachttieren, bei wel chem die Messerklinge (2) in einem Spalt zwischen zwei Schutz- und Führungsplatten (11, 12) geborgen ist und darin in eine Arbeitsstellung bewegbar ist, in der ihre Schneide um einen einstellbaren Betrag über die unteren Flanken der Schutz- und Führungsplatten vorsteht, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche das Gegeneinanderpressen der beiden Schutz- und Führungsplatten unter Einklemmen der dazwischen liegenden Klinge bzw.
    das Lockern dieser Klemmwir kung gestatten und dass ferner Mittel vorgesehen sind, welche eine Bewegung der Klinge in Arbeits- bzw. Ruhestellung gestatten, wenn die Schutz- und Führungs platten im gelockerten Zustand sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Messer gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Mittel zum Aneinanderpressen der besagten Platten ein durch die Platten hindurchgreifen des und durch einen Betätigungshebel drehbares bolzen- artiges Organ vorgesehen ist, dessen beidseitige Verdik- kungen sich auf den äusseren Plattenflächen abstützen, wobei mindestens die eine Plattenfläche im Bereich der Bolzenverdickung als spiralige schiefe Ebene ausgebildet ist, so dass die Platte je nach Stellung des Bolzens näher oder weiter von der anderen Platte steht. 2.
    Messer nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Schutz- und Führungsplatte mit dem Messergriff fest verbunden ist, während die andere Platte an der am Messergriff befestigten Platte lösbar angebracht ist. 3. Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an der einen Platte Führungen für die Klinge vorgesehen sind, welche mit entsprechenden Aussparungen in der Klinge zusammenwirken, dergestalt, dass die Klinge bei ihren Bewegungen in Arbeits- oder Ruhestellung parallel und in einem vorbestimmten Win kel zur Längsachse des Messers zwischen den Platten verschiebbar ist. 4.
    Messer nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den beiden Führungs- und Schutzplatten in Griffnähe ein um einen Bolzen in der Ebene der Klinge schwenkbarer Hebel vorgesehen ist, welcher einen zu besagtem Bolzen exzentrischen Fort satz trägt, der durch eine Öffnung des griffnahen Klingenteils greift, dergestalt, dass bei Schwenkung des Hebels die Klinge verschiebbar ist. 5.
    Messer nach Patentanspruch und Unteransprü chen I-4, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht mit dem Griff verbundene Schutz- und Führungsplatte mit tels des zur Ausübung des Aneinanderpressens der Platten dienenden Bolzens an der am Griff befestigten Platte dadurch lösbar befestigt ist, dass das zu ihr gehörige verdickte Bolzenende einem quer zum Bolzen verlaufenden Steg entspricht und in der lösbaren Platte ein diesem Steg entsprechender Schlitz vorgesehen ist,
    so dass in einer bestimmten Drehstellung des Bolzens der Steg durch den Schlitz gleiten kann.
CH476266A 1963-07-04 1966-03-31 Messer zum Aushäuten von Schlachttieren CH450948A (de)

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CH476266A CH450948A (de) 1963-07-04 1966-03-31 Messer zum Aushäuten von Schlachttieren

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20140137414A1 (en) * 2009-06-22 2014-05-22 Mcpherson's Limited Blade scabbard, sharpener and sharpening cassette

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20140137414A1 (en) * 2009-06-22 2014-05-22 Mcpherson's Limited Blade scabbard, sharpener and sharpening cassette

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