CH451207A - Mehrstufige Zentrifugalpumpe - Google Patents

Mehrstufige Zentrifugalpumpe

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Publication number
CH451207A
CH451207A CH1206766A CH1206766A CH451207A CH 451207 A CH451207 A CH 451207A CH 1206766 A CH1206766 A CH 1206766A CH 1206766 A CH1206766 A CH 1206766A CH 451207 A CH451207 A CH 451207A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
wheel
centrifugal pump
drive turbine
turbine wheel
stage
Prior art date
Application number
CH1206766A
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English (en)
Inventor
Vymola Vaclav
Original Assignee
Sigma Lutin
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Application filed by Sigma Lutin filed Critical Sigma Lutin
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/02Units comprising pumps and their driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Mehrstufige        Zentrifugalpumpe       Die vorliegende Erfindung betrifft eine mehrstufige       Zentrifugalpumpe.     



  Bisher wurden     mehrstufige        Zentrifugalpumpen    zur  Förderung von Flüssigkeiten, bei denen sich der stati  sche Druck an der Saugseite dem Druck des gesättigten  Dampfes nähert, 'so     konstruiert,        dass    jede Hohlraum  bildung     vermieden    wird. Das wird vor allem dadurch  erreicht, dass das Laufrad der ersten Stufe eine     ver-          grösserte    Einlassöffnung aufweist, oder dass in die Saug  öffnung kältere Flüssigkeit     eingespritzt    wird.  



  In anderen Fällen wird der     Kondensatpumpe    eine  zweite Saugpumpe mit niedrigerer Drehzahl vorgeschal  tet. Dies     sst        insofern        ungünstig,    als     die        Baudimensionen     des Aggregates vergrössert werden und sich die Anwen  dung meistenteils auf eine niedrige Leistung beschränkt.  



  Ausser den genannten Lösungen ist auch eine solche  Konstruktion     bekannt,    bei der das erste Laufrad auf der  Welle freilaufend gelagert ist und über eine hohle, auf  der Hauptwelle mittels eines ausserhalb des hydrauli  schen Raumes befindlichen Schaltgetriebes, das bei  spielsweise mit Zahnrädern versehen ist, gelagerte Welle  angetrieben wird. Diese Anordnung ist bezüglich Kon  struktion verhältnismässig kompliziert, setzt die Her  stellung präziser Zahnräder voraus und ermöglicht kei  nerlei Regulierung der Saugfähigkeit und Leistung der  Pumpe.  



  So entstand das Problem, eine mehrstufige     Zentri-          fugalpumpe    mit einer hohen Saugfähigkeit und der Mög  lichkeit einer Regulierung der Saugfähigkeit zu konstru  ieren, welche auch für hohe Leistungsparameter einge  setzt werden kann, wobei auf die komplizierte und an  spruchsvolle, die Dimensionen der Pumpe und deren  Herstellungskosten vergrössernde zusätzliche Einrich  tung verzichtet werden sollte.  



  Die vorliegende     Erfindung    löst dieses Problem der  art, dass das Laufrad der ersten Stufe mit dem An  triebsturbinenrad verbunden ist, wobei deren Saugkam  mern durch mindestens einen Kanal miteinander in Ver  bindung stehen.  



  Beispielsweise     Ausführungsformen    des Erfindungs-         gegenstandes    sollen anhand der Zeichnung nachfolgend  näher erläutert werden. Es zeigen:       Fig.    1 eine     Zentrifugalpumpe,    in schematischer Dar  stellung, teilweise im Schnitt und       Fig.2    eine Ausführungsvariante der Zentrifugal  pumpe.  



  Die mehrstufige     Zentrifugalpumpe    gemäss     Fig.1     umfasst Laufräder 11, einen Austrittskörper 13, sowie  Zwischenwände 12 der Druckstufen. Auf der in diesem  Teil verlaufenden und von der Seite des Austrittskör  pers 13 angetriebenen Welle 14 sind die erwähnten  Laufräder 11 der Druckstufen     aufgekeilt.    Davor ist auf  der Welle 14 ein Saugrad 15 einer ersten Stufe freilau  fend gelagert und mit einem     Antriebsturbinenrad    16 ver  bunden. Die Verbindung des Saugrades 15 mit dem An  triebsturbinenrad 16 kann mittels Schrauben oder durch  Aufsetzen auf dessen Nabe erfolgen, eventuell können  beide Räder 15 und 16 als ein Ganzes hergestellt wer  den.

   Auf der Welle 14 ist weiterhin ein dem erwähnten       Antriebsturbinenrad    16 vorgeschaltetes Pumpenrad 17       aufgekeilt.    Die Welle 14 ist auf bekannte Weise in La  gern 18 und 19 gelagert und der hydraulische Raum  durch Stopfbuchsen 20 und 21 abgedichtet. Oberhalb  des Pumpenrades 17 befindet sich eine den Austritt des  Pumpenrades 17 mit dem Einlass des     Antriebsturbinen-          rades    16 verbindende Umführung 22. Es hat sich als  vorteilhaft gezeigt, diese Umführung 22 mit einer Regel  vorrichtung 23 zur Sicherung der     Richtungs-,        Druck-          und    Mengenänderung der Antriebsflüssigkeit zu ver  sehen.

   Die     Umführung    22 ist über den Saugkörper mit  den übrigen Teilen der Pumpe kommuniziert und bildet  mit ihnen eine Einheit.  



  Vor der Inbetriebnahme der Pumpe wird diese mit  der geschöpften Flüssigkeit angefüllt. Die Flüssigkeit  füllt ausser den Hohlräumen der eigentlichen Pumpe  auch die Hohlräume des     Antriebsturbinenrades    16, des  Pumpenrades 17 und der     Umführung    22 an. In diese  Räume gelangt die Flüssigkeit über den Kanal, bzw.  Kanäle 25, die den Hohlraum des Saugkörpers 24, bzw.  den des Saugrades 15 der ersten Stufe mit dem Saug-           raum    des     Antriebsturbinenrades    16 kommunizieren.

    Nach dem     Ingangsetzen    der Pumpe läuft auch das die       Druckflüssigkeit    über die Umführung 22 an das An  triebsturbinenrad 16     lieferrxie        Pumpenrad    17 mit glei  cher Drehzahl an und dreht dieses mit einer geringeren  Drehzahl an. Gleichzeitig mit dem     Antriebsturbinenrad     16 dreht sich mit der gleichen Geschwindigkeit auch das  daran angeschlossene Laufrad 15 der ersten Stufe, saugt  die Flüssigkeit an und     befördert    sie zu den weiteren  Stufen. Die geringere Drehzahl des Saugrades 15 der  ersten Stufe bewirkt eine hohe Saugfähigkeit und ver  hindert die Bildung von Hohlräumen.  



  Wird die     vorbeschriebene    Pumpe als Kondensat  pumpe verwendet, so erfordert der veränderliche Flüs  sigkeitsspiegel in dem Kondensator eine Änderung der       Saugfähigkeit    der     Pumpe.        Dies    wird     durchÄnderung    der  Drehzahl des Saugrades 15 der ersten Stufe erreicht.  Diesem Zwecke dient die in der Umführung 22 vor dem       Einlass        des        Antriebsturbinenrades    16 eingebaute Re  gelvorrichtung 23 zur     Richtungs-,    Druck- und Mengen  änderung der Antriebsflüssigkeit.

   Es hat sich als vor  teilhaft ergeben, die Regelvorrichtung 23 in Form von  regulierbaren Schaufeln auszuführen, die sich unter dem       Einfluss    der Spiegeländerung im Kondensator entspre  chend verstellen und die günstigste Geschwindigkeit,  Richtung, Druck und Menge der durchfliessenden Flüs  sigkeit sichern. Somit kommt es zur Drehzahländerung  des     Antriebsturbinenrades    16 und gleichzeitig der des  Saugrades 15 der ersten Stufe und zur Beeinflussung der       Pumpensaugfähigkeit    und deren Gesamtleistung. Im  Falle einer anderen Anordnung der Regelvorrichtung ist  es erforderlich, gleichzeitig auch deren Betätigung ent  sprechend der     Flüssigkeitsspiegeländerung    im Konden  sator herzurichten.  



  In dem Bereich des Pumpenrades 17, der Umfüh  rung 22 und des     Antriebsturbinenrades    16 kann ein be  stimmter Temperaturanstieg der Flüssigkeit infolge Rei  bung auftreten. Es wäre deshalb angebracht, den Um  lauf, bzw. die Kühlung der     Zirkulationsflüssigkeit    so zu  gestalten, dass sie aus dem Raum der weiteren Pumpen  stufen über eine Leitung 26 geleitet wird. Über diese       Zirkulationsleitung    26 wird die geschöpfte Flüssigkeit  in die Saugkammer des Pumpenrades 17 zugeleitet und  über den Kanal, bzw. Kanäle 25 aus der Saugkammer  des     Antriebsturbinenrades    16 in den Raum des Saug  körpers 24     abgeführt.     



  Die Einrichtung kann, wie     Fig.    2 zeigt, auch so aus  geführt     sein,        dass    sich das     Antriebsturbinenrad    16  mittels einer Druckflüssigkeit aus einer fremden Quelle,  gegebenenfalls aus dem Austritt einer der übrigen Stu  fen der Pumpe andreht, so dass das Pumpenrad 17 weg  fällt und statt der Umführung 22 ein Verteiler 27 ange  ordnet wird. In einigen Fällen kann bei dieser Anord  nung Druckwasser anstatt aus einer fremden Quelle di  rekt aus der Austrittsrohrleitung oder aus einer anderen  Stufe der eigenen Pumpe entnommen werden. Handelt  es sich in beiden Fällen um einen geschlossenen Kreis  lauf, muss die Druckflüssigkeit über einen geeigneten  Kühler geleitet werden.

      Die     vorbeschriebene    Pumpe bedeutet einen Fort  schritt gegenüber den bekannten Pumpen, denn sie er  möglicht die Konstruktion von     Kondensatpumpen    für  höhere Leistungsparameter als bisher. Ein weiterer Vor  teil besteht darin, dass die Pumpe mit einfachem Pum  pengehäuse von verhältnismässig geringem Gewicht und  Dimension     konstruiert    werden kann, denn bereits die  Konstruktion kann mit einer hohen     Drehzahl    der Aus  trittsstufen und der einstellbaren niedrigen Drehzahl der  Saugstufe rechnen. Damit ist zugleich eine hohe An  saugfähigkeit, eine Regulierungsmöglichkeit und eine ge  eignete Anpassung der Leistung der     Pumpe    an die Be  triebsparameter gesichert.

   Die     vorbeschriebene    Anord  nung ist     darüberhinaus    verhältnismässig einfach und  leicht     herstellbar.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrstufige Zentrifugalpumpe mit einem auf der Pumpenwelle freilaufend gelagerten Laufrad der ersten Stufe und einem Antriebsturbinenrad, dadurch gekenn zeichnet, dass das Laufrad (15) der ersten Stufe mit dem Antriebsturbinenrad (16) verbunden ist, wobei deren Saugkammern durch mindestens einen Kanal (25) mit einander in Verbindung stehen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsturbinenrad (16) von der Flüssigkeit, die von einem auf einer Welle (14) auf- gekeilten und dem Antriebsturbinenrad (16) vorgeschal teten Pumpenrad (17) über eine Umführung (22) liefer bar ist, antreibbar ist.
    2. Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfüh rung (22) mit einer Regelvorrichtung (23) zur Druck-, Richtungs- und Mengenänderung der Antriebsflüssig keit versehen ist. 3. Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsturbinenrad (16) von einer Druckflüssigkeit aus einer Fremdquelle über einen Verteiler (27) und über die Regelvorrichtung (23) zur Druck-, Richtungs- und Mengenänderung dieser Druck flüssigkeit betätigbar ist.
    4. Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Pumpenwelle (14) freilaufend gelagerte Saug rad (15) der ersten Stufe als Doppelrad mit einem Ein- lass und zwei Austritten ausgebildet ist. 5. Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkammer des Pumpenrades (17) über eine Zir- kulationsleitung (26) mit dem Raum der weiteren Stufen verbunden ist.
    6. Zentrifugalpumpe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelvorrichtung (23) einstell bare Schaufeln umfasst.
CH1206766A 1965-08-23 1966-08-22 Mehrstufige Zentrifugalpumpe CH451207A (de)

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CH451207A true CH451207A (de) 1968-05-15

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