CH451673A - Verfahren zum Verbessern der Farbe von Fleisch und Fleischprodukten - Google Patents

Verfahren zum Verbessern der Farbe von Fleisch und Fleischprodukten

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CH451673A
CH451673A CH1185764A CH1185764A CH451673A CH 451673 A CH451673 A CH 451673A CH 1185764 A CH1185764 A CH 1185764A CH 1185764 A CH1185764 A CH 1185764A CH 451673 A CH451673 A CH 451673A
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sep
meat
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erythorbate
acid
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Lewis Brown William
Lee Schmucker Morton
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Lewis Brown William
Lee Schmucker Morton
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Description


  Verfahren     zum    Verbessern der Farbe von Fleisch und Fleischprodukten    Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein Verfahren zum  Verbessern der     Farbe    von Fleisch und Fleischprodukten,  insbesondere ein Verfahren     zur    beschleunigten     Farbent-          wicklung    und Verbesserung des Aussehens während des       Pökelns    und während des     Lagerns    des     gepökelten    Flei  sches und der Fleischprodukte.  



  Die während des     Pökelns    von     Fleisch    erfolgenden  chemischen Reaktionen wurden schon des     öftern    unter  sucht, insbesondere die Farbänderungen und die Ent  wicklung einer Färbung durch Pigmente. Verwandlungen  der     Fleischpigmente,    die sich durch Veränderung der  Färbung während und nach dem     Pökeln    zeigen, werden  vom Verbraucher als direkter Beweis der     Qualität    des  gepökelten Fleisches betrachtet.     Klares    rosa bis rot ist  bei Schinken und Schinkenspeck und sonstigen Fleisch  produkten eine unabdingliche Voraussetzung für die  Verkaufsfähigkeit.  



  Beim     Pökeln    ist die Verwendung von Nitriten be  reits     bekannt.    Die Reaktion des Nitrits     mit    dem Fleisch  pigment unter Bildung der sogenannten     Pökelfarbe        um-          fasst        zahlreiche        einzelne    chemische und physikalische  Reaktionen und Veränderungen. Die Farbveränderun  gen erfolgen während des     KPökelns ,    der     Verweilzeit     und den folgenden Stufen, d. h. Kochen oder Räuchern.

    Bei langer Verarbeitungszeit vereinigen sich     pH-Wert,     Enzymaktivität und die fundamentalen Eigenschaften  des Fleisches     vorteilhaft    für die Farbentwicklung. Wird  die Behandlung beschleunigt, was heute in der fleisch  verarbeitenden Industrie oft der Fall ist, werden diese  natürlichen und     vorteilhaften    Bedingungen häufig be  schnitten. Daher verwendet man verschiedene Reagen  zien, um die gewünschte Färbung, wie sie langsam ge  pökeltes Fleisch aufweist, zu erzielen.  



       Untersuchungen        haben        ergeben,        dass        Myoglobin    das  hauptsächliche natürlich vorkommende Pigment in rotem  Fleisch ist, und     dass    dieses Pigment     schliesslich    in     Stick-          stoffoxyd-Myoglobin,    allgemein     Nitrosomyoglobin    ge  nannt, verwandelt wird, welches Pigment die gewünschte  rötlich bis rosa Färbung des Fleisches hervorruft.  



       Myoglobin    besteht aus zwei Teilen, dem     Globin    und         Häm.    Ein Eisenatom ist im Zentrum des     Häm-Moleküls     gebunden. Das Eisenatom stellt den Hauptfaktor bei der  chemischen     Reaktivität    des     Myoglobins    dar, die für die  verschiedenen Färbungen des Fleisches verantwortlich  ist. Das     Globin    ist ein Proteinmolekül, an welches das       Häm-Molekül    durch eine Bindung von Eisenatom und  verschiedene andere Bindungen von Resten des     Häm-          Moleküls    gebunden ist.

   Im     Myoglobinmolekül    ist sozu  sagen eine     Eisenbindung    frei. Diese freie Bindung er  laubt die Reaktion     mit    anderen Atomen und Molekülen.  Beispielsweise kann     Myoglobin    ein Molekülwasser bin  den, wobei man ein Pigment von purpurroter     Farbe    er  hält; im     Oxymyoglobin,    das rosarot ist, ist ein Molekül  Stickstoffoxyd an das Eisen gebunden.

   Das     stickstoff-          oxydhaltige    Pigment, d. h. das     Nitrosomyoglobin,    kann  in zwei Formen,     nämlich    der nativen und der denaturier  ten,     vorliegen.    Da die native Form in Wasser löslich ist,  scheint das     Nitrosopigment,    wie es im gepökelten     Fleisch     auftritt, die     denaturierte    Form zu sein, da die Farbe von  gepökeltem     Fleisch    durch Wasser nicht     extrahierbar    ist.  



  Während die genaue     Konfiguration    des Pigments       Nitrosomyoglobin    nicht bekannt ist, scheint es doch, dass  das endgültig erhaltene Pigment das Ergebnis zweier  Reaktionen ist, nämlich der Bildung von Stickoxyd aus  Nitrit und der folgenden Vereinigung von     Häm    und       Stickoxyd,    sowie der physikalischen oder chemischen  Denaturierung des     Globin-    oder Proteinanteils des Mole  küls.

   Das erste Verfahren ist chemisch und besteht darin,  dass man das Nitrit zu Stickoxyd reduziert bei gleich  zeitiger Reduktion des Eisens im Pigment vom dreiwer  tigen zum zweiwertigen Zustand; das zweite     Verfahren     ist eine physikalische Umwandlung, die die Denaturie  rung des Proteins     umfasst.    Die Reaktionen können wie  folgt     dargestellt    werden:

    
EMI0001.0074     
  
    1. <SEP> NO,- <SEP> <U>IHI <SEP> D</U> <SEP> N02 <SEP> IH) <SEP> NO
<tb>  (Nitrat) <SEP> (Nitrit) <SEP> (Stickoxyd)            2.        NO        +        Myoglobin          Nitrosomyoglobin       
EMI0002.0001     
  
    3.

   <SEP> Nitrosomyoglobin <SEP> <U>A)</U> <SEP> denaturiertes <SEP> Globin
<tb>  Chemikalien <SEP> oder
<tb>  andere <SEP> denaturierte <SEP> Proteine       Während     Myoglobin    vielleicht das hauptsächliche  Fleischpigment darstellt, so sind im     Fleisch    doch noch       andere        sauerstoffhaltige    Pigmente enthalten, beispiels  weise Hämoglobin und     Cytochrom.    Diese     sauerstoffhal-          tigen    Pigmente     verändern    ebenfalls ihre Färbung je nach  der Oxydationsstufe, beispielsweise in purpurrot, hellrot,  rosa oder graubraun.  



       Bekanntlich    weisen Fleisch und Fleischprodukte ver  schiedene Färbungen, von aussen nach innen variierend  auf. Diese Variierungen lassen sich dadurch erklären,  dass, wenn die Oberfläche des     Fleisches    und der Fleisch  produkte mit atmosphärischem Sauerstoff in Berührung  kommt, der Sauerstoff mit dem vorhandenen     Myoglobin     an oder in der Nähe der Oberfläche reagiert unter Bil  dung von kräftig rotem     Oxymyoglobin.    Zur gleichen  Zeit behält das     Myoglobin    im Innern in reduzierter Form  eine purpurrote Färbung.

   Das     Hämoglobinpigment    un  terliegt ebenfalls bei Einfluss von atmosphärischem       Sauerstoff    verschiedenen Farbänderungen von purpurrot  bis graubraun (oxydiertes Pigment). Das Ergebnis ist ein       unattraktives    und nicht appetitliches Produkt, das eine  unvollständige Farbentwicklung während des     Pökelns     anzeigt.

   Das Problem der richtigen Farbentwicklung von       Fleisch    ist am aktuellsten bei der Herstellung von ge  kochten,     gepökelten    und feingemahlenen Fleischproduk  ten, wie Wienerwürsten oder     Frankfurterwürsten,        Bo-          lognawürsten,        Corned-Beef    und dgl., bei welchen mehr  Oberfläche vorliegt und     daher    der nachteilige Einfluss  von Licht und     Sauerstoff    grösser ist.  



  Wie bereits bemerkt, werden zur     Hintanhaltung    die  ser unerwünschten Veränderungen der Oxydationsstufe  der Pigmente verschiedene Reduktionsmittel, insbeson  dere     Askorbinsäure    und deren Derivate, verwendet.       Diese        Antioxidantien    werden im allgemeinen bei sämt  lichen     Verfahrensstufen    der Herstellung von Fleischpro  dukten eingesetzt. Die Rolle der     Askorbate    bei     Farb-          reaktionen    wird in den US-Patenten 2 541<B>572</B> und  2 739 899 beschrieben.  



  In der vorliegenden Beschreibung wird der Ausdruck       rAskorbat     als allgemeiner Ausdruck betrachtet, der  sowohl     Askorbinsäure    und verwandte Verbindungen,  z. B.     Natriumaskorbat,        Erythorbinsäure    (auch als     Iso-          askorbinsäure    bekannt),     Natriumerythorbat    und dgl.     um-          fasst.     



  Neben einer     bessern    Farbentwicklung während der  Behandlung mit Nitrit wurde festgestellt, dass die Ver  wendung von     Askorbat    die Farbentwicklung beschleu  nigt und damit kürzere Pökel- und Behandlungszeit er  laubt. Diese Faktoren erlauben rascheren Durchsatz und  höhere Produktion ohne Verlust an Farbe oder Farb  gleichheit.  



  Während die Verwendung von Reduktionsmitteln  oder     Antioxidantien    die Entwicklung von klaren, gleich  mässigen Farben im     Fleisch    verbessert und kürzere Be  handlungszeiten ermöglicht, wird durch Zusatz dieser  Mittel das Problem der     Entfärbung    oder     Pigmentreak-          tivität    bei längerem Einfluss von Licht und Sauerstoff  bei der Lagerung und beim Verkauf nicht überwunden.  



       Die    gewünschte klare rosarote Farbe von gepökel  tem Fleisch ist gegenüber längerem Einfluss von Licht  und Luft nicht     beständig,    d. h. das     Fleisch    wird ver  schiedenfarbig,     entfärbt    und blasser. Diese Farbänderun-    gen hängen wiederum von der chemischen und physika  lischen     Reaktivität    der vorhandenen Pigmente ab. Um  die Veränderungen zu vermeiden, wurden verschiedene  Methoden angewandt, beispielsweise die Verpackung  unter Vakuum nach der Herstellung, und zwar in sauer  stoffundurchlässige Folien, oder durch Anwendung an  derer mit der Oberfläche in     Berührung    stehender Ma  terialien.

   Weitere Probleme entstehen aus der Fleischart  und daraus, ob das Fleisch gekocht, zerkleinert oder  vermahlen ist, aus der Menge und Konfiguration von  vorhandenem Fett, und dgl. Bisher war keine einzige  Zusammensetzung bekannt, die während Pökeln, son  stigem Behandeln und Lagern der verschiedenen Fleisch  arten und Produktqualitäten zur Erzielung einer     gleich-          mässigen    Farbentwicklung und Farbbeständigkeit     im     Endprodukt verwendet werden konnte.  



  Die vorliegende Erfindung liefert ein Verfahren, mit  dem die Farbe aller Fleischsorten und Fleischprodukte,  insbesondere mit Nitrit behandelter     Fleischsorten,    ver  bessert werden kann, wobei sich eine gleichmässige     Farb-          entwicklung    rascher einstellt.  



  Bei so hergestellten Fleischwaren wird eine bestän  digere Farbe während der Lagerung oder beim Einfluss  von Luft und Licht aufrechterhalten. Die     erfindungs-          gemässe    Zusammensetzung und Methode können bei  allen     nitritanwendenden    Pökelprozessen verwendet wer  den.  



  Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass das Nitrit voll  ständig zu Stickoxyd reduziert wird während der Fleisch  verarbeitung, und dass das     Metmyoglobin    in     Myoglobin     umgewandelt wird, das mit Stickoxyd reagiert.     Erfin-          dungsgemäss    wird     iede    unvollständige und langsame  Reaktion     zwischen        Myoglobin    und Stickoxyd vermieden  und eine raschere Behandlung ermöglicht.  



  Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass eine sichere  Farbentwicklung und beständige Farbe im Endprodukt  erzielt wird, und zwar in gleichmässiger Weise, so dass  Pökeln und     Weiterbehandeln    der vielen verschiedenen       Fleischarten    und Fleischprodukte nicht nach verschie  denen einzelnen, sondern einem generellen Verfahren       erfolgen    kann.  



  Die vorliegende Erfindung stellt     ferner    eine Mischung  zur Behandlung von frischem     Fleisch    und Fleischpro  dukten während des     Pökelns        und/oder        Weiterbehandelns     bereit, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie ein     Citrat     und ein Reduktionsmittel enthält. Als Reduktionsmittel  eignen sich viele Verbindungen     für    die vorliegenden  Zwecke, z.

   B.     Askorbinsäure,        Natriumaskorbat,        Ery-          thorbinsäure,        Natriumerythorbat,        butyliertes        Hydroxy-          anisol,        butyliertes        Hydroxytoluol,        Nordihydroguaiaret-          säure,        Propylgallat,        Askorbylpalmitat    und dgl.; bevor  zugt wird     Natriumerythorbat    (gelegentlich auch als     Ery-          thorbat    bezeichnet).

   Unter dem Ausdruck      Citrat     wer  den     Citronensäure    und ihre wasserlöslichen     Salze    ver  standen.  



  <I>Beispiel 1</I>  Tabletten wurden wie     folgt    hergestellt: Eine Tablet  tenbase wurde hergestellt aus     Frythorbinsäure,        Citronen-          säure,        Natriumbicarbonat    und Verdünnungsmitteln. Das  Gemisch wurde     tablettiert,    so dass jede Tablette 6,25 g       Erythorbinsäure,    6.25 g     Citronensäure,    6,0g     Natrium-          bicarbonat    und 1,5g Verdünnungsmittel enthielt. Die  zur Behandlung einer bestimmten Fleischart verwendete  Anzahl Tabletten hängt von der     Art    und Form des zu  behandelnden Fleisches ab.  



  Bei der Behandlung werden die     Tabletten    in Wasser  im Verhältnis von etwa 2     Tabletten    pro 2.4     Deziliter         Wasser gelöst. Während es     für    die     wirksame    Verwen  dung der     Zusammensetzung    nicht ausschlaggebend ist,       empfiehlt    es sich doch, die Tabletten erst direkt vor Ver  wendung in Wasser zu lösen.  



  <I>Pökeln von Fleisch</I>  <I>Würste</I>  Zwei Tabletten enthaltend 25 g eines Gemisches aus       Erythorbinsäure    und     Citronensäure    wurden pro 45 kg  Fleisch verwendet. Die Tabletten werden in 2,4 Dezi  liter Wasser pro Tablette gelöst     und    dem Fleisch 2     bis    3  Minuten vor Ende der     Zerkleinerung        zugesetzt.    Nach  Zusatz der Lösung wird wie folgt     geräuchert    (die an  fängliche Temperatur der Räucherkammer sollte 60  C  nicht übersteigen):

       Frankfurter:    Sobald die Farbe aussen  entwickelt ist (etwa 45 Minuten bei 60 <B>C)</B> wird die  Temperatur rasch auf 70 bis 80  C erhöht und solange  aufrecht erhalten, bis eine     Innentemperatur    von 64  C  erreicht ist.     Dann    wird mit Dampf behandelt bis     die     Innentemperatur 68  C beträgt. Bologna (und grosse       Würste):        Die        Temperatur        wird    langsam erhöht,     um    Plat  zen oder Erhärten der Wursthaut zu vermeiden, und die  Behandlung dauert lange genug, so dass die Innentem  peratur des Produkts 68  C erreicht.  



  Bei der Anwendung der     erfindungsgemässen    Zusam  mensetzung zur     Herstellung    von Fleischprodukten ist es       wesentlich,    dass die Produkte einer ausreichenden Wär  mebehandlung unterworfen werden, so dass die Farb  entwicklung vor der vollständigen inneren     Pasteurisie-          rung    erfolgt.  



  <I>Beispiel 2</I>  <I>Schinken,</I>     Corned-Beef   <I>und Schinkenspeck</I>  Eine wässrige Lösung der     erfindungsgemässen    Zu  sammensetzung     wird    dem Fleisch auf übliche Weise bei  gemischt.  



  A.     Bedeckungspökelung:    2 Tabletten mit je 15 g       Natriumerythorbat    und 15g     Natriumcitrat    werden in  einer Tasse lauwarmem Wasser gelöst und pro 3,78  Liter Pökelware     zugesetzt.     



  B. Trockene oder halbtrockene     Pökelung:    2 Tablet  ten pro 45 kg Fleisch werden     zerkleinert    und den Pökel  salzen fein beigemischt, worauf das Gemisch wie üblich  verwendet     wird.     



  Schinken und     Schinkenspeck    wurden 0 bis 5 Tage       laug    bei 5,5 C     belassen    und auf übliche     Weise    geräu  chert.  



  Das     Corned-Beef    wurde nach der Behandlung in       wärmeschrumpfbare        Plasticbeutel    gepackt und unter       Vakuum        verschlossen.     



  Die folgenden Beispiele zeigen die Vorteile, die unter       Verwendung    der erfindungsgemässen     Zusammensetzung     bei der Herstellung von gemahlenem     Fleisch    und Fleisch  produkten,     beispielsweise        Wienerwürsten,        Bolognawür-          sten,        Büchsenfleisch    und dgl. erhalten werden. Ein Ver  gleich wird in diesen Beispielen gebracht zwischen dem       erfindungsgemäss    behandelten Fleisch und Fleisch, bei  welchem nur ein     Antioxydationsmittel    zugesetzt wurde.

    <I>Beispiel 3</I>  Eine Emulsion der folgenden Zusammensetzung  wurde hergestellt:    Kuhfleisch ohne Knochen 203 kg       Schweinefleisch    250 kg  Maissirup 13,5 kg  Wasser und Eis 144 kg  Salz, Pökel,     Gewürze    21,5 kg    Die Emulsion wurde in zwei gleiche Portionen auf  geteilt. Der einen     Portion    wurde eine     Zusammensetzung     zugegeben, die 60g     Erythorbat    und 60 g     Citronensäure     enthielt, während der andern 120g     Erythorbat    zugege  ben wurden. Das Gemisch wurde 1 bis 2 Minuten lang  zerkleinert.

   Dann wurde das     Schweinefleisch    zugesetzt  und nochmals bei 8  C     1/z    Minute lang gemischt. Die  Emulsionen wurden dann durch einen     Mince-Master    ge  geben, gestopft, miteinander verbunden und im     Räucher-          haus    wie folgt behandelt:  45 Minuten bei<B>61'</B> C, 60 Minuten bei 72  C, dann  78  C bis zu einer     Innentemperatur    von 63  C.

   Die  Emulsionen wurden dann durch einen     Wassersprühnebel     von 72  C auf eine     Innentemperatur    von 67 C gebracht  und     anschliessend    10 Minuten lang mit kaltem Wasser  behandelt, ehe sie mit     Luft    abgekühlt wurden.  



  Proben von jeder Emulsion wurden wiederholt wäh  rend der Verarbeitung auf die Farbentwicklung unter  sucht, wobei mit der     Munsell-Skala    gearbeitet wurde.       (Nickerson,         cColor        Measurement        and        Its        Application     to     the        Grading    of     Agricultural        Products ,        U.S.    Depart  ment of     Agriculture,    1946.) Die Ergebnisse sind in  Tabelle 1 zusammengefasst.

    
EMI0003.0085     
  
    <I>Tabelle <SEP> 1</I>
<tb>  120g <SEP> Erythorbat <SEP> Munsell- <SEP> Munsell- <SEP> 60 <SEP> g <SEP> Erythorbat+
<tb>  pro <SEP> <I>225 <SEP> kg</I> <SEP> Farbwert <SEP> Farbwert <SEP> 60 <SEP> g <SEP> Citronensäure
<tb>  pro <SEP> 225 <SEP> kg
<tb>  Zeit <SEP> Innen- <SEP> Rot <SEP> Weiss <SEP> Rot <SEP> Weiss <SEP> Zeit <SEP> Innen  temp. <SEP>  <U>C</U> <SEP> temp.

   <SEP>  C
<tb>  75 <SEP> 49,5 <SEP> 55 <SEP> 18 <SEP> 55 <SEP> 18 <SEP> 60 <SEP> 47
<tb>  90 <SEP> 51 <SEP> 57 <SEP> 16 <SEP> 57 <SEP> 15 <SEP> <I>75 <SEP> 49,5</I>
<tb>  130 <SEP> 65 <SEP> 60 <SEP> 14 <SEP> 59 <SEP> 14 <SEP> 90 <SEP> 51
<tb>  133 <SEP> 69 <SEP> 61 <SEP> 13 <SEP> 61 <SEP> 12 <SEP> <B><I>1</I></B>05 <SEP> 55       Aus obigen Daten ist     zu    entnehmen, dass das Gemisch  aus     Askorbat    und     Citronensäure    eine Farbe hervorruft,  die der Behandlung mit     Askorbat    alleine bei kürzerer  Behandlungszeit und niedrigerer     Innentemperatur    ent  spricht.  



  <I>Beispiel 4</I>  Eine     Emulsion    folgender Zusammensetzung wurde  hergestellt:    Kuhfleisch ohne Knochen 157 kg       Rindsbauchlappen    293 kg  Maissirup 13,5 kg  Wasser und Eis 142 kg       Salz,    Pökel, Gewürze 22,5 kg    Die Emulsion wurde in zwei gleiche Teile geteilt.  Dem einen Teil wurden 120 g einer     Zusammensetzung     aus     Erythorbat    und     Citronensäure,    dem andern Teil  120g     Erythorbat    zugesetzt.  



  Alle Bestandteile wurden     vermahlen    bei einer Tem  peratur von 8  C. Die     Erythorbat-Citronensäure-Zusam-          mensetzung    und das     Erythorbat    alleine wurden den  Emulsionen eine halbe Minute vor Beendigung des       Mahlvorganges    zugesetzt. Jedes Gemisch wurde dann  durch einen     Mince-Master    gegeben, gestopft und in der  Räucherkammer wie folgt behandelt:     11/2    Stunden bei  50      C,1/2    Stunde bei 61  C, eine halbe Stunde bei 75  C  dann bei 78  C bis zu einer Innentemperatur von 63  C.

    Darnach Besprühen mit Wasser von 75  C bis     zum    Er  reichen einer Innentemperatur von 67  C,     anschliessend              Besprühen    mit kaltem Wasser während 10     Minuten,    da  nach Abkühlen durch     Luftstrom.     



       Die        Munsell-Farbwerte        für    die so hergestellten  Würste sind in Tabelle 2 wiedergegeben.  
EMI0004.0007     
  
    <I>Tabelle <SEP> 2</I>
<tb>  Rot <SEP> Gelb <SEP> Schwarz <SEP> Weiss
<tb>  Frankfurter <SEP> mit <SEP> Erythorbat <SEP> 63 <SEP> 12 <SEP> 9 <SEP> 16
<tb>  Frankfurter <SEP> mit <SEP> Erythorbat
<tb>  plus <SEP> Citronensäure <SEP> 69 <SEP> 10 <SEP> 9 <SEP> 12       Es ist leicht zu ersehen, dass die das     erfindungsge-          mässe    Gemisch enthaltenden     Frankfurter    tatsächlich bes  sere Farbe aufweisen als die sonst     identischen    Frank  furterwürste, die nur     Erythorbat    enthalten.

   Die Ver  besserung der roten Farbe wurde durch     Munsell-Farb-          werte    und visuell festgestellt.  



  <I>Beispiel 5</I>  Es wurden Emulsionen der folgenden Zusammen  setzung hergestellt:  
EMI0004.0015     
  
    Kuhfleisch <SEP> ohne <SEP> Knochen <SEP> 36 <SEP> kg <SEP> 36 <SEP> kg
<tb>  Rindsbauchlappen <SEP> 45 <SEP> kg <SEP> 45 <SEP> kg
<tb>  Rindskopf-Fleisch <SEP> 45 <SEP> kg <SEP> <I>45 <SEP> kg</I>
<tb>  Schweinssehnüffel <SEP> 67 <SEP> kg <SEP> 67 <SEP> kg
<tb>  Schweinskopf-Fleisch <SEP> 31,5 <SEP> kg <SEP> 31,5 <SEP> kg
<tb>  Maissirup <SEP> 6,7 <SEP> kg <SEP> 6,7 <SEP> kg
<tb>  Wasser <SEP> und <SEP> Eis <SEP> 67 <SEP> kg <SEP> 67 <SEP> kg
<tb>  Salz, <SEP> Pökel, <SEP> Gewürze <SEP> <B>10,8</B> <SEP> kg <SEP> <B>10,8</B> <SEP> kg
<tb>  Erythorbat <SEP> 120 <SEP> g <SEP> 60 <SEP> g
<tb>  Citronensäure <SEP> - <SEP> 60 <SEP> g       Kuhfleisch, Rindfleisch,     Sirup,    Wasser, Salz und Ge  würze wurden 1 bis 2 Minuten lang gemahlen.

   Dann  wurde der Rest an Fleisch zugegeben und die Emulsion  wurde bei 8  C weiter zermahlen. Danach wurde     Ery-          thorbat    (A) oder     Erythorbat    plus     Citronensäure        (B)          1I2    Minute vor Beendigung des Mahlvorgangs zugesetzt.  Es erfolgte die Formgebung im     Mince-Master,    worauf  wie folgt     geräuchert    wurde:  1 Stunde bei 50  C,     1/2    Stunde bei<B>61'</B> C,     1/2    Stunde  bei 72  C, dann bei 75  C bis zu einer Innentemperatur  von 63  C. Danach wurde mit Wasser von 75  C be  sprüht bis zu einer Innentemperatur von 67  C.

   Es folgte  ein Besprühen mit kaltem Wasser während 10 Minuten,  dann Kühlen mit Luft. Die     Munsell-Farbwerte    sind in  Tabelle 3 wiedergegeben.  
EMI0004.0028     
  
    <I>Tabelle <SEP> 3</I>
<tb>  Rot <SEP> Gelb <SEP> Schwarz <SEP> Weiss
<tb>  Frankfurter <SEP> mit <SEP> Erythorbat <SEP> 59 <SEP> 13 <SEP> 9 <SEP> 19
<tb>  Frankfurter <SEP> mit <SEP> Er@tharbat     
EMI0004.0029     
         bindungen    erhalten     w:        r:len,    vorausgesetzt,     d'ass    wenig  stens eines dieser Zwischenprodukte eine Arylazido-  
EMI0004.0034     
  
    gruppe <SEP> trägt. <SEP> Im <SEP> nachstehenden <SEP> werden <SEP> diese <SEP> nieder-       Die Emulsionen wurden wie in Beispiel 1 beschrie  ben verarbeitet.

   Die     Munsell-Farbwerte    sind in Tabelle  4     zusammengefasst.     
EMI0004.0037     
  
    <I>Tabelle <SEP> 4</I>
<tb>  Rot <SEP> Gelb <SEP> Schwarz <SEP> Weiss
<tb>  Frankfurter <SEP> mit <SEP> Erythorbat <SEP> 59 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 26
<tb>  Frankfurter <SEP> mit <SEP> Erythorbat
<tb>  plus <SEP> Citronensäure <SEP> 62 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 22       <I>Beispiel 7</I>  Bei der Herstellung von     Bologna-Wurst    werden  Därme mit wesentlich grösserem Durchmesser als bei  den     Frankfurter-Würsten    verwendet,

   und da die Bezie  hung von Zeit und     Temperatur    während der Behandlung  daher beträchtlich von der bei der Herstellung von       Frankfurter-Würsten        verwendeten    abweicht, ist die Wir  kung der erfindungsgemässen Zusammensetzung weniger  ausgesprochen, aber immer noch genau messbar.

    
EMI0004.0043     
  
    Kuhfleisch <SEP> ohne <SEP> Knochen <SEP> 112 <SEP> kg <SEP> 112 <SEP> kg
<tb>  Schweinskopf-Fleisch <SEP> 56 <SEP> kg <SEP> 56 <SEP> kg
<tb>  Schweinsschnüffel <SEP> 56 <SEP> kg <SEP> 56 <SEP> kg
<tb>  Maissirup-Feststoffe <SEP> 5,4 <SEP> kg <SEP> 5,4 <SEP> kg
<tb>  Wasser <SEP> und <SEP> Eis <SEP> 49 <SEP> kg <SEP> 49 <SEP> kg
<tb>  Salz, <SEP> Pökel <SEP> und <SEP> Gewürze <SEP> 11,3 <SEP> kg <SEP> 11,3 <SEP> kg
<tb>  Erythorbat <SEP> - <SEP> 120 <SEP> g
<tb>  Citronensäure <SEP> - <SEP> 120 <SEP> g       Das Kuhfleisch,     Maissirup-Feststoffe,    Wasser, Salz,  Pökel und Gewürze werden 3 Minuten lang zermahlen,  dann wird das Schweinefleisch zugegeben und es wird  3 Minuten lang gemahlen, worauf     Schweinsschnüffel    zu  gegeben und nochmals 3 Minuten gemahlen wird.

   Wird       Erythorbat    plus     Citronensäure    verwendet, so erfolgt die  Zugabe     1/2    Minute vor Beendigung des Mahlvorganges.  Dann wird abgefüllt und wie folgt     geräuchert:     1 Stunde bei 56  C, 1 Stunde bei 67  C, dann wird  bei 83  C gehalten, bis die Innentemperatur 67  C be  trägt, danach Besprühen mit kaltem Wasser während  3/4 Stunden, dann     kaltblasen.    Die     Munsell-Farbwerte     sind in der folgenden Tabelle 5 zusammengefasst:

    
EMI0004.0052     
  
    <I>Tabelle <SEP> 5</I>
<tb>  Rot <SEP> Gelb <SEP> Schwarz <SEP> Weiss
<tb>  Bologna <SEP> 51 <SEP> 9 <SEP> 6 <SEP> 34
<tb>  Bologna <SEP> plus <SEP> Erythorbat
<tb>  plus <SEP> Citronensäure <SEP> 54 <SEP> 9 <SEP> 6 <SEP> 31       <I>Beispiel 8</I>  Dieses Beispiel illustriert die     Vorteile    der Verwen-  
EMI0004.0054     
  
    dung <SEP> von <SEP> erfindungsgemässen <SEP> Zusammensetzungen <SEP> beim     
EMI0004.0055     
    auf die     speziellen        Erfordernisse    der beabsichtigten An-  
EMI0004.0058     
  
    wendung-möglich, <SEP> die <SEP> arylazi!dogruppenhal@tigen <SEP> mono  meren <SEP> Zwischenprodukte <SEP> zu <SEP> wählen. <SEP> Zum <SEP> Beispiel,
<tb>  w.en:

  n <SEP> da, <SEP> lirhtemnfincllich@ <SEP> Polvkond'ensat <SEP> 7.tir <SEP> Bildung         Tage) war der mit     Erythorbat    plus     Citronensäure    erhal  tene Wert höher     als    beim Vergleichsprodukt.

    
EMI0005.0004     
  
    <I>Tabelle <SEP> 6</I>
<tb>  <I>Frankfurter</I>
<tb>  Askorbat
<tb>  Askorbat <SEP> plus <SEP> Citronensäure
<tb>  Lagerzeit <SEP> Munsell-Farbe <SEP> Munsell-Farbe
<tb>  Rot <SEP> Weiss <SEP> Rot <SEP> Weiss
<tb>  0 <SEP> Tage <SEP> (frisch) <SEP> 53 <SEP> 25 <SEP> 55 <SEP> 25
<tb>  1 <SEP> Tag <SEP> 58 <SEP> 20 <SEP> 57 <SEP> 22
<tb>  4 <SEP> Tage <SEP> 57 <SEP> 21 <SEP> 58 <SEP> 21
<tb>  8 <SEP> Tage <SEP> 56 <SEP> 22 <SEP> 58 <SEP> 20
<tb>  12 <SEP> Tage <SEP> 55 <SEP> 23 <SEP> 57 <SEP> 22       Zur Herstellung von     Wienerwürsten,    wie auch       Frankfurterwürsten    werden verschiedene Fleischsorten,  wie Kuhfleisch,     Rindsbauch,    Schweinefleisch, Schweins  schnüffel, Lammfleisch und dgl., in verschiedenen Pro  portionen verwendet.

   Dasselbe ist bei den     Bolognawür-          sten    der Fall. Die Standardherstellung umfasst Zerklei  nern,     Vermahlen,        Rotoschneiden,    Verarbeiten im     Mince-          Master    und/oder Kombinationen. Die Arbeitstempera  turen liegen     zwischen    39  C und 95  C; es kann bei  einer     einzigen    Temperatur oder mit einer Kombination  von Arbeitszeiten und     -temperaturen    gearbeitet werden,  um die erwünschte     Innentemperatur    des Produktes zu  erreichen.

   Das Produkt kann     kontinuierlich    verarbeitet  oder zwischen den verschiedenen Behandlungsstufen ge  lagert werden. Solche Lagerzeiten können Minuten bis  Tage betragen, bei Temperaturen von 0 bis 39  C.  



  <I>Beispiel 9</I>  Um die Wirkung verschiedener     Antioxidantien,          synergistischer    Mittel,     Gelatbildner    und dgl. auf die       Farbreaktion    während der     Pökelung    zu demonstrieren,  wurden folgende Versuche     unternommen:     Eine rasche     Pökelung    von 1 Stunde bei rascher Ver  arbeitung (15 Minuten,<B>61'</B> C) wurde angewandt, so dass       maximale        Effekte    der Agenzien zu     beobachten    waren.

    Jedes     Agenz    wurde sorgfältig mit einer Probe von ge  mahlenem, frischem Fleisch (Schweinefleisch) vermischt,  und eine weitere Probe des Reagenz wurde mittels einer  Pökellake in einen identischen Fleischbrei gegeben. Eine  dünne Schicht des gemahlenen Fleisches und eine dünne  Schicht des gepökelten Fleisches wurden in     Plasticbeutel     verbracht. Um     unkontrollierte    Veränderungen auf Grund  des     veränderlichen    Luftzutrittes     zu    vermeiden, wurden  alle     Verfahrensstufen    in einer     C02-Atmosphäre    durch  geführt. Die     Plasticbeutel    wurden unter Vakuum ver  schlossen.

   Die Farben im Endprodukt wurden     visuell     und nach der     Munsell-Farbskala    bewertet. Die Ergeb  nisse sind in Tabelle 7     zusammengefasst:     
EMI0005.0040     
  
    <I>Tabelle <SEP> 7</I>
<tb>  Pökelung <SEP> Visuelle <SEP> Munsell-Farbwert
<tb>  Bestimmung <SEP> Rot <SEP> Gelb <SEP> Schwarz <SEP> Weiss
<tb>  1. <SEP> Salza+Nitritb
<tb>  (in <SEP> Luft) <SEP> schlecht <SEP> 60 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> 24
<tb>  2. <SEP> Salza+Nitritb
<tb>  (in <SEP> Beutel) <SEP> mittel <SEP> 71 <SEP> 2 <SEP> 9 <SEP> 18
<tb>  Alle <SEP> folgenden
<tb>  Proben <SEP> enthielten
<tb>  Salz <SEP> und <SEP> Nitrit <SEP> plus     
EMI0005.0041     
  
    Pökelung <SEP> Visuelle <SEP> Munsell-Farbwert
<tb>  Bestimmung <SEP> Rot <SEP> Gelb <SEP> Schwarz <SEP> Weiss
<tb>  3.

   <SEP> Ascorbinsäure  <SEP> gut <SEP> 70 <SEP> 3 <SEP> 9 <SEP> 18
<tb>  4. <SEP> Na-Erythorbatd <SEP> gut <SEP> 70 <SEP> 2 <SEP> 9 <SEP> 19
<tb>  5. <SEP> Na-Erythorbate+
<tb>  Zitronensäuree <SEP> ausgezeichnet <SEP> 72 <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 18
<tb>  6. <SEP> Na-Erythorbate+
<tb>  Na-Citrate <SEP> ausgezeichnet <SEP> 72 <SEP> 2 <SEP> 8 <SEP> 18
<tb>  7. <SEP> Propylenglycolf <SEP> sehr <SEP> schlecht <SEP> 55 <SEP> 13 <SEP> 13 <SEP> 19
<tb>  B. <SEP> Tenox <SEP> Rg <SEP> schlecht <SEP> 69 <SEP> 2 <SEP> 10 <SEP> 19
<tb>  9.

   <SEP> Tenox <SEP> IIb <SEP> sehr <SEP> schlecht <SEP> 61 <SEP> 2 <SEP> 11 <SEP> 26
<tb>  (a) <SEP> 3 <SEP> % <SEP> im <SEP> Fleisch
<tb>  (b) <SEP> 600 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 378 <SEP> Liter <SEP> oder <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> im <SEP> Fleisch
<tb>  (c) <SEP> 2100 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 378 <SEP> Liter <SEP> oder <SEP> 0,047 <SEP> % <SEP> im <SEP> Fleisch
<tb>  (d) <SEP> 2550 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 378 <SEP> Liter <SEP> oder <SEP> 0,055 <SEP> % <SEP> im <SEP> Fleisch
<tb>  (e) <SEP> 1260 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 378 <SEP> Liter <SEP> oder <SEP> 0,024 <SEP> % <SEP> im <SEP> Fleisch
<tb>  (f) <SEP> 8 <SEP> kg <SEP> pro <SEP> 378 <SEP> Liter <SEP> oder <SEP> 0,15 <SEP> % <SEP> im <SEP> Fleisch
<tb>  (g) <SEP> 12,6 <SEP> kg <SEP> pro <SEP> 378 <SEP> Liter <SEP> oder <SEP> 0,24 <SEP>  % <SEP> im <SEP> Fleisch
<tb>  (0,045 <SEP> % <SEP> BHA, <SEP> O, <SEP> 0,

  15 <SEP> % <SEP> Propylenglykol)
<tb>  (h) <SEP> 12,6 <SEP> kg <SEP> pro <SEP> 378 <SEP> Liter <SEP> oder <SEP> 0,24 <SEP> % <SEP> im <SEP> Fleisch
<tb>  (0,0450;o <SEP> BHA, <SEP> 0,014% <SEP> Propylgallat, <SEP> 0,17% <SEP> Propylenglykol)       <I>Beispiel 10</I>  Um die Verbesserung bei der     Beschleunigung    der  Farbentwicklung zu zeigen, wurden     dünne    Schinken  schnitten rasch gepökelt mit den üblichen Ingredienzien,  wie Salz, Zucker,     Natriumnitrit    und     Natriumnitrat.    Die       Hälfte    der Scheiben wurde     mit    Nitrit und     zusätzlich          Erythorbat    und     Natriumcitrat    behandelt.

   Der Salzgehalt       betrug        1,5        %        im        fertigen        Produkt,        der        Zuckergehalt    1     0/0     und an Nitrit waren 60 Teile pro     Million    im fertigen  Produkt vorhanden. Die     Erythorbat-Natriumcitrat-Zu-          sammensetzung    wurde in einer Menge von 2 Tabletten  oder 15g     Erythorbat    plus 15g     Natriumcitrat    pro 3,78  Liter der Lake verwendet.

   Behandlungsdauer und wäh  rend der     Behandlung    sich bildende Färbungen sind in  Tabelle 8 wiedergegeben.  
EMI0005.0066     
  
    <I>Tabelle <SEP> 8</I>
<tb>  Temp. <SEP> Zeit <SEP> Farbbeschreibung <SEP> bei <SEP> Farbbeschreibung <SEP> nach
<tb>    <SEP> C <SEP> Pökelung <SEP> Behandlung <SEP> mit <SEP> Ery  thorbat <SEP> und <SEP> Na-Citrat
<tb>  53 <SEP> 30 <SEP> innerlich <SEP> blass <SEP> -zuneh- <SEP> wesentlich <SEP> besseres
<tb>  mend <SEP> rosa;

   <SEP> Oberfläche <SEP> rot <SEP> als <SEP> bei <SEP> der <SEP> Ver  blass <SEP> bis <SEP> wesentlich <SEP> gleichsprobe, <SEP> Farbe
<tb>  weniger <SEP> rosa <SEP> jedoch <SEP> noch <SEP> nicht
<tb>  voll <SEP> entwickelt
<tb>  53 <SEP> 60 <SEP> innerlich <SEP> blass <SEP> - <SEP> ähn- <SEP> Farbe <SEP> näher <SEP> der <SEP> vol  lich <SEP> wie <SEP> nach <SEP> 30 <SEP> Minu- <SEP> len <SEP> Entwicklung <SEP> als
<tb>  ten; <SEP> Oberfläche <SEP> blass <SEP> - <SEP> bei <SEP> 30 <SEP> Minuten,
<tb>  noch <SEP> sehr <SEP> matt <SEP> wesentlich <SEP> besser <SEP> als
<tb>  bei <SEP> 60minütiger <SEP> Be  handlung <SEP> ohne <SEP> Ery  thorbat <SEP> und <SEP> Citrat
<tb>  61 <SEP> 10 <SEP> innerlich <SEP> blass <SEP> -zuneh- <SEP> innerlich <SEP> blass <SEP> - <SEP> gute
<tb>  mend <SEP> rosa; <SEP> Oberfläche <SEP> Rosafärbung;

   <SEP> Ober  blass <SEP> - <SEP> wesentlich <SEP> fläche <SEP> blass-rot/rosa
<tb>  weniger <SEP> rosa
<tb>  61 <SEP> 20 <SEP> innerlich <SEP> blass <SEP> - <SEP> rosa <SEP> gute <SEP> Farbe, <SEP> sowohl
<tb>  nichtvollständig; <SEP> Ober- <SEP> innen <SEP> und <SEP> an <SEP> der
<tb>  fläche <SEP> blass <SEP> - <SEP> stärker <SEP> Oberfläche
<tb>  rosa, <SEP> noch <SEP> nicht <SEP> gut
<tb>  61 <SEP> 30 <SEP> stärker <SEP> rosa, <SEP> aber <SEP> noch <SEP> gute,

   <SEP> gleichmässige
<tb>  keine <SEP> gute <SEP> Färbung <SEP> Färbung              Die    Wirkung der     Erythorbat    plus     Citrat    enthalten  den     Zusammensetzung    bei der Beschleunigung der     Farb-          entwicklungsreaktion    ist aus Tabelle 8 klar ersichtlich.  <I>Beispiel 11</I>  Eine ähnliche Untersuchung wurde mit Schinken  durchgeführt. Dünne Schinkenscheiben wurden als Pro  ben verwendet, und die vorstehend für Schinkenspeck  angewendete Methode wurde benutzt mit der Abwei  chung, dass die Behandlungstemperatur bei<B>61'</B> C ge  halten wurde.

   Die     Farbentwicklung    war wie folgt:  
EMI0006.0008     
  
    <I><U>Tabelle <SEP> 9</U></I>
<tb>  Zeit <SEP> Vergleich <SEP> Erythorbat <SEP> Erythorbat <SEP> und
<tb>  Min. <SEP> (30 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 3,781) <SEP> Na-Citrat
<tb>  (15 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 3,81)
<tb>  10 <SEP> gute <SEP> Rosa- <SEP> stärker <SEP> rosa <SEP> - <SEP> klares <SEP> rosa <SEP>   färbung <SEP> ähnlich <SEP> der <SEP> Ver- <SEP> besser <SEP> als <SEP> nach
<tb>  gleichsproben <SEP> 10 <SEP> Min. <SEP> mit
<tb>  nach <SEP> 20 <SEP> Min.

   <SEP> Erythorbat
<tb>  20 <SEP> bessere <SEP> Rosa- <SEP> gutes <SEP> klares <SEP> rosa <SEP> ähnlich <SEP> wie <SEP> mit
<tb>  Färbung <SEP> Erythorbat <SEP> und
<tb>  Citrat
<tb>  nach <SEP> 10 <SEP> Min.
<tb>  30 <SEP> gleich <SEP> der <SEP> Ver- <SEP> nicht <SEP> so <SEP> gut <SEP> wie <SEP> wie <SEP> mit <SEP> Erythor  gleichsprobe <SEP> nach <SEP> 20 <SEP> Min. <SEP> bat <SEP> und <SEP> Citrat
<tb>  nach <SEP> 20 <SEP> Min. <SEP> mit <SEP> Erythorbat <SEP> nach <SEP> 10 <SEP> Min.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Verbessern der Farbe von Fleisch und Fleischprodukten, dadurch gekennzeichnet, dass man das Fleisch oder die Fleischprodukte während der Pökelung mit einer Citronensäure oder ein Citrat und ein Reduktionsmittel enthaltenden Mischung behandelt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Reduktionsmittel Askorbin- säure, Natriumaskorbat, Erythorbinsäure, Natriumery- thorbat, butyliertes Hydroxyanisol, butyliertes Hydroxy- toluol, Nordihydroguaiaretsäure, Propylgallat oder Askorbylpalmitat verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein wasserlösliches Salz der Citronensäure verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Reduktionsmittel ein Ery- thorbat verwendet. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man Natriumcitrat verwendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass man das Fleisch oder die Fleisch produkte mit einer Mischung aus einem Citrat und einem Erythorbat in Berührung bringt. PATENTANSPRUCH II Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es Citro- nensäure oder ein Citrat und ein Reduktionsmittel ent hält. UNTERANSPRÜCHE 6.
    Mittel gemäss Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass es als Reduktionsmittel Askorbin- säure, Natriumaskorbat, Erythorbinsäure, Natrium- erythorbat, butyliertes Hydroxyanisol, butyliertes Hy- droxytoluol, Nordihydroguaiaretsäure, Propylgallat oder Askorbylpalmitat enthält. 7.
    Mittel gemäss Patentanspruch I1, dadurch ge kennzeichnet, dass es ein wasserlösliches Salz der Citro- nensäure enthält. B. Mittel gemäss Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass es als Reduktionsmittel ein Erythor- bat enthält. 9. Mittel gemäss Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass es Natriumcitrat enthält.
CH1185764A 1963-09-26 1964-09-11 Verfahren zum Verbessern der Farbe von Fleisch und Fleischprodukten CH451673A (de)

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