CH451722A - Zweiachsiges Kraftfahrzeug - Google Patents

Zweiachsiges Kraftfahrzeug

Info

Publication number
CH451722A
CH451722A CH662064A CH662064A CH451722A CH 451722 A CH451722 A CH 451722A CH 662064 A CH662064 A CH 662064A CH 662064 A CH662064 A CH 662064A CH 451722 A CH451722 A CH 451722A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
motor vehicle
vehicle according
receiving
console
axle
Prior art date
Application number
CH662064A
Other languages
English (en)
Inventor
Behrmann Georg
Original Assignee
Zweirad Union Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEZ9423A external-priority patent/DE1207804B/de
Application filed by Zweirad Union Ag filed Critical Zweirad Union Ag
Publication of CH451722A publication Critical patent/CH451722A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60FVEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; VEHICLES CAPABLE OF TRAVELLING IN OR ON DIFFERENT MEDIA, e.g. AMPHIBIOUS VEHICLES
    • B60F5/00Other vehicles capable of travelling in or on different media
    • B60F5/003Off the road or amphibian vehicles adaptable for air or space transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


  (Zusatzpatent zum Hauptpatent 406 866)         Zweiachsiges        Kraftfahrzeug       Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des  zweiachsigen Kraftfahrzeuges gemäss der Schweizer Pa  tentschrift Nr. 406 866, dessen Hinterwagen um eine quer  zur Fahrtrichtung und über einer beiden Radachsen  gemeinsamen Ebene liegende Achse schwenkbar ist und  welches sich gemäss dem Patentanspruch dieses Haupt  patentes dadurch auszeichnet, dass ein     Querachsrohr,    das  den Hinterwagen mit dem Vorderwagen gelenkig verbin  det, aus der Fahrzeugmitte auf die antreibende Achse zu  nach hinten versetzt und der Hinterwagen unter dem       Querachsrohr    hindurch nach vorn schwenkbar ist.  



  Bei einer bekannten Abfederung für Kraftfahrzeuge  ist ein Tragstück der mittels Querlenker     unabhängig     geführten Laufräder der Vorderachse allseitig elastisch  gelagert. Durch diese allseitig elastische Lagerung kann  das Tragstück auch um eine gedachte senkrechte Achse  nachgeben. Dabei ergibt sich eine Schrägstellung der  Vorderachse unter der Einwirkung unregelmässig auftre  tender Fahrwiderstände auf die einzelnen Vorderräder.  Die Fahrwiderstände erzeugen einen unkontrollierbaren  Lenkeffekt. Diese Abfederung hat also den Nachteil, dass  sie die     Lenkbarkeit    und damit die Strassenlage des  Fahrzeuges nachteilig beeinflusst.

   Es ist ferner möglich,  dass das allseitig elastisch gelagerte Tragstück auch um  eine horizontale Achse unter den Einwirkungen der  Fahrwiderstände     z.B.    eines Schlagloches, nachgibt. Damit  verstellt sich willkürlich der Vorlauf an den gelenkten  Rädern, so dass auch dadurch die Fahreigenschaften des  mit der bekannten Abfederung für Kraftfahrzeuge ausge  rüsteten Fahrzeuges leiden würden.  



  Das Abbauen bzw. Anbringen der Vorderachse beim  bekannten Kraftfahrzeug ist schwierig und zeitraubend,  da     z.B.    ein Zapfen mit einem Gummipolster in einen  Rohrrahmen eingepresst werden muss. Bei der Grösse  des Gummipolsters und der von ihm aufzunehmenden       Achslast    müssen dazu besondere Vorrichtungen notwen  dig sein. Ferner wird die Montage des vorstehend  genannten Zapfens dadurch erschwert, dass in das von  ihm getragene Gummipolster ein Querbolzen eingefädelt  und danach nochmals in die zweite, das Ende des    Gummipolsters tragende     öffnung    im Rohrrahmen einge  fädelt werden muss.  



  Das Schwenken der Vorderachse gegen eine Dreh  kraft ist beim bekannten Kraftfahrzeug beim Befahren  von Gelände oder glatten,     z.B.    nassen oder vereisten  Strassen sehr nachteilig. Durch einen als     Drehstabfeder     wirkenden Zapfen bzw. durch die     Rückstellkräfte    beim  Verdrehen des Gummikörpers ist, wenn das linke Vor  derrad auf unebener Fahrbahn höher steht als das rechte  Vorderrad, der Druck zwischen Rad und Fahrbahn auf  der linken Seite grösser als auf der rechten.     Infolgedessen     ist auch das dem     linken    Rad diagonal     gegenüberliegende     rechte Hinterrad höher belastet als das linke Hinterrad.

    Auf glatter Fahrbahn rutscht infolge des Differentialge  triebes das linke     Hinterrad    schon beim Übertragen eines  ganz geringen Drehmomentes durch und der Wagen  kommt nicht von der Stelle.  



  Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Kraft  fahrzeuges ohne die erwähnten Nachteile.  



  Eine Vorderachse am Rahmen eines zweiachsigen  Kraftfahrzeuges, die um eine in der     Fahrzeuglängsmittel-          achse    liegende Achse schwenkbar gelagert ist, soll nur  um diese Achse schwenkbar sein, dagegen um alle  anderen Achsen keine Bewegung ausführen können.  



  Das Kraftfahrzeug ist erfindungsgemäss dadurch ge  kennzeichnet, dass ein die Vorderachse tragendes Gewin  derohr in eine Konsole im Rahmen greift und mit seinem  Flansch an der Vorderseite der Konsole verschraubt ist.  Die die Achse belastenden Kräfte können so über eine  einfache, stabile     Stelle    in den Rahmen geleitet werden  und das Gewinderohr kann nach Lösen von     Befesti-          gungsmuttern    mitsamt der Achse leicht herausgenommen  werden. Durch diese Lösung kann sich die Vorderachse,  ohne dass     Rückstellkräfte    auftreten, auf Unebenheiten  im Gelände einstellen. Der Raddruck zwischen beiden  Vorderrädern und der Fahrbahn wird dann gleich.

   Die  Lagerung der Vorderachse - ohne das Auftreten von       Rückstellkräften    - kann dann in vorteilhafter Weise  keine Wirkung auf die Hinterachse mehr ausüben, so  dass beide Räder der Hinterachse mit gleichem Rad-      druck auf den Boden drücken können und mit beiden  Rädern ein gleichmässig     grosses    Drehmoment übertragen  werden kann. Ein solches Fahrzeug kann infolgedessen  auch im Gelände oder auf unebener Fahrbahn vorwärts  kommen, wo bei dem bekannten Fahrzeug bereits eines  der antreibenden Räder keinen Reibschluss mit der  Fahrbahn mehr hat.  



  Die     Zeichnung    zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung,       Fig.    1 eine Draufsicht auf die Vorderachse von  vorn,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch ein Gewinderohr und  die zugehörigen Teile der Achse,       Fig.3    eine Einzelheit der     Konsolenbefestigung    am  Rahmenrohr.  



  Die Räder 1 werden lenkbar über die Schwenklager 2  von den     Querblattfedern    3, 4 getragen. Die     Querblattfe-          dern    3, 4, sind mit     Federbriedenkonsolen    5, 6 und       Federbrieden    7, 8 am     Federträger    9 befestigt. Die       Federbrieden    7 haben Lappen 10, an denen sie Schellen  11 zur Aufnahme der     Zahnstangenlenkung    12 tragen.     Dei     Federträger 9     (Fig.    2) setzt sich aus zwei Schalen 13, 14  zusammen, die in einer quer zur Fahrtrichtung liegenden  Ebene zusammengeschweisst sind.

   Die Schalen 13 und 14  sind gleich und haben nach innen gebördelte Ränder 15,  16. An den Rändern 15, 16 ist die Mutter 17     ange-          schweisst,    in deren Gewinde das Gewinderohr 18 einge  schraubt ist. Das Gewinderohr 18 hat einen     ange-          schweissten        Flansch    19, mit dem es gegen die Konsole 20  anliegt. Das hintere Ende 21 des Gewinderohres 18 wird  in einer Tragplatte 22 geführt. Die Konsole 20 ist aus  zwei gleichen     Blechpressteilen    23, 24 zusammenge  schweisst und durch     Abstandrohre    25 verstärkt. Die sich  gleichenden     Blechpressteile    23, 24 laufen oben in Abbie  gungen 23a bzw. 24a aus.

   Diese Abbiegungen 23a und  24a sind mittels abgekanteten Flanschen 23b, 24b mit  einander verbunden. Nach unten enden die     Blechpresstei-          le    23, 24 in ebenen Teilen 23c, 24c. Schrauben 26 mit  Muttern 27 halten das Gewinderohr 18 mit dem Flansch  19 und der Tragplatte 22 in der Konsole 20. Die Teile 23,  24 haben nach innen umgebördelte Ränder 28, 29, die  das Tragen des Gewinderohres 18 unterstützen. Das  Gewinderohr 18 wird also einerseits über einen Verband,  der aus dem Flansch 19, der Tragplatte 22 und den       Abstandrohren    25 besteht, und     andererseits        unmittelbar     über die umgebördelten Ränder 28, 29 von der Konsole  20 im Rahmen 30 getragen.  



  Die Abbiegungen 23a, 24a der Konsole 20 bilden ein  Joch, das über der untersten Krümmung des Rahmen  rohres 30 liegt und in einfacher Weise kraftschlüssig mit  diesem verbunden ist. Die Abbiegungen 23a, 24a stossen  winklig auf das Rahmenrohr 30 und sind an ihm etwa     in     seiner Querebene verschweisst.     Ebenso    einfach ist die  feste Verbindung durch die Teile 23c, 24c in der unteren  Krümmung des Rahmenrohres 30 gesichert, die     tangen-          tial    an ihm enden und verschweisst sind.  



  Das Joch 31 geht mit einem kleinen Biegeradius 32 in  die vertikalen Teile 23c, 24c über. In Richtung auf den  Rahmen 30 zu vergrössert sich der Biegeradius 32 bis auf  etwa den Aussenradius 33 des Rohres 30 und passt sich  mit der Schweissnaht 43 der Form des Rahmenrohres 30  an.  



  An die Mutter 17 schliesst sich     beiderseits    im Feder  träger 9 als Verbindung der vorderen Schale 13 mit der  hinteren Schalte 14 je ein Steg 35 an. Der Steg 35  verbindet weiter die Mutter 17 mit je einer Aussenwand  36 des Federträgers 9. Dadurch werden die seitlichen    Wände 36 des     Federträgers    9 mit in den die Kräfte aus  den     Querblattfedern    3, 4 in die Mutter 17 zusammenfüh  renden Verband des     Federträgers    9 in vorteilhafter Weise  einbezogen.  



  Wird das Ausbauen der Vorderachse notwendig,  dann kann, wenn die Möglichkeit besteht, das Fahrzeug  in die entsprechende Lage zu bringen, die Mutter 17 mit  der ganzen Vorderachse und     Zahnstangenlenkung    12  abgeschraubt werden.  



  Die andere     Möglichkeit    besteht darin, nach Lösen der  Muttern 27 das Gewinderohr 18 mit der gesamten  Vorderachse und der     Zahnstangenlenkung    12 nach vorn  herauszuziehen.  



  Durch die Begrenzung der     Konsolöffnung    mittels der  zwei nach innen gebördelten Ränder 15, 16, ist das  Gewinderohr 18 in zwei Ebenen, die ausreichenden  Abstand voneinander haben, in der Konsole 20 einge  spannt, die ihre Anschlussstelle am Rahmen gleichmässig  belastet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweiachsiges Kraftfahrzeug nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Vorderachse tragendes Gewinderohr (18) in eine Konsole (20) im Rahmen (30) greift und mit seinem Flansch (19) an der Vorderseite der Konsole (20) verschraubt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Öffnung zur Aufnahme des Ge winderohres (18) in der Konsole (20) von zwei nach innen gebördelten Rändern (28, 29) begrenzt wird. 2. Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine vordere Planfläche und eine Tragplatte (22) der Konsole (20) zur Aufnahme des Gewinderohres (18) durch Schrauben (26) aufnehmende Abstandsrohre (25) verbunden sind. 3.
    Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Mutter (17) auf dem Gewinde rohr (18) mit einem kastenförmigen Federträger (9) verschweisst ist, der Konsolen (5, 6) hat, an denen Querblattfedern (3, 4) befestigt sind. 4. Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Lappen (10) an Federbrieden (7, 8) angeordnet sind, die mit einer Schelle (11) zur Aufnahme der Zahnstangenlenkung (12) verbunden sind. 5.
    Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Konsole (20) aus zwei Blechpress- teilen (23, 24) besteht, die oben mittels ein Joch bildender Abbiegungen (23a, 24a) und unten mittels im wesentli chen ebener Teile (23c, 24c) am Rahmen (30) ver schweisst sind. 6. Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 5, gekennzeich net durch zwei gleiche Blechpressteile (23, 24). 7. Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Federträger (9) aus zwei Schalen (13, 14) besteht, die in einer quer zur Fahrtlinie liegenden Ebene zusammengeschweisst sind. B.
    Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 3 oder 7, ge kennzeichnet durch Stege (35) im Federträger (9) als Verbindung der Schalen (13, 14) mit der Mutter (17) und den seitlichen Wänden (36) des Federträgers (9).
CH662064A 1962-05-19 1964-05-21 Zweiachsiges Kraftfahrzeug CH451722A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ9423A DE1207804B (de) 1962-05-19 1962-05-19 Zweiachsiges Kraftfahrzeug
CH369963A CH406866A (de) 1962-05-19 1963-03-22 Zweiachsiges Kraftfahrzeug
DEZ0010582 1964-01-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH451722A true CH451722A (de) 1968-05-15

Family

ID=27174476

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH662064A CH451722A (de) 1962-05-19 1964-05-21 Zweiachsiges Kraftfahrzeug

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH451722A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69103498T2 (de) Radaufhängungssystem mit leichtem Träger.
DE7929072U1 (de) Leichtfahrzeug
DE3913697C2 (de)
DE1655702A1 (de) Radaufhaengung fuer Landfahrzeuge
DE1292524B (de) Parkeinrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE3729238A1 (de) Hinterradaufhaengung
DE2262835B2 (de) Aufhängung für eine abgefederte starre Radachse
EP2780182A1 (de) Starrachse mit luftfederung
DE2615357A1 (de) Radaufhaengung fuer fahrzeuge
DE1295394B (de) Abgefederte Tandemachs- oder -radaufhaengung fuer Fahrzeuge
DE1405954A1 (de) Einzelradaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge
DE102013003301A1 (de) Fahrwerk für ein Nutzfahrzeug, Achskörper sowie Verfahren zum Herstellen eines Achskörpers
DE2455226C2 (de)
DE2327279A1 (de) Hilfsachsen-aufhaengungssystem
DE202014002176U1 (de) Anhängerachse mit in Fahrtrichtung ausgerichteten Gummifederelementen
CH451722A (de) Zweiachsiges Kraftfahrzeug
DE1737686U (de) Anordnung der federung, insbesondere der luftfederung fuer kraftfahrzeuge.
CH676449A5 (en) Device to couple pairs of moving wheels of off-road vehicles
DE1480689C (de) Vorderachsanordnung fur ein zwei achsiges zusammenklappbares Kraftfahr zeug
DE1480689A1 (de) Vorderachse fuer Kraftfahrzeug
DE3234475C2 (de)
DE69308255T2 (de) Hinterradaufhängungssystem für Kraftfahrzeuge mit unabhängigen Rädern
EP0768195A2 (de) Allrad-Kfz
DE589326C (de) Kraftwagen mit Vorderradantrieb
DE2437476A1 (de) Gelaendegaengiges fahrzeug