CH450948A - Messer zum Aushäuten von Schlachttieren - Google Patents
Messer zum Aushäuten von SchlachttierenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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- B26B29/02—Guards or sheaths for knives
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 413 634 Messer zum Aushäuten von Schlachttieren Gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes ist ein Messer zum Aushäuten von Schlachttieren dadurch gekennzeichnet, dass die Messerklinge in einem Spalt zwischen zwei Schutz- und Führungsplatten geborgen ist und darin gegen die Rückstellkraft einer Feder in eine Arbeitsstellung niederdrückbar ist,
in der ihre Schneide um einen einstellbaren Betrag über die unteren Flanken der Führungs- und Schutzplatten vorsteht.
Zweck dieser Ausbildung war es insbesondere, dass die Messerklinge beim Arbeiten, z. B. mit dem Daumen in Arbeitsstellung gedrückt werden kann während sie durch die Rückstellkraft der Feder in Ruhestellung zurückkehrt, sobald der Druck (z. B. des Daumens) nachlässt. Dies ist zwar recht praktisch, hat aber den Nachteil, dass die Hand des Arbeiters wegen des ständig auszuübenden Drucks auf die Klinge rasch ermüdet. Ferner erschien es im praktischen Versuchsgebrauch zweckmässig, dass die Klinge leicht auswechselbar und sowohl in Arbeitsstellung, als auch in Ruhestellung feststellbar sei.
Diese und andere Vorteile bringt die vorliegende Erfindung mit sich, bei der es sich um eine Weiterent wicklung des im Patentanspruch des Hauptpatents um schriebenen Messers zum Aushäuten von Schlachttieren handelt, und die darin besteht, dass Mittel vorgesehen sind, welche das Gegeneinanderpressen der beiden Schutz- und Führungsplatten unter Einklemmen der dazwischenliegenden Klinge, bzw.
das Lockern dieser Klemmwirkung gestatten, und dass ferner Mittel vorge sehen sind, welche eine Bewegung der Klinge in Arbeits- bzw. Ruhestellung gestatten, wenn die Schutz- und Führungsplatten im gelockerten Zustand sind.
Zweckmässigerweise sind zwischen den Führungs- und Schutzplatten Führungen vorgesehen, welche eine parallele Verschiebung der Messerklinge bei ihrer Bewe gung in Arbeits- bzw. Ruhestellung sicherstellen. Wer den diese Führungen nur an der einen Platte befestigt, und bildet man die obgenannte Klemmechanik entspre chend aus, so ist es zudem möglich, die eine Platte mit dem Messergriff fest zu verbinden, während die andere von der ersten lösbar an dieser angebracht werden kann. Dadurch wird es möglich, eine leichte Auswechselbarkeit der Klinge sicherzustellen.
Wie sich die vorliegende Erfindung günstig ausbilden lässt, wird anhand der Zeichnungfiguren einer bevorzug ten Ausführungsform näher erläutert werden, wobei es selbstverständlich ist, dass Änderungen der Konstruktion möglich sind, ohne dabei den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Alle Zeichnungsfiguren sind teilweise schematisiert, damit sie übersichtlicher werden. Es zeigen: Fig. 1 und 2 eine Draufsicht bzw. seitliche Ansicht eines erfindungsgemässen Messers mit in Ruhestellung arretierter Klinge, Fig. 3 und 4 die den Fig. 1 und 2 entsprechenden Ansichten, wobei aber die Klinge nicht arretiert ist und einige Details zusätzlich gestrichelt eingezeichnet sind, Fig. 5 und 6 die Klingenpartie des in den Fig. 1-4 dargestellten Messers, mit in Ruhestellung (Fig. 5)
und in Arbeitsstellung (Fig. 6) eingezeichneter (gestrichelt) Klinge und Mitteln zu ihrer Bewegung.
Fig. 7 zeigt (teilweise geschnitten) einen Exzenter, welcher der Begrenzungseinstellung der Verschiebbar keit der Klinge dient.
Fig. 8 zeigt schematisch, wie die Klinge zwischen den beiden Schutz- und Führungsplatten geborgen ist. Zur Beschreibung der Figuren sei vorausgeschickt, dass gleiche Teile mit den gleichen Überweisungszeichen versehen sind, so dass die Beschreibung in der Regel auf alle Figuren gleichzeitig Bezug nehmen kann.
Man erkennt (Fig. 1 und 3) die beiden Schutz- und Führungsplatten 11 und 12, von denen die Platte 11 an einem Griff<B>1</B> 1' angenietet ist, und deren über den Griff 11' hinausragendes Ende 11" als Hauthammer ausgebil det ist.
Die zweite Platte 12 wird durch ein noch näher zu besprechendes Befestigungssystem an der Platte 11 lösbar gehalten, und zwischen den Platten 11 und 12 befindet sich die Klinge 2.
Die beiden Platten 11 und 12 sind in Griffnähe durch entsprechende Formgebung so ausgebildet, dass sie einen grösseren Zwischenraum freilassen, in welchem die Organe zur Verschiebung der Klinge 2 Platz finden können. Falls solche Organe aber im Griff 11' unterge bracht werden sollen, könnte auf diese Formgebung der Platten 11 und 12 natürlich verzichtet werden.
Ein Hebel 30 mit abgewickeltem Griffteil 31 und am Hebel 30 befindlicher, mit teilweise entferntem Kopf 33 versehener Niete 32 dient der Verbindung der Platte 12 mit der Platte 11 und gleichzeitig als Festklemmorgan zum Aufeinanderpressen der beiden Platten 11, 12 auf die Klinge 2.
Letzteres ist dadurch möglich, dass beide Platten 11 und 12 je ein Bohrloch aufweisen, welches dem Durchmesser des Nietbolzens entspricht, wobei entsprechend verdreht angeordnet, auch schlitzförmige, mit besagten Bohrungen überlappende Aussparungen vorgesehen sind, welche es gestatten, den Nietenkopf 33 in entsprechender Drehstellung des Hebels 30 (meist in der vordersten, nicht gezeichneten Anschlagstellung) durch die Platten 11, 12 hindurchzunehmen und so die Platten voneinander zu trennen. Um das Bohrloch in der Platte 12 ist eine spiralig verlaufende schiefe Ebene (nicht näher dargestellt, sondern mit Ring 34 angedeu tet) vorgesehen.
Dadurch wird erreicht, dass beim Herabdrücken des Hebels auf seine in Fig. 2 gezeigte Anschlagstellung die Platten 11 und 12 gegeneinander und somit gegen die zwischen ihnen liegende Klinge 2 gedrückt werden. Wird der Hebel dagegen in die in Fig. 4 gezeigte Stellung gedreht, so werden die Platten 11, 12 voneinander und der Klinge 2 gelockert, so dass diese nun verstellt werden kann.
Um der Klinge zwischen den Platten 11, 12 eine par allele Führung bei ihrer Verschiebung in Arbeits- bzw. Ruhelage zu geben, sind an der Platte 11 Führungsbol zen 40 vorgesehen, welche durch Schlitze 41 in der Klinge 2 greifen. In Fig. 5 ist die Klinge 2 auf diesen Bolzen 40 in Ruhelage und in Fig. 6 in Arbeitsstellung gezeigt.
Um diese beiden Stellungen der Klinge hervor zurufen, ist im griffnahen, weiter voneinander gespreiz ten Teil der Platten 11 und 12 ein Hebel 42 um einen an der Platte 11 befestigten Bolzen 43 schwenkbar gelagert, welcher einen Bolzen 44 trägt, der durch eine Öffnung 45 der Klinge 2 greift, so dass durch Verschieben des Hebels 42 in die beiden in den Fig. 5 und 6 gezeigten Lagen die Klinge auf den Bolzen 40 in Arbeits- und Ruhestellung geschoben werden kann. Durch einen Exzenter 46 auf einem drehbaren Bolzen 47 in der Platte 11 kann der Verschiebbarkeit der Klinge eine Begrenzung auferlegt werden.
In Fig. 6 sieht man, wie die Aussparung 4$ der Klinge 2 an diesem Exzenter 46 anstösst. Selbstverständlich muss nicht unbedingt die Klinge an einer solchen Begrenzung anstossen, sondern es kann dies auch vom Hebel 42 erfolgen.
Die Anordnung des Exzenters 46, der mit einem Wurmbolzen 49 auf dem drehbaren Bolzen 47 befestigt ist, geht aus Fig. 7 hervor, wobei ersichtlich ist, dass der Bolzenkopf 50 einen Schraubenzieherschlitz aufweist, welcher das leichte Drehen desselben gestattet. Damit der Bolzen 47 sich jedoch nicht von selbst verdrehen kann, ist durch eine Federscheibe für eine gewisse Reibung gesorgt.
Um auch der Platte 12 eine bessere Führung zu geben, können für alle oder einige der Bolzen (z. B. 40), welche an der Platte 11 befestigt sind, Aussparungen in der Platte 12 vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Messer zum Aushäuten von Schlachttieren, bei wel chem die Messerklinge (2) in einem Spalt zwischen zwei Schutz- und Führungsplatten (11, 12) geborgen ist und darin in eine Arbeitsstellung bewegbar ist, in der ihre Schneide um einen einstellbaren Betrag über die unteren Flanken der Schutz- und Führungsplatten vorsteht, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche das Gegeneinanderpressen der beiden Schutz- und Führungsplatten unter Einklemmen der dazwischen liegenden Klinge bzw.das Lockern dieser Klemmwir kung gestatten und dass ferner Mittel vorgesehen sind, welche eine Bewegung der Klinge in Arbeits- bzw. Ruhestellung gestatten, wenn die Schutz- und Führungs platten im gelockerten Zustand sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Messer gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Mittel zum Aneinanderpressen der besagten Platten ein durch die Platten hindurchgreifen des und durch einen Betätigungshebel drehbares bolzen- artiges Organ vorgesehen ist, dessen beidseitige Verdik- kungen sich auf den äusseren Plattenflächen abstützen, wobei mindestens die eine Plattenfläche im Bereich der Bolzenverdickung als spiralige schiefe Ebene ausgebildet ist, so dass die Platte je nach Stellung des Bolzens näher oder weiter von der anderen Platte steht. 2.Messer nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Schutz- und Führungsplatte mit dem Messergriff fest verbunden ist, während die andere Platte an der am Messergriff befestigten Platte lösbar angebracht ist. 3. Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an der einen Platte Führungen für die Klinge vorgesehen sind, welche mit entsprechenden Aussparungen in der Klinge zusammenwirken, dergestalt, dass die Klinge bei ihren Bewegungen in Arbeits- oder Ruhestellung parallel und in einem vorbestimmten Win kel zur Längsachse des Messers zwischen den Platten verschiebbar ist. 4.Messer nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den beiden Führungs- und Schutzplatten in Griffnähe ein um einen Bolzen in der Ebene der Klinge schwenkbarer Hebel vorgesehen ist, welcher einen zu besagtem Bolzen exzentrischen Fort satz trägt, der durch eine Öffnung des griffnahen Klingenteils greift, dergestalt, dass bei Schwenkung des Hebels die Klinge verschiebbar ist. 5.Messer nach Patentanspruch und Unteransprü chen I-4, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht mit dem Griff verbundene Schutz- und Führungsplatte mit tels des zur Ausübung des Aneinanderpressens der Platten dienenden Bolzens an der am Griff befestigten Platte dadurch lösbar befestigt ist, dass das zu ihr gehörige verdickte Bolzenende einem quer zum Bolzen verlaufenden Steg entspricht und in der lösbaren Platte ein diesem Steg entsprechender Schlitz vorgesehen ist,so dass in einer bestimmten Drehstellung des Bolzens der Steg durch den Schlitz gleiten kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH476266A CH450948A (de) | 1963-07-04 | 1966-03-31 | Messer zum Aushäuten von Schlachttieren |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH833963A CH413634A (de) | 1963-07-04 | 1963-07-04 | Messer zum Aushäuten von Schlachttieren |
| CH476266A CH450948A (de) | 1963-07-04 | 1966-03-31 | Messer zum Aushäuten von Schlachttieren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH450948A true CH450948A (de) | 1968-05-15 |
Family
ID=25696240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH476266A CH450948A (de) | 1963-07-04 | 1966-03-31 | Messer zum Aushäuten von Schlachttieren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH450948A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20140137414A1 (en) * | 2009-06-22 | 2014-05-22 | Mcpherson's Limited | Blade scabbard, sharpener and sharpening cassette |
-
1966
- 1966-03-31 CH CH476266A patent/CH450948A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20140137414A1 (en) * | 2009-06-22 | 2014-05-22 | Mcpherson's Limited | Blade scabbard, sharpener and sharpening cassette |
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