CH451994A - Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät - Google Patents

Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät

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CH451994A
CH451994A CH1012965A CH1012965A CH451994A CH 451994 A CH451994 A CH 451994A CH 1012965 A CH1012965 A CH 1012965A CH 1012965 A CH1012965 A CH 1012965A CH 451994 A CH451994 A CH 451994A
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CH
Switzerland
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rope
clamp
relief device
lifts
single rope
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CH1012965A
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English (en)
Inventor
Wallmannsberger Georg Ing Dr
Original Assignee
Wallmannsberger Georg Ing Dr
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


  Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät    Die heute üblichen Seilklemmen für Einseillifte  beliebiger Art weisen trotz der sehr unterschiedlichen  Ausführungsformen eine Reihe gemeinsamer Mängel  auf. Wie aus bekanntgewordenen Betriebsunfällen wei  ter hervorgeht, wären an eine völlig betriebssichere  Seilklemme für Einseillifte folgende Forderungen zu  stellen:  1. Eine vollkommene Sicherheit gegen Abgleiten in  der steilsten Fahrtneigung unter Zugrundelegung der  vollen Nutzlast, wie auch eines im Betriebe möglichen  Seilschwundes.  



  2. Die Möglichkeit eines leichten und schnellen  Versetzens der Seilklemme am Förderseil, um damit  eine vorzeitige und rissgefährliche Ermüdung des Seiles  hintanzuhalten.  



  3. Die Verhinderung jedweder Fehlmontage im  Betriebe, indem der Zusammenbau der Seilklemme nur  im Herstellerwerk erfolgt, wodurch jedwedes Zerlegen,  Ein- oder Nachstellen an der Betriebsstätte entfällt.  



  Für die Erfordernisse nach Punkt 1. ist wohl eine  Teillösung mittels zwischengeschalteter Feder als  Druckausgleich bekannt geworden, doch war mit dieser  eine Vorsorge gegen Federbruch noch unzureichend.  Was weiterhin die Versetzbarkeit nach dem Punkte 2.  anbetrifft, so ist dies bei den heute bekannten Kon  struktionen mit einem vollständigen Lösen und Wie  deranziehen der Schliessmutter verbunden. Dadurch  haben sich im Betriebe schon des öfteren Fehlmonta  gen ergeben, sei es durch ein ungenügendes Anziehen  der Mutter, oder auch durch ein Überziehen derselben,  was eine Überbeanspruchung zur Folge haben musste.  Die Forderung nach Punkt 3. ergibt sich damit, dass  Fälle bekannt geworden sind, wonach ein vollständiges  Schliessen der Mutter überhaupt übersehen wurde, was  - äusserlich nicht erkennbar - zu Betriebsunfällen ge  führt hat.  



  Die vorliegende Erfindung wird nun den Forderun  gen der Punkte 1 bis einschl. 3 gerecht und vermeidet  damit die Nachteile beschriebener Art bekannter Seil-    klemmen. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In der Fig. 1  bis 3 erscheint eine aus den Backen 1 und 2 beste  hende Seilklemme in Seiten und Rückansicht sowie  Draufsicht, die ihrerseits das Förderseil 3 zangenartig  umfasst, derart, dass eine gewisse Lauffläche an der  Unterseite des Seile 3 freibleibt. Die Klemmbacke 2  ist gabelförmig ausgebildet und weist in ihrer Verlänge  rung die Gehängelagerung 4 auf, während die Zange 1  in einen Bolzen 5 übergeht, der an seinem Ende ein  Gewinde 6 mit gesicherter Schliessmutter 7 als Begren  zung aufweisst.

   Zwischen der Gehängelagerung 4 und  der Schliessmutter 7 sind Tellerplatten 8 anliegend  angeordnet zu dem Zwecke, mehrere - beispielsweise 6  - Druckfedern (Schrauben-oder Tellerfedern) aufzu  nehmen, die auf den Bolzen 10 geführt sind.  



  Aus der Fig. 5 geht ein Kräftediagramm von bei  spielsweise 6 Druckfedern hervor, aus diesem ist er  kennbar, dass beim Bruch einer Feder immerhin 5/6,  d.i. 83% der Klemmkraft verbleiben, das bedeutet,  dass eine ursprüngliche Gleitsicherheit von 3- fach nur  auf die 2,5 fache Sicherheit absinken könnte. Der im  Diagramm aufscheinende Federweg  a  dient zum  Lüften der Seilklemme beim Aufsetzen auf das     Förder-          seil.In    der Fig.4(über Fig.3)ist nun ein Entlastungs  gerät dargestellt, das ein Öffnen der Seilklemme er  möglichst, ohne dabei den Mechanismus des ganzen  Klemmenkörpers lösen zu müssen. Ein Bügel 11  wird derart auf die Seilklemme aufgelegt, dass er  mit den Klauen 12 den unbeweglichen Klem  menteil der Gabel 2 umfasst.

   In der Mitte des Bügels  11 ist die Mutterschraube 13 angeordnet, die ihrerseits  mittels eines zweiarmigen Hebels, oder Handrades 14  betätigt werden kann. Es ist damit möglich, die Zangen  1, 2 für die Erstmontage am Seil so weit zu lüften,  dass man die Seilklemme auf das Förderseil aufsetzen  kann. Anderseits ist für ein Versetzen der     Seilklemme     am Förderseil nur ein     geringfügiges    Anziehen der  Montageschraube 13 erforderlich. Zur     evt.    Vermei  dung der Handarbeit ist auch ein Entlastungsgerät mit      ölhydraulicher oder pneumatischer Presse möglich, was  weiter nicht dargestellt wird.  



  Mit der vorliegenden Erfindung werden somit nicht  nur die Mängel gemäss den Punkten 1 und 2 vermie  den, sondern ist es auch nach Punkt 3 äusserlich sofort  erkennbar, ob die Klemme das Seil richtig erfasst hat  oder nicht. Nur in dem Falle als das Montagegerät auf  der Klemme aufsitzt, könnte ein Lösen derselben er  folgt sein. Ist jedoch das Montagegerät abgenommen,  so liegt volle Gewähr der Klemmkraft vor, so dass Un  fälle durch evt. Bedienungsfehler ausscheiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gegeneinander wir kende Klemmbacken (1 und 2) mit einem in axialer Richtung verschieblichen Haltebolzen (5) durch meh rere um diesen herum gelagerte Druckfedern (9) zu sammengehalten werden, derart, dass sich bei mögli chen Änderungen des Seildurchmessers (3), wie auch bei einem Bruch einer Feder kein unzulässiges oder gefährliches Absinken der Haltekraft in der Steilfahrt ergeben kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnen der Seilklemme zum Zwecke des Aufset zens auf das Förderseil oder behufs Versetzens auf dem Förderseil, nicht durch Lösen der vorhandenen Klemmenmutter (7), sondern mittels eines von Hand betätigbaren oder pneumatisch oder hydraulisch arbei tenden Entlastungsgerätes (13, 14) erfolgen kann. 2. Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (1, 2) einen gewissen Teil der Seilunterseite zum stossfreien über- lauf über die Streckenrollen frei lassen. 3.
    Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die um den Bolzen (5) koaxial gelagerten Druckfedern zwecks Wetterschutz mit einer durchsichtigen Schutzhülle umkleidet sind.
CH1012965A 1965-07-16 1965-07-16 Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät CH451994A (de)

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CH1012965A CH451994A (de) 1965-07-16 1965-07-16 Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät
US876226*A US3685457A (en) 1965-07-16 1970-01-20 Detachable gripping means for monocable aerial tramways

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CH1012965A CH451994A (de) 1965-07-16 1965-07-16 Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät
US87622670A 1970-01-20 1970-01-20

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CH1012965A CH451994A (de) 1965-07-16 1965-07-16 Seilklemme für Einseillifte, mit Entlastungsgerät

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US3685457A (en) 1972-08-22

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