CH450954A - Klappenscharnier - Google Patents

Klappenscharnier

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Publication number
CH450954A
CH450954A CH571667A CH571667A CH450954A CH 450954 A CH450954 A CH 450954A CH 571667 A CH571667 A CH 571667A CH 571667 A CH571667 A CH 571667A CH 450954 A CH450954 A CH 450954A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tongue
flap
hinge
block
shelf
Prior art date
Application number
CH571667A
Other languages
English (en)
Inventor
Thierer Walter
Frey Hans
Original Assignee
Haefele A Fa
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Publication date
Application filed by Haefele A Fa filed Critical Haefele A Fa
Publication of CH450954A publication Critical patent/CH450954A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/12Hinges with pins with two or more pins with two parallel pins and one arm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


      Klappenscharnier       Die Erfindung betrifft ein Scharnier für eine in  Schliesstellung stumpf aufliegende     Klappe,    die in offener  Stellung in einer Ebene mit einem Fachboden liegt, bei  welchem     die    eine     Scharnierhälfte    in den Fachboden  eingelassen ist und eine     mit    ihrer Oberseite in der       Fachbodenebene        liegende    Zunge aufweist, während die  andere     Scharnierhälfte    ein in die Innenseite der Klappe       mit    deren Stirnkante bündig eingelassener Block ist,

   der  eine Aussparung zur Aufnahme der Zunge sowie eine  Auflaufkurve für deren     Unterfläche    aufweist, wobei ein  in einem     Schlitz    des Blockes liegender Lenker     einerends     am freien Ende der Zunge und     anderends    dicht bei der  Stosstelle der     Klappenstirn        und    ihrer Aussenseite derart  aasgelenkt ist dass die Auflaufkurve die     Klappenstoss-          kante    in geringem Abstand von der     Fachbodenstim     entlang führt.  



  Es ist ein     derartiges    Scharnier bekannt, das die bei  den früheren     Scharnieren    für diesen Zweck bestehenden  Nachteile, dass in     Offenstellung    ein Spalt zwischen der       Klappeninnenseite    und dem Fachboden bleibt, das       Scharnier    in Schliesstellung von aussen sichtbar ist,       Scharnierteile    vorstehen, die Scharniere nicht Links  rechts angeschlagen werden können, am Fachboden  oder/und der     Klappe    Auskehlungen angebracht werden  müssen und dgl. mehr, vermeidet.

   Bei dem bekannten  Scharnier sind an der Zunge und dem Lenker Anschläge  in Form von Stiften vorgesehen, welche die Bewegung  des     Scharniers    in     Offenstellung    begrenzen. Es hat sich  gezeigt, dass bei derartigen Scharnieren bei einer  Schwenkung um etwas mehr als 90 , wie es bei unge  nauer Befestigung des     Klappenhalters    vorkommen kann,  die Anschläge der grossen Beanspruchung nicht stand  halten und aus ihrer Lage     herausgebogen    werden, wo  durch ein Verklemmen des Scharniers hervorgerufen  wird, das bei gewaltsamer Rückschwenkung des Schar  niers zu dessen Zerstörung führen kann.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein    Scharnier der eingangs genannten     Art        mit    den an sich  günstigen Eigenschaften zu schaffen, das bei einfacher  Herstellung die Nachteile des bekannten Scharniers ver  meidet; dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht,  dass die Zunge an ihrem freien Ende einen in den Block  hineinragenden Absatz aufweist und dass der Block     mit     einer dem Absatz der Zunge entsprechenden Vertiefung  derart versehen ist, dass die Zunge in der     Offenstellung     der Klappe im wesentlichen mit ihrer gesamten Fläche  einschliesslich der     Absatzstirnfläche    bis zur     Anlenkachse     des Lenkers bündig auf dem Block aufliegt.

       Hierdurch     wird eine grosse Festigkeit des     Scharniers    erreicht, das  insbesondere in der     Offenstellung    verhältnismässig     gros-          se    Kräfte aufzunehmen vermag, so dass kleinere Klap  pen ohne besondere     Klappenhalter    aasgelenkt werden  können.  



  Die     Absatzstirnfläche    ist vorzugsweise unter einem  stumpfen Winkel zur Zungenunterseite geneigt. Für die  Aaslenkung des Lenkers am Zungenende ist vorzugsweise  im Absatz eine Vertiefung mit geschlossenem Boden  vorgesehen. Hierdurch erhält das die Zunge aufweisende       Scharnierteil    eine ununterbrochene Oberfläche, wodurch  Verschmutzungen der     Anlenkstelle    und damit eine Be  einträchtigung der     Schwenkbarkeit    des     Scharniers    im  Laufe der Zeit vermieden werden.  



  Um die Festigkeit des     Scharnieres    in der     Offenstel-          lung    weiter zu vergrössern, kann der den Lenker  aufnehmende     Schlitz    in dem Block eine senkrecht zur       Lenkerschwenkbewegung    liegende     Begrenzungsfläche     aufweisen, gegen die sich der Lenker in der     Offenstel-          lung    der Klappe legt.  



  Die     Erfindung    ist im folgenden anhand der Zeich  nung an einigen     Ausführungsbeispielen    näher erläutert.  In der Zeichnung zeigen:       Fig.    1 a und 1 b perspektivischer Darstellung die  beiden     Scharnierhälften,    voneinander getrennt;           Fig.    2     eine    seitliche Schnittansicht des angeschlage  nen Scharniers bei geschlossener Klappe;       Fig.    3 eine der     Fig.    2 entsprechende Darstellung bei  offener Klappe;       Fig.    4 einen Schnitt durch das Scharnier bei geöffne  ter Klappe; in vergrössertem Masstab;

         Fig.    5a und 5b in perspektivischer Darstellung die  beiden     Scharnierhälften    eines zweiten Ausführungsbei  spiels der Erfindung, voneinander getrennt; und       Fig.    6 eine Draufsicht auf das angeschlagene Schar  nier nach     Fig.    5a und 5b in der     Offenstellung.     



  In den Zeichnungen sind allgemein der Fachboden,  an welchem das Scharnier anzuschlagen ist, mit B  bezeichnet, die Klappe mit K. Bei dem Ausführungsbei  spiel nach den     Fig.    1 bis 4 ist in den Fachboden eine der  einen     Scharnierhälfte    angehörende Platte 10 eingelassen,  welche eine vorstehende Zunge 10a besitzt, die     mit    ihrer  Oberseite 10ä in der Ebene BI des Fachbodens B liegt.  An der Platte 10 sind drei Schraubenlöcher 10b vorgese  hen, die zur Aufnahme von Befestigungsschrauben 11  dienen. An ihrem freien Ende weist die Zunge 10a einen  Absatz 10f auf, in den von der Unterseite her eine  Vertiefung 10c vorgesehen ist, welche die Zunge 10a  jedoch nicht ganz durchsetzt. Diese Vertiefung 10c dient  zur Aufnahme des Endes 12a eines Lenkers 12.

   Mit 13  ist der Gelenkstift bezeichnet.  



  Die andere     Scharnierhälfte    ist ein blockförmiges  Scheibensegment 14, dessen     Zentriwinkel    grösser als       180--    ist. Der     Zentriwinkel    ist so gross, dass der Block  14 in einer mittels eines Spezialbohrers in der Klappe K  angebrachten     Ausbohrung        K1    zuverlässig sitzt und Halt  gegen Zugkräfte     in    der     Fachbodenebene    in Richtung zur  Klappe findet. Der Block 14 ist mit einer Aussparung  14a versehen, die die Breite der Zunge 10a hat und eine  Tiefe von mindestens der Zungenlänge.

   Bei offener  Klappe liegen die Oberseite 10a' der Zunge und die  Oberseite 14b des Blockteiles 14 bündig miteinander       (Fig.    3 und 4). Beim Schliessen der Klappe taucht     die     Zunge 10a in die Tiefe der Aussparung (Pfeil 15), so  dass sie bei geschlossener Klappe senkrecht zur Block  oberseite 14b steht     (Fig.    2).  



  Zur Führung der Klappe beim Öffnen und beim  Schliessen und zu ihrer Halterung am Fachboden B dient  der Lenker 12, der     mit    seinem Ende 12b über den Stift  16 am Blockteil 14     angelenkt    ist, und zwar derart, dass  der Drehpunkt 16 dicht bei der Stosskante der Klappen  vorderseite     K2    mit der     Klappenstirn        K3    liegt     (Fig.    2  und 3). In Schliesstellung liegt der zungenseitige Dreh  punkt 13 des Lenkers 12 über dem     blockseitigen     Drehpunkt 16 und ausserdem     näher    bei der Fachboden  stirn     (Fig.    2).

   Ausser dem Lenker 12 dient zur weiteren  Führung der Zunge 10a am Blockteil 14 die Auflaufkur  ve 14c, die, in zwei Hälften geteilt, an den Seitenwan  dungen der Aussparung 14a angebracht ist und in  Richtung des Pfeiles 15 in die Tiefe der Aussparung 14a  führt. Die Anordnung der zusammenwirkenden Teile ist  so getroffen, dass der Lenker 12 und die Auflaufkurve  14c die Platte 10 bzw. die Klappe K so führen, dass ihre  innen liegende, von der     Klappeninnenseite        K4    und der       Klappenstirn        K3    gebildete Stosskante K5 dicht vor  der     Fachbodenstirn    vorbeigeführt wird, jedoch so, dass  keine Berührung stattfindet.

   In     Offenstellung    findet der  Lenker 12 Anschlag an der Schrägfläche 14h     (Fig.    4).  



  Die Stirnseite 14g des Blockes 14 ist geschlossen  ausgebildet. Diese Stirnwand ist in ihrem oberen Teil       (Fig.    4) vorgezogen und bildet u. a. die Anschlagfläche  14h für den Lenker 12.     Ferner    bildet sie die Fläche 14k    und 14j, die bei geöffneter     Klappe    an dem Teil 10ä ' der  Zungenunterseite und an der     Absatzstirnfläche        10f"     anliegen. Ferner gehen die beiden Auflaufkurven 14c in  die beiden ebenen Flächen 141 über, die an der  Unterseite 10f' des Absatzes 10f anliegen.

   Es ergibt sich  auf diese Weise eine     verhälstnismässig    sehr grosse       Anlagefläche    zwischen Block 14 und Zunge 10a, wo  durch das Scharnier in der Lage ist,     verhältnismässig     grosse Kräfte aufzunehmen, so dass kleinere Klappen  auch ohne besondere     Klappenhalter    mit Hilfe des Schar  niers     angelenkt    werden können.  



  Der Einbau des Scharniers erfolgt, nachdem die  Aussparungen am Fachboden B und an der Klappe K  angebracht sind.  



  Das Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    5a, 5b und 6  entspricht weitgehend demjenigen nach den     Fig.    1 bis 4.  Unterschiedlich ist im wesentlichen die Platte 20, die  gegenüber derjenigen nach     Fig.    1     umd    90  abgewinkelt  ist und hier an der     Fachbodenstirn    befestigt wird. 20a ist  hier die Zunge und 12 der Lenker. Um bei dieser  Ausführungsart die Platte 20 befestigen zu können, sind  in dem Block 14 seitliche Aussparungen 24 vorgesehen,  durch die eine     Schraubenzieherklinge        geführt    werden  kann.

   Der Einbau dieses Scharniers erfolgt, nachdem die  Aussparungen am Fachboden B und an der Klappe K  angebracht sind, und zwar in der Reihenfolge, dass  zunächst die Platte 20 am Fachboden B angeschraubt  wird     (Fig.    6). Dazu wird das Scharnier in die     Offenstel-          lung    gebracht, und es können nunmehr durch die  seitlichen Aussparungen 24 in der Umfangsfläche des  Blockteils 14 die Schrauben 21 in die Schraubenlöcher  20b eingeführt werden und ebenso die Schraubenzieher  klinge.

   Nunmehr wird der Blockteil 14 in die     Ausboh-          rung        K1    in der Klappe K eingeführt und darin mittels       Madenschrauben    19 gesichert, die teils in das     Holz     eingezogen werden, teils in seitlichen am Blockteil 14  angebrachten halbrunden Kerben 14f liegen. Das     erfin-          dungsgemässe        Scharnier    ermöglicht in einfacher Weise  die     Anlenkung    einer Klappe an einem Möbelstück  derart, dass zwischen Klappe und Fachboden praktisch  keine sichtbare Fuge und kein Absatz entsteht, so dass  Fachboden und Klappe im geöffneten Zustand eine  Ebene bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Scharnier für eine in Schliesstellung stumpt auflie gende Klappe, die in offener Stellung in einer Ebene mit einem Fachboden liegt, bei welchem die eine Scharnier hälfte in den Fachboden eingelassen ist und eine mit ihrer Oberseite in der Fachbodenebene liegende Zunge aufweist, während die andere Scharnierhälfte ein in die Innenseite der Klappe mit deren Stirnkante bündig eingelassener Block ist,
    der eine Aussparung zur Auf nahme der Zunge sowie eine Auflaufkurve für deren Unterfläche aufweist wobei ein in einem Schlitz des Blockes liegender Lenker einerends am freien Ende der Zunge und anderends dicht bei der Stosstelle der Klappenstirn und ihrer Aussenseite derart angelenkt, ist, dass die Auflaufkurve die Klappenstosskante in gerin gem Abstand von der Fachbodenstirn entlangführt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (10a, 20a) an ihrem freien Ende einen in den Block (14) hineinragen den Absatz (10f, 20f) aufweist und dass der Block (14)
    mit einer dem Absatz der Zunge entsprechenden Vertie fung derart versehen ist, dass die Zunge in der Offenstel- Jung der Klappe (K) im wesentlichen mit ihrer gesamten Fläche einschliesslich der Absatzstirnfläche (10a", 10f", 141 bis zur Anlenkachse (13) des Lenkers (12) bündig auf dem Block aufliegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Scharnier nach Patentanspruch dadurch gekenn zeichnet, dass die Absatzstirnfläche (10f") unter einem stumpfen Winkel zur Zungenunterseite (lOa") geneigt ist.
    2. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass für die Anlenkung des Lenkers (12) am Zungenende (10a) in dem Absatz (10f) eine Vertiefung (10c) mit geschlossenem Boden vorgesehen ist. 3. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der den Lenker (12) aufnehmende Schlitz (14d) in dem Block (14) ein senkrecht zur Lenker schwenkbewegung liegende Begrenzungsfläche (14h) aufweist, gegen die sich der Lenker (12) in der Offenstel- lung der Klappe legt.
CH571667A 1966-05-06 1967-04-21 Klappenscharnier CH450954A (de)

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