CH452034A - Wirbelstrombremse - Google Patents
WirbelstrombremseInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K49/00—Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
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- H02K49/04—Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type of the eddy-current hysteresis type
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Description
Wirbelstrombremse Die Erfindung betrifft eine Wirbelstrombremse, enthaltend einen Magneten und einen von diesem durch einen Luftspalt getrennten, aus elektrisch leitfä higem Material bestehenden Bremskörper, wobei ent- werder der Magnet oder der Bremskörper drehbar an geordnet ist.
Wirbelstrombremsen, wie im Prinzip in der Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung gezeigt, bestehen normaler weise aus einem ruhend angebrachten, meist ringförnu- gen Dauermagneten (1) und einer diesem Dauermagne ten gegenüber angeordneten, drehbaren Kupfer- oder Aluminiumscheibe (2), die nachfolgend als Bremskör per bezeichnet ist.
Der Bremskörper ist durch einen Luftspalt (3) von dem Magneten, getrennt. Wird der Bremskörper (2) in Drehung versetzt, so entstehen in diesem sogenannte elektrische Wirbelströme, die ein der Drehrichtung ent gegengesetztes Bremsmoment hervorrufen. Der Kraftli- nienfluss des Magneten wird normalerweise verbessert,
indem sowohl hinter den Magneten als auch hinter den Bremskörper .eine Eisenscheibe (4) gelegt wird. Statt des Bremskörpers kann auch der Magnet drehbar und: der Bremskörper feststehend, angeordnet werden.
Um den Wirkungsgrad dieser Bremsen möglichst gross zu halten, d. h. um bei geringer Baugrösse eine möglichst grosse Bremsleistung zu erhalten, wird der Luftspalt (3) zwischen dem Bremskörper (2) und dem Magneten (1) möglichst gering gehalten.
Der Nachteil dieser bekannten Bauweise ist jedoch, dass bei sehr geringem Luftspalt schon bei geringer Drehzahl ein verhältnismässig grosses Bremsmoment entsteht, was in manchen Anwendungsfällen nicht erwünscht ist.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass der Magnet und der Bremskörper zum Verändern des Luftspaltes relativ zu einander verstell bar angeordnet sind.
Die Veränderung dies Luftspaltes kann sowohl von Hand als auch automatisch durch axiale Verschiebung entweder :des Magneten (1) oder des Bremskörpers (2) oder beider Bauteile erfolgen. Hierbei ist es gleichgül- tig, ob das jeweils feststehende oder das rotierende der beiden Bauteile verschoben wird.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeich nung beispielsweise näher erläutert.
Fig. 2 zeigt die Möglichkeit, den nicht rotierenden Magneten (1) durch Drehen eines an diesem befestig ten Gewindebolzens (5) zu verschieben und dadurch die Breite des Luftspaltes (3) zu verändern.
Die automatische Veränderung der Breite des Luft spaltes. (3) erfolgt durch Ausnutzung des zwischen dem rotierenden Bauteil,, z. B. dem Bremskörper (2), und dem ruhenden Bauteil, z.
B. dem Magneten (1), entste henden Drehmoments. Auf den ruhenden Magneten (1) wird bei Drehung des Bremskörpers (2) ein Dreh moment in Drehrichtung des Brernskörpers (2) ausge übt, welches mit steigender Drehzahl grösser wird und den Magneten (1) durch einen Gewindebozen (5)
ge gen den Bremskörper schraubt. Bei Verminderung der Drehzahl des Bremskörpers (2) wird das auf den Magneten (1) wirkende Bremsmoment kleiner und der Magnet (1) wird durch eine Schraubenfeder (6) wieder in .seine Ausgangsstellung zurück gedreht. Die Rück stellung kann auch durch andere Kräfte wie z.
B. durch ein Gewicht (7), durch Druckluft, Gummifedern etc. erfolgen. Statt ,des Gewindebolzens (5) kann auch eine andere Möglichkeit vorgesehen werden, den Magneten (1)
durch Drehung gleichzeitig axial zu verschieben. So zeigt Fig. 3 im Aussenmantel der Bremse angeordnete schräge Schlitze (8), die als Führung für mit dem Magnet verbundene Stifte dienen und den Magneten (1) durch Drehung gleichzeitig axial verschieben.
Wie bereits gesagt, kann auch das rotierende Bau teil, in Fig.4 der Bremskörper (2), durch entspre chende Anordnung auf dem, mit Gewinde versehenen Zapfen der rotierenden Welle axial bewegt und dadurch der Luftspalt (3) verringert werden. In diesem Falle wirkt auf den rotierenden Bremskörper (2) ein Drehmoment entgegen: der Drehrichtung.
Die Federn (10) ziehen den Bremskörper bei Nachlassen der Dreh- zahl und damit des Drehmoments wieder in die Aus- gangsteilung zurück.
Fig.5 zeigt noch eine Möglichkeit, bei der der rotierende Bremskörper (2) durch Fliehgewichte (11) entgegen der Federkraft (10) gegen den ruhenden Magneten (1) geschoben wird. Bei Nachlassen der Drehzahl drückt die Feder (10) den Bremskörper (2) wieder in seine Ausgangsstellung zurück. Hierbei wird also nicht wie bei den in Fig. 2, 3 und 4 gezeigten Bei spielen das zwischen Magnet (1) und Bremskörper (2) entstehende Drehmoment, sondern die durch das Rotieren entstehende Fliehkraft von Fliegewichten für die Verringerung des Luftspaltes (3) ausgenutzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wirbelstrombremse, enthaltend einen Magneten (1) und einen von diesem durch einen Luftspalt (3) ge trennten, aus elektrisch leitfähigem Material bestehen den Bremskörper (2), wobei entweder der Magnet oder der Bremskörper drehbar angeordnet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Magnet und der Bremskörper zum Verändern des Luftspaltes relativ zueinander ver stellbar angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Wirbelstrombremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet oder der Bremskörper mit Fliehgewichten (11), zum Verstellen des einen gegenüber dem andern, verbunden ist.2. Wirbel.strombremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet und der Bremskörper zueinander axial verschiebbar sind. 3. Wirbelstrombremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet und der Bremskörper durch Drehen gegeneinander axial verstell bar sind. 4.Wirbelstrombremse nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf den Magneten oder den Bremskörper wirkendes Rückführelement (6, 7, 10) zum Vergrössern des Luftspaltes bei Verringerung der Drehzahl vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST023254 | 1965-01-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH452034A true CH452034A (de) | 1968-05-15 |
Family
ID=7459684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99266A CH452034A (de) | 1965-01-25 | 1966-01-18 | Wirbelstrombremse |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH452034A (de) |
| FR (1) | FR1463718A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3226706A1 (de) * | 1982-07-16 | 1984-01-19 | Thyssen Edelstahlwerke AG, 4000 Düsseldorf | Dauermagnetisch erregte kupplung |
| CH673361A5 (en) * | 1987-10-06 | 1990-02-28 | Oerlikon Buehrle Ag | Magnetic eddy current brake for rail vehicle - has air-gap between stator and brake disc varied dependent on revs |
| DE9000881U1 (de) * | 1990-01-26 | 1990-04-19 | Dictator Technik Dr. Wolfram Schneider & Co Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft, 8902 Neusäß | Dämpf- und Haltevorrichtung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2514966B1 (fr) * | 1981-10-16 | 1987-04-24 | Materiel Magnetique | Convertisseur d'energie cinetique de rotation en chaleur par generation de courants de foucault |
-
1966
- 1966-01-18 FR FR46253A patent/FR1463718A/fr not_active Expired
- 1966-01-18 CH CH99266A patent/CH452034A/de unknown
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE9000881U1 (de) * | 1990-01-26 | 1990-04-19 | Dictator Technik Dr. Wolfram Schneider & Co Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft, 8902 Neusäß | Dämpf- und Haltevorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1463718A (fr) | 1966-12-23 |
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