CH451493A - Verfahren zur Herstellung von Bogenstücken für isolierte Rohrleitungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bogenstücken für isolierte Rohrleitungen

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CH451493A
CH451493A CH879367A CH879367A CH451493A CH 451493 A CH451493 A CH 451493A CH 879367 A CH879367 A CH 879367A CH 879367 A CH879367 A CH 879367A CH 451493 A CH451493 A CH 451493A
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CH
Switzerland
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insulation protection
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insulation
transport pipe
leg
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Application number
CH879367A
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English (en)
Inventor
Ernst Dipl Ing Rueede
Burkhard Ulrich
Original Assignee
Rollmaplast Ag
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/14Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems
    • F16L59/16Arrangements specially adapted to local requirements at flanges, junctions, valves or the like
    • F16L59/22Arrangements specially adapted to local requirements at flanges, junctions, valves or the like adapted for bends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von Bogenstücken für isolierte Rohrleitungen    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel  lung von Bogenstücken für isolierte Rohrleitungen,  bestehend aus dem Transportrohr, einem konzentri  schen     Isolationsmantel    aus     geschäumtem        Kunststoff     und einem thermoplastischen     Hohlkörper    als Isola  tionsschutz.  



  Es ist bei geraden isolierten Rohren bekannt, über  das zu isolierende Rohr eine rohrförmige Hülle     grösse-          ren    Durchmessers zu schieben und hierauf den ringför  migen     Hohlraum        zwischen    Rohr und Hülle mit einem       härtbaren    Kunststoff, dem zuvor Härter und Expan  sionsmittel beigemischt worden sind,     auszuschäumen.     Im Hinblick auf den     Ausschäumungsvorgang    und in  Rücksicht auf die bei der Verlegung und im Betrieb zu  erwartenden Beanspruchungen muss die Hülle über  eine ausreichende     Abriebfestigkeit    und     Aussen:

  steifig-          keit    verfügen. Sehr     geeignet        sind    Kunststoffrohre z. B.  aus     Hart-Polyäthylen.        Meistens    werden derart isolierte  Rohre in Abschnitten handlicher Längen vorfabriziert  und auf dem Bauplatz zusammengesetzt. Dabei wird  das im Kern der Kombination liegende Transportrohr  mit jenem des benachbarten Abschnittes dicht ver  schweisst, verschraubt     usw..    Um diesen Arbeitsvorgang  zu erleichtern,     lässt    man bei den vorfabrizierten Ab  schnitten das     Transportrohr    um mindestens 10 cm aus  der Isolation herausragen. Zwangsläufig bilden sich  beim Zusammenbau Isolationslücken.

   Diese     können     z. B. durch Einlegen von     Isolationshalbschalen    und       anschliessendes    Bandagieren geschlossen werden. Da  es schwierig ist, den     übergang    von den Halbschalen  auf die vorfabrizierte Isolation dicht zu gestalten:, emp  fiehlt sich z. B. die zusätzliche Verwendung von     Schie-          bemuffen,    Diese werden vor der Montage vollständig  über die     Isolationshülle    eines, der beiden zu verbinden  den Isolationsrohre geschoben und nach erfolgter       Schliessung    der Isolationslücke so zurückgezogen, dass  die beiden benachbarten Isolationshüllen etwa gleich  tief in die Schiebemuffe eintauchen.

   Durch beidseitig  der Schiebemuffe eingelegte elastische Ringe kann über  den Umfang der     beiden,    Isolationshüllen ein dichter    Abschluss erzielt werden. Diese     verhältnismässig    einfa  che Art, Isolationslücken betriebssicher zu     schliessen,     hat sich in der Praxis bewährt,     ist    aber bei Richtungs  änderungen nicht anwendbar. Es sind auch keine ande  ren vergleichbar einfachen Verfahren zur Schliessung  von Isolationslücken bei Richtungsänderungen, be  kannt.

   Damit die     meistens    geforderte Dichtheit der  Hülle gegenüber Feuchtigkeit sicher erreicht wird, be  dient man sich aufwendiger     Konstruktionen,    so vor  allem wasserdichter Betonschächte, die zugänglich sein  müssen und mit einem schüttbaren Isolierstoff aufge  füllt werden.  



  Die Erfindung gibt ein     Verfahren    zur Herstellung  von Bogenstücken für isolierte Rohrleitungen an, die  mit den gleichen Mitteln wie bei den geraden Rohren  verbunden und verlegt werden können und kennzeich  net sich dadurch,     dass    mindestens einer der beiden  Schenkel des Isolationsschutzes erst nach der Einfüh  rung des Transportrohres mit der Stirnseite der Bogen  partie verbunden und     anschlicssend    der Hohlraum zwi  schen Transportrohr und Isolationsschutz     ausge-          schäumt    wird.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dargestellt, nämlich:       Fig.    1     45 -Bogenstück    im Längsschnitt,       Fig.    2     90 -Bogenstück    im Längsschnitt.  



  Das Bogenstück nach     Fig.1    besteht aus dem  Transportrohr 1, welches der Fortführung des gegen  Wärmeaustausch mit der Umgebung zu schützenden  Mediums dient (Dampf, Heisswasser, Kühlsohle usw.).  Das     Transportrohr    1 isst meistens     metallisch.    Es be  steht aus zwei geraden Schenkeln 2 und einer Bogen  partie 2a. Letztere kann mit Hilfe eines handelsübli  chen Gewinde- oder Schweissbogens oder aber durch  Biegung bewerkstelligt werden. Abgesehen von einer  kurzen Partie am Ende der beiden Schienkel ist das  Transportrohr mit einer Isolation 3 umgeben. Den     äus-          seren        Abschluss    derselben bildet der Isolationsschutz  4.

   Dieser besteht aus zwei geraden Schenkeln und  einer Bogenpartie 4a. Schenkel und Bogenpartie sind      durch die beiden     Schweissungen    5 miteinander verbun  den. Es ist jedoch auch möglich, dass die Bogenpartie  mit einem der beiden Schenkel eine Einheit bildet, die  entweder im     Spritzgussverfahren    oder durch     Anformen     eines Bogens am Ende des betreffenden Schenkels her  gestellt wurde. In diesem Fall entfällt eine der beiden  Nahtstellen 5.

   Bei der letztgenannten Variante kann  einer der beiden Schenkel des Transportrohres 2 erst  mit der Bogenpartie 2a verbunden werden, nachdem  der übrige Teil, das heisst Bogenpartie 2a mit einem  Schenkel, in den mit     einem    Schenkel     versehenen    Bogen  des     Isolationssehutzes    eingeführt worden ist.

   Der  zweite     Schenkel    des     Isolationsschutzes        wird        stets        am     Schluss, das     heisst    vor dem     Ausschäumen    des Hohl  raumes zwischen     Transportrohr    und     Isolationsschutz,     an das noch freie     Ende    der Bogenpartie 4a des Isola  tionsschutzes angeschlossen.

   Mindestens einer der bei  den Schenkel 4 wird mit     Vorteil    etwas mehr als dop  pelt so lang gewählt wie die nicht isolierte Schenkel  partie des Transportrohres 1, so dass vorübergehend  eine Muffe, die für die Schliessung der Isolationslücke  ausreichend lang ist, vollständig     überschoben    werden  kann.  



  In     Fig.    2 ist die Bogenpartie 4a des Isolationsschut  zes aus einzelnen Segmenten hergestellt. Ausserdem ist  die Wand aus     Festigkeitsgründen    dicker ausgeführt als  jene der Schenkel 4. Um trotz der     Wanddickenunter-          schiede    eine einwandfreie     Schweissung    5 zu erzielen,  ist die Wanddicke der Bogenpartie 4a an den Stellen 6  auf die     Schenkelwanddicke        reduziert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Bogenstücken für isolierte Rohrleitungen, bestehend aus dem Transport rohr, einem konzentrischen Isolationsmantel aus ge schäumtem Kunststoff und einem thermoplastischen Hohlkörper als Isolationsschutz, dadurch gekennzeich net, dass mindestens einer der beiden Schenkel des Isolationsschutzes erst nach der Einführung des Trans portrohres mit der Stirnseite der Bogenpartie verbun- den und anschliessend der Hohlraum zwischen Trans portrohr und Isolationsschutz ausgeschäumt wird.
    UNTERANSPRÖCHE l.. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verbinden von Bogenpartie und Schenkel des Isolationsschutzes mittels Schweissung erfolgt. 2. Verfahxen gemäss Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweis- sung mit Hilfe eines Schweisspiegels erfolgt, der in der Mitte eine Öffnung aufweist, die mindestens so gross ist wie der Querschnitt des zu isolierenden Transport rohres. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Bogenpartie und ein Schenkel des Isolationsschutzes und des Trans portrohres je ein Stück bilden oder zuvor zu je einer Einheit zusammengesetzt worden sind und der zweite Schenkel des Isolationsschutzes erst mit der freien Stirnfläche der Bogenpartie des Isolationsschutzes ver- schweisst wird, nachdem der zweite Schenkel des Transportrohres mit der zuvor in seine Hülle einge führte Bogen/Schenkel- Kombination verbunden wor den ist. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenpar tie des Isolationsschutzes über das aus einem Teil be stehende oder zuvor zu einer Einheit zusammengefügte Transportrohr-Bogenstück, bestehend aus Bogen- und beidseitiger Schenkelpartie, geschoben und hierauf beidseitig mit den Isolationsschutz-Schenkelpartien verbunden wird.. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bogenpartie des Isolationsschut zes aus Festigkeitsgründen. dickwandiger ausgeführt wird als die Schenkelpartie, wobei die Wanddicke der Bogenpartie gegen die Stirnfläche so verjüngt wird, dass diese mit dem Querschnitt der Schenkelpartie übereinstimmt.
CH879367A 1967-06-21 1967-06-21 Verfahren zur Herstellung von Bogenstücken für isolierte Rohrleitungen CH451493A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0540935A1 (de) * 1991-11-06 1993-05-12 E. Missel GmbH & Co. Formteil zur Wärme- und/oder Schallisolierung von Rohrleitungselementen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0540935A1 (de) * 1991-11-06 1993-05-12 E. Missel GmbH & Co. Formteil zur Wärme- und/oder Schallisolierung von Rohrleitungselementen

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