CH451031A - Anlage zur mechanisch-biologischen Reinigung von Abwasser - Google Patents

Anlage zur mechanisch-biologischen Reinigung von Abwasser

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CH451031A
CH451031A CH804567A CH804567A CH451031A CH 451031 A CH451031 A CH 451031A CH 804567 A CH804567 A CH 804567A CH 804567 A CH804567 A CH 804567A CH 451031 A CH451031 A CH 451031A
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CH
Switzerland
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sludge
basin
drip
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Application number
CH804567A
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Lajos Gresa
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Mecana S A Schmerikon
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/08Aerobic processes using moving contact bodies
    • C02F3/082Rotating biological contactors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W10/00Technologies for wastewater treatment
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Description


  Anlage zur mechanisch-biologischen Reinigung von Abwasser    Die Erfindung betrifft eine Anlage zur mechanisch  biologischen Reinigung von Abwasser mit mindestens  einer biologischen Stufe, in welcher mindestens ein in  axialer Richtung     durchströmbarer,    als Träger     aerober     Organismen dienender     Tauchtropfkörper    drehbar in  einem Trog angeordnet ist.  



  Zweck der Erfindung ist es, eine Anlage zur     mecha-          nisch-biologischen    Reinigung von Abwasser der ein  gangs genannten Art so auszugestalten, dass sie ins  besondere für Kleinanlagen geeignet ist.  



  Demgemäss ist die erfindungsgemässe Anlage da  durch gekennzeichnet, dass sich unmittelbar an die  biologische Stufe ein     Nachklärbecken    anschliesst, wel  ches mittels einer bis nahe an den Boden des Beckens  reichenden Wand in den eigentlichen Klärraum und  in ein     Schlammschöpfbecken    geteilt ist, wobei der Klär  raum einen derart schrägen Boden aufweist, dass der  Schlamm unter der Trennwand in den Schöpfraum  wandern kann, und wobei im     Schlammschöpfbecken    ein  rotierender Schlammschöpfer angeordnet ist, dem ober  halb des Beckens eine     Schlammablaufrinne    zugeord  net ist.  



  Der axial     durchströmbare        Tauchtropfkörper    kann  beliebig ausgebildet sein. Er kann beispielsweise aus  einer oder mehreren radial     übereinanderliegenden    spira  lig um eine Welle angeordneten     Fläche(n)    oder aus  spiralig aufgewickelten Wendeln gebildet sein. Vor  zugsweise ist der     Tauchtropfkörper    jedoch schnecken  förmig entsprechend dem Patent Nr. 441140 ausgebil  det. Der     Tauchtropfkörper    weist dann, beispielsweise  mit geringem Abstand voneinander angeordnete,       Schneckenflächen    auf, die vom äusseren Umfang bis  zu seiner Welle durchgehend sein können.

   Die     Schnek-          kenflächen    können durchlässig oder undurchlässig sein.  Im ersteren Falle können die Schneckenflächen aus  radial     aneinandergereihten    Wendeln oder aus perforier  ten Flächen bestehen. Es ist auch möglich, Tauchtropf  körper     zu    verwenden, deren Schneckenflächen auf  gerauht oder mit Erhöhungen versehen sind.    Die Verbindung zwischen der biologischen Stufe und  dem     Nachklärbecken    wird vorzugsweise durch eine  Öffnung     in    der beide Stufen trennenden Wand sicher  gestellt, wobei die Öffnung vorzugsweise drosselbar     ist.     



  Vorzugsweise ist die Anlage vor der biologischen  Stufe mit einem Ausgleichsbecken mit einem rotieren  den Schöpfer ausgerüstet, der das Abwasser     portionen-          weise    über eine     Zulaufrinne    zur biologischen Stufe för  dert.  



  Ein besonders einfacher Aufbau ergibt sich, wenn  der     Tauchtropfkörper,    der     Räumer    und/oder der Schöp  fer auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind und  einen gemeinsamen Antrieb aufweisen.  



  Die vorliegende Anlage eignet sich vorzüglich für  Kleinanlagen, durch ihre kompakte Ausbildung und  ihren einfachen funktionsgerechten Aufbau. Bei der  vorzugsweisen Verwendung eines Ausgleichsbeckens ist  es möglich, die Anlage mit sehr gutem Erfolg auch  dort einzusetzen, wo der Abwasseranfall sehr unregel  mässig erfolgt. Die Anlage ist dann über einen grösseren  Zeitraum gleichmässig     auslastbar.     



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen An  lage wird anhand der Zeichnung näher erläutert.  



  In der Figur ist ein sehr vorteilhaftes Ausführungs  beispiel der erfindungsgemässen mechanisch-biologischen  Kläranlage dargestellt. Die Anlage weist ein Ausgleichs  becken 1, eine biologische Stufe 2 mit Tauchtropf  körper 3 und ein     Nachklärbecken    4 auf, welche Teile  zu einer Einheit zusammengebaut sind. Die ganze An  lage ist in einem Trog 5 mit halbzylindrischem Boden  angeordnet, in dem das Ausgleichsbecken durch eine  Wand 6 von der biologischen Stufe 2 und letztere durch  eine weitere Wand 7 vom     Nachklärbecken    4 getrennt  sind. Trog und Wandteile können aus Beton oder aus       vflrzugsweise    korrosionsbeständigem Blech gefertigt sein.  



  Das Abwasser gelangt von einem nicht dargestellten       Vorklärbecken    über einen Zulauf 8 in das Ausgleichs  becken 1, aus dem es mittels eines rotierenden Schöp  fers 9     portionsweise    in eine     Zulaufrinne    10 zur biologi-      sehen Stufe geschöpft wird. Der Schöpfer 9 ist starr auf  der gleichen Welle 11 angeordnet, die auch den Tauch  tropfkörper 3 trägt und rotiert mit diesem.

   Das Aus  gleichsbecken 1 und die Schöpfeinrichtung sind so aus  gelegt, dass sie die im Normalfalle auftretenden Schwan  kungen im Abwasserzulauf aufzunehmen und auszuglei  chen vermögen, d. h.     die    anfallende Abwassermenge  wird     gepuffert    und     portionsweise    während 24 Stunden  der     Tauchtropfkörperstufe    zugegeben, so dass letztere  immer gleich belastet ist. Bei einem zufällig auftreten  den, das Fassungsvermögen des Ausgleichsbalkens über  steigenden Abwasseranfall, kann letzteres über einen       überlauf    12 direkt vom Ausgleichsraum in die biolo  gische Stufe strömen.  



  Die biologische Stufe 2 wird gebildet durch den  Trog 5, die beiden Wandungen 6 und 7 und durch den       Tauchtropfkörper    3, der auf der Welle 11 befestigt ist.  Letztere wird von einem Motor 13 unter Zwischen  schaltung eines Getriebes, beispielsweise eines Ketten  getriebes 14, angetrieben. Der     Tauchtropfkörper    be  steht aus einer Schnecke 15, die eine     geringe    Steigung  aufweist. Die einzelnen Schneckenflächen sind vom Um  fang bis zur Welle 11 voll, d. h. also undurchlässig, und  im wesentlichen glatt ausgeführt, so dass der Tauchtropf  körper bei seiner Rotation nur einen sehr geringen  Widerstand aufweist.

   Zur Erhöhung der Haftfähigkeit  des biologischen Rasens können die Schneckenflächen       aufgerauht    sein, wodurch der Widerstand des     Tauch-          tropfkörpers    nicht beeinflusst wird, da diese     Aufrauhung     keinesfalls grösser ist als die durch den biologischen  Rasen gegebene Unebenheit. Die Schneckenflächen be  stehen vorzugsweise aus Kunststoff. Zwischen Tauch  tropfkörper und     Trogboden    wird zweckmässig ein ge  ringer Spalt freigehalten, der     einen    gewissen Rücklauf  des Abwassers am Rande des schneckenförmigen Tauch  tropfkörpers, also eine Zirkulation, ermöglicht.  



  Das Abwasser     wird    durch den schneckenförmigen       Tauchtropfkörper    bei dessen Rotation gefördert, dabei  kommt es mit immer neuen Schneckengängen in Berüh  rung und wird kontinuierlich gereinigt. Die einzelnen  Schneckengänge sind jeweils mit anderen dem Grad  der Reinigung entsprechenden Mikroorganismen be  wachsen. Das Abwasser kommt also in ein und dem  selben     Tauchtropfkörper    mit allen für eine restlose  Reinigung erforderlichen Arten biologischer Mikroorga  nismen in Berührung.  



  Die     Verweilzeit    in der biologischen Stufe wird     im     vorliegenden Beispiel praktisch durch die vom Schöpfer  9 pro Zeiteinheit zugegebene Abwassermenge bestimmt,  da am Auslauf nur eine letzterer entsprechende Menge  gereinigtes     Abwasser        abfliessen    kann.  



  Um die Zirkulation in der biologischen Stufe zu       verändern,    kann die Umdrehungszahl pro Zeiteinheit  des     Tauchtropfkörpers    und unter Umständen auch der  Auslauf 16 aus der biologischen Stufe mittels eines  Schiebers 31 gedrosselt werden.

   Bei erhöhter Touren  zahl des     Tauchtropfkörpers    ist dessen Förderleistung  grösser als die durch den Schöpfer 9 bestimmte Durch  satzmenge pro Zeiteinheit, so dass das Abwasser dem  Förderweg des     Tauchtropfkörpers    nicht mehr folgen  kann und deshalb zwischen dem durch Tauchtropf  körper und Trog gebildeten Spalt teilweise zurück  strömt, wodurch es entweder     erneut    mit dem Tauch  tropfkörper oder aber mit vorhergehenden Gängen des       Tauchtropfkörpers    in Berührung kommt und dadurch  nachgereinigt wird.    Aus der biologischen Stufe 2 tritt das Abwasser  durch den Auslauf 16 in das     Nachklärbecken    4, das  durch eine Wand 18 in einen Schöpfraum 19 und den  eigentlichen Klärraum 20 unterteilt wird.

   Diese An  ordnung ist sehr vorteilhaft, da dann nicht das ganze im       Nachklärbecken    befindliche Abwasser durch die     Schöpf-          bewegung    eines den abgesessenen Schlamm hebenden  Schöpfers 21 in Turbulenz gerät. Im eigentlichen Klär  raum     2(i    bleibt das Abwasser immer ungestört und der  Schlamm kann sich absetzen und rutscht über den ge  neigten Boden 22     in    den     Schöpfraum    19.

   Von dort  wird der Schlamm, wie bereits erwähnt, mittels des  Schöpfers 21, der ebenfalls starr auf der Welle 11 des       Tauchtropfkörpers    befestigt ist, gehoben und in die  Ablaufrinne 23     gefördert.    Das nachgeklärte Abwasser  läuft über den überfall 24 in den Ablauf 25.  



  Die dargestellte Anlage ist insbesondere für Klein  anlagen bis zu 100     Einwohnergleichwerten,    d. h. für  die von Wohngemeinschaften mit insgesamt 100 Perso  nen anfallende Abwassermenge, geeignet. Bei einer für  6     Einwohnergleichwerte    ausgeführten Anlage wies der  schneckenförmige     Tauchtropfkörper    bei einem Durch  messer von 1000 mm 27 Gänge mit einer Steigung  von 25 mm auf (42     m'    Oberfläche). Die Umdrehungs  zahl des     Tauchtropfkörpers    lag zwischen 3 bis 5 Um  drehungen pro Minute. Der Spalt zwischen Tauch  tropfkörper und     Trogboden    betrug ungefähr 10 mm.  



  Bei einem Abwasseranfall von 1200 Litern pro  Tag wurde folgender Reinigungseffekt gemessen:  
EMI0002.0043     
  
    Einlauf <SEP> in <SEP> Ablauf <SEP> aus
<tb>  Tauchtropfkörper <SEP> Nachklärbecken
<tb>  BSB5 <SEP> mg/1 <SEP> 305 <SEP> 12
<tb>  Phosphate <SEP> mgPA <SEP> 17 <SEP> 11
<tb>  Stickstoff <SEP> mgN/1 <SEP> <B>123</B> <SEP> 85

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlage zur mechanisch-biologischen Reinigung von Abwasser mit mindestens einer biologischen Stufe, in welcher mindestens ein in axialer Richtung durchström- barer, als Träger aerober Organismen dienender Tauch tropfkörper drehbar in einem Trog angeordnet ist, da durch gekennzeichnet, dass sich unmittelbar an die biologische Stufe ein Nachklärbecken anschliesst, wel ches mittels einer bis nahe an den Boden des Beckens reichenden Wand in den eigentlichen Klärraum und in ein Schlammschöpfbecken geteilt ist, wobei der Klär raum einen derart schrägen Boden aufweist,
    dass der Schlamm unter der Trennwand in den Schöpfraum wandern kann, und wobei im Schlammschöpfbecken ein rotierender Schlammschöpfer angeordnet ist, dem ober halb des Beckens eine Schlammablaufrinne zugeord net ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Nachklärbecken über eine, gegebenen falls drosselbare, Öffnung mit der biologischen Stufe verbunden ist. 2.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass vor der biologischen Stufe ein Ausgleichs becken mit einem rotierenden Schöpfer angeordnet ist, wobei letzterem eine Zulaufrinne zur biologischen Stufe zugeordnet ist. 3. Anlage nach Unteranspruch 1 und/oder 2, da durch gekennzeichnet, dass Tauchtropfkörper, Räumer und/oder Schöpfer auf einer gemeinsamen Welle an geordnet sind und vorzugsweise einen gemeinsamen Antrieb aufweisen. 4. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Tauchtropfkörper schneckenförmig ausgebildet ist.
CH804567A 1966-07-13 1966-07-13 Anlage zur mechanisch-biologischen Reinigung von Abwasser CH451031A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2403306A1 (fr) * 1977-09-19 1979-04-13 Sterling Drug Inc Traitement d'eaux usees

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2403306A1 (fr) * 1977-09-19 1979-04-13 Sterling Drug Inc Traitement d'eaux usees

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