CH451754A - Scheibe für Gefechtsschiessübungen - Google Patents
Scheibe für GefechtsschiessübungenInfo
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- CH451754A CH451754A CH183666A CH183666A CH451754A CH 451754 A CH451754 A CH 451754A CH 183666 A CH183666 A CH 183666A CH 183666 A CH183666 A CH 183666A CH 451754 A CH451754 A CH 451754A
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Scheibe für Gefechtsschiessübungen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Scheibe für Gefechtsschiessübungen, insbesondere mit dem Umriss einer menschlichen Gestalt. Bekannte derartige Gefechtsscheiben bestehen beispielsweise aus Holz und Holzfaserplatten, weshalb sie schwer und sperrig sind. Besonders bei Gefechtsschiessen im Gebirge zeigt es sich, dass sich der Transport der schweren Scheiben umständlich gestaltet. Die Erfindung bezweckt diesen Nachteil zu beheben. Erfindungsgemäss ist die Scheibe für Gefechtsschiess- übungen dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem aufblasbaren Kunststoffkörper besteht. Die Erfindung wird anschliessend anhand von Figuren beispielsweise erläutert. Es zeigen: Fig. 1 bis 3 Vorderansichten von drei verschiedenen Ausführungsformen der Scheibe, Fig.4 die Seitenansicht einer am Boden befestigten Scheibe im unaufgeblasenen Zustand, Fig.5 die Scheibe von Fig.4 im aufgeblasenen Zustand. Die in den Fig. 1 bis 3 in Vorderansicht dargestellte Scheibe weist einen aufblasbaren Körper 1 aus einem Kunststoff, beispielsweise aus Polyvinylchlorid-Folien, auf, die miteinander verklebt und verschweisst sind. Um dem aufgeblasenen Scheibenkörper 1 die nötige Festigkeit und Stabilität zu verleihen, ist er in mehrere Luftkammern 2 aufgeteilt, die durch entsprechende Nähte 3 wie Klebe- oder Schweissnähte voneinander getrennt sind. Um insbesondere eine grosse Längsstabilität zur Ermöglichung des Aufstellens des aufgeblasenen Körpers zu erzielen, ist es zweckmässig, die Trennlinien der einzelnen Luftkammern, wie in Fig. 1 bis 3 dargestellt, im wesentlichen in Längsrichtung verlaufend vorzusehen. Die Luftkammern 2 können hierbei vollständig voneinander getrennt sein oder an einer oder mehreren Stellen miteinander in Verbindung stehen. In den Fig. 1 bis 3 sind beispielsweise die Trennähnte 3 nicht bis zum oberen Rand des Scheibenkörpers 1 geführt, so dass die Luftkammern 2 durch den oberen Teil des Körpers 1 miteinander in Verbindung stehen. Der in Fig.l in Ansicht von vorne dargestellte Scheibenkörper 1 weist die Form eines aufrechtstehenden Schützen dar, während gemäss Fig. 2 ein kauernder und gemäss Fig. 3 ein liegender Geschütze durch den Scheibenkörper 1 dargestellt ist. Der Scheibenkörper 1 wird mit dem Mund, mit einer Pumpe oder mit Pressluft, die beispielsweise einer Druckflasche entnommen wird, durch ein im Körper 1 angeordnetes Ventil 4 aufgeblasen. Der Scheibenkörper 1 wird an seinem unteren Teil an einem in den Boden geschlagenen Pflock befestigt, wozu der Scheibenkörper mit einer Lasche oder dergleichen versehen ist. Wird die Scheibe von einem Geschoss, einem Splitter oder einer Bajonettspitze getroffen, so entweicht die Luft. Der Scheibenkörper fällt dann zusammen und zeigt so den Treffer an. Um eine Anzeige nur solcher Treffer zu erhalten, die in bestimmte Bereiche des Scheibenkörpers 1 zu liegen kommen, also z.B. in die dem Oberkörper oder dem Kopf entsprechenden Bereiche, können nur diese als Luftkammern ausgebildet sein. Andere, weniger lebenswichtigen Körperstellen entsprechende Teile sind in diesem Falle nicht aufgeblasen, so dass bei einem Einschuss in diese Teile keine Luft entweicht. Die beschriebene Scheibe kann auch, wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, als Stellscheibe verwendet werden. Hinter einer Geländedeckung 5 wird der Scheibenkörper 1 unaufgeblasen an einem Pflock 6 befestigt (Fig. 4). Das Ventil 4 befindet sich hierbei zweckmässigerweise im unteren Teil des Scheibenkörpers und ist durch einen Schlauch 7 (Fig. 5) mit einer nicht dargestellten Pressluft- quelle verbunden, die mit einem Hahn, z.B. einem Dreiweghahn versehen ist. Der Übungsleiter kann nun in Deckung den Hahn öffnen, wodurch sich der Scheibenkörper 1 aufstellt (Fig. 5) und für den Schützen sichtbar wird. Trifft der Schütze die Scheibe, fällt der Scheibenkörper 1 zusammen und zeigt so den Treffer an. Erfolgt kein Treffer innerhalb einer bestimmten Zeit, so kann der Übungsleiter den Hahn verstellen und die Luft aus dem Scheibenkörper 1 ausströmen lassen, so dass die Scheibe hinter der Deckung verschwindet. Die durch Treffer im Scheibenkörper 1 hervorgerufenen Löcher können in bekannter Weise durch Aufkleben oder Aufschweissen kleiner Abschnitte einer Kunststoff- Folie luftdicht abgedeckt werden, so dass die Scheibe <Desc/Clms Page number 2> erneut verwendungsfähig ist. Da die beschriebene Scheibe leicht und billig ist und zudem im unaufgeblasenen Zustand wenig Platz beansprucht, kann eine grosse Zahl Scheiben mitgeführt werden. Das Abdecken der Löcher kann deshalb später in einer entsprechend eingerichteten Werkstätte erfolgen, wenn nicht überhaupt auf eine Reparatur verzichtet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Scheibe für Gefechtsschiessübungen, insbesondere mit dem Umriss einer menschlichen Gestalt, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem aufblasbaren Kunststoffkörper (1) besteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Scheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) mehrere, mindestens teilweise getrennte Luftkammern (2) aufweist. 2. Scheibe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlinien (3) der Luftkammern (2) im wesentlichen in Längsrichtung des Körpers (1) verlaufen. 3. Scheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur die als Treffbereiche vorgesehenen Teile des Körpers (1) als Luftkammern (2) ausgebildet sind. 4.Scheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) aus miteinander verbundenen, z.B. verklebten oder verschweissten Kunststoff- Folien besteht. 5. Scheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) mit Mitteln zum Befestigen am Boden, z.B. mit einer an seinem unteren Teil angebrachten Lasche, versehen ist.
Priority Applications (3)
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| CH183666A CH451754A (de) | 1966-02-10 | 1966-02-10 | Scheibe für Gefechtsschiessübungen |
| AT698766A AT262849B (de) | 1966-02-10 | 1966-07-21 | Zusammenlegbare Zielscheibe für Gefechtsschießübungen |
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Applications Claiming Priority (1)
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| CH183666A CH451754A (de) | 1966-02-10 | 1966-02-10 | Scheibe für Gefechtsschiessübungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH451754A true CH451754A (de) | 1968-05-15 |
Family
ID=4219722
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH183666A CH451754A (de) | 1966-02-10 | 1966-02-10 | Scheibe für Gefechtsschiessübungen |
Country Status (3)
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Families Citing this family (2)
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| US4505481A (en) * | 1982-07-06 | 1985-03-19 | Australasian Training Aids (Pty.) Ltd. | Inflatable target apparatus |
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1966
- 1966-02-10 CH CH183666A patent/CH451754A/de unknown
- 1966-07-21 AT AT698766A patent/AT262849B/de active
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1967
- 1967-01-14 DE DE19676608339 patent/DE6608339U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE6608339U (de) | 1971-07-29 |
| AT262849B (de) | 1968-06-25 |
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